Leserstimmen zu
Die Sehnsuchtsfalle

Hera Lind

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Taschenbuch
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Respekt für dieses Buch. Ich habe es in 2 Tagen gelesen. Es ist sehr fesselnd. Dennoch bin ich schockiert über "Rita" .... wie kann man so "männerblind" sein, wenn man ein kleines Kind hat? Diese vielen verlorenen Jahre, in denen sie nichts von ihrem Sohn hatte. Mit nichts kann man diese Zeit "nachholen" ... unfassbar, was diese Frau versäumt hat ...

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Dieser Hera Lind Roman liest sich fast wie ein Krimi. Die Tatsache, dass es sich hier um einen Tatsachen-Roman handelt, in dem eine Frau blind vor Liebe und Verantwortungslosigkeit ihr Kind um seine Kindheit bringt und ihr Leben ruiniert, erschüttert. Der Geschichte sorgte bei mir für viel Kopfschütteln, sie zog sich etwas in die Länge, trotzdem ist das Buch lesenswert, wenn es auch nicht das mitreißenste Buch von Hera Lind ist.

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Meine Meinung Selten habe ich ein Buch gelesen, welches bei mir total gemischte Gefühle ausgelöst hat. Ritas Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. So viel Naivität, so viel Egoismus und Uneinsichtigkeit, ließ mich stellenweise richtig sauer werden. Sie hatte sich in den aus Ghana stammenden Tony verliebt. Daran fand ich nichts auszusetzen. Jedoch hatte dieser Tony andere Pläne. Er wollte sein Studium beenden und dann in seiner Heimat die für ihn ausgewählte Frau heiraten. Er gab Rita Geld, um ihre Schwangerschaft abzubrechen. Riet ihr, sich selber auch beruflich zu festigen. Rita entschied sich jedoch für das Kind, was ich sehr gut fand. Von ihren Eltern konnte sie keine Hilfe erwarten. Rita war dort von jeher der Prellbock. Sie musste schon als kleines Mädchen im Haushalt mithelfen und auf ihre kleine Schwester aufpassen. Lebensfreude war nicht erlaubt. Es gab kein etwas dürfen. Es gab stets nur ein Muss, wenn es um Arbeiten im Haushalt ging. Ihre Brüder machten auf mich einen richtig fiesen Eindruck. Sie amüsierten sich über Ritas Aschenbrödeldasein. So wundert es nicht, dass sich Rita in Köln wohler fühlte als in ihrem kleinen Heimatdorf. Ohne ihr Abitur zu beenden arbeitete sie in einem Nachtlokal. Nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hatte, verrichtete sie Arbeiten, die bestimmt nicht jeder Frau zusagen. Sie lernte stets dunkelhäutige Männer kennen und wollte sie ihrem kleinen Sohn als Papas präsentieren. Unverantwortlicher ging es in meinen Augen gar nicht mehr. Der kleine Knirps musste sich des öfteren auf einen neuen Papa einstellen. Beim Lesen dachte ich mir oft, wie ein Mensch nur so blind sein kann. Merkte sie denn nicht, dass diese Typen es nicht ernst mit ihr meinten? Erkannte sie nicht, dass es denen nur um eine Aufenthaltsgenehmigung ging? Ihre eingeengte Kindheit hatte natürlich dazu beigetragen, dass Rita Wärme suchte. In entscheidenden Momenten stand sie jedoch stets alleine da. Einerseits wollte ich oft in das Buch hineinkriechen und Rita wachrütteln. Anderseits tat sie mir oft wahnsinnig leid. Sie musste mutterseelenallein ihr Kind auf die Welt bringen. Kurz nach der Geburt besuchte sie ihr Vater heimlich. Ihre Mutter durfte das nicht wissen. Rita baute sich in Spanien ein neues Leben auf. Erfolgreich führte sie eine Strandbar. Ihr Sohn war mittlerweile 14 Jahre alt. Auch in Spanien lebte sie wieder mit einem Mann aus Ghana zusammen. Ihr Sohn Ben verstand sich gut mit ihm und betrachtete ihn als Vaterersatz. Ihr Sohn machte Urlaub in Deutschland bei seinen Großeltern. In dieser Zeit tauchte Tony wieder bei ihr auf. Die Liebe entflammte aufs Neue. Tony, Tony und nochmal Tony. Ich habe mich wirklich gefragt, wie diese Frau nur so dumm sein konnte. Aber, es sollte noch viel schlimmer kommen. Ihr Sohn blieb in Deutschland. Tony starb bei einem Autounfall. Sie wurde von ihrem Exfreund nach Brasilien gelockt, weil sie dort angeblich ihren Tony wieder findet. Dort hatte sie es mit einem total fadenscheinigen Typen zu tun und musste stets auf dessen Anruf warten. Auch in Brasilien füllte sie ihre einsamen Abende mit Tanzen in einem Nachtlokal und freundete sich mit den Mitgliedern einer Musikband an. Sie erhielt von dem mysteriösen "Bruder" von Tony (ich kann es wirklich nicht fassen) Bettwäsche, die sie ihrem Sohn mitbringen soll. Am Flughafen wird sie festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Die Bettwäsche war gut mit weißem Pulver gepolstert. Dort erlebte sie die Hölle ...... Mein Fazit Diese wahre Geschichte hat sämtliche Emotionen bei mir ausgelöst. Wut, Mitleid- bis Fassungslosigkeit. Ich verstand Rita ja noch als junges Mädchen. Sie wollte aus ihrem lieblosen Leben ausbrechen. Aber, lernt man mit den Jahren nicht auch ein bisschen dazu? Eigentlich ist Rita ja eine intelligente und fleißige Frau. Sie hatte stets gekämpft. Jedoch komme ich damit nicht klar, dass sie ihren Sohn stets vernachlässigte, um ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Sie tat das angeblich alles zum Wohl ihres Sohnes. Das kann man glauben oder nicht. Eine Frau bricht aus ihrer kaltherzigen Familie aus, um später die Hölle zu erleben. Jahre verbrachte sie im Gefängnis. Alle bekamen regelmäßig Besuch. Rita war die einzige Frau, die kein einziges mal in all den Jahren Besuch bekam. So was hatten sie in dem Gefängnis noch nie erlebt. Trotz ihrem grenzenlosen Egoismus und ihrer Naivität muss ich Rita zugestehen, dass sie eine Kämpfernatur ist. Manch einer hätte das Ganze nicht überlebt. Ich bewunderte sie oft, für ihren immer wieder kehrenden Optimismus und Fleiß. Sehr interessant fand ich die Nachworte von Rita und Hera Lind. Hera Lind hat mit dieser wahren Geschichte ein wahres Meisterstück hingelegt. Diese Story war auch für Hera eine Herausforderung. Ihr gewohnt spritziger Schreibstil konnte mich wieder begeistern. Die Protagonisten wurden von ihr sehr gut gezeichnet. Ich habe jetzt einiges erzählt. Diese Besprechung ist jedoch nur ein kleiner Bruchteil davon, was in diesem Drama abgeht. Ich bewerte nur den Schreibstil. Die Geschichte konnte mich gefangen nehmen. Sie wurde mir nicht eine Sekunde langweilig. Eine Empfehlung von mir. Danke Hera Lind.

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Als ich angefangen habe zu lesen, dachte ich mir erst es ist alles sehr überspitzt und übertrieben. Rita trauert um ihren geliebten Tony, aber vergisst dabei ganz ihren Sohn. Ich persönlich weiß nicht was ich von Rita halten soll, denn sie trifft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann und ich glaube jede Mutter würde das so sehen. Es kommt für mich so rüber, als wie wenn sie sehr egoistisch durchs Leben geht. Klar sie hatte es nicht immer leicht, aber das ist noch lange kein Grund sich so gehen zu lassen, denn sie hat schließlich noch Verantwortung. Rita ist unglaublich naiv und ich glaube selbst eine 15 Jährige, die frisch verliebt ist, wäre vernünftiger. Sie macht nach der Verhaftung eine schlimme Zeit durch, aber die Reue kommt da leider etwas zu spät. Die weiteren Protagonisten konnten mich da schon etwas mehr überzeugen. Ritas Sohn tut mir unglaublich leid und ich an seiner Stelle, hätte mich wohl für meine Mutter geschämt. Alle anderen Charaktere haben ihr eigene Last zu tragen und gerade vor den Frauen im Gefängnis hatte ich den allergrößten Respekt. Die Umgebungsbeschreibungen sind natürlich sehr authentisch und detailreich. Da musste ich wirklich schlucken, denn so etwas wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind. Rita musste da viel erleben und wirklich durch die Hölle gehen. Ich war zum Teil wie gefangen in der Geschichte, weil ich das alles gar nicht richtig glauben konnte. Aber natürlich gab es auch ein paar schöne Orte, die man sich bildlich vorstellen konnte und auch etwas glücklicher wirkten. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und so kann man das Buch kaum noch zur Seite legen, auch wenn man manche Dinge einfach nicht versteht. Die Autorin erzählt mit viel Offenheit Ritas Geschichte und lässt nichts aus. Ich konnte mir selber ein Bild von den ganzen Umständen machen und war wie in einem Bann. Einerseits passiert viel in Ritas Leben, andererseits dreht sich aber auch immer wieder alles um dasselbe. Das Ende kam mir persönlich etwas zu schnell und zu perfekt. Klar es ist eine wahre Geschichte, aber ich denke zwischendurch sind dann schon noch andere Dinge vorgefallen, die gar nicht erzählt wurden. Fazit Alles in allem habe ich diese wahre Geschichte gerne gelesen, dennoch bleiben viele Fragen offen, was sich Rita in bestimmten Situationen gedacht hat. Es war durchaus spannend und gefühlvoll, trotzdem lässt mich das Buch etwas ratlos zurück.

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Meine Meinung: Wie alle Bücher von Hera Lind hat mir auch das Buch wieder super gefallen ich habe es an einem Tag durch gelesen. Es hat meine Erwartungen übertroffen. Die Spannung ist bis zum Ende da und der Schreibstyle ist wie gewohnt super. Nur zu empfehlen. Ich gebe dem Buch: 5 Sterne

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Zum Inhalt: Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt … Über die Autorin: Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von "Die Champagner-Diät" und "Verwechseljahre" bis "Eine Handvoll Heldinnen" sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen "Der Mann, der wirklich liebte", "Die Frau, die zu sehr liebte" und "Kuckucksnest" eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Mein Fazit und meine Rezension: Hera Lind ist eine Bestsellerautorin und nicht nur mir, sondern auch vielen anderen treuen LeserInnen bekannt aus dem Romantik-Genre. Wie gerne habe ich ihre Bücher gelesen und später dann auch meiner Mutter gegeben, denn auch sie ist ein begeisterter Hera Lind-Fan. Bereits mit dem letzten Buch "Kuckucksnest" hat die Autorin bewiesen, dass sie nicht nur im Romantik-Genre Zuhause ist, sondern auch Geschichten schreiben kann bzw. erzählen kann, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Und auch dieses Mal ist es wieder so weit: Hera Lind erzählt die Geschichte von Rita Rosario, einer Frau, die einige Schicksalsschläge im Leben mitgemacht hat, zuletzt den plötzlichen Unfalltod ihres geliebten Mannes. So gut es geht macht sie weiter, auch im Hinblick auf ihren Sohn. Doch wie soll eine vom Leben gezeichnete Frau mit der Nachricht umgehen, dass ihr Mann bei dem Unfall doch nicht umgekommen ist? Dass er noch lebt? Und dass er sich in einem fremden Land aufhält und dort ein neues Leben führt? Rita ist geschockt und wird zugleich von einer unbändigen Kraft gepackt: sie will ihren Mann finden! Mit Hilfe ihres Nachbars findet sie den jetzigen Aufenthaltsort heraus und begibt sich auf die Reise, hin zu ihrem tot geglaubten Ehemann. Doch leider ist der so nette Nachbar nicht der freundliche und hilfsbereite Mensch, der er vorgibt zu sein: in Brasilien wird Rita von der Polizei verhaftet, da man bei ihr eine große Menge Kokain findet und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf ... Rita kommt ins brasilianische Gefängnis ohne Aussicht auf ein glückliches Ende. Hera Lind weiß, wie sie ihre Leser fesselt. Ihr Schreibstil ist einfach prägnant und gerade in dieser Geschichte hat es sich von neuem gezeigt: die Autorin ist kein Neuling auf ihrem Gebiet! Rita Rosario, die Protagonistin, wurde von Hera Lind interviewt, sie hat ihre Tagebücher erhalten, die sie in der Gefangenschaft verfasst hat und daraus eine Geschichte "zusammengekürzt". Leider fällt gerade dieser Aspekt sehr ins Auge! Die Geschichte von Rita ist an einigen Stellen zu kurz, zu zusammengefasst und Leser-gerecht-in-Häppchen-geschrieben. Mir kam es manchmal so vor, als ob man an den falschen Stellen gekürzt hat! Auch mit Rita bin ich absolut nicht warm geworden. Sie stellt sich selbst als Opfer in der gesamten Geschichte dar, doch dass sie auch eine Mitschuld an dem Erlebten trägt, will sie nicht einsehen! Ich finde ihr Verhalten meist naiv, wenn nicht sogar fahrlässig! Auf kurz oder lang war klar, dass etwas derartiges passiert! Ich weiß nicht, ob Rita wirklich diesen Charakter hat, wie er im Buch beschrieben wurde oder aber ob hier auch gekürzt wurde, aber genau so, kann man sie als Leser nicht für voll nehmen. Meines Erachtens ist sie kopflos in ein Abenteuer gestürzt, was sie selbst zu verantworten hat. Dem toten Ehemann in ein fremdes Land "nachjagen", regelrecht einem Hirngespinst folgen, dabei das Kind in der Obhut eines Mannes lassen, der wohl der Drahtzieher hinter dem Kokainschmuggel war und die mitgenommene Ware noch nicht mal inspizieren oder hinterfragen?! Dann zum toten Ehemann: hat es keine Beerdigung gegeben? Hat sie nicht Abschied nehmen können? Fragen über Fragen, die Geschichte ist sehr obstrus und wird durch die vielen Rückblenden in die Vergangenheit auch nicht besser - eher fragwürdiger. Zu guter letzt: der Schluss! Nein, ich verrate nicht, wie es ausgeht - obwohl in einigen anderen Rezensionen gespoilert wird - nur soviel: mir ging es einfach zu schnell! Auch hier war wohl wieder ein dicker Rotstift am Werk, den man etwas im Zaum hätte halten müssen. Alles in einem entspricht dieses Buch nicht den Anforderungen, die ich persönlich an Hera Lind stelle. Natürlich ist es nicht ihre Geschichte, doch hat sie wohl genau dieses Schicksal ausgewählt, um es dem Leser zu erzählen. Ich hoffe auf das nächste Buch! Vielleicht auch wieder mal vom "alten Schlag".

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Tolles Buch

Von: Monika Meyer

06.01.2017

Ich verschlinge jedes Buch von Hera Lind. Aber dieses hab ich an einem Tag durchgelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so sehr habe ich mit Rita gelitten. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne plus. Eine Empfehlung von mir auf jeden Fall, wie alle anderen vorher und die noch folgen.

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Tolles Buch

Von: Stefanie

16.12.2016

Es ist ein sehr gutes Buch, sehr spannend und mitreisend. Eine unfassbare Geschichte. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

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