Leserstimmen zu
Die Königin der Schatten

Erika Johansen

Erika Johansen (1)

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Wenn man von heute auf morgen die gefährlichste Position innehat, wie Kelsea, die bis dato fern von allem aufgewachsen ist, ist man wirklicht nicht zu beneiden. Aber die junge Frau, die man eher als burschikos bezeichnen könnte, zeigt Mut und Stärke und eine unkonventionelle Art, die noch zu einigen Problemen führen wird. Trotz ihrer Zerrissenheit, hinsichtlich ihrem Äußerem, mochte ich den Charakter auf Anhieb und auch, dass sie einerseits sich wie 19 Jahre verhält, andererseits merkt man die Erwachsene in ihr, bzw. was für eine Person sie zu werden scheint. Das alles macht sie authentisch! Der Schreibstil hatte es mir auch gleich angetan, er ist nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach, d.h. es liest sich fließend und es gibt ausreichend anschauliche Beschreibungen, Dialoge und die Personen haben gleich einen packenden Charakter an sich, sodass ich schnell ein Bild von ihnen im Kopf hatte. Auch ist die Handlung genau meins, eine abenteuerliche Reise voller Probleme und es kommen immer mehr und mehr interessante Personen auf dem Weg vor. Von Langweile keine Spur! Nebenbei stecken viele interessante Ideen hinter der Geschichte von Tearling und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen und was alles noch rauskommen wird. Es handelt sich hierbei um ein ungekürztes Hörbuch und mit knapp über 17 Stunden ist man lange bedient. Ich selber hatte das Hörbuch sehr schnell angehört und an einem Wochenende stundenlang. Die Stimme der Sprecherin, Vanida Karun, passt ebenfalls ganz gut zu der Geschichte. Es ist eine leichte, offene Stimme, der man lange zuhören kann und die nicht zu feminin ist, das hätte nicht ganz zu Kelsea gepasst. Wiederum fand ich die Männerstimmen okay. Nicht jede konnte mich an der Stelle überzeugen. Aber ich habe bis jetzt nur wenige Frauen in Hörbüchern gehört, die eine Männerstimme so umsetzen konnten für mich, dass ich nicht meckern konnte. Sonst kann ich sagen, wer auf der Suche nach einem längeren Hörbuch ist und den Mix von Fantasy und Dystopie zu schätzen weiß, wie auch starke Frauencharaktere, der wird mit dem Hörbuch seine Freude haben! Euch erwartet eine gefährlich Reise, denn Kelsea muss erstmal den Weg zum Thron schaffen und es gibt Intrigen und Gefahren, wo das Auge nur hinsieht, wie auch zahlreiche Geheimnisse!

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Als Baby wurde Kelsea Glynn aus dem Palast geschmuggelt und wurde 19 Jahre von Pflegeeltern aufgezogen. Versteck in einem abgelegenen Cottage wuchs sie zu einer jungen Frau heran. Mit ihrem 19. Geburtstag ist es allerdings mit der abgeschiedenen Ruhe vorbei. Die Königinnenwache kommt und eskortiert sie zu ihrem Palast, wo sie zur Königin gekrönt werden soll. Unterwegs zum Palast stellt Kelsea schon fest, dass die Welt dort draußen nicht sehr nett ist. Die Truppe wird verfolgt und muss sich aufteilen. Doch trotzdem werden sie und die oberste Wache der Königinnenwache überfallen und verschleppt. Die beiden werden überraschend frei gelassen und gelangen nach Tearling, dem Königreich der zukünftigen Königin. Was Kelsea dort als erstes sieht, gefällt ihr gar nicht und sie reagiert sofort. „Die Königin der Schatten“ ist der erste Teil einer Trilogie aus der Feder der Autorin Erika Johansen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Gelesen wurde die Geschichte von der Sprecherin Vanida Karun, die eine sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vor kurzem hatte ich so ein ähnliches Hörbuch und ich könnte den Anfang der Rezension eins zu eins hier rein kopieren. Auch hier wollte sich die Autorin an einer tollen neuen Welt versuchen, was gänzlich misslungen ist. Irgendwie ist ihre Welt die Erde, allerdings auf einmal Richtung Mittelalter und mit Magie, aber in der Zukunft. Die Autorin will großes Leisten, schafft aber überhaupt nichts. Sie stellt ihre Welt einfach dahin. Mehrfach bekommt man erzählt, dass die Amerikaner und Briten mit Schiffen übergesiedelt sind. Das war es aber auch schon von der schönen neuen Welt. Wenn ich so etwas erschaffe, erwarte ich als Leserin, dass auch ein System dahinter steckt und nicht einfach wild drauf los getippt wird. Wenn der Autor selbst schon nicht weiß was er warum erschafft, dann finde ich das schon eine richtig schwache Leistung. Ich weiß zB bislang immer noch nicht, wo Neu London liegt. In Großbritannien ja wohl kaum, da die Briten angeblich ja alle mit Schiffen rüber gekommen sind, nach Europa schätze ich mal, weiß es aber nicht. Im Prinzip könnte es auch Afrika sein oder Australien oder Russland oder ein neu entstandenes Festland. Man weiß es als Leser einfach nicht, da es keine Vor- bzw. Entstehungsgeschichte dazu gibt. Dazu kommt, dass sie Leute nichts mehr können. Sie sind in Analphabetismus zurück gefallen, haben keine Technik, soweit keine Bücher mehr, keine Maschinen, keine große Medizin oder Fortschritt mehr. Aber sie wissen, dass es nur noch wenige Bücher gibt, weil die Verlage auf ebooks umgestiegen sind. Ein sehr wichtiges Wissen, das man unbedingt weiter erhalten muss. Dann kommt die Story selbst. Kelsea, ich könnte schreiben, ist dumm wie Brot. Kann ich aber nicht, da selbst Brot noch schimmeln kann. Wie unüberlegt die Story der Autorin ist, zeigt sich schon darin, dass Kelsea zum einen zwar die nächste Königin werden soll, zum anderen aber total dumm gehalten wird. Es wird ihr gar nichts beigebracht. Keine Politik, keine Allianzen, keine Verträge, keine Verbindungen zu anderen Ländern, rein gar nichts, null, nothing. Und so verhält sie sich dann auch. Dazu kommt, wenn sie mal dran denkt etwas zu hinterfragen, wird sie gleich abgestraft, das bräuchte sie nicht zu wissen. So fängt sie in den ersten fünf Minuten in Tearling einen Krieg gegen das Reich Mortmesne an. Keine zehn Minuten später fragt sie sich, warum sich Tearling auf eine Belagerung vorbereitet. Ja, hätte man vorher mal einen Blick auf die Verträge werfen sollen? Ach, wozu. Klar, sie hatte gute Absichten, war zu dem Zeitpunkt allerdings nicht einmal gekrönt und hatte weniger als null Ahnung. Dazu kommen dann noch so Punkte, dass sie allen Ernstes die beiden Waffenmeister fragt, was denn genau ihre Aufgaben wären. In dem Moment dachte ich an die Antwort „Kuchen backen und Wäsche waschen“. Was, bitte schön, machen Waffenmeister? Muss man das allen Ernstes fragen? Oder sie findet mal so nebenbei, dass ihre Garde doch besser aus jüngeren Männern bestehen würde, damit sie besser zu ihr passen. Als gäbe es keine anderen Probleme in ihrer Welt. Kurz gesagt, Kelsea ist für mich einfach ein hohles Produkt und keine Heldin für einen Roman. Die „Bösen“ in der Geschichte sind auch eher so lächerlich böse gemacht, dass man sie kaum ernst nehmen kann. Hauptsache allerdings, sie haben abartige sexuelle Gelüste, was wohl nicht fehlen durfte. Gegen Mitte des Hörbuches hat die Autorin bei mir dann die Grenze überschritten. OK, erst musste ich lachen, als der Schwertmeister zu Kelsea meinte, sie wäre zu dick um Schwertkampf zu lernen und sollte abnehmen. Bis dato war die Prinzessin ergo Königin eine unscheinbare junge Frau. Kann ich akzeptieren und ist auch nicht schlecht gewählt. Warum sollen junge Frauen immer strahlend schön sein? Man kann ja auch sehr gerne einmal normal aussehen, was ich persönlich viel schöner finde. Um zurück zu dem Punkt zu kommen. Das der Königin ein „Bediensteter“ sagt, sie wäre zu dick ist ja schon ein Punkt zum Aufhorchen. Immerhin hat die Dame schon gekämpft, einen Mann erstochen und ist tagelang geritten, also kann sie ja kaum ein Dreitonner sein. Und selbst wenn, warum kann eine Königin nicht auch mal 100 Kilo wiegen und trotzdem hübsch aussehen und eine gute Königin sein? Nein, die Autorin springt auf den momentan herrschenden Zug auf, nur eine magersüchtige Frau ist eine schöne Frau. Ich frage mich allen Ernstes, wie eine Autorin in der heutigen Zeit den jungen Leserinnen immer noch vorhalten kann, dass sie zu fett sind. Wie geht es im Roman weiter? Geht Kelsea noch zum Schönheitschirurgen und lässt sich ihr unscheinbares Gesicht modellieren? Ach nein, die Ärzte sind ja alle auf ein Schiff gepackt worden und unter gegangen. Oder wirkt eher der magische Stein um ihren Hals noch Wunder und verschönert sie zu einem immer gleich aussehenden Magermodel? Autorinnen, was geht in euch vor, wenn ihr so etwas schreibt? Naja, ich gestehe, ich habe nur die Hälfte des Hörbuches geschafft. Den Rest wollte ich mir dann doch ersparen. Die Story war einfach zu nervig, dazu die ganzen ellenlangen Gespräche ohne Inhalt und die Dummheit bei so manchem Charakter. Zu Teil zwei werde ich auf keinen Fall greifen. Es kann sich allerdings jeder Leser oder Zuhörer selbst gerne ein Bild der Geschichte machen. Vielleicht habt ihr ja eine andere Meinung. Kommt nachher aber nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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Kelsea ist im Wald bei Pflegeeltern aufgewachsen. Als sie 19 wird, ist es Zeit, ihrer Bestimmung zu folgen: Kelsea soll die Königin von Tear werden und hat deswegen mehr als nur einen Feind… Die Geschichte wird in der dritten Person grösstenteils aus der Sicht der Protagonistin Kelsea erzählt. Obschon sich die ganze Handlung um Kelsea aufbaut, konnte ich keine wirkliche Beziehung zu ihr aufbauen, sie erschien mir langweilig und eigenschaftslos. Sie definiert sich hauptsächlich durch die Unterschiede zu ihrer Mutter, die ihrer Ansicht nach oberflächlich und nur an Äusserlichkeiten interessiert war. Allerdings scheint dies auch bei Kelsea nicht viel anders zu sein. Sie empfindet sich selbst als unscheinbar und scheint ziemlich darunter zu leiden, sie erachtet sogar ihrer Dienerin als besser zum Regieren geeignet, weil sie hübscher ist… Die Handlung schreitet recht langatmig, schon fast zäh voran. Das ganze Buch, das gegen 600 Seiten umfasst, fühlt sich wie eine lange Einleitung in die Geschichte an, die erst mit dem nächsten Band beginnen wird. Die Geschichte spielt in unserer Zukunft, nachdem sich die Menschheit aus Gründen, die mir nicht wirklich klar wurden, wieder zu einer mittelalterlichen Feudalgesellschaft zurückentwickelt hat und praktisch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vergessen gingen. Man kann sich zwar beispielsweise noch daran erinnern, dass Bücher früher elektronisch gelesen wurden, nutzt aber nicht einmal mehr elektrisches Licht. Höhepunkte weist die Handlung keine auf, Kelsea reist zu ihrem neuen Königreich, verärgert als erstes ihre neue Nachbarin und besteigt dann den Thron. Zwischendurch gibt es ein paar Attentatsversuche, und dann versickert die Story auch schon, ein wirklicher Schluss bietet das Buch nicht. Ich gebe zu, im Grunde hat mich "Die Königin der Schatten" ziemlich gelangweilt. Über eine Woche habe ich an diesem Buch gelesen, was für meine Verhältnisse sehr lange ist. Dennoch war das Buch kein kompletter Reinfall für mich. Trotz der mageren Handlung, der blassen Protagonistin und der nicht wirklich innovativen Welt will ich wissen, wie es mit Kelsea weitergeht. Vor allem aber will ich wissen, was in der Vergangenheit passiert ist. Daher gebe ich dem Buch eine bessere Wertung, als es vom reinen Unterhaltungsfaktor her eigentlich verdient hat, und hoffe auf den Nachfolger. Mein Fazit Langatmig und zäh, macht aber dennoch Lust auf die Fortsetzung.

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Gelungener Auftakt

Von: st.aniie

29.08.2018

Intrigen, Abenteuer, Spannung und Fantasy, dies alles verspricht dieses Buch und ich kann es nur bestätigen. Cover: Ich finde es ist wunderschön und sehr gelungen, die Farben und das Schloss passen super zusammen. Schreibstil: Zu beginn hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil, er ist sehr ausführlich und in manchen Situationen langatmig, besonders wenn es zu einer Wiederholung oder um eine Erinnerung ght, ist es eindeutig zu ausführlich beschrieben. Auch der Wechsel der Sichtweisen in den Kapiteln haben mich am Anfang etwas verwirrt. Doch nach einer Weile habe ich mich dran gewöhnt und fand die verschiedenen Sichtweisen sehr erfrischend, vorallem weil man so über einiges aufgeklärt wurde. Wenn man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, fliegen die Seiten nur so dahin. Charaktere: Am anfang hatte ich etwas angst das die Protagonistin, wie in vielen anderen Büchern, naiv und kindlich ist, doch schnell konnte mich das Buch vom Gegenteil überzeugen. Mutig und Stark. Jeder Charakter hat seine eigenen Geheimnisse, Wünsche und Sorgen, die man am liebsten alle schon erfahren will. Generell wirft Band 1 viele Fragen und Geheimnisse auf und man bekommt nur auf die wenigsten eine Antwort, weswegen man Band 2 unbedingt lesen will. Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es nur empfehlen für alle Fantasyliebhaber. Das Buch bekommt 4 ⭐️ da der Schreibstil anfangs doch etwas zäh ist und man seine Zeit braucht um in das Geschehen zu kommen.

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Meine Meinung: Ein unglaublicher Schreibstil und eine atemberaubende Story. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil mich der Schreibstil so mitgerissen hat. Ich liebe es wenn mich das Kopfkino so im Griff hat, also würde ich die Welt und das Geschehen direkt miterleben. Eine Protagonistin die zwar eine Kindheit hatte, aber mehr als ungewöhnlich von ihren Zieheltern erzogen wurde. Die Gründe, werden zum Ende des Buches klar und man kann vieles nachvollziehen, worüber die Hauptperson Kelasea immer wieder während der Zeit nachdenkt. Vom ins kalte Wasser geschmissen zur Kriegerin und Wahrhaften Königin, zwei Männern, die ihr Leben verändern und ihre Entscheidungen beeinflussen, aber trotzdem die eigenen Entscheidungen treffen lässt. Der Werdegang eines 19 Jahre alten Mädchens, dem seit der Geburt nach dem Leben getrachtet wird. Alte und geheimnisvolles Magie, die sich immer weiter im Laufe der Geschichte entwickelt und bemerkbar macht. Das Ende ist in sich abgeschlossen, trotzdem macht der Fortschritt und die Angst auf die Zukunft neugierig wie es weitergehen wird. Was wird der Zensur weiter planen? Wie wird sich die Kirche einmischen? Was wird die Rote Königin unternehmen und wer ist sie eigentlich? So viele Fragen, die hoffentlich in Band zwei beantwortet werden. Ich freue mich auf Band zwei und kann es gar nicht abwarten, weiterzulesen. Von mir gibts volle 5 Sterne für diese spannende und Magie volle Story.

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Inhalt/Klappentext Ein Königreich, das seit vielen Jahren von mächtigen Feinden bedroht wird. Eine junge Herrscherin, die von einem Tag auf den anderen die Verantwortung für Tausende von Menschen übernehmen muss. Und eine uralte Magie, die das Potenzial in sich birgt, ganze Welten zu retten oder zu zerstören ... Für Kelasea Raleigh ist nichts so, wie es sein sollte: Sie hat nie darum gebeten, mit neunzehn Jahren die Königin eines bettelarmen Landes zu werden. Niemand hat sie auf den Hass, der ihr am eigenen Hof entgegenschlägt, vorbereitet. Und nie hätte sie gedacht, dass zwei grundverschiedene Männer die Zukunft ihrer Regentschaft mitbestimmen werden. Hin zum Licht oder hin zum Dunkel ... Meinung  Ich möchte mich erstmals bei dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.  Ich kam mit diesem Buch nicht wirklich schnell voran aber das lag nicht daran dass es schlecht war. Ich hatte einfach immer Lust auf das andere Buch was ich parallel gelesen habe und habe das Buch nur selten in die Hand genommen. Ich habe für das Buch ungefähr 3 Wochen aber es war dennoch sehr gut. Kelsea war eine sehr tolle Persönlichkeit und ich habe die Eigenschaften von ihr geliebt. Sie ist sehr eigen und stürzt sich kopfüber in Abenteuer. Sie sieht die Gefahr in Situation und ist trotzdem mutig und läuft nicht vor der Situation davon. Auch die anderen Charaktere fand ich auch toll und jeder hatte seinen eigenen Chataktereigenschaften. Ich finde die Idee hinter dem Buch echt toll und gelungen  jedoch fand ich es an einigen Stellen etwas langweilig. Dennoch war es ganz gut zu lesen und definitiv empfehlenswert. Fazit Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen, da ich es an einigen Stellen langweilig fand bekommt es von mir keine 5 Sterne. *unbezahlteWerbung  *Rezensionsexemplar

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Kelsea steht vor einer Aufgabe, die unmöglich erscheint. Sie soll als Königin das Land Tearling regieren, das arm ist und dessen Volk ihr misstraut. Die gefährliche rote Königin aus dem Nachbarland Mortmesne trachtet ihr nach dem Leben und tut alles in ihrer Macht, um sie loszuwerden, bevor sie ihr Erbe antreten kann. Wird sie dieser großen Aufgabe der Regentschaft gewachsen sein? Die Königin der Schatten von Erika Johansen ist das erste Buch der Serie, das sich um das Reich Tearling dreht. Kelsea wurde 19 Jahre versteckt und ausgebildet, um den Thron zu übernehmen. Man ist von Anfang an mit Intrigen konfrontiert. Nicht nur die Feinde der Nachbarländer drängen auf ihren Tod, sondern auch die eigenen Leute sehen ihrer Krönung misstrauisch entgegen. Diese Eigenschaft macht das Buch umso spannender. Kelsea ist ein Charakter in dem man sich verlieren kann. Sie zeigt sich stets selbstsicher, obwohl sie es nicht ist. Aus ihrer Perspektive kann man in ihre Gedanken einsteigen und ihre Unsicherheiten, was ihr Erbe und die große Verantwortung anbelangt, deutlich spüren. Anders als in den meisten Jugend-fantasybücher kommt diese Geschichte ganz ohne Liebesgeschichte aus. Es ist zwar eine kleine Schwärmerei zu finden, aber das Hauptaugenmerk wird definitiv auf Kelsea, ihr verborgenes Talent und auf den Thron von Tearling gelegt. In diesem 1. Teil erhält man schon einen kleinen Einblick in die Magie dieser Welt. Die rote Königin nutzt sie zu ihren Gunsten und in Kelsea regt sich ein kleiner Funken. Es wird sehr wenig davon preisgegeben, weshalb ich hoffe, dass es in dem nächsten Teil eine größere Rolle spielen wird.

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Meine Meinung: Ich bin durch das unglaublich eindrucksvolle Cover auf das Buch gekommen. Das ganze Cover ist in schwarz getaucht, wenn man von dem Schloss absieht welches, mit der näheren Umgebung, in ein gelbes Licht getaucht wird. Das lässt das Buch wesentlich eindrucksvoller wirken und hat bei mir sofort das Interesse geweckt. Auch der Klappentext versprach viel und ich wagte mich begeistert an das Buch. Leider empfand ich die ersten 90 Seiten als etwas monoton gestaltet. Man wird zwar mitten in das Leben der Hauptcharakterin Kelsea katapultiert und es folgt viel Action und Abenteuer, jedoch wurde dies mit der Zeit Gewohnheit. Es gab unter anderem auch ein paar wenige emotionale Momente, aber leider hat mich das Buch bis dahin nicht wirklich in seinen Bann gezogen. Kurz danach fing ich schlagartig an die Geschichte zu lieben. Ich liebe fast alle Charakter in dieser Welt. Besonders die drei wohl wichtigsten. Kelsea ist mit ihren 19 Jahren noch recht jung für ihre Regentschaft, doch ist sie sehr willensstark und lässt sich von nichts auf der Welt davon abhalten, wenn sie etwas will. Selbst wenn sie mal Fehler macht, und seien sie noch so schwerwiegend und wie sehr ich mich manchmal darüber aufregen könnte: Das hat die Geschichte umso schöner und sie umso menschlicher erscheinen lassen. Auch der Hauptmann der Königinnengarde Lazarus, oder auch Mace genannt, hat es mir angetan. Er erscheint absolut unbesiegbar mit seinem Schwert und dem Morgenstern in den Händen. Doch auch seine angeblich so unerschütterliche Fassade bekam ab und zu Risse und hat ihn in meiner Sicht nur noch sympathischer erscheinen lassen. Und dann gibt es da noch den Fetch. Wenn ich einen Favoriten zwischen den drei Charakteren auswählen soll, würde meine Wahl auf ihn fallen, auch wenn Kelsea und Mace nicht weit hinter ihm stünden. Er ist der Vater der Diebe und wirkt absolut gelassen, aber auch geheimnisvoll. Niemand kennt, außer seinen engsten Vertrauen und Kelsea, sein wahres Gesicht. Er ist aber auch ein Typ, dem man sofort vertrauen schenken würde, mit seiner Art, wie er mit dem Menschen umgeht. Er hatte in diesem Band bisher nicht sehr viele Auftritte, dafür umso bedeutungsvollere und ich hoffe, dass er im nächsten Band öfter auftaucht. Andere Charaktere wie Pen und Barty waren ebenfalls liebevoll ausgearbeitet, sie würden jedoch den Rahmen sprengen. Auch die Atmosphäre, die dieses Buch umgab hat mich fasziniert. Vor allem durch die vielen Intrigen, Kelseas Mutter, ihrem Vater und wegen der Roten Königin erschien das Buch im Ganzen sehr düster und geheimnisvoll. Die Umgebung wurde sehr schön beschrieben. Nicht zu viel und nicht zu wenig, sodass man sich einen guten Eindruck von der Umgebung des Geschehens machen konnte. Abseits der Geschichte hat mich der Hintergrund auch sehr interessiert. Es ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy. Zu Beginn war es etwas schwer die Zeit herauszufinden in der man sich ungefähr befindet, doch mit der Zeit pendelte sich das alles ein und ich fand diese Vorstellung einer Zukunft unglaublich spannend. Manche Sichtweisen, aus denen neben der von Kelsea geschrieben wurde, fand ich nicht sonderlich interessant und wollte sie am liebsten überspringen, weil ich die Charaktere nicht sonderlich sympathisch fand und zwei von ihnen mir besonders großkotzig erschienen, jedoch denke ich, dass die Autorin dies absichtlich getan hat um Hass gegen sie zu schüren, was ich wiederum gut finde. Fazit: Am Anfang etwas schwächer, jedoch immer stärker, je weiter sich das Buch dem Ende wandte. Die Charaktere gestalten, genauso wie andere Einflüsse, das Buch sehr spannend und lassen alles düster und geheimnisvoll wirken, was aber auch auf die viele Action zurückzuführen ist. Ein gut gelungenes Buch, bei dem man gespannt auf eine Fortsetzung sein kann.  

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