Leserstimmen zu
Berlin Feuerland

Titus Müller

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Taschenbuch
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Ein ganz großes Buch!

Brandenburger Tor Museum

Von: Miriam Nawroth aus Berlin

24.08.2018

Einige Wochen im März 1848. Richtig, bei diesem Datum liegt Revolution in der Luft! Revolution, die aus dem unübersehbaren Ungleichgewicht zwischen Adel und Arbeiterklasse erwächst. Die industrielle Revolution hat Berlin schon lange erreicht, Borsig und Co. haben ihre Fabriken vor den Toren Berlins errichtet, jenseits des Oranienburger Tors, im “Feuerland”, wo alle Fabrikschornsteine Tag und Nacht rauchen… Im Feuerland wohnen die Ärmsten der Armen, zu Dutzenden auf engstem Raum, in dunklen, feuchten Mietskasernen und Hinterhöfen – während das Großbürgertum unter den “Linden” wandelt und sich höchstens mal zum Gruseln in die Bezirke jenseits der Stadtgrenzen verirrt. So geschieht es Alice, die als Tochter des Kastellans im Stadtschloss wohnt und mit ihren Freundinnen einen Ausflug ins Armenviertel unternimmt. Hannes Böhm führt die feinen Damen herum und weiß genau, wie man ihnen den einen oder anderen Silbergroschen abnimmt… Titus Müller kann schreiben, und wie! Wir sind nahezu leibhaftig dabei, wenn die ersten Barrikaden errichtet werden und die bedrückende Stimmung im Volke sich zuspitzt. Ein ganz großes Buch!

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