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Leserstimmen (26)

Monika Feth: Blutrosen (Die Romy-Thriller) (3)

Blutrosen Blick ins Buch

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€ 17,99 [D] inkl. MwSt.
€ 18,50 [A] | CHF 24,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16315-3

Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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D.Wilke

Von: Deborah Wilke Datum : 08.09.2017

debsbuercherwelt.blogspot.de/

Cover:

Von dem Cover bin ich hin und weg. Einfach nur perfekt gewählt.

Schreibstil:

Wie schon in ihren anderen Büchern, gefiel mir der Schreibstil sehr gut. Es war einfach zu lesen und fesselte einen.


Meinung:

Ich finde Monika Feth ist eine Autorin weis, was wichtig ist. In ihrem Jugenthriller Blutrosen geht es um das Thema Frauenhäuser und häusliche Gewalt. Ein Thema was ich finde sehr wichtig ist.
Auch dieses Buch hat mich, wie die anderen Bücher von ihr auch schon, sehr von ihr begeistert. Dieses Buch gefiel mir besonders, da für mich die Gewalt an Frauen sehr wichtig am herzen liegt, das dies nicht passiert. Jeder Mensch ist ein Mensch und kein Schlagzeug, was geschlagen werden muss.
Mich hat das Buch sehr berührt. Mal zu wissen wie es für jemanden ist, der sich versteckt finde ich sehr sehr gut.

Monika weis, was wichtig in der Welt ist.

Für mich ist dies das beste Buch von ihr-



Das Buch bekommt von mir



5 von 5 Sternen

Fesselnd und spannend

Von: Books.are.home Datum : 31.07.2017

booksarehomee.blogspot.co.at/

Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist die 18-jährige Journalistin Romy. Sie findet es wichtig, dass die häusliche Gewalt mehr Aufmerksamkeit bekommt und bei ihren recherchen lernt sie Fleur kennen. Die junge Frau hatte es nie leicht im Leben und doch gibt sie nicht auf. Als sie ihren Freund Mikael kennenlernt, denkt sie dass es die große Liebe ist. Er beschenkt sie und verwöhnt sie, bis immer mehr sein wahres Ich an die Oberfläche kommt. Mikael will immer alles wissen, was Fleur gemacht hat als er in der Arbeit war, was sie gerade denkt, was sie geträumt hat etc. und wenn er nicht das zu hören bekommt was er will schlägt er zu. Fleur hat schon einmal Zuflucht in einem Frauenhaus gesucht, doch da hat er sie gefunden,findet er sie diesesmal wieder? Denn als Fleur sich langsam sicher in ihrer neuen Umgebung fühlt, geschieht ein Mord und sie hat es im Gefühl, dass es Mikael war. Sie vertraut sich Romy an und was zuerst als nur eine recherche anfängt, entwickelt sich zu einer guten Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Aber nicht nur Fleur ist in Gefahr, alle die Fleur helfen sind es auch..


Es ist der dritte und letzte and der "Romy-Thriller" Reihe. Aber man muss nicht unbedingt die zwei vorher gelesen haben. Auch wenn ich mir die ersten zwei Teile zulegen werde, da mich dieses Buch total überzeugt hat.

Fazit:

"Blutrosen" hat mich von Anfang an gefesselt. Ich war innerhalb 2 Tagen fertig mit diesem Buch, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es jedem empfehlen, weil auch das Thema sehr interessant ist und man merkt auch total, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat.

Eins der schönsten Zitate:

"Der Hass ist die Liebe, die gescheitert ist." -S.435

Packend und fesselnd mit interessanter Hintergrundgeschichte

Von: lenisvea Datum : 25.07.2017

lenisvea.blogspot.de

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-570-16315-3
Erschienen: 17.04.2017

Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Buch/Blutrosen/Monika-Feth/cbt/e444871.rhd


Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.

Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...
Meine Meinung:
Ich bin durch einige gute Kritiken auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin habe ich schon Einiges gehört, aber noch nichts gelesen.
Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite total fesseln. Ich fand es sehr interessant, mal in dieses Thema Frauenhaus hineinzuschnuppern. Die Hauptprotagonistin Romy hat mir auch sehr gut gefallen.
Dieses Buch ist ja der 3. Teil einer Reihe. Ich hatte aber keinerlei Probleme damit, man kann es auch unabhängig lesen. Dennoch werde ich anderen beiden Bände nachträglich noch lesen.
Es war wirklich erschreckend, zu verfolgen, wie ein Mann so dermaßen ausser Kontrolle gerät und seine Freundin einfach keine Ruhe vor ihm findet. Ich finde, in der heutigen Zeit ist das Thema Häusliche Gewalt ein immer größer werdendes Thema, was nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Daher fand ich die Aufgreifung hier in diesem Buch sehr gut gemacht.
Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte die Autorin definitiv begeistern und ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von ihr lesen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

Gewalt gegen Frauen - stark thematisiert!

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum : 10.07.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Monika Feth hat ihrer Geschichte mit Romy eine offenherzige und ehrliche Protagonistin gegeben, deren Selbstlosigkeit und deren Verantwortungsbewusstsein sie zu einer der interessantesten und bewundernswertesten weiblichen Figuren macht, die mir bisher im Jugendbuch begegnet sind. Das sie mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist, macht Romy dabei nicht unrealistisch, denn sie ist als normale junge Frau der beruhigende Gegenpol zu den bösartigen Gewalttätern, die in der Regel ihre Gegenspieler sind.

Die Geschichte wird jedoch nicht nur aus Romys Sicht, sondern alternierend auch aus Fleurs, Mikales und Bert Melzigs Perspektive erzählt. Durch den Wechsel der Erzählperspektive gelingt es Monika Feth jeder Figur eine individuelle Farbe zu verleihen, sodass man sich selbst in den Psychopathen Mikael als Leser hineinversetzen kann (was nicht heißen soll, dass man seine kranken Ansichten versteht).

Fleur ist das zerbrechliche und bemitleidenswerte Opfer der Geschichte. Vor ihrem Exfreund geflüchtet, leidet sie selbst im Frauenhaus unter Panikattacken und Angstzuständen. Ihre Vergangenheit hat mich besonders berührt, denn sie steht beispielhaft für sämtliche Frauen, die von ihren Männern, ihren Vätern, den Brüdern oder Freunden verfolgt, gequält, misshandelt oder ermordet werden. Monika Feth behandelt nicht zum ersten Mal in ihren Thrillern ein Thema, dem in der Gesellschaft häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und allgegenwärtig, auch wenn sie oft nicht sichtbar ist. Was die Geschichte von Fleur und ihrer Freundin Amal unumstößlich klar macht (obwohl sie natürlich fiktiv ist), ist, dass es jeden treffen kann, auch die Frauen, die glauben, dass sie sich diese Art von Gewalt nie gefallen lassen würden.

Denn häufig fängt die Gewalt schon auf psychischer Ebene an. Es fängt mit harmlosen Fragen danach an, wo sie gewesen ist, wen sie getroffen hat und steigert sich dahingehend, dass er über jeden ihrer Schritte informiert sein möchte. Er überwacht sie, sperrt sie ein, sieht sie als ihr Eigentum an. Diese Form der Gewalt war mir zwar nicht neu, aber ich fand es erschreckend zu sehen, wie hinterlistig und feige Mikael vorgeht, um sich Fleur zu unterwerfen. Er macht sie von sich abhängig, isoliert sie und unterwirft sie seiner Macht. Aus dem Nachwort geht hervor, dass Monika Feth mit Frauen aus den autonomen Frauenhäusern Kölns für ihre Recherche gesprochen hat, weshalb ich stark davon ausgehe, dass sich Mikaels Verhalten auf dort bekannte Fälle bezieht. Ich habe Fleurs Schilderungen als sehr intensiv und beklemmend empfunden, war aber gleichzeitig von ihrer Geschichte unglaublich gefesselt.

Meiner Meinung nach bereitet Monika Feth das Thema der Gewalt gegen Frauen wahnsinnig lebensnah und realistisch auf. Dadurch hat die Geschichte nicht nur enorme Spannung aufgebaut, sondern auch Tiefe gezeigt, die zwar teilweise beklemmend und beängstigend ist, gleichzeitig aber auch Hoffnung spendet. Denn wie an Fleurs Figur sichtbar gemacht wird, sind Frauen stärker als sie oft glauben.

Fazit & Bewertung

Wie ihr seht, bin ich wie immer sehr begeistert von Monika Feths Jugendthriller. Ihr Hauptthema, Frauen, die als Opfer männlicher Gewalt Zuflucht in Frauenhäusern suchen, hat mir sehr gut gefallen. Wie immer gelingt der Autorin mühelos den Leser von Anfang an für ihr Thema einzunehmen und ihn auch mit Hilfe einer lebensnahen und bodenständigen Protagonistin an die Geschichte zu fesseln. Blutrosen ist eine Geschichte, die über häusliche Gewalt aufklären möchte und gleichzeitig appellieren und auffordern will, die Augen vor dem manchmal offensichtlichen nicht zu verschließen.
https://pantaubooks.wordpress.com/

Gewalt gegen Frauen - stark thematisiert!

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum : 10.07.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Ich bin ein großer Fan von Monika Feths Thrillern! Die Erdbeerpflücker-Reihe mit der Protagonistin Jette habe ich ebenso verschlungen wie die beiden Bände Teufelsengel und Spiegelschatten der Romy-Reihe. Monika Feth schafft es immer wieder aufs Neue, dass mir die Protagonistinnen am Ende des Buches wie enge Freundinnen vorkommen. Auch in Blutrosen habe ich wieder mit Romy mitgefiebert und mich sehr gefreut auch wieder dem eigenwilligen Kommissar Bert Melzig zu begegnen, der schon in der Erdbeerpflücker-Reihe eine der Hauptrollen besetzt.

Monika Feth hat ihrer Geschichte mit Romy eine offenherzige und ehrliche Protagonistin gegeben, deren Selbstlosigkeit und deren Verantwortungsbewusstsein sie zu einer der interessantesten und bewundernswertesten weiblichen Figuren macht, die mir bisher im Jugendbuch begegnet sind. Das sie mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist, macht Romy dabei nicht unrealistisch, denn sie ist als normale junge Frau der beruhigende Gegenpol zu den bösartigen Gewalttätern, die in der Regel ihre Gegenspieler sind.

Die Geschichte wird jedoch nicht nur aus Romys Sicht, sondern alternierend auch aus Fleurs, Mikales und Bert Melzigs Perspektive erzählt. Durch den Wechsel der Erzählperspektive gelingt es Monika Feth jeder Figur eine individuelle Farbe zu verleihen, sodass man sich selbst in den Psychopathen Mikael als Leser hineinversetzen kann (was nicht heißen soll, dass man seine kranken Ansichten versteht).

"An manchen Tagen hatte er nicht übel Lust, auch eine Knarre zu besorgen und sämtliche Leute in dieser Klinik wegzuballern." (S. 22)

Fleur ist das zerbrechliche und bemitleidenswerte Opfer der Geschichte. Vor ihrem Exfreund geflüchtet, leidet sie selbst im Frauenhaus unter Panikattacken und Angstzuständen. Ihre Vergangenheit hat mich besonders berührt, denn sie steht beispielhaft für sämtliche Frauen, die von ihren Männern, ihren Vätern, den Brüdern oder Freunden verfolgt, gequält, misshandelt oder ermordet werden. Monika Feth behandelt nicht zum ersten Mal in ihren Thrillern ein Thema, dem in der Gesellschaft häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und allgegenwärtig, auch wenn sie oft nicht sichtbar ist. Was die Geschichte von Fleur und ihrer Freundin Amal unumstößlich klar macht (obwohl sie natürlich fiktiv ist), ist, dass es jeden treffen kann, auch die Frauen, die glauben, dass sie sich diese Art von Gewalt nie gefallen lassen würden.

"Vielleicht konnte ihre Geschichte anderen Frauen ja helfen, nicht auf dieselben Irrwege zu geraten. Und sie vor Männern wie … ihm… zu schützen." (S. 57)

Denn häufig fängt die Gewalt schon auf psychischer Ebene an. Es fängt mit harmlosen Fragen danach an, wo sie gewesen ist, wen sie getroffen hat und steigert sich dahingehend, dass er über jeden ihrer Schritte informiert sein möchte. Er überwacht sie, sperrt sie ein, sieht sie als ihr Eigentum an. Diese Form der Gewalt war mir zwar nicht neu, aber ich fand es erschreckend zu sehen, wie hinterlistig und feige Mikael vorgeht, um sich Fleur zu unterwerfen. Er macht sie von sich abhängig, isoliert sie und unterwirft sie seiner Macht. Aus dem Nachwort geht hervor, dass Monika Feth mit Frauen aus den autonomen Frauenhäusern Kölns für ihre Recherche gesprochen hat, weshalb ich stark davon ausgehe, dass sich Mikaels Verhalten auf dort bekannte Fälle bezieht. Ich habe Fleurs Schilderungen als sehr intensiv und beklemmend empfunden, war aber gleichzeitig von ihrer Geschichte unglaublich gefesselt.

"„Ich habe ihm gehört“, sagte Fleur. […] „Ich gehöre ihm immer noch“. „Du hast ihn verlassen“, erinnerte Romy sie vorsichtig. „Aber das Band zwischen uns ist noch nicht zerschnitten.“" (S. 220)

Meiner Meinung nach bereitet Monika Feth das Thema der Gewalt gegen Frauen wahnsinnig lebensnah und realistisch auf. Dadurch hat die Geschichte nicht nur enorme Spannung aufgebaut, sondern auch Tiefe gezeigt, die zwar teilweise beklemmend und beängstigend ist, gleichzeitig aber auch Hoffnung spendet. Denn wie an Fleurs Figur sichtbar gemacht wird, sind Frauen stärker als sie oft glauben.

Den einzigen Schwachpunkt an der Geschichte habe ich bei den beiden Kommissaren gesehen. Bert Melzig und sein Kollege Rick sind mir trotz der konkreten Hinweise auf den Täter zu kurzsichtig, was ihren Fall anbelangt. Vielleicht ist es auch der Perspektive Mikaels geschuldet, dass ich selbst am Ende nicht fassen konnte, wie die beiden Kommissare zu blind sein können um das Offensichtliche zu erkennen. Auch der Schluss war sehr abrupt und zu kurz gehalten, dafür, dass es der letzte Band der Reihe sein soll.

Fazit & Bewertung

Wie ihr seht, bin ich wie immer sehr begeistert von Monika Feths Jugendthriller. Ihr Hauptthema, Frauen, die als Opfer männlicher Gewalt Zuflucht in Frauenhäusern suchen, hat mir sehr gut gefallen. Wie immer gelingt der Autorin mühelos den Leser von Anfang an für ihr Thema einzunehmen und ihn auch mit Hilfe einer lebensnahen und bodenständigen Protagonistin an die Geschichte zu fesseln. Blutrosen ist eine Geschichte, die über häusliche Gewalt aufklären möchte und gleichzeitig appellieren und auffordern will, die Augen vor dem manchmal offensichtlichen nicht zu verschließen.

https://pantaubooks.wordpress.com/

Über ein Leben in Frauenhäusern

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 26.06.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

Titel: "Blutrosen"
Autorin: Monika Feth
Verlag: cbt
Sprache: Deutsch
Gebunden: 512 Seiten
ISBN-13: 978-3570163153
Preis: 17,99€




Klappentext

Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ..




Meine Meinung


Monika Feth ist eine Top Autorin und schreibt immer über Themen die ein Problem in unserer Gesellschaft darstellen.
Auch in ihrem neusten Werk ist das nicht anders.
Hier setzt sie sich mit dem Thema Gewalt an Frauen bzw. häuslicher Gewalt auseinander.
Romy, eine junge, aufstrebende Jornalistin, hat sich vorgenommen, einen Artikel über die Frauenhäuser in Köln zuschreiben. Während ihrer Recherchearbeit lernt sie Fleur kennen. Fleur ist ein junges Mädchen, welches schon häufig vom Leben und ihren Mitmenschen enttäuscht und verletzt wurde. Zuletzt von ihrem Freund Mikael, der die sich nicht nur physisch sondern auch psychisch gebrochen hat.
Sie ist auch Dresden nach Köln geflohen und ist breit, Romy etwas von ihrem Leben und ihrer Geschichte preiszugeben.
Mikael lässt jedoch weiterhin nicht von ihr ab und verfolgt sie weiter. Er ist besessen von Fleur und will sie wieder für sich haben. Er jagt sie quer durch Köln und auch Romy wird irgendwann Ziel seiner Angriffe.
Bedingt durch die vielen Perspektivwechsel hält Feth die Spannung bis zum Schluss. Auch verliert die Geschichte nicht an Schwung.
Auch die Ausarbeitung der Protagonisten gefällt mir sehr gut. Vorallem Fleur und Mikael gefallen mir besonders gut. Man kann jeden Schritt nachvollziehen und es bleiben keine Fragen bei den Handlungen offen.


Ein weiterer Top-Thriller von Monika Feth, den man gelesen haben muss!

Wow !

Von: Colorul_Leaf Datum : 18.06.2017

leafhunt.blogspot.de/

Wer hat schon den Mut, sich mit Gewalt gegen Frauen im Rahmen eines Psychothrillers auseinanderzusetzen? Monika Feth ist dieser Spagat vollauf gelungen. Als Leser erfährt, wie den Betroffenen in einem Frauenhaus geholfen werden kann und wo diese Hilfe ihre Grenzen hat. Besonders beeindruckend die Szenen im Krankenhaus, wo sich das Leiden von Bea/Fleur, die ohnehin schon auf der Schattenseite des Lebens steht, in kaum noch zu ertragender Weise fortsetzt. Wie sich die Autorin in die Lage der jungen Frau hineinzuversetzen versteht, ist bemerkenswert: Man ist mittendrin und leidet mit.
Das Buch ist aber auch aus einem anderen Grund überaus lesenswert: Es verbindet eine spannungsgeladene Geschichte einschließlich zahlreicher Informationen über das Thema Gewalt gegen Frauen. Um ein Beispiel zu nennen: Der Satz " Rick bevorzugte die (Frauen), deren Sanftmut Teil ihrer Schönheit war" haut einen in seiner Schlichtheit und Treffsicherheit fast um.

Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben ;)

Rezension - Blutrosen - Monika Feth

Von: beneaboutbooks Datum : 17.06.2017

beneaboutbooks.blogspot.de/

Inhaltsangabe:

Romy Berner, die 18. Jährige Volontärin, recherchiert über Frauen die häusliche Gewalt erlebt haben und sich deshalb in ein Frauenhaus flüchten. Bei ihrer Recherche lernt Romy die 19. Jährige Fleur kennen. Fleur ist vor ihrem Freund Mikael in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet und hofft nun darauf ein normales Leben zu beginnen. Als Fleur beginnt sich sicher zu fühlen geschieht ein Mord und sie ist sich sicher das Mikael sie gefunden hat. Für Romy und Fleur beginnt ein Wettlauf mit der Zeit den sie wissen das Mikael alles dafür tut Fleur in seine Gewalt zu bringen....


Meine Meinung:

Als ich gesehen habe das ein neues Buch von Monika Feth erscheint habe ich mich wahnsinnig gefreut, denn ich bin ein Riesengroßer Fan Ihrer Jette und Romy Thriller. Was mir immer ganz besonders gut an den Büchern gefällt, ist das Monika Feth immer tolle Themen hat die sie spannend verpackt und einfach Lesenswert sind. Egal ob häusliche Gewalt, multiple Persönlichkeitsstörung oder Stalking man nimmt sehr viel aus Ihren Büchern mit und deshalb finde ich ihrer Bücher auch so toll.

Ich habe mich in Blutrosen nur so durchgeschlungen, weil es so spannend und toll geschrieben war, dass man gar nicht anders kann als so lange zu lesen bis man fertig ist mit dem Buch. Monika Feth schafft es, dass man sich komplett in die Geschichte hineinfühlen kann. Sie schriebt einfach wahnsinnig gut und lebendig. Durch ihren flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen.

Obwohl man von Anfang an immer weiß wer der Täter ist, schafft es Monika Feth trotzdem das es spannend bleibt und man einfach weiterlesen muss was der Täter nun als nächstes vorhat. Zu Wissen das die Charaktere sich immer näher kommen ohne zu wissen finde ich immer sehr spannend und lässt mich oft Haare ausreißen.
Ich fand den Charakter des Mikael wahnsinnig unheimlich gestaltet. Auf der Suche nach seiner Liebe Fleur lässt er nichts unversucht und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Ich fand seine Psychopathisches Spiel ziemlich krass und wirklich spannend, weil man einfach wissen möchte welche Dinge er sich noch einfallen lässt um an Fleur zu gelangen.

Romy fand ich, wie in den anderen Büchern davor, richtig sympathisch und nett. Sie hat einen tollen Charakter. Die Liebesgeschichte fand ich ganz ok war für mich aber an manchen stellen vielleicht ein bisschen zu viel. Es gab auch ein paar kleinere Längen in dem Buch die aber zum Glück nicht so stark störend sind.
Aber mein absoluter Lieblingscharakter, sowohl in den Jette- als auch in den Romy Thrillern, ist der Hauptkommissar Bert Melzig. Ich finde seine Geschichte einfach sehr interessant und auch seinen Lebenswandel den er in den letzten Jahren mitgemacht hat einfach spannend zu lesen. Ich bin schon sehr gespannt wie er sich weiter entwickeln wird und ob seine Liebe vielleicht auch bald auch Gegenseitigkeit beruhen wird.

Ich fand es sehr traurig zu lesen das das womöglich der letzte Romy Thriller sein wird, da ich die Bücher sehr gemocht habe und sie auch ziemlich spannend fand. Aber vielleicht macht ja Romy mal einen Abstecher zu den Jette Thrillern. ;)


Mein Fazit:

Ich fand das Buch "Blutrosen" von Monika Feth wahnsinnig spannend. Sie schafft es durch einen einzigartigen Schreibstil den Leser zu fesseln auch wenn man weiß wer der Täter ist. Sie schafft es aktuelle und schwierige Themen spannend in einen Thriller zu verpacken. Ich freue mich schon jetzt auf ihren nächsten Thriller. :D


Ich gebe dem Buch 5 - 5 Sternen.

Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend

Von: Nicky Mohini Datum : 14.06.2017

mohini-and-grey.blogspot.de/

Romy ist verliebt, und das bis über beide Ohren. Doch das Liebe auch in eine gefährliche Richtung gehen kann, merkt die junge Volontärin erst, als sie Fleur kennenlernt. Fleur lebt in einem Frauenhaus, da ihr Freund Mikael extrem und gefährlich ist. Seine Eifersucht kennt keine Grenzen und diese bringt ihn auch oft dazu, auszurasten und kriminelle Dinge zu tun.
Als Fleur endlich angekommen ist und sich langsam wieder etwas sicherer fühlt, schockt ein Mord das gesamte Frauenhaus und Fleur ist sich sicher, Mikael hat sie gefunden. Kann ihre neue Freundin Romy Fleur beschützen? Oder wird er sie wieder mitnehmen?

Das Cover zeigt eine Rose, deren Kopf blutrot ist, während der Rest des Bildes in Grautönen gehalten ist. Er wirkt sehr realistisch und echt, ein bisschen, als könnte man die Rose direkt berühren.

Romy liebt ihren Job bei der Zeitung und geht voll in ihren Reportagen auf. Sie ist mit Leib und Seele dabei und hat sich dadurch schon in die ein oder andere gefährliche Situation gebracht. Doch Romy denkt gar nicht daran, etwas an ihrer Vorgehensweise und ihrem Enthusiasmus zu ändern, sondern sie stürzt sich bereits in das nächste Abenteuer. In Fleur findet sie eine Freundin, die sie unterstützt und deren Geschichte sie sehr bewegt. Romys Freund sorgt sich um sie, da sie sich bereits in ihrem Thema verliert und nicht sachlich an den Artikel rangeht, sondern schon wieder befangen und mittendrin ist.

Fleur musste bereits ihr gesamtes Leben lang kämpfen. Sie kennt das Leben auf der Straße und weiß, wie es ist, absolut nichts zu haben. Mittlerweile lebt sie in einem Frauenhaus, doch sie fühlt sich nirgends sicher. Ständig packt sie die Angst, verfolgt zu werden. Sie ist traumatisiert und es fällt ihr schwer, ihren Platz in der Welt zu finden. Ich finde Fleur sehr beeindruckend, da sie trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, nicht aufgibt, sie mutig ist und Kampfgeist zeigt.

Mikael hat eine extrem psychopathische Art an sich. Er ist besitzergreifend, beängstigend und nicht zu stoppen. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht er dies durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Gerade diese Eigenschaft macht ihn besonders gefährlich.

Bert Melzig war von Anfang an mein Lieblingsprotagonist. Der Kommissar arbeitet sehr routiniert, sorgfältig und ist clever. Sobald er an einem Fall dran ist, gibt es für ihn nur noch eines - den Täter finden und den Fall klären, koste es, was es wolle. Dabei ist Bert Melzig aber nicht nur ein professioneller Polizist, sondern auch ein liebevoller, herzlicher Mensch. Er wirkt sehr väterlich, hat eine sanfte Seite und ein großes Herz.

Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

Spannender Krimi zwischen Köln und Dresden und zwischen Liebe und Fanatismus.

Von: Steffinitiv Datum : 04.06.2017

www.zwischendenzeilengelesen.de


Das Buch

Gebunden: 512 Seiten
Verlag: cbt (17. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570163153
Genre: (Jugend-)Thriller
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de



Kurze Meinung:

Spannender Krimi zwischen Köln und Dresden und zwischen Liebe und Fanatismus.

Zitat:

Das war der Grund dafür, dass Romy schreiben wollte. Nur das. Sie wollte mitten ins Herz der Leser treffen.

Klappentext:

Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.

Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …


Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Als Dresdnerin natürlich, dass ein Teil der Geschichte mit Dresden zu tun hat. Zwar nur indirekt, jedoch kann man doch eine Verbindung spüren.

Die Geschichte behandelt ein Thema, das in Deutschland leider viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird. Häusliche Gewalt ist für viele Frauen Alltag, jedoch für die meisten kein Thema, denn sie haben sich damit abgefunden. Monika Feth thematisiert genau das, in dem sie Romy einen Artikel über die Frauenhäuser schreiben lässt. Sie thematisiert das Stillschweigen der Bevölkerung über ein Thema, das jeden Tag aktuell ist und vermutlich auch noch bleiben wird.

Der Thriller an sich ist bis kurz vor dem Ende zwar nicht offen, was die Frage nach dem Täter angeht, aber offen in dem Sinne, dass man nicht weiß, ob Mikael nun gefasst wird oder nicht. Und wie viele Opfer dabei noch seinen Weg kreuzen.

Die Spannungskurven in dem Roman waren echt einfach sehr gut gesetzt, ich wollte persönlich das Buch ab Seite 100 nicht mehr aus der Hand legen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Manchmal haben mir die Sprünge zwischen den Charakteren ein wenig Schwierigkeiten bereitet, da außer Romy mit ihrem Schmuddelbuch keinerlei Wechsel in der Erzählperspektive passiert.

Zu den Charakteren:

Mikael: Für mich ein absolut unakzeptabler Mensch. Wie kann jemand nur so krank im Kopf sein…?! Aber leider ist das traurige Realität. Der Charakter von Mikael wurde erstaunlich gut beschrieben und dargestellt, sodass vermutlich jeder, der nicht Masochist ist, ihn automatisch als den Bösewicht und den Buhmann der Geschichte einstuft.

Romy: Junge achtzehn und schon eine so große Verantwortung in ihrem Beruf. Man hat manchmal den Eindruck, dass ihr das über den Kopf wächst. Genauso muss sie es noch lernen, wann es für die eigene Sicherheit besser wäre, sich zurück zu ziehen und die Story Story sein zu lassen. Aber sie ist auch mutig, wie sie sich dann für Fleur einsetzt und versucht, Mikael daran zu hindern, ihr Unrecht zu tun.

Fleur: Als Mädchen aus dem schlechten Haus ist sie natürlich ziemlich geprägt. Auch, dass sie dann in die Fänge von Mikael gerät ist nicht gerade förderlich, ihren Charakter zu stärken. Dennoch schafft sie es, sich von ihm loszueisen, was in meinen Augen eine enorme Stärke und Mut beweist. Sie beweist auch, dass man trotz so schlechter Erfahrungen nicht aufgeben sollte, Menschen zu vertrauen, denn irgendwo findet sich jemand, der dem Vertrauen gerecht wird und der für einen da ist, egal was kommt.

Kommissare: Die beiden Kommissare bilden ein schönes Team, beide wirken wie die typischen Stadtpolizisten, die gerne mehr machen würden, ihnen jedoch die Hände gebunden sind. Sie weisen zudem Romy auch immer wieder auf die Gefahren hin, in die sie geraten könnte, machen es ihr aber dann im Nachhinein wiederum nicht zum Vorwurf. Und wie sollte es auch anders sein, sie sind im richtigen Moment am richtigen Ort um zu helfen und Schlimmeres zu verhindern.

Meine Lieblingsstelle:

Als Ingo zu Romy sagt: “Wenn du mich mal verlässt, nimmst du mich dann mit?” Das ist so süß und zugleich im gesamten Kontext der Geschichte so konfus und kontrastreich.

Zusammengefasst:

Das Buch hat mir super gut gefallen. Es war spannend von Anfang bis Ende. Ich habe mitgefiebert und mitgehasst. Mitgeliebt, mitgeängstigt und mitgesorgt. Ich war total in der Geschichte gefangen und das ist mir bisher nur bei Sebastian Fitzek passiert. Ein sehr großes Lob hiermit also an Monika Feth!

Danke an das Bloggerportal und cbt für das Exemplar.



Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Spannung * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Monika Feth: "Blutrosen"

Von: Liesa Datum : 25.05.2017

fruehlingsmaerchen.wordpress.com

Wer mich schon länger kennt weiß, dass Monika Feth eine Autorin ist, die mich meine gesamte Jugend über begleitet hat. Als damals der erste Teil der Romy-Krimis, „Teufelsengel“, herauskam, war ich sofort Feuer und Flamme, denn schon die „Erdbeerpflücker“-Reihe konnte mich richtig begeistern und ich erhoffte mir viel von der neuen Serie der Jugendbuchautorin. Monika Feth versteht es, sich kontroverse Themen und Probleme unserer Zeit herauszupicken und in eine spannende und vor allen Dingen auch bewegende Geschichte zu verpacken und das beweist sie wieder einmal auch in „Blutrosen“.

Der Klappentext gibt dabei gar nicht so viel preis, konnte aber auf Anhieb mein Interesse wecken. Häusliche Gewalt ist ein Thema, das viel zu selten in Büchern angesprochen wird und mir gefiel, dass Monika Feth, deren Protagonistinnen stets starke aber alles andere als unfehlbare Frauen sind, sich diese Problematik zum Anliegen gemacht hat und ihr gar ein ganzes Buch gewidmet hat. Über die Handlung möchte ich daher gar nicht viel verraten, außer vielleicht, dass ich teilweise sogar ziemlich überrascht war, wie tiefgründig die Autorin sich dem Thema genähert hat. Damit will ich nicht sagen, dass Monika Feth in ihren vorangegangenen Büchern mit weniger Tiefgang herangegangen ist – die Autorin wählt stets interessante Dinge zum Gegenstand ihrer Geschichten aus – aber ich muss es dennoch lobend erwähnen. Möglicherweise hätte die Handlung in deutlich weniger als 500 Seiten gepasst, aber ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass das Buch künstlich in die Länge gezogen wurde oder die Geschichte unter der gewählten Länge litt.

Monika Feth hat sich – wie eigentlich immer – entschieden, die Geschichte aus verschiedenen Gesichtspunkten zu erzählen und jeder der Hauptfiguren eine eigene Stimme zu geben. Zugegeben – wenn man es genau nimmt unterscheiden sich die Charaktere von der Stimme gar nicht so sehr, aber die Gedanken- und Gefühlswelt ist doch von Figur zu Figur eine komplett andere, gerade auch, weil Monika Feth uns viel an den Gedanken des Täters teilhaben lässt. Außerdem bekam das Buch durch den ständigen Perspektivenwechsel genau das richtige Tempo und ließ sich unfassbar schnell lesen.

An dieser Stelle muss ich allerdings eines kritisieren: Das Ende. Denn hier hat das Tempo einfach so absolut gar nicht gestimmt. Viel zu schnell nimmt der Thriller ein viel zu jähes Ende und hat mir so ehrlich gesagt den letzten Leseeindruck etwas verdorben. Ich hatte überhaupt keine Gelegenheit, so etwas wie Spannung oder Nervenkitzel zu empfinden, weil es dann auch schon wieder vorbei war.

„Blutrosen“ bildet den gelungenen Abschluss der Romy-Thriller, der – auch wenn das Ende etwas zu schlagartig war – unter die Haut geht und ein unglaublich wichtiges Thema anspricht. Die Figuren – insbesondere Romy und Bert – werden mir definitiv fehlen! 4/5

Tolles Buch

Von: Michele.F Datum : 21.05.2017

https://www.instagram.com/buechereulen_/

er Klappentext klang sehr viel versprechend, weswegen ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Dazu war es auch noch mein erstes Buch von Monika Feth, und mir wurde dann auch klar, dass das Buch "Blutrosen" der 3 Band von der "Die Romy - Thriller" war. Zuerst hatte ich mir überlegt den Teil beiseite zulegen und erst die ersten beiden Bücher zu lesen. Doch meine neugier war zu groß und ich habe einen tag später doch angefangen das Wunderbare Buch zu lesen. Der Schreibstil von Monika Feth ist klasse und hat das Thema Gewalt gegen Frauen mit diesem Thriller total gut unter einen Hut gebracht. Das Buch, sowie die Geschichte ist einfach nur klasse und kann das Buch bzw. die Reihe jedem Empfehlen.
Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr tiefgründig und super spannend. Mehr möchte ich zum Buch auch gar nicht sagen, da das Buch einfach selbst gelesen werden muss. Es lohnt sich definitiv.  

Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

Weitere Informationen:
Buch: Hardcover
Preis: 17,99€
Autor: Monika Feth

super gelungen

Von: bumblebeesworld Datum : 19.05.2017

bumblebees-world.blogspot.de/

Zum Inhalt:

Blutrosen ist ein Thriller von Monika Feth, der sich rund um Romy dreht, die auch schon in den Jette-Thrillern eine Rolle gespielt hat. In diesem Buch geht es um Fleur, die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund Zuflucht in einem Kölner Frauenhaus sucht. Dabei trifft sie auf Romy, die als Volontärin beim KölnJournal arbeitet und eine Reportage über Frauenhäuser schreiben will. Dazu möchte sie Fleur interviewen. Gleichzeitig erfährt der Leser etwas über Mikael, der Ex-Freund von Fleur, der sich mit nicht ganz legalen Methoden auf die Suche nach Fleur macht und dabei vor nichts zurückschreckt. Schnell findet er sie also auch und es kommt zu einem ersten Mord, der Fleur, Romy und alle anderen Mitglieder des Frauenhauses total verunsichrt.




Meine Meinung:

Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight. Ich mochte bisher alle Jugendthriller von Monika Feth und auch dieses neue Werk hat mich absolut überzeugt.
Ich finde die Geschichte rund um Romy, Fleur und Mikael wirklich toll dargestellt. Durch die drei unterschiedlichen Sichtweisen auf ein und dieselbe Handlung bekommt man total viele Hintergrundinformationen und fühlt sich wirklich als ein Teil des Geschehens. Besonders die Sicht von Mikaek ist dabei interessant, da man dadurch die 'Augen des Bösen' hat. Während man aus seiner Sicht liest, ist man fast schon überzeugt von seinen Gedanken und wenn man dann zu den Sichtweisen von Romy oder Fleur zurückkommt, merkt man wie verrückt das alles ist. Aus der Sicht von Fleur bekommt man die Unsicherheit und die Angst vor Verfolgung hautnah mit, während Romy eine fast (wenn auch nicht immer) neutrale Sicht auf die Dinge bietet. Es ist also zu jedem Zeitpunkt spannend und da es nicht so viele verschiedene Sichtweisen gibt, wird es gleichzeitig auch nicht unübersichtlich.
Auch das Thema Frauenhäuser ist meiner Meinung nach wirklich wichtig und auch interessant. Ich finde es wirklich erschreckend, wie viele Frauen auf der Suche nach Hilfe sind und wie wenig Plätze gleichzeitig angeboten werden. Das Thema ist von Monika Feth wirklich gut recherchiert und deutlich aber nicht überdramatisiert dargestellt worden. Man bekommt einen Einblick in ein total spannendes Gebiet, das sonst nicht oder nur am Rande angeschnitten wird.
Der Schreibstil ist wie immer rasant und ohne Längen, selbst wenn über einige Kapitel hinweg nicht viel passiert, wird es nicht langweilig, man hat immer das Gefühl als wenn im nächsten Satz eine große Wendung auf einen zukommt.

Spannende. Schockierend. Bewegender Thriller

Von: catching.wordsss Datum : 16.05.2017

catching-wordsss.blogspot.de/

Allgemeines


Titel: Blutrosen

Autorin: Monika Feth

Verlag: cbt

Genre: Thriller

ISBN: 978-3-570-16315-3

Seiten: 505

Preis: 17.99€


Buch kaufen


Klappentext


"Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der 19-jährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in eine Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort wohl zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit..."





Cover


Ich liebe das Cover - einfach wunderschön. Eigentlich ganz schlicht in grau gehalten, nur die rote Rose als Farbtupfer passend zum Titel (später wird sogar erklärt, warum es 'Blutrosen' heißt). Das Buch ist ein Hardcover und ohne den Umschlag ist es ganz in schwarz gehalten - Titel und Autorin in rot. Wirklich wunderschön gestaltet.


Schreibstil


Der Schreibstil ist wirklich richtig gut. Es lässt sich super einfach und schnell lesen. Man kann sich sehr gut darauf konzentrieren und es ist die ganze Zeit spannend, selbst wenn zwischendurch ein paar weniger spannende Abschnitte sind. Es wird nicht langweilig oder langatmig.


Charaktere


Die Charaktere sind wirklich alle sehr gut gelungen und man kann eine gewisse Verbindung zu ihnen aufbauen. Mit Fleur/Bea habe ich wirklich die ganze Zeit mitgelitten. Es war schrecklich sie so leiden zu spüren.

Mikaels Charakter war wirklich interessant. Ich konnte ihn absolut nicht ausstehen, aber seine Sicht der Dinge mitzubekommen war wirklich faszinierend.

Auch die anderen Charaktere wie Romy, Ingo oder die Kommisare sind wirklich gut gelungen. Sie waren nicht zu flach und hatten Persönlichkeit.


Meine Meinung


Ein richtig gelungenes Buch mit einem wirklich wichtigen Thema, dem defintiv mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.


Das Buch wird eigentlich auf keiner Seite langweilig. Es sind zwischendurch Abschnitte in denen nicht viel passiert und doch bleibt es spannend, da man die verschiedenen Sichtweisen und Gedanken der Personen mitbekommt, was immer wieder interessant ist - gerade einzelne Entwicklungsprozesse.


Besonders schockierend aber gleichzeitig faszinierend fand ich die Abschnitte aus denen aus der Sicht von Mikael erzählt wurde. Ein Mann der nach außen harmlos wirkt, seine Freundin Bea/Fleur aber misshandelt - ihr viel Gewalt antut. Er hat sich selber immer wieder als das Opfer gesehen, dann wurde er wieder richtig wütend und konnte gar nicht wirklich verstehen, wie sie überhaupt vor ihm flüchten konnte.

Was sich solche Menschen einfallen lassen, um zurück zu bekommen, was sie denken, was ihnen zusteht. Aber Frauen sind kein Besitztum, mit dem man rumspringen kann, wie man will.

Auch die anderen Männer der geflüchteten Frauen haben mich fertig gemacht. Nach außen aal glatt und im Privaten gewalttätige Tyrannen. Doch sie wissen genau, wann man sich wie zu verstellen hat.

Es macht einen fast wahnsinnig, dass man nichts machen kann und ihre Fassade zum Einsturz bringen kann.


Wirklich gelungen fand ich auch die Zeit, in der Fleur/Bea im komaähnlichen Zustand war. Das ist ja immernoch ziemlich umstritten, was jetzt wirklich bei den Patienten ankommt. Aber hier war es so gut gemacht, wie sie eigentlich alles mitbekommen hat, wehrlos war und sich einfach nicht bemerkbar machen konnte. Oder auch wie extrem ihr Körper direkt auf die Physiotherapie reagiert hat.


Das Ende fand ich auch nochmal wirklich spannend. Ein gelungener Abschluss, der schon fast unter die Haut geht.

Dass die Spannung das ganze Buch lange gehalten wurde, ohne das eigentlich viel passiert ist wirklich gelungen und es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.


Die ganze Thematik ist wirklich wichtig. Gewalt in Familien wird gut versteckt und nicht an die Öffentlichkeit getragen. Die Frauen können sich von tyrannischen Männern nicht schützen und sind doch oft zu abhängig oder zu schwach ihn zu verlassen.

Das es Frauenhäuser gibt, ist ein erster Schritt, der Frauen Schutz und ein besseres Leben bieten soll. Schockierend, dass in einer so großen Stadt wie Köln für nur 20 Frauen Platz sein soll.

Eine Entwicklung die unterstützt werden sollte, denn niemand sollte unter solchen Umständen leiden.


Ein rundum gelungener Thriller, überzeugende Charaktere und eine wichtige Thematik.

Erneut ein erstklassiger Thriller von Monika Feth

Von: Befi Datum : 15.05.2017

www.befisbuecherwelt.blogspot.com

Inhalt
Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit...

Rezension
Ich habe vor Jahren bereits einen Teil von Monika Feths "Erdbeerpflücker" Reihe gelesen und habe mich sehr auf Ihren Schreibstil gefreut und wurde hier nicht enttäuscht. Der Perspektivenwechsel zwischen Romy, Fleur, Mikael, dem Kommissar und anderen, hat mir sehr gut gefallen, da man dadurch mehrere Handlungsstränge auf einmal hatte und teilweise mehr als die Protagonisten wusste. Das hat es für mich sehr spannend gemach.

Obwohl es der dritte Band einer Reihe ist, ist "Blutrosen" in sich abgeschlossen und kann getrennt von den vorherigen Thrillern gelesen werden, da nur wenig Bezug auf Band 1 "Spiegelschatten" oder Band 2 "Teufelsengel"genommen wird. Es wird lediglich erwähnt, dass die Kommissare schon zuvor Kontakt zur Protagonistin Romy hatten.
Cover und Titel passen auch beim Thriller "Blutrosen" wunderbar zusammen, auch wenn es erst zum Ende hin kurz eingepflegt wurde, überlief mich doch ein kalter Schauer.

"Blutrosen" ist ein Thriller, der mich wütend und sprachlos macht. Die Faszination liegt direkt in der Demütigung und der Gewalt gegenüber Frauen und dies ist, was sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Mich beängstigt dies auf der einen Seite, auf der anderen Seite empfinde ich Mitleid mit den Frauen, die dauerhaft auf der Flucht sind, um sich und vielleicht auch ihre Kinder zu schützen. Niemand hat das Recht Menschen zu seinem Eigentum zu machen und die verborgene oder auch sichtbare Gewalt empört und schockiert gleichermaßen. Es ist der Autorin wunderbar gelungen das Thema Frauenhaus aufzugreifen und dieses mit einer Lebensgeschichte zu verstricken, die sich erst nach und nach präsentiert. Für mich ist es ein weiteres gelungenes Buch und meine hohen Erwartungen wurden komplett übertroffen.

Mir gefiel Romy sehr gut, ich fand vor allem ihre Beziehung zu einem deutlich älterem Mann interessant und wie sie langsam eine Freundschaft zu Fleur aufgebaut hat. Ihr "Schmuddelbuch", in dem sie ihre Gedanken das gesamte Buch lang festhält, ermöglicht einen tieferen Einblick in ihre Welt.

Auch Fleur war ein sehr interessanter Charakter. Man hat im Verlauf des Buches immer mehr über sie erfahren und langsam verstanden wie es überhaupt zu einer Beziehung mit Mikael kommen konnte. Auch die Gründe für ihre Flucht von ihm wurden immer klarer und haben gezeigt wie gefährlich Mikaels sein kann. Mikaels Part in der Geschichte, hat diesen Thriller für mich so spannend gemacht. Durch seine Perspektive wusste man immer wie nah er Fleur in Köln gekommen ist und ich hatte teilweise richtiges Nervenkitzeln aus Angst um Fleur.

Erneut ein erstklassiger Thriller von Monika Feth! Sympathische Charaktere, spannende und atmosphärische Handlung und ein wichtiges Thema, über das viel zu selten gesprochen wird.
Ein Jugendthriller den ich nichtmal zwei Tagen verschlungen habe und nicht aus der Hand legen konnte, da mich die Story komplett gefesselt hat.

Absolute Pflicht für jeden Bücherliebhaber

Von: Buecherverrueckt Datum : 10.05.2017

vivibuecherverrueckt.blogspot.de


Ich hatte echt hohe Erwartungen an dieses Buch nachdem ich von mehreren gehört habe es soll verdammt gut sein, hab ich mich dazu entschlossen es zu versuchen. Warum die Zweifel? Weil ich nach The Girl Before einen Thriller der meiner Meinung nach nicht hätte bei mir einziehen müssen echt auf dem Anti Thriller Trip war und dazu kam auch das Ich ein riesen großer Cody McFadyen fan bin was die Messlatte ganz weit nach oben Katapultierte für dieses Buch, aber meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt.

Blutrosen ist ein Thriller der extra klasse und dreht sich um Gewalt an Frauen so wohl Physische Gewalt als auch Körperliche. Ich muss sagen ich das dieses Thema in der Gesellschaft leider immer noch zu oft unter den Teppich gekehrt wird und es zu viele Frauen gibt die immer noch angst vor Ihren Männern haben müssen. Fleur war mir gleich auf an hieb Sympathisch sie war zwar gebrochen und ihr Selbstbewusstsein war auf dem Tiefpunkt aber mit Romy an ihrer Seite und dank der Polizei hat sie ins Leben zurück gefunden, was mich sehr freut.
Romy war für mich meine Persönliche Heldin in dem Buch. Sie hat sich um Fleur gekümmert hat sie nicht aufgegeben als Fleur schon längst aufgegeben hatte und sie hat Fleur über sich und ihre eigene Sicherheit gestellt. So einen Liebevollen Hilfsbereiten Menschen in seiner Nähe zu haben in solch einer Lebens Situation ist ein Geschenk des Himmels.
Fleur und Romy waren das Team das Fleur die nötige Kraft gab und den halt den sie brauchte.
Mikael ist für mich genau die Sorte Mann die es meiner Meinung nach nicht verdient haben eine so tolle Person wie Fleur an seiner Seite zu haben. Kein Mann der Welt hat das recht so Besitzansprüche zu stellen an eine Person wie er es in diesem Buch tut, was mein Hass auf Ihn nur verstärkt hat.
Mikael hat mir nochmal gezeigt das Männer die Frauen schlagen, fertig machen oder ihr jede andere Form von Gewalt antun keine Rechte haben sollten.
Monica Feth hat mit diesem Buch ein Thema angesprochen das noch mehr Aufmerksamkeit verdient deswegen Liebe Leser Lies dieses Buch und verbreitet es damit wir endlich ein Anfang finden das Gewalt gegen Frauen aufhört

Nervenkitzel

Von: Kathaflauschi Datum : 08.05.2017

kathaflauschi.blogspot.de/

Ich glaube, bei diesem Buch hätte ich die vorgänger auch noch lesen sollen. Den am Anfang, bin ich nicht so richtig in die Story reingekommen, erst als ich mit Romy und den anderen warm geworden bin, wurde ich auch so langsam warm mit der Story. Es wurde auch immer spannender, dabei ist die Thematik der Story brisant gewählt aber immernoch aktuell. Dabei hat die Autorin Monika Feth gut recherchiert und die recherchen auch gut in die Story miteingebracht.

Das Buch ist, trotz der 500 Seiten, schon vorhersehbar, aber dennoch musste ich weiter lesen, das ich ja nichts verpasse. Man fiebert dabei auch mit den Protagonisten mit und wird auch unbemerkt, in den Bann gezogen, sodass die Seiten auch nur davon fliegen. Die Story punktet mit zahlreichen stilistischen Raffinessen und mit der gesamten Handlung und das Tempo der Story ist auch sehr angenehm. Super fand ich den Nervenkitzel dabei, den die Autorin hat da alles mit eingebunden. Man fühlt viele Emotionen, von Angst bis hin zu Schock und Liebe. Es fehlt eigentlich an nichts, aber man sollte doch die vorherigen Bänder gelesen haben um gleich bei der Sache zu sein.

Das Ende, muss ich zugeben, war etwas zu rasch, meiner Meinung nach hätte man es etwas mehr auskosten können. Es bleiben immernoch ein paar Fragen offen, die ich mir gewünscht hätte, das diese beantwortet werden. Der Schreibstil war flüssig und locker zu lesen. Ich habe schon viel von Monika Feth gehört und war deshalb auch sehr gespannt, wie ihre Storys sind und ich bin eigentlich positiv überrascht.

Das Cover ist schon ein hingucker und weißt darauf hin, das es wohl um Nervenkitzel geht. Also die vorherigen Bänder landen bei mir definitiv noch in mein Bücherregal und wird dann der Reihe nach nochmal gelesen.

Erschreckend realistischer Thriller

Von: Faancy Datum : 07.05.2017

room-of-faancy.blogspot.de/

Im April erschienen geht die Romy-Reihe von Monika Feth mit „Blutrosen“ bereits in die dritte Runde. Die Geschichte setzt kurze Zeit nach den Ereignissen von „Spiegelschatten“ ein. Romy versucht noch das Erlebte zu verarbeiten, da steht schon wieder die nächste Gefahr vor der Tür. Sie möchte für die Zeitung, bei der sie als Volontärin arbeitet, einen Artikel über Frauenhäuser schreiben und kommt dadurch mit dem Mädchen Fleur in Kontakt. Fleur vertraut Romy ihre Geschichte an und beide wissen nicht, in welche Gefahr sie sich dadurch begeben. Denn Fleurs Ex-Freund Mikael will sein Mädchen zurück. Koste es, was es wolle. Ihre Geschichte geht bis unter die Haut und zeigt nur viel zu deutlich, dass dieses Schicksal jeden von uns treffen könnte. Die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit wurde auch super gelöst und zeigen noch deutlicher, was Fleur durchgemacht haben muss oder immer noch durchsteht.
Die Thematik erinnert zunächst an den Jette-Roman „Der Libellenflüsterer“. Die Parallelen sind vorhanden. Allerdings liegt der Fokus hier ganz woanders und auch der Aufbau unterscheidet sich.
In diesem Roman geht es um häusliche Gewalt und die Tatsache, dass Frauenhäuser für die Opfer meist die einzige Lösung für ihr Problem darstellen.
Die Geschichte ist erschütternd, aber ruhig gehalten. Zwischendurch gibt es einen kleinen Höhepunkt, wo einem als Leser kurzzeitig der Atem stockt und dann flacht die Kurve wieder ab. Dieser Aufbau gibt dem Buch das gewisse Etwas. Man weiß nie, was als nächstes passiert und kann sich nicht sicher fühlen. Ein tolles Stilmittel, um die Gefühle der Frauen an den Leser heranzubringen. Es zerreißt einen innerlich. Wieder einmal greift Monika Feth eine Thematik auf, die realistischer nicht sein könnte und führt dem Leser vor Augen, was in dieser Welt verkehrt läuft und richtet einen Appell an die Menschheit, nicht die Augen davor zu schließen. Es ist erschreckend nah an der Realität.
Wie zu erwarten haben sich auch die Charaktere enorm weiterentwickelt und erzählen nebenbei ihre eigenen Geschichten. Es macht so Spaß, ihnen bei ihrer Entwicklung zu zuschauen.

Ich kann es nur immer wieder sagen, Monika Feth ist eine grandiose Autorin, die es schafft ihre Thriller spannend zu gestalten und Themen aufzugreifen, die für manch einen ein Tabu sind. Die Liebe zum Detail spürt man in jedem einzelnen Satz und alles scheint von vorne bis hinten genauestens recherchiert zu sein. Es lassen sich nicht die richtigen Worte für ihre Werke finden. Ich kann euch nur empfehlen, es selbst zu erleben. Blutrosen ist natürlich für jeden Feth-Fan ein muss!

Der Anfang einer Liebe ist manchmal auch ihr Ende

Von: darks_lesehimmel Datum : 01.05.2017

darks-lesehimmel.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich unglaublich berührt. Es macht mich sprachlos, wütend und traurig zugleich. In dem Buch werden Dinge beschrieben, die ich mir nicht mal annäherd vorstellen kann und will. Es fällt mir schwer meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen und ich hoffe ich finde die richtigen Worte dafür. 
Obwohl das Buch der 3 und finale Teil einer Reihe ist, kann man es meiner Meinung nach ohne Probleme lesen ohne die Anderen beiden Teile zu kennen! Das Buch ist wie alle anderen Bücher von Monika Feth aus mehreren Perspektiven gschrieben. Vor allem die Sicht von Mikael fand ich sehr interessant.Das machen die Bücher von Monika Feth meiner Meinung auch so besonders. Die vielen verschiedenen Perspektiven haben mir die Geschichte erst so richtig nahe gebracht.
Die meiste Zeit liest man aus der Sicht von Romy. Sie ist eine angehende Journalistin und plant einen Artikel über Fraunhäuser. Sie nimmt Kontakt zum Frauenhaus in Köln auf und trifft bald Fleur. Fleur, deren richtiger Name Bea lautet, lebt in einem dieser Frauenhäuser. Romy und Fleur, beide etwa 19 Jahre, freunden sich schnell an und Fleur berichtet Romy über ihre Vergangenheit. Doch während sich Fleur immer weiter im Frauenhaus und mit ihrer Vergangenheit zurechtfindet, wartet draußen Mikael auf sie. Er, der Bea jahrelang körperlich und seelisch zerstört, will Bea zurück. Und er wenn er sie nicht haben kann, darf es keiner!
Der Schreibstiel ist genauso wie der Plot so spannend wie jedes Buch von Monika Feth. Obwohl man von Anfang an weiß, wer der Böse ist, gibt das der Geschichte gerade den spannenden Kick. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und ich habe mich nie beim Lesen gelangweilt. Die Atmosphäre ist von geborgen bis grußelig , was das Gefühlschaos natürlich so perfekt macht.

Fazit:
Ein spannender Jugendthriller mit einem wichtigen Thema, das bewegt und berührt.
Ein toller Abschluss für die Reihe. Ich vergebe 5 von 5 Blümchen.
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,Ein fantastisches Finale und macht Lust auf mehr

Von: Anni Silber,Anni Silber´s Little Bookstore Datum : 01.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

,Nach langer Zeit habe ich mich schon sehr darauf gefreut dass ein neuer Band von Monika Feth´s Romy Reihe erscheint und habe mich natürlich sofort daran gemacht das Buch zu lesen. Ich war von der ersten Seite sehr gefesselt und überrascht von der Geschichte, denn vorher habe ich noch nichts vergleichbares gelesen. In diesem Buch geht es nämlich um Bea die nachdem sie von ihrem Freund misshandelt und geschlagen wurde in ein Frauenhaus flüchtet. Fürs erste scheint sie dort in Sicherheit zu sein, doch die Angst dass ihr Freund sie suchen wird bleibt. Und leider bestätigt sich ihr Verdacht, denn ihr Freund Mikael ist ihr schon dicht auf dem Fersen. Auf der anderen Seite wird Fleur wie sie jetzt genannt wird von den Arbeitern im Frauenhaus beschützt, was auch die Reporterin Romy umfasst die nach einem Interview mit Fleur Freundschaft mit ihr geschlossen hat. Als dann eines Tages ein Mord im Frauenhaus geschieht wird jedoch auch Romy klar dass sie sich im Visier des Mörders befindet und sie und Fleur sich in großer Gefahr befinden. Die Geschichte des Buches war ganz außergewöhnlich und wirklich etwas ganz anders. Durch den besonderen Schreibstil von Monika Feth hatte das Buch wieder sehr viel Spannung und ließ sich flüssig lesen. Dieses Buch ist ein Lesespaß für jederman und ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne.

zarter Psychothriller über die verdorbene Liebe

Von: sunshineandbooks1410 Datum : 01.05.2017

https://www.instagram.com/sunshineandbooks1410/

Inhalt:
Die junge Volontärin Romy ist frisch verliebt, als sie einen Artikel über gewalttätiger Liebe und Frauenhäuser schreibt. Als sie auf die 19 jährige Fleur trifft, die im Kölner Frauenhaus lebt, sieht sie was Liebe anrichten kann. Fleur ist vor ihrem Freund Mikael aufgrund seiner extremen Eifersucht geflüchtet und fühlt sich dennoch nirgends sicher. Bis Fleur auf Romy trifft und die beiden ein Interview führen in der Fleur, Romy ihre dunkle Vergangheit mitteilt. Die beiden freunden sich an und Fleur fühlt sich langsam etwas sicher. Doch dann passiert ein Mord und Fleur weiß: Mikael hat sie gefunden...
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Meinung:
Vorab: Ich habe das Buch als stand-alone gelesen, da es der finale Band der Romy-Reihe ist! Es ließ sich auch sehr gut ohne die beiden vorigen Bände lesen. Es wird aus mehreren Sichten geschrieben, aber dennoch in der dritten Person. Da aus mehreren Sichten geschrieben wurde, sind die Absätze relativ kurz gehalten sodass man die 505 Seiten schnell durch gelesen hat. Spannung ist hier auf jeden Fall erhalten, auch wenn mir persönlich, einfach mehr Vergangenheit von Fleur gefehlt hat. Man hat immer nur hauchzart an ihrer Vergangheit geschrieben, dadurch ist das Buch sehr empfehlenswert für Leser die leichte Psychothriller lesen mögen.
Das Thema regt sehr zum Nachdenken an. Ich selber habe mich dann etwas schlau gelesen und musste parallelen zu dem Buch feststellen plus erschreckende Fakten! Sollte euch dieses Thema interessieren, so lege ich euch das Buch ans Herz, die Autorin hat es dennoch sehr gut geschrieben.

Blutrosen

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 30.04.2017

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

Klappentext:
Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...
"Blutrosen" ist der dritte Band aus der Reihe um "Romy" aus der Feder von Monika Feth.

Nachdem ich bereits so gut wie alle Thriller um Jette und Romy gelesen habe, war dieses neueste Werk der Autorin natürlich Pflichtprogramm. Auch wenn der letzte Teil schon eine gewisse Zeit zurückliegt, kommt man als Leser dennoch wieder hervorragend in die Geschichte und Begebenheiten um Romy und Co. hinein und kann sich direkt in ein neues Abenteuer stürzen. Die Thematik von "Blutrosen" ist sehr brisant gewählt und wohl immer aktuell. Diese empfand ich als sehr gut recherchiert, sodass nicht nur die Leser davon ordentlich wachgerüttelt werden.

"Blutrosen" ist ab der ersten Seite überaus spannend gehalten und bietet alles, was ein guter Thriller benötigt. Auch wenn man bereits weiß, wer hinter alldem steckt, was im Laufe der knapp 500 Seiten passiert, so ist man dennoch stets gefesselt und fiebert mit den Protagonisten mit. Dabei ist die Handlung überaus ausgeklügelt durchdacht und punktet mit zahlreichen stilistischen Raffinessen, die für ein angenehmes Tempo sowie mitreißende Lesestunden sorgen.

Auch die Atmosphäre ist typisch "Monika Feth", denn diese besticht durch einen ganz eigenen und außergewöhnlichen Charme, der mit den Gefühlen des Lesers spielt und ihn von "Geborgenheit" bis hin zu "Nervenkitzel" geleitet. Eine überaus angenehme Mischung, die Spaß macht.

Das Ende empfand ich für mich als etwas zu rasch. In meinen Augen hätte dieses noch ein Stück weit mehr ausgekostet werden können, um den Ereignissen, die im Laufe der Geschichte passiert sind, stärker gerecht zu werden. Auch hätte ich mir noch ein paar Antworten mehr gewünscht. Ansonsten ist das Ende schlüssig und rundet den Roman gut ab.

Fazit: Spannender Thriller in typischer Monika Feth Manier, der jede Menge Nervenkitzel bereithält und den Leser in die Abgründe der Menschheit eintauchen lässt.

Blutrosen

Von: Denise.M Datum : 25.04.2017

xbabiix.blogspot.de/

Inhalt:

Romy und ihr Kollege Ingo sind gerade erst dabei, sich näherzukommen, als eine Recherche über Frauenhäuser Romy vor Augen führt, wie Beziehungen nicht laufen sollten. Die neunzehnjährige Fleur ist in einem Kölner Frauenhaus untergekommen, nachdem es ihr gelungen ist, ihrem Freund, einem Medizinstudenten, zu entkommen, dessen Eifersucht ihr Leben kontrolliert und bedroht. Eigentlich sollte sie dort sicher vor ihm sein, doch es gelingt ihm, sie ausfindig zu machen. Fleur landet im Krankenhaus, im Wachkoma. In ihrem Körper gefangen, ohne sich verständlich machen zu können, ist ihr Albtraum komplett, als kein geringerer als ihr Ex sich als Krankenpfleger bei ihr einschleicht und niemand außer ihr seine wahre Indentität kennt. Nur Romy hat den Schlüssel, der zum Täter führen könnte......


Über die Autorin:

Ihr Berufsleben startete die 1951 in Hagen geborene Monika Feth nach dem Studium der Literaturwissenschaft zunächst als faktentreue Journalistin. Erst später wandte sie sich wieder ihrem Hobby, der Literatur, zu und begann Geschichten zu erfinden. Zunächst wurden diese als Jugendbücher veröffentlicht. Durch den Erfolg ihrer Krimis gewann sie allerdings zusehends auch Erwachsene Leser, und war nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. In knapp 20 Sprachen werden die Bücher von Monika Feth mittlerweile übersetzt. Die Autorin ist Nordrhein-Westfalen treu geblieben und lebt in der Nähe von Köln.


Mein Fazit:

Ich finde das Buch wirklich super toll, es war sehr spannend. Dies war garantiert nicht mein letztes Buch von Monika Feth.

Obsession

Von: Melanie Enns aus Leopoldshöhe Datum : 25.04.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

Schmuddelbuch, Mittwoch, 4.Mai, Nachmittag
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland - Zitat im Thriller S. 140)


"Blutrosen" ist ein Thriller, der mich wütend und sprachlos macht. Die Faszination liegt direkt in der Demütigung und der Gewalt gegenüber Frauen und dies ist, was sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Mich beängstigt dies auf der einen Seite, auf der anderen Seite empfinde ich Mitleid mit den Frauen, die dauerhaft auf der Flucht sind, um sich und vielleicht auch ihre Kinder zu schützen. Niemand hat das Recht Menschen zu seinem Eigentum zu machen und die verborgene oder auch sichtbare Gewalt empört und schockiert gleichermaßen. Es ist der Autorin wunderbar gelungen das Thema Frauenhaus aufzugreifen und dieses mit einer Lebensgeschichte zu verstricken, die sich erst nach und nach präsentiert. Für mich ist es ein weiteres gelungenes Buch und meine hohen Erwartungen wurden komplett übertroffen.

Obwohl es der dritte Band einer Reihe ist, ist "Blutrosen" in sich abgeschlossen und kann getrennt von den vorherigen Thrillern gelesen werden, da nur wenig Bezug auf Band 1 "Spiegelschatten" oder Band 2 "Teufelsengel"genommen wird. Es wird lediglich erwähnt, dass die Kommissare schon zuvor Kontakt zur Protagonistin Romy hatten.
Cover und Titel passen auch beim Thriller "Blutrosen" wunderbar zusammen, auch wenn es erst zum Ende hin kurz eingepflegt wurde, überlief mich doch ein kalter Schauer.

"Blutrosen" besticht durch Menschen, die wir als Leser/-innen begleiten. Die einen sind absolute Sympathieträger und wieder andere sind beängstigend und regelrecht psychotisch. Mikael, in dessen Gedanken wir eintauchen ist absolut besessen von Fleur / Bea und dies ist, was dem Thriller die nötige Spannung bot. Die Story verläuft unblutig und dennoch geht eine ganz besondere Faszination aus, die mich sehr begeistert. Manchmal benötigt es nur Gedanken oder eingeflochtene Sätze, die leichte Schauer auf dem Rücken der Leser/-in erzeugen.

Durch die angenehme Schriftgröße und den kurzen Kapiteln ist der Jugendthriller für die angegebene Zielgruppe ab 14 Jahren bestens geeignet. Es ist zwar brutal, aber die Handlung ist angemessen, um nicht zu überfordern. Ich spreche daher gerne eine Leseempfehlung aus, da ich "Blutrosen" als sehr gelungen empfunden habe. Den Titel meiner Rezension "Obsession" habe ich deshalb gewählt, da ich innerhalb der Story eine gewisse Besessenheit wahrgenommen habe und dieses gerne ausdrücken wollte.

Rezension: Blutrosen

Von: everythingsadream Datum : 22.04.2017

everythingsdreamy.blogspot.co.at/

Inhalt:
Romy ist leidenschaftlich verliebt, als sie bei einer Recherche für einen Artikel auf Fleur trifft, die aus Angst vor ihrem (Ex)freund in ein Frauenhaus in Köln geflüchtet ist. Doch auch dort ist sie nicht sicher, denn Mikael findet sie überall...

Cover:
Ich finde das Cover dieses Buches ist richtig gut gelungen. Dadurch dass das Buch schwarz/weiß gehalten ist kommt der Titel und die rote Rose sehr gut zur Geltung. Die Rose auf dem Cover passt wiederum richtig gut zum Titel.

Titel:
Der Titel passt sehr gut zur Geschichte und man versteht ihn auch, wenn man das Buch gelesen hat. Außerdem ist er schön kurz und trotzdem prägnant.

Idee:
Die Idee über Gewalt an Frauen zu schreiben und mal auf Frauenhäuser und warum man diese überhaupt braucht aufmerksam zu machen ist eine wirklich gute Idee, vor allem weil ich mich davor mit dem Thema nicht wirklich außeinander gesetzt habe.

Umsetzung:
Die Umsetzung ist der Autorin auch ziemlich gut gelungen würde ich sagen, dass kann ich aber nicht so gut beurteilen, da ich sonst zu dem Thema noch nichts gelesen habe. Ich finde aber man wurde durch das Buch, obwohl es natürlich eigentlich zur Unterhaltung dient, gut über Gewalt an Frauen und Frauenhäuser informiert.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da das Buch nicht in der Ich-Perspektive, sondern in der 3. Person geschrieben war.
So konnte aber aus der Sicht von jedem, geschrieben werden und man konnte sich so auch tatsächlich in jede einzelne Person in dem Buch sehr gut hineinversetzen und mir hat der Schreibstil später dann noch richtig gut gefallen.
Cassandra Clare schreibt ihre Bücher ja auch in der 3. Person und ich liebe ihre Bücher.

Verlauf der Geschichte:
Ich war eigentlich schon von Anfang an in der Geschichte direkt drin, obwohl mich der Schreibstil anfangs gestört hat. Auch wenn sich die Geschichte anfangs eher langsam entwickelt hat, hat sie mir trotzdem gut gefallen. Nachdem sich die Geschichte am Anfang langsam entwickelt hat, hat sie sich ab einem gewissen Punkt recht schnell entwickelt und da sind mir die Dinge fast ein bisschen zu schnell gegangen. Das Buch war an diesem Punkt aber sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Zum Schluss hin blieb diese vorher aufgebaute Spannung dann auch noch bestehen. Also vom Verlauf her hätte sich das Buch anfangs ein bisschen schneller entwickeln können, aber alles in allem war es gut, wie es war.

Protagonistin:
So richtig weiß ich gar nicht, wer in dem Buch eigentlich die Protagonistin war. Ich würde sagen dass es zwei Protagonistinen gab. Nämlich Romy und Fleur.
• Romy mochte ich ganz gerne. Sie ist noch sehr jung und arbeitet schon erfolgreich als Journalistin, was ich sehr an ihr sehr bewundere. Sie kann manchmal ein wenig überstürzt handeln, für sie stehen Menschen die ihr wichtig sind aber immer an oberster Stelle. Alles in allem konnte ich sie zwar nicht so richtig ins Herz schließen, aber sie war trotzdem eine tolle Protagonistin.
• Fleur hingegen konnte mein Herz voll und ganz für sich gewinnen, was vermutlich überwiegend an ihrer herzzerreißenden Vergangenheit liegt. Sie ist trotz dieser Vergangenheit stark geblieben, was ich sehr bewundere und ich mochte sie alles in allem sehr gerne.

Nebencharaktere:
Kommen wir nun zu den Nebencharakteren.
• Ingo mochte ich nicht wirklich gerne, auch wenn er sich immer sehr gut um Romy gekümmert hat und man gemerkt hat, dass er sie aufrichtig liebt. Auch wenn der Altersunterschied der Beiden meiner Meinung nach zu groß ist.
• Ich fand es toll an dem Buch, dass man nicht nur die Perspektive des Opfers, sondern auch die des Täters, nämlich Mikael zu lesen bekam. Zu Mikael habe ich nicht so viel zu sagen, nur dass ich mich wirklich frage, wie man so werden kann. Denn Mikael ist zwar eine erfundene Person, aber es gibt im wirklichen Leben genug Menschen die genauso sind.

Fazit:
Mein Fazit zu dem Buch ist, dass es mir auf jeden Fall gut gefallen hat und ich definitiv Lust bekommen habe mehr von der Autorin zu lesen.

Leseempfehlung?
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller/Jugendthriller mag, oder den der Inhalt intressiert.

Bewertung:
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Erstens aufgrund des Schreibstils, den ich am Anfang nicht so mochte. Und zweitens weil es mich einfach nicht hundertprozentig überzeugen konnte.