Leserstimmen zu
Über uns der Himmel

Kristin Harmel

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Manhatten am 11. September 2001. Ein Tag, der viele Leben verändert hat. So auch das von Kate Waithman. Ihr Mann Patrick ist morgens um 8 Uhr im Nordturm des World Trade Centers, während Kate joggt. Sie hört das Flugzeug, dass nur wenige Minuten später in den Turm krachen wird, während sie hilflos dabei zu sieht. 13 Jahre vergehen. Sie lebt vor sich hin, hat eine neue Beziehung mit Dan, in der sie allerdings nicht glücklich ist. Das stellt sie fest, als sie absolut reale Träume von einem "was wäre wenn" Leben bekommt. Dieses Buch ist ein würdiger Nachfolger zu "Solange am Himmel Sterne stehen". Bei dem Debüt Roman von Kristin Harmel habe ich die ein oder andere Träne verdrückt und so ist es auch hier. Kate ist eine wundervolle Protagonistin, die Musiktherapeutin ist, die sich mit gehörlosen Kindern beschäftigt und deren Leben nicht so perfekt ist, wie es nach außen hin scheint. Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können. Die Sache mit der Musiktherapie finde ich super interessant, auch wenn ich einen kleinen Fehler gefunden habe ;) Beethoven ist immer mal wieder Thema in diesem Buch und nein, Beethoven kommt nicht aus Wien. Das war Mozart. Ich muss das wissen, denn ich habe das Geburtshaus von Beethoven in Bonn besucht. Das ist auch das einzige Negative an diesem Roman. Da fehlte etwas Recherche, aber ansonsten ein rund um perfektes Buch. Ich bin dafür, dass dieses Buch möglichst bald verfilmt wird.

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Nach Kristin Harmels "Solange am Himmel Sterne stehen", war meine Neugier auf "Über uns der Himmel" sehr groß.Es gibt selten Bücher, die einen Tränen in die Augen treiben...dieses ist eins davon, denn es geht tief unter die Haut.Ich mag den Schreib und Erzählstil der Autorin sehr, er wirkt einfach lebendig. Dieses Buch hat alles, was ein guter Roman braucht : Eine "tolle" Handlung, die Liebe, die Trauer und die Hoffnung auf ein Happy End.Der Leser steigt direkt in die Geschichte ein. Die Schilderung von 911 ist sehr emotional beschrieben, bei mir haben sich direkt die Bilder von damals in mein Gedächnis gebrannt.Die Autorin schafft es nur mit ihren Worten den Leser Kates Trauer zu vermitteln. Das Kopfkino schaltet sich hier direkt ein. Man leidet mit Kate und möchte sie am liebsten in den Arm nehmen um sie zu trösten.Die Geschichte wird aus Kates Sicht erzählt, in den 13 Jahren, in denen sie ihre Trauer versucht zu bewältigen, taucht sie immer wieder in sehr real wirkenden Träumen von ihrem verstorbenen Mann ab. Hier durch erfährt man einiges über ihre Beziehung. Aber auch stellt sich hier der Leser immer wieder die Frage "Was wäre wenn..."Ein Wink vom Schicksal? Die Träume öffnen Kate die Augen und helfen ihr einen Ausweg aus der Trauer zu finden und dabei passieren immer wieder neue unvorhersehbare Situationen, die ihr Leben auf den Kopf stellen.Man hofft einfach das Kate endlich glücklich werden kann.Die Protagonisten besitzen sehr viel Tiefe und wirken dadurch sehr real. Sie wachsen einem direkt ans Herz.Zu den Protagonisten :Patrick, auch wenn er immer nur kurz auftaucht, merkt der Leser direkt das er Kates Traummann war. Er war immer dafür das sie sich ihre Wünsche erfüllt. Er war ihr Hakt, ihre Zukunft und wird immer ein Platz in ihrer Gegewart haben.Kate wirkt manchmal sehr verträumt und lebt relativ zurückgezogen. Ihr größter Wunsch war immer ein Kind, doch wird dieser Wunsch immer ein Traum bleiben. Sie wird als starke Frau dargestellt.Dan war der erste Mann, dem Kate noch Patricks ableben eine Chance gegeben hat. Mit ihm wurde ich überhaupt nicht warm. Er kommt als Egoist rüber, seine Ziele setzt er vor denen von Kate.Andrew ist nach Patrick meine Nummer 2. Er ist hilfsbereit und immer für Kate da. Er wirkt äußerst sympathisch und man hofft einfach, das Kate ihn und er doch noch ein Paar werden.Fazit :Ein Buch welches dem Leser unter die Haut geht, es ist so emotional, das hier Taschentücher einfach Pflicht sind.Die Story wird man so schnell nicht vergessen. Ein absolutes MustRead.

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Nachdem ich letztes Jahr "Solange am Himmel Sterne stehen" gelesen und geliebt habe, stand für mich natürlich fest, dass ich auch um Kristin Harmels neuestes Werk nicht herum kommen würde. Und auch das hat mir wieder sehr gut gefallen. Kate ist glücklich mit ihrer großen Liebe Patrick verheiratet. Doch dann wird Patrick Opfer der Ereignisse am elften September und stirbt. Dreizehn Jahre später hat Kate einen neuen Mann an ihrer Seite, hat den Verlust von Patrick jedoch immer noch nicht überwunden. Dann bekommt Kate plötzlich mysteriöse Träume, in denen sie das Leben sieht, wie es gewesen wäre, wenn Patrick an jenem Tag nicht gestorben wäre. Kate war für mich eine unglaublich sympatische Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Mir hat ihr Verlust so leid getan und ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen, um sie zu trösten. Auch von den Nebencharakteren habe ich durch die lebensechten Beschreibungen der Autorin ein gutes Bild bekommen. Obwohl von der Handlung her nicht sehr viel passiert und es ein eher ruhiger Roman ist, war ich sehr gefesselt und musste einfach weiter lesen. Die Autorin hat einfach einen tollen und lebendigen Schreibstil, der einen alles um einen herum vergessen lässt. Gegen Ende hin legt die Autorin nochmal ordentlich zu und es wird immer spannender. Auch wenn das Ende schon ein bisschen vorhersehbar war, fand ich die Art und Weise, wie sich am Ende alles auflöst, sehr schön. Die Geschichte führt einem vor Augen, wie kostbar das Leben ist und dass man es nicht damit verschwenden sollte, um Vergangenes zu trauern, sondern alles daran setzen sollte, seinen Weg zum Glück zu finden. Eigentlich lese ich eher selten Liebesromane bzw eher Liebesgeschichten aus der Jugendbuchabteilung. Aber Kristin Harmel hat mein Herz mit ihren Büchern wirklich erobert und ich bin gespannt, welche Geschichten sie sonst noch zu Papier zaubern wird. "Über uns der Himmel" hat mich zwar nicht ganz so berührt wie "Solange am Himmel Sterne stehen", aber dennoch kann ich euch diesen wunderschönen Roman wirklich nur ans Herz legen.

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Die schrecklichen Ereignisse des 11. September 2001 sind sicher noch jedem in Erinnerung. Mit diesem realen Ereignis beginnt die Autorin die Geschichte von Kate, die an diesem 11. September mit ansehen muss, wie ihr Ehemann Patrick ums Leben kommt und ihre Welt zerbricht. Danach erleben wir, wie Kate sich ihr Leben 13 Jahre später eingerichtet hat. Zuerst fand ich es schade, dass es diesen großen Zeitsprung gab, aber im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Rückblicke in die Zeit von Kate und Patrick, die einige Dinge erklären und so Kates Handlungen nachvollziehbar machen. Kate ist eine ganz wundervolle Protagonistin, die ich auf Anhieb sympathisch fand, weil sie sehr warmherzig, gefühlsbetont und ehrlich ist. Ich fand mich in vielen ihrer Gedanken und Gefühle wieder. Aber auch die anderen Figuren, die in Kates Leben eine Rolle spielen, sind gut gelungen, authentisch und passen gut in die Geschichte. Die "realistischen" Träume, die Kate immer wieder erlebt und sie mit der Zeit dazu veranlassen, ihr Leben zu überdenken, haben mich anfangs etwas irritiert. Ich konnte nicht ganz einschätzen, welche Idee die Autorin damit verfolgt, was aber im Laufe der Geschichte klar wird. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die Autorin neben den Themen Liebe, Verlust und Trauer auch noch mit einem anderen Thema auseinandergesetzt hat. Kate ist von Beruf Musiktherapeutin und trifft im Rahmen ihrer Tätigkeit auf gehörlose Kinder und Jugendliche. Man merkt deutlich, dass sich die Autorin mit der Thematik beschäftigt und gut recherchiert hat. Kristin Harmel erzählt mit der Geschichte von Kate eine gefühlvolle, warmherzige und auch nachdenkliche Geschichte. Ihr einfühlsamer, leichter Schreibstil schafft eine ganz besondere Atmosphäre und macht das Lesen zum Vergnügen. Auch wenn man irgendwann ahnen kann, wie es ausgehen könnte, war ich durchgehend von Kates Schicksal gefesselt und am Ende gab es auch noch eine große Überraschung. Ich habe Kate gerne auf ihrem Weg aus der Trauer in ein neues, anderes Leben und zu einem neuen Glück begleitet, weil ich dadurch auch einige Denkanstöße erhalten habe. Vielleicht gibt es doch schicksalhafte Fügungen und ein Ende ist auch immer wieder ein Anfang. Ich bin sicher, jeder kann für sich etwas aus diesem Roman mitnehmen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen tollen Roman, der mich völlig überzeugt und sehr begeistert hat! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Über uns der Himmel

Von: hessen liest

19.03.2015

Erst vor kurzem habe ich „Solange am Himmel Sterne stehen“ gelesen und war ganz begeistert von dem Buch weil es mich tief berührt hat. Da war es ganz selbstverständlich das ich auch das zweite Buch von Kristin Harmel lesen muss und sie hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Die Geschichte ist eine ganz andere aber nicht minder schlechter. Kathe und Patrick sind ein glückliches Paar als er beim Anschlag auf das WTC ums Leben kommt. Für Kathe bricht eine Welt zusammen und nur weil Patrick sie immer ermuntert hat ihre Träume zu leben, macht sie eine Ausbildung zur Musiktherapeutin. Erst 13 Jahre später kann sie ihr Herz für einen neuen Partner öffnen. Ab der Nacht in der Dan ihr einen Heiratsantrag macht, beginnt sie von Patrick zu träumen. Die Träume sind so intensiv dass sie sich wie das richtige Leben anfühlen. Viele Dinge aus den Träumen bestätigen sich obwohl Kate davon nichts wissen konnte und auf Grund der Träume besucht Kate einen Kurs für Gebärdensprache. Durch die Träume stellt Kate ihr Leben mehr und mehr in Frage und nur langsam beginnt sie sich für ein neues, glückliches Leben zu öffnen. Auch wenn mich das Buch nicht so tief berührt hat wie „Solange am Himmel Sterne stehen“ hat es mir doch wieder sehr gut gefallen. Kathe ist mir von Beginn an sehr sympathisch gewesen und gerne hätte ich die einmal gedrückt. Sie ist ein sehr offener Mensch der einen Blick in ihr Herz zulässt und gerade dies hat mich gefesselt. Auch wenn man sich ziemlich zu Beginn schon denken konnte wie es ausgeht war es fesselnd ihren Weg zu verfolgen und als Belohnung wartet am Ende dann noch eine Überraschung auf den Leser. Kristins Schreibstil ist einfach nur toll. Sie schreibt mit sehr viel Gefühl ohne das es jemals kitschig wird und man kann gar nicht schnell genug lesen weil man s gefesselt ist und unbedingt das Ende erfahren möchte. Es ist der Autorin auf eine sehr schöne Art gelungen aufzuzeigen das man nur ein Leben hat und man es nicht mit unwichtigem zu vergeuden. Man sollte seine Träume leben, auch wenn es heißt von Altem loszulassen. Wieder einmal hat sich bewahrheitet das alles im Leben seinen Sinn hat. Von mir gibt es wieder eine klare Leseempfehlung aus und ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

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„Solange am Himmel Sterne stehen“ war in 2013 wohl eines meiner absoluten Lesehighlights und wohl in den letzten knapp 2 Jahren eines der Bücher, die ich meinen Freundinnen am häufigsten empfohlen habe. Keine davon war nicht ebenso begeistert, wie ich es war. Nun lag also mit „Über uns der Himmel“ der neueste Roman von Kristin Harmel vor mir und ich war wirklich ein wenig nervös, ob dieser mit seinem Vorgänger mithalten konnte. Natürlich ist es eine völlig eigene Geschichte! Gemeinsam haben die beiden Bücher aber auf jeden Fall den wundervollen sanften Schreibstil, den ich in „Solange am Himmel Sterne stehen“ so geliebt habe und der mich so sehr berührte. Man kommt nicht umhin, die Protagonistin Kate in sein Herz zu schließen und würde sie am liebsten einfach nur in den Arm nehmen. Hier hat die Autorin wirklich wieder eine hervorragende Figur erschaffen und lässt einen tiefen Einblick in ihr Herz und ihre Seele zu. Doch auch den Nebenfiguren wurde sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt und obschon sie hier deutlich im Hintergrund stehen, hat man in keiner Sekunde das Gefühl, dass sie nur als „Füllmaterial“ dienen. Ganz im Gegenteil! Es sind wunderbare Charaktere und jeder für sich etwas Besonderes. Natürlich werden dem Leser die Schrecken des 11. Septembers wieder in Erinnerung gerufen und man spürt, wie allgegenwärtig und tief die Wunde in den Herzen der Amerikaner verankert wird. Auch Hals zog sich stellenweise zusammen und die Fernsehbilder waren mit all ihrem Schrecken wieder in meinem Kopf. Aber „Über uns der Himmel“ ist nicht nur ein Buch, dass von Verlust und Trauer erzählt, sondern auch von Hoffnung, Mut und vor allem von Fügung… Schicksal… Bestimmung… Egal wie man es nennen mag, die Autorin zeigt uns eine Macht, der sich die Protagonistin nicht entziehen kann… Zu behaupten, man könne das Ende nicht voraussehen wäre wohl falsch. Nichts desto trotz ist der Weg dorthin einfach unglaublich faszinierend und eine Überraschung zum Schluss hat die Autorin dennoch für uns!!! Was soll ich sagen, der neue Roman von Kristin Harmel hat mich begeistert, berührt und nachdenklich gemacht. Auf eine ganz andere Art und Weise als sein Vorgänger aber nicht minder intensiv! Alles im Leben hat seinen Sinn! Diesen Satz hat meine Oma immer zu mir gesagt. Kristin Harmel hat mich an diese weisen Worte wieder erinnert. Lest diesen Roman – und vielleicht entdeckt auch ihr etwas Überraschendes. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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