Leserstimmen zu
Im Schatten der Purpurbuche

Joël Tan

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Lesen ohne Reue

Von: Carmen

23.04.2017

Lesen ohne Reue so oder so ähnlich könnte man das Buch beschreiben, denn man kann gefahrlos noch andere Dinge nebenher erledigen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und auch die Geschichte lässt es zu das wir ihr gut folgen können. Ideal für den Sommerurlaub. Doch wird es mit seinen Esoterischen Elementen nicht jedermanns Geschmack treffen. Aber der wenige der sich für Reinkarnation interessiert findet an diesem Roman Gefallen, da die Hauptprotagonistin sich auf dieses Abenteuer einlässt. Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut, es passt zur Geschichte.

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ZUM INHALT: Zwei Liebende auf ewig verbunden durch längst vergessene Zeiten ... Treue Freunde. Ein umwerfender Verlobter. Eine grausame Chefin. Das ist Sveas Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem ihre beste Freundin Tilli sie zum Handlesen und Loseziehen auf dem Bremer Freimarkt überredet. Svea zieht den dubiosen Hauptgewinn: Eine Reise in die Vergangenheit in ein früheres Leben. Obwohl sie schwört, das Los niemals einzulösen, kommt alles anders. Eines Tages geht sie das Wagnis ein und wird überrascht: Sie sieht mittelalterliche Orte, ein Verbrechen und einen ihr fremden Mann, für den sie dennoch starke Gefühle hegt. Svea hat keine Ahnung, dass ihr Leben nie wieder sein wird wie zuvor … MEINE MEINUNG: Bei diesem Buch hat mich zuerst das Cover total angesprochen und als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen, denn als ich Bremer Freimarkt las, war ich total neugierig, denn ich kenne diesen, weil ich in der Nähe wohne und ich war gespannt, wie dies umgesetzt wurde. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich mir unschlüssig über diesen Roman, denn ich brauchte ein paar Anläufe, denn irgendwie habe ich etwas komplett anderes erwartet. Ich habe erstmal eine Weile gebraucht bis ich überhaupt einen Zugang zur Geschichte und den Charakteren bekommen habe, aber ich dennoch am Ball geblieben, doch wer hier hofft einen Zeitreiseroman zu bekommen, denn der Klappentext verspricht es ja, der wird wirklich enttäuscht sein, die Frequenzen sind sehr wenig und zudem reist Svea nicht in diese Zeit an sich zurück, sondern es sind nur Visionen, demnach wirkte es eher unnatürlich und meiner Meinung nach fehlte somit auch der Flair, weil der Leser das nicht richtig greifen kann, was wirklich schade ist. Zudem sind die Charaktere auch nicht meins gewesen, ich mochte niemanden so wirklich und deswegen schleppte sich alles so dahin und konnte mich einfach nicht zum lesen motivieren. Wenn man einfach niemanden mag, dann möchte man seine Geschichte auch nicht mitverfolgen und nimmt einem dem Spaß daran. Auch die Handlung an sich fand ich nicht so berauschend, mir fehlte immer etwas, was mich an dieses Buch fesselt, das mich komplett an sich bindet, was das Buch zu etwas Besonderen macht, aber leider gab es nicht von den für mich hier, es plätschert alles nur so dahin. Ein großer Teil der Buches beschäftigt sich mit dem Thema "Rückführung" und ich muss sagen, wenn man sich dafür nicht interessiert und dafür auch nicht bereit ist, dann sollte man dieses Buch nicht lesen, denn es nimmt doch einen großen Teil der Handlung ein und auch das ist so ein Problem, ich habe mich mit diesem Thema noch nie beschäftigt und konnte damit nicht viel anfangen, leider. Demach war leider dieses Buch nicht für mich gemacht, ich weiß nicht ob es eine hier eine gewisse Zielgruppe dafür gibt, denn ich scheine dann nicht dazu zugehören, denn mich hat das Buch nicht überzeugen und fesseln können. 2/5 Sterne

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Hier wäre es mal wieder schön, wenn an halbe Sterne geben könne, so sind es zweieinhalb, die aufgerundet drei ergeben. Ganz ehrlich, dieses Buch hat mich streckenweise empört und fassungslos aufschreien lassen, so dass ich mich mit dem Lesen insgesamt etwas schwerer getan habe. Die Grundidee klang wirklich gut, leider hatte ich ein Problem damit, wie das Ganze umgesetzt wurde. Abgesehen davon, dass es mir sprachlich doch des Öfteren mal ein wenig arg pathetisch und streckenweise auch schon schlicht und einfach zu kitschig wurde, gab es etliche Handlungsstränge, die zwar letztlich ein Ganzes ergaben, mir war das Ganze letztlich aber nicht rund genug. Es blieben mir zu viele Lücken offen, auch wenn man den historischen Kontext, der sich hier darbietet und ein wenig Übernatürliches mit einbezieht. Die Figuren sind zwar durchaus gut ausgeführt, verlieren sich für mein Empfinden allerdings ein wenig im Pathos und im Mystischen. Die Geschichte ist, wie erwähnt nicht ganz rund, dabei aber sehr fantasievoll und unterhaltsam. Eigentlich. Insgesamt war meine Lesefreude doch etwas getrübt durch den Frust über den Schreibstil und die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, sowie die kleinen Ungereimtheiten in der Handlung und die doch recht offensichtliche Vorhersehbarkeit der Geschehnisse. Schade, ich ging voller Vorfreude an dieses Buch heran, aber das war es jetzt nicht so wirklich.

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Aufgrund des hübschen Äußeren und des sehr ansprechenden Klappentextes entschied ich mich für dieses Buch. Von der Autorin hatte ich bis dato kein Buch gelesen. Bevor ich zu meiner eigentlichen Bewertung komme, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um einen reinen Frauenroman handelt, bei dem mal sehr kurz in die Vergangenheit gereist wird. Elemente eines historischen Romans mit zwei Zeitebenen gibt es keine. Ich hatte nämlich einen ebensolchen Roman erwartet, aber dann nicht bekommen. In der Geschichte geht es um Svea, die mit ihrem Job und Freund Marc einfach nur zufrieden ist. Besser könnte das Leben kaum sein. Wirklich? Doch dann besucht sie mit ihrer besten Freundin einen Jahrmarkt und gewinnt dort die Rückführung in ein vergangenes Leben. Soll sie an dem Quatsch wirklich teilnehmen? Und vor allem: Was hat das eigentlich für Auswirkungen auf ihr Leben in der Gegenwart? Das Buch ist in vier Abschnitte untergliedert und ein personaler Erzähler führt uns durch das Geschehen. Svea ist als Protagonistin einfach ein Mädel mit dem Herzen am rechten Fleck. Sie war mir auf Anhieb sympathisch. Was ich nicht so ganz verstehen konnte war ihre Vernarrtheit in ihren dominanten Freund Marc, der mir nicht so recht gefallen wollte. Die Handlung spielt fast ausschließlich in der Gegenwart und beschäftigt sich mit esoterischen Elementen, wie eben auch der Rückführung in ein anderes, früheres Leben. Man merkt dem Buch stark an, dass die Autorin detailliert recherchiert hat, aber man muss schon etwas dafür übrig haben, um die Ereignisse dann auch gern zu lesen. Die Grundidee, dass das Schicksal das Leben lenkt und leitet hat mir gut gefallen. Auch der Gedanke, dass frühere Entscheidungen (von einem selbst oder den Vorfahren) einen Einfluss auf das eigene Leben haben, wirkte stimmig. Trotzdem fiel es mir recht schwer mich auf die Materie einzulassen, da ich nur an wissenschaftlich bewiesene Ereignisse/ Tatsachen glaube. Klar ist, dass die Autorin ohne Frage schreiben kann, denn sie hat mich mit ihrem Roman gut unterhalten, auch wenn das gewählte Thema nicht so meins war. Das Ende war mir persönlich etwas zu überzogen. Fazit: Leichte Frauenlektüre, die sich hervorragend für den Urlaub eignet. Aufgrund des Themas kann ich den Roman nur bedingt weiterempfehlen...

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