Leserstimmen zu
Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R.R. Martin

Wild Cards - American Heroes (1)

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Kurzinhalt: American Hero, die erste Fernsehshow für Wild Cards steht in den Startlöchern. Aus den ganzen USA haben sich Wild Cards beworben, die alle den Titel als American Hero für sich wollen. In Teams eingeteilt kämpfen sie um den Sieg. Es geht dabei um viel Geld und Ruhm, nur ob dies der erstrebenswerte Ruhm ist, das bemerken einige fast zu spät, denn die Welt um die Joker beginnt an manchen Orten zu brennen. Meinung: Ein Big Brother der Superhelden, das zeigt wieder einmal den Unterschied zu den großen zwei Superhelden Trademarks Marvel und DC. Hier ist alles ein bisschen anders und mir gefällt das weiterhin. Und auch diese Umsetzung des Fernsehformats funktioniert im Großen und Ganzen. Ich hätte mir zeitweise etwas mehr Überspitzung gewünscht. Die Charaktere, teils bekannt, aber viele neu eingeführt sind durchaus kreativ, lustig und ab und an auch etwas Platt. Jonathan Hive der ein bisschen durch das Buch leitet, ist als Bienenmann wirklich sehr gut gelungen. Sonst ist fast alles dabei: Es werden Blasen gemacht, Steine geworfen, die Erde manipuliert oder auf dem eigenen Körper Musik gespielt. Hier merkt man immer wieder, welch herrlich verrücktes Autorenteam am Werk ist. Bei dem Stichwort sei noch einmal gesagt, dass die wenigsten Geschichten von George R. R. Martin selbst geschrieben wurden. Das ist aber, wie auch in den anderen zwei bisher gelesenen Büchern überhaupt nicht schlimm. Was bei mir am Anfang gar nicht funktioniert hat, ist der, und da muss ich tatsächlich zumindest einmal anspoilern ohne genau etwas vom Inhalt zu verraten, Locationwechsel. Weg von der Fernsehshow, die auf einmal quasi gar keine Rolle mehr spielt. Aber auch die Hinleitung, hin zum zweiten Handlungsstrang, hat bei mir gar nicht funktioniert. Das wirkte mir zu konstruiert. Aber dann nimmt es Fahrt auf, so das mich das Buch am Ende wieder sehr gut unterhalten hat. Wild Cards Fans können auch hier bedenkenlos zuschlagen, auch wenn das Spiel der Spiele etwas abfällt gegenüber den bisher neu herausgebrachten Büchern der 1. Generation. Als Einstieg in das Universum würde ich diesen Band nicht empfehlen, da gibt es für mich nur diesen einen Band als Startband.

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Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen hatte musste ich direkt an die X-Man von Marvel denken. Und da diese Reihe zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört war ich von der Storyidee schnell sehr angetan. Da war die Covergestaltung für mich zweitrangig, wobei auch hier das Cover super interessant aussieht. Als ich den Herausgeber Namen gelesen habe wusste ich direkt, dass es sich dabei um keinen geringeren als den Autor der Game of Thrones Reihe handelt. Martin, der für seine verwobenen Handlungsstränge bekannt ist, ist in diesem Fall aber nur der Herausgeber, denn er hat mit diesem Buch ein, wie ich finde, echt richtig cooles Projekt gestartet. Denn dieses Buch wurde von sehr sehr vielen Autoren gemeinsam geschrieben, wobei jeder Autor ein Kapitel verfasst hat. Und das habe ich, zumindest als ich angefangen habe zu lesen, zunächst auch deutlich gemerkt. Denn man wird sehr schnell mit sehr vielen verschiedenen Superhelden konfrontiert, die nicht nur alle verschiedene Kräfte, sondern auch noch verschiedene Namen hatten, die ich mir merken musste. Das gelang mir dann aber glücklicherweise nach den ersten hundert Seiten ganz gut, denn die Geschichte wird immer abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. An dieser Stelle merkte ich auch deutlich, dass verschiedene Autoren am Werk waren. Denn jeder Autor war für einen Protagonisten verantwortlich. Und so haben die vielen verschiedenen Schreibstile die Charaktere durchaus mitgeprägt. Mir hat das echt gefallen, auch wenn ich mich erst einmal drauf einlassen musste. Denn es war zunächst wirklich eine Umstellung zu den Büchern, die ich sonst so lese. Die Geschichte beginnt mit dem Casting zum Wettbewerb „American Hero“, bei dem 28 Asse, also Menschen mit großen Superkräften ausgesucht werden. Sie werden anschließend im Wettbewerb in Teams aufgeteilt und in verschiedene Aufgaben geschickt um herauszufinden, wer der größte Held unter ihnen ist. Natürlich gibt es während der Show unter den Kandidaten die üblichen Freundschaften, Anfeindungen, Neid, Ehrgeiz und die ein oder andere Annäherung, aber das hielt sich alles in gut verträglichen Grenzen. Mein Lieblingscharakter ist dabei Jonathan Hive gewesen, ein Blogger, der sich in einen Schwarm Wespen verwandeln kann. Er hatte zwei Seiten an sich, die ich beide gerne mochte. Einerseits war er echt locker und witzig drauf und hat den Wettbewerb als großen Spaß angesehen. Im Laufe des Castings und des weiteren Weltgeschehens lernt man ihn aber auch von einer sehr nachdenklichen Seite kennen. Denn in der Welt passiert während des Wettbewerbes so einiges und die Helden beginnen sich ernsthaft zu fragen, ob die Show noch der richtige Ort für ihre Kräfte ist. An dieser Stelle treten besonders aktuelle Themen in den Fokus und lassen den Leser aufmerksam und nachdenklich werden. Die Charaktere durchlaufen während der Geschichte nämlich ebenso eine Wandlung, in der sie sich fragen, was eigentlich wirkliche Helden ausmacht. Die Geschichte und ihr Verlauf haben mich wirklich gut unterhalten, denn es gab eine Menge Action und Spannung. Oft passierten Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe. Der Settingwechsel im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn das Buch damit für mich von locker und seicht zu sehr tiefgründig und nachdenklich umgeschwenkt ist. Mein persönliches Fazit: Ein gelungenes Experiment, an dem sich viele Autoren versucht und ein wirklich gutes und durchaus auch sehr tiefgründiges Ergebnis zustande gebracht haben. Von wegen viele Köche verderben den Brei. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es für mich noch spannender sein dürfte. Ich vergebe gute 4 von 5 möglichen Büchern!

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In dem Buch „Wild Cards – Das Spiel der Spiele“ herausgegeben von George R. R. Martin geht es um eine Show, in welcher außergewöhnliche Menschen gecastet werden und der nächste American Hero gefunden werden soll. Das Cover ist in hellen Farben gestaltet. Auf dem Cover sieht man eine junge Frau, die eine sehr starke Pose eingenommen hat und man geht davon aus, dass sie eine wichtige Rolle in dem Buch spielt. Geschrieben ist das Buch aus Sicht der unterschiedlichen Charaktere. Was hier bemerkenswert ist, ist dass das Buch von mehreren Autoren geschrieben wurde und du nicht mitbekommst, wann ein anderer Autor das Kapitel geschrieben hat. Du siehst es nur anhand des Namens der unter dem Titel des Kapitels steht. Das Buch beginnt mit dem Casting der unterschiedlichen Teilnehmer und es werden vier Gruppen gegründet. Piek, Karo, Herz und Kreuz. Gemeinsam müssen sie Challenges bestehen um anschließend niemanden aus dem Team zu verlieren. Jedes Team was verliert muss innerhalb einen bestimmen, den er nicht in der nächsten Runde sieht. Es vergeht kein Tag, an welchem kein Team eine Person verliert und so werden es immer weniger. Alle anderen Teilnehmer befinden sich in einer Villa und schauen zu, wie sich die übergebliebenen Asse schlagen und sie diskutieren sehr viel. Doch während der Dreharbeiten wird der Sohn der Moderatorin und Ideengeberin von einem Agyptischen „Fluch“ ergriffen. Und gemeinsam mit einigen Assen macht sich John auf den Weg nach Ägypten um dort die Bevölkerung zu unterstützen, welche auf der Flucht sind und einen Völkermord miterleben müssen. Die Personen die hier wichtig sind, sind schwer zusammenzufassen, da es doch einige Hauptdarsteller gibt, aber jeder ist auf seine Art wunderbar. Sie sind alle offen und herzlich miteinander, aber es gibt auch typische Reibereien mit Mitstreitern, welche man auch in normalen Castingshows miterlebt. Mein Fazit: Ich bin begeistert von dem ersten Band und ich freue mich über die nächsten Teile, die auch schon auf meinem Regal stehen. Das Buch ist echt lesenswert.

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Wild Cards-Das Spiel der Spiele von George R.R. Martin Eckdaten: Heute möchte ich das Buch Wild Cards-Das Spiel der Spiele herausgegeben von George R.R.Martin, vorstellen. Es ist der erste Teil der zweiten Generation der Wild Cards Reihe und erschien am 20.Februar 2017 bei blanvalet. Der Titel beinhaltet 539 Seiten und ist schon früher 2014 bei penhaligon erschienen. Der Übersetzer heißt Simon Weinert. ISBN: 978-3-7341-6107-0 Preis: 9,99 (D) / 10,30 (A) Inhalt: Es sie sind überall, Menschen mit besonderen Fähigkeit, wie zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Schwarm Wespen verwandeln kann. In einer Fernsehshow namens American Hero soll nun entschieden werden, wer der größte Held Amerikas ist. Dabei geht es um sehr viel Ruhm und Geld, wofür die Kandidaten kämpfen müssen, dabei vergessen sie fast was wirklich wichtig an einem Helden ist, bis sie die Realität einholt. Cover: Das Cover finde ich echt gelungen. Es zeigt einen der Kanditen vor einer zerstörten und mit Pflanzen überwucherten Stadt. Was ich leider sehr schade finde, ist, dass die Schrift nicht herausgehoben worden ist, da das in Real einen schönen Effekt gegeben hätte, aber auch ohne dem ist es ein schönes Cover. Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut als ich das Buch vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe, Dankeschön dafür. Mich hat der Klappentext und das Cover sehr angesprochen und fand das könnte interessant werden. Jedoch musste ich schon auf den ersten Seiten feststellen, dass das Buch mit sehr vielen ordinären Ausdrücken gefüllt ist, die ich leider nicht sehr passend für ein Buch finde. (Und dabei geht es nicht um das Wort Sex). Es muss dazu gesagt werden, dass das Buch von mehreren Autoren geschrieben wurde und es nicht bei allen der Fall war, jedoch bei denen die sehr lange Kapitel schreiben häufiger. Dazu fand ich den Schreibstil bei den besagten Personen auch sehr schwierig und dadurch hatte ich einfach das Gefühl nicht weiter zu kommen und musste auch einige Sätze öfters lesen. Die Personen haben mir leider auch nicht zugesagt, ich fand die meisten entweder sehr pervers oder einfach nur öde. Es gab genau eine Person die coole Fähigkeiten hatte und die ist nur sehr wenig vorgenommen, sodass ich auch nie auf die Kapitel freuen konnte, weil sie nie kamen. Es war außerdem so, dass ich die Kapitel sehr lang fand. Ich habe wirklich nichts wenn Kapitel 25 Seiten lang sind, aber 60 Seiten gehen dann echt über mein Limit drüber und dadurch war ich auch sehr unmotiviert weiter zu lesen. Jedesmal wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, konnte ich nur zehn Seiten am Stück lesen, bevor ich das Buch zugeklappt habe, weil ich entweder Stellen so langweilig oder anstrengend fand. Die weiblichen Charaktere kamen mir auch alle vor als wären sie nur zu der Castingshow gegangen um sich einen blasen zu lassen. (entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber genau das dachte ich mir) Während die Männer den erst der Show nicht ganz war genommen wurde. Dadurch kam eigentlich nicht das Feeling einer richtigen und spannenden Show, sondern eher ein "wo sind die Männer die sich voll trinken damit ich sie in mein Bett bekomme"-Gefühl auf. Die Grundidee der gesamten Geschichte fand ich gut, jedoch haben all diese Faktoren so gestört, dass ich das Buch nach fast 3 Monaten auf Seite 203 abgebrochen habe. Fazit: Wie ihr sicher mitbekommen habt bin ich nicht sehr begeistert von der Geschichte und kann sie wenn dann nur an Erwachsene weiterempfählen. Und da ich das Buch abgebrochen habe, bleibt ihr auch nichts anderes übrig als 1von5 Sternen zu geben und endlich mit dieser Geschichte abschließen.

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So ich muss erstmal tief durchatmen. Das Buch hat mich so fertig gemacht. Aber im positiven Sinne. Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass mich das Buch doch so sehr mitreißen kann. Wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich total dem Cover-Käufer Syndrom erlegen. Ich liebe Cover und ich habe ¾ meiner Bücher bestimmt nur wegen des Covers gekauft. Und so war es auch bei diesem Buch. Allerdings musste ich es nicht kaufen, denn das Bloggerportal um Random House haben mir dieses Buch als Rezensionsexemplar geschickt. Ich war so happy. Dafür möchte ich mich hier an dieser Stelle einmal bedanken. Vielen vielen Dank für dieses Buch. Wie oben erwähnt habe ich am Anfang echt Probleme mit diesem Buch gehabt. Ich dachte sogar ans Abbrechen nach. Aber als ich dann dachte: Nein du kämpfst dich da jetzt durch! habe ich keine einzige Sekunde mehr bereut. Cover: Ich liebe das Cover. Der weiße Hintergrund mit der blutroten Schrift und den Blutspritzern ist einfach das, was ein schönes Thriller-Cover für mich ausmacht. Es hat mich sofort in den Bann gezogen und mein Herz wusste: Das Buch muss einfach gut sein. Schreibstil: Der Schreibstil ist… Also erstmal: Die Schriftart geht gar nicht. Ich habe mich während des Lesens schon bei meiner besten Freundin darüber aufgeregt. Das große R setzt sich so sehr vom Rest des Wortes ab, das sieht fast schon so aus, als ob ein Leerzeichen dazwischen steht. Und das beeinträchtigt den Lesefluss total. Als ich es das erste Mal bemerkt habe, war ich total verwirrt und dachte mir nichts dabei. Aber dann war es halt oft da und irgendwie konnte ich diese Schriftart einfach nicht erfassen. Das war also ein totales No-Go. Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig gehalten. Dennoch hätte die Autorin so einige Abkürzungen auch mal ausschreiben können. Das wichtige AZRE Zenter oder KT. Es wurde nicht einmal bewusst ausgeschrieben und tauchte dann in einem Abschnitt so oft auf. Und wenn man dann ständig diese Abkürzung lesen muss, wird man doch sehr schnell genervt. Charaktere: Die Charaktere waren wirklich enorm. Die Geschichten die hinter den Personen stecken war teilweise echt gewaltig und ich habe so das ein oder andere Mal schon gedacht: Okaaaay. Was ich stark finde, war, dass die Hauptprotagonisten nicht nur stark war. Sie war auch mal schwach. Sehr schwach. An ihrer Grenze angekommen. Und das fand ich gut. Nicht immer dieses: Die starke Ermittlerin die nichts erschüttert. Sondern einfach mal eine Ermittlerin, die echt in seelischen Schwierigkeiten steckt. Genial. Inhalt: Der Inhalt war am Anfang echt schwierig und auch zwischendurch zog sich ein bekanntes Gefühl durch den Magen: Gab es einen Vorband und ich lese fälschlicherweise den zweiten Band? Das ist so wirklich das Gefühl gewesen. Die Autorin hat zwar erfolgreich die Vergangenheit eingebracht und mit Anekdoten versucht, die Protagonisten näher zu bringen, bei mir ging der Schuss aber nach hinten los. Aufgrund von Anekdoten über einen alten Fall oder über ihren Partner hatte ich das echt Gefühl, ordentlich was verpasst zu haben. Das war doch eher unschön. Die ersten 120 Seiten waren für mich auch eher ein Graus, konnten mich nicht packen. Aber dann fing es rasant an. Eine Achterbahnfahrt die an Geschwindigkeit immer weiter zunahm. Die Spiele, die die Autorin in diesem Buch mit uns treibt sind einfach… Wow. Die menschliche Psyche ist so leicht zu manipulieren. Zudem hat man noch mehr über Insekten und ihrem Zusammenhang zu Leichen erfahren. Das war einfach wahnsinnig interessant. Das ganze Geschehen entwickelte sich zu einer immer höheren Fahrt nach oben und selbst auf den letzten Seiten hörte die Achterbahnfahrt nicht wirklich auf. Die Spannung blieb und wollte einfach nicht aufhören. Fazit: Das Buch ist der Wahnsinn. Und ich hätte auch nie gedacht, dass eine deutsche Autorin mich dazu bringt, dass zu sagen. Ja ich stehe dazu. Deutsche Autoren haben einen schweren Stand bei mir. Einfach weil sie zu viel auf die Umgebung achten. Sie beschreiben jeden Ort bis ins kleinste Detail. Schreiben jede kleine Straßenecke auf. Nicht so Julia Corbin. Ja auch sie ging zwischendurch ins Detail, aber es war immer an den angebrachten Stellen. Die Einzigen Makel an diesem Buch sind: die Schriftart, die ständig auftauchenden Abkürzungen die mein armes Gehirn einfach nicht erfassen kann und ich bin einfach zu faul beim Lesen um danach zu goggeln du dass man einfach oft das Gefühl hatte, den ersten Band nicht gelesen zu haben. Deswegen gibt es von mir für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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Cover: Das Cover passt super zum Buch, spricht mich persönlich aber trotzdem nicht hundertprozentig an. Darauf ist eine selbstbewusste junge Frau zu sehen, im Hintergrund eine Stadt, Sturm, Pflanzen und es scheint Chaos zu herrschen. Das alles passt super zur Geschichte. Meinung: Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist mein erstes Buch das ich von George R.R. Martin gelesen habe, obwohl es ja schon sehr viele Bücher von ihm auf dem Markt gibt, trotzdem konnte ich mich nie richtig durchringen eins davon zu lesen. Als ich dann auf der Verlagsseite von Blanvalet gesehen habe dass es von dieser Reihe einen ersten Band gibt, dachte ich jetzt oder nie. Blanvalet bringt die Wild Cards Reihe (2. Generation) als Taschenbuch raus, von Panhaligon sind diese Bücher aber schon als Paperback Ausgabe zu haben. Der erste Band Das Spiel der Spiele ist im Penhaligon Verlag bereits im August 2014 erschienen. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den verschiedenen Protagonisten und so hatte ich eine ganze Zeit lang Schwierigkeiten mit den Namen klar zu kommen. Immer wenn ich mich an einen Charakter und dessen Umfeld gewöhnt hatte, kam der nächste dran. Es gab viel zu viele unterschiedliche Charaktere, die man auf die Schnelle überhaupt nicht einordnen konnte und genau das hat anfangs meinen Lesefluss gestoppt. Im Laufe des Buches hat sich das dann aber etwas gebessert oder ich habe mich einfach daran gewöhnt. Der Anfang der Geschichte spielt in Ägypten und man hat Leser erstmal keinen Schimmer was eigentlich los ist. Es wird nicht viel erklärt und gleich zum Punkt gekommen. Ich habe mich danach aber lange gefragt ob es überhaupt einen Zusammenhang gibt zu dem Rest der Geschichte. Als dann irgendwann Licht ins Dunkle kam, musste ich nochmal zurück blättern weil ich mich wegen den vielen unterschiedlichen Charakteren schon gar nicht mehr erinnern konnte wer, wie, was sich am Anfang ganz genau abgespielt hat. Wie im Klappentext rauszulesen ist, geht es in dem Buch um eine amerikanische Castingshow in Amerika. Ich war gespannt was da alles auf einen zukommt als Leser. Es geht um Asse, die Bewerbung für diese Castingshow, die Auswahl und danach um die verschieden Aufgaben die die Teams gestellt bekommen, wobei das Licht immer wieder auf ein anderes Team fällt von dem ein Charakter aus seiner Sicht erzählt. Es entstehen Freundschaften, Feindschaften und Liebeleien. Es gibt glorreiche Siege und natürlich Niederlagen. Jedes Team und jedes Teammitglied geht anders damit um. Die Geschichte um die Castingshow hat mir gefallen und ich war gespannt wer gewinnen wird. Esgibt viele unterschiedliche Charaktere die man im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, in dessen Gefühlswelt man eintauchen durfte und dessen Vergangenheit man teilweise kennengelernt hat. Da es so eine große Anzahl an Protagonisten gibt, kann ich zum Schluss gar keinen Liebling benennen. Der zweite Teil der Geschichte von dem ich anfangs überhaupt nichts geahnt habe, spielt dann in Ägypten. Der Weg dorthin und wie man als Leser plötzlich aus der Welt von American Hero rein in einen blutigen Krieg in Ägypten gestoßen wird, hat mir gefallen und der Geschichte einiges an Spannung gegeben. Die Idee fand ich gut und ich konnte auch verstehen warum Fortune sich in den Krieg eingemsicht hat, nicht aber warum Lohengrin und Hive sofort mitgemacht haben und der Rest der Bande ohne groß zu überlegen hinterher ist, denn zum Schluss hat sich niemand von denen ganz genau mit dem Hintergrund beschäftigt. Trotzdem war es spannend und die Geschichte konnte mich fesseln. Zum Schluss gibt es noch einige Überraschungen und es tritt ein Charakter in den Vordergrund der das ganze Buch über augenscheinlich ziemlich unscheinbar war. Diese Wendung hat mich wirklich überrascht und lässt noch einiges offen für den zweiten Teil. Ich hätte mir gewünscht dass zu Beginn der Geschichte etwas mehr erklärt worden wäre über Asse und Joker im Allgemeinen. Es wird nur angeschnitten und ich habe lange gebraucht um zu verstehen was Asse und Joker sind und wie es dazu kommt das aus diesen Personen Asse und Joker werden. Etwas mehr Hintergrundwissen hätte nicht geschadet. Dieses Hintergrundwissen hätte ich sicherlich gehabt wenn ich die Reihe Wild Cards - Die erste Generation gelesen hätte. Leider habe ich mich aber erst nachdem ich dieses Buch beendet habe damit beschäftigt dass es noch eine andere Reihe gibt. Die Asse und ihre Fähigkeiten konnten mich aber überzeugen. Es wurden viele tolle Ideen ausgearbeitet und unter den vielen Charakteren und Fähigkeiten ist für jeden etwas dabei. Hive kann sich zum Beispiel in einen Schwarm Wespen auflösen, Lohengrin kann eine Rüstung die ihn unverwundbar macht und sein strahlendes Schwert herbei rufen und so spielt dieser oft den weißen Ritter nur ohne Ross. Es gibt noch viele weitere die ich hier aber nicht alle aufzählen möchte. Fazit: Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist der erste Band der zweiten Generation und ich denke man sollte lieber erst die Reihe der ersten Generation lesen, denn ich hoffe das man dann viel mehr Hintergrundinformationen hat und dadurch das Lesen dieses Buches mehr Spaß macht. Mir hat die Idee der Asse und Joker gefallen und ich finde es gehört viel Fantasie dazu sich so etwas auszudenken. Da ich aber am Anfang einige Schwierigkeiten hatte mich in die Story reinzufinden, vergebe ich von 4 von 5 Sterne.

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»American Hero« ist DAS neue Castingshowformat im amerikanischen Fernsehen und wird von der Öffentlichkeit mit viel Aufmerksamkeit bedacht – vor allem, weil es hier nicht normale Menschen sind, die miteinander um den Sieg kämpfen, sondern sogenannte »Asse«, Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten, welche sie zu Superhelden machen können. Denn die Welt der Gegenwart ist anders als unsere Realität: kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde durch das Handeln des schurkischen Dr. Tod ein Alienvirus auf die Menschheit losgelassen, welches zu wilden Mutationen der DNA führte. Viele kamen durch das Virus zu Tode, manche wurden zu »Jokern«, welche sich durch sichtbare, groteske Mutationen deutlich vom Rest der Bevölkerung unterscheiden, und nur sehr wenige werden zu »Assen« - und nicht jedes »Ass« benutzt seine Talente für das Gute. Bei der TV-Show »American Hero« geht es indes um den Teilnehmern gestellte Schwierigkeiten, bei denen sie ihren Heldenmut, ihre Kreativität und ihre Teamwork beweisen müssen – und das ist für so unterschiedliche, reichlich problembeladene Persönlichkeiten wie beispielsweise »Jonathan Hive«, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann und versucht, als journalistischer Blogger bekannt zu werden, Ana Cortez, die »Earth Witch« genannt wird und mit ihrer Kraft riesige Gräben im Boden ausheben kann, »Drummer Boy« Michael Vogali, der als sechsarmiger Joker bereits eine Berühmtheit ist, da er als Schlagzeuger in einer bekannten Joker-Band mitspielt oder die attraktive Kathleen Brandt, welche als »Curveball« auftritt und Bälle mit unglaublicher Kraft bewegen kann. Doch als im Nahen Osten eine Krise ausbricht und tausende Joker in Ägypten in Lebensgefahr geraten, wird für so manchen Möchtegernhelden das Spiel zu einer gefährlichen Realität … Kann eine zwischen verschiedensten Autoren geteilte Welt funktionieren? Kann ein Buch mit fortlaufender Handlung funktionieren, an dessen Kapitel und Protagonisten gleich mehrere Personen geschrieben haben? Diese beiden Fragen sollte man sich stellen, wenn man sich mit »Das Spiel der Spiele« beschäftigt, denn beide Fragen beantwortet dieses Buch meines Erachtens nach mit »ja«. Gewöhliche Anthologien kranken oft an der sehr unterschiedlichen Schreibqualität der beteiligten Autoren, doch dies ist beim vorliegenden Roman aus der Welt der »Wild Cards« nicht der Fall: zwar ist von Kapitel zu Kapitel durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und Beschreibungsgewohnheiten des jeweiligen Autors durchaus zu merken, dass hier unterschiedliche Schreiber zusammengefunden haben, doch fällt das nie negativ ins Auge, sondern betont vielmehr die Individualität der in den einzelnen Kapiteln vorgestellten »Assen«. Dabei ist das Kapitel, welches vom Herausgeber George R. R. Martin verfasst wurde und sich mit dem deutschen Ass Lohengrin befasst, eines der schwächeren Kapitel und steht hinter den Schilderungen aus der Sicht von Ana Cortez (geschrieben von Carrie Vaughn) und Bubbles (geschrieben von Caroline Spector) sowohl an Intensität als auch Emotion deutlich zurück. Besunders gelungen scheint mir hierbei der Kunstgriff, die einzelnen Kapitel, welche sich sehr unterschiedlichen Aspekten der fortlaufenden Handlung widmen, durch die Blogeinträge von Jonathan Hive (geschrieben von Daniel Abraham) einrahmen zu lassen, wobei Hive eine deutlich sichtbare Entwicklung vom reinen Zuschauer und Chronisten hin zum aktiven Handelnden durchläuft, die der Leser durch seinen eindringlichen, modernen Schreibstil hautnah mitbekommt und somit eine besondere emotionale Verbindung zu dieser Figur aufbauen kann. Überhaupt verweben sich mehrere Elemente in diesem Roman auf gekonnte Weise ineinander: die zwei Storybögen, von denen sich einer mit der Spieleshow »American Hero« und den darin für die Teilnehmer gestellten Herausforderungen und der zweite mit den Ereignissen im Nahen Osten und dem Flüchtlings- und Kriegselend in Ägypten befasst. Daneben jedoch bieten einige der häufiger auftauchenden Charaktere ebenso eine Entwicklungsgeschichte, von der die des Jonathan Hive die Augenfälligste sein dürfte. Aber auch Ana Cortez, Drummer Boy, Fortune und Lohengrin durchlaufen eine Entwicklung, manch einer wird erwachsen oder verhält sich endlich verantwortungsbewusst anstelle egoistisch, andere erkunden neue Aspekte in ihrem Dasein als »Ass« und lernen sich im Angesicht einer viel größeren, tragischeren Krise neu kennen. Somit wird die klassische »Heldenreise«, welche als Storymodell für so viele epische Fantasy- und SciFi-Geschichten die Grundlage bildet, auch in »Das Spiel der Spiele« bedient und gleich mehrfach geschickt miteinander verwoben. Dabei ist nicht jedes »Ass« ein Ausbund an Sympathie, auch eine höchst zwielichtig erscheinende Gestalt erhält in mehreren Kapiteln Würdigung. Gelungen wird von den Autoren eine sehr überraschende Vielfalt möglicher Fähigkeiten beschrieben, die auf den ersten Blick vielleicht nicht einmal besonders nützlich erscheinen, dann jedoch so kreativ benutzt werden, dass man nur noch staunen kann. Zudem gelingt es den Entwicklungen während des Storyverlaufes, immer wieder eine kleinere oder größere Überraschung bereit zu halten, sodass die Spannung auch in der tragischeren Szenerie des Krieges gewahrt bleibt und man der Auflösung entgegen fiebert. Wer das »Wild Cards« Universum noch nicht kennt, bekommt hier einen gelungenen, durch die wechselnden Autoren und Perspektiven nicht ganz bequemen Einstieg in die Konflikte, Möglichkeiten und Einblicke in sehr unterschiedliche, spannend ausgeformte Persönlichkeiten, die man gerne auf ihrer Entwicklung und ihrem größten Abenteuer begleitet. Schade nur, dass es nur durch eine sehr dünne »Herausgegeben von« Markierung auf dem Cover, welche so klein gestaltet ist, dass sie auf den ersten Blick gar nicht auffällt, überhaupt deutlich wird, dass es sich hier keinesfalls um ein ausschließlich von George R. R. Martin verfasstes Buch handelt – der Klappentext verschweigt diese Tatsache nämlich gekonnt. Hier verlässt sich der Verlag meines Erachtens nach zu sehr auf den verkaufsträchtigen Namen des Herausgebers, denn die Qualität der beteiligten Autoren braucht sich hinter diesem keineswegs zu verstecken. Fazit: Spannende, abwechslungsreiche Superheldengeschichte aus einem geteilten Universum. Für Neueinsteiger in die »Wild Cards«-Welt sehr zu empfehlen. Neun von zehn möglichen Sternen.

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Wild Cards - Das Spiel der Spiele In Das Spiel der Spiele geht es in erster Linie um eine amerikanische Reality-Show in welcher, die vom „Wild-Cards“ Virus betroffenen Asse auftreten um zum ersten American Hero gewählt zu werden. Die Show ist wie die Reality-Shows aufgebaut die man so kennt. Es gibt Werbung für die einzelnen Gruppen, welche passend in Herz, Karo, Pik und Kreuz aufgeteilt sind und alle Charaktere die in der Show mitspielen werden vorgestellt. Das Buch ist in verschiedene Kapitel bzw. in verschiedene Charaktere aufgeteilt. Ein großer Teil der Geschichte hat Jonathan Hive beizutragen. Das Ass welches sich in einen Schwarm grüner Wespen verwandeln kann wann immer er möchte. Dieser junge Mann ist Journalist und möchte über diese Show bloggen, sieht das Ganze auch eher als Spaß an und macht sich nichts draus als er dann aus der Show gewählt wird. Die Show ist so aufgebaut das die 4 Gruppen á 7 Asse in verschiedenen Abständen Missionen abschließen müssen in welcher sie ihre Ass-Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Die Gruppe die verliert (oder Gruppen) müssen einen aus ihrem Team rauswählen. Eine zweite Geschichte die sich ungefähr ab der Hälfte der Geschichte (und am Anfang) entwickelt sind Konflikte in Ägypten die, durch den Anfang ausgelöst, immer gravierender werden sodass sich einige der Asse (Und ‚Normalos‘) auf den Weg machen um ebenfalls nach Ägypten zu reisen um den „Lebenden Göttern“ (Das sind Asse welche in Ägypten leben, oder lebten, und dadurch die Form der Götter annahmen wie z.B. Anubis, Horus, Osiris etc.) beiseite zu stehen. Das Buch ist sehr spannend und auch die Reality-Show ist gut aufgebaut, die Asse oder Joker (Menschen die ‚nur‘ eine Mutation des Körpers hinter sich haben aber keine richtige Fähigkeit bekamen) sind sehr abwechslungsreich und viele an Legenden angelehnt (Wie eben die Ägypter oder Lohengrin) Der Konflikt in Ägypten war sehr spannend und auch ab und zu sehr traurig. Es gibt viele Charaktere welche man gleich ins Herz schließt oder auch direkt hasst, was ich sehr gut finde da, dies das Buch einfach spannender und authentischer macht. Ich hoffe der nächste Band, auch wenn die Geschichten anscheinend nur lose zusammen hängen wird genau so spannend!

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