Leserstimmen zu
Ein Streuner kehrt heim

Nick Trout

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Das Buch in drei Worten? Tierisch, unterhaltsam, angenehm. Das Cover? Das Cover zu „Ein Streuner kehrt heim“ ist unglaublich süß! Ich persönlich bin ja ein absoluter Hundemensch und habe mich spontan und sofort in den kleinen Golden Retriver verliebt, der auf dem Cover vor der Tür sitzt. Passend ist es ja, auch wenn es in der Geschichte nicht um einen Welpen geht. Auch die etwas „zugewuchert“ aussehende Tür passt perfekt zur Tierarztpraxis. Ein hübsches Cover. Die Handlung/Das Setting? Die Geschichte um den Tierarzt Dr. Cyrus Mills hat mir größtenteils wirklich gut gefallen. Ich liebe Geschichten, in denen der Protagonist nach einem Zwischenfall und langer Abwesenheit wieder nach Hause zurückkehrt. Und genau das habe ich hier bekommen. Cyrus muss sich nicht nur einer neuen Arbeit stellen, sondern auch seiner Vergangenheit, worüber ich ja sehr gerne lese, weil es in der Regel ein Charakterwachstum verspricht. Hier hatte ich eine ausgewogene Selbstfindung mit ordentlich Humor und Ironie. Ich mag solche Bücher sehr gerne. Der Schreibstil? Nick Trout schreibt sehr angenehm. Er hat ein angemessenes Maß zwischen Sachlichkeit und Unterhaltung gefunden. Dabei will er nicht wissenschaftlich korrekt sein, obwohl es stark danach klingt. Auch Wortwahl, Satz- und Kapitellänge haben meinen Geschmack genau getroffen. Die Figuren? Cyrus Mills ist ein eigenbrötlerischer Mensch, dem es aufgrund seiner Vergangenheit schwer fällt, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Zugegeben, die Menschen in seiner Heimatstadt sind teilweise ein wenig merkwürdig, aber zu abgekapselt und isoliert sollte der Mensch nicht leben. Dementsprechend gefreut habe ich mich, als Cyrus anfing, sich weiterzuentwickeln. Er wird nicht von heute auf morgen spontaner oder menschenoffener, sondern in einem vertretbaren Rahmen. Ein wenig mehr erzählte Zeit hätte mir gut gefallen, um seine Veränderung ein wenig glaubwürdiger zu gestalten, spielt das Buch doch innerhalb einer Woche. Die Nebenfiguren, allen voran Dr. Lewis, ein sehr emotionaler und liebevoller älterer Doktor, konnten mich überzeugen. Der Rest der Figuren war ein wenig blasser gezeichnet, was angesichts ihrer Rolle im Buch nicht weiter tragisch war. Positives? Mir hat gefallen, dass das Buch mich unterhalten konnte. Es hat genau einen Nerv getroffen, was Charakterentwicklung, Setting und Figuren angeht. Auch die Geschichte rund um Frieda fand ich sehr unterhaltsam. Vor allem unter dem Aspekt der Unterhaltung ist das Buch für mich überaus lesenwert. Negatives? Ich hatte ja erwähnt, dass ich dem Buch einen größeren Erzählzeitraum gewünscht hätte. Eine Woche war wirklich sehr knapp bemessen, eine solche Entwicklung anzustoßen. Außerdem hätte ich gerne erfahren, wie es mit Cyrus weitergeht. Ein kleiner Epilog hätte den Roman für mich abgerundet. Empfehlungen? Ich kann das Buch allen Tierliebhabern empfehlen. Der Autor stellt dabei jedoch keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, was ich sehr erwähnenswert finde. Wer einen unterhaltsamen und humoristischen Roman mit Charakterentwicklung, sollte sich „Ein Streuner kehrt heim“ näher ansehen. Ein herzliches Dankeschön an den Page&Turner Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Ein Streuner kehrt heim“.

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Das Cover ist wunderbar passend und wirklich hübsch! Der Hund sieht soo süß aus! Die Geschichte ist toll! Ich kam sehr schnell hinein und konnte mich super zurecht finden. Die Figuren sind toll geschrieben. Dadurch kam ich verdammt gut klar in der Geschichte, obwohl ich nach 3/4 des Buches eine Pause einlegte, da ich bedingt durch die Arbeit und den Adventskalender nicht soo viel lesen konnte. Die Figuren haben mir echt gut gefallen auch wenn ich Dr. Mills am Anfang des Buches manchmal gerne geschlagen hätte :D Die tierischen Patienten wurde auch total toll beschrieben und ich hätte gerne einige von ihnen adoptiert :D Dieses Buch könnte ich mir auch als Film vorstellen ;) Und hinten im Buch bei der Autorenbeschreibung steht, dass das der Anfang einer Reihe war. Das freut mich sehr und ich werde definitiv weiter lesen!

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Ich fand das Buch gut, anders als erwartet aber trotzdem gut. Erwartet habe ich ein leichtes, lustiges Buch über einen Tierarzt, der ein paar kleinere Scherereien mit seinen Patienten und dessen Besitzern hat. Bekommen habe ich ein Buch, das mehr Tiefgang hat. Ein Buch, das berührt, mich traurig aber auch glücklich gemacht hat. Süß war es zwischenzeitlich trotzdem noch. Der Protagonist Cyrus Mills kehrt zurück in seine Heimatstadt, in der er aber kaum noch jemanden kennt und übernimmt eine Tierarztpraxis, sein Leben ist bis zu diesem Zeitpunkt ziemlich den Bach herunter gelaufen, er hat seine Zulassung verloren und muss einen ziemlich großen Batzen Geld für den Prozess ausgeben. Da kommt ihm das Erbe der Praxis eigentlich nur recht, er will sie ein wenig aufpäppeln und dann verkaufen. Wie zu erwarten ist stellt sich das natürlich als weniger leicht heraus, als Dr. Mills erwartet hat und der Leser erfährt immer wieder Details aus seinem früheren Leben und über seine Familie. Je länger Cyrus in der kleinen Stadt bleibt, desto mehr taut er auf, gegenüber sich selbst aber auch gegenüber seinem Umfeld. Es ist total interessant zu sehen durch welche Begegnungen dies geschieht und was in der verschneiten Kleinstadt so alles los ist. Außerdem fand ich den Schreibstil absolut passend für den doch etwas eigenbrötlerischen Dr. Mills, ein bisschen kühl und reserviert, wie er auch selbst rüberkommt. Fazit: Das Buch ist super zum zwischendurch lesen und nicht nur etwas für Tierfreunde, da die Romantik natürlich auch nicht zu kurz kommt. Insgesamt ein guter Auftakt für die Serie!

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Bis ich mich in diesen Roman hineingefunden hatte, hat es eine kleine Ewigkeit gedauert. Der Grund dafür war der Hauptprotagonist Dr. Cyrus Mills, der mir am Anfang überhaupt nicht sympathisch war. Man kann also sagen, dass ich mich die ersten Seiten doch ziemlich durch den Roman schleppen musste, bevor ich dann doch mit der ganzen Geschichte warm wurde. Schichtweise enthüllte der Hauptcharakter seine Beweggründe und wurde zum Ende doch ein Charakter, den man als Leser gern hat.
 Der Roman fängt an, als Cyrus Mills in sein Heimatstädtchen Eden Falls zurückkommt. Er hofft ständig, dass ihn keiner erkennt und irgendwie scheint ihm die ganze Sache auch eher unangenehm zu sein. Nur sein Kollege weiß, wer er ist, denn dieser hat auch schon mit seinem verstorbenen Vater zusammengearbeitet. Cyrus selbst trägt den Geburtsnamen seiner Mutter, seit ein Zwist ihn mit seinem Vater entzweit hat. Das Warum erfährt man erst nach und nach und das hat bei mir dazu beigetragen, dass mir der Charakter mehr und mehr sympathisch wurde. Cyrus Mills möchte die väterliche Tierarztpraxis eigentlich loswerden, muss aber wegen bestimmter Begebenheiten in seinem Leben diese nun erst einmal führen. Natürlich kommt es am Ende anders als man denkt, was natürlich auch der Titel des Buches verrät. Der Streuner ist hierbei nicht tierisch, wie das Buchcover suggeriert, sondern menschlich. Die Nebencharaktere sind gut ausgewählt worden und passen zu der verschrobenen Kleinstadt. Am meisten mochte ich den Charakter von Dr. Lewis, dem Kollegen. Er brachte etwas Väterliches in den Roman, stand Cyrus mit guten Ratschlägen zur Seite und lenkte dabei die Geschichte in eine Richtung, die einem als Leser gefällt. Wie er die Lösungen seiner tierischen Patienten sucht, war sehr gut beschrieben. Es hat Spaß gemacht, zusammen die Ursachen der Erkrankungen herauszufinden, auch wenn sich Cyrus Mills nicht immer sicher dabei war. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings an der Geschichte. Die beschriebene menschliche Geburt war mir zu klischeehaft. Hier hatte ich das Gefühl, dass diese Begebenheit einfach in die Geschichte hineingepresst wurde, damit noch was Tolles passiert. Für mich war diese Passage leider einfach nur schlecht und unglaubhaft beschrieben. 
Ansonsten fand ich den Roman ganz nett. Nach anfänglichen Leseschwierigkeiten habe ich eine nette Geschichte vorgefunden, die sowohl mit ihren tierischen als auch menschlichen Lebensgeschichten begeistern kann. Fazit Das erste Buch um dem Tierpathologen/Tierarzt Dr. Mills führt einen nach anfänglichen Schwierigkeiten gut in die Geschichte ein. Interessante Charaktere, spannende tierische Probleme und der Beginn einer kleinen Liebesgeschichte runden das Buch ab.

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Ich bekam dieses Buch schon einmal empfohlen. Als ich es jetzt im Bloggerportal von Randomhouse sah, habe ich es direkt bestellt. Und ich bin wirklich sehr froh das ich noch einmal darauf gestoßen bin. Denn die Geschichte ist wirklich mal etwas anderes. Der Streuner ist in diesem Buch, nicht wie man durch das Cover vermutet, ein Mensch. Um genau zu sein handelt es sich um Dr. Cyrus Mills der die Tierarztpraxis seines verstobenen Vaters geerbt hat und noch einmal in seinen Heimatort zurückkehrt um diese zu verkaufen. Mit dem Erbe der Praxis kommen dazu noch enorme Schulden die nicht gerade wenig sind. Nun häufen sich aber doch die zwischenfälle und Cyrus beginn eine kleine Wandlung zu durchleben. Auf der einen Seite zeigt er mehr Herz und wächst in die neue Aufgabe hinein. Zum anderen verliebt er sich in die junge Amy und hat auf einmal einen Hund. So viel was man als Leser miterleben darf. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben genauso wie das Umfeld so kann man sich sehr leicht in den tollen Roman hineinlesen. Man kann regelrecht sagen, dass die Geschichte viel Humor und Witz hat, ebenso aber auch an das Herz geht. Es ist eine sehr leichte und schöne Liebesgeschichte enthalten in die man mit einsteigen darf. Ebenso spürt man deutlich in welchem Konflikt Cyrus zu seinem Vater steht aber ebenso wie im Bezug auf diesen nach und nach eine kleine Wandlung durchlebt und das ganze etwas mit anderen Augen zu sehen beginnt. Für alle die solche Romane lieben ist dieser hier genau richtig. Für mich war dies mein erstes Buch dieser Art..Aber gewiss nicht mein letztes. Die Geschichte selbst ist in einzelne Tage aufgeteilt was ich sehr angenehm fand zum lesen. Und niedlich fand ich auch, dass jeder Tag mit einem Hundebild verstehen ist. Man merkt auch sofort das der Autor der hinter dieser Geschichte steckt weiß wovon er redet im Bezug auf die Tiermedizin was mir sehr gut gefallen hat und das ganze umso glaubwürdiger erscheinen lässt. Was ich persönlich noch gern etwas gehabt hätte ist, dass man dem Protagonisten die Liebe zum Tier mehr anmerkt. Auf der anderen Seite, passt dies aber gut zu der Geschichte da Cyrus das ja zu Beginn alles garnicht so wollte und eher den Verkauf der Praxis angestrebt hat.

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Ich fand das Buch ganz gut für zwischendurch, da es zwar eine tolle Geschichte war, ich den Schreibstil aber ein bisschen zu formonell fand. Es ging in dem Buch ja vorallem um Tiere und wie sie dem Protagonisten helfen und da fand ich viele Stellen wirklich rührend, jedoch hat der Schreibstil nicht zu dem Protagonisten und der Geschichte gepasst, dieser hat sich zwar im Laufe der Geschichte gebessert, aber trotzdem war es Vorallem im Gegensatz zu einem Jugendbuch sehr distanziert. Da der Protagonist Tierarzt ist, war es aber ich mal sehr interessant, Einblicke in diesen Beruf zu bekommen, da ich auch mal Tierärztin werden wollte, doch mir ist im Buch klar geworden, dass ich aus vielen Gründen, was für einen Tierarzt selbstverständlich ist, nicht so ganz selbstverständlich für mich ist. Die Idee der Geschichte ist zwar nicht ganz neu, aber trotzdemt toll, aber leider ist die Umsetzung an manchen Stellen nicht ganz so gut, jedoch kann ich es jedem Tierfreund empfehlen, wenn dieser mal ein Buch sucht...

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++ Achtung: Negative Rezension! +++ Meine Meinung Anfangs dachte ich ja: Das Buch ist ein zuckersüßer Hunderoman mit niedlichen Beschreibungen und lustigen Szenen. Aber, leider geschah nichts dergleichen… Das Buch hatte von Anfang an eine liebliche Atmosphäre, die Ich-Form sowie das Teilen von Gedanken von Cyrus mit dem Leser ist wärmend und toll. Der Plot war nach wenigen Seiten bereits klar: Ein Mann, der auf eigene Faust versucht, eine Tierarztpraxis zu retten, um diese dann doch an einen finanzkräftigen Käufer zu verkaufen. Ist ja alles schön und gut, aber leider ist so viel Uninteressantes dabei und die Handlung wird mit der Zeit irgendwie fahl. So leid es mir auch tut, auch wenn die Idee ganz nett war und das Cover echt süß ist, war es leider nicht meins. Entschuldigung … außerdem waren es echt lange Kapitel! Das Längste – glaube ich – um die 30 Seiten. Fazit Bestimmt unterhaltsamer Roman, mit interessantem Plot aber langweiligen Dialogen und irrelevanten Erklärungen. Für Fans von so richtigen Schnulzenromanen bestimmt das Richtige!

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Was ich erwartet hatte, war ein Buch, das in Richtung Chick Lit geht. Bekommen habe ich ein Buch, das einen amerikanischen James Herriot des 21. Jahrhunderts darstellt. Nun ja, jedenfalls fast. Denn Cyrus Mills muss sein Herz erst noch entdecken. Obwohl es um tiefe Gefühle geht - Auseinandersetzung mit den Eltern, Tierschicksale, finanzielle Nöte - fand ich 'Ein Streuner kehrt heim' etwas distanziert, was einen Vorteil und einen Nachteil hat: Der Vorteil ist, dass ich nicht nach jeder zweiten Seite Rotz und Wasser geheult habe (mache ich ganz gerne, wenn es um Tiere geht und nervt mich total). Der Nachteil ist, dass mich das Buch emotional nicht so berührt hat, wie es das gekonnt hätte. Allerdings hat es durchaus seine Momente, besonders am Anfang und gegen Ende. Natürlich ist es ein Buch für Tierliebhaber, für Fans von James Herriot und für alle, denen Tiere in Büchern nichts ausmacht. Denn 'Ein Streuner kehrt heim' (ein ziemlich blöder Titel, der dem Buch einen völlig falschen Stempel aufdrückt, wie ich meine) ist unterhaltsam, amüsant (auf Kosten von Cyrus) und sehr menschlich. Deshalb, und diesen Effekt kennen wir wohl alle, macht das Buch einfach Lust auf die Fortsetzung (die erst im November 2015 erscheint). Denn vielleicht setzt sich die Entwicklung von Cyrus ja fort und er wird noch ein richtiger Sympathieträger, nicht bloß ein Protagonist mit Potential. Ja, ich denke, man kann schon sehr gut erkennen, dass dies eine Reihe werden soll und als erster Teil ist 'Ein Streuner kehrt heim' wirklich ein toller Aufgalopp. Mir jedenfalls hat es gefallen, wenn zur vollen Punktzahl auch ein bisschen was fehlt. Aber nur ein bisschen. Stilistisch gibt es nichts auszusetzen, eher im Gegenteil. So liest sich 'Ein Streuner kehrt heim' ganz unkompliziert, ohne simpel zu sein. Dabei verfügt es über einen großen Wortschatz und macht auch Spaß mit kleinen, ironischen Seitenhieben. Ob es nun an dem Original oder an der Übersetzung von Christine Heinzius liegt ist müßig zu beurteilen, aber ich denke, dass auch die beste Vorlage nichts bringt, wenn die Übersetzung miserabel ist. Hier ist das Ergebnis jedenfalls sehr gut. Fazit? Unterhaltsame Tierarztgeschichte, die Lust auf mehr macht.

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