Leserstimmen zu
Kommt eine Frau in eine Bar ...

Helena S. Paige

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'Kommt eine Frau in eine Bar ...' so kann jede Art von Geschichte beginnen - ein Thriller, ein Liebesroman, eine Erzählung. In diesem Fall handelt es sich um eine erotische Geschichte, die der Leser selbst bestimmen kann. Die drei Autorinnen Paige Nick, Helen Moffett und Sarah Lotz haben sich zusammengetan um einen Roman zu schreiben, der für jeden Leser anders verlaufen kann. So habe ich mich mit Klebchen gewaffnet und meine erste Reise durch das Buch markiert um mich beim zweiten Mal auf einen anderen Weg zu begeben. Zumindest am Anfang wird man immer wieder auf eine Spur geschickt, das fand ich sehr schade. Da hätten mich die anderen Stränge doch auch interessiert. Dafür teilt es sich dann später, nach der Bar in sehr interessante Abschnitte. Ich habe bisher noch nie solch einen Roman gelesen und ich dachte mir - das teste ich mal aus. Dann meinte eine Bekannte 'Das habe ich einmal mit einem Buch probiert, hat mir überhaupt nicht gefallen.' Gut. Das war mein ausschlaggebender Punkt, direkt mit dem Buch zu starten. Und was soll ich sagen - mir gefällt es. Es macht wirklich Spaß zu überlegen, ob man nun nach links oder nach rechts geht. An manchen Punkten hat man sogar drei Auswahlmöglichkeiten und hinter jeder Biegung verbirgt sich etwas anderes spannendes. Von dem eigentlichen Inhalt verrate ich euch an dieser Stelle natürlich nichts. Das müsst ihr schon selbst ausprobieren ^^ Der Schreibstil ist wie eine Spielanleitung gehalten. Die Autoren setzen den Leser als Hauptperson ein und agieren wie ein Spielleiter in einem Rollenspiel. Denn etwas anderes ist es ja eigentlich auch nicht. Die erotischen Szenen sind teilweise (humorvoll) komisch, teilweise sehr elektrisierend und teilweise sinnlich. So, habe ich euch nun neugierig gemacht? Dann versucht es einfach mal!

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Von: Marie

04.11.2014

Die Erzählweise dieses Buches ist ungewöhnlich. Die Selbstbestimmung über die Handlung machte mich anfangs sehr neugierig und ich freute mich auf das Lesen. Leider machte auch die interessante Struktur des Buches den Inhalt nicht dauerhaft spannender. Im Laufe des Buches verlor ich meine Neugier. Das größte Problem für mich war, dass auch die direkte Ansprache des Lesers in der 2. Person nicht wirklich zu einer Identifikation mit der Geschichte führte, trotz meiner eigenen Interaktion/Steuerung der Ereignisse. So kam auch eher selten erotische Stimmung auf. Das Buch ist mehr ein Spiel als eine interessante Geschichte. Trotzdem eignet es sich durchaus als ein witziges Geschenk oder als kurweilige Urlaubslektüre.

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Mal eine ganz andere, tolle Idee

Wilhelm Goldmann Verlag

Von: Natalie aus Hermeskeil

01.11.2014

Hinter diesem Buch steckt eine sehr gute Idee. Als Leser hat man es selber in der Hand, welchen Lauf die Geschichte nimmt. Man denkt beim Lesen nach und überlegt welchen Schritt hätte ich anders entscheiden können? Ich selber fand die Erzähl-Perspektive sehr gut, da man sich selber in die Handlung hinein versetzen konnte. ("Vorsicht Spoiler!") Mittendrin fand ich es interessant, dass ich mit dem "Chef"meiner Freundin aus war (wie sich rausstellte). Aber als ich dann zu Melissa ging um ihr dieses zu berichten, hatte sie selber "diesen" Chef bei sich. Die Geschichte verblieb so, ohne ein Gespräch der 2 Freundinnen. Leider ein sehr abruptes Ende, einer tollen Geschichte !!! Kurzgefasst: Ein fesselndes Buch, wo man selber entscheidet und nachdenkt was man als nächstes tut.

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Die Verfasserinnen haben die sperrige und ungewöhnliche Form der 2. Person Einzahl gewählt, die für mich selbst zum Ende des Buches immer noch gewöhnungsbedürftig bleibt. Das Buch erzählt die erotischen Geschichten und Fantasien einer experimentierfreudigen Singlefrau. Der entschlossene Leser darf sich dann selbst seine Wunschvariante aussuchen, indem er vor- oder zurückblättert. Irgendwann wird es langweilig und das Hin- und Herblättern fängt an zu nerven. Was bleibt, ist die Hoffnung auf ein pfiffiges Ende ......

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Interaktiver Roman

Von: Gabi Brandt aus Berlin

27.10.2014

die Idee, einen interaktiven Roman zu verfassen ist von der Grundidee her genial. Jedes Kapitel endet damit, dass der Leser sich entscheidet, welchen Weg er gehen möchte. Man hat hier die Möglichkeit von vielen Kombinationen, die allerdings alle zum selbem Punkt hin führen. Viele kleine Kurzgeschichten bieten nette erotische Unterhaltung, von denen man jedoch keinen großen Tiefgang erwarten darf. Kurz: gute Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Erotik.

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Generell finde ich die Idee sehr interessant, ein Buch zu lesen, bei welchem man seine eigenen Entscheidungen treffen kann und den Verlauf des Romans mitbestimmt. Leider hat mir der Schreibstil der drei Autorinnen überhaupt nicht gefallen. Als Protagonistin des Romans wurde man stets von Außen betrachtet. Auch ist die Geschichte selbst rund um den Verlauf des Abends sehr dünn. Ich bin ziemlich schnell wieder (alleine!) in meiner eigenen Wohnung gelandet, ohne ein sexuelles Tête-à-tête mit einem der Herren zu erleben.

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