Leserstimmen zu
Theo Boone und der große Betrug

John Grisham

Jugendbücher - Theo Boone (6)

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Redaktioneller Hinweis: Ich danke für die kostenlose Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Cover Ein Kind springt oder fliegt im Morgengrauen über einen Zaun. Das riecht nach Abenteuer und schmeckt nach ... na lesen sie selbst! Inhalt und Aufteilung des Buches Der junge Theo eifert seinen als Anwälte tätigen Eltern nach und liebäugelt mit dem Thema Gerechtigkeit. Dabei stehen in der Schule Prüfungen an und auch so manches Hilfeersuchen seines Umfeldes droht ihn abzulenken. Meinung Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen und dem möchte ich mich anschließen, beginnt es doch mit häuslicher Gewalt und dies ist sicher kein Thema für zwischendurch und keines für Kinder. Auch gewinnt das Werk erst allmählich an Fahrt. Sicher wird das Hauptthema, der große Betrug bereits am Anfang kurz angesprochen, doch irritierte mich persönlich, dass zuerst die Nebenhandlung relativ viel Raum einnahm, sodass ich nach den ersten Minuten erneut den Buchrücken las und dachte, mich vergriffen zu haben. Doch dann entwickelt sich das Thema, breitet sich aus und beleuchtet immer wieder die schon fast ans Überirdische grenzende Wahrheitsliebe von Theo, der trotzdem immer wieder sein eigenes Ding macht. Die Auflösung, wie das Vergehen der Lehrer ans Tageslicht kommt, sowie das Verhalten vor Gericht sind meines Erachtens schon eher glaubwürdig, sodass insgesamt eine unterhaltsames und gut vorgetragenes Hörbuch entstand, dass 4 Stunden und 41 Minuten gute Unterhaltung für Kinder bieten dürfte. Autor John Grisham ist ein begnadeter Schriftsteller, dessen Bücher in über 40 Sprachen übersetzt werden. Sprecher Oliver Rohrbeck versteht es spannend und fesselnd zu lesen. Er zeichnet sich für diverse Hörbücher auch sehr bekannter Titel verantwortlich. Da hört man gerne hin. Fazit Die Reihe Theo Boone hat das gewisse Etwas, das Kinder und junge Jugendliche fesseln dürfte.

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Wenn man den Namen John Grisham hört liegen die Erwartungen erfahrungsgemäß recht hoch. Die CD bietet gute Unterhaltung, reicht aber an die Vorgänger-Geschichten bei Weitem nicht heran. Unserem 12jährigen Sohn hat die Story gut gefallen; mir selbst war sie zu konstruiert. Alles in erfüllt dieses Hörbuch vor allem für junge Hörer als netter Zeitvertreib für zwischendurch seinen Zweck; mehr meiner Meinung nach aber auch nicht. Deshalb von mir nur 4 von 5 Sternen.

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enttäuschender Fall, interessantes Drumherum

Von: Alexander aus Potsdam

09.07.2017

Theo Boone muss zum Abschluss der 8. Klasse standardisierte Tests schreiben. Seine Freunde und er sind davon nicht grade begeistert, hängt vom Ergebnis doch die Einstufung in Leistungskategorien ab und damit Zugang zu besseren Lehrern und Bildung. Eine Nebenstory über die familiären Probleme und deren Einfluss auf die schulichen Leistungen von Theos Kumpel und wie Theo ihm hilft, ist schon bald spannender als der "große Betrug" der eher unspektakulär daher kommt und eigentlich keine Überraschungen bietet. Auch bleibt die Motivation der am Betrug beteiligten Personen nicht ganz nachvollziehbar. Seinem Onkel muss Theo auch aus der Patsche helfen. Dieses Buch vermittelt ethische und moralische Vorstellungen des Autors, ist dabei aber nicht aufdringlich und es ergibt sich aus der Handlung selbst. Das zentral gesteuerte Schulsystem wird hier als suboptimal dargestellt und die Vorteile von lokalen Entscheidungen durch Lehrer die ihre Schüler und deren Bedürfnisse besser kennen, herausgestellt. Diese Debatte findet in den USA ja auch tatsächlich statt. Fazit: Es handelt sich hierbei um den bisher schwächsten Band der Reihe, aufgrund des wenig spannenden Falles und der sehr stark reduzierten Rolle Theos auf einen reinen Beobachter. Eine richtige Ermittlung oder gar ein Mysterium gibt es nicht. Für Fans der Reihe oder des Themas ist das Buch dennoch lesenswert, für Neueinsteiger empfiehlt es sich eher mit einem anderen Band zu beginnen. Die Bücher haben den Vorteil auch ohne auf die Reihenfolge zu achten gut lesbar und verständlich zu sein.

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Mit nervöser Anspannung sieht der dreizehnjährige Anwaltssohn Theo Boone den Aufnahmeprüfungen für die Highschool entgegen. Schließlich ging es bei den zentral abgestimmten Prüfungen bei allen Achtklässlern im Bundesstaat nicht nur darum, das Abschneiden der Schüler und die Qualität der Ausbildung an den Schulen zu bewerten: In Strattenburg dienten die Prüfungsergebnisse auch dazu, die Achtklässler in drei Gruppen einzuteilen. Die Durchschnittsschüler durften einfach die Highschool besuchen. Während die besten Schüler im anspruchsvollen Honors-Programm unterkamen, mussten die schwächeren Schüler in Klassen, die den Lehrstoff etwas langsamer vermittelten. Mit 91 Prozentpunkten würde man in die begehrten Honors-Kurse kommen, was nicht nur für Theo als angehender Jurist angestrebt wurde, sondern auch von seiner Freundin April, die es auf die besonderen Kunstkurse dort abgesehen hatte. Doch dann erfährt Theo, dass an der weniger privilegierten East Middleschool die eindrucksvolle Verbesserung der Ergebnisse gegenüber den Vorjahren darauf zurückzuführen sein soll, dass fünf Lehrer auffällig viele Korrekturen zugunsten ihrer Schüler vorgenommen haben sollen. Neben ihrer Suspendierung vom Schuldienst droht ihnen beim Nachweis einer Verabredung zu einer Straftat sogar eine Gefängnisstrafe. Dies versucht Theos Mutter als Anwältin der fünf beschuldigten Lehrer zu verhindern. „Ein Eklat werde die gesamte Schule treffen. Dabei habe die East Middleschool ohnehin schon zu kämpfen. Diese Affäre würde ihren Ruf wahrscheinlich schwer schädigen und könne sogar dazu führen, dass sie geschlossen wurde.“ (S. 112) Theo und April sind von den Vorgängen mehr betroffen, als es zunächst den Anschein hat. Aber davon abgesehen hat der engagierte Jung-Jurist auch an anderen Fronten zu kämpfen: So muss er nicht nur seinen geliebten Onkel Ike aus dem Gefängnis holen, nachdem dieser im betrunkenen Zustand Auto gefahren war, sondern auch seinem Kumpel Pete Holland beistehen, dessen betrunkener Vater sowohl ihn selbst als auch seine Mutter verprügelt hat, und vor dem Tiergericht Mr. Kerr verteidigen, auf dessen Grundstück ein Otter lebt, der offensichtlich mehrere Kois aus dem Teich seines Nachbarn Mr. Murray verspeist hat. Dass John Grisham, Großmeister des Justiz-Thrillers („Die Akte“, „Die Firma“), in seiner erfolgreichen Jugendbuch-Reihe seinem bestens vertrauten Genre treu bleibt, darf kaum verwundern. Mit dem mittlerweile dreizehnjährigen Theo Boone hat er eine durchweg sympathische Figur kreiert, der als Sohn zweier Anwälte ebenfalls auf bestem Wege ist, eine juristische Laufbahn einzuschlagen, sozial bei den Pfadfindern und bei der Essensausgabe für die Armen aktiv ist und auch in der Schule Bestleistungen präsentiert. In seinem sechsten Fall hat er gleich mit mehreren Fällen zu tun. Während die Episoden von häuslicher Gewalt und am Tiergericht eher kurzweilige Lückenfüller sind, geht es bei der Untersuchung der gefälschten Ergebnisse zu den Aufnahmeprüfungen für die Highschool auch in die Tiefe, nämlich um die unterschiedlichen Bedingungen, die Schülern aus sozial benachteiligten Familien und von Eltern mit Hochschulabschluss zur Verfügung stehen. Für die Reihe um Theo Boone gilt ansonsten ebenso für Grishams Erwachsenenliteratur, dass die Figuren überwiegend sehr oberflächlich gezeichnet sind, die Geschichten aber auf kurzweilige Weise zu unterhalten wissen.

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Als der nun schon sechste Teil der Theo Boone Reihe bei mir eintrudelte, war ich sehr gespannt, da mir die ersten fünf Teile wahnsinnig gut gefallen haben. Dieser Band begann mitten in Theos stressigem Alltag, denn er musste einige zentrale Prüfungen schreiben. In den ersten Kapiteln passierte also leider nicht so viel und ich war ein wenig enttäuscht, da mir wie bereits erwähnt die ersten Teile der Reihe so zusagten. Also dann Theos wie in jedem Buch von einem seiner Mitschüler um Hilfe gebeten wird, erlangt die Geschichte endlich wieder Spannung und mir hat das weiterlesen mehr Spaß gemacht. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass die Charaktere alle ihre Verhaltensmuster beibehalten und ich sie sofort wiedererkannt habe, obwohl ich schon eine relativ große Pause zwischen dem fünften und sechsten Band hatte. Besonders gut wird das Buch, als Theo seinem Onkel Ike aus der Patsche helfen muss und sich gegen Mitte noch ein Skandal aufdeckt. Den Schreibstil Grishams kann ich weiterhin nur loben, da dieser sehr einfach und flüssig zu lesen ist.

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Allgemeine Infos zum Buch: Verlag: heyne-fliegt Autor: John Grisham Seitenanzahl: 256 ISBN: 9783453269354 Preis: 14,99€ (Gebunden) Bewertung: 4,5 von 5 Sterne Genre: Jugend- / Kinderbuch Band: 6 von 6 (bis jetzt veröffentlicht) Inhalt: Theo Boone ist als jüngster Anwalt aller Zeiten bereit, alles für die Gerechtigkeit zu riskieren. Diesmal steht er vor einer ganz neuen Herausforderung: Er muss sich auf die Aufnahmeprüfung für die Highschool vorbereiten. Eine Riesensache, die ihm schlaflose Nächte bereitet. Denn die standardisierten Tests sind unberechenbar. Und als ob das noch nicht genug wäre, erzählt ihm seine beste Freundin April von einem ungeheuerlichen Skandal – ein groß angelegter Betrugsfall, in den offenbar auch Theos Lehrer verwickelt sind. Da ist Theo Boones Spürsinn gefragt, denn natürlich will er der Wahrheit auf die Spur kommen ... Meine Meinung: Der Klappentext von diesem tollen Jugendbuch hat mich sehr angesprochen, denn die Geschichte klingt sehr spannend und auch realistisch. Außerdem hat mich das Thema mit Theo als jünster Anwalt aller Zeiten sehr neugierig gemacht, da ich gerade selbst überlege nach meinem Abitur ein Jura Studium zu machen. Wenn ihr euch allerdings überhaupt nicht für Jura bzw. Gerichtsverfahren interessiert, kann ich euch das Buch leider nicht empfehlen, weil dieses Thema hier eine große Rolle spielt. Was micht besonders gefreut hat ist, dass sich das Buch unglaublich schnell lesen lässt, da John Grisham einen unglaublich leicht und schnell zulesenen Schreibstil hat. Hinzuzufügen ist auch, dass Theo Boone eine tolle Person ist, was ich anfangs nicht gedacht hätte. Er ist taff, aber auch sehr liebenswert. Beispielsweise hat ein Mädchen in seiner Klasse fast keine Freunde und alle Mitschüler ignorieren sie. Theo allerdings redet oft mit ihr und hilft ihr auch in so manchen Situationen aus der Patsche bzw. gibt ihr tolle Ratschläge. Dieses Buch ist besonders interessant aufgebaut, nämlich hat es einen großen Höhepunkt bzw. einen großen Skandal, indem alle Schulen in Theos Stadt und auch in einer eigenen Schule verwickelt sind. Zwischendurch gibt es aber auch "kleinere" Fälle, die Theo mit Hilfe seiner Eltern, Bekannte und Freunde lösen muss. Die einzige negative Sache, die mir bei dem Buch aufgefallen ist, ist tatsache, dass bei dem "großen" Haupt-Skandal die Handlung sehr vorraussehbar war und deswegen die Spannung etwas nachgelassen hat. Sonst fande ich eigentlich alles toll an dem Buch. Fazit: Wenn man die kleine Spannungslücke und die vorraussehbare Handlung nicht beachtet, ist dieses Interessante Jugendbuch für jeden etwas. Besonders gut eignet es sich für zwischendurch, da es sich wirklich schnell lesen lässt. Insgesamt gebe ich dem Buch eine Bewertung von 4,5 von 5 Sternen.

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