Leserstimmen zu
Der Tänzer der Schatten

David Dalglish

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Es ist einfach gut

Von: The Fighter

08.03.2018

Der Tänzer der Schatten fängt gut an. Es wird direkt eine bedrückte Stimmung erzeugt welche ein das Buch ewig nicht aus den Händen legen lässt. Das einzigen was im ersten Teil etwas anstrengend ist, ist das Ende weil es sich dort im verhältnis länger um politische Dinge dreht bis es zum Blut Gemetzel kommt

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Mein erster Eindruck von diesem Buch war, dass ich absolut überwältigt bin! Zum einen ist das Buch nicht gerade dünn oder gar klein, aber das Buchcover konnte mich richtig beeindrucken. Es ist das detailgetreue Cover, mit dem leicht düsteren Eindruck, das mich so überwältigen konnte. Inhalt des Romans in eigenen Worten: Thren Felhorn ist der gefürchtetste Assassine. Er ist das Oberhaupt der wohl stärksten Diebesgilde und er erklärt einer Gruppe reicher und mächtiger Adlige den Krieg. Seinen Sohn Aaron bildet er von Geburt am zum seinem Nachfolger aus. Als er den Auftrag erhält, die Tochter eines Priesters zu töten, entschließt er sich es nicht zu tun und riskiert somit die Wut seines Vaters. Ab diesem Augenblick an, wendet er sich von seinem Vater ab. „Denn Aaron hat einen Blick auf eine Welt jenseits von Gift, Klingen und der eisernen Kontrolle seines Vaters erhascht, der ihn für immer verändern wird“ -Zitat aus dem Klappentext, den ich sehr passend finde. Schreibstil/Schreibart des Autors David Dalglish: Ich muss zugeben, dass ich eigentlich kein großer Fan von Kampfszenen oder dergleichen bin und daher war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch am Anfang des Buches. Ich kann mir solche Szenen kaum bis gar nicht vorstellen und tue mir von Haus aus etwas schwer, aber ich wurde von diesem Roman wiedereinmal überrascht! Diese genanten Szenen wurden von dem Autor gut und leicht verständlich beschrieben, sodass ich kaum Probleme mit dem Verständnis hatte. Auch wurde es nicht langweilig oder ermüdend, was ich ehrlich gesagt, bei der großen Seitenanzahl erwartet hätte. Ich bin also mehr als positiv überrascht worden! Der Leser erfährt durch die verschiedenen Perspektiven viele Seiten der Geschehnisse kennen und wir sehen die verschiedenen Schattenseiten dieser Welt. Anfangs dachte ich nicht, dass diese verschiedenen Personen viel miteinander zu tun hätten, aber zum Ende hin löst sich vieles auf. Meine persönliche Meinung: Alles in einem bin ich sehr begeistert von dem actionreichen Roman. Ich wollte ein neues Genre ausprobieren und bin froh, es getan zu haben, denn dieses Buch kommt mich von sich überzeugen und ich werde mir auch den zweiten Teil der Trilogie kaufen. Aaron hat einen unglaublich starken Charakter und ich bin froh ihn „kennengelernt“ zu haben. Er wächst in einer düsteren Welt auf und statt sich anzupassen und sich einer Diebesgilde anzuschließen, geht er seinen eigenen Weg. Seinen eigenen gefährlich Weg, da er sich vor seiner Bestimmung wehrt und somit viel Zorn auf sich zeiht. Wir lernen zu beginn den acht Jahre jungen Aaron kennen und ich war schockiert, zu was dieser Junge in der Lage ist. Ich fand, dass er der spannendste Protagonist des Romans ist, da er eine unglaubliche Charakterentwicklung durchlebt. Es gab viele gute Protagonisten, aber Aaron ist der mit Abstand beeindruckendste von ihnen. Ich bin gespannt, was noch aus ihm wird. Es war schön zu lesen, wie der Autor versucht hat, jedem seiner Figuren eine eigene Geschichte zu geben. Nur wer viel Fantasy erwartet wird hier enttäuscht. Im ersten Band gab es nur sehr wenig von diesem Genre. Außer einigen wenigen Andeutungen gab es hier nicht mehr. Fazit: Ein Roman in einer düsteren Welt voller Assassinen, blutiger Kämpfe und Diebesgilden mit einem offenen Ende. Die Geschichte des jungen Aaron begeistert und lässt mitfiebern, daher spreche ich eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich mindestens etwas für das Thema interessiert aus.

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Thren Felhorn zählt zu den gefährlichsten und gefürchteten Männern des Landes, denn in seiner Jugend war er der berüchtigte und beste Assassine. Mittlerweile vereint er alle Diebesgilden und Auftragsmörder unter sich, sodass er eine unglaubliche Macht besitzt. Doch seine Macht wird von den adligen und reichen Kaufleuten der Stadt nicht toleriert und so entbrennt ein erbarmungsloser Krieg zwischen den beiden Parteien. Die Familie von Felhorn wird zur Zielscheibe des Krieges und er will seine Söhne zu erbarmungslosen Assassinen ausbilden lassen. Doch nach und nach bezweifelt Aaron, der jüngste Sohn, ob er diesen Weg wirklich einschlagen möchte. „Der Tänzer der Schatten“ ist ein typischer Auftaktband und dies ist nicht negativ gemeint. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass ich Einblick in die verschiedenen Beweggründe beider Parteien erhalten habe. Der Konflikt bauscht sich, im Laufe der Geschichte, immer weiter auf die Gegner treiben sich gegenseitig an, noch schlimmere Taten zu vollbringen, sodass es dem Autor gelingt, eine konstante Spannung zu erzeugen. Die Geschichte strotzt nur so vor Intrigen und Gewalt. Des Weiteren wurde schnell klar, dass der Autor definitiv kein Problem damit hat, seine Figuren sterben zu lassen und so gehen manch brenzlige Situationen für nicht alle Figuren unbedingt gut aus. Ich habe zunächst mit deutlich mehr Fantasyelementen gerechnet, doch das Hauptaugenmerk liegt bei Aaron und wie er sich weiterentwickelt. Auch nach Beendigung des Romans, bin ich mir nicht sicher, ob der Autor im weiteren Verlauf der Reihe noch Fantasyelemente einbaut oder ob es weiterhin Primär nur um Assassine gehen wird. Vor allem Kampfszenen beschreibt der Autor sehr detailliert und blutig. Er verniedlicht das Gewerbe der Assassine nicht und benutz des Öfteren eher grobe und ordinäre Ausdrücke. All diese Punkte passen jedoch perfekt zu einem Assassinenroman, da ich die Geschichte nicht ernst nehmen könnte, wenn die Sprache viel zu blumig oder hochgestochen wäre, da dies zu so einer dunklen Thematik einfach nicht passt. Insgesamt entwickelt sich die Geschichte zunächst eher langsam und stellenweise zieht sie sich etwas. Im Roman ist jedoch ein Zeitsprung von 5 Jahren vorhanden, sodass wird die Ausbildung von Aaron zu einem erbarmungslosen Assassinen nicht hautnah miterleben und nur wenig Informationen erhalten. Jedoch grade zum Ende hin nimmt die Geschichte rasant an Spannung zu, da sich viele Konflikte zu spitzen und die Intrigen mehr oder weniger erste Früchte tragen. Der Autor versucht jeder Figur eine Geschichte zu geben, dies gelingt ihm jedoch nicht bei jeder Figur. Grade bei einigen männlichen Autoren habe ich oft das Gefühl, dass es ihnen einfach nicht gelingt, Frauen mehrdimensional darzustellen und ihnen so Leben einzuhauchen. David Dalglish gelingt es nämlich deutlich besser die männlichen Figuren authentisch dazustellen. Aaran wird von seinem Vater zu einem blutrünstigen Mörder erzogen. Er wird jedoch immer öfter von Zweifeln geplagt und er wünscht sich ein anderes Leben. Stellenweise fand ich Aaron wirklich gruselig, da er mit 8 bzw. 13 zu absolut grausigen Taten fähig ist und die eiskalt durchzieht. Auch wenn er an seinem Leben zweifelt, führt er noch immer grausame Dinge und befehle seines Vaters aus. Ich habe mich des Öfteren gefragt, wann er diese Leben nicht mehr erträgt und daraus ausbricht. Ich empfand Aaron oft viel zu erwachsen für sein Alter und ich musste mir immer in Erinnerung rufen, dass er erst 13 ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn er noch mehr kindliche Züge hätte, da seine Figur dadurch wesentlich authentischer wirken würde. Alles in allem hat „Der Tänzer der Schatten“ potenzial. Dem Autor gelingt es eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die definit nichts für zartbesaitete ist. Die Figuren sind jedoch noch ausbaufähig und ich hoffe, dass es dem Autor in den weiteren Bänden gelingt, den Charakteren etwas mehr Leben einzuhauchen.

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Inhalt: In dieser Geschichte geht es um Thren Felhorn, er ist ein gefürchteter, machtvoller Assassine. Die meisten Diebesgilden unterliegen seiner grenzenlosen Macht, und die Kontrolle dieser Gilden liegen in seiner Hand. Nicht nur die Gilden kontrolliert er, sondern auch seinen Sohn Aaron, den er schon seit dessen Geburt ausbildet, nach ihm den Thron zu besteigen.  Aaron bekommt eines Tages den Auftrag von seinem Vater, er solle die Tochter eines angesehenen Priesters töten. Doch er kann es einfach nicht und stellt sich gegen seinen Vater. Anstatt sie eben zu töten, tut er genau das Gegenteil, er beschützt sie gegen seinen eigenen Vater. Er stellt sich Thren Felhorns Zorn lieber entgegen, als das Leben, dieses Mädchens zu beenden.  Meine Meinung: Zum Cover: Es ist sehr schön gestaltet und ich mag solche Cover, auch wenn sie sich sehr an die Cover von Brent Weeks Bücher ähneln.  Zur Geschichte: Ich kannte ja den Klappentext und der hatte sich sehr vielversprechend angehört. Umso mehr ich gelesen hab, hab ich jedoch feststellen müssen, das es sich ja nicht nur um diesen Aaron geht. Denn man lernt in kürzester Zeit viele verschiedene Charaktere kennen. Für meinen Geschmack waren das jedoch zuviel auf einmal. Ich kam mir ein bisschen überfordert vor.  Auch dieses ständige wechseln von einem Protagonisten zum anderen, ich weiß nicht, das war irgendwie nicht so meins. Dadurch die Charaktere so oft und viel gewechselt wurden, konnte man sie auch nicht so gut kennen lernen. Ich denke das hätte man noch besser ausbauen können, indem man sich auf vielleicht 2 oder 3 Charaktere reduziert hätte. Was ich mir jedoch hier gut vorstellen kann, das es im zweiten Band sicherlich besser ist. Da man dann die Charaktere dann schon kennt.  Die Kampfszenen wurden sehr genau und auch sehr gut detailliert geschildert. Auch bei den Folterungen wurde nicht an Blut gespart. Bei diesen Szenen war immer genug Spannung vorhanden. Hier würde ich gar nichts ändern.  Die Geschichte an sich ist aber recht gut gewesen und hat trotz allem, mein Interesse an den zweiten Band geweckt, das ich auch unbedingt lesen möchte.  Von mir gibt es gute 3 von 5 Sternen

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Cover Ich glaube, es war der "Nebelmacher", der daran schuld ist, dass ich eine schwäche für Assassinen entwickelt habe. Und wenn sie auf dem Cover dann noch cool und in typischer Aufmachung dasstehen, und man natürlich sein Gesicht nicht sehen kann, bin ich hin und weg. Auch so ein wehender Mantel bringt einiges an Stimmung. Tollfindeich auch, dass der Charakter auf dem Bild sehr jung wirkt und dies gut zu Aaron im Buch passt. Handlung Aaron weiß, was er einmal werden wird. Ein Dieb. Ein Mörder und der ganze Stolz seines Vaters. Dafür trainiert er hart um nur ein nicken, ein Lob, vielleicht ein nettes Wort zu ernten. Doch als Aaron bei einen einfachen Auftrag mutwillig versagt, beginnt er plötzlich hinter die Fäden zu blicken. Und was er dort sieht, ist nicht das, was er sich vom Leben erhofft hat. Aaron stirbt in der gleichen Nacht, in dem er seinem Vater völlig entgleitet und an seine Stelle tritt Haern. "Seine Nützlichkeit macht alle seine Fehler wett", erwiderte Laurie. Alyssa hat ihrem Vater so einiges zu sagen. Nur leider ist ihre Zunge etwas zu schnell, und als sie im Kerker sitzt und voller Groll ist, bekommt sie unerwartete Rettung in Form von drei maskierten Frauen. Zu spät erkennt sie jedoch die Falle. Denn es war nie sie das eigentliche Ziel. Es war immer nur das Gold und der Reichtum, der hinter ihrem Namen steckt. Doch Alyssa hat nicht lange vor eine Marionette zu sein . . . Schriebstil Was mir schnell bewusst wurde, ist dass der Autor einen sehr bildlichen Stil pflegte. Sei es bei den detailliert beschriebenen Kampfszenen, als auch bei delikaten Folterungen bei denen man einfach innerlich mitleiden musste. Zarte Gemüter sollten hier vielleicht eher zurücktreten. Denn Blut, Gedärme und der unerwartete Tod von geliebten Figuren scheint hier an der Tagesordnung zu sein. Und zwar alles so, dass ich nie wusste, wie es nun weiter gehen könnte. Weiß ich nun nach Ende des Buches übrigens noch immer nicht. ^-^ Die Geschichte wechselt dabei zwischen mehreren Personen. Einmal Aaron, dann die Diebin Kayla, die Adlige Alyssa und viele weitere. Alle scheinen irgendwie eher nebeneinander ihr Leben zu führen und doch zieht sich die Schlinge enger. Charaktere Ich liebe, liebe, liebe sie. Was könnte ich auch anderes sagen, wenn jeder kleine Nebencharakter eigentlich seine Geschichte hat, die erzählt werden will. Wer nun aber Angst hat, die Storys überlaufen sich, denn kann ich beruhigen. Sie fließen einfach mit in die Geschichte ein und unterstützen sie, anstatt sie zu erdrücken. Ein Richtiges vergnügen! Da wäre Aaron, der so gar nicht der typische Dieb ist und langsam beginnt an allem zu Zweifeln, was sein Vater ihm leert. Dann die Diebin Kayla, die irgendwie wohl weiß das dieses "Ja" ein Fehler war, aus dem sie so einfach nicht mehr raus kommt. Dann die Adlige Alyssa, die ich anfangs wegen ihrer hochmütigen Art einfach hasste und am Ende doch den Hut vor ihr ziehen musste. Die Gesichtslosen Frauen und Handlanger, selbst den Meister der Aschegilde hatte ich lieb gewonnen. Im nächsten Band wird es einige neue Gesichter geben müssen. Denn die Verluste müssen ja aufgefühlt werden. Meinung Dieser Band ist weder langweilig noch einfach. Stattdessen ist er mitreißend, neu und ziemlich verworren mit Intrigen, Plänen und spitzen Messern. Dass man am Ende des Buches dann aber erst einmal begreift, dass man im Grunde "gerade erst einmal" die Geschichte erfährt, wie Aaron schlussendlich zu dem wird, was er ist, lässt einen erst mal mit einem "Wow!"Gefühl zurück. Den, wenn das schon die ". Wie würde es dann erst sein, wenn "richtig" ernst ist? Und das bei so schon kaum einer langweiligen Seite in diesem Buch. Band zwei ich komme!

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Aaron Felhorn wurde von seinem Vater so erzogen, dass er eine reine Kampfmaschine ohne Gefühle wird. Bereits mit acht (!) Jahren bringt er seinen großen Bruder um, da dieser Befehle missachtet. Und das tut er tatsächlich ohne eine Gefühlsregung. Mit dreizehn Jahren will er mehr über Gilde wissen und einen aktiveren Part spielen. Doch er merkt schnell, dass eigentlich gar kein Assassine sein will. Er liest für sein Leben gerne und interessiert sich für die verschiedenen Religionen. Immer wieder bekommt er Hilfe von anderen Menschen, die ihr Leben für ihn riskieren. Thren will die Gilden an die Macht bringen und will die Trifect stürzen, die drei mächtigsten Familien des Reiches. Dazu bringt er die anderen Diebesgilden zusammen und wer sich weigert, muss die Konsequenzen spühren. Zu Beginn hatte ich ziemlich große Schwierigkeiten, Aaron sympathisch zu finden. Es war schon recht gruselig, wenn man sich vortsellt, dass ein kleiner Junge seinen großen Bruder umbringt. Das hat sich aber nach ein paar Kapiteln wieder gelegt, da man schnell mehr über Aaron erfahren hat. Er ist ein schlaues Kerlchen und merkt, dass sein Vater ihn nicht wirklich liebt sondern ihn nur zu einem Mörder erziehen will, der nur seinen Befehlen folgt. Also rebelliert er, indem er ein kleines Mädchen nicht umbringt. Es geht um Magie, Intrigen, Macht und Religion. Kurz gesagt, eigentlich klingt es super. Ein paar Ecken und Kanten hat es dennoch. Aaron kann alles. Er macht zwar ein paar Fehler, aber am Ende schafft er es doch. Gut, er ist für seine 13 Jahre schon ziemlich erwachsen, er hat immerhin schon getötet, aber dennoch. Wirklich Angst hatte ich um ihn nie. Ich hatte auch ziemliche Probleme damit ihn mir als Jungen vorzustellen, weil er meist wie 18 gewirkt hat. Etwas, was mit tierisch gestört hat, war (mal wieder) die Übersetzung. Trifect ist englisch, Riverend (ein Ort) auch, Düsterwald und Königsschneise deutsch. Schloss Felwood ist sogar beides. Dieses Denglisch finde ich immer ganz schrecklich. Entweder alles übersetzen oder einfach gar nix. Dieser Mischmasch verwirrt nur. Das war auch mein größter Kritikpunkt. Vielleicht lese ich es irgendwann mal auf Englisch :) Fazit: "Der Tänzer der Schatten" ist ein guter Reihenauftakt, der so seine kleinen Schwächen hat. Dennoch war er spannend und blutrünstig. Band zwei liegt schon auf meinem SuB :)

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Meine Meinung zum Buch Thren Felhorn ist der Anführer der Diebesgilden, die sich nach fünf Jahren Krieg mit den Trifect, den drei reichsten Familien der Stadt, für einen entscheidenden Schlag rüsten. Während dessen bildet Thren seinen Sohn Aaron zu einem geschickte und skrupellosen Killer aus, der einmal sein Vermächtnis antreten soll. Doch Aaron erkennt, dass es mehr im Leben gibt als Tod, und beginnt, sich ein eigenes Leben zu wünschen. Die Geschichte um Aaron und die Diebesgilde wird aus der Perspektive der verschiedensten Charaktere erzählt. Wir erfahren von Threns Plänen für seinen Sohn, von Aarons Wünschen, sich seinem Vater zu wiedersetzten, und auch von den Familienmitgliedern der Trifect. Es gab sympathische Charaktere, unsympathische Charaktere und solche, die ich sehr lieb gewonnen habe. Also eine rundum gelungene Mischung. Mit dem Ableben einiger Charaktere wurde nicht gespart, wie man es in einer Welt aus Intrigen und Verrat erwartet, wodurch alles sehr gut wirkte, und es einige Überraschungen gab. Ähnlich wie bei „Das Lied von Eis und Feuer“ darf man niemanden in Sicherheit wiegen. Die Charaktere fand ich sehr gut gestaltet. Einige sind einem richtig nahe gekommen und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Besonders unser kleiner Hauptcharakter Aaron ist mir ans Herz gewachsen. Er leidet unter dem Einfluss seines Vaters und sehnt sich einfach nach einem eigenen selbstbestimmten Leben. Es war wirklich spannend seine Entwicklung zu beobachten, und wie er versucht, sich nach und nach dem Einfluss seines Vaters zu entziehen. Dabei hilft ihm Kayla, eine junge Diebin, die ihn rettet, und der Spinnengilde seines Vaters beitritt. Sie mochte ich auch sehr. Gut gefallen hat mir insgesamt vor allem, dass es kein Schwarz und Weiß gibt. Beide Seiten, sowohl die Diebesgilden, als auch die Trifect haben jede Menge Dreck am Stecken, und auf beiden Seiten gibt es Sympathen und Unsympathen, sodass ich als Leser keine Entscheidung für eine Seite treffen konnte, und lediglich mit meinem Lieblingscharakteren mitgefiebert habe, unabhängig von der Seite, auf der sie stehen. Negativ aufgefallen ist mir lediglich, dass es manchmal ein kleines bisschen schleppend voran ging. Alles in allem war das Erzähltempo aber sehr gut und es war die meiste Zeit spannend. Ich bin schon gespannt wie es weitergeht, und wie die Charaktere sich entwickeln werden. Fazit „Der Tänzer der Schatten“ ist ein spannender Auftakt zu einer Fantasy-Reihe, die vor lauter Intrigen und spannender Charaktere nur so strotzt. Es macht Spaß, ihren Werdegang zu verfolgen. Wer jede Menge Fantasy erwartet, wartet im ersten Band jedoch vergeblich. Es gibt lediglich einen Hauch Magie und die Erwähnung von fernen Elfen, was mich persönlich aber nicht gestört hat.

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Mit "Der Tänzer im Schatten" startet die Trilogie der Schattenkriege. Eine düstere und blutige Welt voller Assassine, Diebe und Mörder. Die Story: Thren Felhorn ist der gefürchtete und mächtige Anführer der Assassine. Er vereint verschiedene Diebesgilde und vergrößert seine Macht und seinen Einfluss stetig. Im gegenüber steht das "Trifect" - ein Bündnis der drei einflussreichsten Familien der Stadt. Beide sind sich ein Dorn im Auge...der Krieg beginnt! Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Thren's Sohn Aaron. Er wird von seinem Vater auf grausame Weise zu seinem Nachfolger ausgebildet. Als er die hübsche Diebin Kayla kennen lernt, beginnt der Einfluss seines Vaters zu bröckeln. Schließlich stellt sich Aaron gegen seinen Vater, denn statt die Tochter eines Priesters zu ermorden, beschützt er sie und findet den Glauben an das Gute... Meine Meinung: Die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge und Personen haben den Lesefluss öfter mal ins Stocke gebracht. Statt einer Karte der fiktiven Welt, hätte ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht. Dem Buch merkt man an, dass der den Auftakt einer Trilogie bildet, denn im Vordergrund stehen die politischen Ränkespiele und Intrigen, die sich immer weiter zuspitzen. Dabei finde ich es lobenswert, dass Dalglish nicht alles in schwarz/weiß betrachtet - die Beweggründe und Entwicklung der Geschichte sind vielschichtig und es gibt keinen strahlenden Helden in weißer Rüstung. Übrigens fließt hier ganz schön viel Blut - das hatte ich zunächst gar nicht erwartet. Fazit: Ein düsterer Roman, dem man immer wieder anmerkt, dass es nur der Auftakt einer Trilogie ist. Fans von blutigen Fantasy-Büchern kommen voll auf ihre kosten. Mir bleiben allerdings zu viele Fragen offen, deshalb gebe ich diesem Band nur 3,5 Sterne und freue mich auf den Nachfolger.

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