Leserstimmen zu
Yin Yoga

Christine Ranzinger

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Mein eigentliches Lieblingsbuch zum Thema Yin-Yoga & Meridianlehre ist Sarah Powers Insight Yoga. Bei ihr habe ich vor 3 Jahren ein Mindfulness- & Yin Training auf der Insel Paros absolviert. Diese Erfahrung hat mich noch mehr von der Wichtigkeit der Yin-Komponente im Leben überzeugt. Wer sich allerdings nicht in aller Tiefe mit den Meridianen beschäftigen möchte, aber dennoch einen guten Einblick in die Yin Yoga-Praxis bekommen möchte, findet mit Christiane Ranzingers Buch eine gute Alternative. Die wichtigsten Yin-Asanas wurden darin anschaulich fotografiert und ausführlich erklärt. Schön ist auch die Zuordnung der Übungen zur Chinesischen 5-Elemente-Lehre. Man erfährt mehr über die Qualitäten von Holz, Erde, Wasser, Feuer und Metall und mit welchen Übungen man sie gezielt in Harmonie bringen kann. Das sehr praxisbezogene Buch ist eine tolle Bereicherung für alle Yin-Yogafans!

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Mein drittes Yoga-Lehrbuch. Was unterscheidet es von den ersten beiden? Einmal, sehr positiv, dass Christine Ranzinger sich über Faszien schlau gemacht hat. Ihr Kapitel darüber, zusammen mit dem Vorwort von Faszienforscher Dr. Schleip, gibt eine schnelle Einführung, gegen die kein Fachanatom etwas wird einzuwenden haben. Als nächstes ist dieses Buch sehr spirituell, voller Atemübungen, Meditationsanleitungen, Chi und Elementenlehre. Diesen Teil habe ich überflogen. Ich möchte vom Yoga nur die Körperübungen. In der Yin-Yoga-Variante hält man sie lange, um das Bindegewebe zu dehnen anstelle der Muskeln. Damit soll der Körper weicher und geschmeidiger werden. Die Asanas haben im Yin Yoga von Haus aus andere Namen als sonst, und Frau Ranzinger hat manche selbst getauft. Deshalb gibt es in ihrem Buch ein Happy-Baby-Asana. Die Anleitungen sind leicht zu verstehen und zu befolgen, besonders mit den Fotos. Frau Ranzinger gibt oft leichtere oder intensivierte Varianten zu den Stellungen. Weiter hinten kommen dann fünf Übungsprogramme. Jedes ist einem der Elemente gewidmet, und enthält neben Asanas auch Meditation und heilende Laute. (Letztere lasse ich weg). Katzenhaft elegant bin ich mit "Yin Yoga" noch nicht geworden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kaum zum Üben komme. Aber das Buch empfehle ich mit gutem Gewissen weiter, zum Beispiel als Ausgleichssport zu anderen, schnelleren Yoga-Varianten, die eher auf die Muskeln gehen als auf das Bindegewebe.

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