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Melissa Keil: Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt

Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30932-2

Erschienen: 13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt

Von: Bettina Rühmers aus Bad Salzdetfurth Datum : 01.10.2015

tinaskleinebuecherwelt.blogspot.de/

Klappentext:
Sam Kinnison ist ein Geek, und glücklich. Er liebt Horrorfilme, seine Nerd- Freunde, World of Warcraft – und solange Prinzessin Leia nicht höchstpersönlich in seinem Zimmer auftaucht, sind ihm Mädchen ziemlich egal. Dann trifft er Camilla. Camilla ist wunderschön, unglaublich nett und wird in seinem Leben absolut keine Rolle spielen, denkt Sam. Doch Camilla sieht das anders. Sie wäre gern die Hauptdarstellerin in Sams Leben. Und das führt nicht nur in Sams Drehbuch zu einigem Durcheinander, sondern stürzt die gesamte Clique in ungewohntes Chaos …

Zum Inhalt:
Sam ist ein Nerd. Er liebt Filme, vor allem Horrorfilme. In seiner Freizeit schreibt er am liebsten an seinen Drehbüchern, denn er möchte ein großer Drehbuchautor für Horrorfilme werden. Außerdem spielt er liebend gern Computerspiele, allen voran World of Warcraft. Sein Leben ist recht unspektakulär und er vermeidet es in der Schule aufzufallen. Zusammen mit seiner gleichgesinnten Clique zieht er sich lieber zurück, um nicht ständig schikaniert zu werden. Hin und wieder lässt sich dies aber nicht vermeiden. An Mädchen hat er kein Interesse, denn die würden ihn wohl nur von seinen liebsten Hobbys abhalten. Außerdem bezweifelt er, dass es Mädchen gibt, die an ihm Interesse hätten. Doch dann bekommen sie eine neue Mitschülerin.
Camilla ist unheimlich nett, sieht gut aus und sie spielt World of Warcraft. Sie ist die Tochter eines bekannten Musikkritikers und hat dadurch auch schon ein paar bekannte Berühmtheiten getroffen. Alles Eigenschaften, die sie bei den Mitschülern beliebt macht. Gegen jede Erwartung, spielt sie bald eine große Rolle im Leben der Nerd Clique und eine noch größere Rolle in Sams Leben und stürzt alles in ein ungewohntes Chaos.

Meine Meinung:
Mir fiel der Kinder- und Jugendroman zufällig in die Hände, als ich in der Buchhandlung stöberte. Durch das lustig gestaltete Cover war mein Interesse geweckt. Angetan vom Klappentext, las ich die ersten paar Seiten noch vor Ort und zog immer wieder die Blicke anderer Kunden auf mich, weil ich mir das laute Lachen beim Lesen einfach nicht verkneifen konnte. Schnell stand fest, dass ich das Buch haben muss.
Der Geschichte, die aus Sams Sicht geschrieben wird, mangelt es absolut nicht an Wortwitz und Sarkasmus. Zu lustig und wortgewandt „berichtet“ Sam von den täglichen Geschehnissen im Leben der Clique. Sam sprüht dabei nur so vor trockenem Humor. Die Sprache ist jugendlich und der Schreibstil flüssig gehalten.

Fazit:
Wer gern unterhaltsame und witzige Bücher mit außergewöhnlichen Charakteren liest, dem kann ich „Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt“ nur empfehlen. Mich hat Sam mit seinem trockenen Humor überzeugt.

Fantastisch nerdiger Lesespaß mit großem Unterhaltungswert

Von: Sandy/Nightingale Datum : 22.05.2015

nightingale-blog.net/

Der Plot
Sam Kinnison ist ein Geek, und das ist auch gut so. Er liebt Horrorfilme, seine Nerd- Freunde, World of Warcraft zu zocken – und solange Prinzessin Leia nicht höchstpersönlich in seinem Zimmer steht, sind ihm Mädchen einfach schnuppe. Doch dann tritt Camilla Carter in sein Leben. Sie ist wunderschön, wahnsinnig nett und bei allen beliebt. Camilla wird keine Rolle in seinem Leben spielen, denkt Sam. Doch die sieht das ganz anders. Sie taucht zum “Leidwesen” Sams plötzlich überall da auf, wo er ist. Das führt nicht nur zu Verwirrung in Sams durch kalkulierten Tagesabläufen, sondern stürzt seine gesamte Clique in ungewohntes Chaos…


Meine Meinung
Es gibt Bücher, die sind dazu prädestiniert in sie hinein zu kriechen. Das Debüt der australischen Autorin Melissa Keil mit dem klangvollen (und sehr laaaangen) deutschen Titel “Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt”, ist so ein Schatz.

Wann habe ich das letzte Mal so wortgewandte Situationskomik in einem Buch vorfinden können? Ich kann mich nicht erinnern. Melissa Keils Figuren sprühen nur so vor Leben und trockenem Humor. Protagonist Sam und seine Clique sind Streber. Ja, sie sind echte Waschlappen. Und sie sind stolz drauf. So tickt ihr Universum nun einmal. Und wer in ihre Umlaufbahn kommt, muss es einfach schlucken.

Sam Kinnison ist die Hauptfigur und angehender Drehbuchautor, am liebsten für Horrorfilme. Er und seine Freunde -Mike der homosexuelle Karate Champion, der überlaute schokisüchtige Adrian und die schüchterne Manga lesende Allison, stellen sich täglich dem High School Terror. Es herrscht Krieg zwischen ihnen und den gehirnlosen, beliebten “Arschnasen”. Doch dann kommt Camilla Carter an die Schule und die Karten werden neu gemischt. Sam ist gleichermaßen fasziniert und angewidert von den Entwicklungen, die sich vor seinen Augen abspielen.

Die Geschichte aus Sams Perspektive erzählt zu bekommen, empfand ich als erfrischend. Er ist ein nachdenklicher Typ, der unheimlich witzige und trockene Gedankengänge hat. Für ihn ist es ganz natürlich, dass er ein Nerd ist. Für Sam und seine Clique gab es nie etwas anderes. Sie wollten niemals woanders hinzu gehören. Die schrulligen Sprüche und das liebenswerte Geplänkel machen diese Truppe sehr authentisch. Gleichzeitig quält sich Sam aber mit dem Teenager-Dasein und wurde dadurch sehr nahbar. Mit zu erleben, wie er sich in Camilla verliebt und mit Händen und Füßen dagegen wehrt, war urkomisch und süß.

Apropos: Camilla, das Mädchen, welches alles in ein großes Chaos stürzt. Bei ihr habe ich befürchtet, dass sie mir auf die Nerven gehen könnte. Der Störenfried, der sich überall einmischt. Jeder liebt sie, egal ob die beliebten Schönheitsdeppen, der Schachclub oder das Ballkommitee. Aber nein, ich schloss sie, wie alle, zunehmends ins Herz.

An dem Debüt von Melissa Keil stimmte für mich alles. Der Erzählstil war wunderbar dicht und gespikt mit vielen amüsanten Metaphern. Zum Schluss wurde es zwar etwas sehr kitschig, aber auch das konnte ich leichten Herzens ignorieren.

Dieses Buch ist eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Fans der Serie THE BIG BANG THEORY, von STAR WARS und/oder DOCTOR WHO.


Fazit
Melissa Keils Debüt ist eine witzige und unglaublich liebenswerte Geschichte, mit sehr lebhaften und sympathischen Figuren. Dieses Buch ist der Beweis, dass aus der Rolle zu fallen, die schönsten Erfahrungen mit sich bringt. Kurzweiliger Lesespaß ist hier garantiert!

Eine unterhaltsame, nerdige Geschichte über die Freundschaft

Von: primeballerina Datum : 26.02.2015

primeballerina.wordpress.com

Der lange Buchtitel von Melissa Keils Debütroman, “Der Beweis, dass es ein Leben ausserhalb meines Zimmers gibt”, passt außerordentlich gut zum Inhalt des Jugendromans:

Sam liebt Filme, am meisten mag er jegliche Arten von Horrorgeschichten, schaut aber zu Recherchezwecken auch mal Tanzfilme und schreibt selbst Drehbücher. Desweiteren verkörpert er alles, was man von einem Nerd erwartet. Nerds sind auch seine besten Freunde Mike, Adrian, Justin und, als einziges Mädchen der Gruppe, Allison. Ihr Leben besteht daraus, in der Schule allen anderen aus dem Weg zu gehen, um nicht schikaniert zu werden, und in ihrer Freizeit miteinander Filme zu schauen oder Computerspiele spielen.

Eines Tages jedoch kommt Camilla als neue Mitschülerin in Sams Klasse und auf irgendeine Art und Weise – Sam weiß selbst nicht, wie das geschehen konnte, wird sie immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil der Nerdclique. Und mit der Zeit stellt Sam fest, dass es durchaus ein Leben außerhalb seines Zimmers gibt.

Als ich in den Vorschauen des Verlags blätterte, klang die Inhaltsbeschreibung dieser Geschichte so vielversprechend – unterhaltsam, ein wenig geeky und nerdy, eine Prise Romantik – also genau meine Wellenlänge. Und tatsächlich hält der Inhalt genau das, was er verspricht. Sam und seine Freunde erinnerten mich teilweise wirklich an die Clique um Leonard aus der Serie The Big Bang Theory - nur eben in der Highschool. Gerade weil sie so anders sind als ihre Mitschüler, erscheinen sie als unheimlich sympathische Charaktere. Zumal sie das, was sie am liebsten tun, auch wirklich tun, ganz egal ob es jemandem gefällt oder es gerade nicht unbedingt “in” ist. Desweiteren verbindet sie alle eine tiefe Freundschaft und Unbesorgtheit, wie sie es beispielsweise ohne jeglichen Gedanken akzeptieren, als ihr Freund Mike sich als schwul outet. Für Sam und Co. ändert sich daran gar nichts. Diese pure Reinheit machte mir die Freunde so sympathisch. Durch die Anwesenheit von Camilla ergeben sich dann viele lustige Situationen, da die Jungs ja doch eher unbeholfen sind, was den Umgang mit Mädchen angeht. Auch wenn sie mit Allison ja eigentlich immer eines bei sich haben.

Zur unterhaltsamen Atmosphäre im Buch tragen auch die passenden und witzigen Kapitelüberschriften bei, genauso wie zahlreiche Harry-Potter-, Doctor-Who- und Star Wars/Trek – Anspielungen. Wer also tatsächlich auf so nerdige Geschichten steht, wird hiermit ganz bestimmt seinen Spaß haben.

Den einzigen, winzigen Kritikpunkt gilt lediglich dem Umstand, dass mir der Anfang der Geschichte ein wenig zu langatmig erschien – deswegen gibt es einen kleinen Stern-/Ballerinaabzug dafür, der mich aber nicht davon abhält, Melissa Keils Debütroman als sehr gelungen zu bezeichnen.

“Der Beweis, dass es ein Leben ausserhalb meines Zimmers gibt” ist ein überaus lesenswertes und unterhaltsames Debüt von Melissa Keil – ein Buch über Freundschaft und insbesondere für Nerd-Liebhaber ein Muss!

Ein Buch welches in jede Schule gehört!

Von: Giuliana Deutschmann aus Sinzig Datum : 09.10.2014

Buchhandlung: Briel's Hobbywelten GmbH

Dieses Buch habe ich innerhalb von 1 Tag durchgelesen, innerhalb von 4 Wochen 6 Mal gelesen und es lässt mich nicht mehr los! Es fängt an als lockeres, lustiges und "normales" Jugendbuch. Ein paar Jugendliche die gemobbt werden: Tausend mal gelesen.
Autoren die versuchen realistische Nerds zu beschreiben: Nie gelungen
Doch nun DAS! Mit jeder Seite verliebt man sich mehr in die Charaktere und die Witze, Anspielungen und Zitate. Nach einer halben Stunde schaut man auf und merkt, da steckt mehr hinter. Man liest und liest immer weiter und entdeckt die Tiefe und hört doch nicht auf zu lachen und mitzufiebern. Wenn dieses Buch in jeder 7-8 Klasse gelesen würde, ginge es einigen Schülern wesentlich besser!
Ein reisengroßes Lob an die Autorin und ein großes Dankeschön an den Verlag.