Leserstimmen zu
Dreh dich nicht um

Karin Slaughter

Grant-County-Serie (3)

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Taschenbuch
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Fesselnd!

Von: Leni

15.08.2016

Dieses Buch enttäuscht nach den ersten dieser Reihe keineswegs. Die Protagonisten sind, wie auch schon im letzten Buch, neben Kinderärztin Sara Linton ihr Ex-Mann und Polizeichef Jeffrey Tolliver und Lena. Anderes als letztes Mal ist Jeffrey sich aber nicht sicher, ob Ex-Polizistin Lena auf der richtigen Seite steht, irgendwas scheint sie vor ihm verbergen zu wollen... Wir als Leser wissen sehr genau, was Lena vor Jeffrey verbergen möchte und klatschen und die Hände an den Kopf, da sie sich so nur ins Visier der Ermittlungen bringt. Die Ermittlungen selbst laufen auch eher schleppend voran, irgenwie ist etwas faul an den Selbstmorden, aber was genau? Waren es wirklich Selbstmorde oder wurden sie nur inszeniert? Alles Fragen, die sich Sara und Jeffrey stellen müssen. Außerdem haben sie noch ein weiteres Problem, Saras Schwester Tessa war am ersten Tatort und geriet so auf die Spur des vermeintlichen Täters... Wieder wird die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt, was mir so gut am Schreibstil von Karin Slaughter gefällt. Der Leser selbst weiß mehr als die meisten Figuren und hat so einen relativ allumfassenden Überblick. Man sieht wie die Protagonisten sich gegenseitig Steine in den Weg legen, wer wen wie verärgert oder wieder besänftigt. Gefällt mir ungemein gut! Fazit: Wer auf Krimis steht sollte dieses Buch seinem #TBR hinzufügen, definitiv! Kann auch gut gelesen werden, wenn einem die vorherigen Bücher fehlen.

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Zum Cover: Das Cover ist wie immer recht schlicht gehalten. Diesmal ziemlich hell. Die Blutstropfen lassen das Cover, dann aber doch als Thriller erkennen. Das Cover hat an sich nicht viel mit der Geschichte zu tun. Es ist schön keine Frage, aber ich finde meist Covers besser, die sich auch auf die Geschichte beziehen. Meine Meinung: Slaughter schreibt in gewohnt flüssiger und leichter Sprache, welche es dem Leser ermöglicht die Seiten nur so zu verschlingen. Sara und ihr Exmann und Polizeichef Jeffrey Tolliver bringt ein erneuter Fall im beschaulichen Heartsdale zusammen. Nahe der Technischen Universität wird eine Leiche von einem Mädchen gefunden. Alles sieht zunächst nach Selbstmord aus, aber als auch das Mädchen auf mysteriöse Weise stirbt wird klar, dass etwas nicht ganz koscher ist. Karin Slaughter baut wie immer gelungene Spannung auf gespickt mit blutigen, schrecklichen Ereignissen. Auch die oft in Thrillern unnahbaren Protagonisten sind für die Autorin kein Stopschild für Gräueltaten. So fiebert der Leser ganz besonders mit in der Hoffnung, dass alles für den Protagonisten gut ausgehen wird. Mir gefiel dieser Thriller sehr gut, auch wenn ich gestehen muss, das Lena Adams wirklich eine sehr nervige Person ist. Dass sie viel Schlechtes erlebt hat, ist für mich nicht wirklich eine Entschuldigung für ihr Verhalten. Leider dreht sich ein großer Teil immerwieder um Lena. Ich hätte lieber mehr von Sara in diesem Buch gehabt, denn die ging ein wenig unter. Trotzdem konnte mich dieses Buch fesseln. Den Mörder konnte ich nicht sofort bestimmen und wurde ziemlich überrascht (was ich immer gut finde). Die Gründe für den Mord waren diesmal auch recht schlüssig und gut dargelegt. Rundum ein gelungenes Buch. Fazit: "Dreh dich nicht um" konnte mich ziemlich begeistern. Leider kam Sara in diesem Thriller etwas kurz und nach meinem Geschmack war etwas zu viel Lena in dem Geschichtsverlauf. Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen.

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Der dritte Teil der Karin Slaughter-Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver konnte mich mal wieder richtig begeistern. Nachdem das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe, eher mittelmäßig gut war, bin ich umso glücklicher darüber. Sara und Jeffrey ermitteln dieses Mal auf dem Campus der Technischen Universität der Stadt. Alles sieht nach einem Selbstmord aus, bis sich das Mädchen, das die Leiche gefunden hat, auch umbringt. Schnell steht fest, dass hier irgendwas nicht stimmen kann. Doch die beiden bleiben nicht die einzigen Toten, die auf dem Campus gefunden werden. Die Geschichte ist wirklich spannend, denn sie steckt voll von Ereignissen. Immer weitere Morde, Gewalttaten und Überfälle machen die Story interessant und lassen einen nicht mit dem Lesen aufhören. Ich war so beschäftigt mit dem Verlauf der Geschichte, dass ich gar keine Zeit hatte mir Gedanken über den Mörder zu machen, obwohl ich auf den wohl auch nie gekommen wäre. Die Gründe werden aber gut geschildert, sodass es insgesamt eine runde Geschichte mit überraschendem Ende gibt! Leider kam mir Sara in diesem Buch etwas zu kurz, obwohl sie eigentlich eine Schlüsselfigur der Geschichte war. Ich hätte allerdings gerne mehr von ihr gehabt. So stand vor allem Jeffrey mit seinen Ermittlungen und Lena, die ehemalige Polizistin, im Vordergrund. Lenas Erlebnisse fand ich allerdings sehr spannend, wenn auch nicht recht nachvollziehbar. Aber man muss sich ja nicht immer mit jedem identifizieren können :) Der Schreibstil des Buches war wie immer flüssig zu lesen. Das Cover gefällt mir eigentlich auch total gut, auch wenn dieses hier schon sehr hell ist für einen Thriller. Ich mag es, dass so wenig darauf los ist und es trotzdem nicht langweilig ist. Unbedingt zum Inhalt des Buches passt es aber eigentlich nicht.

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