Leserstimmen zu
Der kleinste Kuss der Welt

Mathias Malzieu

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Das Buch wird aus der Sicht eines zurückgezogen lebenden Erfinders geschrieben, dem vor einiger Zeit das Herz gebrochen wurde. Und nun geht er zu einer Tanzveranstaltung und erblickt dort seine Traumfrau, er versucht sich zu ihr durchzukämpfen – kann ihr aber nur den kleinsten Kuss der Welt abringen... Mathias Malzieu steht für gefühlvolle und poetische Bücher. Viele Leser kennen ebenso „Mechanik des Herzens“ und „Metamorphose am Rande des Himmels“. Ich bin hier zum ersten Mal auf Herrn Malzieu getroffen – aber auch mich konnte er in seinen Bann ziehen. Der Schreibstil ist einmalig, sehr emotional und poetisch – schon auf den ersten Seiten merkt man, was für einen reichhaltigen Buchschatz man da aufgetan hat – einfach schön.... Und was der Erfinder versucht um diese Frau wiederzufinden ist auch schier unglaublich. Er engagiert einen Detektiv, dessen Papagei darauf spezialisiert ist, schöne Frauen aufzufinden. Ein wenig verrückt? Definitiv – aber verrückt finde ich sehr liebenswert – und in diesem Fall auch noch innovativ. Am Ende des Buches finden wir noch Gedichte, die der Erfinder für seine unsichtbare Frau geschrieben hat. Noch ganz kurz zum Cover. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie bei den anderen Romanen – sehr farbenfroh, ein wenig im Comicstil – aber allein beim Cover merkt man schon, wie gefühlvoll es hier wird.

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Traumhaft

Von: Traumzirkus

31.07.2016

Ich kann nur schwärmen von diesem Buch. Mathias Malzieu ist es wieder gelungen mit seinen zahlreichen Metaphern in eine wunderbare kleine Phantasiewelt zu entführen. Er zeichnet die Suche eines Erfinders nach der unsichtbaren Frau, die ihm den kleinsten je verzeichneten Kuss geschenkt hat, zugleich realistisch wie auch zauberhaft nach. Für jene, die Malzieu noch nie gelesen haben, mag der Schreibstil zuerst etwas verwirrend erscheinen, weil er sehr bildhaft arbeitet, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und lässt sich leicht mitreißen. Seine Bücher verbindet die Liebe zur Liebe selbst und zum geschriebenem Wort. Ein literarisches Kunstwerk könnte man fast sagen. Die Liebe zum Detail fehlt nie und man kann sich alles vor seinem inneren Auge vorstellen, egal wie komisch die vom Autor gezeichneten Bilder auf den ersten Blick aussehn, auf den zweiten Blick ergeben sie Sinn und verzaubern einen von innen heraus. Seine Figuren sind immer etwas speziell und sehr unterschiedlich, am Ende gelingt es ihm immer den Leser zu überraschen.

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Bei dem Buch "Der kleinste Kuss der Welt" handelt es ich sich um einen poetischen kurzen Roman von Mathias Malzieu. Der Protagonist, noch deprimiert und verletzt durch seine letzte Trennung, trifft bei einem Tanzabend eine wunderschöne Frau, seine neue Liebe. Doch durch einen flüchtigen Kuss, den kleinsten je verzeichneten Kuss der Welt, wird die atemberaubend schöne Frau unsichtbar. Mithilfe etwas Magie versucht er seine Liebe wiederzufinden und schließlich auch wieder sichtbar zu machen, sodass auch er sein Herz wiederfindet. Meine Meinung zum Buch: Zunächst einmal ist das Buch wunderschön aufgemacht und auch die Zeichnung auf dem Cover passt perfekt zur Geschichte. Der Autor verknüpft Realität und Fiktion, sodass man diese gar nicht mehr unterscheiden kann. Er erschafft somit eine ganz neue Welt. Auf diese musste ich mich jedoch erstmal einlassen, da ich eigentlich nicht so oft Bücher über Fantasy oder Fiktion lese. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es voller wundervoller Metaphern, Poesie und Weisheiten steckt.

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Poesie pur

Von: Sallys Books

15.05.2016

Das Cover: Ich liebe dieses Cover. Der Art wie es gezeichnet ist, ist einfach perfekt. Ich kann mich garnicht daran satt sehen, weswegen das Buch auch bei mir nicht im Regal steht sondern vor den anderen Büchern. Der Protagonist: Der Erfinder um den es in dem Buch geht ist ein sehr romantischer Typ, er hat den kleinsten Kuss der Welt erlebt und ist nun auf der Suche nach seiner angebeteten. Aber er weiß sich zu helfen, er stellt einen Detektiv ein der sie finden soll. Der Schreibstil: Poesie pur. Wer hier eine normale Geschichte erwartet wird enttäuscht, wer jedoch auf ein großes Liebesgedicht hofft ist mit dem Buch genau richtig. Es ist wundervoll geschrieben, sehr blumig und verliebt. Der Autor: Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Metamorphose am Rande des Himmels. Mein Fazit: Das Buch ist keine Geschichte die man mal eben schnell durchliest, sondern in kleinen Happen genießen kann. Mir hat das Buch gut gefallen, ich hatte mir jedoch etwas mehr erhofft.

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Mal ehrlich, wer kann diesem Cover widerstehen? Ich konnte es nicht und ich bin wirklich keine Coverkäuferin … Was den Inhalt betrifft, war ich doch etwas skeptisch, hatte mir doch das erste von diesem Autor gelesene Buch nur bedingt gefallen. Doch diesmal wurde ich angenehm überrascht; genau so romantisch wie das Cover ist die kurze Geschichte, geschrieben in Malzieus einzigartiger, bildhafter Sprache. Auch wenn die Figuren leicht skurril wirken und die Geschichte – teils Fiktion, teils voller Weisheiten – nicht nur vorhersehbar, sondern auch etwas kitschig und der Schluss etwas plump war, hatte ich beim Lesen großen Spaß. Besonders angetan war ich von dem kleinen „Gedichtband“, der dem Büchlein am Ende beigefügt ist; Verse, die der Hauptprotagonist seiner Angebeteten geschrieben hat. Fazit: Eine kurze Geschichte, geschrieben ins Malzieus einzigartiger, bildhafter Sprache. Ich war sehr fasziniert von dieser kleinen Liebesgeschichte und kann es allen weiterempfehlen, die Liebesgeschichten und Märchen mögen. 5/5 Sterne

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Malzieu hat mich mit diesem Werk noch mehr begeistert als mit seinem ersten Buch. Der kleinste Kuss der Welt ist eine Abfolge von sprachlichen Bildern, eines schöner als das andere. Malzieu spielt mit der Sprache und das machen seine Bücher aus. Er findet immer neue Vergleiche etwas zu umschreiben und in ein ganz anders Bild zu rücken. Es sind diese kleinen sprachlichen Details, die das Buch lesenswert machen, und seine Fantasie, die sich auf sehr verrückte Art und Weise in die Geschichte verflechtet, ohne viele Beschreibungen auskommt, und die fantastischen Elemente trotzdem so selbstverständlich und "logisch" erscheinen. Die Story bzw. der Plot ist nicht wirklich soo etwas Besonderes und auch ein bisschen vorhersehbar, aber da kann man auf 126 Seiten auch nicht so viel unterbringen, trotzdem ist es eine schöne Geschichte und erzählt wunderbar über die Liebe, was sie ausmacht, wie vielschichtig sie ist und wie abhängig wir von ihr sind. Es ist ziemlich kitschig, aber bei dem Thema kann ein Autor wie Malzieu nur kitschig sein. Da die Geschichte so kurz ist, lässt sie sich sehr gut schnell am Stück und zwischendurch lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und so wird man immer zum Weiterlesen verleitet. Ganz besonders schön ist die Gedichtsammlung am Ende des Buches, die eine kleine Zugabe zur schon schönen Hauptgeschichte ist. Die Gedichte drehen sich zwar vor allem um die körperliche Attraktivität, aber sie sind so süß und auch witzig zu lesen. Eines muss ich noch festhalten. Das Cover ist eines der schönsten, die ich je gesehen habe. Generell die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr gelungen. Fazit Ganz in Malzieu-Manier kann Der kleinste Kuss der Welt mit vielen Metaphern und ganz viel Fantasie überzeugen. Seine Sprache ist einzigartig und auch wenn der Plot sehr vorhersehbar ist, hat Malzieu mit vielen kitschigen Ideen dem ganzen seine eigene Originalität aufgedrückt. Ein Buch zum zwischendurch Herzaufwärmen.

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Inhalt Es ist nur ein Hauch von einem Kuss, doch er löst Ereignisse aus, die niemand jemals so vorhergesehen hätte. Denn er kann die unsichtbare Frau einfach nicht vergessen. Im Théatre du Renard erhält er seinen Lebensmut zurück, nachdem seine letzte Liebe sein Herz in tausend Teile zersplittern ließ. Eine mysteriöse Frau gibt ihm einen kleinen Kuss und verschwindet dann spurlos in der Menge. Gerade die Tatsache, dass sie einfach unsichtbar wurde und er deshalb nicht weiß, wer sie ist, macht ihn neugierig und weckt in ihm den Wunsch, sie unbedingt wiederfinden zu müssen. Doch dafür muss er allen Einfallsreichtum als Erfinder aufbringen und darf nicht aufgeben, denn die Identität seiner Auserwählten lässt sich gar nicht so einfach ermitteln, wie es zuerst scheint. Meinung Von Malzieus Bücher habe ich schon vieles gehört, hauptsächlich dass sie in ihrer Sprache etwas Besonderes sind. Und genau das hat mir auch an dem Roman am besten gefallen, selbst wenn er mich nicht restlos überzeugen konnte. Die Figuren sind allesamt ziemlich skurril, aber auch gleichzeitig sehr liebenswert. Besonders der deprimierte Erfinder besticht durch seine Entschlossenheit, die Frau seiner Träume zu finden, und seinen kuriosen Einfallsreichtum. Man muss ihn einfach lieben, vor allem wenn man Charaktere mag, die absolut keinem Schema F entsprechen. Genauso erging es mir mit dem Privatdetektiv Neige und seinem Papagei, die den Haupthelden bei seiner Suche tatkräftig und mit einigen zum Schmunzeln anregenden Ideen unterstützen. Leider kommen da die Frauen etwas zu kurz für meinen Geschmack, obwohl die Liebesgeschichte an sich sehr niedlich rübergebracht wird. Wie schon erwähnt ist der Schreibstil etwas ganz Außergewöhnliches. Malzieu versteht es, seine von Metaphern nur so übersprudelnden Sätze so kunstvoll aneinanderzureihen, dass man sämtliche Szenen unglaublich bildlich vor Augen hat. So in dem Maße habe ich das bisher bei keinem anderen Schriftsteller erlebt. Hinzu kommt ein leiser Humor, der die Story nicht zu ernst nimmt und dadurch wunderbar auflockert und zusätzlich bereichert. All dies unterlegt die kleinen, aber nichtsdestotrotz wichtigen Weisheiten, die der Autor in seinem Werk verpackt, so zu Beispiel dass man das Richtige oft direkt vor der Nase hat, ohne es als solches wahrzunehmen. Was ich dagegen etwas vermisst habe, war die Tiefe der Geschichte über die oben genannten positiven Punkte hinaus. Zum Ende hin wird das am deutlichsten. Nicht nur die Auflösung ist ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar, sondern lässt auch die Magie und die wunderschönen Wortschöpfungen etwas vermissen, die mir die erste Hälfte versüßt haben. Fazit Mathias Malzieus neustes Werk, Der kleinste Kuss der Welt, beweist immer wieder, dass der Autor wie kein Zweiter mit Worten umgehen kann. Seine skurrilen und gleichzeitig einfach liebenswerten Figuren, seine bildhaften und sehr ungewöhnlichen Metaphern und seine kleinen Weisheiten haben mir an dem kurzen Roman am besten gefallen. Nur für den im Vergleich zum Anfang etwas platten Schluss habe ich einen Stern abgezogen, da er qualitativ nicht zum Rest passt. Wer kuriose Märchen und gelungene Poesie liebt, gerne Geschichten mit leisem Humor und wunderbar absonderlichen Einfällen liest und vor allem einen sprachgewaltigen Schreibstil bevorzugt, der sollte sich Malzieus Bücher nicht entgehen lassen!

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Da das Buch nur wenig Seiten hat habe ich es in nur 2 Stunden gelesen. Ich bin aber von nur so wenig Seiten so sehr beeindruckt das kann man sich kaum vorstellen. Dieses Buch ist so was von schön, der Schreibstil ist super zu lesen, die Welt die einem der Autor hier erschaffen hat ist einfach nur wundervoll, ich würde mich immer wider in diese Welt verlieren. Ich kann das Buch jedem empfehlen der auf Poesie steht und wundervolle Liebesgeschichten mag.

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