Leserstimmen zu
Der kleine Schulstress-Berater

Stephanie Schneider

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Stress, lass nach - das beginnt mit einem Lächeln beim Lesen

Von: Dr. Rupert Dernick aus Jever

02.06.2016

Als Kinder- und Jugendarzt frage ich bei chronischen Kopf- und Bauchschmerzen als erstes nach der Schulsituation. Der Besuch eines Gymnasiums ist ein Deutschland ein größerer Risikofaktor für Kopfschmerzen als die Scheidung der Eltern! Dieses Buch richtet sich an Eltern von Grundschulkindern, um solchen entwicklungen entgegenzuwirken. Auf 40 kleinen Seiten steht alles, was man wissen muss, um die Kinder gut durch die Schule zu bringen UND eine gute Beziehung zu seinem Kind zu behalten. Geschrieben von Stephanie Schneider, einer Lehrerin und Mutter zweier Kinder, die diese Herausforderungen offensichtlich aus beiden Perspektiven gut kennt. Mit konkreten Hausaufgabentipps, Blickwendungshinweisen („Seien Sie Fahrlehrer und nicht Chauffeur“) und dem Blick fürs Ganze („Du bist mehr als die vier im Diktat“) und ein paar augenzwinkernden Tricks (z.B. Eltern-Vodoo, was das ist, wird nicht verraten, aber verdammt wirkungsvoll). Als Autor der FamilienErgo wollte ich immer mal eine FamilienErgo- Broschüre für das Schulalter schreiben, aber besser als dieses kleine Buch kann man das nicht hinbekommen, ein großes Kompliment an Stephanie Schneider und Kai Pannen für seine Illustrationen. Einziger Kritikpunkt: Das Buch kam für unsere Kinder leider etwas spät, hätte ich gerne früher gelesen.

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Auf den Punkt gebracht

Von: Ute Paul aus Berlin

20.01.2016

Als Mitarbeiterin einer Fachstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch arbeite ich in unterschiedlichen Grundschulklassen. Wenn wir in unseren Workshops mit den Kindern über ihr Recht auf gewaltfreie Erziehung sprechen, hören wir immer wieder, dass Eltern beim Thema Hausaufgaben leider zu oft die Geduld verlieren, demütigende Äußerungen ihren Kindern an den Kopf werfen oder sogar körperliche Gewalt anwenden. Und die Kinder leiden. Dabei wollen doch alle Eltern glückliche Kinder! Ich finde, das kleine Buch gibt dazu wertvolle Hinweise wie Eltern ihre Kinder begleiten und unterstützen können ohne zu sogenannten Helikoptereltern zu werden oder die Nerven zu verlieren. Dabei droht es nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern gibt praxisnahe Tipps. Sehr ansprechend finde ich die Aufmachung und Illustration des Buches sowie den gut lesbaren Sprachstil.

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Auf den Punkt gebracht

Von: Maren aus Bonn

28.07.2014

Das Buch ist überraschend: Es ist nämlich so klein und dünn, dass ich erstmal dachte "na, was kann da schon groß drinstehen". Aber: Es ist (fast) alles Wesentliche enthalten. Die Autorin plädiert für Entspannen und Loslassen, ermutigt die Eltern, beim Schulstress nicht mitzumachen. Aus eigener Erfahrung (2 Kinder, die schon aus der Grundschule raus sind) weiß ich, dass es manchmal echt nicht leicht ist, locker zu bleiben - teilweise herrscht ja eine regelrechte Hysterie unter den Eltern. Konkret gibt es im Buch zu vielen Themen jeweils eine Doppelseite (siehe Inhaltsverz. in der Leseprobe), da steht alles Wichtige. Die Autorin gibt viele praktische Tipps. Immer wieder empfiehlt sie, Abstand zu nehmen, ruhig zu bleiben, mal was Anderes auszuprobieren. Wirklich erstaunlich, wie viel hier untergebracht wurde, alles gut verständlich und pointiert formuliert. Es werden übrigens viele Einwände aufgegriffen, à la "Aber das geht doch nicht, weil ...", und nachvollziehbar entkräftet. Das einzige, was mir gefehlt hat, ist ein Kapitel zum Thema Gewalt und Mobbing. Und das Kapitel über Lehrer ist sehr kurz. Absolute Kaufempfehlung! Und es wird sich lohnen, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen, da steckt viel Wahres und gesunder Menschenverstand drin. (Okay, ich weiß, dass man über "gesunden Menschenverstand" streiten kann - aber dies Buch ist wirklich vernünftig und freundlich und hilfreich.)

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