Leserstimmen zu
Theo Boone und der entflohene Mörder

John Grisham

Jugendbücher - Theo Boone (5)

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Aufmachung: Mir gefällt die Farbgebung des Covers wirklich gut. Ansonsten finde ich das Cover jetzt nicht so ausschlaggebend. Man sieht einen Jungen auf einem Fahrrad, der wohl Theo Boone darstellen soll. Könnte passen. Die Art des Titels erinnert ein bisschen an Harry Potter, die Zielgruppe ist aber auch die gleiche. Der Titel sagt schon recht viel über den Inhalt aus. Meine Meinung: John Grisham ist ja bekanntlich ein sehr bekannter (ah, Wiederholungsfehler, egal) und erfolgreicher Autor, also hatte ich auch entsprechende Erwartungen. Wenn er so hoch gepriesen wird, ist das ja auch legitim, oder nicht? Der Protagonist Theo Boone ist ganz nett, aber nicht sonderlich sympathisch. Jedenfalls hatte ich Probleme damit, mich in ihn hineinzuversetzen und ganz ins Geschehen abzutauchen. Vielleicht liegt das am Altersunterschied, vielleicht auch an der Charakterisierung, das kann ich nicht so genau beurteilen. Der Fall ist ebenfalls interessant; nicht "08/15", wie man ihn schon in anderen Krimis gelesen hat, sondern mal etwas Anderes. Die advokatische Arbeit des Protagonisten und seinen Verwandten lässt sich gut nachvollziehen; die Vorgehensweise von Anwälten im amerikanischen Rechtssystem ist gut verständlich und anschaulich erklärt, allerdings könnte dies unter Umständen für so manchen Leser, den das nicht interessiert (aber dann sollte er das Buch gar nicht erst lesen) oder der schon einiges darüber weiß (gut, das ist ein Buch für Jüngere, die wahrscheinlich nicht allzu viel über die Arbeit von Anwälten wissen) langweilig werden, da es doch sehr trocken und detailliert beschrieben wurde. Wenn man sich allerdings für Rechtswesen interessiert, wie ich, sollte das kein Problem darstellen. Dennoch hat mich das Buch ein wenig unterfordert, da man doch deutlich merkt, dass "Theo Boone und der entflohene Mörder" an Kinder gerichtet ist. Es war also nichts für mich, vielleicht hätte es mir vor fünf Jahren besser gefallen. Die Beschreibungen des Falles und der Vorgehensweise ist vereinfacht, der Plot ist sehr vorhersehbar, wodurch nur wenig bis gar keine Spannung aufkommen kann, und die Syntax ist ebenfalls extrem einfach. Fazit: Kurzum: "Theo Boone und der entflohene Mörder" ist nichts mehr für mich, aber für Jüngere bestimmt sehr interessant. Der Schreibstil (wenn man mal von der vereinfachten Syntax bedingt durch die Zielgruppe absieht) hat mir sehr gut gefallen, weshalb das nicht mein letzter Grisham sein wird. Allerdings werde ich mich von der Theo Boone-Reihe wohl in Zukunft fernhalten. 3/5 Lesehasen.

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Ein weiterer Fall für Theo

Von: Elke aus Ratingen

30.04.2017

„Theo Boone und der entflohene Mörder“ ist der 5. Band der Jungendbuchreihe um Theo Boone des bekannten amerikanischen Schriftsteller und Rechtsanwalt John Grisham. Der 13-jährige Theo Boone lebt in Strattenburg, besucht die achte Klasse und ist mit seiner Klasse für ein paar Tage in Washington D.C. unterwegs um sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen. Dort sieht er den Mann - Pete Duffy - , der in seinem ersten Fall wegen Mordes an seiner Frau angeklagt wurde und entkam. Theo informiert seinen Onkel Ike und nachdem sie sich sicher sind, dass es sich um den gesuchten Mörder handelt, informieren sie das FBI, dem es durch Theos Hilfe gelingt den Gesuchten festzunehmen. Wird Pete Duffy diese Mal verurteilt ? kann sich Theo noch sicher fühlen, wenn dies nicht der Fall sein sollte ? Obwohl es sich bereits um den 5. Teil handelt, kann man das Buch auch ohne Kenntnis der übrigen Bände lesen, da die Protagonisten noch einmal vorgestellt werden und Wichtiges aus der Vergangenheit erläutert wird. Trotzdem ist es von Vorteil, wenn man die Vorgänger der Buchreihe kennt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich einfach lesen. Die Protagonisten wirken authentisch und haben im Laufe der Bände an Persönlichkeit gewonnen. Da man im Verlauf des Buches so einiges über das amerikanische Rechtssystem und die Rechtsprechung erfährt, ist es nicht nur spannend, sondern auch interessant und lehrreich. Auch über die amerikanische Geschichte bekommt der Leser einige Wissenswerte Fakten vermittelt. „Theo Boone und der entflohene Mörder“ ist ein weiterer spannender Justiz-Thriller für Leser ab 12 Jahren, den man auch als Erwachsener leicht und schnell „weglesen“ kann.

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Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Am Anfang war es ein wenig verwirrend die Stimme der „???“ zu hören, aber dann habe ich mich schnell daran gewöhnt und irgendwie passt sie ja sehr gut zu Theo, der meiner Meinung nach durchaus mit den ??? mithalten kann. Die Handlung ist sehr spannend und ich persönlich finde Theo einfach klasse. Es gefällt mir auch sehr gut, dass man einiges aus seinem alltäglichen Leben mitbekommt und nicht nur, wie er den Fall löst. Es macht auch überhaupt gar nichts, wenn man so wie ich die ersten vier Fälle noch nicht kennt – obwohl dieser sicher auch sehr hörenswert sind – denn man versteht alles ohne Probleme. Allerdings wird durch einige Anspielungen schon die Neugier geweckt, auch die ersten Fälle zu kennen, besonders den Ersten, in dem es ja auch schon um Pete Duffy ging. Wer ein kurzweiliges, spannendes Hörbuch mit einem jugendlichen Charakter – und daher durchaus auch sehr gut geeignete für jüngere Zuhörer geeignet, sucht, der ist hier genau richtig. Ich kann Theo Boone wirklich empfehlen.

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Gelungenes Buch :-)

Von: Stefanie Cetin aus Immendingen

02.02.2016

Ich bin ein grosser Fan von John Grisham.Ich habe auch dieses Buch mit Freude gelesen. Es ist immer wieder spannend und man kann es kaum erwarten bis das nächste Buch erscheint. Super gutes Buch genauso wie die letzten Bücher. Kann ich nur weiterempfehlen.

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Den Älteren unter euch wird der Name des Autors John Grisham wohl bekannt sei. Er ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren. John Grisham ist studierter Anwalt und kam durch einen spektakulären Fall zum Schreiben. Sein erster Roman bzw. Thriller „Die Jury“ machte ihn zu einem berühmten Autor. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die teilweise auch verfilmt wurden. Mit der „Theo Boone“ Reihe schrieb er seine ersten Jugendbücher. Ganz clever, dass sich viele berühmte Autoren jetzt an der Jugend „versuchen“, schliesslich sind wir die nächste Lese-Generation. Von meiner viel-lesenden Frau Mama habe ich mir sagen lassen, dass John Grisham Thriller ganz spannend sind und nicht umsonst stets in den Bestsellerlisten erscheinen. Umso gespannter war ich natürlich auf „Theo Boone“. Ich muss allerdings gestehen, dass ich die ersten Bände dieser Jugendbuchreihe aus dem Heyne>fliegt Verlag leider nicht gelesen habe. Insofern gilt meine Rezension wirklich nur dem 5. Band mit dem Titel „Theo Boone und der entflohene Mörder“. Theo Boone ist ein dreizehnjährige Anwaltssohn aus Strattenburg, der einem Mörder auf der Spur ist. Pete Duffy wurde bereits vor Monaten unter Mithilfe von Theo verurteilt und sollte eigentlich seine Strafe absitzen. Aber der Mörder ist auf der Flucht und auch das FBI konnte ihn bisher nicht fassen. Doch Theo Boone entdeckt Pete Duffy während seiner Klassenfahrt in Washington und die Jagd beginnt. Nicht ganz ungefährlich für den jungen Detektiv und seine Familie, aber Theo bleibt dran. Ob Pete Duffy diesmal geschnappt wird, oder er wieder der amerikanischen Justiz entkommt, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. Also ich muss zugeben, Theo Boone und ich wurden nicht so richtig Freunde. Ich fand die Figur einfach sehr unpersönlich und farblos. Theo Boone wirkt in meinen Augen nicht wirklich wie ein Dreizehnjähriger und auch mit den restlichen Personen im Buch konnte ich mich nicht anfreunden. Sicher kann das daran liegen, dass mir die Handlung aus den ersten vier Bänden fehlte, aber mir persönlich fehlte es gewaltig an Spannung. Wer sich allein für die amerikanische Rechtssprechung interessiert, hat bei der „Theo Boone“ - Reihe vielleicht mehr Freude. Es gibt auch eine ganz cool gemachte Website, wo ihr euch über Theo Boone auf dem Laufenden halten könnt. Ich denke, John Grisham hat sich das hier etwas zu leicht gemacht und uns jugendliche Leser unterschätzt. Ich werde mir demnächst einmal einen seiner Erwachsenenkrimis vornehmen, dann bekomme ich vielleicht einen anderen Eindruck von seinem Können.

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Oliver Rohrbeck liest echt megaspannend. Die Handlung ist spannend und gut. Großer Applaus für dieses Hörbuch!

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Auf Grund der Kürze des Hörbuches, kann man der Handlung gut folgen und verliert auch nicht den Faden. Leider wirkt die ganze Story dadurch aber auch schnell ein wenig abgehandelt. So wird es dem Hörer erschwert wirklich in die Geschichte einzutauchen. Spannend ist es dennoch und auch die Stimme und Interpretation Oliver Rohrbecks passt gut zum Plot. Ab und zu fühlte ich mich ein bisschen schlecht informiert, da ich die vorherigen Bände nicht kenne. Diese Reihe sollte man also von Beginn an hören oder lesen.

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Vor der Middleschool in der 75.000-Einwohner-Stadt Strattenburg herrscht helle Aufregung. Schließlich steht die Klassenfahrt der Achten an. Mit vier langen Reisebussen werden die Schüler sechs Stunden lang nach Washington gefahren, wo sie sich dreieinhalb Tage lang die Sehenswürdigkeiten der Stadt ansehen. Für den dreizehnjährigen Theodore Boone bedeutet dieser Ausflug ein überraschendes Wiedersehen mit dem des Mordes an seiner Frau angeklagten Pete Duffy, der während seines Prozesses aber geflüchtet und untergetaucht ist. Theo hat Duffy die Gerichtsverhandlung verfolgt und erkennt Duffy trotz seiner Verkleidung am seinem Gang wieder. Er lässt seinen Onkel Ike nach Washington kommen, der früher mit seinen Eltern als Rechtsanwalt praktizierte und sich nun weitaus weniger ambitioniert als Steuerberater durchs Leben schlägt, und findet mit ihm heraus, wo Duffy zurzeit wohnt. Zurück in Strattenburg informiert Ike das FBI, das sich mit Theos Hilfe erneut auf die Suche nach Duffy macht, der offensichtlich mitbekommen hat, dass er aufgeflogen ist. Aber wenn Duffy erneut der Prozess gemacht werden soll, muss auch der 19-jährige illegale Einwanderer Bobby Escobar aussagen, der Duffy damals gesehen hat, als er vom Golfplatz zu seinem Haus fuhr, um seine Frau umzubringen. Theo ist sich unsicher, inwieweit er seine Eltern informieren soll, die in Rechtsfragen grundsätzlich gegenteilige Meinungen vertreten. „Wieder würde der Duffy-Zirkus die ganze Stadt beherrschen, und damit wuchs die Gefahr, dass zwielichtige Gestalten auf ihn aufmerksam wurden. Wenn irgendwie durchsickerte, dass Theo und Ike für Duffys Festnahme verantwortlich waren, konnte es brenzlig werden. Und Bobby Escobar konnte jederzeit untertauchen.“ (S. 102) Seit seinem erfolgreichen Debütroman „Die Jury“ ist der ehemalige Anwalt John Grisham zum Inbegriff des Justiz-Thrillers geworden, der mit packenden Geschichten um spektakuläre und außergewöhnliche Gerichtsfälle und einer einfachen Prosa weltweit Millionen von Lesern zu begeistert versteht. Mittlerweile hat Grisham auch das junge Publikum für sich entdeckt und mit dem Theo Boone einen charismatischen, aufgeweckten Teenager-Jungen kreiert, der ganz in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten scheint. Mit „Theo Boone und der entflohene Mörder“ greift Grisham die Geschichte auf, die er mit dem Theo-Boone-Debüt „Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ offensichtlich noch nicht zu Ende erzählt hat. Der Autor versteht es zwar souverän, seinem (nicht nur) jungen Publikum eine an sich interessante Story zu präsentieren und die juristischen Regeln und Prozesse anschaulich darzustellen. Aber der Plot wirkt wie am Reißbrett konstruiert und ist extrem vorhersehbar ausgefallen, so dass echte Spannung nie wirklich aufkommt. Davon abgesehen könnte sich Grisham aber durchaus mehr Mühe bei der Charakterisierung seiner Figuren geben. Vor allem Theos Eltern bleiben im fünften Theo-Boone-Fall sehr blass. Bleibt zu hoffen, dass sich Grisham nach dem schwächsten seiner Theo-Boone-Bücher beim nächsten Band wieder mehr Mühe gibt.

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