Leserstimmen zu
Apokalypse Z - Dunkle Tage

Manel Loureiro

Apokalypse Z (2)

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Was als erfolgreiche Blogreihe von nun Vollzeitautor Manel Loureio begann, wurde 2012 in Buchform zu einem erfolgreichen Endzeit-Roman: „Apokalypse Z“ hatte zwar seine Schwächen, machte aber als Auftakt Lust auf mehr. Es blieb zu hoffen, dass der Autor in der Fortsetzung die verbleibenden Fehler ausbügeln konnte – auf der anderen Seite könnte „Apokalypse Z: Dunkle Tage“ aber auch zu einem trilogietypisch schwachen Mittelteil verkommen. Der immer noch namenlose verwitwete Anwalt mit Katze aus der spanischen Provinz rettete sich, wie sich der Leser vermutlich noch erinnern kann, ganz gut durch Teil 1. Wer etwas vergesslicher ist, kann sich im ersten Drittel der Fortsetzung davon noch einmal überzeugen, denn auf gut 130 Seiten werden die vergangenen zwölf Monate seit dem Ausbruch des Zombie-Virus und der anschließenden Flucht des Protagonisten ausführlich und mehrfach wiedererzählt – einmal sogar von einer Eidechse. Während dieser Flashbacks gelangt der Protagonist aber zum vorläufigen Ziel seiner Reise: Teneriffa. Mittlerweile reist er auch nicht mehr allein mit seiner hinderlichen Fellkugel Lúculo, ihn begleiten der mutige Hubschrauberpilot Prit, die tapfere Schwester Cecilia und der hübsche Teenie Lucía. Gemeinsam, mit schwindender Kraft und dem letzten Tropfen Kerosin erreichen sie die Inselgruppe und stellen entsetzt fest, dass es auch hier Untote gibt! Sollte alle Hoffnung umsonst gewesen sein? [...] http://www.deepground.de/book-review/manel-loureiro-apokalypse-z-dunkle-tage-band-2/

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Zuallererst: ACHTUNG! Dies ist meine Buchmeinung zum zweiten Teil der Apokalypse Z-Reihe von Manel Loureiro. Da man Rückschlüsse auf Teil 1 ziehen könnte, ist der folgende Text auf eigene Gefahr hin zu lesen, Spoiler zum ersten Teil sind definitiv nicht ausgeschlossen. Nachdem der erzählende Protagonist zusammen mit Prit, Lucía, Schwester Cecilia und seiner Katze Lùculo dem europäischen Festland entkommen konnten wartet auf Teneriffa eine andere Zuflucht auf sie, als sie sich erhofft hatten. Die Gruppe wird aus Quarantänegründen getrennt und nachdem diese Zeit überstanden ist wird nichts mehr so sein wie vorher. Auf einer hoffnungslos überbevölkerten Insel werden die Neuankömmlinge kritisch beäugt. Sie versuchen sich zu integrieren und doch steht für den Erzähler und Prit bald ein neuer Ausflug auf das Festland bevor, während auf der Insel selbst etwas Furchtbares passiert. Ein Anwalt im Taucheranzug kämpft sich durch eine Zombiewelt. Dieser Satz beschreibt die Trilogie von Manel Loureiro bisher – wie ich finde – sehr treffend. Ein skurriles, teilweise lustiges Bild in einer apokalyptischen Zombiewelt. All das hat auch “Dunkle Tage”, gewürzt mit Menschlichkeit, Freundschaft, Liebe und einer überlebenden Katze. Ging es im ersten Band um den Ausbruch der Zombieseuche, bei der ich mich doch oft gefragt habe, dass es nicht ein paar Zufälle zuviel beim Protagonisten gab, welche sein Überleben begünstigten, sind wir nun mittendrin. In der vermeintlichen Zufucht Teneriffa wird die Gruppe mit dem wahren Monster auf Erden konfrontiert: mit dem Menschen selbst. Terrorismus, mangelnde Versorgung und totalitäre Bespitzelung sind an der Tagesordnung. Eine neue Angst liegt über dem sicheren Zufluchtsort. Und dann müssen Prit und sein mittlerweile mehr als nur guter Freund wieder zurück auf’s Festland und den Rest der Gruppe in dieser Atmosphäre zurücklassen. Mir persönlich hat der zweite Band tatsächlich ein bisschen besser gefallen als Band eins. Es ist schon erschreckend zu beobachten, wie sich die Menschheit unter diesen Umständen trotzdem immer noch gegenseitig bekämpft und manche selbst im Angesicht des Todes auf Macht aus sind. Es gibt sehr tragische Momente, der Leser erfährt mehr über den Hintergrund der Seuche und folgt etwa ab der Hälfte des Buches zwei verschiedenen Handlungssträngen, die abwechselnd erzählt werden und einen durch das Buch fliegen lassen. Und der Schluss! Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mittlerweile den letzten Band der Trilogie auch schon zu Hause habe, da dieser Cliffhanger schon gemein ist (was ich persönlich liebe). Ich mag die Geschichte um den Anwalt im Taucheranzug, der kein Held an sich ist, sondern ein ganz normaler Typ, der sich in dieser Welt zurechtzufinden versucht. Er hadert mit seinen Entscheidungen, es macht ihm nach wie vor zu schaffen die ehemals menschlichen Monster zu töten und er findet wahre Freundschaft, die ihm noch mehr Schwierigkeiten bereitet. Für mich ist diese Reihe wirklich gut, ein toller Lesespaß mit realistischen, aber auch skurill sympathischen Charakteren und der mittlerweile aufkommenden Frage, wer die wahren Monster sind: Die Toten oder doch die Überlebenden?

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Meinung „Apokalypse Z – Dunkle Tage“ ist der zweite Teil der „Apokalypse Z“ Bücher. Jeder, der den ersten Band nicht gelesen hat, aber noch will, sollte hier nicht weiterlesen, denn es kann zu inhaltlichen Spoilern kommen. Der erste Band konnte mich ja mehr oder weniger von sich überzeugen. Es war ein Einstieg und die sind nun mal wie sind. Im zweiten Band erwartete ich Veränderungen, Weiterentwicklungen. Es musste mehr passieren, als im ersten! War das auch so? Finden wir es heraus! Mein erster Kritikpunkt kommt gleich am Anfang. Über 14 ½ Seiten wird der komplette (!!) erste Band noch einmal zusammengefasst. Weder subtil noch in die Geschichte eingewoben, wird einfach wiedergegeben, was vorher geschah, nur um dann an der Stelle weiter zu machen, an der wir im ersten Band aufgehört haben. Dass Autor noch mal einen kleinen Rückblick gibt finde ich gut, aber muss es denn wirklich ganz ganz gaaaanz vorne anfangen? Also quasi im Urschleim? Meiner Meinung nach nicht. Das fand ich ziemlich zäh und da hab ich auch das meiste überlesen. Dann geht die Geschichte endlich los. Wir fliegen mit den Protagonisten in dem gefunden Flugzeug nach Teneriffa. Dort soll das Paradies sein und die Protagonisten erhoffen sich natürlich irgendwas, Hauptsache es enthält keine Zombies. Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich finde, dass sie ein bisschen zu viel erwartet haben. Nachdem sie einige Wochen unter Quarantäne standen, dürfen unsere „Helden“ nun also die Insel der Hoffnung betreten. Wir erinnern uns, es waren vier, die dort ankamen: Unser junger Anwalt, der zum Zombiekiller mutiert. Der Ukrainer Prit, eine junge Frau und eine Nonne. Die Nonne wird gleich zu Anfang erstmal ins Koma geschlagen. Damit fällt sie für die ganze Geschichte aus. Zwar war das wohl nötig, um das Dilemma der jungen Frau voran zu treiben, wirkte auf mich aber eher so, als wüsste Autor nicht, was er mit dieser Figur anfangen sollte, nachdem er sie in die Geschichte geworfen hatte. Also weg damit. Natürlich ist auf Teneriffa nicht alles so toll, wie gedacht. War ja klar, oder? Unser junger Anwalt (dessen Namen ich noch immer nicht kenne, oder hat da jemand andere Infos?) ist so eine Art Superzombiekillerheld, weil er und Prit fast 1 Jahr auf dem Festland überlebt haben und die letzten Überlebenden von dort sind, die sich auf die Insel retten konnten. Dass der Anwalt mehr Glück wie Verstand hat ist keinem klar. Die sehen, was sie sehen wollen, oder suchen einfach nur einen Dummen, für ihre dreckige Arbeit. Wie man es nimmt. Nachdem also die „Regierung“ der Insel beschlossen hat, den guten Mann samt Prit wieder aufs Festland zu schicken, sind sie natürlich auch die einzigen, die diesen Ausflug überleben. Ist auch klar, oder? Während also unsere Superzombieheldenkiller von einem Zufall in den nächsten Stolpern, ist die junge Frau, die auf unseren jungen Anwalt steht (warum wird das eigentlich so betont?) allein auf Teneriffa. Sie muss sich dort mit Spionen, aufdringlichen Männern und Verrückten herumschlagen. Anscheinend wird die Insel nicht so geführt, wie gesagt wurde, denn die Regierung ist gespalten und bekriegt sich. Jeder verdächtigt jeden, zur „anderen“ Seite zu gehören und all das endet natürlich so, wie es enden muss. Die junge Frau Lucía landet letztendlich an einem Ort, an dem sie nichts verloren hat und muss nun um ihr Leben bangen. Aber keine Sorge, der Superzombieanwaltsheldkillertötungsmaschine kommt. Schließlich kann er nicht mal ordentlich schießen und hat nichts außer seinen Neoprenanzug. McGyver für Zombies also. Am Ende gabs zu den ganzen Zufällen dann auch noch einen riesen Cliffhanger, der so ziemlich alles offen lässt, was man offen lassen kann. Die Gruppe vom Anfang kam auf Teneriffa an und geht, nachdem sie alles niedergemäht haben. Jedenfalls drängte sich mir dieser Eindruck auf. Das Buch ist schnell gelesen, da sich nach kurzer Zeit die Handlung aufspaltet. Einmal unser Megahulkheldzombiekiller und auf der anderen Seite die junge Frau. Der zweite Band weißt keine tiefgreifende Charakterentwicklung auf, keine vollkommen sinnvolle Handlung (Medikamente sind wichtig! Gehen wir in die am dichtesten bewohnte Gegend und holen sie aus einem überlaufenen Krankenhaus raus! Soldaten können nicht gegen Zombies kämpfen, aber Anwälte! Ja, ne is klar!) und das einzige gute: Endlich war der Kater nicht mehr mit dabei! Der streunt anscheinend auch einfach so über die Insel, obwohl gesagt wurde, dass man ihm zum Essen haben will. Muss man also nicht dafür sorgen, dass er nicht in fremde Hände gerät. Pff, wozu auch? Ich weiß gar nicht, was diese Geschichte hat, aber ich war binnen kürzester Zeit damit durch. Es geht schlag auf schlag, es gibt keine ruhige Minute und kommt grundsätzlich schlimmer, als man denkt. Es war nicht alles schlecht, denn der Autor kann schreiben! Die Welt ist zerstört, kaputt und er bringt das wirklich sehr gut rüber. Auch das die Zombies nicht immer das schlimmste in der Apokalypse sind. Und dennoch komme ich mit dem Protagonisten nicht klar. Wir werden keine Freunde. Fazit „Apokalypse Z – Dunkle Tage“ ist ein Buch, dass man lesen kann. Aber nicht muss. Es zog sich nicht so, wie der erste Band, dafür waren viele Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Für eingefleischte Zombiefans sicherlich empfehlenswert. Aber es gibt bessere Zombiegeschichten. Bewertung Hmpf. Das ist nicht leicht. Ich vergebe ganz gaaanz knappe 3 von 5 Marken. Für 2 fand ich die Welt einfach zu interessant und richtig klasse beschrieben. Und für mehr… da müsste dann wohl der Protagonist ersetzt werden. :-D

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Sieht man von den Fehlern in der Übersetzung ab, ist es wieder ein gelungenes Werk des Autors. Es ist auch hier wie bei vielen Mehrteilern so, dass es etwas schwächer wie der erste Band ist. Dem gruselspaß tut dies sicherlich keinen Abbruch und ich fühlte mich vom Buch wieder sehr gut unterhalten. Die Protagonisten aus dem ersten Band waren wieder vollzählig dabei und man litt wieder mit ihnen. Nach einem hochspannenden Beginn, war es dann so dass es zeitweise etwas weniger spannend war, aber durchaus weiterhin sehr interessant, bis es dann ab der Mitte wieder höchst spannend wurde und man sich wie im ersten Band wieder nett gruseln durfte. Der Schreibstil des Autors hat mich, natürlich wieder begeistert und auch die plastische Beschreibung der Figuren und Orte ließ mich tief in die Story hinabtauchen und das Kopfkino ratterte wieder wie gewohnt. Ich bin schon jetzt auf den Abschlussband der Trilogie gespannt und freue mich auf den 11. Mai wenn dieser dann endlich erscheint. Fans des Genres werden hier wieder sehr gut unterhalten und ich denke auch Freunde eines guten Thrillers, die nicht unbedingt Horrorfans sind könnten hieran ihre Freude haben. Für mich waren das 4 von 5 Sternen, einen halben Stern Abzug jeweils, weil es etwas schwächer wie der erste Band war und für die Übersetzungsfehler.

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Inhalt Nach dem Ausbruch eines verheerenden Virus, das die Menschen in Zombies verwandelt, ist ein sorgenloses Leben in Europa nicht mehr möglich. Eine kleine Gruppe Überlebender macht sich deshalb auf den Weg nach Teneriffa, wo das Virus sich noch nicht ausgebreitet hat. Doch galt es eine Armee von Untoten zu überwinden und heil auf die Kanareninsel zu kommen … Meinung Ganz unerwartet erreichte mich dieses Buch vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar und brachte mich in eine etwas missliche Lage. Da es der Nachfolger von Apokalypse Z ist und ich den Band noch nicht gelesen habe, wusste ich nicht ob ich den zweiten Band nun lese werde. Letztendlich habe ich mich dann doch dafür entschieden. In das Geschehen einzufinden war gar nicht so schwer wie ich anfangs dachte, da ich ja nur im Groben wusste, worum es sich im ersten Band handelt. Hier bekommt das Buch nämlich schon seinen ersten Pluspunkt. Denn im ersten Kapitel wird in groben Zügen noch mal alles zusammengefasst, was sich in Apokalypse Z ereignet hat. Ein kleiner Rückblick sozusagen. Das hat es mir ermöglicht mich leichter mit der Handlung auseinander zu setzen. Was den Schreibstil anbelangt, ist jener wirklich angenehm und flott zu lesen. Die Sichtweise wechselt hier allerdings Kapitelweise. Mal wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, immer dann wenn aus der Sicht des Anwalts erzählt wird, und dann wenn andere Personen ins Spiel kamen hat der Autor in der dritten Person geschrieben. Da es aber nicht mittendrin gewechselt hat, war es somit auch nicht zu verwirrend, wenn ich es auch sehr ungewöhnlich finde. Ein weiterer Pluspunkt, der mir wirklich gut gefallen hat an dem Buch war ein kleines Kapitel am Anfang. Hier hat der Autor sich die Mühe gemacht auch mal aus der Sicht eines Untoten zu schreiben. Es hat mich sehr fasziniert, mal einen Einblick in die „Denkweise“ eines solchen Wesens zu werfen. Er hat die Sichtweise in meinen Augen wirklich gut rüberbringen können. Die Charaktere, die man sicher schon aus Band eins kennt, waren mir gleich auf sympathisch. Man merkt gleich, dass die vier eine sehr enge Bindung zu einander haben und sie für einander Familie sind. Auch der Kater, der immer wieder im Buch auftaucht macht das ganze Szenario realistischer. Fazit Auch wenn man Band eins nicht kennt, kann man den Nachfolger dank des kleinen Rückblicks getrost lesen. Da es ein sehr mysteriöses Ende hatte, wartet man schon gespannt auf den hoffentlich dritten Band, der das Ende aufklärt.

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