Leserstimmen zu
Die Magie der kleinen Dinge

Jessie Burton

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Sie ist ein junges Mädchen und wurde mit einem angesehenen Mann verheiratet. Doch als sie in sein Haus zieht, begegnet ihr nur Kälte. Die Schwester ihreres Ehemannes ist sehr abweisend und er selbst ist irgendwie nie da. Dabei hat ihre Mutter sie doch auf ihre Pflichten als Ehefrau vorbereitet. Eines Tages bringt er ihr ein Puppenhaus als Geschenk. Ein genaues Abbild von ihrem Haus. Sie beauftragt einen Miniaturisten ihr Puppen und Inventar für dieses Haus herzustellen. Doch zum einen bekommt sie Dinge, die sie gar nicht bestellt hat, und zum anderen sind die Puppen genaue Abbilder der Menschen, die in diesem Haus wohnen. Und bald entdeckt sie eine neue Auffälligkeit: Die Puppen zeigen ihr, was alles mit den Menschen in ihrem Umfeld passieren wird. Immer mehr kommen Geheimnisse der einzelnen Leuten raus. Und obwohl sie keine Aufträge mehr vergibt, kommen trotzdem immer mehr Puppen bei ihr an. Eigentlich tu ich mich mit historischen Romanen eher schwer, jedoch hat mir dieses Buch recht gut gefallen. Es passiert so viel nebenher, es entwickelt sich so viel, dass finde ich richtig toll. Die Auflösung ist ein wenig abgefahren, wenn auch spannend und interessant.

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Petronella kommt aus einer verarmten, adligen Familie und heiratet deshalb den Amsterdamer Kaufmann Johannes Brandt. Mit Hoffnungen und Ängsten zieht sie ein paar Wochen später bei ihm ein, allerdings schlägt ihr sofort Desinteresse und Abneigung von so ziemlich Jedem im Haus entgegen. Aber als sie dann Dinge für ihr neues Puppenhaus bei einem Miniaturisten bestellt, werden die Dinge seltsam. Dieser Miniaturist scheint mehr zu wissen als sie und versucht ihr Botschaften zu senden. Die Handlung ist nicht aktionreich, aber das muss sie auch gar nicht, denn die vielen Geheimnisse, die sich durch das Buch ziehen sind spannend genug. Manche Geheimnisse erfahren wir schon recht früh, andere erst später, aber wir bekommen immer wieder dezente Hinweise und das nicht nur von den Puppen. Ich lag mit meinen eigenen Vermutungen oft falsch, da das Buch viele überaschende Wendungen hat. Allerdings gibt es auch die ein oder andere langatmige Passage. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön. Sie beschreibt Dinge bildlich und ausführlich und man hat das Gefühl, dabei zu sein. Auch wenn es ein historischer Roman ist, ist er in der Gegenwartsform geschrieben, was mich erst stutzig gemacht aber dann total begeistert hat, denn es fühlte sich umso mehr so an als wäre man im Buch dabei. Was ich ebenfalls sehr gelungen finde, sind die holländischen Begriffe, die wie ganz selbstverständlich einfließen. Die Protagonistin Nella ist erst achtzehn Jahre alt, als sie heiratet und wir lernen sie als ziemlich naiv und eingeschüchtert kennen. Allerdings finde ich die Charakterentwicklung, die sie durchmacht sehr gut und glaubwürdig. Außerdem gab es diese Person wirklich und sie hatte auch wirklich ein Puppenhaus, auch wenn ich nicht weiß in wie weit sich das Buch an die Tatsachen hält. Auch die anderen Charaktere sind super entwickelt. Man lernt ihre guten und schlechten Seiten kennen und sie überzeugen mit dem was sie tun. Ich mochte zum Beispiel Johannes unbeschwerte und leicht überhebliche Einstellung total gern. Der Titel und das Cover gefallen mir beide total gut und waren auch letztendlich Kaufgrund des Buches. Und tatsächlich finde ich Cover und Titel im Deutschen schöner als im Original und das passiert nun wirklich nicht so oft. „Die Magie der kleinen Dinge“ ist ein ruhiger, aber trotzdem spannender Roman, der einen über das Leben nachdenken lässt. Ich habe mich trotz kurzer Langatmigkeit sehr gut unterhalten und deshalb gibt es 4 von 5 Bücherwelten.

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Die Magie der kleinen Dinge von Jessie Burton Die Magie der kleinen Dinge: Roman von [Burton, Jessie] ebook 8,99 € Blanvalet Verlag 480 Seiten Inhalt: Die junge Nella wird mit dem Amsterdamer Handelsmann Johannes Brandt verheiratet. Als sie sein herrschaftliches Haus an der Herengracht zum ersten Mal betritt, schlägt ihr kalte Abneigung von Seiten ihrer neuen Familie entgegen. Nur das Hochzeitsgeschenk spendet ihr Trost: ein Puppenhaus, das eine exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses ist. Doch bald werden Nella mysteriöse kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder geschickt – und Hinweise auf das, was diese verbergen. Nella beginnt zu ahnen, dass sich hinter der perfekten Fassade der Brandts tiefe Abgründe verbergen – und Geheimnisse, die sie alle in ihren Sog ziehen werden … Meine Meinung: Ein detailreiches Cover und ein spannender Klappentext zogen mich in seinen Bann. Bella lebt im 17. Jahrhundert in Amsterdam. Sie heiratet den Handelsmann Brandt. Die junge Familie hat zwei Geheimnisse, die ihr Leben überschatten und deren weitreichender Einfluss so nicht zu ahnen war. Die Beiden sehen sich anfangs kaum, so dass Bella viel mit der Schwester von ihrem Ehemann zu tun hat, die sie nicht wirklich leiden kann. Bella bekommt ein Puppenhaus als nachträgliches Hochzeitsgeschenk, was weitreichende Folgen hat. Es gleicht dem Haus in Herengracht und soll nun von Nella mit Miniaturen eingerichtet werden. Bei einem Miniaturisten bestellt sie die ersten Einrichtungsgegenstände. Als die Lieferung kommt, sind jedoch nicht nur die bestellten Gegenstände in dem Päckchen, sondern auch noch drei weitere. Diese gleichen unheimlicher Weise den Gegenständen in Ihrem Wohnhaus bis ins kleinste Detail. Zutiefst verstört schreibt Nella dem Handwerker, dass sie die Geschäftsbeziehung beenden möchte. Doch kurze Zeit später erhält sie eine erneut Lieferung Miniaturen. Mir waren Johannes Brandt und seine Schwester von Anfang an unsympathisch. Bella jedoch wuchs mir schnell ans Herz und ich wollte wissen, wie es ihr ergeht und was hinter diesen mysteriösen Miniaturen steckt.... Das Ende wird den Leser sehr überraschen. Der Schreibstil an sich ist flüssig, nur die holländischen Ausdrücke, deren Bedeutung sich mir während dem Lesen nicht erschlossen hat, haben meine Lesefluss gestört. Die bildhafte Beschreibung von Dingen und Orten im Buch lassen den Leser in diese Welt eintauchen. Mein Fazit: Wer das Buch nach den ersten Seiten weglegt ist selbst schuld! Besonders ab der zweiten Hälfte überrascht es den Leser sehr!

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Zum Inhalt: Die 18jährige Petronella, genannt Nella wird mit dem viel älteren Amsterdamer Kauf- und Geschäftsmann Johannes Brandt verheiratet. Ängstlich, scheu und doch voller Vorfreude auf ihre neue Stellung als Ehefrau betritt die junge Nella ihr neue Heimat, das Haus in der Herengracht. Doch ihr wird kein warmer Empfang zuteil, vielmehr schlägt ihr von ihrer neuen Familie, vor allem von Johannes Schwester Marin kühle Abneigung entgegen. Auch ihr Ehemann würdigt Nella kaum eines Blickes und ist mehr auf Reisen denn zu Hause. Einziger Trost ist das Hochzeitsgeschenk, das Johannes seiner jungen Frau überlassen hat, ein Puppenhaus das die exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses darstellt. Nella beauftragt einen Spezialisten mit der Herstellung einiger Miniaturen. Doch bald lässt ihr der unbekannte Handwerker unaufgefordert Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder zukommen, versehen mit mysteriösen Hinweisen. Nella muss schon bald feststellen, dass die Brandts hinter ihrer perfekt inszenierten Fassade dunkle Geheimnisse verbergen… Der Roman „Die Magie der kleinen Dinge“ von Jessie Burton hat mich zuerst durch sein schön gestaltetes Cover angesprochen. Außerdem wollte ich endlich mal wieder auch einen historischen Roman lesen und dieses Buch hat durchaus meine Neugier geweckt. Der Leser lernt die junge Nella kennen, die zum ersten Mal das Haus ihres viel älteren Ehemannes betritt. Die Story, die 1686 in der aufblühenden Stadt spielt, plätschert anfangs seicht dahin, man durchlebt zusammen mit der jungen Frau ihren einsamen Alltag in ihrem neuen Zuhause, ärgert sich über die Gefühlskälte die Marin, die Schwester von Johannes gegenüber Nella an den Tag legt und auch darüber, wie sie sich in das Leben ihres Bruders einmischt. Die Entwicklung die Nella durchlebt, hat mir gut gefallen, wie sie mit ihren jungen Jahren schon ihren Mann steht und mit den Widrigkeiten, die das Leben ihr vor die Füße wirft, umgeht. Leider habe ich mir vom Ende der Geschichte so viel mehr erhofft. Für mich persönlich bleiben zu viele Fragen offen, Fragen, die mich vor allem dazu gebracht haben, das Buch zu Ende zu lesen. Diese bleiben jedoch enttäuschender Weise unbeantwortet. „Die Magie der kleinen Dinge“ lebt von den leisen Tönen und von seiner gut inszenierten Atmosphäre, der Liebe zum Detail und einer tapferen Protagonistin. Auch wenn für mich das Ende und die offenen Fragen, die dieses bei mir hinterlassen hat enttäuschend war, so habe ich den Roman von Jessie Burton doch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

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Inhalt Nella wird mit einem Kaufmann verheiratet. Dort angekommen muss sie feststellen, dass ihre Ehe etwas anders verläuft als normal. Als Entschuldigung und Beschäftigung schenkt ihr Johannes ein Puppenhaus. Sie lässt es Stück für Stück von einer Miniaturistin bestücken, wobei ihr die detailgetreuen Nachbildungen so manches Geheimnis verraten. Eigene Meinung Normalerweise greife ich nicht zu historischen Romanen, aber die Leseprobe und der Klappentext haben mich neugierig gemacht auf mehr. Spannung durch Action bekommt man hier nicht, davon kann man sich direkt verabschieden. Allerdings schafft es Jessie Burton eine ständige, irgendwie unterschwellige Spannung aufrecht zu erhalten. Die Charaktere sind allesamt unglaublich liebevoll ausgearbeitet. Jeden einzelnen habe ich ins Herz geschlossen. Beim Lesen begleiten wir jedoch nur Nella und werden wir hautnah Zeuge von ihrer unglaublichen Entwicklung. Zuerst ein naives Kind, wächst sie gezwungener Maßen mit jeder neuen Aufgabe, die sie sich stellen muss. Obwohl die Geschichte sehr dramatisch ist, erzeugte sie trotzdem ein behagliches Gefühl beim Lesen. Das muss man erst mal schaffen. Einziges kleines Manko ist das Ende. Irgendwie wurde eine entscheidene Sache nicht ganz so hundertprozentig aufgelöst, zwar lässt es einem Raum für Spekulationen, doch hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Fazit Zwar weiß man irgendwann, wie die Geschichte unweigerlich enden wird, dennoch hält Jessie Burton noch die ein oder andere Überraschung bereit. "Die Magie der kleinen Dinge" ist einfach ein unglaublich schönes Buch :)

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