Leserstimmen zu
Die Königin der Schatten - Verflucht

Erika Johansen

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Nach dem errungenen Sieg auf dem Argivepass, scheint der Krieg mit der roten Königin unausweichlich. Kelsea steht nicht nur der Gefahr eines Krieges gegenüber, sondern auch dem Zorn des Klerus. Zudem suchen Kelsea Visionen einer Zeit heim, die schon sehr lange zurück liegt. Wird sich Kelsea all diesen Herausforderungen stellen können? Die Königin der Schatten – Verflucht von Erika Johansen ist der zweite Teil der Tearling Saga. Im Mittelpunkt steht Kelsea und ihr Kampf gegen die rote Königin. Zudem kommt im zweiten Band eine weitere Perspektive hinzu. Lily lebt in einer Zeit vor dem Entstehen Tearlings. Man könnte diese Zeit mit einer dystopischen Version unserer Welt gleichsetzen. Am Beginn des Buches hat mich Lily´s Sichtweise verwirrt und ich fand es dementsprechend langweilig. Es fiel mir schwer eine Verknüpfungspunkt zwischen Lily und Kelsea zu finden. Je weiter die Handlung fortschreitet, umso interessanter wird Lily´s Welt und ich konnte schnell feststellen, dass ihre Sichtweise eine Verständnislücke ausfüllt. Unter dem Druck des bevorstehenden Krieges verändert sich Kelsea. Die ängstliche und unsichere Kelsea ist lang verschwunden. Sie zeigt sich als starke Herrscherin über das Reich, obwohl sie auch Angst um ihre treuen Gefährten und ihr loyales Volk hat. Ich finde ihre Wandlung tritt stark hervor und hat mir persönlich gut gefallen. Ein ganz wichtiger Punkt, der in diesem Buch aufgegriffen wird, ist die Entstehung Tearlings. Kelsea beschäftigt sich intensiv mit ihren Vorfahren und den bisherigen Herrschern Tearlings. Nach diesem Buch hat man ein besseres Verständnis der Welt und ihrer Entstehung. Fazit Ein gelungener zweiter Band, der Kelsea vor vielen Aufgaben als Königin stellt. Der Krieg rückt immer näher und Kelsea trifft Vorbereitungen. Kelseas Visionen stellen sie vor einem großen Rätsel, das sie lösen sollte. Mit diesem Buch hat man ein besseres Verständnis der Welt und ihrer Entstehung gewonnen.

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Bei dem Buch habe ich mich etwas schwer getan mit dem Lesen. Leider habe ich dadurch auch ziemlich schwer getan, es schnell durchzulesen. Allerdings wird es durchaus spannend. In dem Buch gibt es einen interessanten Perspektivwechsel, der aber kein richtiger zu sein scheint. Da werde ich jetzt nicht weiter drauf eingehen, da ich Euch ansonsten spoilern würde. Dieser Perspektivwechsel hat mir wirklich gut gefallen, da er das Buch nochmal spannend gemacht hat und ich die ganze Zeit mit gefiebert habe, wie diese zusammenhängen. Kelseas Leben ist sehr weitreichend und auch ihre Verwandtschaftsverhältnisse sind ziemlich verquer. Das Buch sollte man aber definitiv nicht abschreiben, da die Story ziemlich gut miteinander verwoben ist. Es war echt spannend. Die Autorin versteht es wirklich eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Nach und nach lüften sich einige Geheimnisse, aber man tappt doch so manches mal im Dunkeln. Zwischendurch kann man erahnen, in welche Richtung das Buch gehen könnte. Allerdings eine konkrete Vorahnung wie alles zusammenhängt, bekommt man nicht. Das Ende finde ich ein wenig zu lasch, da es einfach so schnell geht und man sich denkt: das soll es gewesen sein? Ich werde definitiv den nächsten Teil schnellst möglich lesen, damit ich endlich Gewissheit habe, wieso die Geschichte so funktionieren konnte und was Tearling noch erwarten wird. Fazit: Das Buch an sich hatte einen guten Schreibstill und man konnte sich darin fallen lassen. Durch die Perspektivwechsel ist Spannung aufgekommen, die sich bis zum Schluss gehalten hat. Außerdem ist die Welt um Tearling weitreichend und gut ausgearbeitet. Leider hat mir persönlich am Ende etwas gefehlt, aber das kann sich ja im dritten Teil noch ändern. Deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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Endlich konnte ich den zweiten Teil der Tearling Trilogie lesen und ich wurde nicht enttäuscht, es geht genauso spannend weiter wie es im ersten aufgehört hat. Der Schreibstil ist auch wieder super zu lesen und auch sehr gut und einfach geschrieben. Kalsea ist eine sehr nette und sympatische Königin, die mit allen Mitteln versucht Mortmesne davon abzuhalten den Krieg gegen Tearling weiterzuführen. Doch was sie dann erfährt, wird das Schicksal von Tearling für immer verändern. Was wird es sein, was solche Auswirkungen auf das Volk Tearling hat, hat es etwas mit den Reich Mortmesne zu tun oder kann Kalsea durch dieses Schicksal doch den Krieg gewinnen oder gar ganz verhindern. Eine sehr tolle Fortsetzung, ich bin schon sehr gespannt auf den letzten Teil der Trilogie und warte darauf das er endlich erscheint. Eine Leseempfehlung ist dieses Buch aufjedenfall wert.

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Zwar konnte Keslea ihr Volk hinter sich einen und ist zur starken Herrscherin Tearlings geworden, aber die Bedrohung durch die feindliche Rote Königin mit ihrer Mort-Armee ist weiterhin sehr präsent. Keslea muss alle Kräfte aufbieten, sich ihr entgegenzustellen, doch immer wieder wird sie von Visionen aus der Zeit vor der Überfahrt heimgesucht. Lily, eine junge und von ihrem Mann unterdrückte Frau, spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle... Der erste Band der Trilogie von Erika Johansen konnte mich schon begeistern, mit „Verflucht“ hat sie nun schnell nachgelegt und führt die Ereignisse aus dem ersten Band nahtlos fort. Zwar ist nach dem Finale des Vorgängers etwas Ruhe eingekehrt, dennoch wird die Geschichte hier recht schnell weitererzählt. Dabei wird die Handlung noch deutlich komplexer und wird durch zahlreiche neue Elemente angereichert, neben den vielen politischen Vorgängen in Tearling und dem Kampf gegen die Rote Königin ist insbesondere der Blick in die Vergangenheit ein wesentliches Element. Auch Lily wächst einem schnell ans Herz, ihre Geschichte ist sehr bewegend und offenbart zudem noch mehr von der Geschichte Tearlings. Die große Überfahrt wird hier thematisiert, wobei noch keine absolute Auflösung, kein deutlicher Zusammenhang zur aktuellen Situation geboten wird – was den Reiz der Reihe nur noch weiter steigert. Gut gefällt mir auch, dass sich die verschiedenen Themen die Waage halten, dass immer wieder dynamische Wechsel entstehen, die das Geschehen so kurzweilig machen. Besonders gelungen ist hier die Figur der Roten Königin, die weiterhin mysteriös und machtvoll dargestellt wurde, ihre Motive, ihre Vergangenheit bleiben im Verborgenen. Ebenso wie im Vorgängerroman ist im Mittelteil ein kleiner Spannungsabfall festzustellen, hier zieht sich die Handlung etwas, was auch wegen der manchmal zu lang geratenen Kapitel verstärkt wird. Dafür wird die düstere Welt, die Johansen geschaffen hat, noch weiter ausgeschmückt, der flüssige und gut gewählte Schreibstil kommt dabei gut zur Geltung. Die Charaktere wirken lebendig und wurden gut erdacht, sie handeln schlüssig und werden recht bildlich dargestellt. Kelsea wird in diesem Band mit neuen Aufgaben konfrontiert, die Handlung entwickelt sich dabei stetig weiter und erlaubt einen noch umfassenderen Blick auf die Welt Tearlings, aud die Entwicklung der Charaktere, auf die geheimnisvolle Rote Königin. Der flüssige Verlauf ist sehr spannend gelungen und fügt viele neue Elemente hinzu. Weiterhin sehr lesenswert.

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Nach dem ersten Band hatte ich keine allzu großen Erwartungen, dass mir der zweite wesentlich besser gefallen würde, doch schien er zu Beginn etwas besser zu sein. Wie sehr ich mich doch getäuscht hatte. Aufgrund der Ereignisse und der Taten Kelseas, muss Kelsea nun auch mit den Konsequenzen leben, dabei offenbart sich nun auch eine andere Seite in ihr, während der Krieg naht. Mir gefiel dieses Buch wahrlich nicht im geringsten, da es allzu vorhersehbar war und die Hoffnung, dass alles aus dem ersten Band auf logische und durchdachte Art und Weise aufgelöst werden würde, war ein Wunsch, der nicht in Erfüllung ging. Zwar erfuhr man etwas aus der Zeit vor der Überfahrt und auch wie sie stattfand, wodurch eine Verschmelzung aus Fantasy und Dystopie entstand, doch der Rückblick in die Vergangenheit ist teils sehr unglaubhaft und zu einfach gelöst. Ich kann es nicht verstehen, wie es in fünfzig bis sechzig Jahren so werden könnte. Die Frauen werden wieder einmal komplett unterdrückt, ebenso Homosexualität (obwohl die Welt sich momentan im Wandel befindet und man diese endlich als etwas Normales akzeptiert und sich dies nicht einfach wieder ändern würde) und die Religion. Was ist mit dem Menschen damals gewesen? Warum haben sie nicht protestiert? Ich sah keine schwer bewaffneten Menschen, die wie in sehr guten Dystopien alles in Schach halten, jeden unterdrücken. Nur die Mauer und eine große Kluft zwischen Arm und Reich. Wie dies genau passiert ist...? Auch die Erklärung, weshalb die Welt in Tearling dem Mittelalter gleicht (und dennoch in sich widersprüchlich ist) ist vollkommen sinnfrei. Man entscheidet sich gewissermaßen dafür, wie im Mittelalter zu leben. Warum? Das Mittelalter war keine schöne Zeit. Es war beherrscht von Krankheit, Tod und all dem Schlechten. Ich bezweifle, dass es noch eine bessere Erklärung geben wird. Auch warum niemand ein ordentliches Buch für das Leben mitgenommen hat. Wie konnte kein technisches Buch oder eines über die Medizin überleben, dafür aber Harry Potter, Herr der Ringe, Der Hobbit und Psychologiebücher? Es gibt durchaus Menschen, die sich für Technik etc. interessieren. Man kam auch den einzelnen Charakteren kein bisschen näher, auch wenn manche ein bisschen mehr Hintergrund bekamen, welcher dennoch keine Tiefe brachte. Die Vergangenheit stand in keiner so rechten Beziehung zu den einzelnen Personen. Es fühlte sich eher so an, als hätte man sie an sie geklebt, denn die Geschichte war auf einmal da. Es gab keine richtige Verbindung, denn nichts deutete in den Handlungen vorher darauf hin. Nur auf einmal kam es hervor und war vollkommen deutlich. So auch der Analphabetismus Maces. Ich verstehe diesen zwar, nachdem man mehr aus seiner Kindheit erfahren hat, etwas besser, aber mir erschien er nur ein Grund zu sein, um eine neue Interaktion und Seiten füllende Wörter zu haben, zumal es auch nicht zur Handlung beitrug. Es war da und Punkt. So verhielt es sich auch mit zahlreichen anderen Taten, die zwar beschrieben wurden, aber vollkommen bedeutungslos waren. Eher trugen zu sie zu der weiteren Unlogik des Buches bei, wie zum Beispiel, dass es keine Konsequenzen für ein freches und respektloses Verhalten eines Kindes gab, sondern diesem eher jeder Wunsch ohne triftigen Grund erfüllt wurde. Und alles ist dazu noch recht widersprüchlich. Dennoch mochte ich Mace, aber auch den Fetch. Mir waren sogar Row Finn und Thorne sympathisch. THORNE! Und das muss dann schon etwas heißen. Doch sie sagten Kelsea endlich einmal die Wahrheit. Die Wahrheit darüber, dass sie kindisch war und wie wenig sie die Auswirkungen ihrer Taten sah, dass sie ihr Augenmerk in die falsche Richtung lenkte. Es schmerzt regelrecht, sie als Hauptcharakter zu haben und mitanzusehen, wie ihre Handlungen alles nur noch schlimmer machen und (Entschuldigung) wie dumm diese eigentlich sind. Dabei wird doch immer wieder gesagt, wie schlau sie ist. Für mich war sie unerreichbar und äußerst unsympathisch. Außerdem sollte ein Buch, lehrreich sein, zumindest zu einem kleinen Teil. Aber durch Kelsea werden falsche Werte dargelegt, dass man schön zu sein hat (sie wird es auch wirklich) und wie Selbstverletzung geschieht. Dabei hat sie nicht einmal einen sehr guten Grund dafür. Die Wut. Dies ist ein allseits herrschendes Gefühl, das in grundlegend falsche Worte gepackt wird. Ach, was auch wichtig ist, ist Kelseas Entjungferung. Ich weiß wirklich nicht, wie sie in der Isolierung ihrer Kindheit solch falsche Ansichten hatte aufstellen können. Niemand hat sie aufgrund ihres Aussehens schikaniert, niemand hat ihr gesagt, dass man mit 19 längst sein erstes Mal hatte haben müssen. Lily, das Mädchen, aus dessen Sicht die Vergangenheit erzählt wird (und sie definitiv die falsche Person dafür ist), ist eine Kopie Kelseas. So wie es auch viele weitere gleiche Charaktere gibt. Für mich war das Buch nur enttäuschend und wieder einmal sehr, sehr vorhersehbar. Es besaß keine Tiefe, was wohl daran lag, dass viele Eigenschaften auf einmal auftauchten, der Mangel an Logik war immer vorhanden, wodurch es unglaubhaft wurde. Und alles in einem wirkt es für mich wie ein schlechter Versuch, sich an Game of Thrones zu orientieren. Leider war es nur nicht so unglaublich gut durchstrickt und interessant.

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Inhalt Kelsea Glynn, Königin von Tearling, hat Menschlichkeit und Gerechtigkeit in ihr Königreich gebracht. Ihr Volk liebt sie. Doch die Rote Königin von Mortmesne trachtet es immer noch nach Rache. Denn Kelsea hat die Sklavenlieferungen gestoppt und somit einen jahrelangen Vertrag von heute auf morgen beendet. Damit ist die Rote Königin überhaupt nicht zufrieden und hat Tearling den Krieg erklärt. Kelsea muss nun ihr Königreich vor den gefährlichen Mort beschützen. Gleichzeitig entdeckt sie in ihren Saphiren eine uralte Magie und kommt so einigen Geheimnissen auf die Spur. Meinung Der zweite Teil knüpft fast nahtlos an den ersten an und ich war sofort wieder mitten im Geschehen. Ich habe mich auf altbekannte Charaktere gefreut und war gespannt, wie Kelsea den Krieg gegen die Mort verhindern will. Kelsea hat eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Wer noch den Anfang vom ersten Band in Erinnerung hat, wird sie kaum wieder erkennen. Sie ist reifer, erwachsener und nachdenklicher geworden. Sie versteift sich auch nicht mehr so auf den Fetch (den ich ja sehr komisch finde irgendwie, habe ihn in diesem Buch auch nicht vermisst😀 ) und bändelt mit einem anderen Mann an. Trotzdem entsteht hier keine Liebesgeschichte (Pluspunkt), sondern diese kleine Liebelei wird wirklich nur am Rande erzählt. Die Magie tritt langsam stärker zu Tage, die Saphire, die Kelsea um den Hals trägt, werden mächtiger und ergreifen öfter von ihr Besitz. Sie beginnt zu traumwandeln und kann dabei in die Vergangenheit blicken. Diese Szenen fand ich ja jedes Mal unglaublich gut! Plötzlich befinden wir uns dann in Amerika um 2060 herum. Wir erfahren welche Entwicklungen das Land hingelegt hat und wie es überhaupt zu der Überfahrt von William Tear ins alte England gekommen ist. Ich fand diese vielen Hintergrundinformation gradios! Endlich mal ne Bücherreihe, die mir genau das an Infos liefert, was ich mir die ganze Zeit gewünscht hab. Super! Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, sehr detailliert, dabei aufs Wesentliche konzentriert, teilweise etwas nüchtern und unemotional (fand ich nicht störend). Die 608 Seiten kamen mir nicht wie ein Monsterprojekt vor, sondern flogen nur so dahin. Zum Ende hin steigert die Autorin die Spannung ins beinahe Unermessliche und ich war genauso aufgewühlt wie die Charaktere im Buch. Wir haben es zum Schluss mal wieder mit nem kleinen Cliffhanger zu tun und ich bin echt gespannt, wie die Reihe enden wird, wie es mit Kelsea und Tearling weitergeht und ob wir im dritten Teil noch einmal so viele Rückblenden haben werden (bitte ja!). Fazit Die Reihe „Die Königin der Schatten“ ist ein klasse Fantasy- und Dystopiemix und sprudelt vor Spannung nur so über. Ich bin sehr begeistert und finde, dass die Bücher viel mehr Beachtung verdienen, als sie derzeit bekommen. Lest sie!

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