Leserstimmen zu
#Skandal

Sarah Ockler

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#Skandal

Von: Mrs Snow

28.08.2015

VORSICHT SPOILER Inhalt: Als Lucy auf ihren Abschlussball mit ihrem heimlichen Schwarm und besten Freund Cole geht, ist alles noch perfekt. Jedoch meint es das Schicksal anders mit ihr, denn auf der Party nach dem Abschlussball wird Lucys Handy geklaut. Dazu kommt, dass alle Fotos, die an diesem Abend entstanden sind, auf Facebook gepostet worden sind. Dabei sind auch Fotos, die Lucy gar nicht gemacht hat. Und wie das Schicksal es so will, wurden Fotos von ihr und Cole gepostet, als sie zusammen im Bett liegen. Ellie,Coles feste Freundin ist verletzt, und wie könnte es anders sein ,folgt ein Skandal dem nächsten. Und das Lucys Schwester die beliebte Schauspielerin Jayla Heart ist macht die Sache auch nicht einfacher. Das Cover:Ich persönlich finde ,dass das Cover schon zu viel von der Geschichte verrät und leider ist das Cover auch ein "typisches" Mädchenbuch was wahrscheinlich Mädels lesen die 13 Jahre alt sind und gerade total auf Liebesgeschichten stehen. Meine Meinung: "#Skandal" war an sich kein schlechtes Buch (okay vielleicht doch) ,jedoch gave es einige Komponenten, die dieses Buch unerträglich gemacht haben. Zum einen wurde der Name der Schule Lavender-Oaks (Oder Lav Oaks) fast auf jeder Seite "erwähnt" , bei 416 Seiten ist das nicht mehr unterhaltend, sonders einfach nur nervig ! Dazu kamen auch noch die ständigen Namens Wiederholungen der Namen "Jayla Heart" und "Lucy Vacarro". Lucy soll nach der Autorin eine Gamerin sein, die gerne Zombies schlachtet , jedoch war die "Gamersprache" der lieben Lucy so unglaubwürdig das dieses Potenzial leider auch wieder in den Dreck geschmissen wurde. Ein weiterer Aspekt der mir sehr gefehlt hat war Cole. Der Charakter war zwar dort jedoch bekam man kaum etwas von ihm mit und wurde einem auch nicht wirklich sympathisch. Er war mir ungefähr so bekannt wie mein Postbote. Mein Lesevergnügen wurde durch diese Sachen sehr herunter geschraubt. Es kam noch dazu ,dass die Story sehr vorhersehbar ist und man nicht überrascht wird. Das einzig Gute ist wahrscheinlich, dass der Aspekt Cybermobbing angesprochen wird. Richtig aufgeklärt wird darüber auch nicht. Fazit: Eine abgestumpfte Gossip-Girl-Story trifft auf Morton Rhue und die drei !!! Ich hatte wesentlich mehr erwartet

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#Skandal

Von: Miri Buchfreak

20.08.2015

Action: ●● Spannung: ●● Humor: ●● Charaktere: ●● Anspruch: ●● Erotik: Inhalt: Lucy mag Zombiejagden am Computer und hat sich nie auf den Abschlussball gefreut. Eigentlich hatte sie auch nie vor, dorthin zu gehen, bis ihre Freundin Ellie, für die dieser Abschlussball das wichtigste Erlebnis des Jahres markiert, kranke wurde und Lucy sich überreden ließ, an ihrer statt mit Ellies Freund Cole dorthin zu gehen und ihre kranke Freundin mit SMS und Fotos auf dem Laufenden zu halten. Blöd ist nur, dass Lucy selbst schon seit 4 Jahren in Cole verliebt ist. Als es dann schließlich passiert, dass sie und Cole sich küssen, hat Lucy ein furchtbar schlechtes Gewissen. Und bevor sie ihrer Freundin alles beichten und erklären kann, tauchen Bilder des Abends im Internet auf - ausgerechnet auf Lucys Facebook Seite. Der ganze Abschlussjahrgang scheint sie zu hassen… Meinung: Zu Beginn hat mir "#Skandal" nicht ganz so gut gefallen. Viele Stellen fand ich überflüssig oder schlichtweg nicht authentisch. Dass Griffin eine von Lucys besten Freundinnen ist, habe ich während der Party-Situation überhaupt nicht bemerkt, sondern erst, als Lucy es selbst ausgesprochen hat. Auch andere Stellen waren für mich einfach nicht glaubhaft und fast schon albern - etwa, wie Lucys Schuldirektorin ihr und ihrer Schwester zeigen will, wie man vernünftig mit einem Facebook-Account umgeht, einen Kommentar beantwortet und prompt von ihrer Mutter angerufen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf irgendeiner Schule dieser Welt einen solchen Dialog zwischen Schülerin und Direktorin geben kann. Auch hatte ich oft das Gefühl, dass das Buch nur zwei Seiten aufzeigt: Entweder bist du facebookversessen, teilst dein ganzes Leben und jede Menge peinlicher Momente mit allen und alle deine Freunde finden dein Facebook-Leben relevanter als dein reales Leben - oder du bist Mitglied bei "TeuveeL" ("Trennt euch von euren elektronischen Lastern", eine Gruppe, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt) und besitzt weder Laptop noch Internet, selbstverständlich gar kein Facebook und noch nicht einmal ein eigenes Handy. Doch je weiter ich gelesen habe, desto sympathischer wurde mir die Geschichte dann doch. Die Figuren wurden authentischer und auch sympathischer, der Plot nahm an Fahrt auf und die Auflösung fand ich durchaus plausibel. Hin und wieder dachte ich, das Buch will ein bisschen zu viel und verzettelt sich in zu vielen Themen. Es geht um Cybermobbing und das Zustandekommen und die weitreichenden Folgen von Skandalen, sowohl im relativ kleinen Umfeld einer Schule, als auch in Hollywood und der Boulevardpresse, um Slut-Shamming (wenn bei einem Skandal wie diesem, nur die Frau dafür verantwortlich und fertig gemacht wird, der Mann aber gar nicht), um Freundschaft und Intrigen, um die Bedeutung von ungeschriebenen sozialen Regeln, um Geheimnisse und um die Frage, wem man vertrauen sollte/kann/muss. Das alles in gerade mal 300 Seiten zu packen, kam mir ein sehr gewagtes Ziel vor. Doch ich muss sagen, alles in allem ist es der Autorin recht gut gelungen. Hin und wieder gibt es Stellen, an denen die Charaktere und der Plot ein bisschen überzogen wirkt (Beispielsweise die Beziehung von Lucy und ihrer Schwester) und ich fand, dass Lucys Status als zombiejagendes Gothikmädchen nicht so recht zum ihrem Gesamtbild passte, dass sie nach und nach offenbarte oder beispielsweise auch, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass in der doch eher kleinen Stadt niemand die Identität ihrer Schwester kennt. Aber alles in allem ist dies ein hochaktuelles Buch, das zeigt, wie schnell jemand ungewollt zur Zielscheibe einer ganzen Schule werden kann und warum Cybermobbing so gefährlich ist - schließlich agieren die Täter häufig zumindest halbanonym und greifen ihr Opfer aus sicherer Entfernung des Internets an; Beweise sind schwer zu finden und was einmal online gestellt ist, lässt sich nicht so schnell wieder löschen. Und außerdem bietet das Buch auch jede Menge Humor und brachte mich oft zum schmunzeln. Insgesamt vergebe ich "#Skandal" ♥ ♥ ♥ ♥!

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AUTOR: Sarah Ockler lebt mit ihrem Mann in Colorado, und weil sie immer noch an den Spätfolgen ihrer turbulenten Teenagerjahre leidet, hat sie sich aufs Verfassen von Jugendbüchern spezialisiert. Ihre Romane wurden in der Presse gefeiert und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. ALA's Best Fiction for Young Adults. ERSTER SATZ: Es heißt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. INHALT: Heimlich #knutschen? Lieber ohne Facebook! Die perfekte Mischung für einen handfesten Party-Skandal? Das wären: nackte Jungs mit Elfenflügeln und … verbotene Küsse! Als Lucy einwilligt, anstelle ihrer BFF zum Abschlussball zu gehen, ahnt sie bereits, wie anstrengend das wird. Immerhin muss sie mit Cole dorthin gehen, Ellies Freund und ihr geheimer Schwarm seit ... ungefähr schon immer. Und dann passiert es: Lucy und Cole küssen sich! Doch bevor Lucy mit Ellie sprechen kann, tauchen die brisanten Beweisfotos auf ihrer Facebook-Chronik auf und ein Shitstorm sondergleichen bricht über sie herein. Wer steckt hinter dieser fiesen Intrige und wie kommt Lucy je wieder aus diesem Schlamassel heraus? MEINE MEINUNG: Dieses Buch hat mich aufgrund des Covers schon ewig angesprochen und da ich klischeehafte Highschool-Romane liebe, musste ich es unbedingt lesen. So klischeehaft wie man anfangs denkt, ist die Geschichte allerdings gar nicht. Es behandelt das Thema Cybermobbing, welches auch in unserer Gesellschaft ein aktuelles Thema ist. In "#Skandal" geht es um Lucy, die ihrer besten Freundin Ellie zu liebe mit deren Freund Cole zum Abschlussball geht. Eigentlich hat Lucy überhaupt keine Lust auf den Ball und möchte viel lieber zu Hause vor ihrem Computer bleiben, allerdings handelt es sich bei Cole um ihren besten Freund, in den sie schon seit Jahren verliebt ist. Auf der Party nach dem Ball kommt es dann, wie es kommen musste und die beiden küssen sich. Nur bleibt dieser Kuss nicht unentdeckt und landet in Form eines Fotos schon am nächsten Tag auf Facebook -zusammen mit vielen weiteren peinlichen Bildern, die alle von Lucys Profil aus hochgeladen wurden. Cole und Ellie bleiben nicht Lucys einzies Problem, denn auf den Bildern wurden sämtliche andere Partygäste bloßgestellt, die nun natürlich davon ausgehen, dass Lucy dafür verantwortlich ist. Schon bald wird Lucy auf übelste Art und Weise auf Facebook und auch in der Schule von Ellie und allen anderen Mitschülern fertig gemacht, denn alle Beweise sprechen gegen sie. Wenn ihr den Film "Einfach zu haben" oder die Serie "Gossip Girl" mögt, ist das Buch perfekt für euch <3 An sich handelt es sich hier um eine typische Highschool-Geschichte, wie man sie aus vielen Büchern und Filmen kennt, aber da es hier auch viel um Cybermobbing geht, ist das Buch doch nochmal ein bisschen anderes als der Rest in dem Genre. Ich mochte das Buch gleich von den ersten 10 Seiten an, da es genau mein Ding ist. Ich liebe Geschichten die in Amerika spielen und in den es um das "Highschool-Leben" geht. Auch finde ich das Thema Facebook und Cybermobbing total interessant, weil ich noch nicht viele Bücher mit diesem Thema gelesen habe. Lucy wird anfangs als typische Aussenseiterin beschrieben, mit der Zeit jedoch lernt man sie immer besser kennen, erfährt mehr über sie und merkt, dass sie doch nicht so "typisch" ist wie man anfangs dachte. Sie kleidet sich eher dunkel und unauffällig, steht nicht gern im Rampenlicht und liebt es am Computer Zombies abzuschlachten. Abschlussbälle sind eigentlich überhaupt nicht ihr Ding, aber da sie ihrer besten Freundin keinen Wunsch abschlagen kann, erbarmt sie sich und geht letztendlich doch mit Cole hin. Eigentlich beschäftigt sich Lucy fast garnicht mit Facebook, da sie keine Aufmerksamkeit sucht und ist damit das genaue Gegenteil von ihrer Schwester, denn Lucys Schwester ist nämlich der berühmte Serien-Star Angelica Darling aus Hollywood. Allerdings weis niemand darüber bescheid, was ihr auch ganz recht ist. Ellie war bis zu dem Vorfall auf der Party Lucys beste Freundin. Die beiden haben alles zusammen gemacht und wollten auch nach dem Abschluss zusammen in Kalifornien studieren. Ellie ist schon ewig mit Cole zusammen, weis allerdings nichts von Lucys Schwärmerei zu ihm. Nachdem sie von dem Kuss erfährt ist sie natürlich total enttäuscht und spricht nicht mehr mir ihr. Cole ist mit Lucy befreundet, seit sie sich vor 4 Jahren kennen gelernt haben. Er ist der typische, gut aussehende Mädchenschwarm, der natürlich in einer Band spielt. Die beiden haben vieles gemeinsam und können über alles miteinander reden. Nur über die Liebe haben sie nie geredet und deshalb wusste Cole auch nie was von Lucys Schwärmerei für ihn. Cole und Lucy waren mir beide sehr sympathisch und ich mochte die beiden gleich von Anfang an. Im Laufe des Buches lernt man noch viele weitere Charaktere kennen, wie Griff, Franklin, Ash,... die alle eine wichtige Rolle im Buch spielen, aber auf diese möchte ich jetzt nicht mehr genauer eingehen. Die Idee des Buches hat mir sofort zugesagt und auch richtig gut gefallen. Ich mochte eigentlich alles an dem Buch, da ich Geschichten dieser Art liebe. Das Buch ist natürlich nichts anspruchsvolles oder tiefgründiges, aber man hat definitiv seinen Spaß beim lesen! Ich finde es gut, dass es in der Geschichte um das Internet, seine Folgen und Cybermobbing geht, da das alles wichtige Themen für Jugendliche sind. Der Schreibstil ist eigentlich sehr einfach, aber zwischendurch musste ich manche Stellen nochmal lesen, weil sie mich teilweise etwas verwirrt haben. An sich fand ich das Buch aber wirklich gut geschrieben, da ich mir sofort alles vorstellen konnte und ich einen richtigen kleinen "Highschool-Film" vor Augen hatte. Zwischen den Kapiteln gibt es einzelne Posts von der Facebook Seite "Miss Behave" zu lesen. Diese Facebookseite dreht sich rund um die Mitschüler und den neusten Tratsch & Klatsch von Lucys Highschool. Sie spielt einen wichtige Rolle in der Geschichte und begleitet einen bis zum Schluss. Deshalb erinnert mich das Buch auch ein wenig an "GossipGirl", da man dort ebenfalls vor den einzelnen Kapiteln Auszüge von einem Blog liest, der über alles und jeden ablästert. Das Ende hat mich teilweise ziemlich überrascht, war aber auch bei manchen Dingen vorhersehbar. Ich bin mit dem Ende zufrieden und mochte es, da ich nicht mit der "Auflösung" gerechnet habe und es ein guter Abschluss war.

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Das Cover ist passend und zieht auch die Jungendlichen an die mehr in sozialen Netwerken rumhängen und wenig lesen. Danke an die Hashtags. Die Geschichte ist Gossip Girl ähnlich. Ich mag Gossip Girl und daher auch die Geschichte. Auch wenn es einige Parallelen gibt. Ich mag es, die entwicklung der Figuren zu beobachten und sie mitzuerleben. Ein richtig tolles Buch ich habe es richtig genossen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hab es an zwei Tage durch gelesen. Der Spannungaufbau ist perfekt aufgeteilt. Ich begleite Lucy gerne durch ihren Weg zur Selbstfindung und ihre schwierigen Zeiten. Die Figuren haben wirklich tolle Charaktere. Die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt und so was gefällt mir wirklich sehr. Aber auch hier lernt man immer wieder andere Seiten der Charaktere kennen und man wächst mit Ihnen. Die Autorin schafft es alles so realistisch dazustellen. Der Schreibstil sehr flüssig und detailliert, aber auch nicht zu viel. Man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel haben auch die optimale Länge, sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Des Weiteren ist das ein sehr aktuelles Thema was jeden in der heutigen Zeit betrifft. Mein Fazit ist, dass es ein wundervolle Geschichte ist und auch das Thema ist sehr gut gewählt, leider war die Geschichte ein wenig vorrausschauend.

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Auf den ersten Blick wirkt #Skandal wie die xte Neuauflage des allseits beliebten High School Themas, Trouble mit der besten Freundin, verliebt in den falschen Kerl, usw. usw. , ihr wisst schon. Ist es auch, aber es ist auch etwas mehr. Rund um die Geschichte um Lucy, Cole und Ellie, spielt sich noch viel mehr ab, das sich sehr schnell von der realen in die virtuelle Welt verlagert, um Lucy schließlich auch in der realen Welt zu überrollen. Eine falsche Entscheidung von einer Person, ein paar Bilder, die öffentlich über Facebook verbreitet werden und schon geht eine wahre Hexenjagd los, bei der Lucy immer wieder droht unterzugehen. Nur wenige Mitschüler stehen zu ihr - und es sind nicht unbedingt die, von denen sie es erwartet hätte. Es ist erschreckend realistisch, wenn man sieht, wie dank der spontanen, kurzsichtigen Entscheidung einer Person, auf einmal ein ganzer Mob unterwegs ist und meint, der Gerechtigkeit ein wenig nachhelfen zu müssen. Es wird auch deutlich, dass auch die Erwachsenen, die einem in so einer Situation helfen sollten, nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen. Trotzdem hat Lucy Hilfe und schafft es mit Hilfe einiger sehr unterschiedlicher Menschen, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Ob nun Cybermobbing, falsche Entscheidungen, Eifersucht, der Mut, den Mund aufzumachen oder auch einfach die Erkenntnis, dass nicht jeder Mensch nbedingt so ist, wie er auf den ersten Blick zu sein scheint, sondern dass es sich manches Mal lohnt, ein wenig genauer hinter die Fassade zu gucken, um den Charakter dahinter zu entdecken - hier gibt es viele Themen, die berührt werden. Nie mit erhobenem Zeigefinger, aber immer eindringlich genug, dass man man es nicht gleich wieder vergisst. Ich fand es gut zu lesen, auch wenn es sich natürlich eher locker-leicht liest, aber es als rein oberflächliche High School Geschichte abzutun, würde dem Buch definitiv auch nicht gerecht werden. Meines Erachtens könnte es auch gut für den Unterricht als Beispiel dafür eingesetzt werden, wie schnell Dinge gerade online aus dem Ruder laufen können, wobei sich auch offline sehr viel tut, so dass das Buch nie langweilig wird. Mir hat es gefallen, auch wenn es natürlich ein Buch ist, dass auf eine jüngere Altersgruppe abzielt.

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Lucy ist in ihrem Abschlussjahr auf der Hightschool und verliebt in den Freund der besten Freundin. Als ihre beste Freundin auch noch krank wird zum Abschlussball und Lucy bittet mit ihrem Freund Cole zum Abschlussball zu gehen damit er keinen Spaß mit einem anderen Mädchen hat, ist die Eskalation vorprogrammiert. Die anschließende Party gerät völlig aus dem Ruder und Cole küsst Lucy. Als am nächsten Tag auch noch Bilder von diesem fauxpas mit dem #skandal im Internet auftauchen und Lucy vorher nicht mit Elli, ihrer besten Freundin, reden kann bricht ein shitstorm über sie hinein. Wer hat die Bilder bloß ins Netz gestellt und wer ist die geheimnisvolle Bloggerin? Als ich dieses Buch zur Rezension angefragt habe war mir bewusst worauf ich mich einlasse, ein Buch voller Highschool Klischees. Und dies hat sich Bewahrheitet. Ich konnte viele Parallelen zu Gossip Girl erkennen und ich gehe stark davon aus, dass die Autorin sich hier auch stark von Inspirieren lassen hat. Eine unbekannte Bloggerin und auch das die beste Freundin mit dem Freund der Freundin rum macht sind gewisse Parallelen. Der Schreibstil der Autorin ist frisch, jugendlich und umgangsprachlich, dies ermöglichte es mir schnell in die Story einzutauchen und mich mit in Lucys Unglück zu stürzen. Es war sehr fesselnd, da ich unbedingt wissen wollte wer die Bloggerin ist und ich war beim lüften des Geheimnisses mehr als überrascht, die Suche nach dem Verbreiter der Bilder war für mich eher uninteressant und mein erster Verdacht hat sich bestätigt. (Ich bin aber auch unglaublich gut im Sachen erraten, ich weiß immer was ich zum Geburtstag bekomme *lach*) Gut finde ich an diesem Buch, das es ein sehr heikles und modernes Thema anspricht und diese jugendlich und verständlich verkörpert -Cybermobbing. Vielen jungen Leuten ist nicht bewusst wie schnell sich Inhalte verbreiten und welche folgen es mit sich zieht. Ich würde dieses Buch tatsächlich besonders für den Schulgebrauch empfehlen und für jüngere Leser. Von mir bekommt das Buch 3,5 von 5 Kronen.

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"#Skandal" ist eine ziemlich herkömmliche Highschoolgeschichte, in der es um Liebe und Intrigen geht, aber es gibt auch viele besondere Ansätze, was zum Beispiel Cybermobbing und Slutshaming angeht. Leider bleibt es dabei aber nur bei den Ansätzen und ich hätte mich sehr über eine Ausarbeitung dieser Themen gefreut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und es wird den Figuren auch kein Pseudo-Jugendslang in den Mund gelegt, was ich sehr authentisch fand. Natürlich spielt Sarah Ockler auch ein bisschen mit den Klischees, aber das ist ja genretypisch. Trotzdem waren mir manche Figuren dann doch zu aufgedreht. Das könnte aber auch an meinem Alter liegen. Alles in allem ist "#Skandal" ein gelungenes Buch, das ich mit 3 von 5 Sternen bewertet habe. Fans von "Gossip Girl" und dem Film "Einfach zu haben" werden es lieben!

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