Leserstimmen zu
Aftershowparty

Jens Westerbeck

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»Im Mittelpunkt stehen der BLATT-Reporter „Story“, die neue Chefin der Steil Media AG Franziska Steil, der auch das BLATT gehört, und der aus GB stammende John-Bob Corner, der erstmals die große Sonntagabend-Diskussionsrunde nach dem Tatort moderieren soll. Naja, und dann gibt es noch ein Sextape… Großartig, bösartig & ich habe sehr gelacht! Zwar rutscht Westerbeck manchmal aus der Geschichte um seinen Senf noch besser dazugeben zu können, aber das ist nicht schlimm – sonst gäbe es bspw. einen wunderbaren Tatort-Verriss nicht :-) Westerbeck hat selbst bereits bei Deutschlands größter Tageszeitung gearbeitet & war auch an über 100 TV-Shows beteiligt. Daher im Innenteil auch der Hinweis auf die natürlich ganz erfundene Geschichte & die Kunstfreiheit & dass „Insbesondere … keine Zeitung vorstellbar (ist), bei der derartiges passiert, und keine Redaktion und kein Chefredakteur, die sich so benehmen.“ Na gut, ich will ihm mal glauben. Große Leseempfehlung für alle, die es gern mal zynisch mögen!«

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Meine Meinung: Als ich mich in der letzten Zeit näher mit dem Heyne Hardcore Verlag beschäftigt habe, bin ich auf dieses Buch gestoßen, das auf jeden Fall anders zu sein scheint, als das was ich sonst lese. Ich hatte keine großen Erwartungen und habe mich einfach in die Geschichte fallen lassen. Auf den ersten Seiten ist mir direkt der Schreibstil von Jens Westerbeck ins Auge gesprungen, der sehr direkt und umgangssprachlich ist. Nach einer kurzen Eingewöhnung, gefiel er mir dann aber ganz gut, da es mal eine Abwechslung war zu anderen Stilen. Die Charaktere in dem Buch sind eigentlich sehr unsympathisch, sie sind nicht gerade die nettesten und identifizieren kann man sich mit ihnen auch nicht, dennoch mochte ich sie. Der Autor hat es geschafft so unsympathische Charaktere sympathisch zu machen. Die Geschichte ist sehr skurril und es dreht sich viel um Medien und Presse. Für mich war es zunächst schwer auseinander zu halten, was wahr ist und was Fiktion ist. Der Autor gibt tolle Einblicke in diese Welt und dies macht viel Spaß zu lesen. Fazit: „Aftershowparty“ ist ein skurriles Buch, das unterhält. Es nichts besonderes, mit tollen Charakteren, aber dennoch macht es Spaß das Buch zu lesen, gerade weil es so anders ist.

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