Leserstimmen zu
Das Hexenmädchen

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (4)

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Da musste der Herr Bentow also tatsächlich den bereits vierten Thriller um den Ermittler Nils Trojan schreiben, bevor ich darauf aufmerksam wurde. Normalerweise stehe ich nämlich nicht so lange auf der Leitung, was gute Thriller angeht. Und dieser hier ist nicht nur gut sondern einfach großartig! Die Spannung in dieser Geschichte schießt gleich zu Anfang steil nach oben und bleibt auch bis zum Ende genau dort. Der Autor hat es zudem noch geschafft, fast jeden Absatz mit einem Cliffhanger enden zu lassen, was besonders gemein ist. Ihr kennt das berühmte "Ein Kapitel noch, dann mache ich das Licht aus."? Tja, hier will man "nur eben" noch den nächsten Absatz lesen. Und vielleicht noch den danach. Okay, einen noch.......und plötzlich merkt man, dass man gar nicht mehr soviel Zeit hat, bevor der Wecker klingelt. Ungelogen! Dieser Roman reißt einen einfach mit. Man wird quasi zu Nils rechter Hand, ermittelt und grübelt mit ihm und leidet auch genauso mit ihm. Denn Ihr kennt das altbekannte Thema "Ermittler's Privatleben"? Von manchen geliebt, von manchen gehasst, werden die Protagonisten doch zu häufig in die Rolle des Säufers/Kettenrauchers/Beziehungsunfähigen gedrängt, dass man tatsächlich manchmal denkt "Och nö, nicht schon wieder!". Nils ist anders. Er hat Herz, ein sehr großes sogar. Er leidet unter der Trennung von seiner Tochter, die nur zeitweise bei ihm lebt und für die er einfach nicht genug Zeit hat, er klammert sich geradezu an die Beziehung zu seiner ehemaligen Therapeutin und er hat Angstzustände, die ihm den Atem rauben, ihn völlig handlungsunfähig machen. Regelrechte Panikattacken, die von früheren Fällen herrühren. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal betonen, dass dieses Buch schon das vierte in der Nils Trojan-Reihe ist, man aber die Vorgänger nicht gelesen haben muss, um dieses zu verstehen. Es wird zwar hier und da was angedeutet, hat dann aber ausschließlich mit Nils' psychischem Zustand zu tun und nimmt keinen Bezug zum aktuellen Fall. Panikattacken also. Genau solch eine bringt Nils zu Anfang der Geschichte ins Krankenhaus, konnte er doch einen Herzinfarkt nicht völlig ausschließlich. Kaum ist Entwarnung gegeben und Nils ein wenig beruhigt, wird er vom Krankenhausflur weg zu einem Mordfall beordert. Und welches Szenario der Autor hier beschreibt. .... Ich muss dazu sagen, ich habe schon viele Thriller gelesen, je mehr Blut, je besser. Vermutlich stumpft man mit der Zeit auch ein wenig ab. Aber was ich hier präsentiert bekam.....! Unglaublich! Ich will Euch nichts vorweg nehmen, lest es einfach selber. Wenn Ihr fiese Psychothriller liebt, werdet Ihr diesen hier vergöttern! Wenn Ihr zartbesaitet seid, lasst es besser sein. Bei diesem einen Mord bleibt es natürlich nicht. Zwei weitere Personen werden auf ebenso unvorstellbare Art und Weise zu Tode gefoltert, ohne dass Nils Zusammenhänge zwischen diesen Personen ausmachen kann. Dann verschwinden zwei kleine Mädchen spurlos. Vor ihrem Verschwinden erzählten sie immer wieder von der "bösen Hexe", vor der sie große Angst hatten, wurden aber von keinem Erwachsenen so richtig ernst genommen. Kindliche Alpträume. Kann schon mal vorkommen. Als sich jedoch herausstellt, dass die Morde und das Verschwinden der Mädchen zusammenhängen müssen, überschlagen sich die Ereignisse. Es geht um Leben und Tod, zudem sitzt den Ermittlern die Zeit im Nacken. Und obwohl man als Leser mehr weiß, liegt man immer noch falsch, bis zum großen Aha-Erlebnis am Ende. Sympathische und/oder glaubwürdige Protagonisten, rasante Geschichte, Spannung pur! Unbedingt lesen!!!

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Rasant und raffiniert - toll gemacht

Von: BlondeBanane aus Wien

27.12.2016

Vorgestern das erste Buch von Max Bentow gekauft ("das Hexenmädchen") - und flugs in den Sog hineingeraten. Es werden verschiedene Handlungsstränge erzählt, die sich raffiniert zu einem furiosen Finale zusammenpuzzeln. Tolles Märchen-Motiv, weckte die Neugierde, ich konnte es nicht weglegen. In die Handlungsstränge habe ich - wohl auch dank klug gemachter Hinweise - jeweils bald wieder hineingefunden. Kleine Meckerei: über einige Seiten (ich glaube, im ersten Drittel) haben mir die Dialoge stilistisch nicht gar so gut gefallen, aber sowas entsteht wohl, kann auch das Lektorat gewesen sein. Andererseits tolle Wortbilder. Schon während des Lesens hab´ich noch zwei andere Bentows gekauft, bin Fan geworden. Bitte, schreiben Sie weiter!,-)

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Hörbuchinfo Das Hexenmädchen - Max Bentow Audio CD - ISBN-13: 978-3844521245 - Verlag: der Hörverlag Erschienen: 18. April 2016 - Spieldauer: 9 Stunden und 23 Minuten EUR 9,99 Kurzbeschreibung Nils Trojans vierter Fall jetzt zum Sonderpreis Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein albtraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Ein Mann wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet. Und noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu. Der Kommissar hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch nachdem zwei kleine Mädchen spurlos verschwinden, beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht … Warum haben die Kinder von einer mysteriösen „Hexe“ gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer an ein bekanntes Kindermärchen erinnert? Bewertung „Das Hexenmädchen“ ist der 4. Fall für Kommissar Nils Trojan. Der Autor Max Bentow konnte mich auch mit diesem Buch wieder in seinen Bann ziehen. Er wandelt ein alt bekanntes Märchen in einen Psychothriller der Extraklasse um. Sein Schreibstil ist wie immer flüssig und auch mit den verschiedenen Handlungssträngen hatte ich keine Probleme. Das Thema Kindesmissbrauch ist leider immer öfter in den Medien zu hören oder zu lesen. Dieses Thema ist auch Teil dieses Buches und wenn man nicht wüsste, das es sich um eine Geschichte handelt, könnte man meinen es ist ein aktueller Bericht über einen solchen Fall. Die Gefühle wurden gut zum Ausdruck gebracht und auch der Sprecher dieses Hörbuches, Axel Milberg, bringt mit seiner ausdrucksstarken Stimme Szenen, Gefühle und verschiedene Charaktere überzeugend rüber. Natürlich erfährt man auch wieder neues über den Hauptprotagonisten Nils Trojan, dessen Privatleben in diesem Buch drunter und drüber geht. Das ganze sorgt für reichlich Abwechslung. Denn Spannungsbogen konnte Max Bentow die ganze Zeit über halten, und das Ende hat mich wirklich umgehauen. Fazit: So muss ein Psychothriller sein! Meine absolute Hör- und Leseempfehlung!

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Wiederholung

Von: Nadezda

02.06.2016

Die Bücher sind gut und spannend, aber alles wiederholt sich irgendwie und es gibt Parallelen zu Charlotte Link. Wieso wiederholt sich alles mit Trojan und seinem Zustand?

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Dieses Hörbuch habe ich mit einem lachendem und einem weinendem Auge beendet, denn nach diesem Band kommt erstmal nur noch ein Band von dieser Reihe. Es gibt so viele Ermittler-Reihen und viele sind sich sehr ähnlich. Diese Reihe konnte mich bis jetzt super überzeugen und begeistern. Die Idee hinter diesem Buch fand ich sehr interessant. Vom Klappentext her erkennt man schnell, welches Märchen gemeint ist und selbst wenn man diesen nicht vorher gelesen hat, weiß man sehr schnell, dass es hier um Hänsel und Gretel geht. Die Aufklärung des Falls und die Zusammenhänge finde ich gut ausgearbeitet. Mir kam das Ende nur ein wenig zu plötzlich und es hat sich auf einmal alles überschlagen. Sprachlich kann ich nicht so viel zu sagen, da ich auch dieses Buch als Hörbuch gehört habe. Auch dieses Mal kann ich den Leser nur loben, denn er bringt das Buch echt super rüber. Der Sprecher ist ein bekannter Tatort-Schauspieler: Axel Mielberg und ich mag es sehr, wenn er liest. Seine Stimme finde ich sehr angenehm und man kann ihm super folgen. Die Charaktere entwickeln sich immer weiter mit der Geschichte. Nils Trojan fand ich von Anfang an einen sehr interessanten Charakter. Er ist einerseits der harte Polizist, hat aber auch seine weichen Seiten. Er ist mitfühlend und hat Ecken und Kanten. Schade finde ich, dass Trojan oft alles alleine erledigt und seine Kollegen ausschließt. Gerade die Zusammenarbeit im Team ist mir sehr wichtig, da es genug gute Ermittler gibt. Alles in allem konnte mich das Buch packen und überzeugen. Da ich so begeistert von dieser Reihe bin, suche ich schon nach Stellen, die mir nicht so gefallen haben und davon gibt es nicht so viele. Ich kann diese Reihe nur empfehlen und bin hin und weg von dieser Reihe.

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Meine Meinung Ganz ehrlich: Ich war an dem Buch eigentlich nur interessiert, weil das Cover so geil aussah! Ein Fuchs auf grau-blauem Hintergrund. Das Cover hatte was winterliches. Und dann stand da auch noch Psychothriller … und naja, das Buch war schon wahnsinnig klasse! Ich begann zu lesen, und schon der Prolog war erste klasse! Ein flüchtendes Mädchen. Da wurde man schon in die Geschichte mit hineingezogen. Flüchtende Personen in einem Buch kurbeln ja sowieso den Schauer beim Leser nach oben. Also – schon mal ein Hammer Anfang! Der Autor besitzt einen komplexen Schreibstil. Mal gute, lange Sätze. Mal kurz und knackige. Das hat mir besonders gut gefallen. Die Dialoge waren schön zu lesen, und die Kapitellängen passten. Das Buch war handlich, und der Einband fühlte sich in den Händen gut an. Mit der Geschichte wurde es ein wenig verwirrter. Etwaige Personen kamen vor, die mir für die Geschichte erst nicht relevant vorkamen. Aber – und das ist natürlich selbstverständlich – flossen diese nicht relevanten Stränge irgendwann zusammen, und alles ergab einen Sinn. Vielleicht waren die Kapitelanfänge der Grund für die Verwirrtheit. Denn, die Kapitel fingen manchmal doch sehr seltsam an, dass man sich zu Beginn dachte: Okay, um was geht es hier wieder? Den Plot finde ich besonders gut. Das Thema mit der Hexe und die Verbindung zu Hänsel & Gretel fand ich fantastisch – da gab es nichts auszusetzen. Auch die Beschreibung mit dieser Fratze ließ mich immer Fürchterliches erahnen. Besonders erschaudernd war dann diese Greisin, die ja in den Vorstellungen die Hexe darstellen sollte. Aber wer war diese Hexe? Wer war dieses Es? Diese Frage stellte ich mir während des gesamten Buches. Mal wurde sie als männlich, mal als weiblich dargestellt. Zusammenreimen konnte man sich eigentlich selbst, wer dieses Ungeheuer eigentlich war. Ich dachte anfangs an diesen Robert. Doch diese Vermutung erlosch mit der Zeit. Also, diese ewige Fragerei machte mich schon fertig. Auch waren die Hintergründe zu den einzelnen Protagonisten interessant zu erfahren und zu lesen. Ich habe sie sehr gerne gelesen! Das Finale fand ich große klasse! Den Mörder – an den hätte ich nicht gedacht! Auch wer diese Hexe war … unvorstellbar! Noch dazu, weil man fast nichts von diesen Personen gehört hat! Fazit Erstklassiger Thriller! Das Buch konnte mich nicht mehr gehen lassen! Ich glaube, ich habe circa fünf Stunden gelesen. Ich hatte kaum noch Zeit für etwas Anderes. Das Hexenmädchen war das erste Buch von Max Bentow, welches ich gelesen habe. Aber ich werde mir bestimmt die vorherigen Teile besorgen! An Nervenkitzel fehlte es nie, nein! Ich war überrascht, dass dieses Buch so toll war. Ich empfehle es Jedem! Und Psychothriller war sogar noch beim Auswahl des Genres zu untertrieben…!

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Tolles Buch

Von: Runner

05.09.2015

Vorab vielen Dank an den Pager & Turner Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Ich beginne wie immer mit dem Design des Buches. Das Hexenmädchen ist meiner Meinung nach ein sehr ausdrucksstarkes Buch. Die kräftigen Farben und das durchaus passende Cover haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere waren gut durchdacht. Der Hauptcharakter Nils Trojan führt den Leser gut durch das Buch. Ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl mich zu langweilen, im Gegenteil, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Das Szenario ist simpel, doch gegen Ende wird alles immer verstrickter. Also genau so wie ein guter Thriller aufgebaut sein muss. Ich gebe dem Buch ohne Frage 5 von 5 Sternen.

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Meinung Max Bentow entführt und auf eine gewisse Art und Weise in ein beliebtes Märchen der Gebrüder Grimm - Hänsel und Gretel. Da gibt es eine Schneekugel mit dem Knusperhäuschen, der Hexe und Gretel, doch von Hänsel ist keine Spur zu sehen. Er fehlte bereits von Anfang an, lautete die Erklärung. Die Morde sind ebenso grausam wie bizarr, denn die Leichen werden in kauernder Haltung vor ihren Öfen vorgefunden, den Kopf auf dem Rost und bei lebendigem Leibe verbrannt. Auch hier lässt sich eine Parallele zu dem Kindermärchen ziehen, wurde die Hexe doch in den Ofen gestoßen und verbrannte ebenfalls. Und auch die verschwundenen Mädchen berichteten vor ihrem Verschwinden immer wieder von einer Hexe mit einer grausamen Fratze. Wieder einmal beginnt das Buch mit einem verwirrenden Prolog. Doch das ist der Leser dieser Reihe bereits gewohnt und weiß, dass sich auch dieses Rätsel im Laufe des Buches lösen wird. Das erste Kapitel beginnt auch direkt mit einem Mord und wieder wird ein Kind Zeuge davon. Geistesgegenwärtig schließt sich die kleine Ronja im Bad ein, was ihr vermutlich das Leben rettet. Nun liegt es an Nils Trojan und seinem Team, diesen und auch die weiteren "Ofen-Morde" aufzuklären. Hinzu kommt das Verschwinden zweier Kinder, was nicht in den Zuständigkeitsbereich von Trojan & Co. zählt, sind sie doch von der Mordkommission und nicht von der Vermisstenstelle. Und trotzdem wird unser beliebter Kommissar das Gefühl nicht los, dass die Entführungen und die Morde zusammenhängen - bisher hat ihn sein Bauchgefühl auch noch nie im Stich gelassen. In diesem Band erlebt man wieder eine Panikattacke Trojans, die so heftig ist, dass er sich ins Krankenhaus bringen lässt. Er glaubt an einen Herzinfarkt, doch es ist (Gott sei Dank?!) nur seine Psyche, die ihm einen Streich spielt. Seine Tochter wohnt kurzfristig bei ihm, seine Exfrau steht eines Nachts plötzlich vor seiner Tür und dann ist da auch noch Jana, der er sich nicht so widmen kann, wie er gerne wöllte. Und zwischen all dem Chaos dann auch noch seine Polizeiarbeit - das lässt das Buch zusätzlich rasant werden. Zwischendurch werden auch immer wieder mal Der Federmann und Das Visier aus den Teilen 1 und 3 erwähnt, so dass der Anschluss an die Vorgängerbände nicht verlorengeht. Max Bentow schafft es, mich mit jedem weiteren Teil der Reihe noch ein Stückchen mehr zu begeistern. Auch der vierte Band ist mal wieder unbeschreiblich gut und nervenzerreißend spannend. Ich möchte ungern zu viel verraten und werde deswegen jetzt nicht erwähnen, was das "große Ganze" ist, sprich um welches Thema es hier geht (in anderen Rezensionen wird es erwähnt, wer es also unbedingt wissen will bevor er dieses Buch gelesen hat, muss sich woanders umsehen ;-) ). Ich sage nur so viel: Es ist ein brandaktuelles und grausames Thema! Grinsen musste ich, als wieder mal das Tokio Hotel-Poster erwähnt wurde (ganze zwei Mal!). Leider hat Emily es nun abgehängt - es wird im fünften Teil dann vermutlich kein Thema mehr sein. Fazit Max Bentow konnte mich wieder fesseln und mit jeder Seite zum Weiterlesen animieren. Ich möchte noch einmal erwähnen, dass ihr unbedingt mit der Reihe anfangen müsst, wenn ihr es noch nicht getan habt! Für zartbesaitete Leser ist dieser Teil der Reihe eher nichts, da der Grund des Verschwindens und der Morde wirklich grausam ist!

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