Leserstimmen zu
Bedingungslos

M. Leighton

Addicted to You (3)

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Taschenbuch
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Das Buch in drei Worten? Aufschlussreich, spannend, machohaft. Wie ist das Cover? Das Cover unterscheidet sich von seiner Aufmachung nicht von den beiden Vorgängern. Wieder ist ein Paar zu sehen, das einen intimen Moment teilt. Jedoch hat sich die Rahmenfarbe erneut verändert und ist im Abschlussband der Trilogie grün. Wie war die Handlung? Der dritte Band nimmt die Handlungsstränge aus den Vorgängerbänden auf, fügt sie zusammen und löst die Geschichte schließlich plausibel auf. Vor allem die Gerichtsverhandlung hat mir gut gefallen, da sie sich von dem untergrundmäßigen, kriminellen Gehabe absetzt, das zwischenzeitlich propagiert wurde. Anders als bei den ersten beiden Bänden stehen nicht Olivia und Cash im Fokus, sondern Marissa und Nash. Dies fand ich sowohl gut als auch schade. Schade, da ich mich an Olivia und Cash gewöhnt hatte, schön, da auch zwei anderen wichtigen Figuren die Möglichkeit gegeben wurde, mich von ihnen zu überzeugen. Wie waren die Figuren? Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Nash so meine Probleme habe. Er ist mir zu hart, zu kämpferisch, zu gewollt machomäßig. Natürlich ist seine Vergangenheit hart, aber das heißt nicht, dass man ein Arschloch sein darf. Und seine zwischenzeitlichen Benimmkurse aus der Vergangenheit passten so überhaupt nicht ins Bild. Immerhin legt er seine möchtegern-harte Haltung im Laufe des Romans ab, die ohnehin nicht zu ihm passte. Marissa hingegen konnte mich mehr von sich überzeugen. Ich konnte sie nicht auf Anhieb und auch nicht in jeder Situation so gut leiden wie Olivia, aber sie hat sich merklich verändert. Kein Wunder, nach dem was ihr passiert ist. Einige Situationen konnte ich nur kopfschüttelnd lesen – ich denke da an eine gewisse Badezimmerszene – in der sie sich meiner Meinung nach gut und gerne hätte verteidigen können. Da war Nash einfach skrupellos und das gefiel mir gar nicht. Wie war der Schreibstil? Zum Schreibstil kann ich gar nicht so viel mehr sagen, als bisher schon. Einen minimalen Unterschied merkt man zwischen den beiden Männern schon: Während Cash auch in Gedanken schimpft und entsprechende Ausdrücke benutzt – um so den ursprünglich „wilderen“ der beiden Brüder zu vertreten – hält Nash sich ab einem gewissen Zeitpunkt aufgrund seiner Erziehung zurück – der „liebe“ Bruder. Was war gut? Ich fand es gut, dass dieser Band ab circa der Hälfte weg vom organisierten Verbrechen kommt. Ich mochte die Onemanarmy nicht, die Cash, Nash und einer ihrer Freunde darstellten nicht. Es wirkte einfach zu unrealistisch, zu gestellt. Aber hey, es ist ein Buch! Gut gefallen hat mir auch, dass man die Entwicklung aller Figuren erkennen kann. Aus den ultraharten Kerlen werden verschmuste, aber dennoch harte Männer. Ich bin romantisch veranlagt und liebe happy Ends. Ich gebe es ja zu! Was war nicht so gut? Es gab einige Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben. Die Betonung auf männliche Härte und Stärke habe ich bereits erwähnt. Darüber kann ich noch schmunzeln. Was mich jedoch aufregte, was Nashs gelegentliches Verhalten Marissa gegenüber. Dieses typisch machohafte, das ein Kerl eine Frau benutzen kann. Ich mag das nicht. Gegenseitiger Respekt ist mir absolut wichtig und den kann man jedem entgegenbringen, auch wenn man nur einen Onenightstand will! Gibt es etwas Außergewöhnliches? Auf die Zwillingsthematik bin ich in den letzten beiden Rezensionen bereits zur Genüge eingegangen. Kann ich das Buch weiterempfehlen? Das kann ich auf jeden Fall. Wer spannende Romane des Erotikgenre mag, ohne übertriebene und zu haarsträubende Sexszenen zu lesen, der ist mit dieser Trilogie gut beraten. Man sollte über die einen oder anderen Stereotypen hinwegsehen können, die sich zwischenzeitlich einschleichen. Kann man das, hat man eine Reihe, die einen zum Lachen bringt und einige gute Szenen bietet, in denen man die Bücher nicht weglegen möchte. Auch eine glaubwürdige Charakter- und Plotentwicklung wird einem geliefert. Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von „Addicted to you – Bedingungslos“.

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Marissa fühlt sich aus ihrer Welt gerissen. Sie merkt das ihre Welt nur auf Oberflächlichkeiten passiert. Dann trifft Sie den echten Nash und er gibt ihr das Gefühl von Sicherheit. Obwohl er ein gefährlicher Mann ist. Er ist ein Mann mit sieben Siegeln und sie fühlt sich magisch vom ihm angezogen. Die Geschichte von Nash und Cash näher sich dem Ende. Doch im letzten Teil geht es nicht um Olivia und Cash sondern um Nash und Marissa. Die beiden bekommen nur 1 Band. Nash´s Wut kommt super herüber und Marissa wandeln wird auch wunderschön und real beschrieben. Die erotischen Szenen sind sehr leidenschaftlich. Die Spannung geht durch jede einzelne Seite, denn schaffen wir es endlich die Verbrecher aus dem Verkehr zu ziehen, dass alle ein sicheres Leben führen können. Man ist gefesselt an das Buch, da die Hoffnung für ein Happy End immer noch besteht. Obwohl es Nash einem immer wieder kaputt machen will. Ein gelungener Abschluss der Reihe.

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Klappentext Der fulminante Höhepunkt der Trilogie: In »Bedingungslos« werden die Karten noch einmal neu gemischt. Olivia Townsends reiche Cousine Marissa hat alles, was man sich nur wünschen kann – sie hat ihren Traumjob gefunden, der sie erfüllt, führt ein Leben voll Glanz und Glamour und ist überall beliebt. Zumindest bei allen, deren Freundschaft für Geld zu kaufen ist. Doch eines Tages gerät Marissas heile Welt durch eine Verwechslung aus den Fugen und sie landet schließlich in den Armen des heißesten, aber auch gefährlichsten Mannes, der ihr je begegnet ist. Er ist für Marissa ein Buch mit sieben Siegeln; gleichzeitig fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und kann ihm einfach nicht widerstehen: Der leidenschaftliche Rausch macht sie blind, und sie kann nicht entkommen – vielleicht nicht einmal überleben... Meine Meinung Der dritte und letzte Teil der “Addicted to you”-Serie erzählt die Geschichte von Nash und Marissa. Marissa hat eine traumatische Entführung hinter sich und sucht Schutz bei Nash.Nash dagegen hat als vorderstes Ziel Rache für den Mord an seiner Mutter und der verlorenen Zeit, in der er sich verstecken musste. Marissa weckt Gefühle in ihm, die ihn wünschen lassen, ein besserer Mensch zu sein, als er ist.Marissa dagegen muss feststellen, dass Glanz und Glamour nicht alles im Leben sind und beginnt, sich und ihr Umfeld zu hinterfragen. Marissa, die ich zu Beginn der Reihe doch eher weniger gemocht habe, hatte es mit Abschluss des zweiten Bandes geschafft, dass sie mir als Charakter gefällt, denn sie hatte sich durch das Erlebte zum Positiven weiterentwickelt. Sie fühlt sich von Anfang an von Nash angezogen, da er ganz anders ist als alle Männer mit denen sie bisher zu tun hatte. Doch dieser macht von Beginn an klar, dass er an keiner Beziehung mit ihr interessiert ist, aber gegen ein bisschen Spaß nicht abgeneigt wäre, da er eh nicht vorhat sesshaft zu werden. Allgemein finde ich doch, dass Nash ein ziemlich nerviger Charakter ist, der in seinen Gedanken, meiner Meinung nach oft übertreibt. Michelle Leighton überzeugt erneut durch einen jugendlichen und frischen Schreibstil. Auch hier sind die Kapitel wieder relativ kurz gehaltenen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Marissa und Nash. Interessanterweise habe ich beim Lesen nun ganz häufig Schwierigkeiten gehabt, die beiden Zwillingsbrüder zu unterscheiden. Besonders verstärkt wurde das ganze natürlich durch das situationsabhängige Aufrechterhalten des „Versteckspiels“, wie beispielsweise auf der Party von Marissas Vater. Fazit Das Buch hat mich an sich wirklich wieder gut gefallen und auch die Story der anderen beiden hat mich überzeugt. Doch leider bin ich oft durcheinander gekommen, wie ich schon oben erwähnt haben, was oft meinen Lesefluss gestört hat. Dies ist jedoch auch mein einziger Kritikpunkt

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Mein erster Eindruck war erstmal ernüchternd, weil ich dachte es würde mit Cash und Olivia weitergehen, aber es ging mit Nash und Marissa weiter. Erstmal war das gewöhnungsbedürftig, da Nash und Cash zwar Zwillinge sind, sich aber von ihrem Gedankengang stark unterscheiden. Im Laufe des Buches macht er eine große Kehrwende durch. Das fand ich richtig gut getroffen. Man merkte richtig wie er sich verändert hat (sieht man ja auch an der Eigenzensur). Aber auch Marissa zeigt echte Veränderungen. Mir persönlich hat ja in diesem Teil besonders gefallen, dass kriminelle Teil der ganzen Sache viel stärker heraus kam. Man hat die Bratva erstmal richtig kennengelernt und auch Nashs Geschichte kam nicht zu kurz. Seine Machenschaften, während eher ja eigentlich für Tod gehalten wurde, hat die Autoron echt genial eingebaut. Nach und nach erfährt man seine gesamte Geschichte. Dieser Teil war für mich bis jetzt der Beste der Trilogie. Daher bekommt das Buch von mir 5 Sterne +.

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„Der Gedanke daran, dass er mich aus der Ferne beobachtet hat, ohne dass ich davon auch nur eine Ahnung hatte, ist irgendwie gruselig und aufregend zu gleich. Obwohl natürlich keine voyeuristische Neigung dahinter steckte, hat es dennoch etwas Grenzüberschreitendes, Aber ich muss zugeben, dass es mich gar nicht so sehr stört. Eigentlich sehne ich mich sogar danach, dass er mir zu nah kommt. Ich sehne mich nach allem, was er repräsentiert. Er ist wie eine Rebellion. Wie Freiheit. Vielleicht ein bisschen wie eine Rettung. Bis vor Kurzem wusste ich nur noch nicht, dass ich gerettet werden muss“ ACHTUNG Spoiler! Ja normalerweise versuche ich euch nie zu spoilern, aber da es der dritte Teil der Reihe ist und in den beiden Teilen davor so viel passiert ist, geht es nicht anders! Also für alle, die Teil eins und zweit noch nicht kennen - nicht weiterlesen!! Titel: Addicted to you – Bedingungslos Autor: M. Leighton Preis: 8,99 € Verlag: Heyne Seiten: 365 Seiten Die erste was auffällt ist, dass wir nicht mehr von Olivia und Cash begleitet werden, sondern die Autorin den dritten Teil abwechselnd aus der Sicht von Marissa und Nash schreibt. Der Schreibstil der Autorin bleibt dabei genau so flüssig, wie in den beiden Vorgängern. Ich hatte Anfangs Schwierigkeiten wieder in die Geschichte reinzukommen. Es geht zwar direkt dort weiter, wo Band zwei aufhört, jedoch war es für mich eine große Umstellung von Olivia zu Marissa. Ich hab Marissa im ersten Teil nicht sonderlich gemocht, sie war ein verzogenes Mädchen, welches auf Gefühle nichts gibt. Natürlich hab ich bereits in dem zweiten Teil eine positive Veränderung bei ihr gemerkt, aber sonderlich überzeugt war ich noch nicht. Marissa gibt sich aber von der ersten Seite an Mühe und es war schön zusehen, wie sie sich verändert will – wie sie ein besserer Mensch werden will! Nash mochte ich eigentlich von Anfang an. Ein harter Kerl, der von der Vergangenheit geprägt wurde. Und genau das, war dann irgendwann ein Problem für mich. Ich konnte ihn oft verstehen, ich konnte seine Rachsucht verstehen, aber ich fand es irgendwann nur noch übertrieben. Außerdem kam ich mit diesem „ ich brauche sie – ich darf sie nicht brauchen“ nicht zu recht. Die „Spannung“ bleibt jedoch konsequent. Man möchte natürlich wissen, ob Nash lernt Gefühle zuzulassen, ob er seine Vergangenheit loslassen kann und seine Ruhe findet. Man möchte wissen ob Marissa ein besserer Mensch wird, ob sie es tatsächlich schafft – ob sie stark genug dafür ist. Sie fragt sich genau das auch die ganze Zeit und irgendwann wurde es dann teilweise doch nervig. Ich wollte auch die ganze Zeit unbedingt wissen, was mit dem Vater von Nash & Chash passiert. Also liest man es, auch wenn ich ständig das Gefühl hatte, es ist alles etwas zu krass dargestellt. Die erotischen Momente kommen wie in den beiden Vorgängern nicht zu kurz und am Schluss wird es tatsächlich noch etwas romantisch.. Schön fand ich es auch, dass Olivia und Cash weiterhin eine Rolle gespielt haben, alles andere hätte natürlich wenig Sinn gemacht.. Alles im Einem war der Abschluss der Reihe „O.K“. Ich hab mir wirklich etwas mehr erhofft und war teilweise von den Protagonisten genervt – ich fand Olivia und Cash einfach besser. Trotzdem finde ich die Idee, die hinter der Story steckt, immer noch unglaublich interessant, auch wenn sie mir etwas zu übertrieben umgesetzt wurde. Ich gebe ❄❄❄,75 von 5!

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Gelungener Abschluss

Von: Christl

09.06.2015

Kurzbeschreibung: Olivia Townsends reiche Cousine Marissa hat alles, was man sich nur wünschen kann – sie hat ihren Traumjob gefunden, der sie erfüllt, führt ein Leben voll Glanz und Glamour und ist überall beliebt. Zumindest bei allen, deren Freundschaft für Geld zu kaufen ist. Doch eines Tages gerät Marissas heile Welt durch eine Verwechslung aus den Fugen und sie landet schließlich in den Armen des heißesten, aber auch gefährlichsten Mannes, der ihr je begegnet ist. Er ist für Marissa ein Buch mit sieben Siegeln; gleichzeitig fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und kann ihm einfach nicht widerstehen: Der leidenschaftliche Rausch macht sie blind, und sie kann nicht entkommen – vielleicht nicht einmal überleben ... Addicted to You 1. Atemlos (Down to You) 2. Schwerelos (Up to Me) 3. Bedingungslos (Everything for Us) Meine Meinung: Wirklich ein gelungener Abschluss dieser Reihe. Was mir hier auch sehr gefallen hat ist die Tatsache das man mehr von Marissa und Nash erfährt. Im Grunde ist dieses Buch auch nur um die zwei gebaut. Der Wechsel zwischen den beiden gefiel mir auch sehr gut. Was ich sehr verwirrend fand ist das es trotzdem immer wieder Fehler gab bei den Namen NASH und CASH. Tja, da find ich ist die Autorin selber schuld.. haha . Aber es war doch oft sehr verwirrend, weil man auch manchmal nicht wusste "Meint sie jetzt wirklich Nash oder doch Cash?" . zu 99% weiss man es aber :) Ich muss ja sagen das mir Marissa nicht wirklich Sympathisch war, das ändert sich in diesem Band aber. Ich finde die Geschichte von ihr und Nash wirklich schön. Es ist ein ewiges auf und ab. Mit den zwei wird es nie richtig langweilig. Und das ENDE. Oh Gott Leute. ... Gut, ich sag schon nichts :) Ich kann nur sagen, alle die Band 1-2 gelesen haben MÜSSEN diesen Band lesen. (Auch wenn ein paar unter euch sind die Nash und Marissa nicht soo viel ab können) Cover: Cover passt, wie immer bei M. Leighton, perfekt zu den anderen. :) Fazit: Ein wirklich gelungener Abschluss dieser Trilogie :) Und der Schluss gefiel mir wirklich wirklich gut. Ich bin froh diesen Band gelesen zu haben, anfangs war ich ja nicht so begeistert, da ich Marissa wirklich nicht mochte. Aber ich wurde eines besseren belehrt. M. Leighton hat es wieder geschafft mich zu faszinieren:) Verdiente 5 Masken/sterne für den Abschluss dieser Trilogie

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Der letzte Teil der Addicted to you - Reihe ist noch einmal ganz anders als seine Vorgänger. Waren bisher Olivia und Cash die Hauptpersonen, sind es nun Marissa und Nash. Das hatte sowohl gute als auch negative Seiten. Die Entwicklung von Marissa nach ihrer Entführung wird gleich am Anfang weiter untermauert. Konnte man am Ende von Schwerelos noch nicht glauben, dass sie sich wirklich geändert hat, so wird man hier eines besseren belehrt. Denn Marissa gesteht sich eigentlich das ganze Buch über ein, wie arrogant und oberflächlich sie sich in der Vergangenheit verhalten hat und wie sehr sie vor allem Materielles über alles andere gestellt hat. Zitat: Es ist mir eigentlich nicht wichtig, was er von mir hält, aber es trifft mich doch, dass andere eine derart schlechte Meinung von mir haben. War ich wirklich so ein Miststück? Ich fand es sehr gut, wie das immer wieder - wenn auch Gottseidank nicht übertrieben oft, sondern dosiert - aufgegriffen wurde. Man hatte wirklich das Gefühl, als sei sie plötzlich wach gerüttelt worden und sieht die Welt und sich selbst mit anderen Augen. Einzig und allen dass sie Olivia auf eine sehr hohe Stufe stellt und wie eine Heilige behandelt, weil sie ihr gegenüber so viel gut zu machen hat, war leicht überzogen. Zitat: Und es fühlt sich gut an, mich vor meinem bisherigen Leben und den Menschen zu verstecken, die darin seit Jahren eine große Rolle spielen. Fast wünsche ich mir, alles Alte loszuwerden und Neues zu suchen. Und das ist wirklich das Seltsamste von allem. [...] Vielleicht ist das die neue Marissa. Und vielleicht will ich die alte Marissa einfach loswerden und ganz in die neue schlüpfen. Doch auch Nash hat an seiner Vergangenheit zu knabbern. Man erfährt hier einiges über die Jahre, die er versteckt auf einem Schmuggelschiff leben musste - und die sind wirklich nicht schön. Teilweise sogar recht grausam. Kein Wunder also, dass er ziemlich verbittert und wütend auf die ganze Welt ist. Diesen mehr oder weniger unterschwelligen Zorn, der ihn zeitweise zu beherrschen scheint, merkt man auch vor allem anfangs immer in seinem Tun und Handeln. Die Verlorenheit, die er spürt, verbindet ihn mit Marissa. Auch sie hat ein für sie drastisches Ereignis in Form ihrer Entführung und den damit zusammenhängenden Todesängsten durchleben müssen. Und langsam beginnt er durch und mit ihr sich zu öffnen. Zitat: Ich bin lange fort gewesen - fort von der Zivilisation, die ich einmal gekannt habe, fort von einem liebevollen Zuhause und dem Leben, wie ich es damals gehabt habe. Ich habe gelernt, nichts zu vermissen. Bis jetzt. Und auch Marissa sieht in Nash mehr als er selbst denkt. Die beiden geben sich ohne es erst zu wissen Kraft und treiben sich gegenseitig an, um ein besserer Mensch zu werden. Besonders gut hat es mir gefallen, dass bei beiden eine sichtliche Entwicklung zu sehen war. Bei Marissa begann diese ja bereits in Schwerelos, führte aber in Bedingungslos weiter. Sie wird stärker, setzt sich durch und auch einiges aufs Spiel. Doch auch Nash wandelt sich. Zitat: Er ist wie eine Rebellion. Wie Freiheit. Vielleicht ein bisschen wie eine Rettung. Bis vor Kurzem wusste ich nur noch nicht, dass ich gerettet werden muss. Wie ihr seht, habe ich mir sehr viele Stellen im Buch markiert, die mir besonders gut gefallen haben und die die angesprochene Wandlung der beiden zeigen. Leider war das dann auch schon der gröbste Inhalt des Buches, denn im Mittelpunkt stehen mittlerweile nicht mehr die Bedrohung der Mafia, sondern eher die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass es sich nur um die Beiden dreht und wie eher die Mafia die Randrolle eingenommen hat um immer mal wieder einen Anstupser zu geben, dass die beiden sich näher kommen oder offener werden können. So überdenkt Nash seit er Marissa kennt sein Handeln und handelt anders als der alte Nash, um ein besserer Mensch für sie zu sein. Man kann also sagen, dass das Buch im Grunde die Entwicklung von Marissa und Nash beschreibt, verpackt in eine Romanze mit gewohnten Erotikszenen zwischen den beiden und mit der ständigen Bedrohung der Mafia, die in Bedingungslos gar nicht mehr so bedrohlich war. Es war zwar schön und angenehm zu lesen, denn ich lese sehr gerne von solchen Charakterwandlungen, vor allem wenn sie glaubhaft beschrieben sind, allerdings denke ich, dass der Fokus nicht ganz korrekt gelegt wurde. War in Schwerelos noch alles spannend und irgendwie thrillermäßig, ist das im letzten Band fast völlig verschwunden, ja ich würde sogar fast behaupten langweilig geworden. Schade eigentlich. Es gab nicht mal irgendwelche Hindernisse für die Gruppe, sondern alles lief ganz wie geplant und ruhig ab. Das war zu einfach, denn schließlich hat es Jahre gedauert bis die Sache überhaupt ins Rollen kam. Auch dem Perspektivenwechsel stand ich am Anfang recht skeptisch gegenüber, da ich lieber noch mehr von Cash und Olivia lesen wollte, aber wenn man weiß, wo die Autorin hin wollte (nämlich zu diesen Charakterentwicklungen) war es nachvollziehbar und schließlich doch gut, denn eigentlich war die Geschichte der beiden ja mit Schwerelos bereits nahezu abgeschlossen. Apropos Cash und Nash. Ich hatte zeitweise das Gefühl, dass die Autorin selbst irgendwie keine Lust mehr auf ihr Buch hat oder von ihren eigenen Namen ganz konfus wurde. Mir ist es nämlich geschätzt mindestens 5x aufgefallen, dass sie die Namen der Zwillinge vertauscht hatte. So hatte Cash beispielsweise Marissa lüstern angesehen, obwohl dieser eigentlich mit Olivia gleichzeitig im Bett lag. Tja... bei solchen Namen... ;-) Insgesamt empfand ich Bedingungslos als schönen Abschluss, der aber eher dahin plätscherte als wie sein Vorgänger spannend zu sein. Die Entwicklungen der Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, allerdings lag mir der Fokus meiner Meinung nach zu sehr auf der Romanze als der Geschichte mit der Mafia. Deswegen gibt es von mir 3,5 - aufgerundet 4 - Pandas.

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Wer teil 1 und 2 nicht kennt, es besteht Spoilergefahr! Bewertung Vielen Dank an das Bloggerportal vom Randhouse-Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte. Die ersten beiden Bücher dieser Reihe habe ich regelrecht verschlungen, doch dieses Buch. Ich muss ehrlich gestehen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der Schreibstil ist nach wie vor total klasse und man findet sich auch sehr schnell wieder in die Geschichte rein, doch wurde ich nicht richtig Freund davon, dass wir hier plötzlich nicht mehr von Olivia und Cash reden, sondern von Marissa und Nash. Ich will die Geschichte ja nicht runter putzen oder das Buch, aber ich finde das hat die Trilogie etwas zusammen brechen lassen. Denn eigentlich haben Cash und Olivia ein riesen Problem, nämlich die russische Mafia und das die meist tödlich endet, wissen wahrscheinlich die Meisten. Doch plötzlich geht die Geschichte bei Marissa und Nash weiter und die Geschichte rückt total in den Hintergrund. Ich habe eher das Gefühl das ich ein Déjà-vu gelesen habe, denn irgendwie hat diese Geschichte riesengroße Ähnlichkeit mit der Geschichte von Olivia und Cash. Für mich also nichts Neues, außer das sich die Namen geändert haben. Richtig spannend ist es auch nicht mehr geworden, bzw. wollte sich die Spannung bei mir nicht aufbauen. Ich meine, wenn man in richtige böse Kreise gelangt ist, dass ist es mit einem “Du, Du” nicht erledigt, doch so kam die Geschichte bei mir an, dabei hatte sich der Vater mit Zwillingen mit der Mafia angelegt und die würden nicht mal mit der Wimpern zucken, wenn sie jemanden erschießen. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ihr merkt, mir fällt es etwas schwer dieser Geschichte was abzugewinnen, dabei ist sie nicht schlecht, nur in meinen Augen eine Wiederholung des ersten Buches, außer das wir nun mitbekommen, wie sich Marissa ändert, als sie den Entführern entkommen konnte. Die Veränderung ist zwar da, aber sie kommt nicht 100% durch, immer nur ein bisschen. Des weiteren hat mich wahnsinnig gestört, dass teilweise die Namen Cash und Nash verwechselt wurden. Nash musste Cash in der Öffentlichkeit spielen, weil Cash Nash war, das habe ich ja noch verstanden, aber wenn Marissa und Nash alleine waren, wieso nannte sie immer Cash? Mich als Bruder hätte das mal linde gesagt angekotzt. Ich muss sagen, ich bin eigentlich enttäuscht von diesem Band. Die Story fing so toll an und mit dem Wechsel der Charaktere hat Michelle Leighton sich keinen gefallen getan. Cash war kein Bad Boy mehr, eher ein Weichspülboy, fand ich auch nicht wirklich toll… Die Trilogie hat sehr stark und klasse angefangen, dass Ende hat es leider nicht raus gehauen. Die Trilogie endet eher schwach. Fazit Ich bin etwas enttäuscht von diesem Teil und ich habe mir es nicht leicht gemacht die Bewertung zu geben. Der Schreibstil ist nach wie vor toll, aber die Geschichte und die Namensverwechslungen sind nicht gerade hilfreich, wenn man eh schon ein wenig frustig darüber ist, das man nicht mehr wirklich am Leben von Cash & Olivia teilnehmen kann. Meine Tendenz geht daher zu 3 Sterne, da ich es dennoch zu Ende gelesen habe. Starker Start, schwaches Ende. Schade.

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