Leserstimmen zu
Die Yogini

Ulli Olvedi

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Hardcover
€ 22,99 [D] inkl. MwSt. | € 23,70 [A] | CHF 32,50* (* empf. VK-Preis)

Die Autorin Ulli Olvedi erzählt in diesem Roman die Geschichte der jungen Lenjam, die im alten Tibet des 18. Jahrhunderts lebt und gemeinsam mit ihrer Familie zu einer Pilgerreise aufbricht. Lenjam sieht sich lange Zeit im Schatten ihrer besonderen Ziehschwester Nyima leben, die unter außergewöhnlichen Glückszeichen geboren wurde. Doch während der Pilgerreise erscheint Lenjam eine göttliche Botin (Dakini), die sie in das verborgene Tal der Yogins ruft, was nur wenigen vergönnt und ein sehr großer Vertrauensbeweis ist. Als sie mit dem Wissen um die tantrischen Lehren der Yoginis wieder das Tal verlässt, ist sie eine andere geworden. Aus der Unbesonderen ist eine Besondere geworden. Es ist schön, wie diese Metamorphose im Buch dargestellt ist. Mir hat auch die Geschichte an sich gut gefallen und was alles über die Lebensumstände im alten Tibet zu lesen ist. Leider fiel es mir aber schwer, beim Lesen dranzubleiben. Es dauert relativ lange, bis die Geschichte "in die Gänge kommt" und sie ist aufwändig geschrieben (lange Sätze, viele Ausschmückungen). Aber das ist einfach auch Geschmacksache und hängt wohl auch mit den Lebensphasen zusammen, in denen man gerade ist - als Mutter eines kleinen Kindes bevorzuge ich derzeit einfach kompaktere Literatur, die ich schneller lesen und leichter aufnehmen kann ;-)  Herzlichen Dank an den Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar!

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Die Geschichte um die vermeintlich unbesondere Lenjam, die auf ihrem Lebensweg zur Yogini wird, beinhaltet viele buddhistische Weisheiten, in die man sanft eingeführt wird. Dieser etappenweise Weg, mit dem Lernen der Weisheiten, hat mir auch am besten gefallen. Die Natur und ihre Umstände waren gut dafür geeignet sich in Geduld und Annahme zu üben und den Charakter zu stärken. Ebenfalls schön fand ich, dass es sich bei Lenjam um eine Protagonistin handelt, mit der ich mich gut identifizieren konnte, weil sie eben nicht von Anfang an die Besondere war. Sie hatte, vor allem am Anfang, durchaus Komplexe und hat teilweise auch „schlimme“ Fehler gemacht. Umso schöner war dann ihre Rolle am Ende der Geschichte. Das Ausbrechen aus den patriarchalischen Strukturen und der Respekt, den sich die beiden Schwestern nach und nach erkämpft haben, haben mir sehr gut gefallen, denn das war absolut keine Selbstverständlichkeit im alten Osttibet. Leider kam ich zu oft beim Lesen raus und hatte wenig Lust auf das Buch, weil es viel Konzentration erforderte. Ich kam nur langsam voran, hatte nicht immer Freude beim Lesen und konnte mich einfach nicht mit dem Schreibstil anfreunden. Dadurch fand ich das Buch teilweise anstrengend und musste mich ein wenig durchkämpfen. Vielleicht habe ich es auch einfach zur falschen Zeit gelesen, denn das Buch ist eben keines, was nur der Unterhaltung dient, sondern vermittelt gleichzeitig viele Weisheiten, die verstanden und verarbeitet werden wollen. Trotz der Tatsachen, dass ich mich etwas durch den Roman quälen musste und der Schreibstil einfach nicht meins war, kann ich das Buch allen empfehlen, die sich für den Buddhismus, spirituelle Lehren und eine Reise ins Innere interessieren. Im Laufe der Geschichte entwickelt man als Leser ein Gespür und Verständnis für die universellen Weisheiten. Wer also kein Problem mit einem langsamen Lesetempo hat, sich Tiefe und viele tolle Zitate wünscht, sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

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„Die Yogini“ von Ulli Olvedi ist die inspirierende Geschichte einer faszinierenden Frau und das Geheimnis einer spirituellen Partnerschaft. Es ist eine Geschichte von Glück und Leid, von Scheitern und von Erfolg. Autoreninfo: Ulli Olvedi ist nicht nur diplomierte Qigong – Lehrerin, ausgebildete buddhistische Philosophin und Psychologin, sondern auch Autorin mehrerer erfolgreicher Romane und Dachbücher. Sie ist Gründerin einer Hochschule für traditionelle tibetische Medizin in Katmandu, Nepal und leitet den Tashi Delek e.V. zur Unterstützung exiltibetischer Klöster. Die Autorin lebt in der Nähe von München. Um was geht es? „Die Yogini“ ist der neue spirituelle Roman der Autorin. Bewegend nimmt sie ihre Leser mit auf die Reise und erzählt die Lebensgeschichte einer starken Frau im alten Tibet, dabei lässt sie ihm die spirituelle Entwicklung der Protagonistin verfolgen. Erzählt wird die Geschichte einer sterbenden Nonne Lenjam, aufgeschrieben von einer jungen deutschen Frau, die sie dabei begleitet. Krieg und Intrigen, Leidenschaft und innere Suche haben ihren Weg gezeichnet. Gemeinsam mit ihrer Ziehschwester Nyima und deren wohlhabenden Eltern ist sie in Ost Tibet aufgewachsen, eine Welt voller Götter, Geister und Dämonen, aber auch eine die geistige Welt des tibetischen Buddhismus sind ihre Begleiter gewesen. Ihr größter Wunsch, eine Yogini und Schülerin auf tantrischen Weg zu werden ließ sie Meister und Meisterinnen finden und das Geheimnis der spirituellen Partnerschaft ergründen … Meinung: Sehr bewegend, nachdenklich aber auch Inspirierend hat mich das Buch mit auf die Reise genommen. Es ist ein Buch einer sehr faszinierenden Frau. Ihr Weg ist erstaunlich, sie hat sich in einer noch sehr dominierenden Männerwelt durchgesetzt und ist ihren eigenen, spirituellen Weg gegangen, ein Weg der Frauen noch immer größtenteils verwehrt wird. Das Buch ist keine leichte Lektüre, der Schreibstil sehr anspruchsvoll, so sollte man sich für das Lesen Zeit nehmen und Ruhe gönnen, denn es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Hervorragend hat es die Autorin geschafft dem Leser ein sehr lebendiges Bild des alten Tibets vor Augen zu führen und den Buddhismus mit all seinen Facetten nahezubringen. Jedem der auf der Suche nach seinem ganz eigenen spirituellen Weg ist kann ich dieses Buch nur empfehlen, es regt zum Nachdenken an und Inspiriert und kann somit eine wertvolle Hilfe sein. Fazit: bewegend, nachdenklich und inspirierend erlebt der Leser die Lebensgeschichte einer faszinierenden Frau

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Inhalt: Der neue spirituelle Roman der bekannten buddhistischen Lehrerin. Dies ist die abenteuerliche Lebensgeschichte einer starken Frau aus der verzauberten Welt des alten Tibet, erzählt von einer sterbenden Nonne, aufgeschrieben von einer jungen deutschen Frau, die sie dabei begleitet. Krieg und Intrigen, Leidenschaft und innere Suche zeichnen Lenjams Weg. Sie wächst gemeinsam mit ihrer Ziehschwester Nyima und deren wohlhabenden Eltern in Osttibet auf, in einer Welt voller Götter, Geister und Dämonen, doch zugleich in der geistigen Welt des tibetischen Buddhismus. Angetrieben von ihrem größten Wunsch, eine Yogini, Schülerin auf dem tantrischen Weg zu werden, findet sie Meister und Meisterinnen und erlernt das Geheimnis der spirituellen Partnerschaft – eine eindringliche Geschichte von Glück und Leiden, Scheitern und Erfolg und dem Weg, sich von beidem zu befreien. Ein Buch mit faszinierenden Frauengestalten, die heute wie damals inspirieren können. Informationen zum Buch: Gebundene Ausgabe: 576 Seiten Verlag: Arkana (16. Mai 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442341450 ISBN-13: 978-3442341450 Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 5,2 x 22,2 cm Meine Meinung: Dieses Buch hat mich allein schon durch seinen Klappentext gereizt und besonders das spirituelle Thema gekoppelt mit einer starken weiblichen Protagonistin hat mich davon überzeugt, es lesen zu müssen. Also habe ich der Anfrage schnell grünes Licht erteilt und war umso glücklicher als es endlich hier bei mir war. Beinahe umgehend habe ich also mit dem Lesen begonnen und war danach umso erstaunter, dass mich wirklich jeder Absatz darin zum Nachdenken angeregt hat. So habe ich neben der spirituellen Entwicklung der Protagonistin auch eine eigene Entwicklung begonnen. Jede Geschichte, die sie erlebt hat, hatte somit einen Lerneffekt gehabt, was mich letzten Endes sogar dazu brachte, mit einer Art kleinerem Tagebuch hat beginnen lassen um meine Gedanken ein wenig besser zu ordnen. Hier hat auch sehr gut gepasst, dass Religion und Aberglaube Hand in Hand gingen und beide Sachen dazu beigetragen haben um die Seele der Protagonisten zu formen. Besonders die Protagonistin Lenjam hat mich für sich eingenommen, da diese einen Weg zu gehen bereit ist, der einer Frau verwehrt ist und eigentlich von Männern dominiert wird. Dabei war sie außerordentlich authentisch, sodass ich am Ende sehr wehmütig auf Wiedersehen gesagt habe. Die Autorin überzeugt hier mit einem Text, der recht anspruchsvoll zu lesen ist, dennoch aber sehr viel Gefühl mit hineinbringt und zugleich ihre eigenen spirituellen Erfahrungen wiedergibt. So gesehen, eine äußerst gelungene und zugleich einschlagende Geschichte, die jeder lesen sollte, der sich spirituell und vor allem mit dem Buddhismus im Speziellen beschäftigt. Es bringt dazu, eigene und neue Erfahrungen auf diesem Gebiet zu machen. Genau dafür gibt es von mir ganze 10 Stöberkisten und eine klare Leseempfehlung!

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Es ist sehr toller Roman. Für mich war dieses Buch mehr als die Geschichte einer Frau im alten Tibet. Oftmals musste ich beim Lesen innehalten, weil ich zum Nachdenken über mein eigenes Leben angeregt wurde. Das war eine schöne Erfahrung und ich konnte aus dem Buch etwas für mich mitnehmen. Nicht nur das die Geschichte wunderbar erzählt ist und man merkt, wie versiert die Autorin im tibetischen Buddhismus ist, es ist wie eine eigene Lektion für einen selbst.

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