Leserstimmen zu
Luna, Seelengefährtin

Michaela Seul

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Zusammenfassung: Eine tiefe, innige Freundschaft beginnt, als Michaela Seul kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes einen kleinen Labrador zu sich nimmt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Leben heißt – bis eines Tages der Biss einer Schlange alles verändert … Fesselnd und eindringlich erzählt die Autorin, wie sie in Luna eine kluge Freundin findet, die sie lehrt, das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Eine berührende, lebensfrohe Geschichte über das Füreinander- da-Sein und das große Glück, einen Hund an seiner Seite zu haben. Cover: Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, mit den schönen hellen Farben und den hübschen schwarzen Labrador, war ich sofort begeistert. Als ich dann noch den Klappentext dazu gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt haben. Muss aber gestehen, dass mir das Cover vom Taschenbuch viel besser gefällt als das von der gebundenen Ausgabe. Kathas Meinung: Eher durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und wollte es als totaler Hundefan unbedingt lesen. Mit Mitte Dreißig wurde die Autorin Michaela Seul unerwartet und plötzlich Witwe, konnte sich aber noch von ihrem geliebten Mann Leander verabschieden. Nach der schweren Zeit nach dem Tod von Leander, reiste Michaela Seul in die Toskana um Urlaub zu machen, und genau das sollte ihr Leben für immer verändern. Sie war dort bei Freunden zu Gast, und deren Hündin war gerade trächtig. Da damals nicht ganz sicher war, wohin mit den Welpen, entschied sich Michaela Seul einen Welpen aufzunehmen, ein Weibchen die den Namen Luna bekommen sollte. Leider konnte aber die Mutterhündin Lilly ihre Welpen nicht austragen und Michaela machte sich in Deutschland erst vergeblich auf die Suche nach einem Welpen. Erst als die Betreiberin eines Gnadenhofs auf die zukam, die gerade 12 Labradorwelpen zu vergeben hatte, wurde sie fündig. Denn als sie auf den Hof kam, war nur noch ein schwarzes Hundemädchen übrig: ihre Luna! Luna ist seitdem die Weggefährtin von Michaela Seul, oder wie sie schreibt ihre Seelengefährtin!! Bei einem Spaziergang wird Luna von einer Schlange gebissen. Die damals 11-jährige Hündin übersteht diesen Vorfall, es wird jedoch bei der Untersuchung eine Unstimmigkeit in ihrer Milz gefunden. Die Diagnose lautet: Tumor - Lebenserwartung 2 Wochen bis 3 Monate! Diese Diagnose ist der Grund dazu, dass die Autorin die Geschichte von ihr und Luna aufschreibt. Als Therapie für sich selbst, auch um für Luna in dieser schweren Zeit beizustehen. Mein Fazit: Dieses Buch erzählt eine wahnsinnig enge und liebevolle Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Luna. Michaela Seul lässt den Lesen an ihrem neuen Leben mit Luna und auch ihrem neuen Lebensgefährten teilhaben. Für mich, die selbst einen Hund besitzt, war dieses Buch wirklich sehr interessant. An einigen Stellen musste ich wirklich lachen, weil die Autorin das Zusammenleben Herrchen-Frauchen-Hund echt klasse beschrieben hat :) Da mir diese Biografie wirklich sehr gut gefallen hat, vergebe ich 5 Sterne!

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Wenn es um Hunde geht, bin ich meist sofort dabei - obwohl ich zumeist eher ungehalten werde, wenn man 'den Hund' zu sehr vermenschlicht. Das geschieht oft in Romanen, seltener in solchen Büchern wie 'Luna Seelengefährtin'. Denn dieses ist eines der persönlichsten Bücher, das ich je lesen durfte und hat mich an manchen Stellen wegen der Offenheit tief beeindruckt. An anderen hat es mich berührt und mich an meine eigene 'Hundegeschichte' erinnert, an einen Abschied, der gerade jetzt zum sechsten Mal tiefe Traurigkeit mit sich bringt. Verwirrend ist der Stil, Michaela Seul springt durchaus in der Zeit vor und zurück, erinnert sich, ist dann wieder im Jetzt, philosophiert und gesteht, aber genau so ist es, das Warten auf den Tod. So ist 'Luna Seelengefährtin' nicht nur ein Buch für Hundebesitzer, sondern für Menschen, die sich mit dem Verlust einer geliebten Seele befassen müssen. Denn ob Mensch oder Tier, wer sich in unser Herz geschlichen hat, um den bangen und trauern wir. Ja, es ist ein emotionales Thema und ich finde, die Autorin hat hier sehr schöne Worte gefunden, die zum einen die Situation beschreiben, die aber auch Hoffnung machen. So war ich inhaltlich tief bewegt, aber auch erfreut darüber, dass es naderen ähnlich geht. Ein 'Trostbuch' ist es dennoch nicht und wer gerade seinen Hund verloren hat, wird mir da zustimmen. Richtig gut gefallen hat mir auch der Schreibstil, der einfach rund ist und unausgesprochene Gedanken zu Papier bringt. Man merkt einfach, dass Michaela Seul schreiben kann, ich jedenfalls fühlte mich 'zuhause' in diesem Buch. Ein schönes Niveau, nicht anstrengend zu lesen, trotz des anstrengenden Themas, aber auch erfreulich anspruchsvoll. So stolpert man nicht über simple Äußerungen oder ungeschickte Formulierungen, nein, man kann ganz in der 'Geschichte' sein, seinen eigenen Gedanken nachspüren. Insgesamt sicherlich keine einfache Lektüre, aber als Gesamtpaket ein kleiner Schatz. Fazit? Ein ehrliches Buch, das mich tief berührt hat.

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Hierzu eine Inhaltsangabe zu schreiben ist super schwer gewesen, ich hab es jetzt 2 Tage lang versucht und ich habe jetzt nun aufgegeben. Nun erzähl ich euch hier ein bisschen was davon. Diese Buch erzählt die Geschichte von der schwarzen Labrador Hündin Luna, diese gehörte der Autorin selbst. Es erzählt eine Geschichte von einem klein Welpen bis hin zu einer treuen Hündin die ihr Leben lang bei ihrer Besitzerin bleibt. Doch diese Buch hat auch traurige Momente wo mir, als selber Hundebesitzerin, die Tränen kamen. Auch das Ende vom Buch ist bei mir nicht ohne Taschentücher ausgekommen. Die Hündin Luna hat aber bis zu ihrem Lebensende das Leben von Michaela Seul vollkommen auf den Kopf gestellt. Man kann richtig mit verfolgen wie nicht nur der Hund eine Veränderung mitmacht sondern auch Michaela Seul selbst. Früher hat die Autorin gern mal andere Sachen getragen doch sie merkt schnell das flache Schuhe und bequeme Outdoor Kleidung besser für ein Leben mit Hund geeignet ist. Michaela findet Namen in ihrem Adressbuch die vorher niemals dort aufgetaucht wären. Das Buch hat die Autorin mit viel Liebe geschrieben das kann man richtig spüren. Die Geschichte geht einem der Hunde mag, oder einen auch noch selber hat, richtig ans Herz. Das Cover ist schön und der Hund ist einfach zuckersüß. Kann verstehen das man diesen Hund für das Cover genommen hat. Er zieht jedenfalls die Leser an finde ich. Diese Buch ist eine wunderbare Geschichte für alle Hundeliebhaber. 5 Sterne für eine wunderschöne aber auch sehr traurige Geschichte.

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Heute stele ich Euch ein weiteres Buch vor an das ich mich gewagt habe. Da ich die Einleitung immer zuerst lese traute ich mich erst gar nicht so richtig ran. Weil ich was Haustiere betrifft immer sehr emotional mitfiebere das es unseren Vierbeinern an nichts fehlt und gut geht. Dennoch habe ich es gewagt und stelle euch das Buch Luna Seelengefährtin- Mein Hund, das Leben und der Sinn des Seins von Michaela Seul vor. Autorin: Shirley Michaela Seul wurde am 13.06.1962 in München geboren. Dort in der Nähe im Funfssenland lebt sie heute. Mit 12 Jahren begann Shirley Michaela Seul mit dem, was sie bis heute am liebsten tut: schreiben. Seither hat die mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnete Autorin zahlreiche Bücher auch unter Pseudonymen veröffentlicht: Romane, Sachbücher, Ratgeber, Biographien, Krimis, Memoires. Zudem arbeitet sie seit vielen Jahren sehr erfolgreich als Ghostwriterin und Co-Autorin. Zwischen 1980 und 1995 veröffentlichte sie an die zweihundert Kurzgeschichten und drei Erzählbände. 1998 erscheint der Roman Mitgift, die Geschichte von drei Frauengenerationen, 1999 folgt Leben ohne Leander, ein Roman über die Tabuthemen Tod und Trauer. Unter ihrem zweiten Namen Shirley schreibt Michaela Seul drei Krimis, Kopflos (1998), Schwamm drüber (2001) und Die Diva (2003). Seit 1998 arbeitet sie zunehmend erfolgreich als Ghostwriterin und Co-Autorin und veröffentlicht rund vierzig Bücher in großen Publikumsverlagen, zum Teil mit monatelangen Platzierungen auf der Bestsellerliste. 2007 verfasst sie die Biographie von Heinrich von Trott zu Solz, dem Bruder des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz, der zum engen Kreis des 20. Juli 1944 gehörte 2011 startet Michaela Seul eine neue Kriminalromanreihe Alle Vögel fliegen hoch: „Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen“, weiß Franza, Fitnesstrainerin und Flippers Frauchen. Als die beiden einen Toten zwischen Starnberger See und Wampertskirchen finden, beißen sie sich an dem Fall fest. 2013 folgt Sonst kommt dich der Jäger holen. Unter den Pseudonymen Michaela Saal und Laura Rose schreibt sie belletristische Romane. Michaela Seul hat 1993 den Wiener Werkstattpreis erhalten und 1997 den Poetensitz der Passagen. Sie lebt im Fünfseenland bei München. Inhalt des Buches: Einige Zeit nach dem Tod ihres Mannes beschließt die Autorin, sich einen Kindheitstraum zu verwirklichen. Ein Hund sollte in ihr Leben einziehen und ihre Vorstellung vom Wir (von Hund und Mensch ) wahr werden lassen. 11 glückliche Jahre vergehen indem sie zu einem gemeinsamen "Wir" verschmelzen. Ähnlich wie nach dem Tod ihres Mannes, wird sie ein zweites Mal mit voller Wucht aus dem glücklihcen Alltag gerissen, hinein ins schmerzhafte, aber heilsame hier und jetzt. Bei einem Spaziergang wird Luna von einer Schlange gebissen. Bei der Untersuchung durch einen Tierarzt wird festgestellt das Luna einen Milztumor hat. Die Diagnose lautet: Lebenserwartung noch ca. 2 Wochen - 3 Monate!! Was für ein Schock!!! Die Autorin beschreibt es so das die Schlange das Gift in Ihre Heile Weilt gespritzt hat. Im Laufe des Lesens vom Buch wird klar - dass das Gift auch Medizin sein kann. Nach dem grausamen schrecklichen Befund nahmen sich Seul und ihr Lebensgefährte Johannes fest vor, nicht über Lunas Krankheit zu sprechen, sondern alte Zeiten nochmal Revue passieren zu lassen. . Somit beginnt ab hier eine Zeitreise in die Vergangenheit beginnend mit dem Milchzahn Stadium vom Welpen bis in die Seniorenzeit. Indem sich Seul mit der Vergangenheit beschäftigt, verarbeitet sie den schrecklichen Befund. Sie lernt das man anders lebt, wenn man loslassen muß , und sich mit Abschieden auseinandersetzt. Mein Fazit: Luna, Seelengefährtin, ist ein Buch mit einer zu Herzen gehenden Geschichte über wahre Freundschaft und über das was im Leben wirklich zählt. Der Wechsel von Traurig zu Freudig ist gut geschrieben. Zweimal war ich kurz davor das mir die Tränen runter liefen aber dann kamen wieder freudige Parts hinzu und das traurige wurde übergangen. Man merkt das in der Zeit aus Luna und der Autorin Frau Seul ein Wir wurde sowas ist herzerwärmend und wirklich schön genauso handhabe ich es auch mit meinen Vierbeinern. Leider gilt auch hier das die Tiere leider nicht so hohe Lebenserwartungen haben wie wir Menschen dennoch sind sie unsere besten und vor allem ehrlichsten Freunde. Das Buch ist einfach klasse und ich kann es euch sehr ans Herz legen Erschienen im Integral Verlag (Random House Verlagsgruppe) ISBN 978-3-7787-9246-9

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Luna, langjährige Weggefährtin der Autorin Michaela Seul - ihre Seelengefährtin. Doch auch ein Hundeleben ist begrenzt. Bei einem Gassigang wird Luna von einer Schlange gebissen. Die damals 11-jährige Hündin übersteht diesen Vorfall, doch bei einer abschließenden Untersuchung wird eine Unstimmigkeit in der Milz gefunden. Drei Zentimeter und die Diagnose: Tumor - Lebenserwartung 2 Wochen bis 3 Monate. Diese drei Zentimeter, an einer Stelle, wo sie nicht sein sollten, sind der Grund dafür, dass sich die Autorin aufmachte und ihr Leben mit Luna niederschrieb - eine Therapie für sie, denn trotz allem musste sie ihrer Gefährtin weiter wie gewohnt zur Seite stehen, sich nichts anmerken lassen, denn wenn das Frauchen traurig oder verzweifelt ist, überträgt sich das auf den Hund. Mit Mitte Dreißig wurde Michaela Seul unerwartet und plötzlich Witwe. 16 Stunden nach dem Zusammenbruch ihres damaligen Mannes Leander hatte sie Zeit sich zu verabschieden, dann ging er. Sie wusste, dass ihr eine schwere Zeit bevorsteht, doch aufgeben, stand ihr nie in den Sinn - zu schön ist das Leben. Der erste Urlaub in der Toskana nach dem Tod ihres Mannes sollte ihr Leben nachhaltig verändern. Sie war dort bei Freunden zu Gast und deren Hündin war trächtig. Da nicht sicher war, wohin mit den Jungen, entschied sie sich spontan, einen Welpen aufzunehmen - ein Weibchen sollte es sein und den Namen Luna bekommen. Leider konnte die Mutterhündin Lilly ihre Jungen nicht austragen, doch in Deutschland war schon alles vorbereitet für Luna, inklusive freier Schreibzeit, um der kleinen Luna ihre Eingewöhnung zu erleichtern. Das war im Februar 2001 - doch die geplante Luna gab es ja leider nicht. Auch im gesamten Umkreis gab es scheinbar keinen Welpen, der zu diesem Zeitpunkt ein Zuhause benötigt hätte. Der Zufall kam jedoch zu Hilfe, denn Michaela Seul hatte an allen Stellen nachgefragt und die Betreiberin eines Gnadenhofes kam auf sie zu - 12 schwarze Labradorwelpen suchten bei ihr ein Zuhause. Als Michaela Seul vor Ort war, war nur noch ein Welpe da - ein schwarzes Hundemädchen: Luna. Zusammen gingen sie durch dick und dünn und Michaela Seul und Luna wurden ein eingespieltes Team. Zum Leitwesen der Hundetrainerin waren sie einander schon zu Beginn ihrer Partnerschaft eng verbunden, sodass Frauchen und Hund nur als Streber galten und sich erstaunlicherweise keiner besonders hohen Beliebtheit erfreuten, aber egal, Luna gehorchte aufs Wort und war ein glücklicher Hund. 11 unbeschwerte gemeinsame Jahre verbrachten Michaela Seul und Luna miteinander - bis zu jenem Tierarztbesuch, der das Leben der beiden auf den Kopf stellen sollte ... Seelengefährten - in Freud und Leid! Dieses Buch ist der sehr engen und liebevollen Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Hündin gewidmet. Michaela Seul lässt den Leser teilhaben an ihrem Leben, sowohl dem Leben, als Luna noch nicht bei ihr war und auch dem Leben, als der Wirbelwind Einzug in ihr Leben halten hat. Besonders schön fand ich die Passagen, in denen die Autorin Revue passieren lies, wie sich das Leben von einem hundelosen Menschen in einen Hundehalter änderte und welche Wandlungen dies nach sich zog im gesamten Denken und Fühlen. Den Schreibstil kann ich nur als warmherzig, liebevoll und gefühlsintensiv beschreiben, sodass ich einfach nur hingerissen von diesem Buch und dem Verhältnis von Luna zu ihrem Frauchen war.

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