Leserstimmen zu
Dark Room

Sophie Andresky

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Der Schreibstil Geschrieben ist das komplette Buch aus der Dritten Perspektive. Zwar mag ich die Erzählung aus der Ich-Perpektive lieber, aber hier finde ich Sie dennoch sehr passend. Die Umgebungen, die Personen und alle anderen optischen Sachen sind sehr schön beschrieben und regen das Kopfkino gut an. Es gibt zwischendurch den ein oder anderen sehr guten Cliffhänger, wo ich einfach weiter lesen musste. Die Personen welche pro Kapitel im Mittelpunkt stehen, unterscheiden sich von Kapitel zu Kapitel. Auch werden manche Geschehnisse dual geschildert, jeweils aus der Sicht von einer der zwei Personen die daran beteiligt sind. Zu guter letzt hat jedes Kapitel eine eigene, besondere Überschrift. Hauptsächlich Namen, welche innerhalb des jeweiligen Kapitels eine bestimmte Bedeutung haben, was ich eine sehr schön finde. Die Charaktere Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und auch, wenn manche nicht sonderlich tiefgehende Charakterzüge haben, finde ich passt dennoch alles zusammen. Fiona hat eine Bewegte vergangenheit hinter sich. Ihre Eltern starben als sie klein war, sie musste dabei zusehen. Danach war für sie alles anders. Sie fühlte keine Angst mehr und sobald die unguten Gefühle sie zu übermannen drohen, flüchtet sie sich ins Labyrinth – voller Sex, Begierden und Drogen. Doch dann stirbt eine ihrer Freundinnen, oder eher eine ehemalige Freundin und sie findet sich wieder an eben jenem Ort den sie seither zu vergessen versucht. Hinter dem Labyrinth steht die Grinsekatze, auch Gemma genannt. Zu Beginn erscheint sie eher im Hintergrund und man weiß nicht wirklich inwiefern sie in diese ganze Geschichte reinpasst. Doch mit der Zeit erfahren wir auch ihre Geschichte und der Charakter bekommt eine schöne, leichte Tiefe. Der Security Mann Püppi hat zwar keine tiefe und herzzerreißende Geschichte aber dennoch ist er ein wichtiger Teil, ohne ihn wäre es wohl nur halb so gut gewesen. Sogar der unscheinbarste Charakter bekommt in dieser Geschichte sein persönliches Ende, und jedes gefällt mir sehr gut. Die Fantasie Zu Beginn war es schwierig zu verstehen, worum es genau geht. Der nahtlose Wechsel zwischen den Orten und Personen hat mich anfangs etwas verwirrt, aber nach einigen Malen habe ich schnell verstanden worum es geht. Ich finde es sehr gut das man teilweise im Dunkeln gelassen wird, wenn es um die Verbindung zwischen manchen Protagonisten. Die wenigen aber sehr intensiven sexuellen Szenen sind sehr gut beschrieben , nicht zu offen aber offen genug um ein angenehmes Kopfkino zu erzeugen. Die Geschichte um das Labyrinth finde ich sehr interessant, gut durchdacht, auch mit dem Netzwerk, über welches das Labyrinth abläuft. Der Sex ist nur zu Beginn sehr präsent, gegen Ende wird das ganze ein unglaublich guter Thriller der Nicht nur in der Gegenwart spielt. Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit der Geschichte, sie erschien mir zu oberflächlich aber ich gelohnt, weiter zu lesen, denn das hat sich recht schnell gewandelt. Das Genre Zum Genre muss ich eine Kleinigkeit sagen. Unter Hardcore verstehe ich mehr Blut und Brutalität. Damit will ich nicht sagen das es davon nichts in diesem Buch gibt. Es ist nur nicht genug, meiner Meinung nach. Auf jeden Fall ist in diesem Buch aber genügend Erotik, Fantasie und Thrill vorhanden. Das Fazit Ich muss zugeben das meine Erwartungen hier sehr gering waren. Umso begeisterter war ich als ich das Buch gelesen habe. Nicht alle, aber die wichtigsten Charaktere sind tiefgängig gestaltet und mir sehr sympathisch. Die Geschichte ist außergewöhnlich und gut durchdacht. Die Waage zwischen Erotik und Thrill ist sehr gut und ausgewogen. Ich kann dieses Buch wirklich sehr zu empfehlen!

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Das Labyrinth der Lust ist ein mobiler Swingerclub für ausgewählte Mitglieder- Anonymität ist das Geheimnis des Erfolges. Niemand kennt den echten Namen des anderen, um die ungezügelte Lust genießen zu können. Die Grinsekatze, Herrin über den Club und einigen Sklaven, herrscht über das Labyrinth. Doch als ein grausames Verbrechen geschieht, spürt die Katze, dass alte Wunden aufgerissen werden. Fiona- genannt Eule- prägt ein traumatisches Erlebnis. Ruhe und Entspannung findet sie ausschließlich bei sexuellen Ausschweifungen ohne Fragen und ohne Denken. Und im Labyrinth findet sie jede Art von Sex, die legal ist und befriedigt. Als aber Ihre Freundin brutal ermordet wird, bekommt sie Angst und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Am Ende gerät sie in einen Strudel aus Lügen, Macht und Intrigen….und findet doch ihren Frieden. „Dark Room“ ist ein Porno mit Story. Ich war gespannt, ob das funktioniert, denn es ist gar nicht so einfach, Sex in einem Thriller sinnvoll unterzubringen. Es muss einfach passen und stimmig sein. Und nur Porno finde ich langweilig, lese fast ausschließlich Thriller. Daher fand ich die Kombination von Sex und Spannung sehr reizvoll, und wurde nicht enttäuscht. Die Sexszenen sind glaubhaft- hart, nicht romantisch, sondern eher dem Trieb entsprungen. Es geht schließlich nicht um eine Liebesgeschichte, sondern um reinen Sex. Und dazu eine Geschichte über Geheimnisse, Lügen, Ungerechtigkeiten und blutige Exzessen. Der spannende Teil ist sehr gut integriert, die Story rund und interessant. Mich hat Dark Room überzeugt, dass Thriller und Sex sehr wohl zusammen passen (wenn man das mag). Die Autorin Sophie Andresky hat die Protagonisten sehr lebendig beschrieben, und dazu auch Einblicke in die Swinger/Sexszene gewährt. Ihre offene Art über Sex zu schreiben passt einfach sehr gut zum Thema. Die Sprache ist direkt und auch vulgär- aber sie schreibt nun mal über Befriedigung, über Lust, Demütigungen und Tabubrüchen. Und man merkt, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt. Für mich eine klare Leseempfehlung für spannende Unterhaltung mit pornografischen Elementen.

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Tolles Buch

Von: Michele.F

18.02.2017

Habe vor diesem Buch schon einige Bücher von Sophie Andresky gelesen und fand die auch alle super. Das Buch ist wie alle anderen Bücher im Hayne Hardcore Verlag erschienen. Fand das Buch  wieder Klasse sowie die anderen. Kann das Buch wirklich nur empfehlen. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend und es wird auch nicht langweilig. Sophie Andresky hat wie immer einen klasse Schreibstil so das es sich ohne Probleme am einem Stück durchlesen lässt. Einfach tolles Buch. Auf den ausufernden Sexparties des Swinger-Netzwerks »Labyrinth « geht es hoch her: Gemma, die geheimnisvolle Frau im Hintergrund, erfüllt die ausgefallensten erotischen Träume ihrer Kundschaft. Hier versucht die junge Fiona, durch Sex zu vergessen. Als ihre Freundin Evi und deren Vater verstümmelt und ermordet werden, beginnt Fiona zu ahnen, dass sich hinter dem Labyrinth ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Sie kommt einer entsetzlichen Wahrheit auf die Spur ...

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Hervorragend

Von: Sarah

01.02.2017

Ich fande dieses Buch richtig gut, da es auch detailliert geschrieben ist in vielen Momenten. Der Verlag Heyne hat es im Hardcore Bereich raus gebracht und hat es auch verdient. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich daher auch leicht lesen was die Geschichte umso besser macht. Am Anfang hatte ich die Vermutung gehabt das es hier nur um Sex geht was sich aber wieder legt hatte da es auf eine Geschichte aufgebaut ist, wieso weshalb und warum sie es braucht. Die Spannung kommt meiner Meinung auch nicht zu kurz da sie sich schon auf der ersten Seite aufbaut und sich bis zu der letzten Seite hält. In vielen Momenten konnte ich nur den Kopf schütteln weil Fiona in manchen Situationen echt komisch reagiert. Wenn man aber weiter liest versteht man wieso sich sich so verhält, wie sie es tut. Das Ende des Buches lasst die ganze Zeit über nicht vorher sehen, umso überraschte war ich dann. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sternen und ist eine klare lese Empfehlung.

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Darkroom Sophie Andresky Heyne Hardcore Verlag 256 Seiten 14,99€ Zum Inhalt Auf den ausufernden Sexparties des Swinger-Netzwerks »Labyrinth« geht es hoch her: Gemma, die geheimnisvolle Frau im Hintergrund, erfüllt die bizarrsten und ausgefallensten erotischen Träume ihrer anspruchsvollen Kundschaft. Hier versucht die junge Fiona, durch Sex zu vergessen. Sie gibt sich Männern und Frauen in den unterschiedlichsten Spielarten hin und kann doch nicht verdrängen, was sie seit ihrer Kindheit begleitet: ein entsetzliches Erlebnis, das aus ihr gemacht hat, was sie heute ist – eine Frau, die keine Angst mehr fühlen kann. Und gerade das bringt sie in große Gefahr. Als ihre Freundin Evi und deren Vater verstümmelt und ermordet werden, beginnt Fiona zu ahnen, das sich hinter dem Labyrinth ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Fionas Nachforschungen führen sie schließlich zu ihrer großen Liebe - aber auch zu ihrem größten Albtraum ... Meine Meinung Thriller meets Erotik ist hier gut gelungen. Aber man muss auch mit der Wortwahl, die zeitweise sehr derb und direkt ist, klarkommen und das kann vielleicht nicht jeder. Gewünscht hätte ich mir den ein oder anderen sympathischen Charakter, denn die kommen in ihrer Beschreibung etwas kurz und recht unsympathisch daher. Ansonsten aber ein sehr netter Zeitvertreib.

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