Leserstimmen zu
Der Engelsbaum

Lucinda Riley

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Cover: Das Cover lädt zum Träumen ein :-) Man sieht eine junge Frau, in einem zauberhaften Kleid. Sie steht auf einem Balkon eines alten Herrenhauses, welches für mich Marchmont darstellt. Über ihr die Äste eines herrlichen blühenden Baumes. Im Hintergrund ist eine winterliche, verschneite Landschaft zu sehen. Der Engelsbaum Inhalt: Mir fällt es ehrlich gesagt ein wenig schwer, dieses Hörbuch zu bewerten, da ich eine zweigeteilte Meinung habe. Zu Beginn der Geschichte war ich mit den unzähligen Charakteren und den wechselnden Handlungssträngen, doch etwas überfordert. Greta steht im Mittelpunkt der Handlung. Sie leidet nach einem Unfall an Amnesie und ihre Lebensgeschichte, an die sie sich nach und nach erinnert, wird wie in einem Rückblick auf ihr Leben erzählt. Dabei muss sie sich mit den Fehlern, die sie gemacht hat und deren Konsequenzen, auseinandersetzen. Im Blick auf ihr Leben werden, im Laufe der Zeit, drei Generationen heranwachsen. Die Charaktere in Gretas Leben setzen sich aus Greta, David, Owen und L.J (Laura Jane) zusammen. Greta empfand ich zu Beginn als sehr naiv, jedoch auf liebenswerte Art und Weise. Sie verändert/wandelt sich während des Buchs mehrmals, sie wächst an ihrer eigenen Geschichte, was ich authentisch finde. David ist warmherzig, Greta sehr zugetan und hilfsbereit, was leider häufig ausgenutzt wird. Laura Jane (L.J) ist Davids Mutter, eine selbstbewusste, robuste und doch warmherzige Frau. Für die Menschen, die sie liebt, würde sie durchs Feuer gehen. Ich hab sie als interessante und sympathische Frau, während des Buchs, schätzen gelernt. Im Laufe der Geschichte folgt noch Cheska, Gretas Tochter, welche die zentrale Rolle im Buch spielt. Sie ist manipulativ, egozentrisch, berechnend und immer auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Auf der anderen Seite zeigen sich schon in ihrer jüngsten Kindheit Anzeichen einer psychischen Erkrankung, die von ihrer Mutter ignoriert bzw. unterdrückt werden. Ein bisschen Mitleid sollte man also definitiv haben. Die letzte wichtige Person ist Ava, Cheskas Tochter. Ihr Charakter spiegelt das genaue Gegenteil ihrer Mutter wieder. Sie liebt das Land, ist liebenswert, großzügig und bescheiden. Aufbau/Struktur/Stil: Die Handlung spielt in mehreren Zeitepochen. In der Gegenwart, haben wir 1985, befinden uns auf Marchmont, es ist Weihnachten. Beim Durchlaufen von Gretas Leben bzw. ihren Erinnerungen beginnen wir 1945 in London. Der zweite Handlungsstrang stellt Cheskas Entwicklung dar, ab dem Jahre 1956. Der letzte Part widmet sich Ava. Zwischen den Epochen wird immer wieder gewechselt, was für mich bedingt dadurch, dass immer wieder Hörpausen entstanden, teils leicht verwirrend war und mir den Wiedereinstieg, in die Geschichte, erschwerte. Der Schreibfluss stockte für mich daher an so manch einer Stelle. Vor allem im Mittelteil des Buchs empfand ich die Handlungen teilweise als zäh. Ab der Hälfte des Buchs steigerte sich die Spannung jedoch konstant, sodass ich dann auch dem Ende entgegen fieberte. Die Idee des Engelsbaums empfinde ich gleichermaßen als faszinierend und gruselig. Leider wird auf den Hintergrund nur sehr kurzzeitig im Buch eingegangen. Die Sprecherin habe ich als angenehm empfunden. Ich denke jedoch, dass es mir als Zuhörer leichter gefallen wäre, die Geschichten voneinander zu trennen, wenn man unterschiedliche Sprecher eingesetzt hätte. Fazit: Eine schöne, berührende Familien- und Lebensgeschichte, welche für mich, an manchen Stellen, zu vorhersehbar war. Ich gebe 3 von 5 Punkten.

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Meine Meinung: Ich hatte mir schon länger vorgenommen, mal ein Buch der Autorin zu lesen, denn die Buchcover fand ich alle sehr ansprechend. So landete dieses auf meinem Reader und sollte im Urlaub gelesen werden. Ich möchte gleich erwähnen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt war. Es war aber auch eine sehr interessante Geschichte, die ich da zu lesen bekam. Greta hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren und durch Zufall kommt die Erinnerung zurück. So konnte ich als Leserin erfahren, was sie in ihrem Leben alles bewältigen musste. Sie wurde in den zwanziger Jahren geboren und musste sich zum Ende des ersten Weltkrieges mit Arbeit als Showgirl in einem berüchtigten Theater durchschlagen. Nach und nach lernte ich ihre Geschichte, ihre Freunde und Familie kennen. Leider war mir Greta nicht immer sympathisch, mit so einigen Handlungen war ich gar nicht einverstanden, was später auch Katastrophen auslösen sollten. Cheska konnte ich überhaupt nicht leiden und habe oft geschimpft, wenn ich von ihr las. Aber alle weiteren Beteiligten waren mir sehr ans Herz gewachsen, ganz besonders David, der wirklich lange ausgehalten hatte. Womit, schreibe ich hier nicht ;) Die Geschichte zeigt dem Leser dann auch mal wieder, dass miteinander reden sehr wichtig ist und Ansprüche nicht zu hoch gesteckt werden sollten. Es würde einiges im Leben erleichtern. Wenn man ein eBook liest, merkt man nicht immer direkt, wie dick ein Buch ist. Ich meine, ich kann natürlich erkennen, dass es eine lange Geschichte ist, die vor mir liegt, aber bei der Dicke eines Buches hat man es doch ganz anders vor Augen. Auf jeden Fall waren viele Beschreibungen sehr ausführlich und das führte wohl zu der hohen Seitenanzahl. Ich hätte mir dagegen doch ein ausführlicheres Ende gewünscht oder zumindest einen Epilog. Fazit: Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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"Der Engelsbaum", fiel mir schon im Buchladen auf. Der Klappentext machte mich auf die Geschichte neugierig. Welche Ereignisse muss Protagonistin Greta aufarbeiten? Welcher Verantwortung muss sie sich stellen? Ich habe mich dann für die ungekürzte Hörbuchfassung entschieden. Wie der Klappentext bereits verrät, wird Greta bei einem Spaziergang mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Inhaltlich besteht die Geschichte aus zwei Handlungssträngen. Zu Beginn erleben wir Protagonistin Greta in der Gegenwart. Sie macht einen zurückgezogenen Eindruck und wagt sich nur noch selten aus dem Haus. Der Leser bekommt auch sehr schnell mit, dass ihr sie mit ihren Familienmitgliedern nicht richtig warm wird. Sie hat das Weihnachtsfest schon lange nicht mehr woanders verbracht. Da kommt die Einladung in ein früher vertrautes Heim gerade recht. Doch nachdem der Leser in die Geschichte eingeführt wurde, beginnt auch schon der zweite Strang. Und zwar wird Gretas Vergangenheit gemeinsam mit dem Leser aufgerollt. Gerade dieser Sprung hat mir sehr gut gefallen, da wir nun hautnah miterleben, wie sich nicht nur die Handlung, sondern auch die in der Gegenwart eingeführten Charaktere weiterentwickeln. Schön finde ich auch, dass sich Lucinda Riley auf eine Hand voll Charaktere beschränkt und diese sehr authentisch darstellt. Sie lässt den Leser erleben, was in den Charakteren vor sich geht und welche Gründe für die ein oder andere Entscheidung ausschlaggebend sind. Neben dem Gegenwarts- und dem Vergangenheitshandlungssträngen gibt es auch unterschiedliche Erzählperspektiven. So wird "Der Engelsbaum", nicht nur aus der Sicht von Protagonistin Greta erzählt. Auch Charaktere, wie beispielsweise ihre Tochter, oder Gretas Freund David, berichten, was aus ihrer Sicht passiert ist. Das Tolle an den unterschiedlichen Strängen ist, dass die Geschichte gut voran kommt und wir die Charaktere so besser kennen und verstehen lernen. Auch der Spannungsbogen der Geschichte kann wunderbar gehalten werden. Ich konnte mich kaum von dem Hörbuch trennen. Ich habe mich mit Greta und ihrer Familie gefreut, gehofft und gebangt, als es wirklich ernst wurde. Irgendwann saß ich völlig gebannt vor dem Buch und habe den erlösenden Moment herbeigesehnt, indem unsere Charaktere sich endlich wieder entspannt zurücklehnen können. Lucinda Rileys Schreibstil hat es mir angetan. Sie schafft es nicht nur die Gefühlswelt ihrer Charaktere zu glaubhaft zu beschreiben, sondern bezieht auch noch alle wichtige Personen mit ein. Keiner der angesprochenen Charaktere kommt zu kurz, oder geht unterwegs verloren. Außerdem findet sie genau die richtige Mischung zwischen "Erzählen" und den Leser "erleben lassen". Es wird auch deutlich, wie viel sie von einem Menschen erfassen kann. Diese Tiefe war ich bisher nur von J.K. Rowling gewohnt. Simone Kabst untermalt die Geschichte mit ihrer Lesung sehr treffend. Zu Beginn des Romanes hat sie mich ein bisschen an Regina Lemnitz, welche als deutsche Synchronsprecherin für die Schauspielerin Whoopie Goldberg bekannt ist. Simone Kabst transportiert die verschiedenen Stimmungen von "Der Engelsbaum", sehr gut. Gerade als sich die Geschichte zuspitzt, schafft sie es die Angst und die Verzweiflung der Protagonisten gut darzustellen. Ich hatte das Gefühl nicht nur ein Teil der Geschichte zu sein, sondern mich mitten drin im Geschehen zu befinden. Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Der Engelsbaum" zu einem meiner Lieblingsbücher im Jahr 2015 aufgestiegen ist und mein absolutes Highlight im Mai war. Ich mag Romane, in denen Familiengeschichten erzählt werden und versucht wird die verschiedenen Charaktere zu ergründen. Obwohl im Klappentext berichtet wird, dass Greta die "schockierende Wahrheit", verarbeiten muss, hatte ich hier und da mit ein paar härteren Ereignissen gerechnet. Wer eine tiefgründige Geschichte sucht und sich für die verschiedenen Facetten der Menschen interessiert, landet mit "Der Engelsbaum", hoffentlich auch so einen Glücksgriff. Ich empfehle dieses Buch hiermit sehr gerne weiter.

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Lucinda Rileys Bücher sind immer sehr gefühlvoll geschrieben. Ihre Geschichten sind oft dramatisch aber nicht abwegig. Wenn auch manchmal etwas übertrieben dramatisch. In der Engelsbaum wird die Geschichte einer Familie erzählt die das Schicksal zusammen gewürfelt hat. Es gibt mehrer Hauptfiguren und einige Nebenfiguren. In der Zeit wird mehrere Male herumgesprungen was mich manchmal doch sehr verwirrte aber erst mal zum Inhalt. Zentrale Hauptfigur ist Greta die nach einem tragischen Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Viele Jahre war sie eingegraben in ihrer Wohnung ohne ein richtiges Gefühl, was ihr Leben wirklich noch für sie bedeutet, da sie sich daran nicht mehr erinnert. Schließlich folgt sie doch der Einladung ihres besten Freundes Weihnachten in ihrem alten Zuhause, einem alten Herrenhaus in Wales zu verbringen. Dort macht sie eine verstörende Entdeckung. Sie findet dort das Grab eines kleinen Jungen. Ihrem eigenen Sohn an den sie sich nicht mehr erinnern kann. Das schockiert sie so sehr das ihre Erinnerungen beginnen sich wieder zu regen. Greta weiß nicht ob sie sich darüber freuen soll oder ob sie Angst vor ihrer eigenen Vergangenheit hat. Denn ihre Vergangenheit hält sehr dunkles für sie bereit. Der Leser geht mit Greta zusammen auf eine Entdeckungsreise in ihre eigene Vergangenheit. Man weiß nicht was diese Reise bereit hält, ahnt aber schnell das es turbulent wird. Vieles ist so geschrieben als ob Greta es von ihrem besten Freund und engstem Vertrauten erzählt bekommt. Das Buch ist mit 613 Seiten schon ein dicker Brocken aber das bemerkt man beim lesen nicht ,weil es sich so zu sagen gut runter lesen lässt. Der Anfang beginnt in der zeitlichen Gegenwart von Greta und springt dann in die Vergangenheit wo alles seinen Anfang nahm. Es ist wirklich ein komplettes Familiedrama mit Liebes und Glücksmomenten, mit tragischen und herzergreifenden Wendungen. Ich fühlte mich doch stark an eine Daily Soap erinnert ,weil in dem Buch den Personen soviel Leid und Schicksal wiederfährt wie es doch in der Realität eher selten vorkommt. Die Geschichte blieb aber trotzdem spannend und man musste einfach weiterlesen, weil man wissen wollte ob es noch ein Happy End geben kann oder nicht. Ob es eins gibt verrate ich natürlich nicht. Wer auf Herzschmerz und Drama steht und verzwickte Familiengeschichten mag ist hier richtig. Mir war es ein bisschen too much aber es war gut geschrieben.

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Der Engelsbaum ist ein Buch, dass sehr angenehm zu lesen ist, ganz typisch für die Autorin ist und mich zwar nicht übermäßig positiv überrascht hat, aber auch nicht enttäuscht. Der Leser bekommt hier, was er sich von der Autorin erwartet: Eine solide und angenehm zu lesende Liebesgeschichte, die wieder auf verschiedene Zeitebenen das Schicksal mehrerer Frauen geschickt miteinander verwebt. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/05/der-engelsbaum-lucinda-riley/

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Lucinda Rileys hat dieses Buch geschrieben und ich wollte das Hörbüch dazu hören. Ich muss sagen ich fand diese Story sehr schön. In seiner Idee ist "Der Engelsbaum" faszinierend und gruselig in einem irgendwie. Die Protagonistin leidet an einer Amnesie seit eines schrecklichen Unfalles und erinnert sich an nichts mehr,was sie früher einmal ausmachte. Als sie zu ihren Wurzeln zurückkehren möchte,stösst sie beim spazieren auf ein Grab,dies erschreckt sie als sie feststellen muss,das dies das Grab ihres eigenen Sohnes ist. So wird sie natürlich neugierig und möchte wissen,was wirklich geschehen ist in der Vergangenheit. So macht sie sich auf die Suche mit Hilfe eines guten Freundes.Zeitsprünge finden ich toll und halten die Spannung Aufrecht und kehre auch immer gern in die Vergangenheit zurück um Hintergründe zu erfahren! Bei einem schweren Unfall fällt sie für Monate ins Koma, und als sie erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. David ist immer noch rührend um sie bemüht. Die Autorin ist bekannt für herzzerreißende Romane. Mit ihren Romanen wie "Das Orchideenhaus" oder auch "Der Lavendelgarten" hat sie es bereits in die Bestsellerlisten geschafft. Auch mit diesem aktuellen Roman schafft es Lucinda Riley den Leser zu packen. Die Story nimmt einen mit und man fühlt auch die Vergangenheit richtig mit,die die Protagonistin erlebt hat. Die gruselige Stimmung bleibt lange erhalten,was auch den Vorteil hat das es so spannend wirkt. SO wird einem wirklich keine Minute langweilig. Greta wird einem auch immer unheimlicher,desto mehr man erfährt,desto mehr ist man überrascht was sich da alles zutage fördert und wer sie wirklich ist,bzw immer war ohne es eine lange Zeit zu wissen. Sie lag schliesslich lange im Koma und seitdem ist nichts mehr wie es war. Sie muss sich quasi im ganzen Buch nochmal neu entdecken,so haben wir erst eine komplett leere Person,dessen Charakter und Geschichte wir miterleben und miterfinden können. Da man ja zu Anfang kaum was über sie weiss,wie sie selber. Die Tochter gefällt mir als Charaktere auch total gut. Sie ist auch sehr wechselhaft und vorallem erfährt man auch sehr viel über sie und die Geschichte,die sie mitgemacht hat.

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Von: Mara aus Bernau

21.04.2015

ich bin großer Riley Fan und auch der Engelsbaum hat mich wieder begeistert von der Sprachgewalt und Fantasie der Autorin

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Das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen

Von: Nicki aus Berlin

22.03.2015

Ich bin zu Beginn des Buches nicht richtig reingekommen, da es tatsächlich leicht verwirrend wirkte. Doch ich gab dem Buch glücklicherweise noch eine Chance. Ich bereute es nicht. Die Charaktere hatte man im Laufe der Geschichte kennengelernt und konnte so die Puzzleteile zu einem Ganzem fügen. Ich persönlich konnte nichts von dem, was dort passierte erahnen, ich war immer wieder überrascht, schockiert, mir kamen des öfteren die Tränen. Um es kurz zu sagen: Das Buch, war das schönste, welches ich je gelesen habe und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

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