Leserstimmen zu
Die Königin der Schatten

Erika Johansen

Erika Johansen (1)

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eBook
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Kelsea ist im Wald bei Pflegeeltern aufgewachsen. Als sie 19 wird, ist es Zeit, ihrer Bestimmung zu folgen: Kelsea soll die Königin von Tear werden und hat deswegen mehr als nur einen Feind… Die Geschichte wird in der dritten Person grösstenteils aus der Sicht der Protagonistin Kelsea erzählt. Obschon sich die ganze Handlung um Kelsea aufbaut, konnte ich keine wirkliche Beziehung zu ihr aufbauen, sie erschien mir langweilig und eigenschaftslos. Sie definiert sich hauptsächlich durch die Unterschiede zu ihrer Mutter, die ihrer Ansicht nach oberflächlich und nur an Äusserlichkeiten interessiert war. Allerdings scheint dies auch bei Kelsea nicht viel anders zu sein. Sie empfindet sich selbst als unscheinbar und scheint ziemlich darunter zu leiden, sie erachtet sogar ihrer Dienerin als besser zum Regieren geeignet, weil sie hübscher ist… Die Handlung schreitet recht langatmig, schon fast zäh voran. Das ganze Buch, das gegen 600 Seiten umfasst, fühlt sich wie eine lange Einleitung in die Geschichte an, die erst mit dem nächsten Band beginnen wird. Die Geschichte spielt in unserer Zukunft, nachdem sich die Menschheit aus Gründen, die mir nicht wirklich klar wurden, wieder zu einer mittelalterlichen Feudalgesellschaft zurückentwickelt hat und praktisch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vergessen gingen. Man kann sich zwar beispielsweise noch daran erinnern, dass Bücher früher elektronisch gelesen wurden, nutzt aber nicht einmal mehr elektrisches Licht. Höhepunkte weist die Handlung keine auf, Kelsea reist zu ihrem neuen Königreich, verärgert als erstes ihre neue Nachbarin und besteigt dann den Thron. Zwischendurch gibt es ein paar Attentatsversuche, und dann versickert die Story auch schon, ein wirklicher Schluss bietet das Buch nicht. Ich gebe zu, im Grunde hat mich "Die Königin der Schatten" ziemlich gelangweilt. Über eine Woche habe ich an diesem Buch gelesen, was für meine Verhältnisse sehr lange ist. Dennoch war das Buch kein kompletter Reinfall für mich. Trotz der mageren Handlung, der blassen Protagonistin und der nicht wirklich innovativen Welt will ich wissen, wie es mit Kelsea weitergeht. Vor allem aber will ich wissen, was in der Vergangenheit passiert ist. Daher gebe ich dem Buch eine bessere Wertung, als es vom reinen Unterhaltungsfaktor her eigentlich verdient hat, und hoffe auf den Nachfolger. Mein Fazit Langatmig und zäh, macht aber dennoch Lust auf die Fortsetzung.

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Keslea ist in einem abgelegenen Waldstück aufgewachsen, behütet von einem väterlichen Soldat und erzogen von einer strengen Lehrerin. Doch an ihrem 19. Geburtstag ändert sich ihr Leben schlagartig, als sie als neue Regentin an den Königshof kommt und das Erbe ihrer Mutter fortsetzt. Neben zahlreichen Intrigen und boshaften Gerüchten am Hof und der Feinseligkeit ihres Volkes muss sie sich auch gegen eine Gefahr von außen erwehren, das benachbarte Mortmesne rüstet sich zum Kampf... „Die Königin der Schatten“ ist nicht nur der Debutroman von Erika Johansen, sondern bildet auch den Auftakt einer Romantrilogie – die sogar bis 2019 von Hollywood verfilmt werden soll. Der Trubel um das Buch ist absolut berechtigt, auch mich konnte der Roman über weite Teile begeistern. Die Welt, die sich Johansen erdacht hat, ist sehr atmosphärisch geraten. Eine mittelalterliche Welt, leise eingebundene magische Elemente, viele finstere Ideen. Auch die Gefahr, in der sich Keslea immerzu befindet, wird sehr prägnant herausgearbeitet. Immer, wenn es einen der wenigen momente der scheinbaren Sicherheit gibt, folgt kurz darauf die nächste Bedrohung, Kelsea muss um ihr Leben fürchten und kann nur mit knapper Not entkommen. Das Königreiches ist zerrissen und misstraut seiner neuen Herrscherin zutieft, und diese muss sich nicht nur in der ungewohnten Rolle beweisen, sondern auch mehr über ihre Vergangenheit herausfinden – was schon einmal viel Spannung erzeugt, da die Autorin nur häppchenweise neue Informationen preisgibt und der Leser so immer tiefer in die Welt eintauchen kann. Verschärft wird dies durch das mächtige benachbarte Königreich mit seiner geheimnisvollen Herrscherin, auch dies ist ein wesentlicher Faktor, der mehr Spannung erzeugt. Das alles wäre nicht so stimmig und interessant, wenn Kelsea nicht so ein differenzierter Charakter geworden wäre. Doch anstatt einer strahlenden Herrscherin wird man mit einer innerlich zerrissenen Person konfrontiert, die nicht nach Macht lechzt und sehr verunsichert wirkt, sich aber schnell wandeln muss um zu überleben. Auch die anderen Charaktere werden eingängig beschrieben und steigern den Reiz. Der Schreistil ist flüssig und unterhaltsam, flexibel reagiert die Autorin auf unterschiedliche Situationen und passt Wortwahl und Stilistik an. Lediglich die immer wieder eingebundenen sexuellen Anspielungen wirken gezwungen und sind meist zu ordinär geraten, das passt nicht so recht in das Gesamtkonzept. Zwar gibt es im Mittelteil einige langwierige Passagen, aber insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die düstere Welt mit ihren harten Sitten, die nicht zu sehr im Vordergrund stehenden magischen Elemente, der Konflikt zwischen den beiden Königreichen und auch die stetige Bedrohung durch Königshof und Volk lassen weder Kelsea noch den Leser zu Atem kommen.

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Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Farben harmonieren toll und wirken älter und geschichtsträchtig. Das Schloss auf dem Berg wirkt majestätisch und erhaben. Klappentext: Der Klappentext hört sich vielversprechend, aber ganz halten konnte er meine Erwartungen nicht. Das Buch beinhaltet zwar all die Dinge die der Klappentext beschreibt, dennoch habe ich mir noch mehr vorgestellt und eine ein bisschen anders aufgezogene Geschichte. Charaktere: Kelsea, ist die rechtmäßige Königin von Tearling. Doch um den Thron zu besteigen muss sie am Leben bleiben, was sich manchmal als recht einfach und am Ende doch als sehr schwer erweist. Sie ist sehr willensstark und vertraut auf ihren Instinkt, auch wenn dieser noch so abwegig erscheint. So bekommt sie auch von unerwarteter Stelle Hilfe. Dennoch weiß sie nur wenig über ihr Land und seine Gesetzte, Bündnisse oder Abkommen und handelt so oft übereilt und vorschnell. Ebenso weiß sie nur wenig über die Dinge die Mace in die Wege leitet und kann ihm auch keinen Einhalt gebieten. Sie ist davon angängig das sie in seiner Gunst steht, damit die Garde ihr folgt, obwohl es genau andersherum sein müsste. Mace, ist ein Gardist der Königin. Er befielt die anderen und steht Kelsea mit Rat und Tat zur Seite. Eigentlich dürfte er nur auf ihren Befehl hin Dinge ausführen, doch oft macht er seine eigenen Sachen ohne Kelsea etwas davon zu erzählen. Manchmal scheint es fasst als hätten seine Machenschaften ein Eigenleben. Schreibstil: Erika Johansens Schreibstil ist klar uns strukturiert. Man kann der Geschichte gut folgen und sie erzählt auch mit Geschick und Humor. Für mich hätte allerdings die Geschichte der Kristalle noch mehr erzählt werden können, da man immer noch nichts darüber weiß, obwohl sie so ein elementarer Teil der Geschichte sind. Genauso die Geschichte mit der Räuberbande. Kelsea hat da viel hineininterpretiert und ich fragte mich oft ob ich etwas überlesen habe, da ich diese Entwicklung nicht nachvollziehen konnte. Gesamteindruck: Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Es hat Spannung, Intrigen, Magie, Humor und eine starke Protagonistin. Allerdings war wie schon beschrieben manches für mich nicht ausführlich genug bzw. zu undurchsichtig. Auch konnte ich manche Entscheidungen der Protagonisten nicht nachvollziehen und die Magie die in der Welt besteht und auch die Welt an sich wurden mir nicht genug beschrieben. Da finden sich große Lücken die mich unbefriedigt zurücklassen, mit vielen Fragen die unbeantwortet bleiben. So kann ich dem Buch nur 3/5 Punkte geben, aber die Geschichte hat viel Potenzial und der zweite Band noch viel Luft nach oben. Ein solider Grundstein ist aufjedenfall gelegt.

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Tolle Dystopie

Von: Chrissy

03.12.2015

Schöner Start der Reihe, der erste Band hat mir gut gefallen, es war mal zwischenzeitlich etwas zäh, aber das war nicht so schlimm, da es schnell wieder spannend wurde. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch super gefallen und sie schreibt sehr schön und freue mich schon auf den 2. Teil. Kelsea Glynn wird mit neunzehn von den Leibwachen ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückgeholt. Doch Kelsea ahnt noch nicht das dies eine sehr schwierige und sehr gefährlich Reise sein wird. Als sie endlich am Königshof angelangt sind, muss Kelsea mit ansehen wie mehrere Menschen, darunter auch Kinder und sogar Babys, in Käfige gedrängt werden. Was hat ihre Mutter sich dabei nur gedacht dieses Abkommen mit Mortmesne zu machen. Kelsea kann die Lieferung verhindern, doch das hätte sie nicht tun sollen, den laut Vertrag wird die Rote Königin an dem letzten vereinbarten Tag wenn die Lieferung nicht kommt, in Tearling einmaschieren. Kann Kelsea es verhindern und die rote Königin besiegen oder wird Tearling von der roten Königin erobert. Dieses Buch bekommt von mir eine Klare Leseempfehlung. Ich liebe Dystopien... :-D

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Cover Mir gefällt das Cover sehr gut und ich finde, dass es sehr gut zur Geschichte passt. Es wirkt ein wenig düster, doch das tut der Roman insgesamt auch. Die Schrift wirkt für mich "herrschaftlich", was im Zusammenhang mit dem Königreich steht, das Schloss im Hintergrund wird denke ich das Schloss darstellen sollen, in dem die Königin von Taerling regieren soll. Allgemeines zu Buch und Autor Erika Johansen lebt in der San Francisco Bay Area und ist eigentlich Anwältin. Eine Rede von Barack Obama über Freiheit hat Die Autorin zu ihrem Buch inspiriert, welches auch verfilmt werden soll, außerdem folgen weitere Teile. "Die Königin der Schatten" ist ihr Debütroman. Das Buch hat mir persönlich ganz gut gefallen, auch wenn mir die "Welt" nicht so gut ausgearbeitet vorkommt, aber vielleicht sollte man auch nicht immer alle Fantasy-Romane mit Harry Potter und Herr der Ringe vergleichen :D . Es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Buch mal anzuschauen, ich lese normalerweise auch nicht so gern Fantasy, aber dieses buch konnte mich doch ganz gut unterhalten. Kritische Auseinandersetzung Wie bereits erwähnt, ist mein erster Kritikpunkt, dass die Welt im Buch nicht so gut ausgearbeitet scheint und auch nicht so gut beschrieben wird, wie ich es mir eigentlich vorstellen würde. Dies kann sich aber ja durchaus noch ändern, wenn es mehr Teile geben wird. Ich hätte mir da einfach etwas mehr gewünscht, aber ich gebe dem ganzen eine Chance, sich noch zu steigern. Kelsea als Protagonistin gefällt mir sehr gut, sie ist ein wenig frech und stur und weiß ganz genau, was sie will und das macht sie sehr sympathisch. Ich mag starke Charaktere und so würde ich sie nach der Lektüre des Buches zunächst einmal einschätzen. Sie finde ich im Gegensatz zur Welt sehr gut beschrieben und auch gut ausgearbeitet, was mir gut gefällt. Nicht nur bei Kelsea geht es mir so, auch die anderen Charaktere fand ich ziemlich sympathisch und auch gut und genau beschrieben, so dass man sie sich wirklich gut vorstellen konnte. Hierbei fand ich auch sehr schön, dass nicht alles über die Charaktere direkt erzählt wurde, sondern man einiges nach und nach herausfinden kann, um sich selbst ein Bild zu machen. Der Schreibstil war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich bin schnell reingekommen und fand ihn im Endeffekt ganz gut, auch wenn er sich nicht immer leicht und flüssig lesen lässt. Mir gefällt außerdem die Wortwahl der Autorin recht gut und dieser passt meiner Meinung nach ebenfalls gut zur Geschichte. Fazit Insgesamt hat mir "Die Königin der Schatten" gut gefallen, es gibt noch einiges, dass man noch verbessern könnte, aber grundsätzlich ist es eine solide und vor allem auch interessante Geschichte, mit guten Charakteren, die eben einfach nur noch einen Feinschliff gebrauchen könnte. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass hier noch einiges an Steigerung möglich ist und werde mir einen weiteren Teil durchlesen, da ich schon gern mehr über diese Welt und das Königreich Tearling wissen möchte. Ich kann dieses Buch durchaus empfehlen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung schreibt, solltet ihr es schon gelesen haben, da es hier doch sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

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Der Einstieg war zwar verwirrend, aber ich war direkt neugierig auf die Geschichte rund um Kelsea. Schnell war mir klar: Hier sind viele Geheimnisse, die von mir entdeckt werden wollen. Leider blieb die Geschichte noch recht lange für mich verwirrend, aber nichts desto trotz habe ich gerne weiter gelesen. Als Leserin verfolgte ich Kelsea ab ihrem 19. Geburtstag, an dem sie den Thron des Königreichs Tearling geerbt hat. Sie reist mit einer Gruppe Soldaten quer durch das Land, um den Thron besteigen zu können, welcher noch von ihrem Onkel besetzt wird. Dabei lauern viele Gefahren auf Kelsea und ihre Begleiter. Diese Gefahren bleiben durch das ganze Buch hinweg bestehen, aber Kelsea meistert viele Probleme sehr gut. Rückblickend betrachtet passiert in diesem ersten Band gar nicht so viel, da viele Szenen eher dem Aufbau der Welt und dem Informieren der Leserschaft dienen. Das machte mir persönlich nicht so viel aus, aber ich hoffe dennoch, dass der zweite Band mehr energiegeladen daherkommt. Das große Finale, welches gegen Ende hin quasi angekündigt wurde, blieb enttäuschenderweise leider aus, wodurch ich doch ein wenig frustriert das Buch beendete. Kelsea war eine unglaublich tolle Protagonistin, die mir auf Anhieb gut gefiel. Ebenso sehr mochte ich auch die anderen Figuren in dem Buch, die allesamt detailliert und liebevoll von der Autorin ausgearbeitet worden sind. Einige bergen noch Geheimnisse in sich, die auch nach dem ersten Buch noch bestehen bleiben, aber dadurch ist meine Vorfreude und Neugier auf Band 2 nur gewachsen. Kelsea selbst durchläuft schon in "Die Königin der Schatten" eine unglaubliche Entwicklung und ich hoffe sehr, dass diese im Folgeband weitergeführt wird. Für alle Leserinnen und Leser, die gerne eine langsamen Start einer Reihe lesen, der Hoffnung auf mehr gibt. Ein weiterer Pluspunkt in meinen Augen ist die Tatsache, dass die Liebe - erst einmal - keine Rolle spielt; das ist meines Erachtens nach eine Rarität in Fantasybüchern mit weiblichen Hauptrollen.

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Das Buch hat mich direkt von der Story her angesprochen und wollte von mir gelesen werden. Und wirklich die Story hat richtig Potenzial, aber man kann mehr daraus machen meiner Meinung nach. Mich muss ein Buch auch vom Schreibstil begeistern können, um mich richtig zu fesseln und leidenschaftlich mitzureißen. Das hat das Buch leider nicht so oft geschafft, wie ich es mir gewünscht hätte. Als nächsten Punkt, den ich Euch vorbringen möchte (klingt das nicht irgendwie zu formell und”königlich”?!), gehe ich jetzt auf die Story ein. Der Plot an sich scheint ja nichts Neues zu sein. Verschwundene Prinzessin taucht aus dem Nichts auf, aber alles andere habe ich so in der Form noch nie gelesen. Man hat auch meistens das Gefühl, dass die Story im Mittelalter spielt, aber in Wirklichkeit ist Tearling in der Zukunft. Auch durch die Aufmachung im Buch musste ich mir immer wieder vor Augen führen nicht zu vergessen, dass es zwar mittelalterliche Verhältnisse sind, aber in der Zukunft liegt. Besonders die Hauptprotagonistin Kelsea fand ich ja direkt sympathisch mit ihrer Bücherliebe und einem eher normal beschriebenen Aussehen. Nicht immer diese Geschichte mit dem hässlichen Entlein, was eigentlich doch schön ist. Auch ihre Weiterentwicklung im ganzen Buch ist deutlich spürbar. Zwischendurch hatte ich immer mal einen Hänger beim Weiterlesen (Leseflaute…), aber als ich dann weitergelesen habe konnte ich dann doch schwer aufhören. Zusammenfassend bekommt das Buch von mir 3 1/2 Sterne.

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Inhalt Die 19-Jährige Kelsea Glynn führte bisher ein ruhiges und abgeschiedenes Leben bei ihren Pflegeeltern im Wald. Doch nun ist ihre leibliche Mutter tot und Kelsea, die Thronfolgerin, soll die neue Königin des Landes Tearling werden. Doch was wie ein Traum klingt, ist alles andere als leicht. Tearling ist ein armes Land, das zudem von der Königin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht wird. Am Hof herrschen Lügen, Gier und Intrigen und das eigene Volk misstraut seiner neuen Königin. Kelsea muss einen Weg finden, um ihr magisches Erbe anzutreten und ihre Untertanen vor der roten Königin zu schützen… Meinung Ursprünglich bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil Emma Watson schrieb, dass sie so begeistert davon war, dass sie es innerhalb einer Woche lesen musste. Da ich die Schauspielerin ziemlich cool finde, musste ich mir den Roman doch mal näher anschauen und ich sollte nicht enttäuscht werden. Erika Johansen baut ein sehr interessantes Weltbild in ihrer Trilogie auf. Eingeleitet wird das Buch mit einer schönen Karte, die man im Ebook zwar leider kaum erkennt, die aber in der Paperback-Ausgabe echt hübsch aussieht (ich habe in der Buchhandlung nachgeschaut ;) ). Normalerweise ist es bei Fantasybüchern nun so, dass man eine Weile braucht, um in die Welt eintauchen zu können, bis man alle Charaktere auseinander halten kann usw. Hier wird alles wirklich wunderbar erklärt und man wird als Leser nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern bekommt die Informationen peu a peu. Nach und nach setzt man dann die einzelnen Puzzlestückchen zusammen. Kelsea ist eine starke und sympatische Protagonistin. Sie ist klug und weiß was sie will. Einzig an ihrem Aussehen hat sie immer etwas auszusetzen. Weil sie sich selbst nicht als perfekt sieht, fand ich es daher etwas schade, dass sie andere nach ihrem Erscheinungsbild beurteilte. Aber sie stellt sich mutig ihrer Aufgabe und deshalb mochte ich sie dennoch richtig gern. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass “Die Königin der Schatten” fast ohne Liebesgeschichte und Kitsch auskommt. Um diese Themen kommt man ja mittlerweile kaum noch herum, umso erfrischender fand ich es daher beim Lesen. :) Fazit “Die Königin der Schatten” ist ein gelungener Mix aus Dystopie und Fantasy, der viel Spannung und Atmosphäre zu bieten hat und mich gut unterhalten konnte.

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