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Leserstimmen (35)

Erika Johansen: Die Königin der Schatten - Verbannt (Erika Johansen) (3)

Die Königin der Schatten - Verbannt Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31588-4

Erschienen: 26.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Ein klasse Abschluss, ein geniales Leseerlebnis!

Von: Damaris Datum : 10.11.2017

www.damarisliest.de

Es fing alles damit an, dass ein junges Mädchen, Kelsea Glynn, von der Garde der Königin aus dem Haus ihrer Pflegeeltern geholt wurde. Ab jetzt sollte Kelsea das Königreich Tearling regieren. Das versprach Spannung und Machtspielchen, auch etwas Magie, und präsentierte sich anfangs als ganz klassische High Fantasy. Doch es kam anders. "Die Königin der Schatten" wurde zu einer komplexen und anziehenden Geschichte, in der die altertümliche Gegenwart auf eine (bzw. unsere) futuristische Welt aufbaut. Sie spielt also in der Zukunft. Eine Art dystopische Monarchie, die sich wie High Fantasy liest? Sehr, sehr großartig! Jetzt, mit dem Abschlussband "Verbannt", schließt sich der Kreis aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ist wirklich ein Leseerlebnis der Extraklasse.

Wie schon gewohnt wird die Geschichte von der Autorin aus der Perspektive von mehreren Personen erzählt. Da wäre natürlich vordergründig Kelsea selbst, die Königin von Tearling. Aber auch ihre Gegenspielerin, die Rote Königin aus Mortmesne oder der Hauptmann der Königinnengarde, Mace, kommen zu Wort. Dazu noch viele mehr. Das erscheint willkürlich, ist es aber nicht. Obwohl einige Personen nur ein Mal zu Wort kommen, fühlte ich mich als Leser jedem Einzelnen verbunden oder abgestoßen, je nach Charakter und Eigenart. Alleine von einer Person hätte ich gerne mehr erfahren. Die verschiedenen Perspektiven, egal ob in der Vergangenheit oder Gegenwert, ergänzen sich, überlappen einander oder gehen ineinander über. Das ergibt ein immer deutliches Bild der Welt und der Geschehnisse. "Verbannt", bzw. die komplette Reihe, ist eine Geschichte, bei der man sich als Leser Antworten auf Fragen erarbeiten und verdienen muss, bevor man den kompletten Durchblick bekommt. Die Autorin schreibt selbst, dass sie ihre Neue Welt so lebensecht wir möglich gestalten wollte. Charaktere und Leser wachsen an den Erfahrungen. Das ist ihr vorzüglich gelungen.

Ich finde es sehr klasse, wenn mich ein Buch in Staunen versetzen kann. Am Ende war ich einfach nur erstaunt, wie sich alles zusammengefügt hat und vor allem, wie die Autorin ihre Geschichte beendet hat. Ich war überrascht, welche Freundschaften (oder besser Zweckgemeinschaften) geschlossen werden. Ich war begeistert, welchen Mut und Durchsetzungsvermögen Kelsea entwickelt, um ihre Ziele zu erreichen, dabei meist keine Rücksicht auf Verluste nimmt, offensichtliche und persönliche, und damit so gar keine Königin ist, die nur schwarz-weiß gezeichnet ist. Das trifft übrigens auf die meisten Charaktere im Buch zu. Wunderbar!
Und auch, wenn ich mit dem Ende persönlich nicht ganz so glücklich bin, es mir für die betroffenen Personen zu sehr leid tat, gibt es kein Zweifel daran, dass es großartig gemacht ist. Die Sicht auf das Buch ist danach eine komplett andere. Alle meine Fragen wurden beantwortet und ich werden noch lange in Erinnerungen an die Geschichte schwelgen. So soll es auch sein.

Fazit
"Die Königin der Schatten: Verbannt" ist ein Trilogieabschluss, der mich nicht nur komplett für sich eingenommen hat, sondern mich dazu auch noch überraschen und begeistern konnte. Keiner ist hier offensichtlich gut oder böse, alles scheint möglich und doch vorherbestimmt. Ein eindrucksvolles Leseerlebnis! Da spielt es keine Rolle, dass ich persönlich (am wirklich sehr guten) Ende lange zu knabbern hatte. Denn wenn man als Leser so voller Liebe für eine Geschichte und deren Charaktere ist, dann muss man hier einfach mitfühlen. 4,5 von 5 Sterne vergeben ich für den Reihenabschluss.

Abschluss dieser zu Beginn sehr starken Reihe überzeugt nicht so ganz

Von: Biggi Friedrichs Datum : 05.11.2017

vergessenebuecher.blogspot.de/

Am Anfang des Buches hatte ich Probleme, mich in die Story einzufinden. Ein kleiner Rückblick am Anfang des Buches oder ein Personenregister wären hier hilfreich gewesen.

Waren die beiden Vorgängerbände spannend, temporeich und sehr fesselnd, hat der Abschlußband einige Längen. Spannung und Tempo gingen hier leider etwas verloren.

Man erfährt viel darüber, wie Tearling entstanden ist.

Manche Entwicklungen in diesem Buch sind nicht so ganz nachvollziehbar, so ist die rote Königin von Mortmesne plötzlich nicht mehr die starke, brutale Königin, sie erscheint eher schwach und gebrochen. Die Ursache für diese Veränderung ist mir nicht ganz klar.

Aufgeklärt wird in diesem Band, wer der Fetch wirklich ist, das hat mir ganz gut gefallen.

Das Ende des Buches war etwas enttäuschend und nicht so ganz nachvollziehbar.

Band 1 und Band 2 waren sehr eindrucksvolle Bücher, der Abschluss der Reihe schwächelt leider etwas.

Abschluss dieser zu Beginn sehr starken Reihe überzeugt nicht so ganz

Von: Biggi Friedrichs Datum : 05.11.2017

vergessenebuecher.blogspot.de/

Am Anfang des Buches hatte ich Probleme, mich in die Story einzufinden. Ein kleiner Rückblick am Anfang des Buches oder ein Personenregister wären hier hilfreich gewesen.

Waren die beiden Vorgängerbände spannend, temporeich und sehr fesselnd, hat der Abschlußband einige Längen. Spannung und Tempo gingen hier leider etwas verloren.

Man erfährt viel darüber, wie Tearling entstanden ist.

Manche Entwicklungen in diesem Buch sind nicht so ganz nachvollziehbar, so ist die rote Königin von Mortmesne plötzlich nicht mehr die starke, brutale Königin, sie erscheint eher schwach und gebrochen. Die Ursache für diese Veränderung ist mir nicht ganz klar.

Aufgeklärt wird in diesem Band, wer der Fetch wirklich ist, das hat mir ganz gut gefallen.

Das Ende des Buches war etwas enttäuschend und nicht so ganz nachvollziehbar.

Band 1 und Band 2 waren sehr eindrucksvolle Bücher, der Abschluss der Reihe schwächelt leider etwas.

nach Startschwierigkeiten spannend, aber nicht komplett überzeugend

Von: Anja Datum : 18.10.2017

bambinis-buecherzauber.blogspot.de/



Achtung: 3. Band – inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden.

Ich habe mich sehr auf den Abschlussband der Reihe gefreut. Gleichzeitig hatte ich Bedenken, wie es um meine Erinnerungen bestellt ist, nachdem ich den zweiten Band vor einem Jahr und den ersten vor zwei Jahren gelesen habe.
Die Geschichte ist sehr komplex, es werden parallel zwei Zeitebenen erzählt und es gibt extrem viele Personen in den verschiedenen Königreichen.

Obwohl ich nochmal ein wenig im Vorgängerband geblättert habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte extrem schwer gefallen und auch während der Handlung hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir kleine Details fehlen – die entscheidende Verknüpfung, die neue Entdeckungen zu einem großen Ganzen verbinden würde.
Dadurch war das Lesen anfangs etwas frustrierend und ich frage mich, ob dies nun mehr
- meine Schuld ist, weil meine Erinnerungen zu schlecht waren und ich mir keine Zeit genommen habe, die ersten 1200 Seiten nochmal aufzufrischen
oder
- die Schuld des Buches, da die Rückblicke trotz der Komplexität extrem knapp gehalten sind. Auch ein Personenregister, welches es erleichtert hätte, sich in der Vielzahl der Charaktere in den verschiedenen Ländern und Zeitebenen zu orientieren, sucht man vergeblich.

Und wieder einmal frage ich mich, warum Fortsetzungsbände nicht prinzipiell ein paar einleitende Seiten á la „was bisher geschah“ enthalten – wer die Auffrischung braucht, könnte es lesen, wer nicht, startet halt einfach beim ersten Kapitel... schon wird der Einstieg leichter, das Lesevergnügen größer und die Bewertung gegebenenfalls besser...

Nach ca. 150 bis 200 Seiten war ich dann endlich halbwegs in der Geschichte drin (auch wenn es immer wieder kleine Andeutungen zu Vergangenem gab, die ich nicht mit allen Details füllen konnte) und konnte wieder mit Kelsea mitfiebern.
Aus dem zweiten Band habe ich sie eher unsympathisch und grausam in Erinnerung, dies war nun anders. Sie ist mutig, feinfühlig und kämpferisch, soweit es ihre Situation zulässt. Die Entwicklung, die sie über die ganze Reihe hinweg durchmacht ist faszinierend und toll zu verfolgen.

Die Handlung hat viele spannende, dramatische und auch gefühlvolle Szenen, aber auch einige Längen. So habe ich beispielsweise einige der Blenden in die zweite Zeitebene als zäh empfunden, obwohl sich auch dort die Handlung immer weiter zuspitzt und es einige unerwartete Aufdeckungen und Verknüpfungen gibt.
Zudem werden immer wieder andere Personen in den Fokus gerückt, deren Geschehnisse zwar alle zur Gesamtentwicklung beitragen, ich aber nicht als gleich interessant empfunden habe.

Das Ende, tja, irgendwie ist es schlüssig und konsequent, aber dennoch habe ich es als unbefriedigend, sogar als etwas deprimierend empfunden. Es geht plötzlich alles sehr schnell und auf den letzten Seiten wird das Geschehen nur sehr knapp geschildert. So sind für mich leider noch nicht alle Fragen beantwortet.

Der Abschlussband hat es mir nicht ganz leicht gemacht. Der Einstieg in die komplexe Welt mit ihrer Vielzahl an Figuren fiel mir schwer. Nach und nach entwickelt sich aber wieder eine überwiegend spannende Handlung – vor allem die Passagen um Königin Kelsea habe ich regelrecht verschlungen. Dramatik und Action wechseln sich mit einigen zähen Passagen ab. Leider konnte mich das Ende aber nicht komplett überzeugen.
Knappe 4 Möhren.

Gelungener Abschluss

Von: Ira Jade Datum : 03.10.2017

jadesbuecherstube.blogspot.de/p/impressum.html

Der Einstieg in die Welt der jungen Herrscherin Kelsea gelang mir auch hier wieder mühelos und ich fand mich sehr schnell wieder in ihrer Welt zurecht. Kelsea selbst war mir auch hier wieder sehr sympathisch. Sie tut alles für ihr Volk und opfert sich sogar selbst, in dem sie sich in die Hände ihrer größten Feindin, der Roten Königin, begibt um auf diese Weise ihr Land zu retten.
Im Spannungsbogen knüpft Erika Johansen in diesem Werk direkt an dem vorherigen Band an, um diesen bis zum Ende weiterhin auszubauen. Dies geschieht durch einige unvorhergesehene Ereignisse. Auch die Episoden über die frühe Geschichte Tearlings und William Tears tun hierzu ihr übriges.
Der Sprachstil der Autorin ist wie gewohnt sehr schön und klar, sodass sich das Buch gut lesen lässt.
Das Cover dieses Buches ist in einem gelblichen Farbton, ansonsten gleicht es aber den beiden Vorgängern, wodurch es sich sehr gut in die Reihe einfügt.

Alles in allem hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert und bekommt daher von mir

4 von 5 Sternen

Ein fantastisches Ende

Von: Miss Foxy Reads Datum : 22.09.2017

missfoxyreads.blogspot.com

Bevor ich euch mehr von meinem Leseeindruck berichte muss ich euch sagen, dass ich den Klappentext nicht gelungen finde. Beachtet ihn einfach nicht. Wenn ihr diese Rezension lest, dann kennt ihr die Reihe bis Teil 2 wahrscheinlich. Bestimmt mochtet ihr sie auch und freut euch auf Band 3. Lasst euch gesagt sein: Dieser ist so viel besser, als der Klappentext verspricht.

Mich verbindet so viel mit Erika Johansens Reihe. Ich glaube, zu erfahren, dass die Protagonistin in der Verfilmung von Emma Watson gespielt wird, die schon immer eines meiner größten Vorbilder war, hat meine große Liebe zu Kelsea Glynn geweckt. Und diese hat durch alle drei Bücher, gelesen auf Englisch und Deutsch, nicht nachgelassen. Kelsea ist einer der interessantesten Charaktere, von denen ich je gelesen habe. Ihre Wandlung innerhalb der Trilogie beeindruckend und gerade ihre Entscheidung zum Ende des zweiten Bandes hat mich gespannt auf Band 3 hin fiebern lassen. Kelsea hat mich in diesem Band erneut nicht nur begeistern können, sondern darüber hinaus mehr als einmal überrascht und ebenfalls mehr als einmal leiden lassen.

Darüber hinaus bin ich sehr angetan vom Weltenentwurf. Nachdem wir in Band 1 wenig erfahren haben und in Band 2 mehr über die Zeit vor der Überfahrt erfahren haben, tauchen wir in Verbannt noch tiefer in die Geschichte des Königreichs ein und erfahren von der Geschichte der ersten Siedler. Dabei werden eine Menge Fragen geklärt, wie die Geschichte der Saphire oder das Schicksal von Tear selbst. Das hilft uns, die Welt, in der Kelsea lebt, besser zu verstehen du es entsteht noch mehr Tiefe als zuvor.

Auch den „finalen Showdown“ zwischen Kelsea und der Mort-Königin fand ich mehr als passend. Dieser ist definitiv anders als erwartet und steht überraschenderweise nicht am Ende des Buches. Es gibt noch mehr, das Kelsea regeln muss und schnell merkt man, dass die Mort Königin längst nicht mehr das geringste Übel darstellt. In diesem Zuge konnte mich die Geschichte mehrere Male überraschen und nimmt sehr schnell eine Wendung, die man so nicht erwartet hätte. Dazu gehört definitiv auch das Ende, das mich nach der letzten Seite mehr als sprachlos zurückgelassen hat. Ich hätte noch unzählige weitere Bücher der Glynn Königin gelesen und ich hoffe, dass Erika Johansen mit einer neuen Reihe nicht lange auf sich warten lässt.

Fazit: Das Finale der Trilogie um die Glynn Königin Kelsea hat mich nicht nur überrascht, sondern mir auch außerordentlich gut gefallen. Das Ende ist zwar gewöhnungsbedürftig und nicht das, was jeder von uns erwartet hätte, dafür aber mehr als passend. Verliebt habe ich mich auch in diesem Band wieder in Protagonistin und Weltaufbau und ich möchte gar nicht glauben, dass ich mit Verbannt diese wundervolle Reihe abgeschlossen habe.

mit Längen zum gelungenen Abschluss

Von: S.D. vom Blog esdeh Datum : 05.09.2017

esdeh.blogspot.de

"Die Königin der Schatten - Verbannt" ist der dritte und letzte Teil der Reihe rund um Kelsea, die Königin von Tearling. Autorin Erika Johansen konnte mich mit "Die Königin der Schatten" und noch mehr mit der Fortsetzung "Die Königin der Schatten - Verflucht" begeistern und so habe ich mich sehr auf den Abschluss gefreut.
Im zweiten Teil gab es eine Figur die ich sehr ins Herz geschlossen hatte und ich habe nun schon etwas bedauert, dass es in einem der Erzählstränge einen Zeitsprung gibt, so dass nun eine andere Figur dort im Mittelpunkt steht. Ich mochte Katie zwar auch, aber trotzdem fehlte für mich da etwas und ich wurde mit ihr nicht so warm wie zuvor mit Lily.
Die Ereignisse in der Vergangenheit werden nun immer mehr aufgedeckt und es entsteht ein Gesamtbild, das endlich so einiges überblicken lässt. Ich habe alle drei Bände der Reihe in recht kurzem Abstand hintereinander gelesen und ich bin wirklich froh darüber. Es gibt so viele unterschiedliche Figuren, von denen viele auch wichtige Aufgaben wahrnehmen und bei denen das Verhältnis zueinander wichtig ist. Wäre zwischen den Büchern ein Jahr vergangen, so hätte ich wahrscheinlich große Probleme gehabt wieder in die Geschichte hineinzufinden. Der zweite Band endete mit der Einleitung des großen Showdown und zeigte eine geschwächte Kelsea. Dementsprechend nimmt Kelsea zu Beginn des dritten Bandes auch eine eher untergeordnete Rolle ein. Das fand ich zwar nicht schlimm, aber doch sehr gewöhnungsbedürftig und dadurch fand ich das Buch auch erst nicht so spannend. Gerade das Aufeinandertreffen der beiden Königinnen und die Austragung des Kampfes zwischen ihnen hatte ich mir gänzlich anders vorgestellt. Um ehrlich zu sein, fand ich diese Abschnitte sogar ziemlich langweilig und es war für mich der schwierigste Teil dieses Buches. Anderes wiederum hat mir gefallen und auch das einige Nebenfiguren hier mehr im Fokus standen. Nicht alle meine Fragen wurden beantwortet, aber doch zumindest der größte Teil. Rückblickend gesehen ist "Die Königin der Schatten - Verbannt" für mich der schwächste der drei Bände. Mir hat jedoch insgesamt gesehen gefallen wie die Autorin die Reihe beendet hat und das führt dann doch wieder zu einer sehr guten Bewertung. Wer die ersten beiden Bücher mochte, der muss natürlich auch den Abschluss lesen und allen die noch kein Buch der Reihe gelesen haben, kann ich auch empfehlen das noch unbedingt nachzuholen.

Das Ende der Tear-Saga

Von: tinaliestvor Datum : 27.08.2017

tinaliestvor.de

Das dritte Buch der Tearling-Saga führt Königin Kelsea ungeahnt in das Reich der Roten Königin.
Die Armee steht vor den Toren von New London und es gibt keinen Ausweg mehr.
Kelsea trifft eine Entscheidung und übergibt der Roten Königin ihre Saphire und fristet von nun an in den Folterkammern der Burg von Demesne ihr Dasein.

Einen herben Rückschlag erlebt hingegen die Rote Königin, als diese feststellen muss, dass ihr die Saphire nicht wie erhofft die so lang ersehnte Macht verleihen, sondern nur albernen Schmuck darstellen.

Während Kelsea sich Tag um Tag in ihren Träumen in die Vergangenheit flieht und dort die Wahrheit um William Tear zu verstehen beginnt, plant Mace, dem die Regentschaft von New London auferlegt wurde, die Befreiung Kelseas…

Der Abschlussband von Erika Johansen endet so abrupt und so überraschend, dass es mir schier den Atem verschlagen hat! Ein Machtwerk an Fantasie, gewürzt mit den Zutaten Magie, Liebe, Hoffnung und Leid, das man nicht einfach so aus den Händen legt!

Man fiebert mit Kelsea, Katie und natürlich auch mit Lily, regiert mit Mace, kämpft mit Hall, flüchtet mit Father Tyler, fürchtet sich mit Ewen, und liebt mit Pen.

Ein Buch mit so vielen liebgewonnenen Charakteren, das man inständig hofft, dass es doch irgendwann nochmal weitergeht und eines steht fest: eine Verfilmung muss her!

Die Königin der Schatten- Verbannt

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 27.08.2017

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

"Verbannt" ist der dritte und damit finale Band der "Die Königin der Schatten"-Trilogie von Erika Johansen.

Da mir die ersten beiden Teile dieser Reihe ausnahmslos gut gefallen haben und ich unbedingt wissen wollte, wie diese zu einem Ende gebracht wird, war die Lektüre dieses abschließenden Romans natürlich Pflichtprogramm. Nach der Ereignissen des Vorgängers war ich sehr auf die Fortführung gespannt. Auch dieses Mal ist man sofort wieder mittendrin in der Geschichte und alle Gegebenheiten und Personen sind direkt präsent. "Verbannt" strotzt wieder einmal vor aufregenden neuen Ideen und bietet einen unglaublichen Facettenreichtum, der so dicht und tiefgründig umgesetzt wurde, dass man sich dem Roman rein gar nicht entziehen kann.

Das liegt zum großen Teil auch an der besonderen Spannung, die sich konstant durch die 600 Seiten sieht, die sich aus diesem Grund wie im Fluge lesen lassen. Stets passiert etwas, was auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt etwas mit der eigentlichen Handlung zu tun hat, am Ende sich aber als überaus wichtig herausstellt. Durch die wechselnden Erzählperspektiven passiert dementsprechend einiges, sodass auch das Tempo den Leser relativ flott durch die Seiten lotst. Ich war jedenfalls wieder enorm von der Geschichte mitgerissen, weshalb ich diese innerhalb kürzester Zeit durchschmökern musste. Definitiv eine der besten Trilogien, die mit diesem Roman ihren Höhepunkt findet.

An die Begebenheiten ist überaus authentisch die Atmosphäre angepasst. Diese ist stets düster und von einer unnachahmlichen Authentizität geprägt, die die Ereignisse vor des Lesers Augen zum Leben erweckt. Im letzten Kapitel erstrahlt diese dann mit einer bis dato unbekannten Helligkeit, die eine überaus interessante und gelungene Abwechslung darstellt.

Der Schluss kommt definitiv überraschend. In dieser Art und Weise hätte ich bestimmt nicht mit dem Ausgang der Geschichte gerechnet; finde die Umsetzung allerdings auch eine gelungene Abwechslung und absolut stimmig. Zwar hätte ich mir dennoch ein paar weitere abschließende Antworten erhofft, doch kann ich mit diesem Ausgang das Buch zufriedengestellt zusammenklappen und freue mich definitiv auf weitere neue Abenteuer aus der Feder dieser überaus vielversprechenden Autorin.

Fazit: Mehr als packendes Finale dieser aufregenden Trilogie mit einem überraschenden, aber dennoch stimmigen Schluss.

Guter Abschluss der Reihe mit überraschendem Ende

Von: Lena Datum : 24.08.2017

dreamcatchers-rezensionen.blogspot.de/

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich dem letzten Band der Reihe entgegen gefiebert habe. Den ersten Teil der Reihe fand ich nur ganz gut, der zweite hat mich jedoch wirklich umgehauen, da ich die beiden Erzählstränge mit Lily und Kelsea wirklich sehr gelungen fand und so war ich sehr gespannt, wie die Geschichte nun weitergehen würde.

An dieses Konzept knüpft nun der dritte Teil der Reihe ebenfalls an. So bekommen wir nicht nur die Geschichte Rund um Kelsea erzählt, sondern auch die Geschichte von Katie, einem Mädchen, was kurz nach der Überfahrt geboren wurde.

Kelseas Geschichte beginnt dort, wo sie im zweiten Teil geendet hat - Kelsea ist eine Gefangene und befindet sich gerade auf dem Weg nach Mortmesne. Als wäre diese Situation nicht schlimm genug, spitzt sich auch in Neulondon die Situation immer weiter zu und Mace und die anderen Wachen versuchen an beiden Fronten ihr bestes zu leisten.

Ich muss sagen, ich habe am Anfang wirklich eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte zu finden. Manche Namen oder manche Ereignisse konnte ich nicht mehr zuordnen und da es leider keinen Rückblick oder ähnliches gab, gab es Dinge, die ich bis zum Schluss nicht verstanden habe. Also eine klare Empfehlung an euch: Lest die Bände nicht mit zu großem zeitlichen Abstand.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Kelsea auch im letzten Band noch eine Entwicklung durchläuft und ziemlich selbstreflektiert nachdenkt und schließlich für sich entscheidet, welche Königin sie sein will. Auch die rote Königin lernt man in diesem Band etwas näher kennen und irgendwie wird sie sogar fast sympathisch. Eine Entwicklung, die jedoch im großen Kontrast zu den vorherigen Bänden steht und mich deswegen wirklich verwundert hat. So ganz konnte die Autorin leider nicht rüberbringen, was den Wandel genau bewirkt hat.

Ansonsten hat mich die Geschichte wieder richtig gut unterhalten und befindet sich auf ähnlichem Niveau der vorherigen Bände. Es gibt politische, aber auch menschliche und magische Probleme und die Figuren müssen viele Entscheidungen treffen - nicht immer die richtigen, aber doch für sie selbst sehr authentische. Auch das macht dieses Buch zu einem wirklich guten Fantasybuch, denn so richtig schwarz-weiß ist keiner der Figuren.
Auch die Geschichte von Katie hat mir wirklich gut gefallen, da man noch mehr über die Vergangenheit und über die Vision von William Tear erfährt und sich am Ende endlich das gesamte Fantasy-Universum zusammensetzt.

Und dann haben wir da noch das Ende. Da ich schon ein paar Rezensionen zum Buch gelesen habe, war ich auf alles vorbereitet. Die Autorin geht mit dem Ende einen sehr unkonventionellen Schritt und ich kann verstehen, das nicht jeder damit einverstanden ist. Ich persönlich finde, das Ende passt zum Buch und zur gesamten Reihe. Außerdem ist es ein Ende mit dem ich niemals gerechnet hätte und das gefällt mir ebenfalls gut.

Fazit
Ein für mich sehr gelungener letzter Band der Reihe. Die letzten Puzzleteile setzen sich zusammen und auch die Figuren durchlaufen eine finale Entwicklung. Dazu bekommt die Autorin bei mir für das mutige Ende einige Pluspunkte. Insgesamt gehört die Trilogie wohl zu den besten Fantasybüchern, die ich bis jetzt gelesen haben.
Durch meine kleineren Kritikpunkte und weil der zweite Band der Reihe meiner Meinung nach trotzdem der Beste war, bekommt das Buch von mir 4,5 DC.

Ein würdiger Abschluss

Von: Jill von Letterheart Datum : 10.08.2017

https://letterheart.de/

Ich hatte mich ja schon von der ersten Seiten an des ersten Buches in Kelsea verliebt. So eine starke Protagonistin, die unglaublich viel Mut zeigt. Entscheidungen trifft, auch wenn sie die Konsequenzen tragen muss und dazu steht.
Nachdem sie ins kalte Wasser springen musste und gerade im zweiten Band sehr gelitten hat, war für mich die große Frage: WIE WIRD ES WEITERGEHEN?
So viele Wege wurden eingeschlagen, so viele Menschen erzürnt und so viele Geheimnisse aufgedeckt.
Dazu erfährt man auch endlich mehr über die Rote Königin, nicht nur Hintergründe und Beweggründe zu ihren Handlungen, sondern auch, wie sie wirklich ist.

Die Rote Königin schüttelte den Kopf. „Untertanen sind Bauern, Glynn. Man kann sie hin und her schieben.“
„Euch ist aber bewusst, dass die Menschen sich selbst nicht so sehen?“

Da Kelsea nun in Mortmesne gelandet ist, erfährt man auch aus diesem Reich mehr – auch wenn Tearling ziemlich darunter zu leiden hat.
Am Anfang (nett formuliert, eigentlich die ersten 200 Seiten) fand ich alles ein wenig lang, zwar nicht unbedingt langweilig, aber es ist auch einfach nicht viel passiert.
Dann ging es aber wieder richtig los und sämtliche Verstrickungen, aus Vergangenheit und Gegenwart, wurden zusammengeführt. Als es soweit war, konnte ich mich gar nicht mehr halten.
Diese ganze Welt, die hier aufgebaut wurde, ist einfach so gewaltig und die Geschichte dazu unglaublich interessant, wenn auch sehr durch Leid und Verrat geprägt.

Viel kann ich gar nicht auf den Inhalt eingehen, das muss man einfach selbst erleben.
Für mich war dieser Band vom Stil her eine Mischung aus den ersten beiden. Ich habe einfach so sehr an den Charakteren gehangen und dem Ende zwar entgegengefiebert, jedoch auch Angst davor gehabt, dass es dann wirklich vorbei ist.
Ich habe schon von einigen gehört, dass sie mit dem Ausgang nicht allzu glücklich waren. Ich finde ein Ende selten so, dass es mich wirklich zerreißt. Die meisten sind ok und dann eigentlich auch schnell vergessen, manche ganz besonders und andere wiederum stimmen einen unzufrieden.
Dieses hat mich aber einfach nur ZERSTÖRT! Schnief…
Ein würdiger Abschluss, ohne Frage. Aber ouhman, lest es selbst, schlaft noch eine Nacht drüber und dann kann man es vielleicht mit anderen Augen sehen.

Weil sie es vergessen haben, warf ihr Geist ein. Sie haben in weniger als einer Generation alles vergessen, was sie hätten gelernt haben sollen.

FAZIT

Diese Reihe zählt für mich auf jeden Fall zu meinen Herzensbüchern und ich werde sie bestimmt noch einmal lesen. Der Abschluss war den Vorgängern auf jeden Fall würdig, auch wenn ich die ein oder andere Träne vergießen musste.
Den ersten Band finde ich zwar nach wie vor am stärksten, aber im großen Ganzen, ist es einfach eine Reihe, die ich jedem nur ans Herz legen kann!

Grandioses Finale!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 10.08.2017

linejasmin.blogspot.de/

Diese Reihe ist in meinen Augen etwas ganz besonderes. Schon die ersten beiden Bände haben mir unglaublich gut gefallen.
Sehnsüchtig habe ich auf diesen dritten Band gewartet, ich muss gestehen, dass meine Erwartungen enorm hoch waren.

Voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen. Ich kam ohne Probleme in die Story rein. Denn dieser dritte Band beginnt genau da, wo der zweite Band endete.
Ohne langes Vorreden ging es weiter.
Gleich zu Beginn war es wieder unglaublich spannend,
Kelsea hat sich der Roten Königin ausgeliefert. Doch ihre Gefangenschaft verläuft völlig anders, als erwartet.
Kelsea beginnt sogar die Rote Königin zu verstehen, sie entwickelte so etwas wie Mitgefühl mit der Frau, die viel erlitten hatte.

Wieder schaffte es die Autorin, mich zu begeistern, diese ausdrucksstarke Welt voller Vielfalt überzeugte mich wieder.
Ihr Schreibstil an sich ist sehr locker und flüssig zu lesen. Was hier wieder typisch ist, sind die vielen und teilweise auch komplexen Handlungsstränge. Doch genau das macht diese Reihe so besonders.
Ich konnte jedem Handlungsstrang gut folgen, teilweise hatte ich Angst umzublättern. Denn eines ist klar, die Autorin ist für ihre überraschenden Wendungen bekannt.

Trotz seiner über 600 Seiten habe ich auch diesen Band in Rekordzeit verschlungen. Wieder entwickelte dieses Buch eine unglaublich Sogwirkung.

Dann kam leider viel zu schnell wieder das Ende und dieses Ende hat mich völlig überrascht.
Es kam alles ganz anders, als ich es erwartet hatte, aber ich muss zugeben, dass dieses Ende einfach passte.

Tja, was soll ich nun abschließend noch sagen?
Diese Reihe ist in meinen Augen etwas ganz besonderes. Dieses Finale erfüllte alle meine Wünsche. Leider ist die Reihe rund um die junge Königin Kelsea nun vorbei.
Doch eins weiß ich schon jetzt: ich werde sie so schnell nicht vergessen.

Ich kann gar nicht anders, als euch dieses Buch und diese Reihe zu empfehlen.
Eine epische Fantasy-Reihe, die mich geflasht hat!
Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

Fazit:
Mit "Die Königin der Schatten - Verbannt" ist der Autorin ein unglaubliches Finale der Reihe gelungen, welches mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.
Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

DIE KÖNIGIN DER SCHATTEN. VERBANNT. ERIKA JOHANSEN.

Von: buecherkompass Datum : 09.08.2017

instagram.com/buecherkompass

INHALT

Nachdem Kelsea Glynn sich von der Roten Königin hat entführen lassen, um ihr Volk zu retten, liegt die Verantwortung über ihr Königreich nun in den Händen eines anderen. Jetzt hängt alles davon ab, ob die Rote Königin ihr Versprechen halten und das Königreich Tearling verschonen wird.

Doch während Kelsea in Mortmesne noch mit dem Verlust ihrer Saphire kämpft, gerät Mace in seiner Rolle als Übergangs-Regent in innere Konflikte.

Wird das Volk sich mit dem neuen Herrscher zufrieden geben und kann das Königreich Tearling vor dem endgültigen Untergang bewahrt werden?

MEINUNG

Bereits die ersten beiden Bände der Trilogie habe ich geradezu verschlungen und so konnte ich es kaum erwarten den dritten und finalen Band der Reihe in den Händen zu halten. Und wie sollte es anders sein: Auch beim dritten Band erwartet den Leser ein dicker Schmöker, dessen zahlreiche Seiten beim Lesen jedoch im Nu an einem vorbeizurauschen scheinen.

Das unerwartete Ende des zweiten Bandes verhieß wenig Gutes für die Zukunft des Königreichs Tearling, weswegen die Geschichte zunächst auch etwas düster und umso geheimnisvoller anmutet. Langsam baut sich der Plot auf, während zugleich erneut Handlungsfäden aus der Zeit direkt nach der Überfahrt in die Handlung eingesponnen werden. So bewegt sich die Geschichte langsam aber sicher auf ihr Ende zu. Dabei sorgt Protagonistin Kelsea auch in Band 3 für einige Überraschungsmomente. Unerwartete Wendungen im Plot kommen allerdings auch durch die Entscheidungen von Mace und der Roten Königin zustande – Es bleibt also spannend.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und macht die Lektüre vollkommen. Man versinkt beim Lesen vollends in der Geschichte und muss sich schon beinahe dazu zwingen das Buch nach einigen Stunden aus der Hand zu legen.

Das Ende kam für mich wahnsinnig überraschend und leider auch etwas abrupt. Nach drei Bänden, in denen (auch durch Nebengeschichten) zunehmend Spannung aufgebaut wurde, scheint die Auflösung etwas träge, wenn auch nicht fad. Gegen ein wenig mehr Pauken und Trompeten zu Ende des Buches hätte ich jedoch nichts einzuwenden gehabt. Insgesamt war auch der dritte Band der Reihe wahnsinnig stark, konnte jedoch nicht mit Band 2 mithalten.

Ich spreche an dieser Stelle eine Buchempfehlung für die gesamte Reihe aus. Insbesondere Fantasy-Liebhaber werden ihre Freude an dem Buch haben. Die Lesezeit, die ich auf diese Trilogie verwendet habe, hätte ich nicht besser nutzen können. Vier Sterne gibt es für das Buch, viereinhalb Sterne für die gesamte Trilogie.

Ein nettes Finale

Von: Lesemaus Datum : 08.08.2017

https://lesemausliest.blogspot.de/?m=1

Die Königin der Schatten - Verbannt




Inhalt :

Kelsea Glynn erwies sich als wahre Herrscherin. Um Tearling vor der Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, begibt sie sich in die Hände ihrer Erzfeindin. Die rote Königin begehrt mehr als andere die Saphire , doch es verbirgt sich mehr hinter den wertvollen Steinen als gedacht.

Meinung :

So gut wie mir die Geschichte gefallen hat, muss ich zugeben froh zu sein diese Trilogie endlich beendet zu haben. Das Finale lies sich wie die vorherigen Bücher nicht ganz so zügig lesen. Die Geschichte ist sehr komplex und hat viele, viele Handlungsstränge, die sich am Ende zusammenfinden . Mir viel es ab und zu etwas schwer die Zusammenhänge zu behalten, so kam es zum Beispiel schon mal vor das Pater Taylor bei mir in Vergessenheit geriet, der jedoch auch eine nicht unwichtige Rolle spielte. Einige Sichtweisen hätte nicht nötig sein müssen, es schien mir als wollte man das Buch in die Länge ziehen. Am besten gefiel mir noch Band 1 , bei Band 2 habe ich dann etwas verdattert dagesessen, weil die Geschichte in nun eine ganz andere Richtung ging. Band 3 wusste ich nun wieder in etwa was mich erwartet und war nicht ganz so erstaunt. Ich hatte manchmal den Eindruck als wenn Erika Johansen selbst nicht ganz sicher war, wohin die Reise gehen soll.

Kelsea kämpft nicht nur gegen die Rote Königin, sondern auch gegen Row Finn , der auch der Waise genannt wird. Die Rote Königin ist schon eine sehr grausame Person gewesen, Row konnte sie allerdings weit übertreffen, seine Magie war schon ziemlich gruselig und lies mich dem Atem anhalten. Kelsea Charakter kann man nur schwer beschreiben, da ihre Persönlichkeit doch sehr wechselnd ist, sie ist jedoch die einzige die am Ende weiß, was zutun ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, als Leser wird man in eine völlig andere Welt entführt. Kelsea Trancezustände , in der sie in die Vergangenheit blickt, haben mir sehr gefallen, dadurch erfährt man wie es überhaupt zu der Stadt Tearling kam und von wem es gegründet wurde. Und vor allem wie es zu Row Bösartigkeit kam. Es ist alles vorhanden was so eine Geschichte braucht, Liebe, Hass, Verrat, Vertrauen und Hoffnung. Das Ende hat mich leider nicht so vom Hocker gehauen und auch der Konflikt mit der Kirche war mir etwas zu einfach beendet.

Das Cover blieb den ersten beiden Teilen treu, die Farbgestaltung gefiel mir von anhieb.

Fazit :

Alles in allem , kann ich sagen, das es eine sehr nette Trilogie ist. Hier und da gibt es gewiss noch Situationen , die mir nicht ganz klar sind, bzw. ich mir gewünscht hätte die genauen Hintergründe zu erfahren.

Gute 3 von 5 Sterne

ISBN 978-3-453-31588-4
Seiten 606
Preis 14,99 €

Nicht perfekt, aber ein besonderer und individueller Abschluss einer ausdrucksstarken und lesenswerten Reihe.

Von: Lesezauber Datum : 08.08.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …

Meinung:
Nachdem wir nun wieder über ein Jahr auf den Abschlussband warten mussten, war ich sehr gespannt darauf, in welche Bahnen die Autorin ihre ausdrucksstarke Reihe noch lenkt und welches Ende die Geschichte rund um die junge Königin Kelsea finden wird.

Auch dieses Mal hatte auf Grund der Wartezeit und der fehlenden Erinnerungsstützen anfangs leider ein paar Probleme mich an die Einzelheiten aus den Vorgängern zu erinnern, aber mit der Zeit habe ich mich durch den atmosphärisch starken und lebendigen Schreibstil schnell wieder angekommen gefühlt.

Dabei ist die Geschichte wieder sehr detailliert und ab und an gibt es auch ein paar kleine Längen, da die Autorin die Handlung aus ganz vielen verschiedenen Sichten erzählt und damit versucht, die meisten der losen Fäden aus den Vorgängern zu verknüpfen.

Den Hauptteil der Erzählung nimmt aber erneut Kelseas Sichtweise ein und es gibt auch wieder interessante Einblicke in die Vergangenheit. In diesem dritten Teil begleiten wir Katie Rice, ein junges Mädchen der ersten Generation in Neulondon. Mit ihr zusammen lernt man des Leben nach der Überfahrt kennen und bekommt hautnah mit, wieso das Konzept von William Tear bereits nach wenigen Jahren zum scheitert verurteilt war. Außerdem werden auch die Geheimnisse des Fetch und seiner Männer nun endlich aufgedeckt, auch wenn er dabei schlechter weg kommt, als man sich das anfangs vielleicht erhofft hatte.

Generell muss ich sagen, dass der Handlungsverlauf im Großteil unterhaltsam, erklärend, aber oft auch wirklich unerwartet und individuell verläuft. So fand ich es sehr besonders, dass komplett auf eine Liebesgeschichte verzichtet wurde. Das findet man wirklich nicht so oft, aber es passt ziemlich gut, da es der Handlung nicht im Geringsten gefehlt hat.

Die Figuren waren auch dieses Mal wieder sehr gut ausgearbeitet. Und auch wenn ich nicht von allen Personen direkte Weiterführungen ihrer Geschichten gebraucht hätte, ist es doch schön, dass die Autorin auch den Nebenfiguren so viel Bedeutung und Aufmerksamkeit geschenkt hat und sie sich alle weiterentwickeln.
So natürlich auch Kelsea, bei der ich es vor allem gut fand, dass man eine Erklärung für ihr grausames Verhalten im letzten Band bekommen hat und dass sie sich als wirklich stark erweist. Auch wenn ich ihr Selbstmitleid am Ende dabei ein bisschen außer Acht lasse, da ich das zwar prinzipiell nachvollziehbar, aber definitiv nicht passend fand.

Das Ende kann man aber generell definitiv auch nur als sehr speziell und überraschend bezeichnen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es wirklich mag. Ich glaube, ich hätte mir ein bisschen was anderes gewünscht und vor allem hätte ich es mir nicht ganz so offen erhofft, aber im Großen und Ganzen passt es doch irgendwie zur Entwicklung und ich kann auch recht zufrieden damit leben.

Fazit:
Ein besonderer und individueller Abschluss einer ausdrucksstarken und sehr lesenswerten Reihe. Auch wenn die Reihe nicht perfekt ist und man über das Ende streiten kann, hab ich die Geschichte doch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Deshalb gibt’s von mir gute 4 Sterne und eine definitive Leseempfehlung.

Schöner Abschluss

Von: Vanessas Bücherecke Datum : 06.08.2017

vanessasbuecherecke.wordpress.com

Rezension Erika Johansen - Die Königin der Schatten: Verbannt (Band 3)

Klappentext:
Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …

Meinung:
Achtung! Dritter Teil einer Reihe - Spoilergefahr!
Wie habe ich mir nach Beenden des zweiten Bands nach dem finalen Teil der Reihe gesehnt, so sehr wollte ich wissen, wie es weitergeht. Nun endlich liegt der dritte und letzte Teil vor und mit einem etwas bangen, aber freudigen Gefühl schlug ich das Buch auf.
Recht schnell war ich auch wieder in Tearling und Mortmesne angelangt und in die Geschichte eingetaucht. Nahezu nahtlos setzt Verbannt an Verflucht an. Kelsea befindet sich in der Gefangenschaft der roten Königin, ihre Saphire sind für sie unerreichbar und eine noch größere Bedrohung als die rote Königin bedroht die gesamte Menschheit, den Kelsea hat ein Wesen namens "Die Waise" befreit, deren Schrecken größer ist, als sie je Gedacht hat.
Viele Handlungsstränge gilt es hier zu schließen. Da ist zum einen die Bedrohung der roten Königin, dann die der Waisen, die eine Armee von untoten und unbezwingbar scheinenden Kindern auf die Menschen loslässt. Außerdem will die Kirche Kelseas Herrschaft ebenfalls zu Fall bringen und immer wieder bekommt Kelsea Einblicke in die Vergangenheit und Vorgeschichte Tearlings, die mit für das aktuelle Geschehen verantwortlich sind.
Kelsea hat man in den letzten beiden Büchern schon sehr gut kennen gelernt, hier muss sie sich nun bewähren und zeigen, in welche Richtung sie sich entwickeln will. Dafür erhält man aber auch noch ein wenig mehr Einblick in die Figur der roten Königin und einige weitere Charaktere, die Maßgebend für die Entwicklung der Handlung sind.
Ich bin von Erika Johanssens Ideenreichtum immer noch beeindruckt, auch wenn Verbannt leider nicht das stärkste Buch der Trilogie ist. Stand in den beiden Vorgängern noch das Thema Feminismus stark in der Thematik, lässt Erika Johansen das Thema in diesem Buch weitestgehend außen vor. Ich fand es persönlich sehr schade, dass sie das Thema nicht wieder aufgegriffen hat, dass ihre Reihe so besonders machte. Doch die Geschichte wird insgesamt zu einem guten Abschluss gebracht, alle offenen Fragen dadurch beantwortet und in der Summe hat die Reihe mich sehr zum Nachdenken angeregt. Auch der dritte Teil ist gut geplottet, fesselnd erzählt und durch die wechselnden Perspektiven erhält man einen guten Überblick über alle Geschehnisse.

Fazit:
Die Königin der Schatten - verbannt bildet einen spannenden und soliden Abschluss der Reihe. Zwar hatte ich zum Ende hin ein wenig den Eindruck, dass sich die Ereignisse etwas überschlagen und auch das Thema Feminismus ist leider nicht mehr so präsent, die Trilogie hat mich aber nachhaltig beeindruckt und wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Episch und spannend bis zum Schluss.

Von: Reading Dragonlady Datum : 06.08.2017

https://www.facebook.com/Reading-Dragonlady-120569841848924/

Hallo an alle Lieben,

Es geht um das Finale Buch der Königin der Schatten Reihe.
Da ich die vorangegangenen Bücher wirklich geliebt und weggesuchtet habe, bin ich mit wirklich sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen.
Und wirklich, auch dieser letzte Teil konnte mich von sich (wenn auch nicht vollkommen) überzeugen.
Wieso dass denn, werden sich jetzt sicher manche fragen.
Ich werde jetzt nicht genau darauf eingehen, aber ich persönlich war mit dem Ende, also dem letzten Kapitel, absolut unzufrieden. So ein Ende hätte ich mir jetzt nicht gewünscht, auch nicht im Entferntesten daran gedacht.
Das bringt dem Buch von mir leider einen Punktabzug ein, also nur 4 Sterne.
Trotzdem war der komplette Rest der Geschichte einfach nur spannend und packend erzählt und hat mich nur so durch die Seiten gejagt.

Hier ein paar nähere Angaben zum Inhalt:
Die Rote Königin höchstpersönlich begleitet den Feldzug gegen Tearling.
Die Mortarmee steht vor Neulondon, und schafft das Unmögliche.
Sie nehmen Königin Kelsea gefangen und bringen Sie nach Mortmesne, da die Rote Königin noch Pläne mit Kelsea hat.
(Und wer jetzt denkt, oh Mann das sind doch voll die Spoiler, tja diese Info steht auch schon hinten auf dem Klapptext bei dem Buch).
Wieder in Mortmesne angekommen muss die Rote Königin feststellen, das Ihre unantastbar geglaubte Position mittlerweile doch auf wackeligen Füßen steht.
Die Revolution greift um sich, Unzufriedenheit wird weiterhin geschürt, die Flammen lodern hoch in Demesne.

Als die Rote Königin eines Nachts auch noch überraschenden Besuch von einem Anhänger von der Waise (einer Märchengestalt aus dem Gebirge die der Roten Königin leider allzu vertraut ist) bekommt fällt Ihre Herrschaft endgültig in sich zusammen.
Nur knapp gelingt Ihr die Flucht vor diesen widernatürlichen Bestien.
Sie steht vor einem Scherbenhaufen und nur eine Person könnte Ihr jetzt noch helfen.
Doch die sitzt gefangen in Ihrem Kerker -Kelsea-!!!

Werden die zwei Königinnen Ihre Differenzen überwinden um diesen Feind gemeinsam zu besiegen?
Werden Sie stark genug sein?
Oder ist die Chance auf Rettung endgültig dahin, für Mortmesne, für Tearling für alle?

Wie Ihr seht steckt in dieser Geschichte unglaubliches Potenzial das auch schön genutzt wurde.
Eine ganz tolle Leseempfehlung von mir die Euch sicher nicht enttäuschen wird.
Ich für meinen Teil finde es schade, das die Geschichte um Kelsea nun zu Ende ist.

Drachige Grüße Eure
Reading Dragonlady

Erlösung oder Untergang?

Von: Tallianna Datum : 27.07.2017

diagnose-tsundoku.blogspot.de

Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen … (Klappentext)

Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Der Klappentext ist mal wieder ein wenig irreführend. Aber da ich nicht groß den Inhalt verraten möchte, werde ich darauf nicht weiter eingehen.

Tatsächlich hat mich dieses Buch sehr überrascht. Von den Längen der ersten beiden Teile ist nichts mehr zu spüren und trotz des Umfangs hat man das Gefühl, dass die Seiten nur so dahin fliegen. In diesem letzten Band ist so viel Handlung verpackt, dass mir immer noch ein wenig der Kopf schwirrt, aber das meine ich im positiven Sinn.

Die Exkursionen in die Vergangenheit bringen nicht nur Informationen, sondern tatsächlich für Kelsea auch eine Strategie, um zu gewinnen. Und ich gestehe, dass ich auch wirklich neugierig war, was damals so schrecklich schief gegangen ist, aber bis zu diesem Band den Sinn hinter diesem Erzählstrang nicht erkennen konnte.
Auch auf andere Fragen gibt es endlich Antworten, die ich hier jedoch verschweigen werde, denn jeder soll es selber für sich erlesen können.

Was Kelsea selbst anbelangt bin ich mir nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht. Sehr oft muss ich bei ihren Handlungen doch den Kopf schütteln. Sie wirkt auf mich wie ein Ast in der Strömung, immer hin- und hergerissen. Aber gerade das macht ihren Charakter sehr glaubhaft. Sie wurde in eine Welt geschleudert, auf die sie nicht vorbereitet war und sie versucht das Beste daraus zu machen – mal erfolgreich und manchmal eher nicht.

Mit dem dritten Band ist die Autorin zu einem Schluss gekommen, den ich so ehrlich nicht erwartet hätte und der so anders ist als alles, womit ich gerechnet habe. Ein klein wenig frage ich mich, ob das wirklich das Ende ist, dass mich zufriedenstellt, denn ich empfinde es schon fast als geschummelt. Trotzdem haben mich die letzten Seiten des Romans beeindruckt und auch emotional mitgenommen, so sehr, dass ich immer noch ein wenig sprachlos bin.

Der Abschluss der Reihe entschädigt definitiv für die Längen der beiden vorherigen Bände und beschert einige spannende Lesestunden. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass diese Reihe zu den besseren gehört, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Toller Abschluss

Von: Viola Hardel Datum : 24.07.2017

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Ich mal wieder , habe mit dem dritten Teil angefangen *kopfschüttel*
Ich hatte zu beginn echt Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, so das ich die Geschichte nicht verstanden habe.
Ich habe mich immer wieder dran gesetzt und versucht es zu verstehen. Nach mehreren Anläufen ging es dann doch ganz gut.
Ich muss ehrlich sagen man sollte schon die anderen Bände vorher lesen, das hilft einem auch alles zu verstehen was da passiert.
Ich werde sie mir auch jeden Fall besorgen und dann noch mal Ausführlich darüber berichten
So an sich gefiel mir die Story echt gut auch wenn sie an manchen stellen ziemlich langweilig war.

Ich merke mir diese Rezension auf jeden Fall vor um sie dann besser zu schreiben wenn ich die anderen Teile gelesen habe.
Aber so geben ich diesem Buch schon mal 4 Sterne denn die Story war echt toll.

Insgesamt ruhiger als Band 2, aber ein guter Abschluss

Von: Weltenwanderer Datum : 22.07.2017

blog4aleshanee.blogspot.de/

Nachdem Band 1 mich erst in der zweiten Hälfte so richtig mitreißen konnte, war ich vom 2. Band ja total positiv überrascht! Ich hab mich wirklich extrem auf den Abschluss gefreut und auch wenn ich das Buch gut fand, war ich doch ein klitzekleines bisschen enttäuscht.

Der Schreibstil war fesselnd, die Handlung ging gut voran und es gab auch wieder viel Abwechslung durch die Rückblicke in die Vergangenheit, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Ich kann es jetzt auch ehrlich gesagt gar nicht so genau benennen, aber ich hab einfach nicht so eintauchen können wie zuvor. Ich würde es jetzt nicht monoton nennen, aber es entwickelte schon manchmal einen Rhythmus, der eher vor sich hinplätscherte, als einen mitzureißen.
Die etwas gedämpfte Atmosphäre war dann rückblickend schon in Ordnung, wenn es gegen Ende nicht so außer Kontrolle geraten wäre. Über den Schluss kann man sich sicher streiten, aber für mich war das wirklich gelungen - doch es blieben mir einfach noch viel zu viele Fragen offen.
Die ganzen Charaktere, die ich ins Herz geschlossen habe, mit denen ich Seite für Seite mitgefiebert habe; es hat mir einfach doch einiges gefehlt, damit ich für mich mit gutem Gewissen das ganze abschließen kann.

Dabei waren die Ideen wieder großartig und der Aufbau, wie alles in sich verstrickt wird, fand ich sehr gut gemacht. Mit dem gemächlichen Tempo bin ich sehr gut zurecht gekommen, vielleicht war mir deshalb gegen Ende dann alles zu schnell, zu gepresst und nicht genügend erklärt. Ich hab dann leider immer das Gefühl, als wäre der Autorin einfach keine passende Lösung eingefallen und hätte deshalb dem Leser überlassen, wie er sich diese kleinen Dinge zurechtrückt, die zum Schluss noch nicht so recht ins Bild passen. Manchmal mag das auch funktionieren, hier hätte ich mir aber doch etwas mehr gewünscht.

Was das Besondere für mich ausmacht ist natürlich der Traum vom Gründer von Tearling - eine Gemeinde, eine Stadt, ja eine Welt voller Menschen, die ohne Gewalt, Neid und negativen Einflüssen funktioniert. Eine Utopie, zu der wir Menschen (niemals?) fähig sind? Kann man denn alle Menschen tatsächlich als "gleich" ansehen und "gleich" behandeln? Schließlich ist jeder auf seine Art anders: einzigartig! Und kann damit eigentlich nie mit einem anderen verglichen werden. Aber vielleicht müssen wir auch nur unsere Art zu denken ändern; jeder Schritt in diese Richtung würde unser Zusammenleben um einiges besser - und einfacher - machen.
Dazu gehören auch die Entscheidungen, die wir alle treffen und treffen müssen, auch wenn sie uns noch so schwer fallen. Umso schwieriger, wenn wir zwischen zwei Seiten stehen, die jede auf ihre Weise Recht hat, aus ihrer Sichtweise, und man keinen von beiden enttäuschen will. Sich auch gar nicht wirklich sicher ist, da das Herz und der Verstand im Zweifel sind.

Schließlich kann jeder Mensch nur aus seiner Erfahrung und seinem Gefühl heraus urteilen und handeln und ob es damit ein absolutes, friedliches Zusammenleben geben kann, in dem man anderen seine Überzeugungen guten Gewissens lassen kann ... wir werden es wohl selber herausfinden müssen.

ein tolles Finale mit einem unerwarteten, großartigen Ende

Von: Ally Datum : 22.07.2017

magicallyprincess.blogspot.de/

Inhalt:

Kelsea, die ihr Königreich vor einer Invasion durch das Nachbarsreich Mortmesne schützen wollte, hat sich freiwillig der "Roten Königin" ausgeliefert. Im Tausch gegen den vorläufigen Frieden besitzt die Königin nun auch Kelseas Saphire. Wenn es der "Roten Königin" gelingt, deren Magie zu kontrollieren, gibt es nichts und niemanden mehr, der sie aufhalten kann.

Doch Kelsea gibt nicht auf, so kommt es zum alles entscheidenden Showdown zwischen den beiden Herrscherinnen. Und auch die Vergangenheit, die Familie Tear sowie die Überfahrt spielen bei diesem eine wichtige Rolle.

Meinung:

"Die Königin der Schatten - Verbannt" ist eines der Finale, die ich kaum erwarten konnte. Ich habe die beiden Vorgängerbände regelrecht verschlungen und absolut geliebt. Voller Vorfreude schlug ich die erste Seite von "Verbannt" auf und war auch augenblicklich wieder mitten drin im Geschehen. Kelsea befindet sich in der Gefangenschaft der "Roten Königin". Mace, die komplette Garde und deren Verbündete, arbeiten verbissen an einem Plan, um ihre Königin zu befreien. Die "Rote Königin" hat unterdessen Wort gehalten, sodass sich ihre Armee zurückzieht, ohne noch mehr Schaden anzurichten. Dennoch geht es "Tearling" alles andere als gut, zu viele Menschen und ein Großteil von Kelseas Truppen mussten ihr Leben lassen. Und auch die Armee sowie die Bewohner von Mortmesne sind extrem unzufrieden. Es gibt Unruhen und immer mehr schließen sich der Rebellion gegen die "Rote Königin" an. Selbst ihre Diener und engsten Vertrauten wenden sich zuhauf gegen ihre Herrin. Aus der Not heraus arbeiten die beiden Frauen schließlich zusammen. Kelsea unternimmt immer wieder "Reisen" in die frühere Zeit. Lily, Katie und Kelsea, sind untrennbar miteinander verbunden. Somit ist auch die Vergangenheit ein sehr entscheidender Faktor für die Gegenwart und auch die Zukunft.

Wie auch bereits in den beiden Vorgängerbänden, erzählt Autorin Erika Johansen sehr ausführlich und detailreich nicht nur Kelseas Geschichte, auch wenn die junge Frau immer im Fokus steht. Gemeinsam mit Kelsea begibt sich der Leser immer wieder in die Vergangenheit. In "Verflucht" erlebt Kelsea diese sowie die große Überfahrt aus Lilys Sicht. In Band drei begleitet Kelsea Katie, die der Familie Tear sehr zugetan ist. Diese Rückblenden und die damit verbundenen Perspektivwechsel finde ich großartig, da sie viel interessantes offenbaren und das doch recht dicke Buch nie langweilig werden lassen. Immer mehr Puzzlestücke setzten sich zusammen, sodass ich auf wirklich alle Fragen zufriedenstellende Antworten erhielt. Ich erfuhr viel über die agierenden Personen, deren Vergangenheit und auch darüber, wie und warum letztendlich alles so gekommen ist, wie es kam. Ich mochte es sehr mit zu rätseln, wie was zusammenhängt und wie sich schlussendlich alles löst und aufklärt. Die gesamte Geschichte ist sehr komplex, durch den tollen Schreib - und Erzählstil der Autorin ist diese immer verständlich und unglaublich gut durchdacht. Ich mag es auch sehr, wie alle Charaktere ausgearbeitet sind. Man versteht das Handeln eines jeden Einzelnen, weil man die Gedankengänge gut nachverfolgen kann. Mace fand ich wieder großartig, er tut einfach alles, um seine Königin zu beschützen. Von der Figur des Fetch hätte ich allerdings mehr erwartet, er bleibt in diesem letzten Band eher blass und ist nicht wirklich hilfreich.

Kelsea reflektiert sehr viel und lernt nicht nur aus ihren, sondern auch aus Lilys und Katies Fehlern und Problemen. Ich fand es wirklich gut, wie sie sich im Laufe der Zeit wieder verändert und zu einer menschlicheren und liebevolleren Herrscherin wird. Ich bin auch durchaus angetan vom Verlauf des Romans. Und ich wurde auch das eine oder andere Mal überrascht. Allerdings, und das ist für mich das größte Manko, empfand ich kaum Spannung oder gar Nervenkitzel. Bei den Vorgängerbänden klebte ich regelrecht an den Seiten, dies war beim Finalband leider nicht der Fall. Ich hätte mir auch einen viel größeren Kampf zwischen den beiden Königinnen gewünscht. Die "Rote Königin" hat viel von ihrem Biss und Schrecken verloren, sie ist schon beinahe zu sanft und schwach. Aus ihrer Sicht ist dieses Verhalten auch absolut nachvollziehbar. Auch für mich war es verständlich, dennoch wäre ein packenderer Schlagabtausch toll gewesen. Die allergrößte Gefahr geht von der "Waise" und seinen Kreaturen aus. Diese zu bekämpfen ist fast aussichtslos und so hat Erika Johansen aus dem größten Chaos und einem erbitterten Showdown ein Ende entstehen lassen, welches mich wirklich perplex zurück lies, weil ich damit NIEMALS gerechnet hatte. Im ersten Moment war ich ziemlich hin und hergerissen, ob ich dieses nun gut finden soll oder nicht.

Nach längerem darüber nachdenken, muss ich aber sagen, dass es das absolut richtige Ende ist. Zunächst hatte ich es mir völlig anders erhofft. Aber ich finde es extrem mutig von der Autorin, dass sie sich für diesen Ausgang ihrer Trilogie entschieden hat, weil er einfach passt!!! William Tears Hoffnungen, Wünsche und Visionen haben ihren Platz gefunden, wenn auch über Umwege und anders als gedacht.

Fazit:

Mit "Die Königin der Schatten - Verbannt" hat Erika Johansen ein tolles und sehr zufriedenstellendes Finale geschrieben, dessen Auflösung die Leserherzen spalten wird. Alle Fragen und Rätsel dieser großartigen und komplexen Reihe wurden beantwortet und alle Zusammenhänge toll erklärt. In diesem letzten Band hätte ich mir allerdings mehr Spannung und Dramatik gewünscht. Nichtsdestotrotz wird mir Königin Kelsea immer im Gedächtnis bleiben.

So packend wie seine Vorgänger mit einem unglaublichen Ende!

Von: Tiefseezeilen Datum : 20.07.2017

www.tiefseezeilen.de/

Bei diesem Buch handelt es sich um den Abschlussband einer Trilogie. Für alle, die die Vorgänger nicht kennen können Spoiler anfallen!

Unsere Protagonistin, die Königin von Tearling, Kelsea Glynn, opfert sich für ihr Volk und gerät in die Hände der Roten Königin, dabei erfahren wir endlich wer sich hinter dieser Frau verbirgt. Viele Geheimnisse werden gelüftet, viele Reisen in die Vergangenheit werden unternommen und das Ende...ich hätte das nie kommen sehen.

Der erste Teil der Reihe hatte mich damals richtig umgehauen und in einer langen Nacht, die bis zum Morgen ging hatte ich das Buch fertig. "Verbannt" hatte genau das wieder bei mir ausgelöst!
Erika Johansen knüpft nahtlos an das Ende vom zweiten Band an und viele alte Charaktere, als auch Neue tauchen auf. Der Fetch und Rowan Finn bekommen eine größere Rolle, wie auch weitere Personen aus der Vergangenheit.
Die Geschichte von Tearling wird durch die Rückblicke in all ihren Zügen erzählt und wir erfahren, warum die Stadt so enden musste und was aus all den Reisenden und ihrem Traum wurde. Der ganze Roman an sich wird noch komplexer, als seine Vorgänger und ich bin begeistert davon, wie viele Geschehnisse hier verwoben wurden und wie tief das Schicksal von allen miteinander verbunden ist.
Von Anfang an konnte mich die Autorin packen und dieses Mal gab es eine sehr gute Balance zwischen den Abschnitten über die jetzige Zeit und die über die Vergangenheit, in die Kelsea durch Visionen reist.

Kelsea ist ein Charakter, der nicht perfekt ist. Sie hat sehr viel durchgemacht, leidet immer noch unter so manchen falschen Entscheidungen, verzweifelt oftmals an der Situation und ist einfach authentisch. Mir schien es manchmal so, dass die Autorin gar keine Heldin schaffen wollte oder jemanden den alle lieben, sondern eine realistische, einfache Person mit Ecken und Kanten, die mit sich selber ringt.
Alle ihre Charaktere und dazugehörigen Beschreibungen finde ich besonders gut gelungen, bis jetzt habe ich immer noch ein Bild im Kopf, als auch eine Stimme, wenn ich mir einen Namen ins Gedächtnis rufe.

Der Abschluss der Reihe ist auf jeden Fall eins meiner Highlights aus 2017. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert mit den Charakteren und der Roman war voll mit Wendungen, aufgelösten Geheimnissen und packenden Momenten. Das Ende hat mich kurz ziemlich aus der Bahn geworfen und mit weit aufgerissenen Augen las ich die letzten Seiten. Wie konnte das passieren?

Ein Finale, welches nicht jeden befriedigen wird

Von: Savian_lesefuchs Datum : 18.07.2017

https://instagram.com/savian_lesefuchs/

Inhalt: Kelsea wurde als Gefangene an den Hof der Roten Königin gebracht. Doch der treue Mace und der Rest der Treue Mace und seine Königinnen-Garde begeben sich schon bald auf eine waghalsige Rettungsmission. Doch während sich die Situation immer weiter zuspitzung, erhebt sich ein alter Feind um die Macht über das ganze Land an sich zu reißen.

Meine Meinung:
Wie bereits im ersten und zweiten Band der Trilogie gelingt es der Autorin wieder, den Leser vollkommen in Kelsea Welt versinken zu lassen. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm, spannend und zu keiner Zeit zu sehr mit Details überladen.
Wie schon im zweiten Band, erfährt man durch Kelsea Visionen wieder eine Menge über die Vergangenheit des Landes und lernt dabei mehr über Tearling und auch den Fetch kennen. Die Charakterentwicklung, ist wieder sehr gelungen. Vor allem die kleine Aisa, wird dabei mehr ausgearbeitet und gewinnt sehr an Tiefgang.
Die Weise, als neue Gegenspieler, wirkt bedrohlich und ist in seiner Rolle ebenfalls sehr gelungen.
Die gesamte Handlung der ersten Bände wird gekonnt weiter geführt und überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen. So unerwartet, kommt dann jedoch auch das Ende daher, welches mich mit einer Mischung aus Frustration und Faszination zurück gelassen hat.
Fazit: ein gelungenes Finale, über dessen Ausgang sicher nicht jeder glücklich sein wird. Ich gebe hier 4 von 5 ⭐ für ein mehr als ungewöhnliches Fantasy Abenteuer.

Ein fantastischer Abschluss!

Von: Jasmin Datum : 17.07.2017

meinelieblingsbooks.blogspot.co.at/

Kelsea Glynn, die Königin von Tearling, befindet sich in den Händen ihrer Gegenerin, der Roten Königin. Diese hat Kelsea jedoch nicht nur ihrer Freiheit beraubt, sondern ihr auch noch die magischen Saphire weggenommen. Während Kelsea ihre Zeit in den dunklen Kerkern von Mortmesne verbringt, wirkt ihr treuer Freund Mace in Tearling als Regent und versucht das immer mehr auseinanderbrechende Konstrukt des Reiches zusammenzuhalten. Doch alleine Kelsea ist es, die Tearling und auch Mortmesne retten kann, denn neben den politischen Streitigkeiten drohnt noch eine weitere Gefahr, welche das Ende von allem bedeuten könnte.

Normalerweise brauche ich bei Fortsetzungen immer eine Weile bis ich mich wieder mit den Namen und Örtlichkeiten der Welt vertraut gemacht habe, aber bei dem dritten Band von "Die Königin der Schatten" fand ich mich unvermittelt im Geschehen wieder und konnte neben den zahlreichen Namen auch die vielen verschiedenen Orte zuordnen. Das hat mir wieder einmal vor Augen geführt wie komplex die Autorin die einzelnen Charaktere gestaltet, so dass man, wenn man den Namen liest auch immer gleich ein konkretes Bild vor Augen hat und eine ganze Reihe von Charakteristika mit dieser Person verbindet. Das finde ich klasse! Ich habe mich gefreut, dass auch der Fetch in diesem Buch wieder etwas mehr Platz eingenommen hat, da in den vorherigen Bänden immer wieder Andeutungen gemacht wurden, aber seine Identität doch sehr verschleiert blieb.

Kelsea zählt für mich zu einer der interessantesten weiblichen Hauptfiguren im Bereich Fantasy, da sie ebenfalls eine sehr gut ausgearbeitete Figur ist und eine spannende Entwicklung hingelegt hat. Sie hat in diesem Buch viel durchgemacht und die Autorin verstand sich ausgezeichnet darauf den Leser mit Kelsea mitfühlen zu lassen. Was ich aber noch spannender finde ist, dass man, obwohl man Kelseas Schwäche hautnah zu spüren bekommt, dennoch weiß wie stark sie eigentlich ist. Das fand ich beeindruckend! Eine weitere Person der man in diesem Buch sehr nahe kommt ist neben Mace, Aisa und auch der Roten Königin. Ebenfalls erwähnenswert ist die fiktive Welt die Erika Johansen erschaffen hat. Schon im zweiten Band hat man viel darüber erfahren wie sie sich aufgebaut hat, doch auch im dritten Band gibt es weiterhin viele spannende Rückblenden in die Vergangenheit.

Da das Buch mit 600 Seiten nicht gerade zu den dünnsten zählt, sind kleine Längen natürlich nicht unvermeidlich und so gab es durchaus die ein oder andere Szene die nicht so spannend war wie die davor, aber rundum hat sich die Autorin auf das Wichtigste beschränkt und die Spannung konstant hoch gehalten. Manchmal fand ich es etwas schwierig, dass so oft zwischen den Perspektiven hin und her gesprungen wurde, aber gleichzeitig fesselten mich die unterschiedlichen Storylines jede auf ihre eigene Art und Weise. Das Ende des Buches hat schließlich dann noch den Ausschlag zu meiner Bewertung gegeben, da es wirklich spitze war! Ehrlich gesagt hätte ich niemals damit gerechnet und ich finde es toll, dass sich die Autorin so etwas Besonderes für den Schluss ausgedacht hat! Ein würdiger Abschluss für eine großartige Reihe!

FAZIT:
Ein umwerfendes Finale! Ich wusste, dass Erika Johansen meine hohen Erwartungen wieder übertreffen wird und so kann ich nun, mit Wehmut in der Stimme, sagen, dass diese fantastische Reihe ein würdiges Ende gefunden hat, das man nicht hätte besser machen können! Falls ihr die Trilogie noch nicht gelesen habt - holt das unbedingt nach! Es lohnt sich!

Ich liebe dieses Buch mit jeder Faser meines Körpers, doch ich kann mit diesem Ende einfach nicht zufrieden sein.

Von: Sophia's Bookplanet Datum : 17.07.2017

sophias-bookplanet.blogspot.de

Dieses Buch darf ich mit gutem Gewissen als das bezeichnen, auf das ich am meisten im vergangenen Jahr hingefiebert habe. Die Geschichte von Kelsea Glynn hat mich seit dem ersten Band und der ersten Seite gefesselt und begeistert. Ganz in diesem Stil konnte ich auch den dritten und finalen Teil der Trilogie lesen, welcher wieder in sich in drei Bücher gegliedert ist. Weiterhin gibt es einen Prolog, der bereits auf die folgenden 580 Seiten gespannt macht. Das Buch wird aus der Sicht von neun verschiedenen Charakteren erzählt, die wir alle bereits aus den vorherigen Büchern kennen, und welche an sich jeder auf eine ganz unterschiedliche Art das Geschehen betrachten. Leider gab es auch in diesem letzten Band kein Kapitel aus Mace' Sicht, was ich etwas schade, aber auch verständlich finde. Er ist mit Abstand der beste Charakter in diesem Buch und es wäre verdammt schwer, seine Gedanken ihm entsprechend in Worte zu fassen.


Die drei Caden sahen alamiert auf.
"Wieso denkt Ihr, sie würde nach Hause kommen?", fragte James.
"Weil sie das tun wird", entgegnete Mace in einem Ton, der sich jede weitere Diskussion verbat.
- James und Mace, S.45f.


Der Prolog lenkt, wie die Rückblicke auf die Zeit kurz nach der Überfahrt auch, den Blick auf die Vorgeschichte des Fetchs und Row Finns. Was haben sie getan, damit sie so grauenhaft verflucht wurden? Man erfährt nun Stück für Stück ihre Geschichte, die unmittelbar mit Katies, Königin Caitlyn Tear, die erste Königin von Tearling, verbunden ist. Doch nicht nur in dieser Vergangenenheit spielen Intrigen eine große Rolle, denn in der Gegenwart ist Kelsea nun ihrer Erzfeindin, der roten Königin, ausgeliefert. Ihre Garde plant natürlich, sie zu retten, selbst wenn es noch so auswegslos scheint. Mace, der Captain der Garde, verliert jedoch nie den Glauben daran, ebenso wenig an Kelsea. Dafür habe ich ihn geliebt. Tue ich noch immer. Doch er ist nicht der einzige, unglaublich authentische Charakter. Auch Mitglieder der Garde wie Elston, Kibb, Galen oder Dyer konnte man in ihrem Handeln und Denken sehr gut einschätzen, da sie mir persönlich und auch anderen Lesern so sehr ans Herz gewachsen sind, dass man sie kennt wie seine eigene Familie.


"Und wo ist der echte Lazarus?"
Seine Lippen zuckten. "Ich habe ... gelesen."
"Was gelesen?"
"Eure Bücher, Lady. Neun habe ich schon geschafft."
Kelsea sah ihn überrascht an.
"Sie sind gut, diese Geschichten", fuhr Mace mit leicht geröteten Wangen fort. "Sie lehren die Schmerzen anderer Leute."
- Kelsea und Mace, S.458


Neben den unfassbar guten Charakteren ist auch die Handlung verdammt genial. Sie zieht den Leser durch das Buch und lässt 600 Seiten im Flug vergehen. Es geht auf ihnen nicht nur um den Kampf um ein Königreich oder einen Thron, sondern vor allem um Freundschaft und Glaube an sich selbst und andere. Darum, auf wie viele Arten man Menschen lieben kann. Um Treue und darum, sich eigene Fehler einzugestehen und sie auszubessern. Wir lernen nicht nur Kelsea von einer neuen(, starken) Seite kennen, sondern auch den Fetch und Row Finn, die bisher nur große Mysterien zu sein schienen. Leider muss ich jedoch sagen, dass mich das Ende dieses Buches ziemlich ratlos zurückgelassen hat. Es ist schön, keine Frage, aber es ist für mich ein deutlicher Minuspunkt, da ich mit ihm einfach nicht zufrieden sein kann, wie ich es auch drehe und wende.


Fazit:
Die finale Geschichte um Kelsea Glynn und ihr Königreich Tearling ist spannend, aber auch liebevoll, packend und absolut wendungsreich. So auch das Ende, das mich leider etwas enttäuscht hat. Ich habe wirklich jede Seite, jeden Satz, jedes Wort geliebt, bis auf die letzten 40 Seiten, also das letzte Kapitel. Dieses Ende sendet eine deutliche Nachricht, ist geradezu ein Appell an uns Leser, doch für mich hat es diese Geschichte irgendwie angeknackst, auch wenn der Gedanke an die anderen 560 Seiten sie davor bewahrt hat, für mich zu zerbrechen.
Ich liebe dieses Buch mit jeder Faser meines Körpers, doch ich kann mit diesem Ende einfach nicht zufrieden sein.

Leider enttäuschendes Finale

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 15.07.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …

Meinung:
Kelsea hat sich selbst geopfert um eine Invasion ihres Königreichs durch das Nachbarland Mortmesne zu verhindern. Nun befindet sie sich in der Gefangenschaft der roten Königin. Nach kurzer Zeit fällt Kelsea jedoch auf, dass weit mehr hinter dieser Person steckt als die grausame Herrscherin, für die sie viele halten.
Währendessen versucht Mace als Regent in Tearling alles um die Befreiung Kelseas voranzutreiben.

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut wie auf kein anderes in diesem Jahr, denn Band 1 und 2 haben mir so fantastisch gut gefallen. In die Geschichte an sich bin ich aufgrund des Reiseberichtes auf meinem Blog (selbstgeschriebene Inhaltsangabe zu Band 2) zum Glück wieder gut hinein gekommen. Und auch schon nach kurzer Zeit war ich von dem Zauber der Geschichte wieder voll gefesselt.

Erika Johansen hat einen ganz wunderbaren Schreibstil. Das Buch ist zwar über 600 Seiten dick, jedoch kam für mich nie ein Hauch von Langeweile auf. Die Autorin schafft es selbst unbedeutende Dinge wichtig erscheinen zu lassen. So flog ich förmlich durch das Buch. Je näher ich jedoch dem Ende kam, desto mehr stellte ich mir die Frage, wie die Autorin alles schlüssig zu einem Ende bringen will. Ich kann so viel verraten, dass die Geschichte zwar schlüssig endet, das Ende für mich aber die gesamte Trilogie so ein wenig kaputt gemacht hat. Ich bin absolut nicht damit zufrieden wie das Finale zu Ende geht und bin wahnsinnig enttäuscht darüber.

Kelsea entwickelt sich auch in diesem Buch weiter. Durch ihre Entdeckung was hinter den zwei Saphiren steckt, überdenkt sie einige Dinge aufs Neue. Dadurch wurde sie mir auch wieder deutlich sympathischer. Denn stellenweise mochte ich ihre dunkle Seite in Band 2 überhaupt nicht.
Die rote Königin und ihre Gedanken waren für mich in diesem Buch sehr reizvoll. Ich konnte mich recht gut in sie hineinversetzen und konnte im Ansatz verstehen, wieso sie zu dieser fürchterlichen Königin geworden ist.
Mace ist auch in diesem Buch wieder der heimliche Held. Hat er in Band 1 und 2 noch im Hintergrund die Fäden gezogen, steht er in Band 3 als Regent von Tearling nun deutlich mehr im Fokus.
Etwas enttäuscht war ich von der Fortschreibung der Geschichte des Fetch. Hier hatte ich etwas gänzlich anderes erwartet.

Gemeinsam mit Kelsea taucht der Leser auch in diesem Buch wieder in die Vergangenheit ein. Dieses Mal springen wir in die Zeit nach der Überfahrt und erfahren mehr über das Leben der jungen Katie. Auch diese Passagen konnten mich, wie bereits in Band 2, gut unterhalten.

Bis kurz vor Schluss war das Buch auf 5-Hörnchen-Kurs. Die letzten 50 Seiten waren jedoch gar nicht nach meinem Geschmack. Lange habe ich überlegt, ob ich 3 oder 4 Hörnchen geben soll, mich dann aber doch für 4 entschieden, da die Geschichte ansonsten wieder sehr fesselnd und interessant war.

Fazit:
Leider ist "Verbannt" nicht das erwartet geniale Finale das ich mir gewünscht hätte. Dies liegt vor allen Dingen an dem, in meinen Augen, nicht wirklich gelungenen Ende. Trotzdem bekommt der Leser auf den vorherigen gut 550 Seiten wieder eine tolle Story mit interessanten Charakteren geboten.
Daher bekommt das Buch von mir knappe 4 von 5 Hörnchen.

Spannend

Von: Weinlachgummi Datum : 14.07.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Nun ist es vorbei. Auf den Abschlussband der Die Königin der Schatten Reihe habe ich mich sehr gefreut. Nach Band 2 waren noch einige Geheimnisse zu entdecken und ein Krieg war gerade so abgewendet. So war vieles noch ungewiss, besonders durch Kelseas Mutiges oder auch Leichtsinniges verhalten. Ich finde es immer schwer eine Reihe zu beenden, sich von den Charakteren zu verabschieden und vielleicht bin ich deswegen auch etwas verhalten, was die Bewertung dieses Bandes angeht. Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich das Ende bzw. den Verlauf der Handlung mag oder nicht.

Das Buch startet gleich nach den Geschehnissen in Band 2. Nach 12 Monaten Pause waren mir diese nicht mehr so vertraut. Zum Glück gibt es bei Sandra ( Hörnchens Büchernest) einen Reisebericht zu Band 2 Verflucht. Ohne diesen hätte ich wohl Probleme gehabt, wieder in die Handlung zu finden. Da diese doch recht komplex ist und es eigne Handlungsstränge gibt.

Fesseln konnte mich Erika Johansen schon gleich zu Beginn wieder. Die 600 Seiten habe ich dem Buch kaum angemerkt, sondern es in kurzer Zeit verschlungen. Nach und nach werden die Geheimnisse gelüftet. Man erfährt endlich, was es mit Row Finn und dem Fetch auf sich hat. Ein Vaterschaftsgeheimnis wird aufgedeckt und ein anderes entsteht. Aber keine Sorge, ich verrate nichts.

Kelsea wandert immer wieder in die Vergangenheit, teilweise auch für Länge Zeit. Hier hätte ich gerne mehr von der Gegenwart gelesen und nicht so viel von den Anfängen von Tear. Klar diese Kapitel waren wichtig für die Handlung und auch für die Charakter Zeichnung / Entwicklung. Vielleicht lag es daran, dass ich Katie nicht so sehr mochte wie Kelsea. Und ich die anderen Charaktere in der Gegenwart einfach lieb gewonnen habe und mehr von ihnen lesen wollte. Denn wie auch schon in den Vorgängern, haben mir die Nebencharaktere sehr gut gefallen. Es gibt zwar so einige, die eine Rolle spielen und ein kleines Verzeichnis zum Auffrischen wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Aber durch ihre Einzigartigkeit kommen die Erinnerungen schnell wieder. Besonders gefallen hat mir, dass niemand weiß oder schwarz ist. Keiner ist ein Übermensch und niemand wirklich böse. Zumindest hatte ich teilweise Mitleid mit den Bösen und habe sie ein Stück weit auch verstanden.

Bis auf das zulange verweilen in der Vergangenheit hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Spannung wurde fast konstant gehalten und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Doch ich muss noch etwas zum Ende schreiben, keine Sorge ich verrate nichts. Aber irgendwie hat das Ende dann noch meine Meinung über das Buch beeinflusst. Ich weiß einfach nicht, ob ich es gut finden soll. Es hat mich etwas rastlos und traurig zurückgelassen.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich nach wie vor toll. Der Wechsel zwischen Utopie und Dystopie. Die Frage, können Menschen überhaupt friedlich zusammenleben und wenn ja, wie lange. Eingepackt in eine Fantasy Welt, in der die Magie nicht zu kurz kommt.

Fazit:
Ein Abschluss, der so einige Geheimnisse lüftet und mich nicht nur einmal überrascht hat.
Die Spannung wird gut gehalten, bis auf einen kleinen Hänger in der Vergangenheit und die 600 Seiten fliegen nur so dahin.
Trotzdem lässt der Abschlussband einen bitteren Beigeschmack bei mir zurück.
Mit dem Ende kann ich mich nicht so anfreunden und Abschied nehmen mag ich eigentlich auch noch nicht.

Das Ende von Tearling?,Wo ist die alte Kelsea hin?

Von: Jessi Datum : 13.07.2017

in-buechern-leben.blogspot.de/

Schreibstil

Lange habe ich auf den dritten und letzten Teil von "Die Königin der Schatten" gewartet. Nach dem eher mittelmäßigen zweiten Teil habe ich hier gehofft, dass Erika Johansen das Niveau vom Anfang zurückfindet, muss jedoch gleich zu Beginn der Rezension gestehen, dass auch der abschließende Teil mich nicht so recht überzeugen konnte.

In ihrer Danksagung spricht Erika Johansen den enormen Druck an, unter dem dieses Buch hier entstand und beim Lesen hatte ich bereits die ganze Zeit das Gefühl gehabt, dass es einfach nicht mehr die Geschichte vom ersten Teil ist. Damals lag so viel Liebe im Detail, mühevoll hat die Autorin eine neue Welt erschaffen und mit Kelsea einen Charakter eingeführt, mit dem sich die Leser identifizieren konnten.

Leider war es bereits im zweiten Teil so, dass ich mit der "neuen" Kelsea nicht mehr mitfiebern konnte. Sie war zu stark, zu mächtig und das schwache Mädchen mit zu wenig Selbstvertrauen war komplett verschwunden.

Der Schreibstil ist meiner Meinung nach mit jedem Buch nüchterner geworden. Während ich es im ersten Teil noch toll fand, dass es keine Liebesgeschichten gab, habe ich doch in diesem Teil eine gewisse Emotionalität gebraucht. Mit keinem der Charaktere, so grausam seine Geschichte auch war, konnte ich mitfiebern, was vor allem an den fehlenden Gefühlen lag ...

Charaktere

- Kelsea -

Kelsea stand in den Vorgängerbänden im Fokus der Handlung, in diesem bleibt sie allerdings sehr lange nur ein Nebencharakter. Schade fand ich, dass ihr Charakter noch stärker werden musste. Ich hätte mir mehr Schwächen und mehr Menschlichkeit gewünscht. Mitfiebern oder gar identifizieren konnte ich mich mit Kelsea leider nicht mehr.

- Nebencharaktere -

Auf den ersten 200 Seiten hatte ich enorme Probleme, die Charaktere zuzuordnen. Hier hätten kleine Rückblenden oder Andeutungen den Einstieg verbessert. Bei vielen Personen wusste ich nicht einmal mehr, wer sie waren oder welche Rolle sie in der Geschichte hatten. So zum Beispiel Aisa, die gleich zu Beginn vorkommt, an die ich mich aber nicht mehr erinnern konnte.

Aus diesem Grund hatte ich lange Zeit Probleme, mir die Personen vorzustellen und die Zusammenhänge zu verstehen. Leider kommen hier auch sehr viele Charaktere vor, die zwar alle still und leise ihre eigene Geschichte erzählen, den Fokus aber von der Haupthandlung lenken. Manche Erzählstränge fand ich letztendlich auch relativ unwichtig.

Meine Meinung

Der erste Band von "Die Königin der Schatten" war 2015 eins meiner Jahreshighlights. Ich hatte das Buch damals förmlich verschlungen und mochte besonders die Protagonistin Kelsea. Schon der zweite Teil im vergangenem Jahr hat mich allerdings zutiefst enttäuscht. Obwohl die Handlung dort sehr spannend war, hat mich Kelseas Entwicklung deprimiert. Von dem jungen, unsicheren Mädchen hat sie sich dort in eine ansehnliche Frau mit Macht verwandelt. Identifizieren konnte ich mich schon dort nicht mehr mit ihr.

Der Einstieg in diesen letzten Teil der Trilogie fiel mir sehr schwer. Ich hatte zwar die Handlung noch im Kopf, die Figuren waren mir aber fremd. Auf den ersten 200 Seiten geht es zudem auch nur um die Nebencharaktere, die ich nur schwer der Handlung zuordnen konnte. Dennoch habe ich mich durchgebissen und irgendwann nahm die Geschichte tatsächlich Fahrt auf.

Wie im zweiten Band geht es auch in diesem um die Hintergründe von Tearling, was durchaus interessant ist, aber komplett von den momentanen Problemen ablenkt. Die rote Königin, die Herrscherin über Mortmesne, wurde in Band davor als sehr böse dargestellt, während sie hier plötzlich sehr schwach erscheint. Für mich waren die Entwicklungen vereinzelter Charaktere nicht nachvollziehbar, unter anderem kam mir auch der Fetch hier viel zu kurz, der mir zudem zuvor vollkommen anders erschien.

Leider muss ich sagen, dass mich der letzte Teil noch mehr enttäuscht hat als der Teil zuvor. Es gibt hier wenig Handlung, es ist kein roter Faden vorhanden und die Geschichte wirkt unreif, nicht durchdacht und teilweise sehr wirr. Die Entwicklungen der Charaktere empfand ich als seltsam und nicht nachvollziehbar, zudem blieben viele Fragen offen. Einzig das Ende, das dann noch überraschend und irgendwie "anders" ist, konnte mich dann doch noch teilweise zufrieden stellen, denn das war ein Niveau, das ich mir für die gesamte Reihe gewünscht hätte!

Meine abschließend Worte zur gesamten Reihe: Sie hat wahnsinnig stark begonnen, allerdings für mich schon im zweiten Band nachgelassen. Die letztendliche Auflösung ist gut gelungen und überraschend, doch der Weg dahin ist zäh und ich als Leser musste Durchhaltevermögen beweisen. Empfehlen kann ich die Reihe daher nur bedingt ...

Fazit

Nachdem der erste Band zu "Die Königin der Schatten" eins meiner Highlight war, hatte schon der zweite Band enorm nachgelassen. Auch der dritte Band besaß zu viele Längen, zu viele unwichtige Handlungsstränge und Charakterentwicklungen, die für mich einfach nicht nachvollziehbar waren. Einzig das Ende hat die Reihe dann für mich doch noch gerettet, allerdings ist dieser Band definitiv der Schwächste ...

Eine Reihe die ich gemocht habe, eine Reihe wo das 3 Buch auch super ist.

Von: Samy Datum : 12.07.2017

twoforbooks.blogspot.de/

Die Autorin hat mit diesem Buch einen wunderbaren und passenden Abschluss zu dieser Reihe geschaffen. Dieses letzte Buch hat mir noch viel mehr gefallen als Band 1 oder Band 2, für Band 2 bekommt ihr auch noch die Rezension. (Da ich mir Band 2 selber gekauft hatte habe ich die Rezension noch nicht geschrieben). Manchmal ist man ja dann eher genervt wenn sich ein Finales Buch ein bisschen zieht doch bei diesem Buch ist das nicht schlimm. Klar schweift die Autorin schon mal aus doch bei diesem Buch passen diese abzweige. Der Schreibstil ist auch einfach super und immer wieder für eine Überraschung gut. Was mir gefällt ist die Art wie die Autorin die Geschichte Erzählt. Nach dem Prolog fängt die Geschichte mit Buch 1 an. Das Buch ist in 3 Büchern aufgeteilt und die sind so toll aufgeteilt das es wirklich alles passt. Die Geschichte verläuft sehr fließend und so kommt man auch nicht mehr aus dem Lesefluss. Man liest immer weiter und das finde ich in diesem Buch so schön. Alles passt einfach super zusammen und das Ende passt auch super zu dem Buch. Ich kann diese Reihe jedem nur noch empfehlen. Ich werde sie sicher noch einmal Lesen.
Das Cover finde ich toll, es passt immer noch direkt zum ersten Buch außer das der Titel bisschen kleiner ist und eben das Verbannt mit draufsteht. Eine Coverreihe die im Regal zusammen richtig gut ausschaut. Eine Reihe die ich gemocht habe, eine Reihe wo das 3 Buch auch super ist. 5 Füchse.

Der Abschluss einer Lieblingsbuchreihe

Von: Tanja Datum : 10.07.2017

der-duft-von-buechern-und-kaffee.blogspot.de/


Inhalt:

Kelsea befindet sich in der Gefangenschaft der roten Königin. Im Kerker fristet sie ihr Dasein, während der Anführer ihrer Wache Mace sich seiner übertragenen Aufgabe als Regent und Interimsherrscher über Tearling stellt. Mace Gedanken drehen sich ständig um die Frage, wie er seine Königin befreien kann. Nebenher muss er die verschiedensten Herausforderungen meistern. Weiterhin verschwinden spurlos Kinder. Daran Schuld ist ein Mann namens Row Finn, auch genannt „die Waise“, die im Hintergrund seine Pläne schmiedet und eine Legion aus eben diesen Kindern heranzüchtet. Der Avath integriert und versucht Steuerfreiheit für die Kirche durchzusetzen. Hierfür ist ihm jedes Mittel recht. Auch möchte Mace sich dringend um das Problem der Unterwelt von Tearling kümmern. Die Ernte droht auszubleiben und zu allem Überfluss gelang der gefährlichen Hexe Brenna auch noch die Flucht aus den königlichen Kerkern.

Kelsea muss sich erneut mit der Vergangenheit ihres Königreiches auseinandersetzen. Erneut gerät sie an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Hat sie die richtigen Entscheidungen getroffen, als sie den Handel mit der roten Königin eingegangen ist? Was kann sie tun, um ihr geliebtes Tearling vor den Gefahren, die sich erneut anbahnen, zu retten?



Kernaussage:

Erika Johansen stellt sich und dem Leser in ihrem Roman „Die Königin der Schatten“ die Frage, ob der Mensch letztendlich immer nur an sich selbst und seine Nächsten denkt oder ob eine bessere Welt möglich ist.
Auch in Band drei erfährt der Leser mehr über den Konflikt der Königreiche Tearling und Mortmesme sowie dessen Wurzeln. Zugleich taucht er mit Kelsea in die Geschichte ihres geliebten Landes ab. Er erfährt mehr über die Geschichte ihrer Vorfahren und darf sich bald fragen, ob der Weg in eine bessere Zukunft durch individuelle oder kollektive Katastrophen führen muss. Der Text zeigt den Schmetterlingseffekt, auf den auch explizit anhand der Verstrickung der Lebensgeschichten der Protagonisten hingewiesen wird.



Schreibstil:

Band zwei von Erika Johansens Trilogie „Die Königin der Schatten“ endete bereits mit einem Cliffhanger. Kelsea hat sich freiwillig der roten Königin ausgeliefert und das Schicksal von Tearling in die Hände ihrer treuesten Wache Mace gelegt.

Band drei beginnt der Leser aus der Sicht des Fetches. Eines geheimnisvollen und interessanten Charakters, der sich hinter einer Maske versteckt und sich immer wieder auf die Seite der Tearlingkönigin gestellt hat. Ja sogar eine kleine Liebesgeschichte konnte man durch zaghafte Andeutungen in Band zwei vermuten. Wieder einmal scheint der Fetch bereits einiges über die Hintergründe der Geschehnisse zu wissen und wieder einmal scheint er seine Fäden zu spinnen.

Währenddessen befindet sich Kelsea in der Gefangenschaft der roten Königin. Im Kerker kämpft sie um ihr Wohlergehen, während Mace an der Heimatfront kaum Zeit hat Pläne zu schmieden, wie er seiner Königin zur Hilfe eilen kann. Denn Tearling hat mit neuen und alten Feinden zu kämpfen und dieser Kampf droht erneut zu eskalieren.

Dieser Anfang des Buches klingt vielversprechend. Für mich galt es in diesem Roman viele Fragen zu klären. Allen voran: Was wird aus Kelsea, was wird aus Tearling? Aber auch die Geheimnisse rund um den Fetch wollte ich geklärt wissen. Hinzu kamen neue Fragen: Wer ist eigentlich Row Finn? Welche Rolle übt er in Band drei aus. Zugleich erfährt der Leser schon zu Anfang, dass auch die königliche Krone wieder aufgetaucht zu sein scheint. In wessen Händen befindet sie sich und welche Macht geht von ihr aus und wer wird diesen Kopfschmuck letztlich tragen?

Über die Seiten des Buches hinweg musste ich feststellen, dass die Autorin ihre Geschichte gemächlich erzählt. Viele Handlungsstränge wurden in eine Richtung geführt, die ich nicht erwartet hätte und die meinen Erwartungen auch nicht gerecht wurden. Gerade zum Ende des Romans empfand ich einige der „Lösungen“ als zu erzwungen, Entscheidungen und Handlungen der Protagonisten als zu konstruiert.

Wie auch in Band zwei taucht der Leser in dem Abschlussband mit Kelsea in die Vergangenheit ab. Dieses Mal verfolgt er die Geschehnisse nicht aus der Perspektive von Lily, sondern aus dem Gesichtskreis eines neuen Charakters namens Katie. Während der Zweitplot rund um Tearlings Geschichte sich im Vorgänger als durchweg spannend gestaltete, verlor er in Band drei für mich ein wenig an Reiz. Auch hier entwickeln sich die Geschehnisse gemächlich. Jedoch trugen sie letztlich dazu bei den Handlungsstrang zu einem schlüssigen Ende zu führen.

Offene Fragen hat die Autorin zum Ende hin (teils sehr rasch) geklärt. Die einzige Frage, die letztlich noch bleibt, ist die, ob wir nicht alle Opfer und Täter zugleich sind. Ist es die Vergangenheit, die die Zukunft prägt? Ist ein Leben in Frieden und Harmonie überhaupt möglich?



Fazit:

Die Königin der Schatten gehört für mich zu den besten Fantasytrilogien, die ich bislang gelesen habe. Somit freute ich mich sehr auf den dritten Band, auf Antworten auf all die offenen Fragen. Band drei klärte zwar alle Fragen, jedoch werden die viele Stränge manchmal nicht überzeugend zusammenführt. Die feinen Charaktermomente, welche die Vorbände dominierten, kommen hier oft zu kurz. Das etwas überstürzte Ende, eine Spur Vorhersehbarkeit und hier und da etwas zu wenig Tiefe, verhindern daher eine absolute Topbewertung.

Dennoch möchte ich diese Reihe weiterempfehlen. Denn sie überzeugt mit einer Botschaft. Ein Buch für alle, die Romane begeistern können, die nicht gerade von Fantasielosigkeit strotzen, aber trotzdem Inhalte transportieren, über die es sich auch in unser Welt nachzudenken lohnt.

ein ungewöhnliches Ende für eine ungewöhnliche Serie

Von: Letannas Bücherblog Datum : 06.07.2017

letannasblog.blogspot.de/

Kelsea befindet sich in Gefangenschaft. Sie hat sich für ihr Volk geopfert und sitzt nun im Gefängnis der Roten Königin. Die Rote Königin will Kelseas Saphire haben, denn diese verfügen über mächtige Magie. In der Zwischenzeit versucht Mace Tearling als Regent zu beherrschen. Gemeinsam mit den anderen wollen sie natürlich Kelsea befreien, keine einfach Aufgabe. Aber Mace und sein Trupp geben ihr bestes.

Endlich konnte ich den 3. und letzten Teil dieser Reihe lesen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit den vielen Namen und Orten hatte, aber die Autorin wiederholt zum Glück einiges und man findet sich dann letztendlich doch sehr gut zurecht.
Bereits den 2. Teil fand ich sehr ungewöhnlich, was im 3. Teil noch weiter fortgesetzt wird. Die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Kelsea ist zwar immer noch die Hauptfigur, aber viele andere Charaktere haben in der Zwischenzeit einen sehr großen Part eingenommen in der Handlung. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, was mir sehr gut gefallen hat. Auch gibt es dieses Mal wieder einige Sprünge in der Zeit und wir erfahren wieder mehr über die Gründung von Tearling. Hier überrascht die Autorin wieder sehr. Das Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht, mit so einem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Irgendwie ist mir das Ende fast schon zu offen. Ich würde jetzt einfach gerne wissen wie es mit Kelsea weiter geht.
Für mich ist diese ungewöhnliche Reihe auf jeden Fall ein Highlight und ich vergebe die volle Punktzahl.

Gelungener Abschluss!

Von: Golden Letters Datum : 05.07.2017

golden-letters.blogspot.de/

Um ihr Königreich vor der Mortarmee zu schützen, hat Kelsea sich auf einen Deal mit der Roten Königin eingelassen und ist nun ihre Gefangene. Doch die Königinnen-Garde rund um Mace und Pen schmiedet schon eifrig Pläne, um ihre Königin aus Mortmesne zu befreien.

"Verbannt" ist der dritte und abschließende Band von Erika Johansens Die Königin der Schatten Trilogie. Mir haben die ersten beiden Bände so gut gefallen, dass ich es kaum noch erwarten konnte, endlich den dritten Band zu lesen! Ich wollte wissen, wie es mit Kelsea weitergehen würde und es gab noch so viele unbeantwortete Fragen! Wer steckt hinter dem Fetch? Was hat es mit Rowland Finn auf sich? Wer war Kelseas Vater? Was ist Evelyn Raleighs Geschichte? Und natürlich die Frage, ob Kelsea sich befreien und ihr Königreich Tearling retten würde! Ich konnte es also kaum erwarten, mit diesem Buch zu beginnen!

Auch dieser Band wurde aus mehreren personalen Erzählperspektiven erzählt und so durften wir unter anderem in die Sichten von Kelsea Glynn, Pater Tyler, Aisa, dem Fetch, der Roten Königin und der Torwache Javel eintauchen.
Auch die Vergangenheit spielte wieder eine große Rolle in diesem Abschluss. Während wir im zweiten Band Lily Mayhew und mit ihr die Zeit vor der Überfahrt kennenlernen durften, lernten wir im dritten Band Katie Rice kennen, ein Kind der ersten Generation. Durch ihre Perspektive lernte man das Leben nach der Überfahrt in Neulondon kennen.

Insgesamt haben mir die häufigen Sichtwechsel gut gefallen, weil man dadurch einen sehr guten Überblick über die Handlung bekommen hat. Am liebsten habe ich aus Kelseas Sicht gelesen, aber auch die Rote Königin war ein sehr interessanter Charakter, weil man viel über ihre Vergangenheit erfahren hat!
Ich hatte allerdings auch ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte besonders im Mittelteil nicht wirklich vorangekommen ist. Man wechselt immer wieder in eine andere Perspektive, jeder Charakter kommt ein Stück voran, aber es zog sich doch ein wenig. Trotzdem habe ich mich nie gelangweilt! Bei manchen Charakteren habe ich mich anfangs noch gefragt, welche Rolle sie überhaupt in der Geschichte spielen und hatte dann doch viel Freude dabei zuzusehen, wie sie ihren Platz gefunden haben.

Das letzte Drittel des Buches konnte mich wieder komplett in seinen Bann ziehen! Die Geschichte von Tearling ist einfach richtig spannend und ich liebe die Welt, in die Erika Johansen den Leser entführt. Man hat viel über die Vergangenheit erfahren, aber auch in der Gegenwart spitzte sich die Lage immer weiter zu! Kelsea ist eine Gefangene der Roten Königin, die nach ihrem Rückzug aus Tearling immer mehr die Kontrolle über ihre Untertanen und ihr Königreich verliert.
Die Geschichte konnte mich immer mehr begeistern, aber dann kamen die letzten dreißig Seiten.
Ich weiß, dass es ein gutes Ende ist, das Sinn macht und irgendwo auch zu der Geschichte passt.
Aber mir kam das Ende zu abrupt und es kann mich leider nicht zufriedenstellen. Auf viele wichtige Fragen hat man eine Antwort bekommen, aber längst nicht auf alle. Ich mochte die Entwicklung der Geschichte am Ende nicht und wäre mit einem anderen Ende, vielleicht auch nur einem zusätzlichen Epilog wahrscheinlich glücklicher gewesen. So bin ich etwas unschüssig, weil mir der dritte Band eigentlich so gut gefallen hat!

Fazit:
"Die Königin der Schatten - Verbannt" von Erika Johansen ist ein großartiger dritter Band, der für meinen Geschmack im Mittelteil ein wenig gezogen hat, aber mich trotzdem fesseln konnte!
Ich liebe die Welt und die Geschichte von Tearling und fand es klasse, dass man beides noch besser kennenlernen durfte und viele Antworten bekommen hat.
Mit dem Ende bin ich persönlich nicht glücklich, ich wünsche mir ehrlich gesagt sogar, dass die Geschichte eine andere Richtung eingeschlagen und ein anderes Ende genommen hätte.
Doch das ändert nichts daran, dass "Verbannt" ein gelungener und spannender Abschlussband ist. Deshalb vergebe ich vier Kleeblätter.

Das Ende einer wundebaren Reihe

Von: Cherry Datum : 04.07.2017

collectionofbookmarks.blogspot.de

Ich werde gar nicht erst um den heißen Brei reden und möchte bereits zu Beginn dieser Besprechung verkünden, dass Erika Johansen es als eine von Wenigen geschafft hat, eine Reihe zu schreiben, die mich durchweg begeistern konnte. Und auch wenn ich sagen muss, dass ich ihren dritten Teil als schwächsten der drei Bände empfinde, war dieser doch noch um Weiten besser als so manch anderes Finale, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe. Starke Frauenfiguren, authentische Politik, eine originelle Idee und facettenreiche Persönlichkeiten sind nur ein kleiner Teil von dem, was ihre Trilogie um die junge Königin und ihr Reich Tearling dabei zu bieten hat.

Die Rätsel werden gelüftet, oh ja, das werden sie, und wie wir es von der Autorin gewohnt sind, kommt dabei so einiges ans Licht, was wir nicht erwartet hätten. Ich habe während des Lesens sehr viel gegrübelt und wollte den Dingen damit auf den Grund gehen, und dennoch schaffte es Frau Johansen mich in 90 % der Fälle daneben liegen zu lassen. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ihre Geschichte so unkonventionell daherkommt und man nur sehr wenige Parallelen zu Büchern ziehen kann, die man bisher gelesen hat. Die gute Seite ist nicht immer gut, die böse nicht immer böse und die Welt eben nicht schwarz oder weiß. Irgendwann bewundert man plötzlich Personen, die man vorher nicht mochte, und verflucht frühere Lieblinge. Sie macht es einem wirklich nicht leicht.

Man kann vom großen Ende halten was man möchte, ich persönlich finde es aber fast genial. Frau Johansen beweist, dass es schöne Enden ohne Happy End geben kann und dass eben nicht alles so verlaufen muss, wie wir es uns vorher gedacht haben. Ich kann mir vorstellen, dass einige Fans der Reihe das Buch wütend in eine Ecke werfen werden, andere dagegen, zu denen ich mich auch zähle, sitzen wahrscheinlich auf ihrem Lesesessel und wissen nicht, ob sie sich freuen, oder lieber weinen sollen. Ja, ich hatte mir eigentlich so gut wie alles an diesem Buch anders vorgestellt als es schlussendlich war, und trotzdem bin ich zufrieden. Ich glaube, die Kunst einer Autorin kann auch daran liegen, die Erwartungen der Leser vollkommen zu zerstören und etwas viel Besseres zu erschaffen. Für mich fühlte es sich so an.