Leserstimmen zu
Zwölf tödliche Gaben

Stuart MacBride

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Zwölf kurze Weihnachtskrimis der bösartigen Sorte Darum geht’s: Die Zeit der Familie, der Liebe und der Stille? Nicht für Stuart MacBride, der uns in zwölf Episoden zeigt, dass das Verbechen zu keiner Jahreszeit ruht. So fand ich’s: Stuart MacBride ist in seinen Romanen alles andere als zimperlich und auch in diesen Kurzgeschichten fehlt es an festlicher Weihnachtsstimmung, an christlicher Vergebung und Nächstenliebe. Kurz und knackig lässt er Bösartigkeiten los, die in nacktem Schrecken oder auch in sehr schwarzem Humor enden und das macht einem sofort Lust darauf, nach einem seiner Romane zu greifen. Die einzelnen Episoden sind schon in sich abgeschlossen, aber die Handelnden einer Geschichte übergeben den Staffelstab der Erzählung sehr geschickt an den nächsten Protagonisten weiter oder haben dort einen Gastauftritt. Und am Ende sind alle Geschichten aufs Feinste miteinander verknüpft. Kurzgeschichten haben es nicht leicht, mich wirklich zu begeistern, denn es ist sehr schwer, eine gute Story so auf wenige Seiten zu komprimieren, dass sie mich beeindrucken. Aber Stuart MacBride hat das mit seinen bösen Gaben um Mord, Totschlag und andere Verbrechen absolut geschafft. Ein Muss für alle Fans des Autors.

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In Anlehnung an das alte Weihnachtslied „The Twelve Days of Christmas“ erzählt Stuart MacBride zwölf skurrile Kurzkrimis. Der Leser begleitet tollpatschige Einbrecher bei der Hausdurchsuchung, Gerichtsmediziner in die Überstunden und Köche an die Pfannen. Nie gelingt alles reibungslos und meistens ist am Schluss einer tot. Mit viel Witz präsentiert MacBride die Abgründe des Lebens, verpackt diese in unterhaltsame und kurzweilige Geschichten, die man schnell mal zwischendurch lesen und dabei schmunzeln kann. Fazit: Kurzweilig, unterhaltsam und teilweise bitterbös. Empfehlenswert!

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Ich kann nur immer wieder diejenigen bewundern, die mehrere Bücher parallel lesen. Nie, aber auch nie, könnte ich mich auf mehrere Romane oder womöglich auch noch auf Sachbücher gleichzeitig konzentrieren. Was ich allerdings auch abwechslungsreich finde und auf Grund meiner eingeschränkten Multitasking-Fähigkeit, wenn man dann in diesem Falle davon reden kann, ist es, gleichzeitig Kurzgeschichten zu lesen. Ach, was bin ich doch flexibel. Zwar sind Kurzgeschichten nicht jedermanns Sache, jedoch lese ich diese kurzen Geschichten mit voller Hingabe. Können doch in diesem Fall 160 Seiten so facettenreich sein, wie mehrere Romane. Wem es also auch so ergeht oder wer noch eine Kleinigkeit für einen lieben Menschen zum Weihnachtsfest benötigt - ich habe hier etwas Feines für Euch. Autor Stuart MacBridge nimmt seine Leser mit in die schottische Kleinstadt Oldcastle, in der die Weihnachtszeit nicht ganz so beschaulich verläuft, wie man sich eine besinnliche Zeit vorstellt. Nicht nur Hektik und Betriebsamkeit herrschen hier vor, nein, auch diverse Verbrechen. Hier fünf kurze Beispiele: So brechen beispielsweise Andy McKay und sein Kumpel Billy Partridge, in eine Villa ein, um dort ein wertvolles Gemälde zu klauen, da sie bei einem Gangsterboss horrende Schulden haben. Aber einiges lief schief ... In einem Kühlraum eines exquisiten Restaurants wird in den frühen Morgenstunden eine Leiche gefunden und das ausgerechnet an dem Tag, an dem der über alle Grenzen bekannte und außerordentlich strenge Restaurantkritiker zu Gast sein wird. Die hochschwangere Tracy verkauft Sicherheitssysteme für Häuser, da sie die Beerdigungskosten für ihre Mutter übernehmen muss. Da der Verkauf mehr schlecht als recht läuft, bietet ihre Kollegin ihr an, für einige Zeit unter der Nummer einer Erotik-Hotline, die Figur der Sexy Sadie zu übernehmen, um an die schnelle Mark zu kommen. In einer weiteren Geschichte muss der Englischlehrer James Kirkhill Rede und Antwort stehen, warum es bei einem Ausflug mit dem Schwimmteam zu einem tödlichen Unfall gekommen ist, da ausgerechnet die beste Schwimmerin von allen ertrunken ist. Andy Mc Kay, dessen Einbruch in der Villa nicht von Erfolg gekrönt war, lenkt sich derweil mit der Stripperin Kayleigh Jacobs ab, die Andy mit einem ganz besonders heißen Tanz überrascht. Dass auch diese Geschichte nicht harmlos endet, dürfte wohl jedem klar sein. Stuart Mc Bridge lässt das Grauen Wirklichkeit werden. Nichts für zarte Gemüter, aber Gott sei Dank ist Oldcastle eine reine Erfindung des Autors. Eine Weihnachtszeit, wie man sie niemanden gönnt. Verbrechen stehen in dieser Stadt auf der Tagesordnung. Zwar gibt es nicht nur Tote zu verzeichnen, aber auch die Figuren, die dem Tod von der Schippe springen oder erst gar nicht zu Opfern auserkoren werden, bleibt der Schrecken nicht erspart. Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die für jeden Krimifan höchste Spannung und kurzweilige Unterhaltung parat hält. Geschichten, die einen schlecht einschlafen lassen und nichts für schwache Nerven sind - ein großartiger Mix!

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Spitzenklasse!

Von: Mordsbuch

29.11.2016

Buchinfo Zwölf tödliche Gaben - Stuart MacBride Taschenbuch - 160 Seiten - ISBN-13: 978-3442480470 Verlag: Goldmann Verlag - Veröffentlichung: 17. Oktober 2016 EUR 8,99 Kurzbeschreibung Eiskalte Verbrechen, trockener Humor und Schottlands finsterste Gauner: Der Meister mörderischer Spannung beweist in zwölf Geschichten, dass das Verbrechen auch in den Wochen vor dem Fest der Liebe keine Pause macht. Ganz im Gegenteil ... Kleinganoven, eiskalte Killer und ahnungslose Opfer treffen im schottischen Oldcastle aufeinander, und die Polizei hat schon bald alle Hände voll zu tun. Bewertung „Zwölf tödliche Gaben“ ist die erste Ausgaben mit Kurzgeschichten des bekannten Autor Stuart MacBride. In zwölf gruseligen Geschichten entführt uns der Autor in eine etwas andere Vorweihnachtszeit, denn das Böse ruht auch da nicht. Handlungsort jeder Geschichte ist die Stadt Oldcastle. Nachdem ich das Buch beendet hatte, hoffte ich auch, dass diese Stadt wirklich nur der Phantasie des Autoren entsprungen ist, wenn nicht, möchte ich diesen Ort niemals kennenlernen. Denn in Oldcastle scheint das Grauen seinen Hauptsitz zu haben. Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten, lest einfach selbst. Der Schreibstil ist typisch MacBride, wer also seine Bücher mag wird auch an diesem Buch Gefallen finden. Die Charaktere zu den unterschiedlichen Storys sind gut gewählt und sehr abwechslungsreich dargestellt. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Fazit: Das Grauen schläft auch an Weihnachten nicht! Stuart MacBride beweist es euch! Spitzenklasse!

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Meine Meinung ​ Es ist zwar noch nicht Weihnachten, und auch noch nicht Advent, aber trotzdem konnte ich dem süßen kleinen Büchlein nicht widerstehen: Stuart MacBride’s „Zwölf tödliche Gaben“. Diese Sammlung von zwölf mörderischen Geschichten konnte ganz schnell gelesen werden! Ich kannte bis dato Stuart MacBride nur von Vorschlägen und Werbungen des Verlages, aber noch nie habe ich etwas von ihm gelesen. Sehr überrascht war ich also, als ich diesen außergewöhnlichen Schreibstil genießen durfte. In einer sehr eleganten und dramatischen Erzählform konzipierte der Autor hier immer wieder interessante Geschichten, bei denen es in Sachen Spannung, Charaktere und Atmosphäre nichts gefehlt hat. Sehr erstaunlich und klug war die Tatsache, dass die Geschichten immer etwas miteinander zu tun haben – einige waren unabhängig, anderen bauten aufeinander auf, was ich sehr genial fand! Etwas gestört haben mich jene sexuellen und drogentechnischen Szenen: Das Leben besteht nicht nur aus Gewaltexzessen, Rauschgift und Sex – natürlich, die Geschichten waren nach dem Kriminalschema aufgebaut, dennoch aber war mir etwas zu viel Sexuelles und Drogentechnisches enthalten. Jede dieser zwölf Geschichten war unterhaltsam und hatte im Grunde eine ernste Moral: Von Hass, Unterwerfung, Loyalität und Vertrauen entwickelte Stuart MacBride äußerst originelle Geschichten, die alle etwas haben, was sie besonders machen. Besonders die Geschichte „Drei französische Hühner“ hat mir gefallen! ​ Fazit Eine Empfehlung für die ersten Tage im Dezember. Interessante, spannende, unterhaltsame und vor allem kurze Geschichten, die aufeinander aufbauen und alle etwas gemeinsam haben: Sie sind toll!

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