Leserstimmen zu
Das Haus bei den fünf Weiden

Liz Balfour

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Hannah ist Anwältin in einem Top Unternehmen … zumindest bis vor ein paar Tagen, denn sie verliert ihren Job, weil sie das richtige tut. Als ob das nicht genug wäre, verliert sie auch noch ihren Freund ein ein junges Flittchen. Um sich abzulenken, unterstütz sie ihre Mutter, die einen Antiquitätenladen betreibt. Für sie soll sie den Nachlass von Dr. Thomas Oliver sichten. Thomas Oliver wurde 99 Jahre alt und verstarb vor 2 Wochen. Er hatte ein großes Geheimnis über lange Zeit bewahrt und fast sein ganzes Leben archiviert, um irgendwann die ganze Wahrheit erzählen zu können. Thomas zieht einen total in seinen Bann. Alles, was er recherchiert und archiviert hat, bringt de Lesen seinen Charakter und seine Gefühle näher. Hannah ist mir von Anfang an Sympathisch gewesen und ich fühlte mich genauso neugierig, wie sie, als sie beginnt, das Archiv aus dem Erbe zu sichten und ihr klar wird, was dahinter steckt. Zudem birgt ihr eigenes Privatleben auch das eine oder andere Drama, was einen mit ihr mitfühlen lässt. Ein bewegender, dramatischer und spannender Roman. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen.

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* Zitat im Text* Hannah fährt im Auftrag ihrer Mutter in die Nähe von Cork, um sich dort das Haus mit seinem gesamten Nachlass von Thomas Oliver anzuschauen. Ihre Mutter ist Haurats- und Kunstsachverständige und hat einen Namen in der Branche. Auch wenn Hannah von Beruf Anwältin ist, versteht sie schon etwas von der Sache. Vor kurzem hatte sie ihren Job verloren, nicht nur den, sondern auch ihre Beziehung mit Matthew war vorbei. So hatte Caroline Hannah mit der Vorbesichtigung beauftragt. Doch was diese in dem Haus erwartete, überstieg alle Vorstellungen. Thomas Oliver hatte keine Nachkommen. In seinem Testament hatte er alles peinlich genau aufgeschrieben, was mit seinem Erbe geschehen sollte. Nach der ersten Besichtigung war Hannah klar, es würde eine Mammutaufgabe sein und Monate, wenn nicht sogar noch länger dauern, ehe alles aufgelistet sei. Erzählt wird die Geschichte einerseits aus der Perspektive von Hannah in der Gegenwart, und von Thomas Oliver beginnend Ende der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Also wieder ein Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt. Zu diesem Zeitpunkt lernt Thomas im Haus seiner Eltern Sara kennen. Zitat S. 17 Die allergrößte Liebe im Leben ist manchmal die, die sich nicht erfüllen kann. Es mag Menschen geben, die sagen, dass sich die Liebe abnutzt, sobald sie sich erfüllt, und vielleicht haben sie recht. Mich hat es tatsächlich nie unglücklich gemacht, Sara zu lieben. Für Hannah beginnt nun der Job. Je intensiver sie sich mit dem Nachlass beschäftigt, den vielen Papieren, umso mehr weckt die Person Thomas Oliver ihr Interesse. Wer war Thomas Oliver und was wollte er ihr mitteilen? Sie hat es mit einer interessanten Persönlichkeit zu tun, denn dieser Mann sammelte nicht nur alles über die Familien in Cork, sondern war auch politisch sehr interessiert. Der Handlungsort liegt in Irland und man weiß um die damalige politische Lage, hier meine ich die IRA Hannah und Thomas sind völlig unterschiedliche Protagonisten, und dennoch weisen sie Ähnlichkeiten auf. Thomas als Charaktere dominiert, er ist wesentlich präsenter im Kopf als Hannah. Diese verblasst neben ihm. Die Autorin hat einen angenehmen Erzählstil und man kann sich gut in die Geschichte einlesen. Hinter einer Familiengeschichte steckt oft eine Liebesgeschichte. Doch dazu möchte ich nicht allzuviel schreiben. Mit "Das Haus bei den fünf Weiden" habe ich das erste Buch von Liz Balfour gelesen und eine neue Autorin für mich entdeckt. Ich habe mich gut unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen. Wer Romane um Familiengeheimnisse liebt, ist hiermit gut bedient. "Das Haus bei den fünf Weiden" erhält eine klare Leseempfehlung für alle Fans, die dieses Genre lieben.

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Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte um rein zu kommen. Schwierig macht mir das der Perspektivwechsel. Denn die Geschichte wird in zwei Zeit Perioden erzählt und daher auch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Die Gegenwart, der Teil den die Rechtsanwältin Hanna betrifft, wird aus der Erzählerperspektive erzählt und die Vergangenheit, der Teil den Dr. Oliver betrifft wird aus der Ich-Perpektive erzählt und zwar von Dr. Oliver selbst. Aber nach 2 Kapiteln war ich ganz drin in der Geschichte und es störte mich nicht mehr weiter. Besonders gut hat mir der sehr interessante Einblick in die irische Geschichte gefallen. Der Handlungsort Irland gibt dem Buch von mir aus dann natürlich noch einen Extra Pluspunkt. Dies war das dritte Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und mir gefällt ihr Schreibstil wirklich sehr gut. Sehr flüssig und klar und bildlich. Eine sehr schöne geheimnisvolle Familiengeschichte, die ich gerne weiter empfehle. 5 von 5 Sternen

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