Leserstimmen zu
Ein Streuner kehrt heim

Nick Trout

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Taschenbuch
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Ich fand das Buch gut, anders als erwartet aber trotzdem gut. Erwartet habe ich ein leichtes, lustiges Buch über einen Tierarzt, der ein paar kleinere Scherereien mit seinen Patienten und dessen Besitzern hat. Bekommen habe ich ein Buch, das mehr Tiefgang hat. Ein Buch, das berührt, mich traurig aber auch glücklich gemacht hat. Süß war es zwischenzeitlich trotzdem noch. Der Protagonist Cyrus Mills kehrt zurück in seine Heimatstadt, in der er aber kaum noch jemanden kennt und übernimmt eine Tierarztpraxis, sein Leben ist bis zu diesem Zeitpunkt ziemlich den Bach herunter gelaufen, er hat seine Zulassung verloren und muss einen ziemlich großen Batzen Geld für den Prozess ausgeben. Da kommt ihm das Erbe der Praxis eigentlich nur recht, er will sie ein wenig aufpäppeln und dann verkaufen. Wie zu erwarten ist stellt sich das natürlich als weniger leicht heraus, als Dr. Mills erwartet hat und der Leser erfährt immer wieder Details aus seinem früheren Leben und über seine Familie. Je länger Cyrus in der kleinen Stadt bleibt, desto mehr taut er auf, gegenüber sich selbst aber auch gegenüber seinem Umfeld. Es ist total interessant zu sehen durch welche Begegnungen dies geschieht und was in der verschneiten Kleinstadt so alles los ist. Außerdem fand ich den Schreibstil absolut passend für den doch etwas eigenbrötlerischen Dr. Mills, ein bisschen kühl und reserviert, wie er auch selbst rüberkommt. Fazit: Das Buch ist super zum zwischendurch lesen und nicht nur etwas für Tierfreunde, da die Romantik natürlich auch nicht zu kurz kommt. Insgesamt ein guter Auftakt für die Serie!

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Ich bekam dieses Buch schon einmal empfohlen. Als ich es jetzt im Bloggerportal von Randomhouse sah, habe ich es direkt bestellt. Und ich bin wirklich sehr froh das ich noch einmal darauf gestoßen bin. Denn die Geschichte ist wirklich mal etwas anderes. Der Streuner ist in diesem Buch, nicht wie man durch das Cover vermutet, ein Mensch. Um genau zu sein handelt es sich um Dr. Cyrus Mills der die Tierarztpraxis seines verstobenen Vaters geerbt hat und noch einmal in seinen Heimatort zurückkehrt um diese zu verkaufen. Mit dem Erbe der Praxis kommen dazu noch enorme Schulden die nicht gerade wenig sind. Nun häufen sich aber doch die zwischenfälle und Cyrus beginn eine kleine Wandlung zu durchleben. Auf der einen Seite zeigt er mehr Herz und wächst in die neue Aufgabe hinein. Zum anderen verliebt er sich in die junge Amy und hat auf einmal einen Hund. So viel was man als Leser miterleben darf. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben genauso wie das Umfeld so kann man sich sehr leicht in den tollen Roman hineinlesen. Man kann regelrecht sagen, dass die Geschichte viel Humor und Witz hat, ebenso aber auch an das Herz geht. Es ist eine sehr leichte und schöne Liebesgeschichte enthalten in die man mit einsteigen darf. Ebenso spürt man deutlich in welchem Konflikt Cyrus zu seinem Vater steht aber ebenso wie im Bezug auf diesen nach und nach eine kleine Wandlung durchlebt und das ganze etwas mit anderen Augen zu sehen beginnt. Für alle die solche Romane lieben ist dieser hier genau richtig. Für mich war dies mein erstes Buch dieser Art..Aber gewiss nicht mein letztes. Die Geschichte selbst ist in einzelne Tage aufgeteilt was ich sehr angenehm fand zum lesen. Und niedlich fand ich auch, dass jeder Tag mit einem Hundebild verstehen ist. Man merkt auch sofort das der Autor der hinter dieser Geschichte steckt weiß wovon er redet im Bezug auf die Tiermedizin was mir sehr gut gefallen hat und das ganze umso glaubwürdiger erscheinen lässt. Was ich persönlich noch gern etwas gehabt hätte ist, dass man dem Protagonisten die Liebe zum Tier mehr anmerkt. Auf der anderen Seite, passt dies aber gut zu der Geschichte da Cyrus das ja zu Beginn alles garnicht so wollte und eher den Verkauf der Praxis angestrebt hat.

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Ich fand das Buch ganz gut für zwischendurch, da es zwar eine tolle Geschichte war, ich den Schreibstil aber ein bisschen zu formonell fand. Es ging in dem Buch ja vorallem um Tiere und wie sie dem Protagonisten helfen und da fand ich viele Stellen wirklich rührend, jedoch hat der Schreibstil nicht zu dem Protagonisten und der Geschichte gepasst, dieser hat sich zwar im Laufe der Geschichte gebessert, aber trotzdem war es Vorallem im Gegensatz zu einem Jugendbuch sehr distanziert. Da der Protagonist Tierarzt ist, war es aber ich mal sehr interessant, Einblicke in diesen Beruf zu bekommen, da ich auch mal Tierärztin werden wollte, doch mir ist im Buch klar geworden, dass ich aus vielen Gründen, was für einen Tierarzt selbstverständlich ist, nicht so ganz selbstverständlich für mich ist. Die Idee der Geschichte ist zwar nicht ganz neu, aber trotzdemt toll, aber leider ist die Umsetzung an manchen Stellen nicht ganz so gut, jedoch kann ich es jedem Tierfreund empfehlen, wenn dieser mal ein Buch sucht...

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++ Achtung: Negative Rezension! +++ Meine Meinung Anfangs dachte ich ja: Das Buch ist ein zuckersüßer Hunderoman mit niedlichen Beschreibungen und lustigen Szenen. Aber, leider geschah nichts dergleichen… Das Buch hatte von Anfang an eine liebliche Atmosphäre, die Ich-Form sowie das Teilen von Gedanken von Cyrus mit dem Leser ist wärmend und toll. Der Plot war nach wenigen Seiten bereits klar: Ein Mann, der auf eigene Faust versucht, eine Tierarztpraxis zu retten, um diese dann doch an einen finanzkräftigen Käufer zu verkaufen. Ist ja alles schön und gut, aber leider ist so viel Uninteressantes dabei und die Handlung wird mit der Zeit irgendwie fahl. So leid es mir auch tut, auch wenn die Idee ganz nett war und das Cover echt süß ist, war es leider nicht meins. Entschuldigung … außerdem waren es echt lange Kapitel! Das Längste – glaube ich – um die 30 Seiten. Fazit Bestimmt unterhaltsamer Roman, mit interessantem Plot aber langweiligen Dialogen und irrelevanten Erklärungen. Für Fans von so richtigen Schnulzenromanen bestimmt das Richtige!

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Der Roman beginnt am Montagmorgen, der erste Tag an dem Dr. Cyrus Mills als "richtiger" Tierarzt praktiziert. Denn vorher war er Veterinärpathologe und hatte nichts mit den lebenden Tieren und ihren mehr oder weniger anstregenden und sorgenvollen Besitzern zu tun. Doch nun muss er Geld verdienen, bis ein Käufer für die Tierarztpraxis seines Vaters gefunden ist und wird sogleich ins kalte Wasser geschmissen. Die gesamte Handlung dreht sich um den Zeitraum von Montag bis Samstag, denn noch am selben Tag taucht ein Bankmitarbeiter auf, der ihm eine Gnadenfrist setzt. Wenn bis Ende der Woche nicht eine bestimmte Summe Geld aufgetrieben wird, gehe die Praxis und das gesamte Haus in den Besitz der Bank über. Leider hatte ich große Probleme in die Geschichte hinein zu kommen. Dies lag vor allem an der Handlung, denn diese zog sich auf den ersten Hundert Seiten ewig hin und waren schlichtweg langweilig. Teilweise konnte ich mühelos Abschnitte überspringen, ohne den Faden zu verlieren. Erst gegen Ende konnte ich mich etwas besser mit der Geschichte anfreunden und die letzten Seiten ließen sich dann doch recht zügig lesen. Die Charaktere blieben eigentlich den gesamten Roman über sehr blass. Doris, die Sekretärin war mir von Anfang an sehr unsympathisch und auch Lewis fand ich ziemlich seltsam. Auch wenn dieser der einzige war, mit dem ich am Ende doch etwas mehr Sympathie empfand. Cyrus selbst bleibt lieber für sich allein, weswegen er sich in einer richtigen Tierarztpraxis nicht sonderlich wohl fühlt. Obwohl er über das theoretische Wissen verfügt, hat er doch kleine Probleme dieses in die Praxis umzusetzen - und ich muss zugeben: dabei stellt er sich gar nicht so schlecht an. Zudem bringt er auch noch ein gravierendes Geheimnis nach Eden Falls, dessen Grund aber kurioser Weise nicht mal geklärt wird. Leider hatte ich zu keinem der Charaktere ein Bild und deren Hintergrundgeschichte hat mich auch nicht sonderlich interessiert. Lediglich einige Patienten, wie zum Beispiel die Katze Tina mit ihrer schwangeren Besitzerin Denise oder der Mischling Clint mit seinem Herrchen Harry (wobei auch Clints Vorgänger alle den selben Namen trugen) konnte ich ins Herz schließen. Ich war wirklich mit mir am hadern, ob ich den Roman abbreche. Aber erstens breche ich wirklich so gut wie nie ein Buch ab und zweitens währe das ja auch ein Fehler gewesen. Denn gegen Ende nimmt die Geschichte wirklich noch einmal an Fahrt auf, es kommen einige spannende Details ans Licht und Cyrus wächst über sich hinaus. Allein der Spannungsaufschwung gegen Ende hat die Bewertung noch um einen Punkt hochgerissen, das aber auch nur ganz knapp - ansonsten wäre es wohl bei zwei Eulen geblieben.

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