Leserstimmen zu
Der Engelsbaum

Lucinda Riley

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Paperback
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Auch wenn es sich hier um ein sehr frühes Werk der Autorin handelt, dass jetzt noch einmal neu aufgelegt wurde, so kann man doch den typischen Stil der Autorin entdecken. Man bekommt wieder eine Familiengeschichte, die ans Herz geht und eine starke Protagonistin. Dabei merkt man, dass Menschen manchmal eine große Veränderung innerhalb ihres Lebens durchmachen können und dass es viele nicht leicht haben. Außerdem wird wieder einmal deutlich, welche große Rolle die Familie im Leben von Menschen spielen kann und wie gefährlich Geheimnisse sein können.

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Das war mein erstes Buch der Autorin, das mir empfohlen wurde. Es handelt sich um ein frühes Werk der Autorin, was sie bereits 1995 geschrieben hat. In einer von der Autorin überarbeiteten Version erschien es 2014 auch in Deutschland. Die Protagonistin Greta verlor vor vielen Jahren durch einen Unfall ihr Gedächtnis. In all den Jahren war ihr David Marchmont eine große Hilfe. Zu Weihnachten bringt er sie zurück nach Marchmont Hall, wo sich die Familie trifft und Greta früher einmal gelebt hat. Bei einem Spaziergang im Wald entdeckt sie ein Kindergrab und stellt fest, dass hier ihr eigener Sohn begraben liegt. Da beginnt Greta sich zu erinnern … Die Autorin erzählt hier eine Familiengeschichte über drei Generationen, beginnend zur Nachkriegszeit 1945 bis hinein in die 80er Jahre. In Rückblenden erfahren wir, zunächst Gretas Geschichte, wie sie David Marchmont kennenlernte und es dazu kam, dass sie Marchmont Hall lebte. Greta ist zunächst eine sehr naive junge Frau, die sich mit Mühe durch das Leben schlägt. Sie entwickelt sich aber mehr und mehr zur zielstrebigen erwachsenen Frau, besonders nachdem sie ihre Tochter allein erzieht und ins Filmgeschäft bringt. In der zweiten Rückblende erleben wir den Werdegang von Gretas Tochter Cheska und im 3. Teil den von Cheskas Tochter Ava. Alle 3 Frauen sind sehr facettenreiche Figuren und obwohl sie ja direkt verwandt sind, sehr unterschiedlich. Cheska ist sicher die interessanteste der drei, aber sie ist auch ein bisschen unheimlich. Mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität erzählt die Autorin die Lebensgeschichte der drei Frauen und weiteren Familienmitgliedern. Das mag sich jetzt vielleicht langweilig anhören, aber das ist es auf keinen Fall. Manche Dinge sind vielleicht etwas zu detailliert beschrieben, aber darüber habe ich gerne hinweggesehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend und immer wenn ich dachte, jetzt wird sicher nichts mehr passieren, wurde ich eines besseren belehrt. Es gibt viele Wendungen und überraschende Ereignisse, so dass ich die Geschichte durchgängig gefesselt hat. Dazu beigetragen haben auch die wechselnden Stimmungen und die vielen verschiedenen Emotionen. Das Ende, das zeitlich in der Gegenwart liegt, lässt keine Fragen offen und ist versöhnlich. Diese schöne Familiengeschichte hat mich gut unterhalten und Lust auf weitere Bücher der Autorin gemacht. Fazit: 4 von 5 Sternen

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Dieser Roman von Lucinda Riley ist mal was ganz anderes und das fand ich sehr erfrischend. Im Mittelpunkt stehen Greta und ihre Geschichte. Die Idee hinter dem Gedächtnisverlustes und die Enthüllung der Familiengeschichte waren gut umgesetzt. Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie geschickt Riley sowas umsetzt. Die Handlung ist bis aufs Kleinste durchdacht und es ist genau durchdacht, wann was erzählt wird. Was ich bei diesem Roman jedoch etwas schade fand, war, dass die jetzige Zeit ein wenig vernachlässigt wurde. Die Geschichte hat fast nur in der Vergangenheit gespielt. Schreibstilmäßig war das Buch einfach super. Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich war von Anfang bis Ende von diesem Buch gebannt und die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich zu packen. Das Ganze ist liebevoll und mit einem Auge für Details ausgearbeitet. Die Greta in der Vergangenheit fand ich erst super sympathisch und nett. Als jedoch die Karriere von Cheska startete, hat sich verändert und war plötzlich nur noch auf die Karriere ihrer Tochter fixiert und hat ihr keine Kindheit gegönnt. Das hat für mich nicht zu dem Bild gepasst, das ich vorher von Greta hatte. Das kam für mich auch ein wenig unwirklich rüber. David war von Anfang an ein sehr treuer und loyaler Mensch. Er kümmert sich aufopferungsvoll um seine Familie und setzt sein eigenes Wohl in den Hintergrund. Für mich mein Lieblingscharakter in dem Buch. Die anderen Charaktere hatten alle ihre Stärken und Schwächen und das macht sie menschlich. Mir haben diese sehr gut gefallen. Alles in allem ein gelungener Roman. Von Schreibstil her ein typischer Riley, von der Geschichte her mal etwas Neues und somit sehr erfrischend. Bis auf eine sind alle Charaktere sehr authentisch. Nur zu empfehlen.

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Rezension zu „Der Engelsbaum“ Ivonne Szynkiewicz 27. Juli 2015 Gegenwartsliteratur Buchbild Daten: Der Engelsbaum von Lucinda Riley – Goldmann Verlag – 640 Seiten – ISBN 344248135X – 9,99€ – veröffentlich am 08. Dezember 2014 Inhalt: In dem neuen Buch von Lucinda Riley, geht es um Greta Marchmont. Nach 30 Jahren kehrt sie in das Haus zurück in dem sie ihre Kinder zur Welt brachte. Doch für Greta ist es kein einfacher Besuch denn sie hat vor 23 Jahren bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren. Sie hat keine Erinnerungen an ihr bewegtes Leben. Einzig ihr langjähriger Freund David kann ihr eine Stütze sein in dieser Welt ohne Erinnerungen. Doch der Besuch in Marchmont Hall bleibt nicht ohne Wirkung. Bei einem Spaziergang entdeckt Greta das Grab ihres Sohnes. Und auf einmal kommen die Erinnerungen zurück. Mit der Hilfe von David lernt Greta sich wieder kennen. Sie erfährt mit welchen Träumen sie damals, mit gerade 18 Jahren nach London kam und dann schwanger mit Zwillingen in Marchmont Hall landete. Greta erfährt die dramatische Geschichte ihrer Tochter Cheska und ihrer Enkelin Ava. Es erfordert viel Mut sich diesen Erinnerungen zu stellen. Oft genug merkt Greta, dass sie viele Fehler in ihrem Leben gemacht hat. Doch immer war David an ihrer Seite. Wird er ihr auch dieses Mal helfen mit allem was sie verarbeiten muss fertig zu werden? Meine Meinung: Der Engelsbaum heißt der nicht ganz neue Roman der irischen Bestseller-Autorin Lucinda Riley. Der Roman wurde bereits vor 20 Jahren unter ihrem Geburtsnamen Lucinda Edmonds veröffentlicht. Allerdings ist dies die erste Veröffentlichung in Deutschland des Buches. Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung. Ich habe es regelrecht verschlungen. Die Geschichte um Greta und die Familie Marchmont ist unglaublich spannend. Leidet man Anfangs mit der jungen Greta, deren Leben so komplett anders verläuft als sie sich das gewünscht hat, versteht man im Laufe des Buches nicht immer ihr Handeln und oft wird sie einem unsympathisch. Gretas Tochter Cheska wächst einem sehr ans Herz und oft kann man beim Lesen nur den Kopf schütteln was das Mädchen alles mitmachen musste. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle und bis zur letzten Seite spannend. Denn Anfangs weiß man genau so viel wie die an Amnesie leidende Greta. Erst wenn sie mehr über ihr Leben erfährt, lichtet sich auch für den Leser der Nebel. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Es lässt sich sehr flüssig lesen. Man merkt ab und an, dass die Autorin noch sehr jung war als sie es geschrieben hat. Das schwächt aber auf keinen Fall das Lesevergnügen. Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch was man zwischendurch lesen kann. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

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2 mp3-CD's Gesamtlaufzeit ca 17 h 24 min Vollständige Lesung leicht auf mobile Endgeräte überspielbar und auf allen Autoradios abspielbar. gelesen von Simone Kabst Simone Kabst - deutsche Schauspielerin ( Tierärztin Dr.Martens, rote Rosen und Claudia,Mädchen von Klasse 1. hat schon gesprochen für: Cecelia Aherns - Für immer vielleicht, Janet Evanovichs - Das beste zum Kuss, Lucinda Riley - das Orchideenhaus,Das Mädchen auf den klippen,der Lavendelgarten,Die Mitternachtsrose und das italienische Mädchen. Wie viele Schicksalsschläge kann eine einzige Familie haben? Greta kehrt nach 30 Jahren in das Herrenhaus Marchmont Hall zurück-ohne jede Erinnerung an die Vergangenheit. Seit einem Unfall leidet sie an Amnesie. Als sie im winterlichen Spaziergang auf ein Kindergrab stößt, fängt sie an sich zu erinnern. Hier lieg ihr Sohn, ihr geliebter Engel. Nach und nach erzählt sie ihre Geschichte. Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, welches ich freundlicher Weise zur Verfügung gestellt bekommen habe. Jeden Abend bin ich in dieses Hörbuch und der Geschichte um Greta und Marchmont Hall, abgetaucht und habe diese Geschichte voller Spannung verfolgt. An einschlafen war nicht zu denken, denn sehr eindringlich erzählt die Sprecherin, die Geschichte. Aller 5 min wurde ein Track gesetzt, damit man wieder an diese Stelle springen konnte, was sich als Segen entpuppt hat. Das Ganze ist im mp3 Format und eigentlich dachte ich, dass mein Player das abspielt was er leider nicht tat. Ich habe aber gesehen das es auch ein anderes Format mit 6 cd‘s gibt. Aber da ich mir eh schon länger vorgenommen hatte, mir einen neuen Player zu kaufen, hab ich dies dann auch endlich in die Tat umgesetzt. Die Sprecherin fand ich ganz ok, ihre Stimme ist angenehm, aber manches Mal fand ich die Betonung der Figuren gewöhnungsbedürftig. Ich kann es so gar nicht beschreiben, aber wenn ihr es hört, dann werdet ihr wissen was ich genau meine. Hätte bei dieser Geschichte auch gern einem Mann zugehört, aber Greta spricht eben und erzählt, da passt eine weibliche Stimme besser. Ich mochte die Geschichte, wobei mir die erste cd am besten gefallen hat. Die Vergangenheit von Greta fand ich sehr spannend. Leider hält die Spannung nicht bis zum Schluss an, ab und an bin selbst ich abgedriftet und musste dann die Stelle nochmals hören, um der Geschichte folgen zu können. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, wieviel Schicksalsschläge diese Familie noch ertragen muss und wann es endlich gut ist. Übrigens mein einziger Kritikpunkt. Endfazit Kann ich sehr empfehlen, der auf Familientragödien steht und einer Familie gern eine ganze Weile folgen möchte.

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Greta soll das Weihnachtsfest mit ihrem alten Freund David bei ihrer Enkeltochter verbringen. David bringt sie nach Marchmont, an das sie keine Erinnerung mehr hat, seit sie vor 23 Jahen einen Unfall hatte, der eine Amnesie zur Folge hatte. Ihre Enkeltochter ist ihr fremd, selbst an ihre Tochter kann sie sich nicht erinnern, trotzdem David ihr immer wieder von ihr erzählt. Sie hat keine Erinnerung mehr an ihr Leben auf Marchmont und was sie dort erlebte. Bei einem Spaziergang findet sie nahe am Wald ein Grab mit der Inschrift, dass dort ein 3-jähriger Junge beerdigt wurde. Sie spürt, dass sie etwas mit dem Grab verbindet und fängt langsam an, sich zu erinnern, dass dort ihr kleiner Junge begraben wurde. Die Erinnerung bringt sie zurück ins London der Nachkriegszeit. Greta ist Tänzerin und kann nicht wählerisch sein, bei dem, was sie auf der Bühne darstellen soll. Als sie einen attraktiven GI kennen- und liebenlernt, verschweigt sie ihm dies und ist froh, dass er sie mit nach Amerika nehmen und heiraten will. Als er erfährt, was sie auf der Bühne darbietet, verlässt er sie ohne ein Wort und ohne zurückzublicken. Sie bleibt zurück, schwanger und allein. Sie vertraut sich ihrem Freund David an, der sie zu seiner Mutter schickt, nach Marchmont, einem Herrenhaus. David, der in London bleiben musste, liebt Greta, wagte aber nie, es ihr zu sagen. Und bald ist es zu spät, denn auf Marchmont lernt sie seinen Onkel kennen, der sie heiraten will. Obwohl sie ihn nicht liebt, willigt sie ein, ihrem Kind zuliebe. Aus dem einen Kind werden Zwillinge und drei ganze Jahre lang sind sie eine mehr oder weniger glückliche Familie, bis das Schicksal zuschlägt und ihr Sohn stirbt. Nun konzentriert sie sich voll auf ihre Tochter Cheska und bringt sie beim Film unter. Was Greta nicht aus ihren eigenen Erinnerungen schöpfen kann, erfährt sie von David. David ist ihr in all den Jahren eine Stütze gewesen, sowohl in jungen Jahren wie auch während der Zeit ihrer Amnesie. Das Buch umfasst zwei Zeitstränge, der erste beginnt in der Vergangenheit nach dem Krieg, der zweite in der Gegenwart, im Jahr 1985. Durch die Zeitsprünge erfährt der Leser von Gretas Leben und ganz intensiv auch von Cheskas, die teilweise ein ähnliches Schicksal finden wird wie ihre Mutter. Viel passiert, viel Gutes, aber auch viel Negatives. Greta macht Fehler bei der Erziehung ihrer Tochter und diese entgleitet ihr irgendwann. Es gibt Höhen und Tiefen und Momente, in denen man denkt, nun wird alles gut. Aber es ist ein weiter Weg, voller Ängste und Sorgen und voller Stolpersteine. Die Story befindet sich in steter Bewegung, Langeweile oder Längen kommen so gut wie nicht vor. Greta hätte ich liebend gern das ein oder andere geschüttelt, als es um ihre Tochter Cheska ging und um deren Karriere. Sie war mir sympathisch und sie tat mir leid, was sie alles zu verkraften hatte. David war immer der Fels in der Brandung, den ich bewunderte. Selbstlos und ohne Bedenken, war er immer für Greta und ihre Tochter da, verzichtete auf eigenes Glück. Nachdem die Autorin Lucinda Riley mit den Büchern "Das Oleanderhaus" und "Der Lavendelgarten" große Erfolge feierte, wurde neben "Das italienische Mädchen" nun auch dieses Buch aus ihrer Schaffensphase in den 90er Jahren neu verlegt. Zu Recht kann ich nur sagen, denn auch dieses zeigt dem Leser ihre fantastische Erzählkunst, die den Leser ans Buch fesselt. Was mich jedoch bei dem Buch echt genervt hat, was das Wort "Schätzchen", das auch ab und an mal mit "Schatz" abwechselte. Das war so auffällig oft, dass es wirklich störend wirkte. Aber davon abgesehen, ist es, wie alle Bücher der Autorin, ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Inhaltsangabe: Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ... Meinung: Dieses Buch entfaltete in mir Herzschmerz. Es hat mich von vorne bis hinten gefesselt . Es ist in dem typischen " Riley-Stil" geschrieben ,und das finde ich toll! Ich habe dieses Buch in einer Nacht durchgelesen. Ich habe um 18 Uhr angefangen und war um 3 Uhr morgens fertig. Ich kann es nicht beschreiben. Ich kann nur sagen: Ich kann es nur empfehlen!!!!!

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Kurzbeschreibung Nach dreißig Jahren kehrt Greta nach Marchmont Hall zurück, ohne jegliche Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem Unfall leidet sie an Amnesie. Während sie auf dem Anwesen spazieren geht, entdeckt sie das Grab ihres eigenen Sohnes. Greta begibt sich auf die Suche nach sich selbst und entdeckt dabei eine schockierende Wahrheit. Mein Eindruck Dieser Familienroman beinhaltet vier Erzählstränge. Hierbei handelt es sich um die Frauen dreier Generationen und einer männlichen Person. Marchmont Hall ist nicht nur ein traumhaft schönes Anwesen, sondern auch ein Ort vieler Schicksale und Geheimnisse. Und über genau diese Geheimnisse werden in dieser tragischen und einfühlsamen aber auch spannenden Handlung berichtet. Sie beginnt im Jahre 1985, springt aber auch aufgrund der Erinnerungen an die Vergangenheit, in die Jahre davor, wie zum Beispiel ins Jahr 1945 nach London, eine Zeit, in der Greta versucht, sich beruflich als Showgirl durchzuschlagen. Natürlich handelt die Geschichte auch von Liebe und berichtet über falsche Entscheidungen und ihre fatalen Folgen. Dadurch entstehen einige lang wirkende Passagen, über die ich aber getrost hinwegsehen konnte. Charaktere Die Personen werden sehr detailliert und lebendig beschrieben. Sie verleiten dazu, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sich Gedanken zu machen. Im Grunde genommen waren alle Personen für mich interessant, manchem faszinierend, andere schon unangenehm. Vor allem Cheska fand ich richtig beeindruckend beschrieben, sie schaffte es, dass ich zwischen Mitleid und Antipathie schwankte. Handlungsorte Der Schauplatz dieser Geschichte befindet sich hauptsächlich in London und auf Marchmont Hall. Ob es sich um das bunte und hektische Stadtleben in London handelt oder das ruhige Leben auf dem Anwesen, beide Orte sind sehr bildhaft beschrieben und es fiel mir sehr leicht, mir diese vorzustellen. Vor allem die Beschreibung Marchmont Halls fand ich sehr beeindruckend, mit all seinen Räumen, Gärten und Bewohnern. Sprecherin Simone Kabst ist mir bereits durch andere Lucinda Riley Hörbücher bekannt. Sie stellt mit ihrer fröhlichen und warmen Stimme alle Figuren glaubwürdig da, haucht Ihnen Leben ein und vermag es, sich in verschiedene Emotionen überzeugend einzufinden. Gerade die Interpretation von Cheska und ihren Gedanken hat mich fasziniert. Fazit „Der Engelsbaum“ ist eine Familiengeschichte, die auf tragische und teils auch spannende Weise erzählt, welche Folgen die falschen Entscheidungen haben können. Die Geschichte mag vorhersehbar sein und ihre Längen haben, ist aber dennoch interessant und fesselnd und konnte mich allein aufgrund der interessanten Charaktere, begeistern. © Michaela Gutowsky

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