Leserstimmen zu
Ach wie gut, dass niemand weiß

Alexa Hennig von Lange

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Mit "Ach wie gut, dass niemand weiß", habe ich seit langem mal wieder einen normalen Roman ohne jegliche Phantastik gelesen. Vom Cover war ich sofort verzaubert und der Klappentext klang vielversprechend. Der Schreibstil war okay, gut, nicht schlecht aber auch nicht herausragend. Das brauchte die Geschichte allerdings auch nicht. Es wurde aus Sinas Sicht erzählt und alles andere hätte ich gestelzt oder gestellt gefunden. Die Autorin hat ihr Hauptaugenmerk definitiv auf das Innenleben der Protagonistin gelegt, nach den ersten paar Seiten habe ich die Welt durch Sinas Augen gesehen. Das Buch lebt nicht durch eine wunderbar ausgearbeitete Welt, oder ausgeschmückte Beschreibungen. Die tragische Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah lebt von dem Gefühl, sei es offenkundig oder zwischen den Zeilen. Die Handlung an sich schreitet sehr schnell voran. Anfangs warb ich davon eher verwirrt. Für mich war Sinas Verhalten unglaubwürdig, doch mit der Zeit wurde es immer plausibler, von daher.. Ein rasanter Einstieg, der nicht vollständig optimal gewählt, aber nach hinten gut aufgelöst wurde. Was der Glaubwürdigkeit der Protagonistin auch einen kleinen Knacks verpasst hat, war die Tatsache, dass sie relativ abrupt merkt, dass ihr gesamtes bisheriges Leben nicht das ist, das sie führen möchte. Sie ist nicht glücklich damit, doch war sie es im Vorfeld? Ein paar mehr Rückbezüge zu diversen Situationen in denen Sina etwas bereits in der Vergangenheit in Frage stellt hätten mir sehr gut gefallen. Sina und Noah als Protagonisten sind das beste Beispiel für das Sprichwort "Gegensätze ziehen sich an". Die behütete Sina, deren Leben in aller Sicherheit dahin dümpelt. Im Schein ihrer Eltern kam ihr das meiste bisher zugeflogen. Noah auf der anderen Seite hatte schon bei der Geburt Pech. Er wächst auf der falschen Seite des Kanals auf, sieht sich schon von Kindesbeinen an mit Problemen konfrontiert, die er sich nicht aufgebürdet hat. Nicht alle Menschen sind von Grund auf böse oder schlecht, äußere Einflüsse spielen eine große Rolle. Von Alexa Hennig von Lange hat einen Weckruf an alle in Form ihres liebenswerten Protagonisten Noah niedergeschrieben. Hier prallen definitiv zwei Welten aufeinander, doch wenn die Chemie stimmt, dann spielen andere Faktoren keine Rolle mehr. Der Titel kommt zwar von dem Märchen Rumpelstieltzchen, die Storyline jedoch von Romeo und Julia. Ein modernes Märchen, das die Kluft verschiedener Bevölkerungsschichten überbrückt und mit viel viel Gefühl aufwartet. An der ein oder anderen Stelle war es nicht ganz optimal gelöst, daher vergebe ich vier von fünf Klecksen, bin aber hellauf begeistert, wie sehr mich dieses Buch packen konnte!

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Sina kommt aus einer gehobenen Familie und hat alles was sie sich wünschen kann. Sie führt ein schönes Leben, bis ihr Freund Jean per Sms mit ihr Schluss macht, weil er sie betrogen hat. Der Leser ist direkt mitten im Geschehen, was mir persönlich sehr gefallen hat, weil so direkt von Anfang an Spannung aufgebaut wird. Klappentext und Titel deuteten auf eine verbotene Liebesgeschichte hin und genau darum geht es auch in dem Buch. Die Liebesgeschichte zwischen Noah und Sina hat mich sehr an die Geschichte von Romeo und Julia erinnert. Diese Liebe ist emotional und tragisch., wurde aber dennoch einfach sehr süß und schön beschrieben. Sie bezieht sich auf die kleinen Dinge des Lebens, die einen glücklich machen "Ach wie gut, dass niemand weiß" thematisiert nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah, sondern auch Familie und Freunde und zeigt somit, dass man einfach nur zufrieden mit dem Leben sein sollte, wenn man Familie, einen Partner und tolle Freunde hat. Bei der Protagonistin Sina hat Alexa Henning von Lange einen ganz tollen Charakter geschaffen. Sina befindet sich in einer Zwickmühle und weiß oft nicht wie sie handeln soll, aber genau das hat sie so authentisch wirken lassen. Ich konnte ihre Gefühle immer nachvollziehen und mich gut in Sina hineinversetzen. Obwohl man Noah immer nur Stück für Stück kennenlernt ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist auf die schiefen Bahn geraten, doch seine Gefühle für Sina ändern alles. Von Anfang an merkt man sehr, dass er Sina sehr liebt und um jeden Preis beschützen will. Die Nebencharaktere kommen meiner Meinung nach auch nicht zu kurz. Sinas Eltern sind typische Klischeeeltern aus einer gehobenen Familie. Sie kümmern sich nur um materielle Dinge. Im Kontrast dazu steht Franzi, Sinas Schwester. Sie ist die Rebellin in dem Haus uns hilft Sina gerne. Die Spannung in dem Buch lies mich ehrlich gesagt nicht bremsen. Ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht und so entwickelte sich das Buch zu einem echten Page-Turner. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Geschichte lies sich sehr flüssig und schnell lesen und trug neben der Spannung auch viel dabei, dass dieses Buch ein Page-Turner ist. Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Fazit: Mit "Ach wie gut, dass niemand weiß" hat Alexa Henning von Lange eine spannende Geschichte über Liebe, Freundschaft und die Familie geschrieben. Wer Lust auf eine Geschichte mit mehr Tiefgang hat, sollte das Buch unbedingt lesen.

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Die 17-jährige Sina ist am Boden zerstört, denn Jean hat mit ihr Schluss gemacht und das auch noch über Facebook! Dabei waren sie doch das Traumpaar der Schule, doch das ist nun alles, nach immerhin einem Jahr und drei Monaten, Vergangenheit. Sina zieht sich immer mehr zurück, zu sehr leidet sie unter der Trennung, zumal Jean sie auch noch betrogen hat! Ihre besten Freundinnen Juno, Nana und Lil wollen sie auf andere Gedanken bringen und beschließen, sie kurzerhand zu ihrem Glück in Form eines ausgelassenen Abends zu zwingen. Wie immer startet der Abend, wie viele zuvor, bei KFC. Sina hat keine Lust, dort zu Essen, zumal sie in ihren Gammelklamotten unterwegs ist und so beschließt sie, im Auto zu warten. Ein junger Mann auf dem Parkplatz erweckt jedoch ihre Aufmerksamkeit und zwischen den Beiden entwickelt sich ein kurzes Gespräch, dann ist er weg. Nur wenige Minuten darauf, als die jungen Frauen wieder zusammen sind, werden sie überfallen. Sina wird in ein Gebüsch gezerrt, von dem jungen Mann, mit dem sie sich unterhalten hatte, wie sie feststellen musste, Lil wird niedergeschlagen und Juno und Nana werden gezwungen ins Auto zu steigen und entführt. Kurz darauf werden sie unversehrt freigelassen, müssen jedoch alleine zurechtkommen bzw. zurück in die Stadt. Die Einzige, die den Überfall unbeschadet überstanden hat, ist Sina. Diese musste jedoch ihrem Retter versprechen, diesen nicht zu offenbaren. Sinas Vater Bernhard, ein Oberstaatsanwalt und Leiter der Abteilung für jugendliche Straftaten und Bandenkriminalität, ist außer sich vor Zorn, dass gerade seiner Tochter, die er und seine Frau Helene immer so behütet haben, so etwas passieren muss. Für ihn steht fest, diese Männer müssen gefunden und verurteilt werden, allesamt, zumal alle Gangmitglieder jederzeit mit der vollen Härte des Gesetzes zu rechnen haben, so seine Meinung. Sina ist einfach nur geschockt, dass ihr und ihren Freundinnen das passiert ist, immerhin sind sie die angesagteste Mädchenclique der Schule und sie ist fasziniert von dem jungen Mann, der ihr geholfen hat und der weiß, wo sie wohnt, denn er hat Sinas Portemonnaie mit all ihren Papieren. Tatsächlich taucht Noah, so heißt der junge Mann wie Sina kurz darauf erfährt, nachts bei ihr auf und sie hilft ihm in eine brenzligen Situation. Die Beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen, doch wissen sie, dass sie sich eigentlich nie wieder sehen sollten, zu verschieden sind die Welten, aus denen sie kommen. Doch so sehr sie sich bemühen, sie können sich nicht von einander fern halten, immer wieder zieht es sie zueinander hin. Doch damit bringen sie sich in eine lebensgefährliche Situation ... Eine Liebe gegen alle Widerstände! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Immer wieder kam bei mir die Frage auf, wird es enden wie bei Romeo und Julia? Ich habe hier regelrecht mitgefiebert, wo mich die Geschichte hinführen wird. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und fesselnd zu lesen, ich konnte das Buch zwischendurch kaum aus der Hand legen, zumal ich ja auch unbedingt wissen wollte, wo mich die Geschichte hinführen wird. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mich hier gerade die Figur des Noah sehr beeindruckt hat, denn trotz der Gefahr, in der er sich befindet, tut er das, was sein Herz ihm sagt, egal, welche Konsequenzen es für ihn hat. Als Nebenfigur empfand ich Bernhard mit seiner stark ausgeprägten, vorgefassten Meinung als sehr eindrucksvoll dargestellt, denn er wirkte auf mich wie ein Fels, der nur unter äußerst beschwerlichen Anstrengungen dazu bewegt werden kann, seine Meinung auch nur geringfügig zu ändern. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine wundervolle Jugend-Lovestory mit gelungenen Thrillerelementen handelt.

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Ein wirklich tolles Buch

Von: Sabrina Frank aus Hamm, Westfalen

29.05.2014

Am Anfang des Buches war noch nicht zu erkennen welch eine tolle Geschichte dahinter steckt. Ich selber bin eigentlich nicht der Typ der Liebesromane liest, aber dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen! Zunächst war nicht wirklich zu durchschauen wie und worum es sich handelt, was sich aber von Kapitel zu Kapitel änderte. Es wurde immer spannender die Geschichte rund um Sina und Noah zu verfolgen. Was mich dazu gebracht hat es 3 mal komplett zulesen... Leider hat mir das Ende nicht so gut gefallen, da es einen großen Zeitsprung gab. Ich hätte am liebsten noch mehr über das Zusammensein von Sina und Noha erfahren. Insgesamt ist das Buch gelungen und mehr als nur ein Jugendroman!!! Ich würde es aufjeden Fall empfehlen, weil es ein Buch ist, indem man sich gut reinversetzen kann und die Autorin in jedem Kapitel für Spannung gesorgt hat.

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Insgesamt ein tolles Jugendbuch!

Von: Nadine aus München

25.05.2014

Schon von der ersten Seite an war das Buch sehr spannend. Dass sich die Tochter eines Staatsanwalts ausgerechnet in einen Jungen verliebt, der unter Mordverdacht steht, ist eine Idee mit viel Potenzial. In diesem Buch wurde es wirklich gut umgesetzt und es fiel mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Sina ist eine sympathische Protagonistin, die dem Druck ihrer Eltern ausgesetzt ist und der Rolle als Vorzeigetochter gerecht werden muss. Noah hingegen kommt aus einer komplett anderen Welt. In seinem Viertel herrschen Kriminalität und Gewalt und man weiß, dass auch er kein unbeschriebenes Blatt ist. Trotz alldem ist Noah ein überraschend netter und feinfühliger Junge. Er ist der typische Bad Boy, der sich unsterblich in ein Mädchen verliebt und plötzlich ein weiches Herz hat - etwas weit hergeholt, aber für einen Jugendroman wie diesen unverzichtbar. Meistens konnte ich mich super in Sina hineinversetzen, allerdings denkt sie zu viel. Ständig stellt sie sich unsinnige Fragen und das stoppt den Lesefluss. An sich gefällt mir der Schreibstil der Autorin, aber diese ganzen Gedankengänge waren einfach zu viel. Insgesamt eine tolle Liebesgeschichte, die man trotz einiger Kritikpunkte unbedingt lesen sollte!

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Gutes, spannendes Buch

Von: I.K.

20.05.2014

... welches man nicht zur Seite legt, bevor man weiß wie die Geschichte ausgeht! Ich möchte in meiner Rezension nicht auf die Handlung direkt eingehen, sondern eher beschreiben wie ich das Buch insgesamt finde und wie es auf mich wirkt. Von Anfang an hat mich dieses Buch interessiert und schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich, als sei ich mitten in der Handlung dabei. Die Handlung ist sehr spannend erzählt, sodass man sofort wissen will, wie es ausgeht. Die Gefühle von Sina werden gut beschrieben, man kann sich sehr schnell mit ihr und ihrer Situation verbinden. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und konnte ihre Gedanken teilen. Sina lebt ein perfektes Leben, so scheint es zumindest. Voll mit Klitsches der Reichen, was aber nicht zu übertrieben dargestellt wird. Noah dagegen erlebt jeden Tag das glatte Gegenteil. Ich finde, dass es dadurch zum Nachdenken anregt. Die sozialen Unterschiede werden nebenbei auch betrachtet. Die Handlung des Buches ist, meiner Meinung nach, nicht unbedingt eine besondere Handlung (es gibt viele ähnliche Liebesromane). Jedoch wird sie sehr spannend erzählt und lässt den Leser in eine Art Traumwelt eintauchen. Auch wenn man weiß, dass so eine Liebe (unter diesen Umständen) im wirklichen Leben wohl eher nicht gibt, so wünscht man sich doch, man würde das gleiche erleben. Das Buch ist auch für Leute geeignet, die, wie auch oft bei mir de Fall, nicht so oft zum Lesen kommen. Da es sich schnell und einfach lesen lässt und keine komplizierte Zusammenhänge beinhaltet, kann man sich wirklich während dem Lesen entspannen. Insgesamt hat mir das Buch durch seine „verzaubernde“ Art, die Handlung, das leichte Verstehen und Lesen sehr gut gefallen! Ein typisches Sommer-Liebesroman-Buch, kann es nur weiterempfehlen! =)

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Am Anfang des Buches war ich zunächst unsicher, da ich nicht wusste, ob es mich würde fesseln können, doch schon bald darauf wurde ich von diesem Buch mitgerissen, denn gleich zu Anfang fing der Überfall an und ohne zu wissen wie mir geschah war ich mittendrin. Schnell entwickelten Sina und ihr Retter Noah Gefühle füreinander, was für Sinas bisher sicheres und perfektes Leben, etwas Neues und Unheimliches war, denn das ihre Gefühle für Noah nicht sein durften war ihr klar. Zunächst hatte ich auch angenommen, dass es eine reine Liebeshandlung sein würde, doch aufgrund der Gangs und der Entwicklung des Buches, weiß ich jetzt, dass dies ein Irrtum war. Das Buch hatte durchaus auch seine Reizvollen, spannenden Seiten. Es war ein ganz angenehmer Schreibstil, der mich sacht, aber hartnäckig an sich gezogen hatte. Hatte ich das Buch erst in der Hand, konnte ich es nicht mehr weglegen und musste mich immer zwingen aufzuhören, damit ich noch etwas länger dieses Buch lesen konnte. Sina selbst fand ich sehr lebendig und mochte sie wirklich gerne. Ihren Vater mochte ich zunächst gar nicht leiden, was sich im Laufe des Buches jedoch änderte und ihre kleine Schwester habe ich wirklich am liebsten gemocht. Allgemein waren die Charaktere sehr lebendig und detailliert, sodass man sie einfach nur mögen musste. Der einzige Kritikpunkt denn ich habe ist, dass dieses lange Hin und Her zwischen Jean, seiner unbekannten Freundin und Sina. Das hat mich stellenweise ein wenig raus gerissen, weil es mir einfach zu lang war. Fazit: Ein Buch, das meinen Irrglauben, dass es sich hierbei um eine „Schnulze“ handelt, durch eine reizvolle Handlung zunichte gemacht hat und welches mich dann doch, auch durch viele tolle Charaktere, am Ende überzeugen konnte.

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