Leserstimmen zu
Monument 14: Die Flucht (2)

Emmy Laybourne

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Meine Meinung: Der zweite Teil der Trilogie knüpft direkt an den ersten Teil an. Da es keine Wiederholung aus dem ersten Teil gibt, sollte man diesen noch recht gut im Kopf haben. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben und zwar von Dean und von Alex. Durch diese Erzählperspektiven hat man nun auch endlich die Charaktere besser kennen gelernt (mein Kritikpunkt an Teil 1). Ich mochte sowohl Alex als auch Dean unheimlich gerne. Es sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber beide tun alles dafür, dass es den anderen gut geht. Die beiden sind sehr reif für ihr Alter. Alex ist 13 und Dean ist 16. Das Buch ist wieder super spannend und es gibt eine ganze Menge Wendungen und Action. Die Autorin schafft es einfach, den Leser vollständig in seinen Bann zu locken. Oft ist es bei zweiten Bänden so, dass sie etwas schwächer sind "Lückenfüller" sind, hier hatte das Gefühl aber an keiner Stelle! Am Ende des Buches sind kaum noch fragen, sodass ich dachte, dass die Reihe jetzt auch zu Ende sein könnte. Ich werde aber schnell mit Teil 3 weiter machen, um zu schauen, was noch alles auf mich zu kommt. Fazit: "Monument 14 - Die Flucht" hat mir richtig gut gefallen, sogar noch besser, als Teil 1. Die Charaktere haben mehr Farbe bekommen und es ging wieder sehr spannend und actionreich weiter. Für alle, die mit Teil eins ihre Probleme hatten oder auch Teil eins sehr gerne mochten, für die ist dieses Buch auf jeden Fall ein MUST READ!

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Diese Rezension ist Teil einer Trilogie-Rezension, daher stimmen die Abschnitte zu Inhalt und Schreibstil sowie natürlich das Gesamtfazit mit den anderen beiden Rezensionen überein! Worum geht’s? Zusammen mit 14 anderen Jugendlichen kann der schüchterne Dean aus Colorado vor einem Hagelsturm in ein Einkaufszentrum flüchten. Sie haben keine Ahnung, was vor sich geht, bis sie schließlich einen alten Fernseher finden, der funktioniert. Das, was sie in den Nachrichten hören, schockiert sie zutiefst: Die Ostküste der USA wurde von einem Tsunami heimgesucht, durch das nachfolgende Erdbeben hat es ein Leck in einer Chemiefabrik in ihrer Heimatstadt gegeben. Nun müssen die Jungs und Mädchen um das nackte Überleben kämpfen und ihr Einkaufszentrum um jeden Preis abdichten und verteidigen, scheint es doch die einzige, sichere Zuflucht in ganz Colorado zu sein. Schreibstil Emmy Laybourne hat ein unglaubliches Talent dafür, einfach, aber auch packend zu schreiben. Die Bücher ließen sich verschlingen wie nichts und die Einteilung in eher kürzere Kapitel ließ mich häufig noch länger wachbleiben als geplant. Der Schreibstil ist nicht poetisch, aber er passt perfekt zum Szenario und kann Deans Welt wunderbar einfühlsam schildern. Update nach Buch 3: Da ich alle drei Bücher so schnell hintereinander weg gelesen habe, fand ich den Schreibstil im dritten Buch irgendwann anstrengend. Ich empfehle ich also, ein bisschen mehr Zeit zwischen den Büchern vergehen zu lassen. Meine Meinung zu Teil 2 (Die Flucht) Der zweite Teil hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Dieses Mal wird aus Alex und aus Deans Sicht erzählt, was ich als Grundlage sehr spannend fand. Besonders Alex mochte ich im ersten Teil ja sehr gerne, so dass ich wirklich gespannt auf die Abschnitte aus seiner Sicht gewesen bin. Die fand ich auch ganz gut, allerdings hätte ich mir noch ein bisschen mehr analytisches Denken gewünscht, um sie perfekt zu machen. So haben sie sich nur gering von Deans Erzählen unterschieden, was dem Ganzen nichts Besonderes mehr gegeben hat. Die Charaktere haben teilweise eine Entwicklung mitgemacht, manchmal war sie mir allerdings etwas zu schwach. Insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass die Autorin mit diesem Buch möglichst schnell fertig werden wollte. Die Liebe zum Detail in der Charakterentwicklung hat mir hier etwas gefällt. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass man aus der Reihe auch gut einen Zweiteiler hätte machen können. Es fühlte sich an, als hätte die Reihe einen würdigen Abschluss erreicht. Ein dritter Teil wurde nur nötig, nachdem im letzten Kapitel noch etwas eingeworfen wurde, was den Leser und die Charaktere zum Handeln bewegt. Alles in allem hat mir der zweite Teil natürlich trotzdem ganz gut gefallen, die Punkte, die ich genannt habe, waren „Meckern auf hohem Niveau“ – wie man so schön sagt. Nachdem ich jetzt die ersten beiden Bücher so schnell hinter einander gelesen habe, ist mir eigentlich eher nach einer Pause von der Reihe. Trotzdem werde ich dem Special zu Liebe den dritten Teil bald anschließen und hoffe, dass er sowohl inhaltlich als auch von der Entwicklung mehr zu bieten hat als Teil 2! Teil 2 bekommt von mir 4 von 5 Sonnen! Gesamtfazit zur Trilogie Insgesamt habe ich mit der spannungsgeladenen Monument 14 - Trilogie einige schöne Stunden verbracht. Sie ließen sich leicht und flüssig lesen, die Charakterentwicklung ließ jedoch von Buch zu Buch nach, so dass ich sagen muss, dass mir der erste Teil der Reihe auf jeden Fall am Besten gefallen hat. Zu meinen Lieblingsreihen gehören die Bücher leider nicht, dafür war mir die emotionale Seite nicht hoch genug. Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass diese Bücher vor allem bei Jungs beliebt sind, wobei es natürlich auch Mädchen gibt, die sich über weniger "liebesbezogene" Romane freuen.

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INHALT Während Dean und Astrid mit den Zwillingen und Cloe zurück im Einkaufszentrum bleiben, versuchen Deans Bruder Alex und die anderen sich auf den Weg nach Denver zu machen, um Rettung zu suchen. Beide Seiten bekommen es mit Hindernissen zu tun. Das Einkaufszentrum wird bedroht und Alex und der Rest werden überfallen... MEINUNG Wie ihr vielleicht gelesen habt, fand ich den ersten Band von Monument 14 klasse. Dieser endete mitten drin, weswegen ich auch froh war, dass ich gleich Band 2 zur Hand hatte. Zu Beginn stellte ich gleich fest, dass es eine Veränderung gibt. Es wird nun nicht mehr nur aus Deans Sicht geschildert sondern abwechselnd auch aus Alex Sicht. Dies gibt der Geschichte eine gelungene und auch nötige Abwechslung. Einerseits begleiten wir weiterhin Dean im bereits bekannten Einkaufszentrum und andererseits gehen wir mit Alex und dem Rest auf die Reise durch die Welt da draußen, auf dem Weg nach Denver. Der Schreibstil bliebt gewohnt flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Am Anfang flaute meine Sucht nach dem Buch, die ich von Band 1 gewohnt war, aber etwas ab. Es war kurz neu und spannend, dass die Sicht wechselte, aber dann wurde es leichte Routine. Ich brauchte etwas länger zum lesen, als bei Band 1, ich kam aber auch weniger oft dazu. Ab der Hälfte aber hat es mich dann wieder gepackt, es kommen neue spannende Situationen auf, ein paar Mal musste ich sogar "Nein!" ausrufen. Die Charaktere waren mir richtig ans Herz gewachsen, so verschieden sie auch waren, sie waren eine Familie und für die Dauer des Buches auch meine Familie. Ich war ab da wieder völlig drin in der Geschichte und plötzlich war ich an einem nachmittag durch mit dem Buch. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie schnell ich aufeinmal voran kam. Ich hatte bei Band 2 sogar des öfteren Tränen in den Augen und fieberte absolut mit. Zum Ende hin war ich etwas zwiegespalten, es klang irgendwie so endgültig und ich fragte mich, was nun noch kommen solle. Die letzte Seite hat es mir dann verraten, was in Band 3 dann sein wird, dennnoch blicke ich etwas skeptisch auf Band 3, ob der es schaffen wird an die beiden Vorgänger ranzukommen. FAZIT Ein würdiger Nachfolger, der nach einem kleinen Anlauf absolut rasant in Fahrt kommt. Ich bin gespannt auf Band 3, wenn auch leicht skeptisch ob die Spannung noch gehalten werden kann. Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!

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Dean sitzt noch immer mit Astrid, Chloe und den Zwillingen im Greenway, einem Einkaufszentrum fest. Die anderen sind inzwischen mit dem Bus unterwegs zum Flughafen in Denver, dort wartet angeblich das Militär und Evakuierungstrups. Doch natürlich warten auf der Reise einige Gefahren und so kommt es dass eine Bande von Rekruten den Bus stürmen, Niko und seine Freunde raus schmeißen und zum Greenway fahren. Der zweite Band der 'Monument 14'-Reihe hat mir genauso gut gefallen wir der erste Band. Themen die im ersten Teil nur angeschnitten wurden, treten nun in den Vordergrund wie etwa die Eltern der Jugendlichen sowie auch die Veränderung der Charaktere. Aber auch zwischen Astrid und Dean beginnt es heftig zu knistern. Besonders gut gefällt mir die Entwicklung der Charaktere, das große Abenteuer hat aus den Kids eine Familie gemacht, die Zusammenhält wie Schwefel. Das familiäre Gefühl steckt den Leser direkt an und man wünscht sich die ganze Zeit das sie zusammen bleiben, einfach weil es das Richtige. Der anfangs so bunte Haufen hat mittlerweile Struktur und ist ein eingespieltes Team in dem jeder seine bestimmte Aufgabe hat. Die Charaktere haben auch eine große Wandlung vollzogen, die man besonders bei Dean und Sumalia bemerkt. Die Handlung, ist in diesem Band viel spannender und auch blutiger geworden. In der Außenwelt müssen die Protagonisten wirklich um ihr Leben kämpfen. Besonders die Gase machen ihnen zu schaffen. Zuerst hatte ich befürchtet das mir das Buch nicht so gut gefällt, weil die Freunde auseinander gerissen werden doch so bekommt man als Leser die Möglichkeit noch mehr über die Charaktere herauszufinden und jeder muss sich mehr beweisen. Gegen Ende wird das Buch immer spannender und rassender, es passiert unheimlich viel auf einmal und plötzlich ist das Buch zu Ende. Mir gefällt das Ende richtig gut und es leitet auch sehr gut ins den finalen Band ein. ~ FAZIT ~ Ein wirklich gelungener Mittelteil der spannenden Trilogie! Man kommt den Charakteren noch näher, es passiert noch mehr und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eine wirklich realistisches Apokalypsen-Jugendbuch!

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Elf Tage sind seit dem verheerenden Tsunami, der die Giftwolke über Monument und Umgebung freigesetzt hat, vergangen, elf Tage, in denen die Kinder und Jugendlichen auf sich allein gestellt waren. Viel ist passiert in dieser Zeit - Jake versuchte Mrs. Wooly zu folgen und Hilfe im Krankenhaus zu holen, er kam nicht zurück. Daraufhin hat sich ein Großteil der Gruppe (Alex, Niko, Sahalia, Bastiste, Max, Ulysses und der schwer verletzte Brayden) mit dem reparierten Schulbus aufgemacht, um ebenfalls Hilfe zu holen - nur diejenigen mit Blutgruppe 0 (Dean, Astrid und Chloe) und die Vorschuldkinder Henry und Caroline blieben im Supermarkt Greenway zurück. Niko ist der Anführer der Gruppe aus dem Bus und seine oberste Priorität ist es, den Bus mit den Kids zum Flughafen nach Denver zu kriegen, denn dort wird er medizinische Hilfe für Brayden und Sicherheit für die Kids finden, doch der Weg ist lang und nicht ungefährlich, denn sogenannte "Nuller", Menschen mit der Blutgruppe 0, die dem Giftgas ausgesetzt waren, sind psychopatische Zeitbomben, die keinerlei Kontrolle über ihre Emotionen haben. Wenn die Gruppe "Nullern" in die Hände fällt, kann er für keinen Sicherheit garantieren - eher das Gegenteil wäre der Fall. Dean ist derweil sowas wie der "Anführer" der kleinen Gruppe im Greenway geworden. Die Situation ist alles andere als leicht, denn zwar leben sie in relativem Luxus, aber es lauern auch Gefahren. Erneut versucht jemand, in den Greenway Supermarkt, der wieder "dicht" vor der Außenluft gemacht wurde, einzudringen. Dean ist klar, wenn irgendwas im Greenway passiert, sei es, dass Fremde eindringen oder Außenluft hineinkommt, wäre dies das Todesurteil für alle, denn von den 5 Personen, die sich aktuell im Supermarkt befinden, sind drei "Nuller", die alles und jeden töten würden, egal ob Freund oder Feind. Leider hat Dean auch noch das Pech, dass die Gefühlskonstellationen der Gruppe permanent aufeinandertreffen. Astrid, das Mädchen, in das er schon länger verliebt ist, ist schwanger und von daher nicht unbedingt "berechenbar" und Chloe ist mitten in der Pubertät. Was das über ihre Gefühlslage aussagt, ist wohl jedem klar, zumal Chloe unbedingt mit nach Denver wollte, notfalls betäubt und gegen ihren Willen im Greenway festhängt. Zu diesem ganzen Chaos kommen noch die 5-jährigen Zwillinge Henry und Caroline, die sich freiwillig entschieden haben, bei Dean und Astrid zu bleiben - sie wären die ersten Opfer, sollte dort irgendetwas passieren, denn sie sind keine "Nuller" und selbst wenn, sie sind die kleinsten und schwächsten. Eigentlich bleibt der Gruppe nur, sich einzurichten und abzuwarten, bis die Hilfe, die Niko organisieren wollte, zu ihnen stößt. Wenn da nicht die Gefahren von außerhalb des Greenways wären, die dazu führen, dass die Situation sich dramatisch zuspitzt ... Der 2. Band der Monument-14-Reihe! Der Plot beginnt unmittelbar nach dem Ende des 1. Bandes und beschreibt den Zeitraum und die Erlebnisse der Gruppen vom zwölften bis einunddreißigsten Tag nach dem Tsunami. Das Buch wurde so aufgebaut, dass der Leser kapitelweise immer aus der Sicht von Alex oder Dean erfährt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich das Buch als nicht vorhersehbar empfand. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, in welche Richtung sich die Geschichte sich zumindest für eine Gruppe entwickeln würde, hatte ich dennoch Unrecht, denn so wie ich es mir gedacht habe, geschah es nie. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir hier die Figur des Dean gefallen, denn bei ihm merkt man als Leser richtig, wie er sich von einem Nerd zu einem reifen, verantwortungsbewussten jungen Mann wandelt, einfach, weil die Umstände nichts anderes zulassen und er die Verantwortung über die kleine Gruppe übernommen hat und ihm keine andere Wahl bleibt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Auf den abschließenden Band der Trilogie "Monument 14: Die Rettung" freue ich mich bereits jetzt.

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Sie sind zu vierzehnt als sie im Greenway Superstore in Monument stranden. Vierzehn Kinder und Jugendliche, die sich vor der giftigen Chemiewolke schützen müssen, die sich über die gesamte Stadt gelegt hat und nach und nach alles mit weißem Schimmel überzieht. Als die Jugendlichen erfahren das es in Denver ein Lager für Überlebende geben soll, keimt neue Hoffnung auf und so macht sich ein Trupp auf den Weg um Hilfe zu holen. Der 16-jährige Dean bleibt mit einem kleinen Grüppchen zurück und setzt alles daran das der Greenway ein sicheres Zuhause bleibt, auch wenn er dafür weit über seine Grenzen gehen muss... Meinung: Monument 14: Die Flucht ist Band 2 der Reihe um Dean und ein Grüppchen Jugendlicher und Kinder, die sich nach dem Unfall in der Chemiefabrik in einen Superstore retten können und sich dort verbarrikadieren. "Die Flucht" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an, weshalb man diesen gelesen haben sollte um mit der Handlung mitzukommen. Das Cover unterscheidet sich kaum ( außer farblich ) vom ersten Band. Wer genau hinsieht dem fällt wohl auf, das sich die Anzahl der Schatten etwas minimiert hat. Emmy Laybourne hat es erneut geschafft mich von der ersten Seite an in ihren Bann zu ziehen. Ich klebte förmlich an den Seiten und konnte das Buch nicht weglegen. Obwohl ihr Schreibstil sehr locker gehalten ist, erzählt sie die Geschichte der Kids so eindringlich und anschaulich das man immer wieder den Atem anhält und so sehr mit ihnen bangt und leidet, das einem durchaus auch mal die Tränen kommen. Was das Ganze hier noch spannender und vielseitiger macht, als Band 1, ist die wechselnde Perspektive zwischen Dean und Alex. Während Dean mit einer kleinen Gruppe im Greenway bleibt und sich diverse Eindringlinge vom Hals halten muss, gehört sein kleiner Bruder Alex zu dem Trupp der sich nach Denver durchschlagen will. So liest man also abwechselnd über die Erlebnisse der beiden Brüder, die es echt in sich haben. Besonders Alex' Reise ist nervenaufreibend und sorgt für kleine Herz-Aussetzer. Die Gruppe stößt auf eine Menge unvorhergesehene Hindernisse, die wertvolle Kraft und Zeit kosten, die die Kids aus der Bahn werfen und dafür sorgen das die Hoffnung schwindet. Doch sie beißen sich durch und kämpfen sich tapfer vorwärts. Ihr merkt schon das ich nicht so sehr auf den Inhalt eingehen will, ich versuche mich drumherum zu schlängeln. Das liegt nicht etwa daran das es nichts zu erzählen gäbe, sondern einzig an der Tatsache das ich hier nicht spoilern möchte. Ich hoffe ihr seht mir das nach, aber ein Spoiler nutzt niemandem. Die Charaktere sind auch hier immer noch wahnsinnig unterschiedlich, haben alle so ihre Eigenheiten, Probleme und Charakterzüge die man entweder mag oder gar nicht leiden kann. Doch egal ob es der kleine blonde Max ist, die zickige Chloe, der schüchterne Dean, oder einer der anderen Charaktere, sie alle wirken authentisch und sind großartig augearbeitet. Immer wieder gab es Momente in denen ich dachte: Oh nein, es sind doch nur Kinder !!! Warum müssen die so etwas furchtbares erleben. Doch diese Kinder, die Emmy Laybourne hier erschaffen hat, sind einfach nur beeindruckend. Sie geben nicht auf und kämpfen wie die Löwen für ihre kleine zusammengewürfelte Gruppe. Bevor ich zum Ende komme, möchte ich noch kurz loswerden, das mich auch das Szenario hier absolut fasziniert und auch ein Stück weit schockiert, denn es ist ja in keinster Weise weit hergeholt, sondern erschreckend realistisch. Alles in allem bin ich einmal mehr absolut angetan von dem Gesamtwerk "Monument 14". Es ist eine stimmige Dystopie, die ganz ohne übermäßig viel technischen Firlefanz oder Zombies auskommt. Fazit: "Monument 14: Die Flucht" ist noch spannender und dramatischer als sein Vorgänger. Eine realistische Dystopie die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Von mir gibt's eine ganz klare Leseempfehlung und das Buch wandert in meine persönlichen Jahres-Top-Ten.

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