Leserstimmen zu
Schwindel

Tim Winton

(4)
(2)
(0)
(0)
(0)
€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Gleich zu Beginn werde ich konfrontiert mit einem Mann, der einen totalen Kater ausnüchtern muss. Und so lesen sich für mich die ersten Seiten etwas holprig. Doch je nüchterner Tom Keely, ein Mann mittleren Alters mit durchschnittlicher Intelligenz, wird, desto flüssiger wird das Lesen. Und ich lasse mich mitreißen in seine Geschichte, die Tim Winton wortgewaltig erzählt. Tom braucht unbedingt ein Frühstück, doch der Gang durch die Stadt wäre eine Tortur. Er müsste vorbei an "zahnlosen Säufern und mitleidgierenden Aborigines", Sammelbüchsenschwenkern und Straßenkünstlern. "Die Stadt wurde zu einem Vergnügungspark der Boheme auf dem Fundament einer Immobilienblase, und hinter jeder vernachlässigten Goldrauschfassade, jeder leeren Ladenfront zählte ein Wucherer seine Pennys, schikanierte seine Familie und schimpfte über Flüchtlinge." - S. 30/31 Dafür war er zu kaputt. Er bekam schon einen Schweißausbruch, wenn ihn im Fahrstuhl jemand ansprach. Und genau das geschah. Gemma Buck, eine Frau, mit der er im Fahrstuhl fuhr, erinnerte sich an ihn. Doch er fertigte sie an der Tür ab. Und erinnerte sich. Er kannte sie aus Kinderzeiten. Die für Gemma und ihre Schwester keine schöne Zeit war. Ihr Vater soff und prügelte seine Frau. Die beiden Mädchen flohen oft zu den Keelys. Seit Tom Gemma getroffen hat, scheint sich sein Leben zu wandeln. Er geht wieder aus dem Haus; Essen mit seiner Mutter, fährt mit Gemma und ihrem Enkel mit einem Boot hinaus, Vögel beobachten. Am Abend besucht Gemma ihn und erfährt so einiges aus ihrer Kindheit. Die schrecklich gewesen war. Und er denkt wieder darüber nach, sich einen Job zu suchen. Als Umweltaktivist wird er nicht mehr arbeiten können. Könnte er Lehrer werden? Allein die Vorstellung, mit einem Haufen 15-Jähriger in einer Klasse alleine zu sein, verursacht ihm Pein. Gartenarbeit, Taxifahren? Das wäre er zumindest seiner Mutter schuldig, die ihn ein wenig finanziell unterstützt. Ob er die Kurve kriegt? Ob er von den Tabletten wegkommt, die er zum Einschlafen braucht? Schafft er es, wieder ein normales Leben zu führen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen? Das lest selbst. Was für eine Erzählweise. Ich brauchte ein wenig, bis ich hineinkam in die Geschichte. Aber dann... dann mochte ich gar nicht mehr aufhören. Und obwohl in der Geschichte streckenweise nichts passierte, war es trotzdem spannend und interessant und hat einfach nur Spaß gemacht. Tim Winton benötigt keine Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Durch eine leise Spannung wird man permanent am Lesen gehalten. Man erfährt nicht gleich zu Beginn, warum Tomm Keely abgestürzt ist. Nein, das erschließt sich so nach und nach. Aus Erinnerungsfetzen. Und so mag man das Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Tim Winton erzählt in seinem Buch von Tom, einem gescheiterten Umweltaktivist, der sein Leben fast komplett an die Wand gefahren hat, nachdem eines seiner Projekte scheiterte. Er lebt in einer kleinen heruntergekommenen Wohnung in einem ebenso heruntergekommen Wohnblock, seine sozialen Kontakte beschränken sich auf das Notwendigste, das ändert sich, als er Gemma und ihren Enkel trifft. Gemma ist eine Freundin aus Kindertagen, die zeitweise bei seiner Familie lebte und die er irgendwann aus den Augen verlor. Gemmas Leben wurde geprägt von Misshandlung und Gewalt und doch opfert sie sich auf um ihrem Enkel,dessen Mutter im Gefängnis sitzt, ein geregeltes Leben zu ermöglichen. Meine Meinung: Schwindel zu lesen, war ein Erlebnis, ich habe lange kein Buch mehr in der Hand gehabt, das so wortgewaltig war, ein anderes Wort fällt mir dazu gerade nicht ein. Tim Winton spielt mit Worten und er spielt gut, er lässt den Leser die Hitze Australiens genauso spüren, wie er ihm den Geruch, der in der Sonne gärenden Hundekotbeutel, unter die Nase reibt.Es hat zugegeben etwas gedauert bis ich mich eingefunden hatte in den Schreibstil des Autors, einige Passagen passiert gefühlt nichts und doch sind auch diese Handlungsarmen Seiten wichtig für den Gesamteindruck, für das Gefühl das man nach der letzten Seite hat, das Gefühl dort gewesen zu sein, Toms Weg ein Stück weit begleiten zu dürfen. Ich gebe für das Buch eine absolute Leseempfehlung für Leser die sich Zeit lassen wollen, die das Lesen ein bisschen entschleunigen wollen, für mich war das Buch eine gelungene Abwechslung zu den möglichst atemlosen Thrillern die ich ja bekannter weise, sonst lese. Ein besonderes Lob gebührt sicherlich auch dem Übersetzer, Klaus Berr, der so weit ich das beurteilen kann, einen hervorragenden Job gemacht hat. Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Lesen Sie weiter

Schwindel

Von: Manuela Hahn

08.09.2016

Inhalt: Tim Winton erzählt in seinem Buch von Tom, einem gescheiterten Umweltaktivist, der sein Leben fast komplett an die Wand gefahren hat, nachdem eines seiner Projekte scheiterte. Er lebt in einer kleinen heruntergekommenen Wohnung in einem ebenso heruntergekommen Wohnblock, seine sozialen Kontakte beschränken sich auf das Notwendigste, das ändert sich, als er Gemma und ihren Enkel trifft. Gemma ist eine Freundin aus Kindertagen, die zeitweise bei seiner Familie lebte und die er irgendwann aus den Augen verlor. Gemmas Leben wurde geprägt von Misshandlung und Gewalt und doch opfert sie sich auf um ihrem Enkel,dessen Mutter im Gefängnis sitzt, ein geregeltes Leben zu ermöglichen. Meine Meinung: Schwindel zu lesen, war ein Erlebnis, ich habe lange kein Buch mehr in der Hand gehabt, das so wortgewaltig war, ein anderes Wort fällt mir dazu gerade nicht ein. Tim Winton spielt mit Worten und er spielt gut, er lässt den Leser die Hitze Australiens genauso spüren, wie er ihm den Geruch, der in der Sonne gärenden Hundekotbeutel, unter die Nase reibt.Es hat zugegeben etwas gedauert bis ich mich eingefunden hatte in den Schreibstil des Autors, einige Passagen passiert gefühlt nichts und doch sind auch diese Handlungsarmen Seiten wichtig für den Gesamteindruck, für das Gefühl das man nach der letzten Seite hat, das Gefühl dort gewesen zu sein, Toms Weg ein Stück weit begleiten zu dürfen. Ich gebe für das Buch eine absolute Leseempfehlung für Leser die sich Zeit lassen wollen, die das Lesen ein bisschen entschleunigen wollen, für mich war das Buch eine gelungene Abwechslung zu den möglichst atemlosen Thrillern die ich ja bekannter weise, sonst lese. Ein besonderes Lob gebührt sicherlich auch dem Übersetzer, Klaus Berr, der so weit ich das beurteilen kann, einen hervorragenden Job gemacht hat.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Tim Winton’s „Schwindel“ erzählt die Geschichte eines Mannes Namens Tom Keely, der „bereits in den Scherben seines Lebens liegt und kurz vor die Hunde geht“[1]. Tom lebt in einer schäbigen Gegend in der Nähe von Perth in Australien. Er besitzt einige Neurosen, wie zum Beispiel unter Menschen gehen. Der Autor erzählt in seinem Buch, wie Keelys alte Freundin Gemma auf Tom stößt; mitunter ihr Enkel, der bei Tom einiges aufwühlt. Ein Wendepunkt in seinem Leben. Er übernimmt wieder Verantwortung und sein Beschützerinstinkt tritt wieder aus dem Dunkel seines Lebens hervor. Tim Winton besitzt einen beachtlichen und sehr ausführlichen Schreibstil. Mit Synonymen und Metaphern bepackt er seine Szenen, vermittelt die Pointe seines Buches durch raffiniert gesetzte Sätze. Einiges war unverständlich; zum Beispiel als Winton zu viele Fremdwörter hintereinander gesetzt hat. Auch muss man darauf Acht geben, dass man beim Lesen nie den roten Faden verliert, ansonsten kennt man sich nicht mehr aus und hat keinen blassen Schimmer, was Winton uns im Moment sagen möchte. Tom Keely war ein sehr guter Charakter, der mit seinem Leben kämpft und seiner Vergangenheit nachtrauert. Der authentische Schreibstil vereinfacht – sofern man dabei ist – die Vermittlung der Gefühle und Emotionen auf Grund der richtigen Ausdrucksweise. Perth als Handlungsort fand ich wirklich sehr schön. Besonders wenn man bedenkt, dass Winton selbst aus der Nähe von Perth kommt und somit die Stadt getreu wiedergeben konnte. Sehr irritierend, und was ich als negativ im Lesefluss empfunden habe, waren die nicht vorhandenen Anführungszeichen bei den Dialogen. Dies war für mich eine fatale Blockade des – wie schon gesagt – des Leseflusses, weil man selten unterscheiden konnte, ob das Geschriebene nun ein Dialog war oder nicht. Das Cover ist sehr schlicht gehalten, wobei ich die Setzung der Schriften etwas wahllos und durcheinander fand. Das Buch war sehr dick, die Kapitel nicht zu kurz und nicht zu lang und besonders angenehm fand ich das Material des Umschlags. Fazit Ein interessanter und bewegender Roman, den ich gerne weiterempfehlen möchte. Der Schreibstil war eine kleine Herausforderung, der Plot aber sehr toll gestaltet und wieder mit der Moral, dass man das Leben genießen sollte, wie es ist. [1] Zitat einer Amazon-Kundin

Lesen Sie weiter

Er ist ganz unten, allerdings zugleich auch oben. Der einst berühmte Umweltaktivist Tom Keely steht nach der Scheidung und dem Jobverlust vor den Scherben seines Lebens. Er wohnt im zehnten Stock eines Hochhauses in Fremantle, nicht weit von der westaustralischen Metropole Perth entfernt. In seinem unaufgeräumten Appartement lebt er zurückgezogen in einer selbst gewählten Isolation. Trübsinn und Selbstmitleid bestimmen seine Gedanken, Untätigkeit, Alkohol und Tabletten seinen von Geldnöten beherrschenden Alltag. Dann tritt mit Gemma und ihrem sechsjährigen Enkel Kai die Vergangenheit in sein Leben und verändert es schlagartig. Tim Wintons neuer Roman “Schwindel” ist allerdings keineswegs nur eine Geschichte über nachbarschaftliche Beziehungen, Verbindungen zwischen den Zeiten und ein besonderes Band zwischen Mann und Kind. Mit der Figur des Tom Keely hat der Australier, der mit Romanen wie “Der singende Baum” und “Atem” zu den bedeutendsten literarischen Stimmen seines Landes zählt, eine sehr politische geschaffen. Denn Tom weiß als einstiger berühmter Umweltaktivist ganz genau von den Sünden der Menschen, die für große Bauprojekte die Natur für immer verändern, bedrohte Tier- und Pflanzenarten um weitere Exemplare reduzieren und ihnen den Lebensraum stehlen. Während die Ehrfurcht vor den Geschöpfen verschwunden ist, bestimmen Korruption und miese wirtschaftliche Geschäfte den Alltag. Selbst ehemalige Mitstreiter haben mittlerweile die Gegenseite, das bequeme und sichere Leben, für sich entdeckt und damit Ideale verraten, für die Keely einst gekämpft hat – gegen die Macht und Skrupellosigkeit von Behörden und Unternehmen. Auch dieses traurige Geschehen, das nahezu unaufhaltsam seine Bahnen zieht, belastet Tom sehr, der sich mit Alkohol und Tabletten über den Tag rettet – zum Ärger seiner Mutter und seiner Schwester, die eine Bilderbuchkarriere führt. Einziger Lichtblick ist der kleine Kai, mit dem er eines Tages auf eine Bootsfahrt geht, um Vögel zu beobachten. Ein Ereignis, das Kai prägen wird, der fortan Vögel verschiedener Arten malt und Vogelbücher “verschlingt”. Tom scheint durch die Beschäftigung mit dem merkwürdigen Jungen, der oft traurige Dinge sagt und in seiner eigenen Welt versinkt, seine eigenen Problem zu vergessen. Denn nach und nach kommt die traurige Geschichte von Kai und seiner Großmutter Gemma ans Licht, die einst mit ihren Schwestern bei den Keelys regelmäßig Zuflucht gesucht und nahezu ein zweites Zuhause gefunden hatte, als die eigenen Eltern aufeinander losgegangen waren. Während Kais Mutter, Gemmas Tochter, im Gefängnis sitzt, ist sein Vater ein berüchtigter Drogendealer, der kein Gewissen kennt. Keine wirklich gute Aussicht für einen Sechsjährigen, in geregelten und sicheren Verhältnissen aufzuwachsen. Wintons Roman könnte langsam, aber sicher auf ein gutes und hoffnungsvolles Ende zusteuern. Denn Kai findet Vertrauen zu Tom, der selbst wiederum Lebensmut verspürt, einen neuen Job beginnt. Nur die beginnende sexuelle Beziehung bringt Tom und Gemma etwas aus dem Gleichgewicht. Doch diese Harmonie wird jäh zerstört, als Gemma und ihr Enkel bedroht werden – von den Eltern des Jungen, die Geld brauchen. Tom klügelt einen Plan aus, bringt Gemma und das Kind bei seiner Mutter in Sicherheit. Doch zwischen den Erwachsenen kommt es zu Spannungen – weil auch Toms Mutter ihrem Sohn ein unstetes Leben vorwirft und ihn zudem auffordert, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen: Denn Schwindelanfälle und merkwürdige Aussetzer plagen Tom. “Schwindel” ist ein Buch, das viele Stimmungen zeigt und einen faszinierenden weil spannenden Sog entwickelt. Nach und nach bekommen die Figuren ihre Lebensgeschichte, blickt der Erzähler in ihre Vergangenheit und die gegenwärtige Gefühls- und Gedankenwelt hinein. Ab und an mit einem sehr eigenwilligen Humor dank wunderbar lebendiger Dialoge und der herrlichen Schnoddrigkeit des Helden versehen, zeichnen sich indes andere Szenen, die alle das Thema Tod berühren, durch eine gewisse Düsternis aus. Tom hat Angst, früh zu sterben, da dieses Schicksal seinem Vater, einem Prediger, einst wiederfahren war. Und selbst der kleine Kai beschäftigt sich mit dem Sterben. Er wird von Albträumen gequält und auch er glaubt nicht daran, einmal alt zu werden. Ein Gedanke, der Tom verängstigt und zum Grübeln bringt. Gerade mit dem Hochhaus hat der Australier ein besonderes Symbol geschaffen, das diesen Abgrund und die Möglichkeit des Falls immer wieder betont. Es herrscht ein schmaler Grat zwischen oben und unten, und das wissen die erwachsenen Protagonisten wohl sehr genau. Winton zeigt ein großes Herz für Helden, die gestrandet sind und leiden, die beide Seiten des Lebens, Hoffnung wie Enttäuschung, kennen. Es scheint, nur wenn sie sich gegenseitig finden und sich aneinander festklammern, gibt es die Möglichkeit auf eine positive Veränderung. Doch Toms Plan, die Kriminellen auf seine Art zu vertreiben, geht nicht auf. Gemma versucht einen anderen, weit gewalttätigeren. Die Situation spitzt sich zu, die schließlich in ein recht merkwürdiges Ende mündet. Als Leser sucht man verzweifelt nach weiteren Seiten, weiteren Kapiteln, doch Winton setzt auf Seite 477 hinter dem Wörtchen “gut” einfach einen Punkt. Soll sich doch der Leser einen besseren Abschluss ausdenken, scheint er gedacht zu haben. So viele unbeantwortete Fragen schwirren noch durch den Kopf. Aber vielleicht ist das auch gut so: So kreist die Geschichte in den Gedanken weiter. Ein besseren Wunsch kann doch ein Autor für sein Werk nicht haben.

Lesen Sie weiter

„Schwindel“ ist der neue Roman des australischen Autors Tim Winton. Und wie bereits in „Der singende Baum“ steht auch hier im Zentrum der Handlung ein Gestrandeter, ein Außenseiter, der an einem Wendepunkt seines Lebens angelangt ist: Tom Keely, ehemaliger Umweltaktivist, dessen Leben in Scherben liegt und der droht, vollends vor die Hunde zu gehen. Früher in gesicherten Verhältnissen lebend, hat der Mittvierziger alles verloren, was ihm wichtig war. Nun steht er ohne Job da, seine Frau hat ihn verlassen und Trost findet er nur noch in der Flasche. Die Welt um sich herum betrachtet er aus sicherer Distanz, und die Tage schleichen ohne besondere Vorkommnisse dahin. Die Gegend, in der Tom jetzt wohnt ist schäbig und genau so trostlos wie sein Dasein. Doch dann begegnet er Gemma, die im gleichen Hochhaus wohnt, und die er aus glücklichen Kindertagen kennt. Auch sie hat harte Zeiten hinter sich, geprägt von Gewalt in den verschiedensten Formen, und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. Aber sie hat eine Aufgabe, denn da ihre Tochter eine Gefängnisstrafe verbüßt, lebt deren Sohn bei ihr, ein zutiefst verstörtes Kind. Dieses zufällige Zusammentreffen markiert einen Wendepunkt in Toms Leben, denn das Kind rührt an längst verschüttete Gefühle und setzt einen Prozess der Heilung in Gang. Sein Beschützerinstinkt erwacht und er übernimmt wieder Verantwortung – nicht nur für Gemma und das Kind, sondern auch für sich selbst. Es ist ein wunderbares Buch, das Tim Winton geschrieben hat. Sein Umgang mit Sprache ist außergewöhnlich, intelligent und dennoch leicht lesbar. Und obwohl streckenweise mehr als handlungsarm, kommt bei der Lektüre zu keinem Moment Langeweile auf, denn der Autor versteht es, Interesse an den Menschen seines Romans zu wecken. Seien es nun die persönlichen Lebensumstände oder die Umgebung, in der sich deren Alltag abspielt – alles wirkt authentisch und nicht gestelzt. Er weckt Sympathie für diese kleine Gruppe, die das Schicksal zusammengeführt hat und wünscht ihnen, dass sie die Erlösung finden, nach der sie suchen. Lesen!

Lesen Sie weiter