Leserstimmen zu
Der Engelsbaum

Lucinda Riley

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Inhalt: Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken. Meine Meinung: Vorsicht, Spoiler! Optisch gefällt mir "Der Engelsbaum" sehr. Das Cover ist ein totaler Hingucker und passt, wie ich finde, perfekt zum Buch. Das ist nun mein Siebtes Buch von Lucinda Riley. Im Vergleich zu ihren anderen Romanen finde ich "Der Engelsbaum" eher so mittelmäßig und etwas zäh. Dennoch konnte mich der tolle Schreibstil und die liebevolle Gestaltung der Charaktere überzeugen. Dies ist aber meiner Meinung nach kein geeignetes Buch um Lucinda Riley als Autorin kennen zu lernen, sondern eher etwas für Fans. Der Einstieg in das Buch zieht sich etwas und es dauerte ca. 100 Seiten, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Dann aber war ich von der Story gefangen und wollte stetig wissen wie es nun mit Greta und Cesca weiter geht. Im Allgemeinen fand ich Greta anfangs sympathisch, obwohl sie ziemlich egoistisch handelt. Ich konnte sie und ihre Entscheidungen verstehen. Gegen Ende jedoch wurde sie immer rücksichtsloser sogar Cesca gegenüber. Das fand ich nicht gut. Cesca hat mir leid getan, da sie nicht die notwendige Hilfe bekommen hat. Später hat man auch gesehen, dass das ein Fehler war. Ich habe selten einen Charakter erlebt den ich unsympathischer fand als Cesca. Sie ist absolut selbstsüchtig, egoistisch, hinterhältig und labil. Gegen Ende hat sie mich immer mehr aufgeregt. Ava und L.J fand ich sehr sympathisch, vernünftig und bodenständig. Die beiden haben für mich das Buch gerettet, zumindest in charakterlicher Hinsicht. David war mir zu naiv und schwach. Obwohl von der Handlung her erst gegen Ende mehr passiert, hat mich der Roman nie wirklich gelangweilt, ich wurde immer gut unterhalten. Einzig Ceskas Verhalten hat mich immer wieder auf die Palme gebracht. Das Ende war relativ absehbar und etwas zu kitschig für meinen Geschmack. Zum Hörbuch: Das Hörbuch wurde von Simone Kabst sehr angenehm vertont. Ihre Stimme hat gut zu der Geschichte und zur Hauptprotagonistin Greta gepasst. Sie hat viel Gefühl in Ihre Stimme gelegt und das Hörbuch meiner Meinung nach sehr passend vorgelesen. Die Kapitel wurden angesagt, das finde ich immer zur Orientierung ganz gut. Leider hatte meine CD wohl ein paar technische Fehler. Oft brach die Erzählung mitten im Satz ab oder machte einen plötzlichen, unzusammenhängenden Sprung in andere Sätze oder Kapitel. Dennoch konnte ich der Geschichte gut folgen, da die Sprünge keine größeren Abschnitte umfassten und auch nicht so oft vorkamen. (ca. 15 mal im ganzen Hörbuch) Fazit: Ein guter Roman, aber es gibt bessere Bücher von Lucinda Riley. Allzu viel Action darf man hier nicht erwarten, dafür viel Gefühl und Drama.

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Cover: Das Cover lädt zum Träumen ein :-) Man sieht eine junge Frau, in einem zauberhaften Kleid. Sie steht auf einem Balkon eines alten Herrenhauses, welches für mich Marchmont darstellt. Über ihr die Äste eines herrlichen blühenden Baumes. Im Hintergrund ist eine winterliche, verschneite Landschaft zu sehen. Der Engelsbaum Inhalt: Mir fällt es ehrlich gesagt ein wenig schwer, dieses Hörbuch zu bewerten, da ich eine zweigeteilte Meinung habe. Zu Beginn der Geschichte war ich mit den unzähligen Charakteren und den wechselnden Handlungssträngen, doch etwas überfordert. Greta steht im Mittelpunkt der Handlung. Sie leidet nach einem Unfall an Amnesie und ihre Lebensgeschichte, an die sie sich nach und nach erinnert, wird wie in einem Rückblick auf ihr Leben erzählt. Dabei muss sie sich mit den Fehlern, die sie gemacht hat und deren Konsequenzen, auseinandersetzen. Im Blick auf ihr Leben werden, im Laufe der Zeit, drei Generationen heranwachsen. Die Charaktere in Gretas Leben setzen sich aus Greta, David, Owen und L.J (Laura Jane) zusammen. Greta empfand ich zu Beginn als sehr naiv, jedoch auf liebenswerte Art und Weise. Sie verändert/wandelt sich während des Buchs mehrmals, sie wächst an ihrer eigenen Geschichte, was ich authentisch finde. David ist warmherzig, Greta sehr zugetan und hilfsbereit, was leider häufig ausgenutzt wird. Laura Jane (L.J) ist Davids Mutter, eine selbstbewusste, robuste und doch warmherzige Frau. Für die Menschen, die sie liebt, würde sie durchs Feuer gehen. Ich hab sie als interessante und sympathische Frau, während des Buchs, schätzen gelernt. Im Laufe der Geschichte folgt noch Cheska, Gretas Tochter, welche die zentrale Rolle im Buch spielt. Sie ist manipulativ, egozentrisch, berechnend und immer auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Auf der anderen Seite zeigen sich schon in ihrer jüngsten Kindheit Anzeichen einer psychischen Erkrankung, die von ihrer Mutter ignoriert bzw. unterdrückt werden. Ein bisschen Mitleid sollte man also definitiv haben. Die letzte wichtige Person ist Ava, Cheskas Tochter. Ihr Charakter spiegelt das genaue Gegenteil ihrer Mutter wieder. Sie liebt das Land, ist liebenswert, großzügig und bescheiden. Aufbau/Struktur/Stil: Die Handlung spielt in mehreren Zeitepochen. In der Gegenwart, haben wir 1985, befinden uns auf Marchmont, es ist Weihnachten. Beim Durchlaufen von Gretas Leben bzw. ihren Erinnerungen beginnen wir 1945 in London. Der zweite Handlungsstrang stellt Cheskas Entwicklung dar, ab dem Jahre 1956. Der letzte Part widmet sich Ava. Zwischen den Epochen wird immer wieder gewechselt, was für mich bedingt dadurch, dass immer wieder Hörpausen entstanden, teils leicht verwirrend war und mir den Wiedereinstieg, in die Geschichte, erschwerte. Der Schreibfluss stockte für mich daher an so manch einer Stelle. Vor allem im Mittelteil des Buchs empfand ich die Handlungen teilweise als zäh. Ab der Hälfte des Buchs steigerte sich die Spannung jedoch konstant, sodass ich dann auch dem Ende entgegen fieberte. Die Idee des Engelsbaums empfinde ich gleichermaßen als faszinierend und gruselig. Leider wird auf den Hintergrund nur sehr kurzzeitig im Buch eingegangen. Die Sprecherin habe ich als angenehm empfunden. Ich denke jedoch, dass es mir als Zuhörer leichter gefallen wäre, die Geschichten voneinander zu trennen, wenn man unterschiedliche Sprecher eingesetzt hätte. Fazit: Eine schöne, berührende Familien- und Lebensgeschichte, welche für mich, an manchen Stellen, zu vorhersehbar war. Ich gebe 3 von 5 Punkten.

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Lucinda Rileys Bücher sind immer sehr gefühlvoll geschrieben. Ihre Geschichten sind oft dramatisch aber nicht abwegig. Wenn auch manchmal etwas übertrieben dramatisch. In der Engelsbaum wird die Geschichte einer Familie erzählt die das Schicksal zusammen gewürfelt hat. Es gibt mehrer Hauptfiguren und einige Nebenfiguren. In der Zeit wird mehrere Male herumgesprungen was mich manchmal doch sehr verwirrte aber erst mal zum Inhalt. Zentrale Hauptfigur ist Greta die nach einem tragischen Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Viele Jahre war sie eingegraben in ihrer Wohnung ohne ein richtiges Gefühl, was ihr Leben wirklich noch für sie bedeutet, da sie sich daran nicht mehr erinnert. Schließlich folgt sie doch der Einladung ihres besten Freundes Weihnachten in ihrem alten Zuhause, einem alten Herrenhaus in Wales zu verbringen. Dort macht sie eine verstörende Entdeckung. Sie findet dort das Grab eines kleinen Jungen. Ihrem eigenen Sohn an den sie sich nicht mehr erinnern kann. Das schockiert sie so sehr das ihre Erinnerungen beginnen sich wieder zu regen. Greta weiß nicht ob sie sich darüber freuen soll oder ob sie Angst vor ihrer eigenen Vergangenheit hat. Denn ihre Vergangenheit hält sehr dunkles für sie bereit. Der Leser geht mit Greta zusammen auf eine Entdeckungsreise in ihre eigene Vergangenheit. Man weiß nicht was diese Reise bereit hält, ahnt aber schnell das es turbulent wird. Vieles ist so geschrieben als ob Greta es von ihrem besten Freund und engstem Vertrauten erzählt bekommt. Das Buch ist mit 613 Seiten schon ein dicker Brocken aber das bemerkt man beim lesen nicht ,weil es sich so zu sagen gut runter lesen lässt. Der Anfang beginnt in der zeitlichen Gegenwart von Greta und springt dann in die Vergangenheit wo alles seinen Anfang nahm. Es ist wirklich ein komplettes Familiedrama mit Liebes und Glücksmomenten, mit tragischen und herzergreifenden Wendungen. Ich fühlte mich doch stark an eine Daily Soap erinnert ,weil in dem Buch den Personen soviel Leid und Schicksal wiederfährt wie es doch in der Realität eher selten vorkommt. Die Geschichte blieb aber trotzdem spannend und man musste einfach weiterlesen, weil man wissen wollte ob es noch ein Happy End geben kann oder nicht. Ob es eins gibt verrate ich natürlich nicht. Wer auf Herzschmerz und Drama steht und verzwickte Familiengeschichten mag ist hier richtig. Mir war es ein bisschen too much aber es war gut geschrieben.

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Der Engelsbaum ist ein Buch, dass sehr angenehm zu lesen ist, ganz typisch für die Autorin ist und mich zwar nicht übermäßig positiv überrascht hat, aber auch nicht enttäuscht. Der Leser bekommt hier, was er sich von der Autorin erwartet: Eine solide und angenehm zu lesende Liebesgeschichte, die wieder auf verschiedene Zeitebenen das Schicksal mehrerer Frauen geschickt miteinander verwebt. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/05/der-engelsbaum-lucinda-riley/

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