Leserstimmen zu
Ich vermisse dich

Harlan Coben

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Harlan Coben schafft es immer wieder, mich mit seinen Büchern in den Bann zu ziehen. Ich liebe es, wie er mit den Gefühlen und Gedanken der Leser spielt, sie auf falsche Fährten lockt und immer wieder zu schockieren versteht. Auch in „Ich vermisse dich“ gibt es relativ früh einen Twist, bei dem man unwillkürlich den Atem anhält und sich fragt, wohin das nun führen wird. Kat Donovan ist Detective im NYPD. Ihre unglaublich gut aussehende Freundin Stacy schleppt einen Typen nach dem anderen ab, während sie noch immer ihrer großen Liebe Jeff nachtrauert, der sie vor 18 Jahren sang- und klanglos verlassen hat. Also meldet Stacy die Freundin bei einer Dating-Plattform an, wo Kat unverhofft auf Jeffs Profilbild trifft. Doch etwas scheint mit Jeff nicht zu stimmen. Allerdings hat Kat nur wenig Zeit darüber nachzudenken, denn ein Teenager bittet sie um Hilfe auf der Suche nach seiner Mutter. Zwar meldet die sich immer wieder mal von ihrer Reise mit einem neuen Partner, doch Sohn Brandon ist die Sache nicht ganz geheuer. Nur zögerlich setzt sich Kat auf diese immer wieder verwischende Spur. Doch irgendwie scheint Jeff damit zu tun zu haben. Mit „Ich vermisse dich“ gelingt Harlan Coben wieder einmal ein packender Thriller, der verschiedene Ebenen geschickt miteinander verknüpft und dabei die Fäden nicht aus den Händen gibt. Ich mag die Vielschichtigkeit der Handlung, die zum Teil in die Vergangenheit führt, der Polizistin Kat sich stellen muss. Als Tochter und Enkelin eines Polizisten hat sie es nicht ganz leicht, schlägt sich aber ganz gut in der Männerwelt durch. Wäre da nicht noch Frage, wer ihren Vater vor vielen Jahren wirklich ermordet hat. Kat wird glaubwürdig und authentisch beschrieben, ihre Suche nach der Wahrheit wird zur Manie. Einzig ihre Freundin Stacy, der wahr gewordene Traum der Männerwelt, ging mir ziemlich auf den Geist. Eigentlich nicht sie, sondern wie sie immer wieder beschrieben wurde. Ständig drehen sich alle nach ihr um und pfeifen ihr hinterher, sobald sie aus dem Haus geht. Ein ganzer Yogakurs wird gesprengt, weil die Männer dastehen und gaffen. Auch kommen die Männer mit den blödesten Anmachsprüchen der Welt. Genau genommen ist es wohl eher die Beschreibung der schwanzgesteuerten, hormonvernebelten Männer, die mich genervt hat. Coben schreibt wie gewohnt packend und erzählt stringent und schnörkellos. Dabei spielt er mit den Emotionen seiner Leser, führt sie auf falsche Fährten und gibt nur stückweise die Mosaiksteine seiner umfassenden Rätsel preis. Die Spannung machen die überraschenden Wendungen aus, obwohl das Buch durchaus Potenzial hätte, auch eklige Gewaltszenen zu beschrieben. An einer Stelle kommt es so auch an Grenzen, die ich nur ungern überschreite. Da auch Coben sie letztendlich nicht übertritt, werde ich auch weiterhin zu seinen Büchern als „unblutigen Thrillern“ greifen können. Die interessanten Figuren, die komplexe Handlung und die gut dargestellte Wirklichkeit einer Familie, die von dem Leben mit der Polizeiarbeit geprägt ist, sowie einer Liebe, die ein ganzes Leben beeinflusst, machen das Buch zu einem regelrechten Pageturner. Ich habe es an einem Tag gelesen, weil ich nicht loslassen konnte und unbedingt die ganze Wahrheit erfahren musste. Fragen blieben für mich keine offen, auch das ein großes Plus für einen gut konstruierten Thriller. © Tintenhain

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Zusammenfassung Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single, seit sich einst ihre große Liebe einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, starrt sie fassungslos in die Augen desselben Mannes – auf dem Profilbild einer Dating-Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall – und Kats Ermittlungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Währenddessen belauert ein Mörder aus der Ferne jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn ihre Nachforschungen drohen einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten und Hoffnungen einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eins mehr nicht ankommt … Cover Die Gestaltung der Harlan Coben Bücher sind von Grund auf sehr ähnlich, was ich auch toll finde. Das Cover von "Ich vermisse dich" wirkt durch das verlassene Haus wieder düster aber auch mysteriös, und ist daher sehr sehr interessant für mich. Kathas Meinung Auch dieses Buch von Harlan Coben Thriller musste ich wieder lesen. Bin ja ein richtiger Fan von ihm geworden. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wieder sehr leicht, da der Schreibstil des Autors einfach unglaublich toll, sehr flüssig und angenehm zu lesen ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, die 18 Jahren nach dem Tod ihres Vaters der auch Polizist war, seinen Tod aufklären will und dabei einige Geheimnisse aufdeckt. Nachdem Kate erfährt, dass der Mörder ihres Vaters im Sterben liegt, will sie ihn nochmal im Gefängis besuchen, natürlich in der Hoffnung zu erfahren warum er ihren Vater damals umgebracht hat. Als Monte Leburne sich immer noch weigert mit ihr zu sprechen, hilft ihr die Krankenschwester dabei, dass er ungewollt die Wahrheit sagt. Mit dieser neuen Erkenntnis kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Dazu kommt noch, dass Kate über eine Online-Singlebörse ihren Ex Freund Jeff, der sie und die Stadt auch vor 18 Jahren verlassen hat, wiederfindet, der zwar keinen Kontakt mit ihr haben möchte aber im Zusammenhang mit einer vermissten Frau auftaucht. Das findet sie raus, weil Brandon, der Sohn einer der vermissten Frauen Kate ausfindig macht und um ihre Hilfe bittet. Und ab da geht die volle Spannung los, man fragt sich was ist hier los? Wer hat Kates Vater ermordert oder ermorden lassen? Warum ist Jeff damals verschwunden? Hat er was mit dem Tod ihres Vaters zu tun? Wer ist eigentlich dieser Titus Monroe, der Mann, der seine kriminellen Geschäfte auf den Dating Seiten betreibt? Faszinierend finde ich hier, wie es der der Autor geschafft hat, ein so zwar aktuelles Thema das viel zu selten thematisiert wird, wie die Gefahren beim Online Dating, ins Buch einzubauen. Wie kann man sich denn überhaupt sicher sein, dass man auch wirklich mit der Person chatten, die man auf den jeweiligen Profil sieht? Kann man nicht, und genau das bringt uns der Autor mit dem Buch näher. So sind ihm ganz viele Menschen in die Falle getappt, wie auch die Mutter von Brandon. Doch was hat das Ganze mit dem Tod ihres Vaters oder mit dem damals plötzlichen Verschwinden von Jeff? Die ganze Zeit stellt man sich diese Fragen, dazu kommt auch, dass die Kapitel immer wieder die Perspektive zwischen Kate, den Entführern und auch den Opfern wechseln. Was den Leser einen besseren Einblick ins Geschehen verschafft. Das Buch ist wirklich durchgehend spannend, mir wurde zu keiner Zeit langweilig, ganz im Gegenteil. Ich konnte gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert. Von daher kann ich jedem der Thriller mag dieses Buch nur empfehlen und es wird mit Sicherheit nicht mein letztes Harlan Coben Buch sein. Deswegen vergebe ich für dieses Buch auf jeden Fall 5 Sterne!

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Ein bis zum Schluss spannendes Buch, jedoch muss man in der Mitte lange durchhalten ... Kat Donovan, eine Polizistin, die schon einiges in ihrem Leben durchgemacht hat. Die Geschichte bezieht Kat Donovan so mit ein, als würde jedes Detail ihres Lebens eine große Rolle spielen. Der Thriller ist von der Geschichte und der Inszenierung super. Allerdings gibt es einige Nebengeschichten, die meiner Meinung nach zu ausführlich dargestellt werden. So kam es mir bei der Hälfte des Hörbuches sehr langatmig vor. Man musste sich konzentrieren um die wichtigen Sachen zu hören, denn leider sind meine Gedanken zwischendurch immer wieder abgedriftet. Man hatte zwischendurch das Gefühl, der Autor hätte seine Linie auf der er sich befindet immer wieder suchen müssen. Der Thriller ist toll, aber das drumherum, die Liebesgeschichte hat für mich nicht so richtig reingepasst und war teilweise überflüssig. Leider somit keines meiner Lieblingsbücher des Autors. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass bis zum Showdown am Ende alles offen bleibt und der Leser/Hörer sich nur mit Mühe vorstellen kann, was alles passiert ist und welche Wendungen die Geschichte nimmt. Es war ein klasse Ende, das man so nicht erwartet hätte. Dennoch ein klasse Thriller, wenn man selbst auf viel drumherum steht.

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Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist Single, seit sich einst der Mann ihres Lebens einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, entdeckt sie ihn erstaunt auf dem Profilbild einer Dating-Website. Da wird der Mann plötzlich zum Verdächtigen in einem Mordfall – und Kats Nachforschungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Derweil belauert ein Mörder aus der Ferne jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn ihre Recherchen drohen einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten und Hoffnungen einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eines mehr nicht ankommt … "Ich vermisse dich" war mein erstes Buch von Harlan Coben und ich wusste so gar nicht was mich erwartet. Die Geschichte braucht eine ganze Zeit, bis sie sich richtig entwickelt, aber durch die seidenweiche Stimme des Sprechers war es ein Vergnügen zuzuhören. Kat ist eine faszinierende Persönlichkeit, auch wenn ich es nicht so ganz nachvollziehen kann, dass sie nach 18 Jahren immer noch nicht über ihre große Liebe hinweg ist und lieber alleine bleibt, als einen neuen Mann in ihr Leben zu lassen. Die Geschichte ist sehr interessant und teilweise wirklich erschreckend. Wenn Kat sich in etwas verbeißt, dann lässt sie nicht mehr locker. Auch was den Tod ihres Vaters betrifft, der erschossen wurde, konnte sie einen Schlussstrich ziehen. Spannend wird die Geschichte eigentlich erst ziemlich am Ende. Für einen Thriller fand ich das ein bisschen Mager, aber ich habe ja keinen Vergleich zu den anderen Büchern von Harlan Coben und weiß nicht, ob das eine Ausnahme war, oder ob er immer so schreibt. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie ist stimmig, gut aufgebaut und wirkt keinen Moment konstruiert. Wegen der fehlenden Spannung ziehe ich allerdings einen Punkt ab, so dass ich phantastische 4 von 5 Punkten vergeben kann. Hier gibt es eine ganz klare Lese- oder Hörempfehlung. © Beate Senft

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„Ich vermisse dich“ – bei solch einem Buchtitel denkt man vermutlich eher an an einen kitschig-romantischen Nicholas-Sparks- oder Cecilia-Ahern-Roman statt an ein Werk von Bestseller-Autor Harlan Coben, dennoch bleibt dieser auch mit seinem neuen Buch seinem Stil treu und präsentiert seinen Lesern einen weiteren in New York angesiedelten Thriller. Allerdings dauert es diesmal eine Weile, bis dieser auch tatsächlich als solcher erkenntlich ist, denn zunächst beginnt „Ich vermisse dich“ tatsächlich ein wenig wie ein schmalziger Liebesroman: Polizistin Kat Donovan ist seit der überraschenden und nach wie vor nicht ganz überwundenen Trennung von ihrer großen Liebe vor fast zwei Jahrzehnten abgesehen von ein paar unbedeutenden kurzen Affären überzeugter Single und hat die Hoffnung auf familiäres Glück eigentlich schon aufgegeben – stattdessen stürzt sich Kat mit vollem Einsatz in die Arbeit und ihren Aufstieg bei der New Yorker Polizei. Dazu gesellt sich dann die obligatorische beste Freundin, die Kat hinterrücks bei einer Online-Partnerbörse anmeldet und sie so endlich einmal verkuppeln will. Dort stößt Kat natürlich zufällig auf was? Richtig, das Profil ihrer großen Liebe Jeff. Spätestens an dieser Stelle sind dann mir Bedenken aufgetreten, ob Harlan Coben nicht vielleicht doch das Erzählen der ewig gleichen (aber stets unterhaltsamen) Vermissten- und Vergangenheitsbewältigungs-Storys leid geworden ist und einen Ausflug ins romantische Fach gewagt hat, zumal sich lange Zeit auch kein wirklicher Kriminalfall andeutet, in dem Kat Donovan früher oder später ermitteln müsste. Einzig die Entwicklung, dass der Mörder ihres vor 18 Jahren getöteten Vaters im Gefängnis kurz davor steht, den Löffel abzugeben und damit möglicherweise wichtige Informationen mit ins Grab nimmt, lässt in der Anfangsphase auf ein wenig Spannung hoffen. Was Harlan Coben zu Beginn etwas vermissen lässt, holt er dann aber im Mittelteil umso energischer nach. Plötzlich ergibt sich Handlungsstrang um Handlungsstrang: Zu dem offenbar nicht ganz lückenlos aufgeklärten Mord an Kats Vater und den romantischen Internet-Abenteuern der Polizistin gesellen sich nach und nach eine Vermissten-Story (der Autor kann anscheinend einfach nicht ohne…), ein skrupelloser Serienkiller, ein möglicher Korruptionsskandal beim NYPD, ein Familiendrama und weitere kleine Nebenkriegsschauplätze. Coben gelingt es zwar, diese vielen Puzzleteile auf spannende Weise miteinander zu verknüpfen und er leistet sich in der Konstruktion seiner komplexen Story auch keine augenscheinlichen Patzer, allerdings kann man nur schwer das Gefühl abschütteln, dass dieser Thriller einfach zu vollgepackt ist. Es wäre noch halbwegs glaubwürdig, wenn sich diese verschiedenen Geschichten auf mehrere klare Nebenhandlungen verteilen würde, allerdings dreht sich hier wirklich alles früher oder später um die Figur von Kat Donovan – und da ist es nun einmal vorsichtig ausgedrückt höchst unwahrscheinlich, dass zeitgleich mit neuen Entwicklungen im Mordfall ihres Vaters plötzlich ihre alte Liebe wieder auftaucht, diese dann auch noch in eine ihrer Ermittlungen verwickelt wird und so weiter und so fort. Hier wird der Zufall wiederholt überstrapaziert, so dass man hin und wieder um ein gewisses Augenrollen nicht umher kommt. Ebenso wenig lässt sich aber auch leugnen, dass „Ich vermisse dich“ trotz aller fragwürdiger Zusammenhänge nun einmal dennoch ziemlich packend und abwechslungsreich ist und sich die Spannung abgesehen von der etwas schleppend verlaufenden Anfangsphase durchgängig auf einem guten Level bewegt. In der Hörbuchfassung kommt noch dazu, dass auch Sprecher Detlef Bierstedt als alter Harlan-Coben-Veteran wieder einmal einen guten Job macht, wenn man von der etwas nervigen und viel zu überspitzten Interpretation von Kats schwulem Yoga-Lehrer einmal absieht. Man könnte Coben vielleicht noch vorwerfen, dass er auch diesmal nur eine Variation seiner typischen Standard-Story abliefert – allerdings sollte man zum einen nach gefühlt unzähligen Thrillern mittlerweile darauf vorbereitet sein, zum anderen erzählt der Autor diese Geschichten aber eben auch mit einer sehr souveränen Routine, sodass seine Bücher letztlich doch immer wieder interessant und unterhaltsam sind. So ist eben auch „Ich vermisse dich“ wieder ein sehr solider Thriller geworden, der genau das bietet was man als Coben-Fan erwartet – nicht mehr und nicht weniger.

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