Leserstimmen zu
Warhol

Blake Gopnik

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Die Werke bzw. ein Teil seiner berühmten Werke sind vielen Menschen bekannt, doch wer war Andy Warhol eigentlich? Ich habe selten so eine umfangreiche Biografie gelesen, welche einen zeitweilig an einen Roman glauben lässt. Eine schillerndes Leben machten ihn zum Ausnahmekünstler, wobei er bis zum Schluss seine eigentliche Herkunft verheimlicht. Neben seinen Werken bewundere ich den steilen Aufstieg aus der Arbeiterklasse und seinen Mut für das Außergewöhnliche. Ein echter Lesetipp für alle Kunstfans.

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Kunst. Design. Pop Kultur. Andy Warhol. Pop Art und Marilyn Monroe. Dieses eine Bild taucht wohl in fast allen Köpfen auf, wenn man an Andy Warhol denkt. Ein Name, der mir schon oft über den Weg gelaufen ist- ich aber nie so genau wusste, wer dieser Mann eigentlich so richtig war. Umso gespannter war ich auf diese Biographie von Blake Gopnik aus dem Bertelsmann Verlag. Über mehrere Wochen hat mich nun dieser (unglaublich gut aussehende) Brocken an Buch von knapp 1300 Seiten begleitet. Und ich sag euch gleich, nicht nur das Buch an sich war schwer... (die Buch Beziehung stand öfter auf der Kippe). Ausgiebige, gut recherchierte Biographien führen bei mir oft zu kleinen Rangeleien - natürlich nur innerhalb meines Kopfes. Auf der einen Seite liebe ich es in die Leben anderer Menschen wirklich einzutauchen und möchte alles wissen. Natürlich gibt es aber auch da Stationen, die mich einfach weniger interessieren bzw. Weniger spannend sind. So ähnlich war das auch hier der Fall, dementsprechend habe ich auch manches übersprungen. Andy Warhol war ein spannender Mann, 1928 in Pittsburgh geboren, ein Revolutionär in seiner ganz eigenen kreativen Weise. Ein Künstler der eine neue Art von Design für Alltagsgegenstände schuf. Grafik Design wesentlich beeinflusste. Der die Verbindung zwischen Konsumgesellschaft und Pop Kultur verstand. Der aus einem (ehrlicherweise) völlig bescheuerten Grund gestorben ist. Leute, behaltet bitte immer schön eure Gallenblase im Augen... Was mir absolut gefehlt hat, waren mehr Bilder- gerade bei einer Künstler Biografie sind Bilder wichtig, vor allem wenn darauf immer wieder referiert wird. 8 Seiten mit 11 Bildern sind bei knapp 1300 Seiten einfach zu wenig, vor allem wie bei jemanden wie Andy Warhol. Der Schreibstil ist manchmal etwas trocken geworden, was aber wahrscheinlich einfach der Länge des Buches geschuldet ist. Ingesamt eine gut recherchierte Biographie, die Warhols Lebensweg darlegt und begleitet. Wenn man bereit ist, manchmal ein bisschen Eigenrecherche bezüglich Bilder zu betreiben, kann ich das Buch empfehlen.

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