Leserstimmen zu
Glück ist nichts für schwache Nerven

Theresia Graw

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Diese Geschichte hat mich emotional regelrecht umgehauen. Wenn mich ein Buch so sehr packt, dass ich vom bloßen "Reinlesen wollen" auf Anhieb das halbe Buch lese, muss es einfach gut sein! Von Anfang an habe ich mit Valentina mitgefühlt und alles miterlebt und sie in mein Herz geschlossen. Sie ist auf der Suche nach ihrem leiblichen, ihr unbekannten Vater und möchte ihn wenigstens mal sehen. Der Zufall hilft ihr dabei und sie schlüpft nahezu ohne Probleme in die Rolle einer Altenpflegerin und findet sich in ihrer neuen Umgebung, dem eigenen Vater und der netten Familie auch schnell wohl. Doch ihre Rolle ist nicht echt, einige Notlügen braucht es, um sie in Gang zu halten und daraus entwickelt sich dann unweigerlich eine kaum aufzuhaltende Kettenreaktion aus Situationen, die immer wieder amüsieren und den Leser überraschen und mitfiebern lassen, wann denn nun die Bombe der wahren Vaterschaft platzt. Als Leser bekommt man Valentinas Gedanken, Reaktionen und Ängste hautnah mit, fühlt mit ihr ihre Zuneigung für ihren Vater, erkennt wie sie sich neu verliebt und hofft einfach nur auf einen guten Ausgang der Geschichte. Dabei ist einiges vorhersehbar, aber vor lauter Glücksgefühl für Valentina macht das überhaupt nichts. Man ist auf ihrer Seite und erlebt eine zauberhafte Reise nach Venedig mit, sieht die Streitigkeiten der Familie und einige unerwartete Wendungen der Geschichte und wird einfach nur gut unterhalten. Für ihren mitreißenden, lockeren und gut zu lesenden Schreibstil gebührt Theresia Graw wirklich ein großes Lob. Dieser Roman geht so unterhaltsam vorwärts, dass man in einen regelrechten Leserausch verfällt und nicht aufhören kann bis man am Ende angelangt ist. Dabei ist immer eine Menge Humor im Spiel und ich musste bei vielen Bemerkungen lachen. Es zeigt sich, das vieles im Leben vielleicht eine Durststrecke bedeuten kann, in der man wie z. B. in Valentinas Fall auf eine Kindheit mit Vater verzichten muss, aber im Endeffekt dann doch noch das große Glück findet. Wie sich hier die Dinge entwickeln, ist mit viel Liebe zum Detail dargebracht und man erlebt manch schöne Schauplätze hautnah mit. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sie haben so ihre Ecken und Kanten und man erlebt typische Familienszenen, die sehr natürlich wirken. Dieser Roman handelt von Glück und Familie und erlaubt einen traumhaften Einblick in einen wunderschönen Venedigurlaub. Es ist eine unterhaltsame Mischung für wunderbare Lesestunden!

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Valentina ist am Ende. Sie ist frisch geschieden, von einem Mann, an dem sie noch immer hängt. Doch dieser hängt an einer anderen Frau, sodass Valentina alleine blieb. Die erhoffte Beförderung hat auch nicht sie, sondern eine Kollegin bekommen. Zu guter Letzt hat sie ein fruchtbares Klingeln auf den Ohren, das einfach nicht nachlassen will. Trost bei ihrer Familie kann Valentina auch nicht finden. Ihre Mutter ist eine verrückte Umweltschützerin, die nie zu Hause ist, und ihren Vater hat Valentina nie kennengelernt. Als sie etwas aus der Wohnung ihrer Mutter holen muss, entdeckt sie Hinweise auf ihren Vater und geht ihnen nach. Dabei lernt sie nicht nur den einen oder anderen schicken Typen kennen, sondern beginnt auch selbst ein ganz neues Leben. Valentina ist ein herzensguter Mensch. Sie ist offen, herzlich und hat ein großes Herz. Sie wünscht sich eigentlich nichts mehr als Liebe zu bekommen, ob von ihrer Mutter, einem Mann oder ihrem unbekannten Vater. Natürlich bringt sich Valentina auf ihrer Suche in die eine oder andere brenzlige Situation. Auch wenn sie teilweise wirklich sehr naiv Probleme angegangen ist, war sie mir absolut sympathisch. Valentinas Handeln und die unterhaltsame Geschichte haben mich an manchen Stellen wirklich zum Lachen gebracht. Wie auch schon die anderen Bücher von Theresia Graw ist auch „Glück ist nichts für schwache Nerven“ eine locker-leichte Geschichte, die einen wirklich gut unterhält. Es passiert sehr viel in dieser Geschichte und nicht alles ist dabei vorhersehbar. Natürlich gab es aber auch die eine oder andere vorhersehbare Wendung. Trotzdem hatte ich wirklich sehr viel Freude an der Geschichte und hätte locker noch ein paar Seiten mehr lesen können.

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" Glück ist nichts für schwache Nerven" Theresia Graw Verlag: blanvalet ISBN: 978-3-442-38325-2 Preis: 9,99 Euro Veröffentlichung: 16. Februar 2015 Klappentext: Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen ... Valentina ist zornig, Ihre Scheidung ist frei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat Ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, erfreift sie diese - und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist ... Gestaltung des Buches: Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Der Rettungsring ist deutlich hervorgehoben durch die Größe und Farbe. Das Buch wirkt wie eine perfekte Urlaubslektüre. Meine Meinung: Die Geschichte des Romans ist eine sehr feinfühlige. Eine Lektüre für das Herz. Gerade bei schlechtem Wetter optimal zum Ablenken. Die Autorin hat die Geschichte zauberhaft beschrieben. Es ist wirklich ein Buch für Herz und Seele. Man kann total nach empfinden, wie die Protagonistin sich fühlt und was sie alles erlebt. Die Stadt Venedig wird wundervoll dargestellt beschrieben und man fühlt sich dort hin versetzt beim Lesen. Ein richtiges Wohlfühlbuch, was man Lesen muss. Man musste es einfach weiterlesen und kann den Roman kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist real und ich denke dem ein oder anderen ist sowas Ähnliches sicher schon passiert. Die Protagonistin mochte ich auf Anhieb, denn Sie ist absolut symphatisch und authentisch. Sowie auch alle anderen Mitwirkenden in dem tollen Buch. Die Autorin, Theresia Graw, hat für mich eine wundervolle Geschichte geschaffen, welche in der Ich-Form geschrieben ist. Es war das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich bin mir sicher auch nicht das Letzte. Danke an das Blkoggerportal und den blanvalet Verlag für die Zusendung des Buches. Absolute Emnpfehlung zum Lesen von mir. Daher 5 von 5*

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Wenn es dicke kommt, dann so richtig. Valentina, seit 3 Tagen von ihrem Mann Holger geschieden, hat gerade den ihr in Aussicht gestellten Job an die neue Kollegin verloren. Niemand ist da, bei dem sie sich mal so richtig ausheulen kann. Eine Freundin tourt auf Hochzeitsreise, eine andere ist gerade Mutter geworden und ihre Mutter schwirrt als Umweltaktivistin lieber in der Weltgeschichte, derzeit in Brasilien, herum. Zu allem Unglück bekommt sie auch noch einen Tinnitus, der sie für 3 Wochen aus dem Verkehr zieht. Als ihre Mutter aus Brasilien anruft und sie bittet, nach ein paar Unterlagen in ihrer Wohnung zu gucken, fällt ihr eine Pralinenschachtel in die Hände. Darin befinden sich ein Zeitungsausschnitt und ein Abschiedsbrief. Der Brief ist von ihrem Vater an ihre Mutter. Es ist das erste Mal, dass Valentina überhaupt etwas von ihrem Vater erfährt, ihre Mutter war in dieser Hinsicht nicht sehr kommunikativ. Nun weiß sie, wer er ist oder war. Ein angesehener Architekt, der zudem gar nicht so weit weg wohnt, wie sie nach einer Googlesuche erfährt. Der Arzt, den sie wegen dem Tinnitus aufgesucht hatte, verordnete ihr viel Ruhe und die gedachte sie in Italien zu verbringen. Sachen ab ins Auto und schon sollte es los gehen. Aber vorher wollte sie sich noch einen kleinen Blick auf das Anwesen ihres vermeintlichen Vaters gönnen. Ein Vorsatz mit Konsequenzen... Als sie da vor dem Anwesen steht, wird sie versehentlich für die Pflegerin für Herrn Enzinger, ihren Vater, gehalten und ins Haus gebeten. Dort tut sie so, als wäre sie diese wirklich. Als es jedoch ernst wird, versucht sie zu flüchten. Auf dem Weg zu ihrem Auto trifft sie auf die echte Pflegerin, Eva aus Polen, und sie kann sie überzeugen, für 3 Wochen die Rollen zu tauschen. Sie will in der Zeit ihren Vater kennenlernen und Eva soll sich 3 Wochen München ansehen und solange in Valentinas Wohnung unterkommen. Nach einigem Hin und Her stimmt Eva zu. Valentina verbringt viel Zeit mit ihrem Vater und nötigt ihn auch mal zu Unternehmungen, die ihm nicht so zusagen, aber da muss er durch. Immer wieder will sie ihm mitteilen, wer sie ist, aber irgendwas ist immer. Der einzige Wermutstropfen ist Felix, in den sie sich verliebt hat, den Gärtner. Leider entpuppt er sich als Sohn der Familie und damit schwinden alle ihre Hoffnungen. Seit Valentina in den Enzinger Haushalt gekommen ist, verändert sich einiges. Enzinger, ihr Vater, ist ein grummeliger und nicht sehr gesprächiger Mann. Seit einem Unfall vor 10 Jahren arbeitete er nicht mehr als Architekt. Er ist in seinen Bewegungen stark eingeschränkt und seit 3 Monaten an den Rollstuhl gefesselt. Das macht ihn wütend und ablehnend. Valentina versucht, ihn aus dem Schneckenhaus herauszuholen und fährt mit ihm durch die Gegend, ob er will oder nicht. Die beiden kommen sich näher, aber Valentina hat einfach keine Gelegenheit ihm zu sagen, wer sie ist. Der Roman der Autorin Theresia Graw ließ mich, einmal hineingeschnuppert, nicht mehr los. Obwohl ich schon recht bald eine Ahnung hatte, wie das Ende aussehen wird, hat es Spaß gemacht, Valentina und alle ihre Anstrengungen mit zu erleben und zu verfolgen. Auf der Suche nach Liebe, Glück und einem Vater begibt man sich gemeinsam mit Valentina auch auf eine Reise nach Venedig. Valentina ist die Sympathieträgerin des Buches, obwohl auch fast alle anderen Protagonisten in diese Kategorie einzuordnen sind. Sie ist ehrlich, hilfsbereit und man wünschte sich, sie als Freundin zu haben. Ihr gelingt es mühelos, andere für sich einzunehmen. Leider gibt es in dem Haushalt aber auch eine Person, die ihr nicht wohlgesonnen ist und ihr schaden will. Was Valentina noch anfangs wie ein Unglücksrabe aussehen lässt, ändert sich zusehens. Sie fühlt sich wohl, leidet aber unter der Lüge, unter der sie sich ins Haus geschlichen hat und ihrem eigentlichen Ansinnen, das sie ihrem Vater gegenüber noch nicht loswerden konnte. Man muss aber Valentina gern haben, man kann gar nicht anders. Ich habe sie in mein Herz geschlossen, habe mit ihr gemeinsam bei der Psychologin gesessen, habe mit ihr gelebt, geliebt, gehofft und gelitten. Sehr humorvoll erzählt die Autorin die Geschichte von Valentina und das in der Ich-Form aus der Sicht von Valentina. So ist der Leser aktuell bei allem dabei, kennt ihre Gedanken, Sorgen und Ängste. Ich habe Valentina auf ihrer Suche nach dem Vater und dem Glück sehr gern begleitet und empfehle das Buch sehr gern weiter.

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Valentina hat einfach Pech. Pech in der Liebe, Pech im Beruf und obwohl sie jetzt in dieser schlimmen Zeit Freunde braucht, so befindet sich ihre beste Freundin in den Flitterwochen - wohingegen Valentina mit ihrer Scheidung kämpft - und ihre Mutter im Urwald in Brasilien ... das Ausmaß ihrer verkorksten Vergangenheit, der Familie und auch des beruflichen Werdegangs wird dem Leser jedoch erst bewusst, als sich dieser mit ihr bei der Psychologin befindet. Ein armseliges Leben führt sie da und ja, Valentina ist definitiv zu bedauern. Nach den ersten Seiten dachte ich nur noch "Ach du meine Güte, wie kann man der Frau denn helfen? Kann es nicht endlich mal besser werden?" Und ja, es wird besser - auch, wenn es sich nicht direkt Valentina oder dem Leser offenbart, denn: das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - und oftmals befindet sich auch viel Glück darin! So auch in Valentinas Fall, denn mit Hilfe der Pralinenschachtel findet sie endlich heraus, wer ihr Vater ist. Vielleicht kann sich jetzt doch noch etwas Normalität in ihr Leben stehlen? Als Pflegekraft getarnt trifft Valentina nach 37 Jahren auf ihren Vater, ihr Glück scheint vollkommen - doch wie will sie ihm das beibringen? Ein Versteckspiel ohnegleichen beginnt, in welchem nicht nur Valentina an ihre Grenzen kommt, sondern auch ihr Vater um einige Erfahrungen reicher und auch glücklicher wird. Vielleicht findet Valentina so nicht nur einen Vater, sondern gewinnt eine ganze Familie? Wer weiß das schon ... ich, als Leser! Und ihr könnt es auch sehr leicht erfahren ;) Ich kenne den Schreibstil der Autorin bereits aus ihrem Buch "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" (eine Rezension hierzu findet ihr auch auf meinem Blog!). Mir war von Anfang an klar, dass es sich bei dem Buch nicht um eine Schmunzette handeln würde, sondern um einen humorvollen und doch mit einem Spritzer Ernsthaftigkeit angefüllten Roman, den man so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. Valentina habe ich direkt von Anfang an in mein Herz geschlossen und auch den alten Enzinger. Ja ich habe mit Valentina gelitten, habe mich mit ihr "auf die Couch" zur Psychologin gelegt und mir ernsthaft überlegt, wie eine einzelne Person nur so viel negatives erleben kann. Valentina tat mir richtig Leid! Umso mehr hat es mich erfreut, dass sie doch mit Hilfe eines Zufallsfundes etwas Licht in ihre sonst so düstere und geheimnisumwobene und vor allen Dingen vaterlose Vergangenheit werfen konnte. Valentinas Mutter hat mir auch sehr gut gefallen. Einfach verschroben, doch authentisch - passend zu Valentina! Und im Nachhinein lässt sich ihr Verhalten auch sehr gut nachvollziehen. Der Architekt Enzinger als alter und gehandicapter Kauz hat es mir anfangs nicht leicht gemacht, doch auch ihn hatte ich mit der Zeit ins Herz geschlossen. Zwischendurch musste ich selbst noch nach Luft schnappen und das Buch ab und an zur Seite legen, denn eins ist garantiert: wenn man einmal damit begonnen hat, dann kann man es nicht mehr so einfach aus der Hand legen! Ich habe es doch innerhalb kürzester Zeit geschafft und kann mit Fug und Recht behaupten: Theresia Graw hat es geschafft mich mit ihrer neuen Geschichte zu fesseln, in den Urlaub zu entführen (in dem ich mich gerade befinde) und mich meine Reise nach Venedig von vor über 10 Jahren erneut erleben und vor meinem inneren Auge aufleben zu lassen! Dafür kann ich mich einfach nur bedanken und allen anderen (künftigen) Lesern da draußen sagen: schnappt euch das Buch und lasst euch von Theresia Graw über die wundervolle Kulisse des Starnberger Sees bis hin nach Venedig entführen, um die Vergangenheit von Valentina zu erkunden und für sie eine neue Zukunft zu erschaffen!

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Glück ist nichts für schwache Nerven Fakten: Verlag: Blanvalet, ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH Deutsche Originalausgabe: März 2014 Umschlaggestaltung: Johannes Wiebel/ punchdesign Redaktion: Angela Kuepper Satz: Vornehm Mediengestaltung GmbH, München Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck ISBN: 978 – 3 – 442 – 38325 – 2 Zur Autorin: Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayrischen Rundfunk in München. Theresia Graw hat bereits mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Nach Das Liebesleben der Suppenschildkröte ist Glück ist nichts für schwache Nerven ihr zweiter Roman bei Blanvalet. Blick ins Buch: „Manchmal läuft im Leben einfach alles schief. Und gerade jetzt, wo die sechsunddreißigjährige Valentina nichts nötiger bräuchte als eine Schulter zum Ausheulen, befindet sich ihre beste Freundin in den Flitterwochen, und ihre einzige Verwandte, ihre Mutter, protestiert in Brasilien gegen die Abholzung der Regenwälder. Ihren Vater kennt Valentina nicht. Doch dann entdeckt sie in der Wohnung ihrer Mutter zufällig einen jahrzehntealten Zeitungsartikel über einen erfolgreichen Architekten und einen liebevollen Abschiedsbrief. Warum hat ihre Mutter die Sachen all die Jahre aufbewahrt? Könnte der berühmte Werner Enzinger Valentinas Vater sein? Als sie unauffällig seine Villa am Starnberger See auskundschaften will, wird Valentina hineingebeten – man hält sie für die neue Haushälterin. Valentina ergreift die Gelegenheit beim Schopf, und lernt nicht nur den etwas grummeligen Enzinger kennen, sondern auch den charmanten Felix…. Als sich kurz vor Enzingers fünfundsiebzigsten Geburtstag die Ereignisse plötzlich überschlagen, findet Valentina sich nicht nur unverhofft in Venedig wieder, sondern auch mit einigen unbequemen Fragen konfrontiert. Wie überbringt man die Wahrheit, wenn sie alles auf den Kopf stellen wird? Und warum hat sie eigentlich nie jemand gewarnt, dass eine Familie zu haben alles andere als einfach ist? Covergestaltung: Der Betrachter sieht eine Reling in deren Mitte ein großer orangener Rettungsring platziert ist, durch dessen Öffnung eine Möwe neugierig hindurchblickt. Darüber steht in Rot der Buchtitel. Wer den Inhalt des Buches kennt weiß, dass das Cover hervorragend zum Buchinhalt passt. Aufbau und Schreibstil: Das Buch besteht aus 41 Kapiteln, die chronologisch aufeinander folgen und einem Nachwort. Insgesamt sind 338 Seiten zu lesen. Der Schreibstil ist einfach, locker und sehr gut verständlich. Es gibt keine Sprünge. Die Handlung ist logisch aufgebaut. Der Inhalt des Romans ist höchst amüsant, erheiternd und belustigend. Die Konversation der Protagonisten ist humorvoll, originell und vergnüglich. Die Handlung des Buches wirkte auf mich erfrischend, belebend und aufmunternd. „Glück ist nichts für schwache Nerven“ lässt sich „in einem Rutsch“ durchlesen. Für die Unterhaltung im Urlaub oder zuhause nach einem langen Tag wird garantiert gesorgt. Meine Meinung: Bei „Glück ist nichts für schwache Nerven“ fiel mir beim Lesen spontan der Satz ein: „Unverhofft kommt oft!“. Mit Begeisterung las ich Seite für Seite und freute mich mit Valentina über die Zufälle des Lebens. Auch der Spruch:“ Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ ist mehr als zutreffend. Das Buch ist ein wundervoller Zeitvertreib, das dank seiner höchst humorvollen Handlung zum Träumen einlädt. Fazit: Das moderne Märchen hat mich so manche Stunde begeistert. Der Wandel von der „Pech Marie“ zur „Gold Marie“ wird wundervoll beschrieben. Meine Identifikation mit Valentina vollzog sich problemlos und machte Spaß. Das Buch ist für Romantiker ein Genuss. Das Schönste ist natürlich das Happy End! Dieses brachte mir Zufriedenheit. Ein Wohlbehagen breitete sich aus, als ich die letzten Zeilen gelesen hatte. Ende gut, alles gut! Wunderbar! Aus diesem Grunde gebe ich diesem gelungenen Werk 5 von 5 möglichen Sternen! Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House, dass ich dieses schöne Buch lesen und rezensieren durfte!

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„Glück ist nichts für schwache Nerven“ ist das zweite Buch der Autorin Theresia Graw, das ich regelrecht verschlungen habe. Schon ihr erstes Buch „ Das Liebesleben der Suppenschildkröte“ hat mich begeistert, aber ihr zweites Buch ist ein absolutes Lesehighlight. Valentina ist eine äußerst sympathische Protagonistin. Zur Zeit läuft in ihrem Leben nicht alles rund. Ihre Scheidung ist gerade drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre Kollegin hat den kürzeren Rock an und hat die Beförderung eingeheimst. Ihre beste Freundin befindet sich in den Flitterwochen auf Mauritius und ihre Hippiemutter, die ständig bei irgendwelchen Demos mitwirkt, befindet sich im Augenblick in Brasilien und kämpft gegen die Abholzung des Urwalds. Als Valentina in der Wohnung ihrer Mutter wichtige Unterlagen sucht, fällt ihr ein alter Schuhkarton in die Hände. Hier findet Valentina erste Hinweise auf ihren unbekannten Vater. Als sich die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese. Sie erfährt , dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist. Einfach genial, das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet...

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„Glück ist nichts für schwache Nerven“ ist das zweite Buch der Autorin Theresia Graw, das ich regelrecht verschlungen habe. Schon ihr erstes Buch „ Das Liebesleben der Suppenschildkröte“ hat mich begeistert, aber ihr zweites Buch ist ein absolutes Lesehighlight. Valentina ist eine äußerst sympathische Protagonistin. Zur Zeit läuft in ihrem Leben nicht alles rund. Ihre Scheidung ist gerade drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre Kollegin hat den kürzeren Rock an und hat die Beförderung eingeheimst. Ihre beste Freundin befindet sich in den Flitterwochen auf Mauritius und ihre Hippiemutter, die ständig bei irgendwelchen Demos mitwirkt, befindet sich im Augenblick in Brasilien und kämpft gegen die Abholzung des Urwalds. Als Valentina in der Wohnung ihrer Mutter wichtige Unterlagen sucht, fällt ihr ein alter Schuhkarton in die Hände. Hier findet Valentina erste Hinweise auf ihren unbekannten Vater. Als sich die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese. Sie erfährt , dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist. Einfach genial, das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet...

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