Leserstimmen zu
Zwischen Himmel und Erde

Notker Wolf

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Von: Petra Lenz

30.09.2013

Wovon handelt denn eigentlich das Christentum? Wissen Sie es oder sind Ihre Vorstellungen nur vage? Egal wie, hier finden Sie Antworten und Impulse für den Alltag auch zu Fragen wie: • Was macht das Leben lebenswert? • Wo finden wir unsere Lebenskraft? • Was können wir von Jesus lernen? Ich werde zu diesem Buch sicherlich immer wieder greifen, denn es ist angefüllt mit wohltuenden Worten, die man besonders gut gebrauchen kann, wenn der Wind einem mal wieder kalt & kräftig entgegen bläst.

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Von: Michael Manz

24.09.2013

Aber prima, Herr Abtprimas! Ziemlich auffallend und zum Teil aus der Reihe fallend sind diese „Einfälle zu Liebe, Glück und Glauben“, die der Abtprimas Notker Wolf in seinem Buch „Zwischen Himmel und Erde“ veröffentlicht. Die 85 knapp und kurz und dadurch auf das Wesentliche beschränkten – eine hohe Kunst, die ihm durch die Bank weg gelingt! – Gedanken sind mitten aus dem Leben gegriffen. Sie offenbaren zum Einen einiges vom Menschen Notker Wolf wie vom Abtprimas und zum Anderen sind sie am Puls der Zeit. Und da schreckt er auch nicht vor unbequemen Äußerungen zurück, wenn er z.B. Kinder als „kleine Terroristen“ bezeichnet. Wer Kinder hat, nimmt das mehr als schmunzelnd zustimmend zur Kenntnis. Bewundernswert und kaum zu glauben für einen Mönch ist die Bandbreite, die er beackert: von „Shades of Grey“ über das iPhone hin zu einem Face-Lifting seiner Person, das er Gott sei Dank aber selbst auch nicht für nötig hält. Das christliche „Gedankengut“ schimmert überall hindurch, aber unaufdringlich – selbst in den „Kapiteln“, in denen Jesus oder andere Gestalten der Bibel im Mittelpunkt stehen. Dass sich Wolf gerade der Frauen („Jesus in weiblicher Gesellschaft“) annimmt, wird ein Stück weit auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Einfälle zuerst in BILD DER FRAU erschienen, was aber keinerlei Makel darstellt. Ganz im Gegenteil! Der Rezensent hat sich auf jeden Fall den Kauf der Frauenzeitschrift gespart und kommt doch in den Genuss der Überlegungen dieses besonderen katholischen Ordensmannes, der so ganz anders zu sein scheint als man sich einen „katholischen Abtprimas“ vorstellt. Adventlich klingt das Buch mit der Geschichte „Als sich das Warten noch gelohnt hat“ aus: Advent heißt bekanntlich „Ankunft“. Möge das Buch bei den Menschen an-kommen, die in unserer globalisierten und schnelllebigen Gesellschaft nur knapp bemessene „Zeitfenster“ haben, so dass ich empfehle: Man nehme zur Steigerung oder Verbesserung des eigenen Gemütes morgens oder abends eine kleine Geschichte zu sich. Schlussendlich wartet man gerne auf eine Fortsetzung oder zumindest auf neue Botschaften aus seiner Feder bzw. seines Laptops!

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