Leserstimmen zu
Das Licht der Welt

Daniel Wolf

Die Fleury-Serie (2)

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Hörbuch MP3-CD
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In seiner Heimat tobt ein brutaler Krieg. Er kämpft für Frieden und Wohlstand. Doch er hat einen mächtigen Feind, der alles daransetzt, ihn zu vernichten. Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Schule, in der jedermann lesen und schreiben lernen kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass Lefèvre selbst ein grausiges Geheimnis hegt ... (Amazon) Was für ein tolles historisches Hörerlebnis, für das man aber etwas Zeit einplanen sollte, denn mit 34 Stunden und 30 Minuten ist das Hörbuch doch ziemlich lang. Aber trotzdem wirkte keine Sekunde davon langweilig. An die Stimme des Sprechers Johannes Steck, musste ich mich allerdings erst gewöhnen, aber je spannender die Geschichte wurde, desto mehr rückte die Stimme in den Hintergrund. Als ich das Buch begann, wusste ich nicht, dass es die Fortsetzung von "Das Salz der Erde ist". Das Buch habe ich noch nicht gelesen oder gehört, aber das störte überhaupt nicht. Man muss kein Vorwissen haben und kann "Das Licht der Welt" auch ohne den ersten Band genießen. Sehr schnell schlug mich das Gehörte in seinen Bann und man traf mich nur noch mit Kopfhörern und MP3-Player an, nicht willens die Lektüre zu unterbrechen, wenn mir jemand etwas erzählen wollte. Rémy Fleury und seine Eltern hatten es mir besonders angetan, während ich immer hoffte, dass dieser intregante und gemeine Anseau Lefévre endlich einmal sein Fett weg bekommt. Auch die geheimnisvolle Philippine hatte es mir angetan und verfolgte mich bis in meine Träume. Wir werden in die Welt der Buchmalerei und von Friedrich II entführt. Geschickt verwebt der Autor historische Fakten mit seiner Phantasie und die Mischung ist ihm wirklich hervorragend gelungen. Das Buch lebt zum Größten Teil von seinen tollen Charakteren. Trotz der Menge an Personen haben sie eine Lebendigkeit und Tiefe, die sie alle echt wirken lassen. Auch der bildhafte Schreibstil tut sein übriges um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Bisher kannte ich von dem Autor, der unter seinem richtigen Namen Christoph Lode hauptsächlich Fantasy schreibt, noch keine historischen Romane, aber ich werde mir auf jeden Fall noch "Das Salz der Erde" zulegen und schauen, was es sonst noch so von Daniel Wolf zu schmökern gibt. Von seinen Fantasybüchern stehen schon ein paar in meinem Regal, aber wie so oft, fehlte mir bisher die Zeit sie zu lesen. Ich vergebe für diesen tollen historischen Roman, der mich eine lange Zeit begleitete, 5 von 5 Punkte und eine allgemeine Leseempfehlung. Das Hörbuch ist wirklich gelungen und man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, dem Sprecher in Ruhe zuzuhören, denn sonst kann es vorkommen, dass man durch die große Personenzahl schnell den Anschluss verliert. Ich habe jede Minute davon genossen. © Beate Senft

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