Leserstimmen zu
Halbe Miete

Nadja Quint

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Lilo Gondorf kommt eigentlich aus Bielefeld und lebt seit ca. fünfzehn Jahren auf Rügen. Ihre Ferienbungalow-Anlage genießt einen guten Ruf und erntet von der Kurverwaltung regelmäßig fünf Seesterne. In diesem Sommer allerdings verschwindet mir nichts dir nichts ein Mieter bei einer Klippenwanderung. Es folgen keine Lösegeldaufforderungen, der Mann bleibt spurlos verschwunden. Ihre Tochter arbeitet bei der Rüganer Polizei und mischt das friedliche Dorf ein wenig auf. Auch Lilo und ihr Nachbar wittern Lunten... Krimi & witzige Unterhaltung Das Titelbild ist Programm, na ja fast, aber dafür müssen Sie schon selbst lesen :-) Es ist ein heiterer Krimi bei dem man von Anfang bis kurz vor dem Ende nicht weiß, wie es ausgeht. Die Autorin baute etliche Verwicklungen ein und verwob alle Stränge exzellent miteinander. So entstand ein hinreißender Roman zum Schmökern, Entspannen und Miträtseln.

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Rügen. Lilo betreibt hier einige Ferienhäuser. Ihren Job als Polizistin hat sie aufgegeben und widmet sich nun der Gästebetreuung. Dann verschwindet der Mann einer blinden Frau, die bei ihr einem Gästehaus wohnen auf dem Spaziergang am Strand. Lilos Tochter ist inzwischen auch Polizistin und übernimmt mit einem Kollegen die Ermittlungen. Doch auch Lilo versucht sich in der Spurensuche. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Ich mag die etwas anderen ErmitterInnen. Hier ist es eine Ex- Polizistin, die nun Ferienhäuser vermietet. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Rückblenden in die Vergangenheit der Figuren. Das ergänzt die Geschichte und die Figuren zwar sehr gut, da man als Leser ein wenig Hintergrund zu den Figuren und dem Geschehen erhält, es war mir aber etwas zu ausführlich. Die Figuren an sich fand ich sehr gut dargestellt. Die Spannung war da, aber sie wurde durch die Rückblenden immer wieder auch ein wenig unterbrochen. Für mich störte das einfach etwas den Lesefluss. Ich fand das Buch aber trotzdem gelungen. Ich fand es sehr angenehm zu lesen. Rasante Action hatte ich auch nicht erwartet und hier auch nicht vermisst. Eine wirkliche tolle und originelle Abrundung fand ich das Interview mit der Hauptprotagonistin am Ende des Buches. Ich fand das Buch insgesamt sehr gut zu lesen, die Protagonistin fand ich gut, das mir insgesamt gut gefallen und ich würde gern weitere Bücher mit der Figur Lilo lesen. Ein regionaler Krimi auf Rügen, lädt ein zum locker und leichten Lesen, ein wenig zum Mitermitteln und mit einer originellen Figur versehen. 4 Sterne

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Lilo Gondorf vermietet auf Rügen Ferienwohnungen. Die ehemalige Polizistin hatte vor Jahren, der Kinder wegen, ihren Beruf an den Nagel gehängt, und nach dem Unfalltod ihres Mannes ließ sie ihr altes Leben in Bielefeld hinter sich, zog mit ihren Kindern auf die Insel und baute sich in Groß Zicker, mit der Vermietung zweier schöner Ferienbungalows, eine neue Existenz auf. Sie fühlt sich wohl in dieser beschaulichen Umgebung und hat sich mit ihrer neuen Aufgabe arrangiert, obwohl sie ihrem alten Beruf manchmal doch nachtrauert. Aber ihre Tochter Verena ist in ihre Fußstapfen getreten und mittlerweile bei der Kriminalpolizei in Stralsund tätig. Die Idylle auf der Insel wird schwer getrübt, als Werner Koch, einer von Lilos Pensionsgästen, während einer Wanderung spurlos verschwindet. Seine Frau Elisabeth, die einzige Zeugin des Vorfalls, kann bei den folgenden Ermittlungen nur angeben, was sie gehört hat, denn sie ist blind. In Lilo erwacht der Forschergeist, und sie möchte ihren Feriengästen helfen. Frau Koch tut ihr leid, und da die Polizei im Dunkeln tappt, tätigt Lilo selbst einige Nachforschungen. Die Polizistin liegt ihr eben noch immer im Blut. Als zuverlässiger Helfer entpuppt sich Lilos Freund und Nachbar Oskar. Mit ihm zusammen stürzt sie sich heimlich in die Ermittlungen, und das sympathische Team kommt betrügerischen Machenschaften und einem heftigen Verbrechen auf die Spur. “Halbe Miete” ist der Auftakt zu einer Krimiserie mit der sympathischen Ex-Polizistin Lilo Gondorf. Stimmungsvoller Rahmen der Geschichte und zugleich Lilos Heimat ist die schöne Insel Rügen. Hier wird ein Mann entführt, und seine blinde Ehefrau steht machtlos dabei. Der Fall erweist sich im Lauf der Handlung sehr viel spannender und vielschichtiger als man anfangs vermutet, und man lernt jede Menge interessanter Charaktere kennen, die jedoch zum Teil schwer durchschaubar wirken. Schnell hat man sich eine Meinung gebildet, wie alles passiert sein könnte, aber die Autorin führt ihre Leser nicht nur einmal an der Nase herum, und man muss seine Einschätzung immer wieder neu überdenken. Trotz der Tragödie, die sich direkt an den Klippen der Insel ereignet hat und der darauf folgenden ernsthaften Ermittlungen muss man beim Lesen immer wieder schmunzeln, besonders wenn man Lilo in Aktion erlebt. Einmal mit dem Entführungsfall konfrontiert, gibt sie keine Ruhe und möchte zur Aufklärung beitragen. Spontan geht die Kriminalistin mit ihr durch. Ihre Eigenmächtigkeit bringt sie in brenzlige Situationen, und ihre Vorgehensweise wird lebendig und sehr humorvoll geschildert. All dies ist größtenteils glaubwürdig dargestellt und realistisch in Lilos alltägliches Umfeld eingebracht. Mir hat Lilo Gondorfs erster Fall gut gefallen. Ich bin schon gespannt und freue mich darauf, sie künftig noch öfter in Aktion zu erleben, wenn vielleicht wieder einmal ihr polizeilicher Spürsinn gefragt ist.

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Der Klappentext hat schon beim Überfliegen richtig neugierig gemacht: Wie würde es gelingen, das Verschwinden des Notars aufzuklären, nur mit Hilfe einer blinden Zeugin? Was das Buch als leichte Sommerlektüre auszeichnet, sind die durch und durch gelungenen Beschreibungen von Rügen. Mir wehte beim Lesen gleich eine frische Prise Seeluft und mich hat wirklich das Fernweh gepackt: ab auf die Insel! Reizvolle Charaktere, leichtes Lesevergnügen Abgerundet wird der “Wohlfühlkrimi” durch reizvolle Charaktere, die teils ein wenig verschroben daherkommen, aber immer wieder für die ein oder andere Überraschung gut sind. Wenn sich Lilo und ihr charmanter Nachbar Oskar gemeinsam auf den Weg machen, um den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen, hat das etwas von Miss Marple auf Norddeutsch. “Halbe Miete” steht als Krimi in den Buchläden, aber drastische Szenen müssen auch zart beseitete Leser nicht fürchten. So Gemächlich wie kleine Osteseewellen an einem Sommertag kommt die Handlung in Schwung, bis sie dann im letzten Drittel deutlich anzieht. Des Rätsels Lösung ist clever konstruiert, nicht auf den ersten Blick erkennbar und wartet auch noch mit dem ein oder anderen gelungenen Twist auf. Fazit: Ebenso unterhatsame wie unaufgeregte Lektüre für den Urlaub oder einen lauen Sommerabend auf dem Balkon. Persönlich hätte ich mir von Anfang an etwas mehr Tempo in der Handlung gewünscht. Die vorgestellten Charaktere bieten einiges an Potential, hier ist für den nächsten Fall noch Luft nach oben!

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Lieselotte, die von allen nur Lilo genannt wird, ist Vermieterin von zwei Bungalows auf der Insel Rügen. Da diese von der Kurverwaltung mit der Höchstzahl an Sternen eingestuft wurden, ist sie beinahe die komplette Saison ausgebucht. Nachdem in der Hauptsaison ein Gast, bei einer Wanderung zu den Klippen, urplötzlich verschwindet, beginnt Lilo gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar, selbst Nachforschungen anzustellen. Lilo, die einst selbst als Polizistin tätig war, erhält dabei zwar immer wieder einige Infos von ihrer Tochter Verena über den Stand der Ermittlungen, aber eine heiße Spur scheint die Kripo nicht zu verfolgen. Und so beginnt sie gemeinsam mit Oskar, die Feriengäste etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Da ich ja gerne zwischendurch mal einen Regionalkrimi lese, wollte ich dieses Buch, allein schon wegen des großartigen Covers, unbedingt lesen. Die Geschichte an sich, beginnt eigentlich eher unspektakulär, indem ein Rentner während einer Wanderung von einer Minute auf die andere einfach verschwindet. Seine Frau ist allerdings blind und hat lediglich einige merkwürdige Geräusche vernommen, sodass es anfangs absolut keine Vermutung über den Verbleib des ehemaligen Notars gibt. Niemand weiß, ob er noch lebt bzw. aus welchen Gründen er verschwinden musste. Die Hauptprotagonistin Lilo ist verwitwet, und wagte nach dem Tod ihres Mannes einen Neuanfang auf Rügen. Sie fühlt sich wohl in ihrer neuen Heimat Groß Zicker und ist ein fester Bestandteil der dörflichen Gemeinschaft geworden. Ihren Nachbarn Oskar mag sie zwar sehr, aber tiefere Gefühle hat sie nicht für ihn und so treffen sie sich öfters zu einem Plausch am Gartenzaun, gestehen sich jedoch gegenseitig ihre Freiräume zu. Ich mochte Lilo sehr gerne, allerdings fand ich sie teilweise einfach übertrieben neugierig. Die Vorstellung, dass die Vermieterin da mehr oder weniger jeden Feriengast genauestens kontrolliert, störte mich da einfach etwas. Auch ihre eher freundschaftliche Beziehung zum Nachbarn konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, da die beiden in meinen Augen perfekt zusammenpassen. Sie ergänzen sich ganz gut, erzählen sich alles, teilen sich ein Auto und verbringen auch viel Zeit miteinander. Vielleicht ist dazu aber auch in weiteren Bänden mehr geplant. Was mir besonders gut gefiel, war die Aufmachung des Buches insgesamt. Wenn man das Buch aufschlägt, entdeckt man einen handschriftlichen und sehr ausführlichen Steckbrief über die Protagonistin, danach folgen eine Seite die aussieht wie ein Briefumschlag sowie eine Landkarte von der Insel Rügen. Am Ende findet sich schließlich noch ein kurzes Interview mit Lilo Gondorf. Die Autorin besitzt einen angenehmen sowie leicht lesbaren Schreibstil und durch die bildhaften Beschreibungen wird einem ein Urlaub auf der Insel Rügen schmackhaft gemacht. Die Grundstimmung des Buches ist eher ruhig und gemächlich angehaucht, wobei die Geschichte meiner Meinung nach stellenweise zu sehr vom eigentlichen Fall abschweift. Gerne hätte ich stattdessen noch mehr über Lilos Line-Dance-Gruppe erfahren sowie einige Bewohner des Ortes. Spannend war die Geschichte dennoch bis zum Ende und die Auflösung kam für mich dann doch sehr überraschend, da ich beim Lesen durchweg andere Täter vermutete. Mein Fazit: Ein lesenswerter ruhiger Krimi, der sich gut für zwischendurch eignet oder als Urlaubslektüre. Da ich sehr gerne noch mehr über die Charaktere erfahren würde, würde ich mich über eine Fortsetzung der Reihe freuen.

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Sehr interessante Geschichte mit einem leisen Humor

Von: Philip Yendell aus Leipzig

29.05.2015

Eine Ex-Polizisten und Vermieterin zweier Ferienbungalows auf Rügen und ein Feriengast, der plötzlich verschwindet. Einzige Zeugin: eine blinde Frau. Dieser ungewöhnliche Plot hat mich irgendwie neugierig gemacht – genauso wie das Buchcover und die bedruckten Innenseiten, die sehr schön gestaltet sind. Besonders gefallen hat mir auch der Steckbrief der Protagonistin, Lilo Gondorf, sowie die Landkarte von Rügen und am Ende des Buches noch das Interview mit Lilo. Irgendwie hatte ich beim Lesen nicht immer das Gefühl, es handele sich um einen reinen Krimi. Es ist sowohl ein entspannter, langsam erzählter Roman über das entschleunigte Insel-Dorfleben als auch eine Geschichte vom Leben einer interessanten Ex-Kommissarin. Das war für mich das Besondere an dem Buch. Durch die vielen Wendungen wird der Spannungsbogen ständig aufrecht erhalten. Die Figuren sind alle reizvoll gezeichnet; man erfährt sehr viel über die vier Hautpersonen, Lilo, einen Nachbarn, den Bierexperten Oskar und Lilos Tochter Verena, die Kommissarin in Stralsund ist. Die Dialoge fand ich sehr amüsant, insbesondere die zwischen Oskar und Lilo. Ich würde es als eine Art „leisen“ Humor bezeichnen, der zum Glück überhaupt nicht klamaukig daher kommt. Außerdem kommt das Buch ohne Brutalität und Blutvergießen aus, dafür aber mit schönen Beschreibungen der pitoresken Landschaft und des besonderen Flairs von Rügen. Absolut empfehlenswertes Buch! Am besten in der Hängematte oder im Strandkorb lesen!

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Meine Meinung: Ich stelle fest, dass ich mich in letzter Zeit häufig vom Buchcover verführen lasse. Dieses hat mich sehr angesprochen und deshalb habe ich mir den Klappentext durchgelesen, der dann den Ausschlag dazu gab, dass dieses Buch auf meinen Stapel landete. Neugierig, wie ich es meistens bin, habe ich auch schnell mit dem Lesen begonnen. Ich hatte mich auf einen Krimi eingestellt, meine aber, dass es für mich eher ein schönes Buch war, was mich neugierig auf Rügen gemacht hat. Sehr anschaulich wird die wunderschöne Gegend beschrieben und ich hatte alles wunderbar vor Augen und würde am liebsten sofort zur Insel fahren, um diese Eindrücke auch erleben zu können. Die Geschichte drumherum war interessant zu lesen, allerdings empfand ich es nicht als sehr spannend. Natürlich war ich neugierig und wollte wissen, wer denn nun Werner Koch entführt hat. Die Autorin hat verschiedene Fährten gelegt und so konnte ich ebenfalls mit Lilo und Oskar, ihrem Nachbarn rätseln. Ob mir das immer glaubwürdig vorkam, steht hier jetzt nicht zur Debatte. Die Protagonistin Lilo konnte ich ganz gut leiden und mir haben die Dialoge, die sie mit Oskar, ihrem netten Nachbarn führte, sehr gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und wie so oft konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen. manche Passagen in diesem Buch hätte sie sich vielleicht sparen können, aber das ist vielleicht nur meine Meinung und andere Leser sehen dies anders. Besonders gut gefallen hat mir der Steckbrief der Protagonistin am Anfang des Buches und am Ende das Interview mit ihr. Auch fand ich die kleine Landkarte sehr hilfreich, so wusste ich als Unkundige auch, wo sich die Beteiligten immer aufhielten. Fazit: Ein netter Krimi, der mir Rügen näher gebracht hat. Wer nicht laufend über Leichen stolpern möchte, wird an diesem Buch Freude haben.

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Das Rentnerehepaar Koch macht Urlaub auf Rügen in einem der Ferienbungalows von Ex-Polizistin Lilo Gondorf. Gleich am nächsten Tag brechen Elisabeth und Werner Koch zu einer mehrstündigen Wanderung auf, bei welcher der pensionierte Notar entführt wird. Seine Frau bekommt die Entführung zwar mit, da sie aber blind ist, kann sie keine relevanten Informationen zu den Tätern liefern. Lilos Tochter Verena ermittelt in dem Entführungsfall und auch Lilo selbst beginnt zusammen mit Nachbar Oskar auf eigene Faust Spuren zu verfolgen und kommt dabei einem handfesten Verbrechen auf die Spur. Lilo Gondorf lebt seit rund 15 Jahren auf Rügen und vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows. Die Hauptsaison steht vor der Tür und Lilo hat mit ihren beiden Ferienbungalows und dem Garten alle Hände zu tun. Doch als ihre Tochter Verena, Kripobeamtin in Stralsund, eines Morgens bei ihr vorbeischaut, um den Wagen des Ehepaars Koch zu beschlagnahmen und die Spurensicherung den Bungalow untersucht, ist auch Lilos Neugier geweckt. Am Ort der Entführung lassen sich kaum tatrelevante Spuren sichern, die Frau des Ex-Notars reagiert äußerst gefasst auf die Entführung ihres Mannes und sucht zudem immer wieder den Kontakt zu Lilo. Durch Verena ist Lilo stets auf dem neuesten Stand der Ermittlungen und diese gestalten sich äußerst schwierig. So beginnt Lilo zusammen mit ihrem rüstigen Nachbar Oskar auf eigene Faust zu ermitteln. Lilo führt ein beschauliches Leben auf der Insel Rügen und so geruhsam sich dieses gestaltet, so ruhig beginnt auch der Rügen-Krimi. Nadja Quint nimmt sich viel Zeit, ihren Lesern die Landschaft Rügens wie auch das Leben von Lilo und den Inselbewohnern näher zu bringen. Den Fall um die Entführung des ehemaligen Notars verfolgt man überwiegend aus der Perspektive von Lilo, die Arbeit der Kripo bekommt man nur am Rande mit, wenn Verena ihre Mutter über die aktuellen Entwicklungen informiert. Zwar ermitteln Verena und ihre Kollegen in alle Richtungen, welche auch bald zu einer brauchbaren Spur führen, doch der Verdächtige hat ein stichhaltiges Alibi. Diesen lernt man in einem weiteren Erzählstrang ebenfalls kennen und erkennt schnell, dass er allen Grund hätte, nicht besonders gut auf den Ex-Notar zu sprechen zu sein. Doch sollte es wirklich so simpel sein oder steckt hinter der Entführung möglicherweise ein völlig anderer Grund? Der Krimi verläuft zwar eher in ruhigen Bahnen, doch die facettenreichen, authentisch agierenden Charaktere wie auch die komplexe, interessante und schlüssige Story sorgen für äußerst kurzweilige, unterhaltsame Lesestunden. Und im letzten Drittel, als man so langsam die Zusammenhänge versteht und sich die Lage immer mehr zuspitzt, zieht auch die Spannung an. Fazit: Ein Rügen-Krimi, der mit einer interessanten wie vielschichtigen Story und äußerst sympathischen und lebendig beschriebenen Charakteren überzeugt.

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