Leserstimmen zu
Zweistein oder Das Brummen der Welt

Franziska Wolffheim

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Auch wenn es so wirkt, dieses Buch ist nicht nur etwas für Katzenfreunde. Denn: Katzenfreunde und Katzenbesitzer werden sich hier in so manchen Episoden wiedererkennen. Alle anderen erkennen ihnen bekannte Katzenbesitzer und –freunde. Mit herrlich frischen, unverfälschten „Gedanken“ eines Katers unterhält Franziska Wolffheim hier Leser von Groß bis Klein. Doch nicht nur die Menschen bekommen bei Zweistein, dem gscheiten Kater mit dem grauen Fell, ihr Fett weg. Auch die Katzen seiner Umgebung und andere Tiere tauchen in den kurzen Abschnitten immer wieder auf. Und nicht nur über diese grübelt Zweistein, damit der Tag vergeht, er ist auch ein kleiner Philosoph. Das Wetter, die Erde und der Himmel, Regenbogen, Düfte, die Wohnungseinrichtung und auch Mozart bieten ihm Gelegenheit, sich darüber auszulassen. Mal positiver, mal eher gleichgültig und von manchen Dingen ist er sehr genervt. Da kann man schon einmal ans Auswandern denken. Nur um dann festzustellen, wie gut man es als Kater hat und schon beschließt Zweistein zu bleiben. Ab und an denkt Zweistein sehr menschlich, dann hat er wieder sehr „katzenbezogene“ Gedanken, soweit man das als menschlicher Leser überhaupt beurteilen kann. Vielleicht sollte ich das Buch einmal meinem Kater zum Lesen geben… Eine nette Abwechslung bieten auch die Zeichnungen von Stefanie Clemen, die mal zu Zweisteins Situation passen und mal einfach so niedlich daherkommen. Doch auch wenn es dadurch so aussehen mag, ist dieses Buch kein Kinderbuch an sich. Manche Geschichten lassen sich sicher gut vorlesen, doch auch ernste oder wissenschaftlichere Themen werden behandelt, über die man dann mit Kindern noch ein weniger genauer reden kann.

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Ich habe 4 Katzen  Und freue mich daher, heute das perfekte Last Minute Geschenk für alle Katzenbesitzer vorstellen zu können : „Zweistein oder das Brummen der Welt“ von Franziska Wolffheim ( Knaus Verlag ). Zweistein lebt allein bei seinem französischen Frauchen Frau Fourgé. Frau Fourgé spricht sehr viel mit Zweistein, bekocht ihn und schaut mit ihm Fernsehen. Ansonsten ist Zweistein ein sehr glücklicher zweijähriger Kater, der frei ein und ausgehen kann und die Welt erkundet. Zweistein ist eine sehr nachdenkliche Katze : Warum tauschen Menschen ihre Haarfarbe aus ? Wie wäre es, als Katze ins Weltall zu fliegen ? Wo gehen die Tage hin, wenn sie vorbei sind ? Wie sieht der Katzenhimmel aus und wohin geht der Geist eines Computers, wenn er aufgegeben hat ? Solcherlei Gedankengänge sind in 50 kurzen Kapiteln sehr amüsant dargestellt. Jeder Katzenkenner wird unwillkürlich schmunzeln, weil er parallel vermutlich bei fast jeder Geschichte sofort eine Situation im Kopf hat, die er von seiner eigenen Katze kennt. Und dazu nun die vermutlichen Gedankengänge zu lesen, die die Katze gleichzeitig hat, ist wirklich komisch. Das Buch ist aber eigentlich nicht ( nur ) witzig, sondern regt auch zum Nachdenken an. Ich persönlich finde, dass diese rührend einfache Sichtweise auf die typischen Verhaltensweisen eines Menschen auch gut zum Nachdenken anregt, warum wir eigentlich tun, was wir tun – warum wir immer nur der Zeit hinterherrennen, uns so viele Klamotten kaufen, uns schminken und die Haare färben etc. etc. Es rückt einem doch wieder etwas den Kopf zu recht und teilweise macht das Buch sogar etwas traurig – Zweistein hat nämlich in der Nachbarschaft auch einige gesundheitlich eingeschränkte Menschen – die demente Frau Gregor, das behinderte Mädchen Elsa und den schielenden Max und führt uns durch seine Gedanken vor Augen, das auch solche benachteiligten Menschen nur normale Mitmenschen sind und unserer Hilfe und unseres Mitgefühls bedürfen. Dann wieder wird man aber wirklich zum Lachen gereizt, wenn man sich vorstellt, wie Zweistein der nervigen, putzwütigen, hundefreundlichen Nachbarin Liebesgrüße in Form von toten Mäusen und Katzenpipi auf ihrem Grundstück hinterlässt  Zum Schluß wird noch etwas für den Adrenalinpegel getan, denn – da Katzen nunmal neugierig sind – wird Zweistein auf einmal auf einer seiner Erkundungstouren eingesperrt….. Alles in allem wirklich ein sehr süßes Buch, das in zwei bis drei Stunden verschlungen ist und das ich wirklich jedem empfehlen kann, der eine Katze hat.

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Ich war ja nie ein Katzenfan, bis ich selber zwei von diesen Fellknäueln hatte. So nun musste natürlich auch jede erdenkliche Literatur her und so bin ich auf dieses wundervolle, kleine Buch gestoßen. Zweistein erzählt oder nein, er philosophiert über sein Leben. In 50 kurzen Geschichten erzählt er uns alltägliche und nicht ganz alltägliche Dinge aber alle mit so viel Witz und Charme das jede Geschichte was besonderes ist. Die Geschichten lassen sich schön flüssig lesen und sind super für zwischendurch geeignet aber auch ein Abend mit Tee auf der Couch lässt sich damit super verbringen!

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Sehr lustiges Buch. Es sind 50 Geschichten über die Erlebnisse/Gedanken des Katers Zweistein. Er denkt über Sport, “Computermänner”,… nach. Meine persönliche Lieblingsgeschichte ist Lügen. Ich musste sehr oft lachen, da es doch sehr interessant ist, was eine Katze so denkt oder worüber er sich Gedanken macht. Ich habe das Buch wegen des Covers gelesen, dass finde ich sehr gut gelungen. Die Bilder kommen auch im Buch immer wieder vor, was ich sehr passend fand. Fazit: Ich gebe dem Buch 5 Sterne. Ich kann es jedem empfehlen, nicht nur einem Katzenliebhaber.

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Inhalt Auf den ersten Blick scheint Zweistein ein ganz gewöhnlicher Kater: Er döst viel, spaziert durch sein Revier, nimmt gnädig die Gunstbeweise seiner Besitzerin entgegen. Aber Zweistein ist in Wirklichkeit ein Kater mit ziemlich viel Verstand, ein Philosoph auf vier Beinen, eigensinnig und unabhängig, ein gewitzter Beobachter, der sich über dieses und jenes auf unserer Welt so seine Gedanken macht. 50 Geschichten über einen liebenswerten Kater, voller Tiefsinn, Humor und Zärtlichkeit, spielerisch leicht erzählt von Franziska Wolffheim, kongenial illustriert von Stefanie Clemen. (Quelle: Bloggerportal) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich bei dem Bloggerportal (insbesondere Katharina Michael) für das Rezensionsexemplar bedanken :) Hervorheben möchte ich die wunderschöne Gestaltung des Buches – im Inneren sind viele schöne gezeichnete (Katzen-) Bilder vorhanden, die perfekt jedes einzelne Kapitel untermalen. Auch die Anordnung der Wörter ist klasse, z.B. gibt es als Zweistein Käse futtert, den Text in Form eines löchrigen Käses oder in runder Form, als er über die Erde nachdenkt. In 50 spannenden und humorvollen Kapiteln erhalten wir Einblick in Zweisteins Leben und in seine Gedanken. Die Kapitel heißen z.B. – Der Geist des Computers – Zweistein oft auf eine Sternschnuppe – Zweistein denkt über den Katzenhimmel nach – Zweistein fliegt zur Milchstraße oder – Zweistein hört den Katzenplaneten Eigentlich mag ich ja keinen kurzen Kapitel, aber hier haben sie perfekt gepasst und mich überhaupt nicht gestört. Auch seine Katzenfreunde Gauß (rechnende Katze) und Kordon (nimmt stets alles auseinander) lernen wir kennen – ebenso wie seinen Katzenschwarm Lisbeth. Da hatte ich tatsächlich gehofft, dass die beiden am Ende des Buches zusammenkommen…leider kam es nicht dazu – schade :( Ich habe dieses Buch verschlungen – leider hat es viel zu wenig Seiten. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte noch mal so viele Seiten haben können. Jede einzelne Kurzerzählung regt einem zum Nachdenken an, man überdenkt auch sein eigenes Verhalten – machst sich vielleicht auch über sich selbst lustig – und ich kann mir ab jetzt keine Katze mehr angucken ohne zu überlegen, was sie gerade denkt ober bzw. über mich denkt, wenn ich vor ihr stehe :) Schönstes Zitat “Schade, dass man so selten gute Antworten bekommt.” (Zweistein) 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für einen supercoolen Zweistein ;)

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Zweistein. Oder das Brummen der Welt von Franziska Wolffheim Erschienen im KNAUS Verlag als Hardcover mit 136 Seiten für 12,99€ Dieses Buch kann ich jedem Katzenliebhaber definitiv empfehlen & vor Allem jeden Alters! Zweistein ist der Kater von Madame Fourgé - ein besonderer Kater. Denn Zweistein denkt über alles Mögliche in der Welt nach. Sachen, die sich unsereiner wohl kaum bewusst oder nicht relevant genug sind. Wie z.B. "Wo bleiben die Tage? Dösen sie? Gibt es einen Ort wo sie sich sammeln?" Zweistein ist sich manch seiner Überlegungen gar nicht bewusst & vor Allem nicht, wie tiefsinnig sie doch eigentlich sind. Beim Leser (zumindest bei mir) hat er viel bewirkt, man denkt auch an die kleinen Dinge der Welt. An Dinge, die einem nicht so offensichtlich sind & Zweistein zeigt uns verschiedene Werte auf, die wir leider nicht immer so einhalten. Außerdem denke ich, dass dieses Buch für jedes Alter geschaffen ist, ich werde es vermutlich auch mal als Geschichte für meine zukünftigen Kinder vorlesen. Jeder nimmt sich aus diesem Buch seinen Teil raus, sei es ein niedlicher toller Kater oder ein Wegweiser oder was auch immer. Des Weiteren finde ich auch den Schreibstil von Franziska Wolffheim sehr angenehm, es ist kurz & knackig. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Und sie erreicht meiner Meinung nach alles, was man erreichen kann. Das Cover und die Formatierung gefallen mir gut.. Hardcover sind sowieso immer toll. Auch die kleinen Karikaturen im Buch selbst und auf dem Buchumschlag sind süß & schön gestaltet. Es macht einfach rundum Spaß dieses Buch zu lesen. - Aaaaaber.. genug Lob, denn sonst würde ich wohl 5 Sterne geben müssen. Ein großer negativer Aspekt ist meiner Meinung nach der Preis dieses Buches. 12,99€ für 136 Seiten? Reichlich viel, auch wenn es ein Hardcover-Buch ist. Jedoch muss ich auch eingestehen, NACH dem Lesen des Buches wäre es mir das Geld wert. Aber vor dem Buch, so an sich? Ein happiger Preis.. Da ich leider keine halben Sterne geben kann, bekommt dieses Buch somit 4 Sterne (eigentlich 4 1/2)! Ich kann es nur empfehlen.

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„Und wie ist es überhaupt im Katzenhimmel? Lauter selige Viecher, die nichts weiter tun, als sich auf der gemütlichsten Wolke auszustrecken und die Luft vollzuschnurren. Dazu hätte er überhaupt keine Lust.“ (Seite 65) Kater Zweistein lebt als glücklicher Freigänger bei seinem französischen Frauchen, Madame Fourgé (50) und wird ziemlich verwöhnt. Er ist, wie schon der Titel sagt, ein Kater „von nicht geringem Verstand“ und weiß, wie gut es ihm geht. Er wäre sogar bereit, persönliche Abstriche zu machen, wenn es dafür anderen Katzen ein bisschen besser ginge. Glück und Unglück scheinen ihm auf der Welt ziemlich ungleich verteilt zu sein, nicht nur unter den Katzen. Überhaupt verbringt Zweistein sehr viel Zeit mit Nachdenken. Sein schwarzer Katzenkumpel Gauß hat’s dafür mehr mit den Zahlen: er ist andauernd am Rechnen. Wie viele Katzen es auf der Welt gibt, will er berechnen, und wie lange Hunde durchschnittlich schwimmen können. Ob er damit jemals fertig wird? Und ob man jemals mit dem Denken fertig wird? Ist irgendwann mal alles gedacht, sind alle Fragen gestellt und zufriedenstellend beantwortet? Bei Kater Zweistein sieht es jedenfalls nicht danach aus. In 50 kurzen Texten sinniert er buchstäblich über Gott und die Welt. Warum brummt die Erde, wenn er sein Ohr an den Boden legt? Und warum gibt der Katzenplanet, den er manchmal nachts am Himmel beobachtet, ein Geräusch wie Mäusefiepen von sich? Wohin verschwinden die vergangenen Tage? Und hat ein Computer tatsächlich einen Geist? Seine Dosenöffnerin, Madame Fourgé, behauptet das. Ihr Rechner habe den seinen gerade aufgegeben. Und wo ist er jetzt, der aufgegebene Computergeist? Wozu sind die Löcher im Käse gut? Dienen sie vielleicht als Schatzkarte? Kann ein Teppich schlafwandeln? Warum muss man zu Besuchern nett sein, auch wenn sie einem auf die Nerven gehen? Und weshalb lügt Frauchen die Nachbarin schamlos an? Aus Höflichkeit, sagt sie. Und ob sie wirklich verstanden hat, was ihr der Tierarzt alles erklärt hat? Zweistein sagen Begriffe wie Miekro, Triecho, Dermatofüt und Dermatomük gar nichts, aber Madame hat dazu bestätigend genickt. Na ja, egal – zu diesem übergriffigen Kerl geht er sowieso nie wieder! Ärgern sich Fliegen eigentlich, wenn man sie ignoriert? Warum weiß niemand außer ihm die Segnungen der Langeweile zu schätzen? Dass Regentropfen wunderbare Musik machen, hört anscheinend auch keiner. Zweistein philosophiert über den Katzenhimmel, über tote Tauben, über Männer, Schmutz, Geduld und Schnee. Er würde gerne Mozart kennenlernen und möchte, dass ihm jemand die Geschichten aus Madames Büchern vorliest. Außerdem fragt er sich, ob er besser dran wäre, wenn er ein Vogel wäre – oder ein Hund. Ob der Nachbarshund aufgrund seiner Dummheit wohl zufriedener ist als er, der grüblerische Kater? Er hat ja schon erstaunliche Einfälle, der schlaue graue Kater der Madame Fourgé! Manches ist zum Kichern und Schmunzeln, anderes bringt den überraschten menschlichen Leser zum Nachdenken und Hinterfragen, nachdem man es durch Zweisteins Katzenaugen gesehen hat. Wer Spaß hat an klugen und auch mal müßigen Gedankenspielen, der ist hier richtig. An die lockeren Illustrationen der Künstlerin Stefanie Clemen muss man sich erst einmal gewöhnen. Gelegentlich muss man zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass sie sehr genau das wiedergeben, was Franziska Wolffheim in ihrem Text beschreibt. Die graphische Gestaltung spielt überhaupt eine wichtige Rolle in dem Buch. Die Überschriften benehmen sich zum Beispiel gar nicht so, wie man es aus Büchern gewöhnt ist. Statt brav über dem Text zu stehen, rutschen sie auch mal an die Seite, stehen schräg oder schlängeln sich wild über einen Text. Auch der Fließtext macht Faxen: wellenförmige Seitenränder in einem Text über eine Reise ans Meer, runde weiße Lücken im Beitrag über die Löcher im Käse, und als es ums Fischefangen geht, rücken die Buchstaben gezielt beiseite, um Platz für eine Angelschnur zu lassen. ZWEISTEIN ODER DAS BRUMMEN DER WELT ist ein geistreiches und unterhaltsames Gesamtkunstwerk für Katzenfreunde. DIE AUTORIN Franziska Wolffheim, 1962 in Hamburg geboren, ist Journalistin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Viele Jahre war sie für die Zeitschrift "Brigitte" als Autorin tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. DIE ILLUSTRATORIN Stefanie Clemen, in Solingen aufgewachsen, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule in Essen. Bereits während des Studiums begann sie, für verschiedene Magazine zu illustrieren, was sie bis heute fortsetzt. Die Illustrationsstile variieren im Bezug auf die Themen. Stefanie Clemen ist verheiratet, hat drei Kinder und einen Kater. Sie lebt in Hamburg.

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Zweistein ist eigentlich ein ganz normaler, grauer Kater, der gerne isst und durch die Gegend streunt. Aber Zweistein ist auch besonders, denn er denkt nach und beobachtet, überlegt und zieht Schlüsse, ist verliebt und verwundert. Er hört das Brummen der Welt und fragt sich, wie der Katzenplanet klingt und ob die Katzen dort das Brummen der Erde hören können. Mit neuen Augen betrachtet er, was uns längst alltäglich geworden ist und verblüfft nicht nur sich selbst, sondern auch den Leser immer wieder aufs Neue. Etwas einfach kommt er daher, in knappen Kapiteln, die eher Überlegungen gleichen. Zweistein macht sich Gedanken über dies oder das, macht Kopfstand und hat Angst vor Sylvester. Kätzisch eben. Und doch ist er so anders, als sein Freund Gauß, der natürlich mit Zahlen jongliert, der junge Kater aus der Nachbarschaft oder die Katzen, die ihn und die er beobachtet. Seine Welt ist gleichzeitig vertraut und doch immer wieder neu. Wer sich in ihr einmal zurecht gefunden hat, erkennt die Wahrheit im Stil, der auf den ersten Blick eben auch einfach ist und auf den zweiten neue Welten offenbart. Mir hat das Buch immer besser gefallen. Irgendwie so schonungslos ehrlich und ehrlich naiv. Dieser erfrischende Blickwinkel, der uns im Alltag zu oft fehlt und dann im Lesen dieses Buches wieder aufkeimt, beruhigt, aufregt und verzaubert. Wer weiß denn schon, was in so einem Katzenhirn so alles vor sich geht oder vor sich gehen kann. Und wer weiß, was in unseren Köpfen passieren würde, wären wir nicht so beschränkt durch unsere Umwelt und unsere Erziehung. Ja, etwas philosophischer hatte ich mir Zweistein gewünscht, dabei ist er im Grunde nichts anderes als ein Philosoph, so ein kleiner, reiner Philosoph der ersten Stunde, der noch nicht über „Was ist Wahrheit“ nachdenkt, sondern viel mehr über „Was ist“. Der keine Computer mag, keine Hunde und keine komischen Katzenbilder. Sympathisch auch deshalb, weil er so ohne Vorurteil an die Welt geht und an die Lebewesen in ihr. Er verurteilt nicht, nein, Zweistein lebt und beobachtet nur.

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