Leserstimmen zu
Der Engelsbaum

Lucinda Riley

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Auch "Der Engelsbaum" gehört zu den Büchern, die Lucinda Riley bereits vor vielen Jahren geschrieben hat, nun aber neu aufgelegt wurde. Man merkt es, denn: Der Rahmenhandlung des 640-seitigem Roman wird bereits in den ersten 18% erzählt. Zuerst dachte ich: "Oje, das wars nun; die restlichen 420 Seiten werden sicherlich ein Kampf zum lesen, weil langweilig". Aber nein, langweilig wurde es nicht. Im Gegenteil. Der gesteckte Rahmen erweist sich als vollgefüllt mit Ereignissen. Kennt ihr den Spruch "Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"? Für "Der Engelsbaum" würde ich ihn umschreiben in "Immer wenn du denkst jetzt geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Problem daher". Denn jedes Mal wenn man denkt, das wars jetzt, kommt nochmals eine überraschende Wendung. Und nochmals eine, und nochmals eine.... Der Roman ist wie immer bei Lucinda Riley gut geschrieben, doch mir war es zu viel an Inhalt. Der Schluss versöhnt zwar wieder, aber der Weg dahin war mir zu lang. Die junge Greta könnte man oft ohrfeigen, denn sie kommt so naiv rüber - später bewundert man sie trotzdem für all das was sie durchgemacht hat. Fazit: Ein Roman über Leute, die nicht merken, welche Personen für sie wirklich wichtig sind. Unausgewogen und langatmig, trotz oder wegen der vielen Ereignisse, aber dennoch gut geschrieben und deshalb 4.5 Punkte.

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Zwei Dinge vorneweg: Erstens, ich habe die ersten Kapitel des Buches auf deutsch gelesen, bin danach aber auf das ungekürzte englische Hörbuch umgestiegen. Dennoch denke ich, dass ich anhand der auf deutsch gelesen Kapitel sagen kann, dass die Übersetzung sehr gut gelungen ist und sich sehr ansprechend liest. Zweitens, ich war der Meinung, bei "Der Engelsbaum" handle es sich um ein aktuelles Buch der Autorin, und ich war überrascht, als ich feststellte, dass das Buch eigentlich schon vor 20 Jahren unter einem anderen Titel und einem Künstlernamen erschienen ist! Ich habe erst vor kurzem eines der neueren Bücher von Lucinda Riley gelesen, und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass man da einen Unterschied bemerkt: zwar ist auch "Der Engelsbaum" eine komplexe, verschachtelte Geschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und sich dem Leser nur in kleinen Puzzleteilchen enthüllt, aber die Charaktere zeigen in meinen Augen weniger Tiefe. Auch der Schreibstil hat meiner Meinung nach nicht die gleiche detailverliebte Lebendigkeit, nicht ganz die mühelose Sogkraft. Besonders die Dialoge fand ich öfter ein wenig hölzern. Dazu muss ich aber sagen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist: wäre es kein Buch von Lucinda Riley, hätte ich nicht solch hohe Erwartungen zur Lektüre mitgebracht! Die Geschichte hat durchaus ihre glanzvollen Momente, ihre originellen Einfälle... Ich fand sie auch überwiegend unterhaltsam und spannend zu lesen, mit nur gelegentlichen Längen. Der Schreibstil ist beileibe nicht schlecht, nur eben meines Erachtens nicht ganz auf dem Niveau, das Lucinda Riley in ihren neueren Werken vorlegt. Mein größtes Problem waren allerdings die Protagonistinnen: im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die es mir zunehmend schwer machten, sie zu verstehen - Greta und ihre Tochter Cesca. Greta trifft fatale Entscheidungen, verstrickt sich in Lügen oder benimmt sich einfach selbstsüchtig, und das wuchert nicht nur in ihrem Leben wie ein Krebsgeschwür, sondern setzt sich auch fort ihm Leben ihrer Tochter. Das fand ich durchaus interessant und auf traurige Art auch realistisch. Beide Frauen sind im Grunde Opfer unglücklicher Umstände, und dazu kommt noch die gravierende psychische Erkrankung einer der beiden. Dennoch fiel es mir wirklich schwer, sie zu mögen und mit ihnen mitzufühlen, und ich habe mir oft gewünscht, dass sie endlich die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Das lag zum Teil auch an der Art und Weise, wie sie David behandeln, den Ruhepol in ihrem Leben - David, der über mehrere Jahrzehnte (!!) alles für Greta und Cesca tut, ohne dass er viel von ihnen zurückbekommt. Er ist immer da, wenn sie ihn brauchen, er lässt alles stehen und liegen, wenn sie mit den Fingern schnippen, während sein eigenes Leben in einer Art Limbo verharrt. Das wirkte auf mich eher krankhaft als romantisch! Überhaupt sind die meisten Liebesbeziehungen in diesem Buch in meinen Augen ungesund - zum Teil obsessiv, zum Teil reine Zweckgemeinschaften, und in einem Fall wird eigentlich nur aus Rache geheiratet. Die Ausnahme von all dem ist Ava, die dritte Generation: die Tochter von Cesca beziehungsweise Enkelin von Greta. Sie steht mit beiden Beinen auf dem Boden und hat auch als einzige der drei Frauen eine liebevolle, gesunde Beziehung. Aber wie schon gesagt: trotz allem fand ich die Geschichte unterhaltsam und spannend, auch wenn ich mich den Charakteren wenig verbunden fühlte. Fazit: 1995 erschien "Der Engelsbaum" in der englischen Erstausgabe - unter dem Titel "Not Quite an Angel" und dem Künstlernamen Lucinda Edmonds. Vergleicht man das Buch mit den neueren Werken der Autorin, sieht man in meinen Augen, dass sich ihr Stil in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert hat! Ich hatte deutliche Schwierigkeiten mit den zwei Frauen, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen, fand das Buch im Ganzen aber dennoch lohnend und unterhaltsam.

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Ein spannendes Familiendrama erwartet die Leser bei diesem Buch. Mit Greta, ihrer Tochter Cheska und Enkelin Ava wird diese Geschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg erzählt. Alles beginnt mit Gretas Rückkehr nach Marchmont Hall im Dezember 1985. Sie hatte vor vielen Jahren ihr Gedächtnis verloren und verbringt nun Weihnachten mit ihrer Familie. Bei einem Spaziergang findet sie im Wald ein kleines Grab. Es ist ihr kleiner Sohn Jonny, der hier begraben wurde. 1949 war dieser im Alter von nur drei Jahren gestorben. Durch einige „Flashbacks“ kommen Greta Erinnerungen aus dieser Zeit und sie bittet ihren Freund David, der immer für sie da ist, ihr alles zu erzählen. So erfährt der Leser in diesem Buch mehr über eine junge Frau, die sich eigentlich nur nach einem guten Leben sehnt und es doch nicht haben kann. Als sie schwanger wird und sich ihr damaliger Freund wegen ihres Lebenswandels von ihr trennt und aus ihrem Leben verschwindet, weiß sie nicht mehr weiter. Abtreiben oder das Baby doch behalten. Ihr guter Freund David bietet ihr schließlich die Möglichkeit, nach Marchmont Hall – seinem Elternhaus – zu seiner Mutter LJ zu ziehen. Greta bekommt das Lark Cottage bereitgestellt, um dort während der Schwangerschaft zu bleiben. Der Herr von Marchmont Hall ist Owen, der Schwager von LJ. Durch ein zufälliges Treffen lernen sich Greta und Owen kennen und heiraten, so dass Greta ihre Zwillinge Jonny und Cheska nicht als ledige Mutter großziehen muss. Doch nach dem Tod von Jonny verändert sich alles. Greta verlässt mit Cheska Marchmont Hall. Wieder ist es David, der ihr in der Not hilft, doch diese Hilfe wird sich im Laufe des Buches als Fluch erweisen. Zuviel sei an dieser Stelle nicht verraten, doch auch Cheska wird früh Mutter einer Tochter, Ava, und auch deren leiblicher Vater ist nicht der, der er zu sein scheint. Der Leser begleitet so auch Cheska durch ihr Leben. Der Aufstieg zum gefeierten Kinderstar bis zu ihrem tiefen Fall, all dies hat Spuren in Cheskas Seele hinterlassen. Im Verlauf des Buches schildert die Autorin die verschiedensten Gefühlszustände von Cheska, ohne auf den „Mitleidsknopf“ zu drücken. Denn Cheska ist nicht nur der brave Engel, der alle Menschen um den Finger wickelt. Sie hat auch eine dunkle Seite, die zunehmend an Stärke gewinnt.

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Auch wenn es sich hier um ein sehr frühes Werk der Autorin handelt, dass jetzt noch einmal neu aufgelegt wurde, so kann man doch den typischen Stil der Autorin entdecken. Man bekommt wieder eine Familiengeschichte, die ans Herz geht und eine starke Protagonistin. Dabei merkt man, dass Menschen manchmal eine große Veränderung innerhalb ihres Lebens durchmachen können und dass es viele nicht leicht haben. Außerdem wird wieder einmal deutlich, welche große Rolle die Familie im Leben von Menschen spielen kann und wie gefährlich Geheimnisse sein können.

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Das war mein erstes Buch der Autorin, das mir empfohlen wurde. Es handelt sich um ein frühes Werk der Autorin, was sie bereits 1995 geschrieben hat. In einer von der Autorin überarbeiteten Version erschien es 2014 auch in Deutschland. Die Protagonistin Greta verlor vor vielen Jahren durch einen Unfall ihr Gedächtnis. In all den Jahren war ihr David Marchmont eine große Hilfe. Zu Weihnachten bringt er sie zurück nach Marchmont Hall, wo sich die Familie trifft und Greta früher einmal gelebt hat. Bei einem Spaziergang im Wald entdeckt sie ein Kindergrab und stellt fest, dass hier ihr eigener Sohn begraben liegt. Da beginnt Greta sich zu erinnern … Die Autorin erzählt hier eine Familiengeschichte über drei Generationen, beginnend zur Nachkriegszeit 1945 bis hinein in die 80er Jahre. In Rückblenden erfahren wir, zunächst Gretas Geschichte, wie sie David Marchmont kennenlernte und es dazu kam, dass sie Marchmont Hall lebte. Greta ist zunächst eine sehr naive junge Frau, die sich mit Mühe durch das Leben schlägt. Sie entwickelt sich aber mehr und mehr zur zielstrebigen erwachsenen Frau, besonders nachdem sie ihre Tochter allein erzieht und ins Filmgeschäft bringt. In der zweiten Rückblende erleben wir den Werdegang von Gretas Tochter Cheska und im 3. Teil den von Cheskas Tochter Ava. Alle 3 Frauen sind sehr facettenreiche Figuren und obwohl sie ja direkt verwandt sind, sehr unterschiedlich. Cheska ist sicher die interessanteste der drei, aber sie ist auch ein bisschen unheimlich. Mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität erzählt die Autorin die Lebensgeschichte der drei Frauen und weiteren Familienmitgliedern. Das mag sich jetzt vielleicht langweilig anhören, aber das ist es auf keinen Fall. Manche Dinge sind vielleicht etwas zu detailliert beschrieben, aber darüber habe ich gerne hinweggesehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend und immer wenn ich dachte, jetzt wird sicher nichts mehr passieren, wurde ich eines besseren belehrt. Es gibt viele Wendungen und überraschende Ereignisse, so dass ich die Geschichte durchgängig gefesselt hat. Dazu beigetragen haben auch die wechselnden Stimmungen und die vielen verschiedenen Emotionen. Das Ende, das zeitlich in der Gegenwart liegt, lässt keine Fragen offen und ist versöhnlich. Diese schöne Familiengeschichte hat mich gut unterhalten und Lust auf weitere Bücher der Autorin gemacht. Fazit: 4 von 5 Sternen

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Dieser Roman von Lucinda Riley ist mal was ganz anderes und das fand ich sehr erfrischend. Im Mittelpunkt stehen Greta und ihre Geschichte. Die Idee hinter dem Gedächtnisverlustes und die Enthüllung der Familiengeschichte waren gut umgesetzt. Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie geschickt Riley sowas umsetzt. Die Handlung ist bis aufs Kleinste durchdacht und es ist genau durchdacht, wann was erzählt wird. Was ich bei diesem Roman jedoch etwas schade fand, war, dass die jetzige Zeit ein wenig vernachlässigt wurde. Die Geschichte hat fast nur in der Vergangenheit gespielt. Schreibstilmäßig war das Buch einfach super. Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich war von Anfang bis Ende von diesem Buch gebannt und die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich zu packen. Das Ganze ist liebevoll und mit einem Auge für Details ausgearbeitet. Die Greta in der Vergangenheit fand ich erst super sympathisch und nett. Als jedoch die Karriere von Cheska startete, hat sich verändert und war plötzlich nur noch auf die Karriere ihrer Tochter fixiert und hat ihr keine Kindheit gegönnt. Das hat für mich nicht zu dem Bild gepasst, das ich vorher von Greta hatte. Das kam für mich auch ein wenig unwirklich rüber. David war von Anfang an ein sehr treuer und loyaler Mensch. Er kümmert sich aufopferungsvoll um seine Familie und setzt sein eigenes Wohl in den Hintergrund. Für mich mein Lieblingscharakter in dem Buch. Die anderen Charaktere hatten alle ihre Stärken und Schwächen und das macht sie menschlich. Mir haben diese sehr gut gefallen. Alles in allem ein gelungener Roman. Von Schreibstil her ein typischer Riley, von der Geschichte her mal etwas Neues und somit sehr erfrischend. Bis auf eine sind alle Charaktere sehr authentisch. Nur zu empfehlen.

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Rezension zu „Der Engelsbaum“ Ivonne Szynkiewicz 27. Juli 2015 Gegenwartsliteratur Buchbild Daten: Der Engelsbaum von Lucinda Riley – Goldmann Verlag – 640 Seiten – ISBN 344248135X – 9,99€ – veröffentlich am 08. Dezember 2014 Inhalt: In dem neuen Buch von Lucinda Riley, geht es um Greta Marchmont. Nach 30 Jahren kehrt sie in das Haus zurück in dem sie ihre Kinder zur Welt brachte. Doch für Greta ist es kein einfacher Besuch denn sie hat vor 23 Jahren bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren. Sie hat keine Erinnerungen an ihr bewegtes Leben. Einzig ihr langjähriger Freund David kann ihr eine Stütze sein in dieser Welt ohne Erinnerungen. Doch der Besuch in Marchmont Hall bleibt nicht ohne Wirkung. Bei einem Spaziergang entdeckt Greta das Grab ihres Sohnes. Und auf einmal kommen die Erinnerungen zurück. Mit der Hilfe von David lernt Greta sich wieder kennen. Sie erfährt mit welchen Träumen sie damals, mit gerade 18 Jahren nach London kam und dann schwanger mit Zwillingen in Marchmont Hall landete. Greta erfährt die dramatische Geschichte ihrer Tochter Cheska und ihrer Enkelin Ava. Es erfordert viel Mut sich diesen Erinnerungen zu stellen. Oft genug merkt Greta, dass sie viele Fehler in ihrem Leben gemacht hat. Doch immer war David an ihrer Seite. Wird er ihr auch dieses Mal helfen mit allem was sie verarbeiten muss fertig zu werden? Meine Meinung: Der Engelsbaum heißt der nicht ganz neue Roman der irischen Bestseller-Autorin Lucinda Riley. Der Roman wurde bereits vor 20 Jahren unter ihrem Geburtsnamen Lucinda Edmonds veröffentlicht. Allerdings ist dies die erste Veröffentlichung in Deutschland des Buches. Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung. Ich habe es regelrecht verschlungen. Die Geschichte um Greta und die Familie Marchmont ist unglaublich spannend. Leidet man Anfangs mit der jungen Greta, deren Leben so komplett anders verläuft als sie sich das gewünscht hat, versteht man im Laufe des Buches nicht immer ihr Handeln und oft wird sie einem unsympathisch. Gretas Tochter Cheska wächst einem sehr ans Herz und oft kann man beim Lesen nur den Kopf schütteln was das Mädchen alles mitmachen musste. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle und bis zur letzten Seite spannend. Denn Anfangs weiß man genau so viel wie die an Amnesie leidende Greta. Erst wenn sie mehr über ihr Leben erfährt, lichtet sich auch für den Leser der Nebel. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Es lässt sich sehr flüssig lesen. Man merkt ab und an, dass die Autorin noch sehr jung war als sie es geschrieben hat. Das schwächt aber auf keinen Fall das Lesevergnügen. Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch was man zwischendurch lesen kann. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

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2 mp3-CD's Gesamtlaufzeit ca 17 h 24 min Vollständige Lesung leicht auf mobile Endgeräte überspielbar und auf allen Autoradios abspielbar. gelesen von Simone Kabst Simone Kabst - deutsche Schauspielerin ( Tierärztin Dr.Martens, rote Rosen und Claudia,Mädchen von Klasse 1. hat schon gesprochen für: Cecelia Aherns - Für immer vielleicht, Janet Evanovichs - Das beste zum Kuss, Lucinda Riley - das Orchideenhaus,Das Mädchen auf den klippen,der Lavendelgarten,Die Mitternachtsrose und das italienische Mädchen. Wie viele Schicksalsschläge kann eine einzige Familie haben? Greta kehrt nach 30 Jahren in das Herrenhaus Marchmont Hall zurück-ohne jede Erinnerung an die Vergangenheit. Seit einem Unfall leidet sie an Amnesie. Als sie im winterlichen Spaziergang auf ein Kindergrab stößt, fängt sie an sich zu erinnern. Hier lieg ihr Sohn, ihr geliebter Engel. Nach und nach erzählt sie ihre Geschichte. Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, welches ich freundlicher Weise zur Verfügung gestellt bekommen habe. Jeden Abend bin ich in dieses Hörbuch und der Geschichte um Greta und Marchmont Hall, abgetaucht und habe diese Geschichte voller Spannung verfolgt. An einschlafen war nicht zu denken, denn sehr eindringlich erzählt die Sprecherin, die Geschichte. Aller 5 min wurde ein Track gesetzt, damit man wieder an diese Stelle springen konnte, was sich als Segen entpuppt hat. Das Ganze ist im mp3 Format und eigentlich dachte ich, dass mein Player das abspielt was er leider nicht tat. Ich habe aber gesehen das es auch ein anderes Format mit 6 cd‘s gibt. Aber da ich mir eh schon länger vorgenommen hatte, mir einen neuen Player zu kaufen, hab ich dies dann auch endlich in die Tat umgesetzt. Die Sprecherin fand ich ganz ok, ihre Stimme ist angenehm, aber manches Mal fand ich die Betonung der Figuren gewöhnungsbedürftig. Ich kann es so gar nicht beschreiben, aber wenn ihr es hört, dann werdet ihr wissen was ich genau meine. Hätte bei dieser Geschichte auch gern einem Mann zugehört, aber Greta spricht eben und erzählt, da passt eine weibliche Stimme besser. Ich mochte die Geschichte, wobei mir die erste cd am besten gefallen hat. Die Vergangenheit von Greta fand ich sehr spannend. Leider hält die Spannung nicht bis zum Schluss an, ab und an bin selbst ich abgedriftet und musste dann die Stelle nochmals hören, um der Geschichte folgen zu können. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, wieviel Schicksalsschläge diese Familie noch ertragen muss und wann es endlich gut ist. Übrigens mein einziger Kritikpunkt. Endfazit Kann ich sehr empfehlen, der auf Familientragödien steht und einer Familie gern eine ganze Weile folgen möchte.

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