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Mathias Malzieu: Der kleinste Kuss der Welt

Der kleinste Kuss der Welt Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15930-6

Erschienen:  31.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Ein Buch voller kleiner Schätze

Von: Sabrina Datum : 19.06.2017

sabrinas-buchwelt.blogspot.de/

Das Buch wird aus der Sicht eines zurückgezogen lebenden Erfinders geschrieben, dem vor einiger Zeit das Herz gebrochen wurde. Und nun geht er zu einer Tanzveranstaltung und erblickt dort seine Traumfrau, er versucht sich zu ihr durchzukämpfen – kann ihr aber nur den kleinsten Kuss der Welt abringen...

Mathias Malzieu steht für gefühlvolle und poetische Bücher. Viele Leser kennen ebenso „Mechanik des Herzens“ und „Metamorphose am Rande des Himmels“. Ich bin hier zum ersten Mal auf Herrn Malzieu getroffen – aber auch mich konnte er in seinen Bann ziehen.

Der Schreibstil ist einmalig, sehr emotional und poetisch – schon auf den ersten Seiten merkt man, was für einen reichhaltigen Buchschatz man da aufgetan hat – einfach schön....

Und was der Erfinder versucht um diese Frau wiederzufinden ist auch schier unglaublich. Er engagiert einen Detektiv, dessen Papagei darauf spezialisiert ist, schöne Frauen aufzufinden.
Ein wenig verrückt? Definitiv – aber verrückt finde ich sehr liebenswert – und in diesem Fall auch noch innovativ.

Am Ende des Buches finden wir noch Gedichte, die der Erfinder für seine unsichtbare Frau geschrieben hat.

Noch ganz kurz zum Cover. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie bei den anderen Romanen – sehr farbenfroh, ein wenig im Comicstil – aber allein beim Cover merkt man schon, wie gefühlvoll es hier wird.




Traumhaft

Von: Traumzirkus Datum : 31.07.2016

traumzirkus.blogspot.co.at/


Ich kann nur schwärmen von diesem Buch. Mathias Malzieu ist es wieder gelungen mit seinen zahlreichen Metaphern in eine wunderbare kleine Phantasiewelt zu entführen. Er zeichnet die Suche eines Erfinders nach der unsichtbaren Frau, die ihm den kleinsten je verzeichneten Kuss geschenkt hat, zugleich realistisch wie auch zauberhaft nach.
Für jene, die Malzieu noch nie gelesen haben, mag der Schreibstil zuerst etwas verwirrend erscheinen, weil er sehr bildhaft arbeitet, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und lässt sich leicht mitreißen.
Seine Bücher verbindet die Liebe zur Liebe selbst und zum geschriebenem Wort. Ein literarisches Kunstwerk könnte man fast sagen. Die Liebe zum Detail fehlt nie und man kann sich alles vor seinem inneren Auge vorstellen, egal wie komisch die vom Autor gezeichneten Bilder auf den ersten Blick aussehn, auf den zweiten Blick ergeben sie Sinn und verzaubern einen von innen heraus.
Seine Figuren sind immer etwas speziell und sehr unterschiedlich, am Ende gelingt es ihm immer den Leser zu überraschen.

Der kleinste Kuss der Welt - Rezension

Von: Claudia Datum : 25.07.2016

xoxoclaudia.blogspot.de/

Bei dem Buch "Der kleinste Kuss der Welt" handelt es ich sich um einen poetischen kurzen Roman von Mathias Malzieu. Der Protagonist, noch deprimiert und verletzt durch seine letzte Trennung, trifft bei einem Tanzabend eine wunderschöne Frau, seine neue Liebe. Doch durch einen flüchtigen Kuss, den kleinsten je verzeichneten Kuss der Welt, wird die atemberaubend schöne Frau unsichtbar. Mithilfe etwas Magie versucht er seine Liebe wiederzufinden und schließlich auch wieder sichtbar zu machen, sodass auch er sein Herz wiederfindet.

Meine Meinung zum Buch:
Zunächst einmal ist das Buch wunderschön aufgemacht und auch die Zeichnung auf dem Cover passt perfekt zur Geschichte. Der Autor verknüpft Realität und Fiktion, sodass man diese gar nicht mehr unterscheiden kann. Er erschafft somit eine ganz neue Welt. Auf diese musste ich mich jedoch erstmal einlassen, da ich eigentlich nicht so oft Bücher über Fantasy oder Fiktion lese. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es voller wundervoller Metaphern, Poesie und Weisheiten steckt.

Poesie pur

Von: Sallys Books Datum : 15.05.2016

like-jackandsallysbooks.blogspot.de/

Das Cover:
Ich liebe dieses Cover. Der Art wie es gezeichnet ist, ist einfach perfekt. Ich kann mich garnicht daran satt sehen, weswegen das Buch auch bei mir nicht im Regal steht sondern vor den anderen Büchern.

Der Protagonist:
Der Erfinder um den es in dem Buch geht ist ein sehr romantischer Typ, er hat den kleinsten Kuss der Welt erlebt und ist nun auf der Suche nach seiner angebeteten. Aber er weiß sich zu helfen, er stellt einen Detektiv ein der sie finden soll.

Der Schreibstil:
Poesie pur. Wer hier eine normale Geschichte erwartet wird enttäuscht, wer jedoch auf ein großes Liebesgedicht hofft ist mit dem Buch genau richtig. Es ist wundervoll geschrieben, sehr blumig und verliebt.

Der Autor:
Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Metamorphose am Rande des Himmels.

Mein Fazit:
Das Buch ist keine Geschichte die man mal eben schnell durchliest, sondern in kleinen Happen genießen kann. Mir hat das Buch gut gefallen, ich hatte mir jedoch etwas mehr erhofft.

Wundervolle Lektüre

Von: bquadrat Datum : 23.04.2016

Mal ehrlich, wer kann diesem Cover widerstehen? Ich konnte es nicht und ich bin wirklich keine Coverkäuferin … Was den Inhalt betrifft, war ich doch etwas skeptisch, hatte mir doch das erste von diesem Autor gelesene Buch nur bedingt gefallen. Doch diesmal wurde ich angenehm überrascht; genau so romantisch wie das Cover ist die kurze Geschichte, geschrieben in Malzieus einzigartiger, bildhafter Sprache. Auch wenn die Figuren leicht skurril wirken und die Geschichte – teils Fiktion, teils voller Weisheiten – nicht nur vorhersehbar, sondern auch etwas kitschig und der Schluss etwas plump war, hatte ich beim Lesen großen Spaß. Besonders angetan war ich von dem kleinen „Gedichtband“, der dem Büchlein am Ende beigefügt ist; Verse, die der Hauptprotagonist seiner Angebeteten geschrieben hat.

Fazit: Eine kurze Geschichte, geschrieben ins Malzieus einzigartiger, bildhafter Sprache. Ich war sehr fasziniert von dieser kleinen Liebesgeschichte und kann es allen weiterempfehlen, die Liebesgeschichten und Märchen mögen. 5/5 Sterne

Ein Buch so süß wie Schokolade

Von: Grenzenlos Datum : 20.04.2016

anjasbuecher.blogspot.co.at/2016/04/rezension-der-kleinste-kuss-der-welt.html

Malzieu hat mich mit diesem Werk noch mehr begeistert als mit seinem ersten Buch. Der kleinste Kuss der Welt ist eine Abfolge von sprachlichen Bildern, eines schöner als das andere. Malzieu spielt mit der Sprache und das machen seine Bücher aus. Er findet immer neue Vergleiche etwas zu umschreiben und in ein ganz anders Bild zu rücken. Es sind diese kleinen sprachlichen Details, die das Buch lesenswert machen, und seine Fantasie, die sich auf sehr verrückte Art und Weise in die Geschichte verflechtet, ohne viele Beschreibungen auskommt, und die fantastischen Elemente trotzdem so selbstverständlich und "logisch" erscheinen.


Die Story bzw. der Plot ist nicht wirklich soo etwas Besonderes und auch ein bisschen vorhersehbar, aber da kann man auf 126 Seiten auch nicht so viel unterbringen, trotzdem ist es eine schöne Geschichte und erzählt wunderbar über die Liebe, was sie ausmacht, wie vielschichtig sie ist und wie abhängig wir von ihr sind. Es ist ziemlich kitschig, aber bei dem Thema kann ein Autor wie Malzieu nur kitschig sein. Da die Geschichte so kurz ist, lässt sie sich sehr gut schnell am Stück und zwischendurch lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und so wird man immer zum Weiterlesen verleitet.


Ganz besonders schön ist die Gedichtsammlung am Ende des Buches, die eine kleine Zugabe zur schon schönen Hauptgeschichte ist. Die Gedichte drehen sich zwar vor allem um die körperliche Attraktivität, aber sie sind so süß und auch witzig zu lesen.

Eines muss ich noch festhalten. Das Cover ist eines der schönsten, die ich je gesehen habe. Generell die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr gelungen.


Fazit

Ganz in Malzieu-Manier kann Der kleinste Kuss der Welt mit vielen Metaphern und ganz viel Fantasie überzeugen. Seine Sprache ist einzigartig und auch wenn der Plot sehr vorhersehbar ist, hat Malzieu mit vielen kitschigen Ideen dem ganzen seine eigene Originalität aufgedrückt. Ein Buch zum zwischendurch Herzaufwärmen.

Niedliche Geschichte voller skurriler Ideen

Von: RedSydney Datum : 13.04.2016

worldwidebookz.blogspot.de/

Inhalt

Es ist nur ein Hauch von einem Kuss, doch er löst Ereignisse aus, die niemand jemals so vorhergesehen hätte.
Denn er kann die unsichtbare Frau einfach nicht vergessen.


Im Théatre du Renard erhält er seinen Lebensmut zurück, nachdem seine letzte Liebe sein Herz in tausend Teile zersplittern ließ. Eine mysteriöse Frau gibt ihm einen kleinen Kuss und verschwindet dann spurlos in der Menge. Gerade die Tatsache, dass sie einfach unsichtbar wurde und er deshalb nicht weiß, wer sie ist, macht ihn neugierig und weckt in ihm den Wunsch, sie unbedingt wiederfinden zu müssen.
Doch dafür muss er allen Einfallsreichtum als Erfinder aufbringen und darf nicht aufgeben, denn die Identität seiner Auserwählten lässt sich gar nicht so einfach ermitteln, wie es zuerst scheint.



Meinung

Von Malzieus Bücher habe ich schon vieles gehört, hauptsächlich dass sie in ihrer Sprache etwas Besonderes sind. Und genau das hat mir auch an dem Roman am besten gefallen, selbst wenn er mich nicht restlos überzeugen konnte.
Die Figuren sind allesamt ziemlich skurril, aber auch gleichzeitig sehr liebenswert. Besonders der deprimierte Erfinder besticht durch seine Entschlossenheit, die Frau seiner Träume zu finden, und seinen kuriosen Einfallsreichtum. Man muss ihn einfach lieben, vor allem wenn man Charaktere mag, die absolut keinem Schema F entsprechen.
Genauso erging es mir mit dem Privatdetektiv Neige und seinem Papagei, die den Haupthelden bei seiner Suche tatkräftig und mit einigen zum Schmunzeln anregenden Ideen unterstützen.
Leider kommen da die Frauen etwas zu kurz für meinen Geschmack, obwohl die Liebesgeschichte an sich sehr niedlich rübergebracht wird.



Wie schon erwähnt ist der Schreibstil etwas ganz Außergewöhnliches. Malzieu versteht es, seine von Metaphern nur so übersprudelnden Sätze so kunstvoll aneinanderzureihen, dass man sämtliche Szenen unglaublich bildlich vor Augen hat. So in dem Maße habe ich das bisher bei keinem anderen Schriftsteller erlebt. Hinzu kommt ein leiser Humor, der die Story nicht zu ernst nimmt und dadurch wunderbar auflockert und zusätzlich bereichert. All dies unterlegt die kleinen, aber nichtsdestotrotz wichtigen Weisheiten, die der Autor in seinem Werk verpackt, so zu Beispiel dass man das Richtige oft direkt vor der Nase hat, ohne es als solches wahrzunehmen.
Was ich dagegen etwas vermisst habe, war die Tiefe der Geschichte über die oben genannten positiven Punkte hinaus. Zum Ende hin wird das am deutlichsten. Nicht nur die Auflösung ist ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar, sondern lässt auch die Magie und die wunderschönen Wortschöpfungen etwas vermissen, die mir die erste Hälfte versüßt haben.



Fazit

Mathias Malzieus neustes Werk, Der kleinste Kuss der Welt, beweist immer wieder, dass der Autor wie kein Zweiter mit Worten umgehen kann. Seine skurrilen und gleichzeitig einfach liebenswerten Figuren, seine bildhaften und sehr ungewöhnlichen Metaphern und seine kleinen Weisheiten haben mir an dem kurzen Roman am besten gefallen.
Nur für den im Vergleich zum Anfang etwas platten Schluss habe ich einen Stern abgezogen, da er qualitativ nicht zum Rest passt.
Wer kuriose Märchen und gelungene Poesie liebt, gerne Geschichten mit leisem Humor und wunderbar absonderlichen Einfällen liest und vor allem einen sprachgewaltigen Schreibstil bevorzugt, der sollte sich Malzieus Bücher nicht entgehen lassen!

Der Kleinste Kuss der Welt

Von: Lisa Datum : 14.03.2016

lisasreviewsbm.blogspot.de/

Da das Buch nur wenig Seiten hat habe ich es in nur 2 Stunden gelesen. Ich bin aber von nur so wenig Seiten so sehr beeindruckt das kann man sich kaum vorstellen. Dieses Buch ist so was von schön, der Schreibstil ist super zu lesen, die Welt die einem der Autor hier erschaffen hat ist einfach nur wundervoll, ich würde mich immer wider in diese Welt verlieren. Ich kann das Buch jedem empfehlen der auf Poesie steht und wundervolle
Liebesgeschichten mag.

Der kleinste Kuss der Welt

Von: Booksbuddy (Carina) Datum : 09.03.2016

bksbddy.blogspot.de/

"Die fabelhafte Welt der Amélie" trifft auf "Corpse Bride"
Autor: Mathias Malzieu
Verlag: carl's books
Band: Einzelbuch
Seiten: 124 + Gedichte
Romantik: ❤❤❤❤❤
Humor: ❤♡♡♡♡
Schreibstil: ❤❤❤❤♡
Anspruch: ❤❤❤❤♡
Überraschung: ❤❤❤♡♡
Spannung: ❤❤❤♡♡
Gesamtwertung: ❤❤❤♡♡

Um ehrlich zu sein bin ich bei diesem Buch ziemlich hin und hergerissen.
Aber ich fange wie immer Außen an und arbeite mich nach innen vor :)
Das Cover und generell die Aufmachung finde ich wunderschön!
Sogar so schön, dass es das erste Buch ist, in das ich keine Leserillen lesen wollte und es ist mir gelungen ;) Vor allem der kleine Gedichtband am Ende hat es mir angetan aber auch die Figuren auf dem Cover! Ich liebe diesen Zeichenstil!
Der Schreibstil des Autors war für mich außerdem genau das Richtige: der blumig und sehr bildhaft! Nur manchmal leider ein bisschen zu bildhaft, heißt: ich hab nicht immer alles verstanden, was mir der Autor sagen wollte. Generell glaube ich, dass man in diese Geschichte sehr viel reininterpretieren kann, also müsste ich das Buch jetzt eigentlich nochmal lesen, damit ich wirklich alles verstehe. Aber genau das gefällt mir eigentlich sehr gut, auch wenn es ein wenig anstrengend ist.
Die Geschichte an sich ist sehr melancholisch und romantisch, was der Klappentext ja schon verrät, dennoch hatte ich mir mehr Spaß, sprich Humor, erhofft, der leider viel zu kurz kam. Von demher war es gut, dass das Buch so kurz war, denn so konnte ich es in einem Rutsch weglesen. Auf der anderen Seite, war das Buch aber auch so kurz, dass sich der Preis für das Buch wohl nicht lohnen würde und somit empfehle ich es eher als nette Geschichte für zwischendurch als E-Book. Wenn aber ein E-Book für euch, wie für mich, nicht in Frage kommt, lohnt sich das Buch iwie dennoch, weil es einfach so wunderschön ist! Also bin ich dabei schonmal ein bisschen zwiegespalten, muss also jeder selber wissen, auf was er mehr wert legt.
Generell hält das Buch aber, was man davon erwartet: ein typisch französischer Stil, mit ein paar fabelhaften Elementen, aus männlicher Sicht, viel Romantik zum Träumen und doch erschreckend real ;)

Auch mit dem Protagonisten konnte ich mich gut auseinandersetzen, was mir bei einer männlichen Sicht sonst eher schwer fällt.

Warum ich also nun hin und hergerissen bin: so gut das Buch auch war, gefühlt war es nicht nur der kleinste Kuss der Welt, sondern auch die kürzeste Geschichte der Welt ;) Auch wenn ich gut träumen konnte und ich diesen bildlichen Schreibstil so sehr liebe, iwie kam der Funke, den ich mir so sehr gewünscht hab, bei mir nicht an.
Ich empfehle es aber dennoch, für Menschen, die die Filme "Die fabelhafte Welt der Amélie" und "Corpse Bride" mögen! Und vor allem hier ist es wichtig, sich seine eigene Meinung zu bilden!!

Von mir gibt es daher 3 von 5 möglichen Herzen! <3

Eure Carina

EIn zauberhaftes Meisterwerk

Von: MitternachtsSchatten Datum : 21.02.2016

www.mitternachtsschatten.blogspot.de

Cover:
Einfach ein Cover der ganz anderen Art. Es ist sooooo wunderschön und zieht einen wirklich in seinen Bann. Ich musste es unbedingt in meinem Regal stehen haben. Für dieses Cover habe ich wirkich keine Worte, so schön ist es.

Leseprobe:
Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Handlung:
Durch den Wltkrieg der Liebe wurde das Herz eines Erinders in Stücke gerissen. Zusammen mit Erinnerungen liegt es nun in einem Schuhkarton. Er hatt den Wltkrieg der Liebe verloren auch, wenn es gar keine Gewinner dabei gab.
Auf einem Tanzabend, sah er eine wunderschöne junge Frau. Er wusste gar nicht, wie ihm geschah, denn kurz darauf gab er der Faru den kleinsten Kuss der Welt. Do sie verschwan.d Von diesem Tage ab, konnte er an nichts anderes mehr denken, als an diese Frau. Zusammen mit einem skurrilen Detektiv und seinem Papagei versucht er sie zu finden und kommt ihrem Geheimnis dabei auf die Spur.

Fazit:
Ich kann jeder Pressestimme nur zustimmen, die davon spricht das diese Geschichte die reinste Poesie ist. Anfangs war ich ja noch ein bisschren kritisch, was diese Story anging, aber jem ehr ich in das Buch eintauchte, desto wundervoller wurde es. Es war so wundervoll zu lesen, wie der Kuss war. Durch diese Arte des schreibens war man hautnah dabei und man fühlte sich irgendwie glücklich.

Die ganzeRezension findet sich hier:
http://mitternachtsschatten.blogspot.de/p/rezension-der-kleinste-kuss-der-welt.html

Habt ihr Lust auf den kleinsten Kuss der Welt?!

Von: Weltentaucherin Datum : 04.02.2016

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Der kleinste Kuss der Welt ist voll mit Poesie. Ich kam mir vor, als würde ich auf Wolken schweben und über die Geschichte hinweggleiten. Diese spezielle und bildliche Schreibweise des Autors macht das Lesen zu einem Abenteuer, wie man es noch nie erlebt hat. Eine Geschichte voll von fantastischen und verrückten Ideen. Ich habe so eine Art Buch noch nie gelesen und war glaube ich noch nie so begeistert!

Um es mit dem Worten des Autors zu sagen:
Poesie:
Deinen Po zu streicheln, das ist, als findet man in einer Packung Paninibildchen einen Platini. Der Hauptgewinn im Lotto der Posie.

Die Idee des Buches hat mir sofort zugesagt! Schon alleine der Titel hat meine Aufmerksamkeit erregt und dann diese mysteriöse Geschichte mit der unsichtbaren Frau hat mich einfach neugierig gemacht! Und ich wurde nicht enttäuscht. Alle meine Erwartungen wurde erfüllt und sogar noch übertroffen. Es ist eine schöne Liebesgeschichte für Erwachsene, die toll aufgebaut wurde. Es gibt keine unbeantworteten Fragen, sondern einfach nur pures Lesevergnügen.

Der Schreibstil ist unverkennbar, habe auch schon in die anderen Bücher des Autors hineingeschnuppert. Aber ich sage unbedingt dazu, dass man diesen auch mögen muss. Er verwendet eine sehr, sehr, sehr bildliche Sprache mit unendlich vielen Methaphern und Vergleichen. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch kitschig ist, denn kitschig wäre ja schlechte Romantik. Ich empfand es als wunderschön romantisch. Ich würde vor dem Kauf trotzdem eine Leseprobe empfehlen, denn man erkennt gleich an den ersten Seiten den speziellen Schreibstil. Ich persönlich habe mich in diesen Stil verliebt und habe schon alle Bücher dieses Autors zu Hause stehen!

Die Geschichte ist auch irgendwie spannend! Man fiebert mit dem Hauptcharakter mit und hofft, dass alles gut für ihn ausgeht.

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Es ist ziemlich dünn und recht groß geschrieben. Der besondere Schreibstil lässt einem beim lesen nicht stocken, sondern ganz flüssig lesen. Es geht sogar sehr geschmeidig dahin und man fliegt gleich so über die Seiten.

Besonders toll fand ich die extra Seiten nach der Geschichte. Da wurden noch mal alle kleinen Gedichte die im Buch erwähnt wurden zusammengefasst und man konnte diese nochmal genießen.

Ich kann dieses dünne Büchlein sehr empfehlen. Eine schöne Geschichte, die einen voll gefangen nimmt, und nicht mehr so schnell loslässt!

Poesie hochpers;nlich

Von: Riri Datum : 03.02.2016

read-feel-love.blogspot.de/

Der kleinste Kuss der Welt ist ein sehr ungewöhnliches Buch. Es ist Poesie die vor Verrücktheit und Charme sprüht. Das war mein erstes Malzieu Buch. Erst verliebte ich mich in dieses wunderschöne Cover und dann in diesen fesselnden Inhalt.Mathias Malzieu hat einen einzigartigen und sehr unterhaltsamen Schreibstil, dass erkennt man bereits an dem Klappentext. Es ist fast unmöglich mit dem Lesen aufzuhören und ich habe nur einen Kritikpunkt, es ist verdammt kurz! Knapp 150 Seiten, sind einfach zu wenig.
In dieser Geschichte geht es um einen melancholischen Erfinder, der gegen Liebe verloren hat. Doch eines Tages trifft er die wunderschöne Sobralia und als er sie küsst, verschwindet die atemberaubende Frau. Der Erfinder weiß nur eines, er muss die unsichtbare Frau finden und seine neuen Bekannten, der Eisbärmann-Detektive und sein (etwas perverser) Papagei Elvis helfen ihm dabei.
In dieser Geschichte werden seltsame und lustige Erfindungen beschrieben, die so einfach und auch logisch zu sein scheinen, dass man es einfach nicht groß beachtet. Es ist halt wie in Alice in Wunderland, verrückt und sehr eigen.
Es ist eine sehr romantische und rührende Geschichte die man auf der Couch in paar Stunden gelesen hat.

Ein Sprachschatz

Von: zitrosch Datum : 31.01.2016

zitroschsleseland@blogspot.de

Nach langer Zeit der Trauer, der Erfinder war an zerbrochenem Herzen erkrankt, rafft er sich endlich mal wieder auf und geht zu einer Tanzveranstaltung ins Théâtre du Renard. Kurz bevor der Abend zu Ende geht, tauscht er mit einer geheimnisvollen Unbekannten den kleinsten Kuss der Welt aus. Danach löst sich die Dame in Luft auf und weg ist sie. Der Erfinder weiß nichts von ihr. Keinen Namen, keine Adresse, niemanden der weiß wer sie ist. Nur eines hat sich in sein Gehirn "gebrannt". Ihr asthmatischer Seufzer in d-Moll ehe sie verwand. Mit Hilfe seiner Apothekerin, eines pensionierten Detektiven, einem Papagei mit Aufnahmefunktion sowie selbst kreierten Liebespralinen nimmt er die Suche nach seiner Angebeteten auf. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch eigentlich so nah liegt?

Der Erfinder erzählt uns die Suche nach der Frau mit dem asthmatischen d-Moll Seufzer aus seiner Perspektive. Dabei darf man allerdings nicht erwarten, dass er junge Mann seine Erlebnisse dem Lesern einfach "nur" erzählt. Diese Geschichte lässt sich nämlich schwer in konventionelle Rubriken einordnen. Zunächst ist mir die Geschichte eher wie ein Märchen erschienen, durchzogen von metaphorischen Darstellungen. Im weiteren Verlauf erschienen mir manche Abschnitte eher phantastisch übertrieben, eben mehr surreal. Die bildhaften Darstellungen blieben. Wenn man sich auf diesen Schreibstil einlassen kann, dann erwartet den Leser eine zauberhafte, an manchen Stellen eine sehr phantasievolle, Handlung.

Dennoch konnte mich Mathias Malzieu nicht durchgängig überzeugen. Im letzten Drittel konnte mich die Handlung nicht mehr so Recht begeistern. Ich hatte den Anschluss der Geschichte irgendwie verpasst. Rückwirkend kann ich es nicht wirklich begründen. Vielleicht lag es an manchen Äußerungen der Erfinders, die meiner Meinung nach, nicht zu ihm passten oder lag es an der unsichtbaren Frau, die zum Schluss hin, zu unscheinbar war?
Doch was lernen wir aus diesem Buch? Man sollte den Mut aufbringen sich seinen Ängsten zu stellen, die Herausforderungen des Lebens und der Liebe annehmen, dann wird man vielleicht auch wieder sichtbar.


Fazit:
Eine zauberhafte Geschichte, die für jeden Leser einen anderen Schwerpunkt bereit hält.

Wieder wunderschön!

Von: Atelier Maikind Datum : 25.01.2016

ateliermaikind.wordpress.com

https://www.youtube.com/watch?v=HvD6lZaxEWg

Verlag:carl’s books
Originaltitel:Le plus petit baiser jamais recensé
Seitenzahl:144 Seiten
Erschienen am: 31.08.2015
Preis:€ 12,99 [D] | € 13,40 [A]
ISBN:978-3-570-58547-4

Wunderschön geschrieben. Hier malen Worte Bilder und Botschaften!

Von: Floh Datum : 20.12.2015

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Mit diesem märchenhaften Buch der ganz individuellen Art erschafft der Autor Mathias Malzieu eine Welt aus gemalten Wörtern und sinnhaften Botschaften die voller Liebreiz und Anmut eine einfache Geschmacksfrage bilden. In dem poetischen und malerischen Roman „Der kleinste Kuss der Welt“ muss sich der Leser auf eine verspielte und mit Worten verzückte und geschmückte Welt einlassen und sich dem Zauber der Sinnbilder ganz hingeben. Gelingt dies nicht, so wird man die Intensität des geschriebenen Wortes hier leider womöglich nicht spüren. Ein besonderes Buch, welches wirklich sehr intensiv erscheint und trotz der kurzen Sätze enormes Potential auslebt und sehr zum Nachdenken und Sinnieren anregt. In „Der kleinste Kuss der Welt“ taucht der Autor Mathias Malzieu erneut ein in die fabelhafte Welt des geschriebenen Wortes und bietet eine ganz verfahrene Beziehungskonstellation und eröffnet den Lesern einzigartige Geschichte der ganz individuellen Art der Literatur.
Erschienen im Carl´s Books Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/carl's-books/65000.rhd)


Inhalt kurz erklärt:
"Ein Erfinder trifft auf einem Tanzabend auf die atemberaubende wunderschöne Sobralia. Er nimmt allen Mut zusammen und stiehlt ihr einen flüchtigen Kuss worauf Sobalia unsichtbar wird.
Er möchte sie finden. Mithilfe eines magischen Papageis findet er sie wieder, doch Sobalia hat Angst ihm ihr wahres Ich zu zeigen."

Leseprobe (Quelle: Verlagshomepage):
„Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.“


Schreibstil:
Meines Erachtens nach ist die Geschichte vor allem eines: Richtig gut geschrieben, wenn man sich dieser Art der Literatur und Schreibkunst bedienen kann.
Mit dem Autor Mathias Malzieu erlebt man schriftstellerisches Geschick und grandiose Einzigartigkeit von der ersten Seite an! Sein völlig unkonventioneller und unverkennbarer Stil und die kurzen Sätze besitzen eine ganz einzigartige Note, an die man sich regelrecht laben kann. Mathias Malzieu zeigt seinen Lesern ein offenes Bild gesellschaftlicher und philosophischer Gedanken und die Auswirkungen des impulsiven Handelns und Tuns. Neben der Sehnsucht und dem Herzschmerz, der Protagonisten, in der der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit und der Suche nach der großen Liebe, zeigt der Ator auch einen besonderen Humor. Dennoch auf eindringlicher Weise sehr tiefgründig, melancholisch gewürzt und mit einer Emotionsgewalt, die die Haut und Sinnesorgane benetzt. Lesen mit jeder Faser, wenn man das Geschehen auf sich wirken lässt. Mathias Malzieu hat eine Art, die sicherlich jedem direkt zugänglich ist, man sollte es als neugieriger Leser ruhig versuchen und wird vielleicht mit einem unvergesslich polarisierenden Roman belohnt. Der Autor hat Talent und Wiedererkennungswert, und offenbart ein ganz intensives Seelenleben und eine ganz schwierige Beziehungskonstellation mit wunderschönem Wortklang.

Meinung:
Entweder-oder, Für oder wider, schwarz oder weiß, Top oder Flop… so wird es den meisten Lesern auch mit den Empfindungen und Meinungen zum Roman ergehen. Ich bin den schönen Büchlein dieses Autors schon häufiger begegnet, da mich seine Cover und Titel enorm ansprechen. Mit „Der kleinste Kuss der Welt“ habe ich nun endlich einen Versuch gewagt und hatte nicht allzu große Erwartungen, da sich hier die Leserstimmen zu seinen Werken stark teilen und auseinander gehen. Ich war positiv überrascht und meine Empfindungen reichen von … von absolut fasziniert, völlig begeistert, total angetan bis verwundert, irritiert und zwiespältig im positiven Sinne. Der Autor Malzieu hat einen tollen und einzigartigen Stil, keine Frage. Dieses Buch ist thematisch und gestalterisch ein schwieriges Werk, denn diese Art der Kunst bedient nicht den Mainstream und sicherlich auch nicht die große Leserschaft. Man wird es dennoch bewundern und sehr darüber nachdenken. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und die Charaktere einfach versuchen zu verstehen. Die kurzen und eindringlichen Sätze gehen sehr nahe und lassen sich sehr schnell und unkompliziert lesen. Die knapp 145 Seiten sind viel zu schnell ausgelesen, lassen den Leser aber sehr zufrieden und verzaubert zurück. An dem Buch hatte ich trotz der interessanten Leseprobe und des Klapptextes eher geringe Erwartungen. Umso mehr wurde ich überrascht und absolut fasziniert. Ich kann dieses Buch ohne Wenn und Aber wirklich sehr empfehlen! Hier habe ich einen Autor gefunden, dessen andere beiden Werke ich nun unbedingt auch genießen möchte. Ein Autor, der mit seinen bisher drei Veröffentlichungen in dieser Art mit einer Novität glänzt und mich mit einer sehr eigenen und einzigartigen Note sehr überrascht hat. Seine Idee zum Buch ist etwas ganz außergewöhnliches und nahezu künstlerisches.

Kritikpunkt:
Für gerade einmal 145 Seiten ist dieses Buch kein günstiges Buch, wenn man noch nicht genau weiß, ob man dem Stil verfallen sein kann oder nicht.

Pressestimme:
(Quelle: Verlagshomepage)
"Poetischer könnte man diese Geschichte nicht erzählen."


Cover / Buch:
Das Cover ist für dieses Buch äußerst gelungen, ein kleiner Spatz, der tot auf dem Rücken liegt. Dieses Bild und diese Assoziation werden sich im Roman wiederfinden. Das Grau wirkt verfahren und beschattet, auch das passt ideal zum Thema und zur Handlung. Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover ist stimmig zum besonderen Inhalt des Romans.

Der Autor (Quelle: Verlagshomepage):
"Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Metamorphose am Rande des Himmels."

Fazit:
Es ist sicherlich kein ganz alltägliches und einfaches Werk mit einer besonderen Note und einem ganz individuellen künstlerischen Stil voller gemalter Worte und Wortklang. Ich bin mehr als überrascht, welcher einzigartige Roman zwischen diesen Buchdeckeln steckt! Unbedingt Lesenswert, wenn man Neues wagen möchte!

magisch und märchenhaft

Von: Aleena Datum : 15.12.2015

aleenasbuecherkiste.blogspot.de/

„Diese Geschichte ist reine Poesie“ Le Monde des Livres

Ein Erfinder trifft auf einem Tanzabend auf die atemberaubende wunderschöne Sobralia. Er nimmt allen Mut zusammen und stiehlt ihr einen flüchtigen Kuss worauf Sobalia unsichtbar wird.
Er möchte sie finden. Mithilfe eines magischen Papageis findet er sie wieder, doch Sobalia hat Angst ihm ihr wahres Ich zu zeigen.

Meine Meinung

Ich habe nun alle bisher erschienenen Bücher von dem Autor gelesen, daran merkt ihr schon, dass ich seine Bücher furchtbar gern habe. Ich finde allein schon die Covers immer was Besonderes, die sind gemalt und wunderschön gestaltet. Man kann sich die Figuren die in der Geschichte mitspielen wunderbar vorstellen. Die broschierten Ausgaben sind zwar etwas teurer, aber lohnen sich allemal auch wenn die Geschichten nie viele Seiten haben.

Zum Inhalt möchte ich nicht viel verraten, da müsst ihr alleine lesen und entscheiden ob euch der Stil gut gefällt. Ich mochte diesen Erfinder der hier alles versucht, diese Frau und ihren Kuss wiederzufinden und dann doch so blind rumläuft und nicht sieht was vor seinen Augen abläuft einfach richtig gern. Er ist mit Feuereifer dabei und lässt nichts aus um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Ob er Erfolg hat, könnt ihr selbst lesen. Ich liebe seinen Schreibstil, seine außergewöhnlichen Ideen die auch immer ein Hauch magisch und ganz viel Märchen enthalten, richtig gern und kann es kaum erwarten wieder was Neues von ihm zu lesen.

Fazit

Dem Autor ist es wieder einmal gelungen, mich für kurze Zeit in eine andere Welt zu entführen. Magisch, märchenhaft und soo romantisch. Genau richtig für einen Nachmittag mit dem Lieblingstee auf dem Sofa.LESEEMPFEHLUNG!!!

Bezaubernd

Von: Nomadenseele Datum : 06.12.2015

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, weil Benjamin Lancombe, dessen Grafikstil ist sehr mag, das Cover gestaltet hat. Ich weiß nicht, wie oft ich während des Lesens das Cover angesehen habe - sehr oft jedenfalls.

Wenn ich gewusst hätte, dass es sich um ein Buch handelt, in welchem Musikinstrumente auf Bäumen wachsen, Kampfeichhörnchen Skatebords ziehen und es Detektiv - Papageien gibt, ich hätte mich nicht auf das Buch eingelassen.

Zum meinem Glück wusste ich es nicht und so durfte ich eine Geschichte voller Magie lesen, die vor Einfallsreichtum nur so sprüht und sehr poetisch ist. Wer wirklich einmal etwas komplett anderes lesen möchte, für den ist das Buch genau richtig. Auch der Twist gegen Ende der Geschichte war einfach süß.

Fazit
Wer sich von als Pralinen verpackte Küsse verzaubern lassen kann, sollte das Buch unbedingt lesen.

Sehr speziell, eigen, poetisch und wundervoll!!!

Von: Federzauber Datum : 26.11.2015

federzauber.blogspot.de

"Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! "

So beginnt die Geschichte des etwas einsamen Erfinders, der mit diesem Kuss wieder von seiner Melancholie erwacht und diese wundersame und unsichtbare Frau wiederfinden möchte. Mithilfe eines ganz besonderen Papageis, einer Apothekerin und eines Detektiven macht er sich auf die Suche nach ihr.....

Ein ganz besonderes kleines Märchen. Jeder Satz ist wie ein kleiner Schatz, der am besten laut ausgesprochen werden müsste, um die Magie dieser Worte zu spüren.

Sehr skurril, ein wenig verrückt. Wie in einem Traum, in dem alles möglich sein kann. Explodierende Sterne, Kampfeichhörnchen, Küsse aus Schokolade....
Sehr eigen und speziell und doch so passend und so schön....

Mathias Malzieu schafft es auf eine ganz andere Art, Liebe zu beschreiben und zu definieren. Die Fantasie kennt keine Grenzen, die Wörter werden zu sanfter, magischer Poesie, die stetig in der Luft flirren und tanzen...

Ein Buch in dieser Art habe ich noch nie gelesen. Ich war entzückt, verwirrt, traurig, gespannt, voller Wehmut und Liebe... Die Worte haben mich getragen und mich eingehüllt und wieder weggerissen, um mich gleich wieder aufzunehmen.
Es war toll!!!

Ein kleines Buch voller Gefühle und Zärtlichkeit, poetischer metaphorischer Ausdrücke, Verrücktheit und Eigensinn.

Das Buch hat einen ganz speziellen Charakter, der mich komplett überzeugt hat und mich schwärmen lässt!!!

Das muss man gelesen haben!!!

Note: 5/5

Herz-Öffner und Kopfkino-Verursacher

Von: Kornelia Ohm / DeepGround Magazine Datum : 24.11.2015

www.deepground.de/

Nach seinen Kunstmärchen „Die Mechanik des Herzens“ und „Metamorphose am Rande des Himmels“ sowie der Verfilmung des erstgenannten Werks unter dem Namen „Jack und das Kuckucksuhrherz“ betritt der französische Autor Mathias Malzieu mit „Der kleinste Kuss der Welt“ erneut die literarische Bühne großer Poesie.

Der neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ebenfalls als Musiker in der Band Dionysos aktive Malzieu erschuf bereits mit seinem Erstwerk Traumwelten zum Leben und säte seine Vorstellung von Romantik und Liebe auf metaphorische Art in die Herzen seiner LeserInnen. Keine Ausnahme bildet diesbezüglich seine Veröffentlichung „Der kleinste Kuss der Welt“, die ähnlich starke Bilder in die Köpfe der Konsumenten pflanzt. [...]

Weiterlesen unter: http://www.deepground.de/book-review/mathias-malzieu-der-kleinste-kuss-der-welt/

Poetischer Schreibstil, Handlung nicht ganz überzeugend

Von: Kopfkino-Blog Datum : 20.11.2015

kopfkino-blog.blogspot.de/

Die Buchgestaltung von "Der kleinste Kuss der Welt" ist atemberaubend. Das Buch ist vermutlich das schönste Buch, dass ich jemals in den Händen gehalten habe. Nicht nur das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, auch im Inneren des Buches haben die Gestalter ganze Arbeit geleistet.

Meine Erwartungen an dieses Buch waren recht hoch. Schon lange wollte ich ein Werk von Mathias Malzieu lesen und versprach mir ein einzigartiges, poetisches Erlebnis. Dies habe ich zum Teil auch bekommen.

Das Buch umfasst 144 Seiten, wovon nur ca. 118 Seiten die eigentliche Geschichte ausmachen. Dementsprechend schnell, sollte das Buch packen und begeistern. Leider fiel mir ausgerechnet der Einstieg in die Geschichte recht schwer. Ich hatte meine Probleme, mich auf die Handlung einzulassen. Doch nach einigen Seiten konnte dann auch ich mich in eine Welt von sprechenden Papageien, Kuss-Pralinen und unsichtbaren Frauen fallen lassen.

Der Schreibstil von Mathias Malzieu ist wirklich etwas ganz besonderes und ich kann denen, die das Buch als poetisch bezeichnen, nur zustimmen. Der Schreibstil ist genau der Grund, weshalb ich die Geschichte dann doch noch genießen konnte.

Meine Kritik betrifft leider die Handlung. Die Grundidee und auch deren Umsetzung sind nicht schlecht, allerdings konnten mich weder die Handlung noch die Protagonisten berühren. Einzig der Plottwist am Ende, den ich wirklich nicht kommen sah, konnte mich überraschen und hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: Ein wunderschönes Büchlein, das mich vor allem durch die liebevolle Gestaltung und den besonderen Schreibstil überzeugen konnte. Die Geschichte selbst war leider nicht mein Fall.

Niemand findet schönere Worte rund um die Liebe als Mathias Malzieu

Von: Kathrin Datum : 12.11.2015

www.phantasienreisen.de

Es gibt Geschichten, die derart skurril oder absurd sind, dass sie aus der Feder der meisten Autoren nur peinlich trashig würden. Nur wenige Autoren vermögen es, selbst die merkwürdigste Idee zu einer magisch-schönen Geschichte zu verwandeln. Einer dieser Wunder-Schriftsteller ist Mathias Malzieu, der mit seinem Edward-Scissorhands-ähnlichen Roman „Die Mechanik des Herzens“ ganze Leserscharen in seinen Bann zog und längst kein Geheimtipp mehr ist.

Mit „Der kleinste Kuss der Welt“ liegt seit Ende August dieses Jahres der dritte ins Deutsche übersetzte Roman des Musikers und Autors vor – und wie die beiden Vorgänger steckt auch dieser voller Magie, Poesie, Liebe und Skurrilitäten. Im Mittelpunkt steht auch dieses Mal wieder ein verliebter Mann, der dieses Mal jedoch kein Mensch mit Kuckucksuhrenherz ist oder in der Metamorphose zum Vogel steckt – nein, dieses Mal ist unser Ich-Erzähler ein Erfinder, der just von seiner Liebsten sitzengelassen wurde und nun wieder von vorne anfangen muss. Während eines Tanzabends begegnet er einer betörend schönen und geheimnisvollen Frau – doch als er sie küsst, wird sie unsichtbar und verschwindet. Unser nun neu-verliebter, romantischer Erfinder will sich damit nicht zufrieden geben und setzt sich in den Kopf, die unbekannte Unsichtbare wiederzufinden. Unterstützung erhält er dabei von einem alten Detektiv und dessen Papagei. Papagei? Ja, Papagei – aber natürlich kein gewöhnlicher, sondern einer, der Frauen anhand von Stimme, Orgasmen, Geruch und den Empfindungen des verliebten Mannes ausfindig machen kann. Das hört sich merkwürdig an und tatsächlich dachte ich anfangs: „Monsieur Malzieu, jetzt haben Sie es aber gehörig übertrieben mit Ihrer übersprudelnden Fantasie. Wie soll ich das denn ernst nehmen können?“ Doch wie ich eingangs erwähnte, gehört Mathias Malzieu zu dieser seltenen Gattung von Autoren, die jeder Idee einen großartigen Zauber verleihen können. Und so gelingt es dem Frontmann der Band Dionysos auch in diesem Fall, zu überzeugen und etwas von der Verliebtheit des Protagonisten auf uns Leser zu übertragen. Das liegt vor allem an Malzieus unverkennbarem, poetischen – und von Sonja Finck wieder hervorragend ins Deutsche übertragenem – Stil, der selbst die unangenehmsten Ereignisse zauberhaft und wunderschön klingen lässt, aber auch an seinen kreativen Wortschöpfungen, außergewöhnlichen Metaphern und nicht zuletzt seinen wie immer einzigartigen Plot- und Charakterideen. Malzieus Bücher zu lesen, ist immer, als wäre man trunken vor Liebe und Endorphin-Zaubertränken – man verfällt von der ersten Seite an dem Charme des Schreibstils und lässt sich blindlings von ihm forttragen.

Verglichen mit „Die Mechanik des Herzens“ konnte mich „Der kleinste Kuss der Welt“ aber trotz all dieser stilistischen Wunderbarkeiten nicht durchgehend packen. Ich mag die Idee, die Figuren, von denen ich vor allem Apothekerin Louisa ins Herz schloss und auch das Ende … irgendwie zumindest, denn einerseits habe ich mir genau diese Auflösung gewünscht, andererseits war ich fast ein wenig enttäuscht, dass mir mein Wunschende gewährt wurde (sind wir Leser nicht ein merkwürdiges Völkchen?). Doch so intensiv mitgefiebert, verzweifelt, geflucht, geschwärmt und mich gefreut wie bei „Die Mechanik des Herzens“ habe ich mich leider nicht. Allerdings liegt das nicht an „Der kleinste Kuss der Welt“ selbst. Das „Problem“ ist einfach der durch und durch perfekte Vorgänger, den man wohl nicht oder höchstens sehr schwer übertrumpfen kann. Abgesehen davon war „Die Mechanik des Herzens“ komplexer: Erstreckt sich die Handlung in „Der kleinste Kuss der Welt“ lediglich über ein paar Monate, begleiteten wir den Protagonisten aus „Die Mechanik des Herzens“ fast ein ganzes Leben lang – klar, dass man zu Charakteren, denen man beim Aufwachsen zusehen kann, eine stärkere Bindung aufbaut. Daher ist meine weniger intensive Leseliebe keineswegs auf die Qualität von „Der kleinste Kuss der Welt“ zurückzuführen und der Roman um den Erfinder und seine unsichtbare Geliebte ist die Lektüre mehr als wert.

Wer es wie ich liebt, wenn Autoren und andere Kreative ihre einzelnen Projekte miteinander verbinden, hat bei „Der kleinste Kuss der Welt“ übrigens gleich doppelten Grund zur Freude: Zum einen hat die Covergestaltung erneut der einfach nur grandiose Benjamin Lacombe übernommen, was Malzieus Bücher zu einer optischen Einheit macht; zum anderen wird in einer Szene in „Der kleinste Kuss der Welt“ der von Mathias Malzieu/ Dionysos erfundene Tanz Bird’n’Roll getanzt, zu dem Dionysos einen Song komponierte, welcher wiederum auf Malzieus Roman „Metamorphose am Rande des Himmels“ beruht. Allein deswegen lohnt es sich, Malzieus Gesamtwerk weiter zu verfolgen – ich bin überzeugt, uns wird in den kommenden Jahren noch viel Wunderbares aus seiner Feder erwarten.

Fazit:

Poesie, Liebe und Erotik pur, dazu ein Schuss Skurrilität – Mathias Malzieus „Romanrezept“ ist erneut aufgegangen und sorgt für puren Lesegenuss.

Einfach zauberhaft!

Von: Yvi's kleine Wunderwelt Datum : 01.11.2015

yviskleinewunderwelt.blogspot.de

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und die Inhaltsangabe gelesen habe, habe ich eine schöne romantische Liebesgeschichte erwartet. Aber das Buch ist so viel mehr als das.

Die Geschichte wird uns aus der Sicht eines sehr zurückgezogenen Erfinders erzählt, dem einst das Herz gebrochen wurde und der schon lange nicht mehr an die Liebe glaubt. Auf einem Tanzabend entdeckt er „Sie“, seine Traumfrau, die sein Herz höher schlagen lässt. Doch als er es zu ihr durch die tanzende Menge schafft, reicht es nur für den „kleinsten Kuss der Welt“ und dann wird sie plötzlich unsichtbar.

Alleine die 1 ½ Seiten, die diesen Moment in Worte fassen und den Kuss beschreiben, sind so malerisch, poetisch und gefühlvoll formuliert, dass man sofort gefesselt ist. Dieser Schreibstil wird im gesamten Buch fortgesetzt.

Um die unsichtbare Frau wiederzufinden holt sich der Erfinder Hilfe vom Privatdedektiv Gaspard Neige. Was nun beginnt ist nicht nur romantisch, sondern auch zauberhaft und kurios. Gaspard Neige schickt seinen Papageien los, der darauf spezialisiert ist, schöne Frauen zu finden. Dieser ist gleichzeitig ausgestattet mit einer praktischen Aufnahmefunktion und kann dadurch entsprechende Nachrichten überbringen.

Zu viel möchte ich aber noch nicht verraten. Ich kann nur sagen, dass das Buch absolut witzig und romantisch zugleich ist. Man darf die Geschichte einerseits nicht zu ernst nehmen (Denn wo gibt es denn Küsse verpackt als Pralinen und Frauen, die durch Küsse unsichtbar werden?) aber andererseits spielen, schön malerisch verpackt, ganz normale Liebesprobleme, -beziehungen und –konflikte eine große Rolle und werden ganz wunderbar thematisiert.
Ich bin einfach fasziniert von dem Buch, weil es schafft, ernsthafte Liebesprobleme so locker, leicht und fantasievoll auseinanderzunehmen.

Im Anhang gibt es auch noch eine Gedichtsammlung, die der Erfinder seiner unsichtbaren Frau geschenkt hat.


Cover:

Ich liebe das Cover! Es ist eines der schönsten und bezauberndsten, die ich kenne. Einfach sehr romantisch, zuckersüß und absolut liebevoll gezeichnet von Benjamin Lacombe. Es strahlt gleichzeitig was Schüchternes aus und passt damit gut zur „unsichtbaren Frau“ im Buch. Ein absoluter Hingucker!


Fazit:

Eine Mischung aus Poesie, Verrücktheit und Alltagswahnsinn ganz liebevoll und malerisch verpackt!

Ein wahrlich zauberhafter, poetischer Roman

Von: Carolin Stürmer Bücherwanderin Datum : 26.10.2015

www.buecherwanderin.blogspot.de

Schon lange habe ich ein Auge auf die Bücher von Mathias Malzieu geworfen. Allein von der Covergestaltung sind seine Werke ein Traum. Auch bei diesem Buch habe ich mich gleich ins Cover verliebt. Es ist, wie auch die beiden anderen Bücher des Autors, von dem Künstler Benjamin Lacombe gestaltet worden und passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Es ist eine Augenweide. Ich kann mich an diesem schönen Bild nie und nimmer satt sehen.

Ein deprimierender Erfinder glaubt nicht mehr an die Liebe. Seit der Trennung von seiner Ex-Auserwählten hatte er sein gebrochenes Herz in einen Schuhkarton gepackt. Doch auf einem Ball trifft er auf die wunderschöne Sobralia. Als er sie küsst, ist sie plötzlich unsichtbar. Dank eines alten Detektives und seinem magischen Papagei Elvis, der jedes mögliche Geräusch nachmachen kann, macht er sich auf die Suche nach der schönen Unsichtbaren. Und er findet auch sein Glück, aber ganz anders als er zunächst erwartet hatte.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll bei diesem Buch. Es hat mich wahrlich verzaubert, berührt und in eine bis dato selten entdeckte Poesie entführt. Schon auf den ersten Seiten war ich beeindruckt von der sprachlichen Kreativität des Autors. An dieser Stelle sei auch ein Dank an die tolle Übersetzerin Sonja Finck zu richten, die es geschafft hat, die französische Poesie in die doch manchmal rüde deutsche Sprache zu tragen.
Ein Beispiel gefällig? Hier eines meiner Lieblingszitate des Buches von S. 19:
"Im Trauern bin ich ganz tiefbegabt. Mein Gehirn ist von blauen Flecken übersät, die nicht verblassen wollen. Ich bin ein Dachbodenmensch. Ich kann keine Erinnerung wegwerfen, ich bewahre alles auf."
Allein diese bildliche Umschreibung von Dingen fand ich einfach nur schön. Doch auch die Handlung, die vor Melancholie nur so strotzt und von einer märchenhaften Romantik geprägt ist, ließ mich in die Pariser Welt eintauchen. Die Charaktere glänzen durch so manche Eigenart und Skurrilität. Jeder für sich ist besonders liebenswürdig herausgearbeitet worden.

Jeder einzelne Satz ist eine Metapher, deren Worte ich mir am liebsten für immer ins Hirn schreiben möchte, um sie ja nicht zu vergessen. Der Autor schaffte es durch seinen Schreibstil mich in eine großartige Fantasiewelt zu verfrachten und ließ mich auch hinterher nicht so einfach gehen.

Für so manchen wird diese Art zu Schreiben gewöhnungsbedürftig sein. Für mich zeugt es von einer selten vorkommenden und unnachahmlichen Sprachgewalt. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher von Malzieu und bin jetzt schon sicher, dass sie mir genauso gefallen werden, wie dieses hier.

"Der kleinste Kuss der Welt" ist ein wunderschöner, poetischer Roman, bei dem der Autor Mathias Malzieu mit einer einzigartigen Sprachgewalt mich absolut überzeugen konnte. Liebenswürde, kuriose Charaktere und ein melancholischer und von unzähligen Metaphern geprägter Schreibstil, machen dieses Buch zu einem literarischen Schatz.

Von mir gibt es 5 Eulen!

Meine Portion Poesie und Fantasie zum Mitnehmen

Von: Lena R. Datum : 24.10.2015

www.traumbuchfaenger.blogspot.de

,,Der kleinste Kuss der Welt" ist eine Geschichte von der Liebe und all den Ängsten, Freuden und Gefühlen, die mit ihr einhergehen. Bei einem Tanzabend erspäht der Erfinder eine wunderschöne Frau namens Sobralia, doch als er sich schließlich traut, ihr einen Kuss zu stehlen, verschwindet sie. Sie ist noch da, irgendwo in diesem Raum, doch sie hat sich einfach in Luft aufgelöst. Dieser kleinste je verzeichnete Kuss will dem Erfinder einfach nicht aus dem Kopf gehen und so macht er sich auf die Suche nach der Frau, die unsichtbar wird, wenn man sie küsst. Hilfe bekommt er dabei von dem ungewöhnlichen Privatdetektiv und seinem Papagei Elvis.

Wie kann man jemanden finden oder geschweige denn lieben, wenn man ihn nicht sieht? Die Liebe stellt irrationale Dinge mit uns an und so ist auch der Protagonist fast schon besessen davon, die Frau, die seine Gedanken beherrscht, zu finden. Denn lässt die Liebe uns nicht alle Hindernisse überwinden? Neben der Kraft der Liebe wird aber auch die Angst vor der Liebe thematisiert und stellt einen wichtigen Bestandteil der Geschichte dar, denn sowohl die unsichtbare Sobralia wie auch der melancholische Erfinder haben schon Narben auf ihrem Herzen davongetragen und stehen der Liebe nun mit Misstrauen gegenüber. Vermittelt mit und eingepackt in einem wundervollen poetischen und metaphorischen Schreibstil erschafft Mathias Malzieu so eine skurrile Welt, in der alles möglich zu sein scheint und man manchmal nicht so recht zwischen Realität und Tagtraum unterscheiden kann. Dieser fantastische und fast schon märchenhafte Schreibstil passt dabei perfekt zu dem Plot und den Protagonisten, die alle ganz auf ihre eigene Weise ungewöhnlich und auch ein wenig verschroben sind. Mit gerade mal 144 Seiten war die Geschichte auch schon viel zu schnell zu Ende und mein Vorrat an Poesie und gedruckter Fantasie binnen kürzester Zeit verbraucht.
Trotzdem hat mich das Verhalten der Protagonisten auch - besonders am Ende - irritiert und hat mir nicht immer ganz eingeleuchtet, Ich möchte nicht zu viel verraten, aber während der Erfinder erst so besessen von dem Gedanken war, die unsichtbare Frau zu finden, zweifelt er später an seinen Gefühlen und der Zurechnungsfähigkeit seines bereits angeknacksten Herzens. Das hat mich verwirrt, da er doch davor so davon überzeugt war, Sobralia zu finden und zu lieben, nur um sich danach der Beziehung nicht mehr sicher zu sein. Trotzdem hat die Geschichte auch Wendung bereitgehalten, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich ehrlich überrascht haben.

Fazit:
,,Der kleinste Kuss der Welt" von Mathias Malzieu ist eine wundervolle Geschichte über die Zerbrechlichkeit aber auch die Kraft der Liebe mit einem fantastischen metaphorischen Schreibstil, mit dem der Autor ungewöhnliche Protagonisten und eine skurrile Welt erschaffen hat. Für mich ist das Buch meine Portion Poesie und Fantasie zum in die Tasche stecken und Mitnehmen.

ich will weiterträumen

Von: Manuela G. Datum : 20.10.2015

manustintenkleckse.blogspot.de/

Über den Autor:
Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Metamorphose am Rande des Himmels.

Zum Inhalt: Klapptext
Leseprobe: Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Meine Meinung:
Ich muß gestehen, dass dies meine erste Malzieu-Geschichte war und was soll ich sagen: sie traf mitten in mein Herz. Ein Meister der Worte, die mir den Atem geraubt haben. Charaktere, so wunderbar skurril und liebenswert gestaltet und deren Poesie ich total verfallen bin. Die vom Autor geschaffene Welt besteht aus grenzenloser Fantasie und aus sehr viel Liebe zum Detail. Eine Traumwelt, in die ich mit Freude hineingetaucht und am liebsten dort verblieben wäre. Eine Methapher reiht sich an die nächste und es ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. Für das man allerdings empfänglich sein muß, um sich in dieser Geschichte verlieren zu können. Der Erzählstil ist sehr gehoben und vollgepackt mit Poesie. Er schafft es auf seine ganz zauberhafte Weise, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die einfach nur großartig sind. Er ist extrem wortgewaltig, kreativ und die Situationskomik ist mehr als gekonnt eingesetzt.

Cover:
Ein wunderschönes Cover mit tollen Farben das einen magisch anzieht. Das Cover hält, was die Geschichte verspricht. Gestaltet von dem großartigen Benjamin Lacombe, an dessen Kunstwerken ich mich sowieso nicht satt sehen kann.

Der kleinste Kuss der Welt (Mathias Malzieu)

Von: Liesa (Immer mit Buch...) Datum : 20.10.2015

immer-mit-buch.blogspot.de/

Carl’s books

Der Autor

Mathias Malzieu wurde 1974 in Montpellier in Frankreich geboren und ist selbst Frontman der französischen Band Dionysos. Auch bei der Verfilmung seines internationales Bestsellers „Die Mechanik des Herzens“ in 3D wirkt er als Co-Regisseur und Autor mit. Seit Oktober 2012 existiert diese Kinoadaption. Auch Malzieus zweiter Roman Metamorphose am Rand des Himmels erreichte in Frankreich kurz nach Erscheinung die Bestsellerliste und wurde ein großer Erfolg.

Der kleinste Kuss der Welt

An einem lauen Tanzabend, lernt der junge und melancholische Erfinder eine wunderschöne junge Frau kennen. Doch als er ihr einen flüchtigen, zarten Kuss gibt, welcher der intensivste Moment seines Lebens wird, verschwindet die schöne Frau und wird unsichtbar. Der Erfinder ist verzweifelt und versucht die Dame wieder zu finden. Von Sehnsucht getrieben, setzt der junge Mann alle Hebel in Bewegung, um seine Herzensdame wieder zu finden. Hilfe bekommt er von einem alten Detektiv und seinem sprechenden Papagei, dessen Spezialität ist es, schöne Frauen anhand ihres Geruchs wieder zu finden und ihnen Botschaften der Liebe zu vermitteln. Doch kann der Papagei und der Detektiv dem Erfinder helfen seine unsichtbare Frau, die sich Sobralia nennt, wieder zu finden?

Fazit

Ein wundervoll zartes Buch über die zauberhafte Blüte einer jungen Liebe, welche sich immer mehr zu entfalten scheint. Ein zutiefst poetischer Roman, welcher mit wunderschönen, romantischen Ideen, den Leser dazu einlädt, mit dem verzweifelten Erfinder auf die Suche nach der schönen Sobralia zu gehen und sie mit Hilfe des alten Detektivs und dem sprechenden Papagei, welcher dem Erfinder zuweilen ziemlich auf die Nerven geht, zu finden. Dafür verwendet der Autor viele Metaphern und Traumbilder, welche den Leser in die geheimnisvolle und melancholische Welt des Erfinders einladen.

Der Schreib- und Erzählstil ist emotional, gefühlvoll und bezaubernd, sodass der Leser unbedingt wissen möchte, ob der Erfinder letztlich seine Sobralia wiederfindet oder ob die junge Frau unsichtbar bleiben muss. Der kleinste Kuss der Welt wartet zudem mit einem wunderschön verträumten Buchcover auf, auf welchem möglicherweise die unsichtbare Sobralia zu sehen ist. Zusätzlich erkennt der Leser den Erfinder, welcher zusammen mit dem sprechenden Papagei auf der Suche nach ihr ist.

Da ich bereits die beiden anderen Bücher des Autors „Die Mechanik des Herzens“ sowie „Metamorphose am Rande des Himmels“ gelesen hatte, wusste ich, worauf ich mich bei dem Autor einstellen musste. Diese Bücher sind etwas ganz anderes, als man es sonst von Romanen kennt, was ich aber persönlich sehr angenehm finde. Dazu kommt, dass sie selten mehr als 130 Seiten haben, was den Roman kurzweilig und zauberhaft macht.

Alles in allem wirklich eine süße Geschichte, welche typisch Mathias Malzieu ist und dem Leser ein paar emotionale und gefühlvolle Stunden beschert.

Zucker für die Seele - melodisch, romantisch, zuckersüß!

Von: Lielan Datum : 12.10.2015

lielan-reads.blogspot.de/

Mathias Malzieus "Der kleinste Kuss der Welt" ist ein wunderschönes, romantisches Zuckerstückchen und ein absoluter Genuss für Zwischendurch. Bislang habe ich noch keines seiner Werke verschlungen, leider. Denn alle 3 Büchlein haben mich sehr angelacht, nicht nur aufgrund des interessanten Klappentextes, des komplett anderen Stils von Mathias Malzieu, sondern auch weil die Covergestaltung von Benjamin Lacombe ein Traum ist und perfekt auf die Werke abgestimmt. Nach dem Verschlingen von diesem kleinen Schmankerl, weiß ich definitiv, dass ich auch die beiden anderen Schätzchen von Mathias Malzieu lesen werde. Die Eingliederung in ein bestimmtes Genre ist bei "Der kleinste Kuss der Welt" gar nicht so leicht. Zuerst zuckten meine Gedankengänge in Richtung Fantasy Jugendbuch. Allerdings sind da schon ein paar anrüchigere, wunderschön umschriebene, erotisch prickelnde Szenen dabei, dass ich Jugendbuch eher ausschließen würde und das ganze auf Romantasy einschränke. Allerdings sehr melodische, lyrisch tiefgehende, fast schon Gedichts-ähnliche Romantasy.

Der französische Autor Mathias Malzieu hat definitiv einen ganz bestimmten Zauber in seinem Schreibstil. Seine Art und Weise die Worte auf das Papier zu zaubern hat etwas ganz Eigenes, ganz Besonderes, etwas das man als Leser auf jeden Fall erlebt haben sollte. Das Lesen von "Der kleinste Kuss der Welt" ist wie das Lauschen zu einer liebenvollen Musik, einem Orchester voller Leidenschaft. Und ja, nach diesem Büchlein darf ich schnulzig und kitschig werden und ja, wenn man sich voll und ganz auf das Leseerlebnis mit Mathias Malzieu einlassen möchte, dann sollte man auch gegenüber ein bisschen (viel) Schnulz und Kitsch offen sein. Und ich möchte unbedingt noch ganz viel mehr herzerwärmende Romantik von diesem Autor lesen. Ich möchte weitere kleine, kurze, zuckersüße Einblicke in das Leben seiner Charaktere geschenkt bekommen. Seine Büchlein beschrenken sich auf knapp 100 Seiten. Zuerst musste ich schlucken und habe eine oberflächliche, emotional nicht greifbare Kurzgeschichte erwartet, aber genau das Gegenteil ist der Fall, denn obwohl die Geschichte der Protagonisten nicht lang ist, steckt so wahnsinnig viel Input, Gefühl, Hoffnung, Liebe in den einzelnen Zeilen.

Und die Geschichte, die Handlung, die Idee ist so wunderschön, emotional, tiefgehend, einfach zum Verlieben. Und dasselbe gilt auch für die geschaffenen Charaktere. Jeder einzelne, nicht nur der Protagonist, sondern auch alle Nebencharaktere haben dieses gewisse Etwas, dass den Leser gefangen nimmt. Jeder Charakter ist authentisch, unvergesslich, in seiner Rolle mehr als perfekt. Die bezaubernden Details, die klitzekleinen perfekten Kleinigkeiten, mit denen Mathias Malzieu seine Charaktere versieht, machen sie einzigartig. Ich kann immer noch melodiös asthmatisch klingenden Lungenflügel, kurz vor dem kleinsten Kuss der Welt hören. Schmecke immer noch die Schoko-Liebesküsse der kleinsten Sekunde, in der sich ihre Lippen berührt haben. Selten haben mich einzelne Worte, einzelne Gedanken, so fesseln können. Ich kann Mathias Malzieus "kleinsten Kuss der Welt" nur jedem Romantikerherzchen unter euch empfehlen, lasst euch auf seine wunderschöne, lyrische Welt ein.

Hat mich nicht ganz in seinen Bann gezogen.

Von: Liss Datum : 03.10.2015

goood-reading.blogspot.de/

Mathias Malzieu verzaubert mit sanften, melodischen Worten, mit Metaphern und ausschweifenden Beschreibungen, bei denen mir das Herz aufgeht. Diesmal handelt die Geschichte von einem Mann, der eine Frau küsste, welche darauf folgend verschwand. Und weil sie ihm so gut gefiel, musste er sie einfach wiedersehen und machte sich mit allen möglichen Mitteln auf die Suche.

Wen man Bücher dieses Autors lesen möchte, muss man sich darauf einlassen, dass man der Fantasie freien Lauf lässt. Pralinen aus Spucke und sprechende ,mechanische Papageien sind da keine Besonderheit und tragen zur romantischen Atmosphäre bei. Die Art und Weise der Suche ist aufregend, da man mit den Protagonisten mitfiebert. Man will die unsichtbare Frau und ihre Geschichte kennen lernen.

Wenn auch mich diesmal die Reise nicht ganz so in seinen Bann gezogen hat, wie das letzte Mal, so war doch die Überraschung am Ende groß. Damit hatte ich nicht gerechnet und war gespannt auf vielerlei Erklärungen. Die Geschichte an sich war logisch und strukturiert, aber es fehlte das besondere Etwas. Vor allem die Tiefe. Es war romantisch und liebevoll, doch die große Liebe und der Funken kamen bei mir leider einfach nicht an. Das war ziemlich schade.

Fazit

"Der kleinste Kuss der Welt" bietet vor allem romantische, melodische Beschreibungen, wie es kein anderer Autor zu schreiben vermag. Seine Worte ergeben eine Melodie in meinem Kopf, die sanft und ruhig auf 120 Seiten erzählt wird. Jedoch fehlte es an Tiefe und der Funken wollte bei mir leider nicht überspringen. 4/5 Punkte.

Das wohl kleinste skurrile Märchen über die Liebe

Von: BÜCHERLESER Datum : 30.09.2015

https://buecherleser.wordpress.com/

INHALT

Der deprimierte Erfinder, Protagonist in “Der kleinste Kuss der Welt”, wurde von der Frau verlassen, die er für seine Auserwählte hielt. Mit zerbrochenem Herzen lebt in Paris, bis er sich auf einem Tanzabend den kleinsten Kuss der Welt stiehlt und die Frau unsichtbar wird.
Eine kuriose Suche beginnt, bei der ein Papagei die Hauptrolle spielt.

FAZIT

“Der kleinste Kuss der Welt” von Mathias Malzieu war für mich eine völlig neue Leseerfahrung. Mit seinem magisch-poetischen Schreibstil erzählt Malzieu hier ein kleines phantastisches Märchen über die Liebe, ihrem Verlust und der Suche nach dem Glück.
Dabei nutzt Malzieu so viele Bilder, dass es wohl so viele Geschichten wie Leser gibt. Jeder wird wohl auf Grund seiner Erfahrungen andere Schlüsse ziehen und seinen Fokus auf andere Punkte der Geschichte setzt.
Das kleine Kunstwerk von Malzieu hat bei mir -die 125 Seiten waren in einem Rutsch gelesen – einen gedichtähnlichen Nachklang hinterlassen, sodass ich mir einige Tage genommen habe, um meine Rezension zu schreiben. Ich habe immer wieder dem Nachhall des kleinen Märchens gelauscht und für mich über die Geschichte des deprimierten Erfinders nachgedacht.

“Der kleinste Kuss der Welt” war mein erstes Buch von Malzieu, daher haben mich sowohl der Touch schwarzer Humor als auch die skurrile Note der kleinen Geschichte überrascht. Ich musste mich an Schreibstil und Sprachbild von Malzieu gewöhnen, einerseits macht genau das den Reiz des kurzen Märchens aus, andererseits wirkte es stellenweise doch auch zu gewollt. Dennoch konnte ich gut in die Geschichte eintauchen und habe mit dem deprimierten Erfinder mitgefühlt.

Das aktuelle Werk von Mathias Malzieu ist eine Leseempfehlung für alle, die eine kurzweilige Odyssee in Sachen Liebe nicht ablehnen und dabei bereit sind skurrile Elemente im scheinbar nicht normalen Alltag der Stadt der Liebe zu akzeptieren.

Poesie für die Sinne!

Von: Samys Lesestübchen ( Sabrina Mayer ) Datum : 29.09.2015

samysbooks.blogspot.de/

Klapptext:

Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Meine Meinung:
Normalerweise ist es absolut nicht meine Art mit dem Klapptext meine Rezensionen zu beginnen, doch bei diesem Buch muss ich leider eine Ausnahme machen, denn sonst würde die malerische Poesie des Buches verloren gehen!
Mathias Malzieu ist ein Phänomen. Sein Schreibstil ist voller Poesie, Gefühl und verleiht einen himmlischen Beigeschmack und so schafft er es mit sinnlicher und schmeichelhafter Eleganz in nur 125 Seiten von der Liebe, die Magie eines flüchtigen ersten Kusses und der herzzerreißenden Suche nach dem Glück, zu schreiben und den Leser Anteil an der Geschichte des Protagonisten nehmen zu lassen.
Die Poesie ist sein Leitfaden und schwingt in jedem seiner Sätze mit, wie eine zauberhafte anmutige Melodie hallen die gelesenen Worte im Kopf wieder, ein sinnlicher Nachklang erhellt bzw. ergreift das Herz und lässt den Leser dahin schmelzen.
Mit einem Hauch schwarzen Humors erhält das Buch eine skurrile Note, welche das Gesamtpaket zu einem absoluten Hochgenuss entwickelt!
Das Cover ist ein wahres Kunstwerk und das Buch ist ein Schmuckstück, welches jedes Bücherregal zu einem absoluten Hingucker macht!

Fazit:
Magisch, zauberhaft und poetisch, mehr kann ich dazu nicht sagen! Ein absolutes Must Read, denn um herauszufinden was sich hinter diesem Kunstwerk verbirgt und was es in einem auslöst, muss man es selbst gelesen haben!

Unglücklicherweise nicht mehr als mittelmäßig, dafür gibt es einfach zu viele Schwächen.

Von: Filia Libri Datum : 24.09.2015

anima-libri.de

"Der kleinste Kuss der Welt" von Mathias Malzieu ist mein mittlerweile dritter Roman des französischen Autors und irgendwie... Das Cover ist auch beim dritten Mal noch wirklich traumhaft und wunder-, wunderschön, absolut passend für Malzieus moderne Märchen. Aber die Geschichte ist einfach nicht mehr so überzeugend.

Es geht, wie wohl immer bei Malzieu, um die Liebe. Und zwar um die eine, die große, mitunter auch die einzige Liebe. Und so erzählt der Autor erneut eine märchenhaft-mystische Liebesgeschichte, allerdings eine, bei der die Mystik und der Zauber des Ungewöhnlichen für meinen Geschmack viel zu schnell abhanden gekommen ist.

Dabei hat der Schreibstil des Autors nach wie vor etwas magisches, er ist sehr bildhaft und reich an Metaphern und wie schon nach der Lektüre der ersten beiden Bände wünsche ich mir auch jetzt wieder, dass ich die Geschichte auf Französisch lesen könnte, denn wenn die Sprache einen schon in der deutschen Übersetzung verzaubern kann, wie intensiv muss sie dann erst im Original sein?

Unglücklicherweise geht dieser tolle Sprachstil mit einem weit weniger tollen Erzählstil einher, der neben der für meinen Geschmack viel zu schnellen Entmystifizierung und Banalisierung der Liebsten und der Liebe auch mit dem einen oder anderen Infodump und einem Stalkermotiv daher kommt - definitiv nicht unbedingt märchenhaft.

Im Vergleich zu "Die Mechanik des Herzens", das mir ja außerordentlich gut gefallen hat, und "Methamorphose am Rande des Himmels", das mir leider schon eine Ecke weniger gefallen hat, ist "Der kleinste Kuss der Welt" von Mathias Malzieu daher unglücklicherweise nicht mehr als mittelmäßig, dafür gibt es einfach zu viele Schwächen. Sehr schade!

Wortgewaltig, Poetisch und durch und durch Zauberhaft !

Von: Ina's Little Bakery Datum : 23.09.2015

www.inas-little-bakery.blogspot.de

Vor langer Zeit hat ein deprimierter Erfinder den Weltkrieg der Liebe verloren. Sein in tausend Teile zersplittertes Herz liegt nun in einem Schuhkarton, er glaubt nicht daran, das es jemals wieder schlagen wird, doch dann trifft er im Théatre du Renard eine wunderschöne mysteriöse Frau. Er nähert sich ihr zaghaft und plötzlich treffen ihre Lippen im kleinsten Kuss der Welt aufeinander und die Frau verschwindet. Sie wird unsichtbar, einfach so.

Der Erfinder ist fest entschlossen sie wiederzufinden. Er zieht einen alten verschrobenen Detektiv und dessen sprechenden Papagei zu Rate und findet sein Glück bald ganz anders als erwartet.

Meinung:
Für das Cover gibt es eigentlich keine Worte. Was soll man da groß beschreiben ? Es ist, wie man auf den ersten Blick erkennen kann, ein Traum von Benjamin Lacombe, an dem man sich nicht sattsehen kann. Wie schon bei seinen letzten beiden Romanen setzt der Autor auch hier auf die Kunst seines Kollegen und trifft damit voll ins Schwarze.

Malzieus Geschichten sind gleichen teils wunderbar wie auch absolut skurril. Er ist ein Meister atemberaubend schöner Worte, entführt uns mit seiner grenzenlosen Fantasie und seiner einzigartigen gewaltigen Poesie in eine Traumwelt aus der wir nur schwer wieder zurückfinden, wenn wir erst einmal hineingetaucht sind.
Ich gebe zu, man muss seine Art zu erzählen schon mögen um mit diesem Roman glücklich zu werden, denn sein Stil ist sehr gehoben und eine Aneinanderreihung endlos erscheinender Metaphern. Seine Werke sind pures Kopfkino, ich liebe das ! Malzieus Romane sind genau aus diesen Gründen immer etwas ganz Besonderes und zielen bei mir direkt ins Herz.

"Ich bin ein deprimierter Erfinder."
"Was soll das denn heißen ?"
"Ich erfinde alle möglichen Dinge,
und wenn sie nicht funktionieren, bin ich deprimiert.
Zusammengenommen ergibt das einen deprimierten Erfinder."
Seite 15

Unser Protagonist, der deprimierte Erfinder, ist ein toll ausgearbeiter Charakter, ebenso wie alle anderen Figuren besticht er durch einen teils sehr eigenen und irgendwie auch ein wenig sonderbaren Charme. Es war ein wahres Vergnügen ihn auf seiner Suche nach der unsichtbaren Frau, aber auch beim Erfinden von kuriosen Dingen, in die einmal mehr Malzieus Interesse zum Steampunk einfließen, zu begleiten.

In diesem, mit nur 126 Seiten doch recht dünnen Roman, mit dem Malzieu aber so viel ausdrückt wie manch anderer Autor mit 400 Seiten, geht es in erster Linie um die Liebe und die verzweifelte Suche nach der selbigen. Aber auch darum, das man das Glück manchmal direkt vor der Nase hat, man muss nur genau hinsehen.

Ein reizender Pluspunkt sind die "Liebespflaster" am Ende des Romans, kleine eigenwillige Gedichte des Erfinders.

Fazit:
"Der kleinste Kuss der Welt" ist ein ganz wunderbarer Roman über das Suchen und Finden der Liebe. Malzieu entführt uns auch diesmal wieder in eine absolut fantastische Geschichte, die durch ihre sonderbaren aber liebenswerten Charaktere und vorallem durch den unvergleichlichen und wortgewaltigen Erzählstil des Autors besticht.
Ganz großes Kopfkino, das man sich nicht entgehen lassen sollte !

Poetisch, abgedreht und bezaubernd

Von: Vanessas Bücherecke Datum : 18.09.2015

vanessasbuecherecke.wordpress.com

Inhalt aus dem Klappentext:
Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Meinung:
Es gibt Bücher, die sind sprachlich einfach kleine Kunstwerke. Mathias Malzieus neuestes Werk "Der kleinste Kuss der Welt" ist eines dieser Bücher und lässt den Leser märchenhaft abtauchen lässt.
In diesem Buch erhält ein melancholischer Erfinder den kleinsten Kuss der Welt und die Geküsste wird direkt danach unsichtbar. Eine Tragödie für ihn, denn er möchte sie unbedingt wiederfinden und diesen so ganz und gar einzigartigen Kuss wiederholen. Und so macht er sich auf die Suche nach ihr, ergründet den Kuss bis in seine kleinsten Einzelteile und zieht uns als Leser in eine Welt, die so fantastisch, abgedreht und traumhaft ist, dass man gar nicht mehr aus dem Buch heraus möchte.
Der Erfinder ist, wie schon erwähnt, eine etwas schwermütige Figur und muss gerade eine schwere Enttäuschung in seinem Leben verarbeiten. Aber er ist auch recht ehrgeizig, wenn er sich von seiner Niedergeschlagenheit nicht runterziehen lässt. Mehr möchte ich an dieser Stelle von ihm nicht verraten und auch nicht über die anderen liebenswerten und sympathischen Protagonisten, um nicht zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen.
Mathias Malzieu zeichnet ein wirklich faszinierendes Bild in diesem Buch. Sein Märchen liest sich wie eine gedruckte Tim Burton Verfilmung und ist so fantastisch wie einzigartig in seiner Idee. Aber auch die Botschaft, die dieses Buch vermittelt, geht bei all dem Ideenreichtum nicht unter und lässt den Leser bedauernd und nachdenklich zurück. Bedauernd, weil diese so zauberhafte Geschichte schon zu Ende ist. Nachdenklich, da die Story einen nicht loslässt und über das Buch hinaus beschäftigt. Geschrieben ist das Märchen aus der Ich-Perspektive und man erlebt die Ereignisse aus der Sicht des Erfinders. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und das Buch ist von der Seitenzahl auch nicht sehr umfangreich. Trotzdem ist es alles andere als eine Lektüre, die man mal eben so nebenbei liest. Malzieus poetischer Schreibstil, seine Liebe zu Details, Metaphern und Abstrusen fesseln einfach. Jede Zeile, jedes Wort, jeder Absatz klingt wie eine Liebeserklärung und ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen zu diesem Buch einfach nicht mehr raus. Also nehmt euch die Zeit und lasst euch von Malzieu verzaubern!

Fazit:
Märchenhaft, einfühlsam, ideenreich und wunderschön erzählt Mathias Malzieu hier eine faszinierende Liebesgeschichte, die mich stark beeindruckt hat und lange nachwirkt. Wer skurrile und abgedrehte Geschichten a la Tim Burton mag, sollte unbedingt Malzieus Werke lesen.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

ein Kuss mit Folgen

Von: Twig Datum : 17.09.2015

https://www.youtube.com/channel/UClsLdTnHDqNi_LumKK6HH-A

4,5 Sterne
Dies ist nun mein dritter Malzieu und mal wieder hat er es geschafft mich von dem hier und jetzt abzulenken und in eine kunterbunte, verträumte und liebevolle Welt einzutauchen.
Wie bei allen Geschichten von Malzieu geht es in diesem Buch um die liebe. Um die ein, ie große Liebe!? Oder eher darum sich selbst zu lieben oder etwas zu lieben was so nicht exestiert. Dieses Buch spielt mit vielen dieser Thematiken und ist durch Malzieus einmaligen Schreibstil mal etwas anstößig und dann wieder herzzereißend. Sein Schreibstil ist herlich erfrischend und es tut gut das er in Worten Liebe kein Blatt vor den Mund nimmt und die Dinge so beschreibt wie sie sind.
Viel mehr möchte ich nicht verraten da dieses Buch doch sehr kurz ist und ich die Leseerfahrung nicht vorweg nehmen möchte.

Hier der Klappentext.
Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Mathias Malzieu – Der kleinste Kuss der Welt

Von: buecherherz Datum : 16.09.2015

https://buecherherz.wordpress.com/

Ein melancholischer Erfinder trifft bei einem Tanzabend auf die atemberaubend schöne Sobralia. Doch als er allen Mut zusammennimmt und ihr einen flüchtigen Kuss gibt, wird sie unsichtbar. Mithilfe eines magischen Papageis gelingt es ihm, die unsichtbare Schöne wiederzufinden. Doch Sobralia wagt nicht, ihrem Verehrer ihr wahres Gesicht zu zeigen... (Klappentext)

Ich habe bisher zwei Bücher von Mathias Malzieu gelesen und beide ließen mich begeistert zurück.
Ich war von der Sprache verzaubert und von den Geschichten fasziniert. Ein Junge, der anstatt eines Herzens eine Kuckucksuhr besitzt ("Die Mechanik des Herzens") und ein Mann, der eine Frau trifft, die Federn trägt und fliegen kann ("Metamorphose am Rande des Himmels").
Als würde das nicht schon reichen, waren die Coverbilder auch noch wunderwunderschön und allein die hätten den Kauf für mich gerechtfertigt.
Es stand für mich fest, "Der kleinste Kuss der Welt" musste ganz schnell in mein Regal wandern.

Die Geschichte versprach wieder außergewöhnlich zu werden.
Ein Erfinder küsst eine Frau. Es dauert nur den Bruchteil einer Sekunde und doch reicht das, damit sie plötzlich unsichtbar wird. Doch dieser kleinste je verzeichnete Kuss schafft es, damit er die Unsichtbare nicht vergessen kann. Er sucht einen Detektiv auf, der auf ungewöhnliche Fälle spezialisiert ist und bekommt dort einen Papagei. Mithilfe dieses besonderen Papageis, macht er sich auf die Suche.

Durch die Kürze des Buches hat die Geschichte nur wenig Platz, sich zu entfalten. Doch Mathias Malzieu hat es wieder einmal geschafft, dass gar nicht mehr Raum nötig war. Er konnte sogar noch eine vielschichte Story erzählen. Es gibt nicht nur die unsichtbare Frau, sondern auch noch einige Nebenschauplätze, die alle ein großes Ganzes ergaben.

Auch wenn ich gern wissen wollte, wer die unsichtbare Frau ist und ob der Erfinder und sie zusammenfinden werden, nahm mich diese Spannung nicht vollends ein. Ich fieberte nicht so sehr mit, wie ich es mir gewünscht hatte.

Neben der Geschichte leben die Malzieu-Bücher für mich auch von der besondere Sprache.
Sie strotzt vor Metaphern und Neologismen. Es ist, als würde Malzieu eine ganz andere Sprache sprechen als alle anderen. Eine fantasievollere, ausgefallenere, zauberhaftere, intensivere.
Und doch konnte sie mich in diesem Buch – anders als in den vorherigen beiden – nicht ganz überzeugen. Sie kam mir noch verschwurbelter vor, noch ungewöhnlicher. Ausgefallene Metaphern und starke Sprachbilder durchzogen den Text. Sie waren nicht übermäßig dominant, aber wenn sie da waren, waren sie nicht so zart und schön, wie ich es von ihm gewohnt war. Manches musste ich doppelt lesen.

Oft war ich mir auch nicht sicher, ob es eine Metapher sein soll oder tatsächlich ernst gemeint war. Hat der Protagonist wirklich Kampfeichhörnchen vor sein Skateboard gespannt? Liegt sein Herz wirklich in einem Schuhkarton? Ist das alles ernst gemeint? Die Fantasie dieses Buches würde es hergeben.

Trotz der Melancholie des Buches musste ich oft kichern und lächeln, denn es eine gehörige Portion Humor.

Letztendlich konnte mich das Buch leider nicht so sehr überzeugen wie "Die Mechanik des Herzens" und "Metamorphose am Rande des Himmels".
Die Geschichte war außergewöhnlich, es fehlte mir aber ein wenig Spannung.
Die Sprache war in diesem Buch manches Mal anstrengend und nicht mehr ganz so zauberhaft.
Ich hatte Spaß an dem Buch, aber ich wurde einfach nicht mitgerissen und berührt.

Ein sprachlicher Zauberkasten - einfach wundervoll!

Von: Michael (Influenza Bookosa) Datum : 12.09.2015

influenza-bookosa.de/der-kleinste-kuss-der-welt-mathias-malzieu/

„Der kleinste Kuss der Welt“ ist eines dieser Bücher, das man am Ende mit einer zufriedenen Seufzer zuklappt, umdreht und gleich nochmal von vorne beginnt. Ein modernes Märchen über Liebe und Glück. Ein sprachlicher Zauberkasten. Ein Herzensbuch.