Leserstimmen zu
In ziemlich bester Gesellschaft

Sara Crowe

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FAZIT Dieses Buch hat mich irgendwie enttäuscht. Ich hatte mir sehr viel von dem Buch erwartet, doch letztendlich war es zu oft langweilig. Ja, manche Stellen waren richtig fesselnd, doch durch die aufkommende Langeweile, hat man keine Lust mehr, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Deshalb habe ich auch über einen Monat gebraucht, dieses Buch zu beenden. Hinzu kommt, dass sehr viele Personen eine wichtige Rolle spielen, und man ziemlich leicht den Überblick verliert... Außerdem hätte ich mir ein ausführlicheres Ende gewünscht. Es besteht nur aus 2 Seiten, und das finde ich etwas ärmlich. Ich persönlich würde das Buch nicht empfehlen:

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Anlass: Ich versuche, Herrin meines SUBs(Stapel ungelesener Bücher) zu werden und verzweifle ein wenig an der Aufgabe... . Inhalt: Die Mutter der 17jährigen Sue nimmt sich das Leben und ihr Vater hat eine neue, kaum, dass die Beerdigung vorbei ist. Sie geht deshalb aufs Land zu ihrer Tante Coral, die in einem riesigen Landhaus lebt zusammen mit ihrem Logiergast, einem Admiral, einer Gesellschafterin und der Haushälterin. Während das Haus über ihnen beinahe zusammenfällt, entdeckt Sue nicht nur die Geldprobleme ihrer Tante und entwirft dafür Lösungen, sie kommt auch dem Grund für den Selbstmord ihrer Mutter näher, verdient erstes eigenes Geld in einem Bistro, verliebt und entliebt sich und entdeckt einen Landstreicher. Wir haben auch das Vergnügen, ihre schriftstellerischen Ambitionen zu entdecken und der Gründung eines Schreibclubs beizuwohnen. Garniert wird das Ganze mit einem Haufen Schreibfehler, die ich zunächst für die Fehler eines miesen Lektors gehalten habe, dann aber feststellen durfte, dass es sich um Auszüge aus Sues Tagebuch handelte und die Fehler zur Charakterdarstellung dienten. Meinung: Ich weiß beim besten Willen nicht, in welches Genre ich das hier packen soll, aber ich habe mich köstlich unterhalten gefühlt! Für wen: Fans absurder Geschichten!

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Das Cover finde ich gar nicht mal so schlecht. Durch dieses kräftige Rot fällt das Cover sehr auf und der Buchschnitt in rosa zieht auch noch die Blicke auf sich. Der Inhalt gefällt mir nicht wirklich. Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben. Abwechselnd werden aus der jetzigen Zeit (in den 80 Jahren) und aus der Jugendzeit von Carol jeweils aus Sicht von Sue und Carol erzählt. Da Sue zwar Autorin werden möchte, aber Rechtschreibung ihr nicht liegt, gibt es Fehler im Buch. Erst dachte ich, dass nicht richtig lektoriert wurde, doch dann wurde mir klar, dass das so sein soll, da Sue es nicht besser kann. Zum Teil sind ihre Fehler ja ganz amüsant, aber größten Teils sind sie ziemlich nervig...Dadurch kam ich auch nicht so gut ins Buch rein, weil ich oft erstmal überlegen musste, was Sue eigentlich meint... Im Buch wird eine Schreibgruppe gegründet und deren kreativen Ergüsse sind auch noch in den Text mit eingearbeitet, was mich auch etwas gestört hat, da es den Lesefluss (der schon durch die Rechtschreibfehler unterbrochen wurde) immer wieder unterbrochen hat. Die Hauptfigur Sue soll 17 sein...durch ihre Naivität, die vor allem durch ihre Gedanken dem Leser gezeigt wird, wirkt sie eher wie 12... Sue gefällt mir aber auch sonst nicht so wirklich...sie war mir von Anfang an etwas unsympatisch (auch noch ein Grund warum ich so schwer in die Geschichte eintauchen konnte). Die anderen Figuren konnten es dann auch nicht mehr retten...

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Ein überaus verwirrendes Buch. Ein Buch, dass mehr Tiefe hat, als zu vermuten war. Ein sehr rotes Buch mit rosafarbenen Schnitt - ein Hingucker. Obwohl es um ernste Themen geht, und ja, auch um Erwachsenwerden, habe ich mich zum Teil sehr amüsiert. Die Fehler, die Sue einbaut, sind klasse und erinnerten mich an das Kinderbuch 'Urmel wird ein Star'. Schön ist da auch der Kontrast zu Coral, die bereits als Kind fehlerfrei aus ihrem Leben berichtet. Und so bekommt der Leser auch einen guten historischen Rückblick, so ganz nebenbei und ohne, dass man 'In ziemlich bester Gesellschaft' als historischen Roman bezeichnen kann, versteht mich da nicht falsch. Im Gegenteil ist die Handlung beinahe zeitlos und bei all den eher abgedrehten Charakteren doch auch realistisch und eine wunderbare Studie über verschiedene Themen. Sue, die ihre Mutter verloren hat, Coral, die allein ist, ohne es wirklich zu sein, die ganzen kleinen und großen Katastrophen, die das Leben bietet, und doch auch wieder die Glücksmomente und der Weg aus dem Unglück, all das beschreibt Sara Crowe sehr bildhaft und subjektiv. Man kann über das Gehabe eines Teenagers lachen - oder sich daran erinnern, wie man selbst in dem Alter war. So hat mich anfangs der Stil 'gestört', bis ich daran dachte, wie ich in diesem Alter geschrieben habe. Das hat seinen ganz eigenen Charme und es ist schön, wenn eine Autorin sich so in ihre unterschiedlichen Protagonisten hinein versetzen kann und das auch stilistisch ausdrückt. Das ist Können. 'In ziemlich bester Gesellschaft' liest sich denn auch sehr flüssig und entspannt, ohne an Tiefe zu verlieren, und hat mich damit sehr überrascht. Denn was anfangs eher profan daher kommt, birgt eine Menge Weisheit und Realität, lässt einen durchaus über eigene Erfahrungen nachdenken und hinterlässt bei mir den Eindruck, ein 'gutes' Buch gelesen zu haben, das mich durchaus beschäftigt. Dabei wirkt es aber in keinster Weise aufdringlich, sondern eben so, wie das Leben ist. Eine Entwicklung, manchmal zum Schlechten, manchmal zum Besseren, aber immer in Bewegung. Fazit? Ein Buch mit Inhalt!

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Sue ist ein siebzehnjähriges Mädchen mit mehr Problemen, als ihr lieb ist. Ihre Mutter hat sich vor kurzem das Leben genommen und ihr Vater denkt bereits über die Hochzeit mit seiner ehemaligen Geliebten nach. Frustriert nimmt Sue die Einladung ihrer exzentrischen Tante Coral an und zieht in deren herrschaftliches Schloss Egham ein, welches auch bereits bessere Tage erlebt hat. Dort findet Sue in den schrulligen Mitbewohnern neue Freunde und lernt in der hauseigenen Literaturgruppe nicht nur ihre Vergangenheit zu bewältigen, sondern auch trotz diverser Rechtschreibprobleme ihrem Traumberuf Schriftstellerin ein wenig näher zu kommen. Doch nicht nur auf literarischer, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene erfährt Sue Unterstützung von Tante Coral, der leicht realitätsfremden Delia und dreier sehr galanter Admiräle a.D. der Royal Navy. Sue lernt, wie schön es sein kann, wenn gute Freunde auch in schlechten Zeiten füreinander da sein können. Mit dem Krönchen auf dem Cover wird da vielleicht ein ganz klein wenig zu hoch gestapelt. Zwar ist es an sich eine nette Geschichte, aber so richtig fesseln will sie uns nicht, denn dafür verspricht der Klappentext einfach zu viel. Den typisch englischen Humor findet man kaum und die erwähnten flotten Sprüche halten sich auch in Grenzen. Doch auch wenn Sara Crowe aus ihren Protagonisten weit mehr hätte machen können und auch sonst sehr weit unter den Möglichkeiten geblieben ist, kann die Geschichte gut unterhalten und trotz ihrer Schwächen für ein ausgeglichenes Wochenende im Lesesessel sorgen. Aber anstatt eines standesgemäßen Earl Grey würde ich es Tante Coral gleichtun und einen Bombay Sapphire dazu genießen, damit die Erzählung ein wenig mehr Pepp erhält. Die Erzählung ist in einer Art Tagebuch-Form geschrieben, wobei gelegentlich auch zurückblickende Beiträge anderer Protagonisten auf längst vergessene Zeiten während des Krieges eingestreut sind, die gut zum Verständnis der Familiengeschichte beitragen. Anfangs stolpert man außerdem beim Lesen noch über diverse „Druckfehler“, die sich aber nach kurzer Zeit als Sues Schwäche herausstellen, Fremdwörter richtig zu verwenden beziehungsweise komplett falsch zu schreiben. Dies führt zuweilen zu wirklich lesenswert schrägen Rechtschreib-Alternativen und sorgen für ein fast durchgängiges Schmunzeln. Wir Männer können mit dem Buch nur wenig anfangen und ich denke, dass sich auch eine belesene Frau inhaltlich und sprachlich mehr Substanz wünscht, was dazu führt, dass ich das Buch eher ungeübten Leserinnen als sommerliche Lektüre empfehlen würde. Allerdings neige ich dazu, die Zielgruppe auf 14 bis 20-jährige zu beschränken, denn ich halte Sara Crowes In ziemlich bester Gesellschaft eher für ein Jugendbuch. Schon allein deshalb, da das Thema Liebe schon sehr vorsichtig behandelt wird und sich die Darstellung von Sexualität auf einen (einzigen) längeren Kuss beschränkt bzw. mehr oder weniger wortreich umgangen wird. Das Buch ist empfehlenswert für Väter, die ihren jungen Töchtern ein Buch schenken und sicher gehen wollen, dass dieses sie nicht auf dumme Gedanken bringt (also keine pubertierenden Vampire). Trotz seiner Schwächen ein ganz nettes Buch über das Thema Freundschaften. Außerdem sieht es mit seinem rosa Buchrücken schick aus.

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Das Cover ist witzig, der Schnitt fürchterlich rosa. So was kannte ich bisher nur von gewissen Schmonzetten der 1990-er Jahre des Heyne Verlags (hab sie damals manchmal als Buchhändlerin verkauft). Der Inhalt ist keine Schnulze, aber irgendwie so gar nicht mein Fall. Ich lese gerne witzige und spannende Bücher, aber bei diesem fehlt der angepriesene britische Humor völlig. Die Geschichte wirkt bis zum ersten Viertel sehr bemüht komisch, sehr flapsig und sehr ungekonnt. In Form eines Tagebuchs geschrieben, mit vielen wirren Gedanken habe ich es nach einiger Zeit zugeklappt. Es ist nicht mein Fall.

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"Manche Leute beschließen exzentrisch zu sein und manche beschießen es nicht und sind es trotzdem. " In ziemlich bester Gesellschaft von Sara Crowe ist so vieles in einem, dass es mir schwer fällt es in eine Kategorie zu packen. Es ist Familiendrama, Tagebuch, Vergangenheitsroman, Geistergeschichte und Sammlung von Lebenserfahrung in einem. Die Hauptprotagonistin, die siebzehnjährige Sue, ist ein ernstes und etwas naives Mädchen das gerne Autorin werden möchte. Ihre Mutter hat sich umgebracht und das stürzt sie in eine tiefe Schlucht des Nachdenkens, über sich, die Liebe und das Leben. Ihr Vater hat bereits eine neue Freundin, was für sie unerträglich ist. Deswegen kommt die Einladung ihrer exzentrischen Tante Coral, sie auf ihrem riesigen aber maroden, englischen Landsitz zu besuchen gerade recht. Sie hofft dort Abstand von den Ereignissen und Ruhe zum Schreiben zu finden. Tante Coral wohnt dort mit einem alten Admiral, ganz Gentleman der alten Schule und ihrer Hippiefreundin Delia zusammen. Am liebsten sitzen alle im Wintergarten und trinken Bombay Saphire. Sue fühlt sich zunächst einsam und verlassen doch schließlich merkt sie, dass das exzentrische Grüppchen mit Tante Coral als Anführerin die rettende Insel in ihrer zerbrochenen Welt werden kann. Als sie sich auch noch unglücklich verliebt, ihr Vater wieder heiraten will und die Decke vom Herrenhaus einstürzt, überschlagen sich schließlich die Ereignisse und Sue erfährt endlich Wahrheiten, die ihr Leben neu ordnen können. Das Buch behandelt so viele Themen, Gefühle und auch Zeitzonen gleichzeitig, dass es mir oft schwer fiel dran zu bleiben. Vor allem die Unterbrechungen, die durch die Auszüge aus Sues Schreibversuchen entstanden, empfand ich oft als störend und für die Geschichte unwichtig. Man springt immer wieder in die Vergangenheit durch Tante Corals Tagebucheinträge und kommt dann in der Gegenwart von Sues Tagebucheinträgen an. Diese Briefform, die immer wieder im Buch die Geschichte zusammen führt, hat mir ganz gut gefallen. Es gibt ja durchaus Ungereimtheiten, die so nur der Leser, der beide Tagebucheinträge der Personen kennt, zusammen führen kann. Man wird also mitwissender Beobachter und kann so nach und nach die Geheimnisse von Green Place Herrenhaus entschlüsseln. Auch wenn die Geschichte oft konfus wirkt, da Sues Gedankengänge doch sehr naiv und durcheinander sind. Die Sprache und die Gedichtsauszüge im Buch sind so wundervoll, hoffnungslos romantisch und blumig wie ein englisches Teeservice mit Rüschendecke, Rosen und Goldrand. Das Buch ist ein Stückchen englisches Flair, verwebt mit den Wirren der ersten Liebe und den Lasten der Vergangenheit. Die vielen Zitate und schlauen Merksätze bringen eine tolle Atmosphäre ins Buch genau so wie Sues Rechtschreibfehler und die Wörter, die sie immer wieder vertauscht. Denn nur so kann aus Sues Geschichte die sie schreibt,einem ernsthaften Roman eine historische Satire werden. Das Buch ist gut zu erkennen am feuerroten Einband, der ähnlich wie die Keep calm... Sprüche gestaltet ist. Allerdings erkennt man am rosa Buchschnitt das Tante Corals Stil auch hier allgegenwärtig ist.

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Erwartungen: Bei diesem tollen Cover im Keep calm and carry on style, kann man ja nichts anderes erwarten, als ein Buch im britischen Stil, wenn es so etwas denn gibt (wahrscheinlich schon, aber ich weiß nicht genau wie er aussieht) . Jedenfalls hoffe ich auf schönen, britischen Humor, Spaß und das trotz des eher düsteren Unterthemas. Leseerlebnis: Sue ist in einem Alter, indem man noch nicht genau weiß, wo das Leben einen hin führt. Aber anders als andere Jugendlich steht für sie fest, dass die Autorin werden muss. Etwas mit dem ich mich persönlich sehr gut identifizieren kann. Generell macht sie einen eher vernünftigen und erwachsenen Eindruck, welcher sich besonders dadurch auszeichnet, wie sie mit dem Tod ihrer Mutter umgeht. Aber stellenweise reagiert sie auch ziemlich naiv und beinahe kindlich, aber wer mag schon perfekte Charaktere? Gemeinsam mit ihrer Tante Coral, eine herzige, lebensfrohe, ältere Dame, und deren Untermietern, gründet sie eine Schreibgruppe. Zusammen wollen sie herausfinden, was einen guten Autor ausmacht und schreiben deswegen die verschiedensten Sachen durch die besonders Sue, als jüngste der Gruppe noch eine Menge lernen kann. Die einzelnen Personen sind alle liebevoll gestaltet und bis auf einige Ausnahmen wirklich nette und Positive Zeitgenossen. Sie harmonieren mit der Handlung und haben in Sues leben alle eine bestimmte Bedeutung. Der Schreibstil hat mich mehr als überrascht. Wenn man das Cover sieht und den Klappentext liest, erwartet man nämlich einen normalen Roman, aber weit gefehlt. Dieses Buch ist nämlich im Stil eines Common-Place-Buches geschrieben. Dies ist so etwas Ähnliches wie ein Tagebuch, zum Sammeln von Gedanken und Erinnerungen aber auch beispielsweise Zeitungsartikel und ähnlichem. Eine wirklich schöne Idee, die sich deutlich von normalen Romanen abhebt. Am Anfang ist man dadurch aber auch ein wenig verwirrt, man muss sich erst zurecht finden, die Dinge ordnen und zusammenhänge finden, aber dann kommt man schnell ins Lesen und freut sich über die lustige leichte Art, die einen oft schmunzeln lässt. Eine weitere Besonderheit bei diesem Buch ist es, dass dieser sehr authentisch ist und man wirklich denkt, dass Sue es selbst geschrieben hat. Vor allem, weil sich immer wieder Rechtschreibfehler oder lustige Wortneuschöpfungen auftauchen. Auch ist es nicht Sues größte Stärke, Fremdwörter immer korrekt zu benutzen, oder sie gar richtig zu benennen, aber der versuch zählt und ich habe dieses „Makel“ an ihr geliebt da ich, was das angeht, nicht besser bin. Fazit: Dieses Buch ist ganz anders als ich es erwartet habe. Sowohl was die Art, als auch die Personen angeht. Hier und da hat mir zwar der britische Humor doch etwas gefehlt, aber das Gesamtwerk entschädigt dies. Die Protagonistin ist mir ans Herz gewachsen und ich habe förmlich mit ihr gelacht und geweint. Kurz um, es hat mir wirklich Freude bereitet dieses Buch zu lesen.

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