Leserstimmen zu
Apokalypse Z - Dunkle Tage

Manel Loureiro

Apokalypse Z (2)

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Zuallererst: ACHTUNG! Dies ist meine Buchmeinung zum zweiten Teil der Apokalypse Z-Reihe von Manel Loureiro. Da man Rückschlüsse auf Teil 1 ziehen könnte, ist der folgende Text auf eigene Gefahr hin zu lesen, Spoiler zum ersten Teil sind definitiv nicht ausgeschlossen. Nachdem der erzählende Protagonist zusammen mit Prit, Lucía, Schwester Cecilia und seiner Katze Lùculo dem europäischen Festland entkommen konnten wartet auf Teneriffa eine andere Zuflucht auf sie, als sie sich erhofft hatten. Die Gruppe wird aus Quarantänegründen getrennt und nachdem diese Zeit überstanden ist wird nichts mehr so sein wie vorher. Auf einer hoffnungslos überbevölkerten Insel werden die Neuankömmlinge kritisch beäugt. Sie versuchen sich zu integrieren und doch steht für den Erzähler und Prit bald ein neuer Ausflug auf das Festland bevor, während auf der Insel selbst etwas Furchtbares passiert. Ein Anwalt im Taucheranzug kämpft sich durch eine Zombiewelt. Dieser Satz beschreibt die Trilogie von Manel Loureiro bisher – wie ich finde – sehr treffend. Ein skurriles, teilweise lustiges Bild in einer apokalyptischen Zombiewelt. All das hat auch “Dunkle Tage”, gewürzt mit Menschlichkeit, Freundschaft, Liebe und einer überlebenden Katze. Ging es im ersten Band um den Ausbruch der Zombieseuche, bei der ich mich doch oft gefragt habe, dass es nicht ein paar Zufälle zuviel beim Protagonisten gab, welche sein Überleben begünstigten, sind wir nun mittendrin. In der vermeintlichen Zufucht Teneriffa wird die Gruppe mit dem wahren Monster auf Erden konfrontiert: mit dem Menschen selbst. Terrorismus, mangelnde Versorgung und totalitäre Bespitzelung sind an der Tagesordnung. Eine neue Angst liegt über dem sicheren Zufluchtsort. Und dann müssen Prit und sein mittlerweile mehr als nur guter Freund wieder zurück auf’s Festland und den Rest der Gruppe in dieser Atmosphäre zurücklassen. Mir persönlich hat der zweite Band tatsächlich ein bisschen besser gefallen als Band eins. Es ist schon erschreckend zu beobachten, wie sich die Menschheit unter diesen Umständen trotzdem immer noch gegenseitig bekämpft und manche selbst im Angesicht des Todes auf Macht aus sind. Es gibt sehr tragische Momente, der Leser erfährt mehr über den Hintergrund der Seuche und folgt etwa ab der Hälfte des Buches zwei verschiedenen Handlungssträngen, die abwechselnd erzählt werden und einen durch das Buch fliegen lassen. Und der Schluss! Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mittlerweile den letzten Band der Trilogie auch schon zu Hause habe, da dieser Cliffhanger schon gemein ist (was ich persönlich liebe). Ich mag die Geschichte um den Anwalt im Taucheranzug, der kein Held an sich ist, sondern ein ganz normaler Typ, der sich in dieser Welt zurechtzufinden versucht. Er hadert mit seinen Entscheidungen, es macht ihm nach wie vor zu schaffen die ehemals menschlichen Monster zu töten und er findet wahre Freundschaft, die ihm noch mehr Schwierigkeiten bereitet. Für mich ist diese Reihe wirklich gut, ein toller Lesespaß mit realistischen, aber auch skurill sympathischen Charakteren und der mittlerweile aufkommenden Frage, wer die wahren Monster sind: Die Toten oder doch die Überlebenden?

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Sieht man von den Fehlern in der Übersetzung ab, ist es wieder ein gelungenes Werk des Autors. Es ist auch hier wie bei vielen Mehrteilern so, dass es etwas schwächer wie der erste Band ist. Dem gruselspaß tut dies sicherlich keinen Abbruch und ich fühlte mich vom Buch wieder sehr gut unterhalten. Die Protagonisten aus dem ersten Band waren wieder vollzählig dabei und man litt wieder mit ihnen. Nach einem hochspannenden Beginn, war es dann so dass es zeitweise etwas weniger spannend war, aber durchaus weiterhin sehr interessant, bis es dann ab der Mitte wieder höchst spannend wurde und man sich wie im ersten Band wieder nett gruseln durfte. Der Schreibstil des Autors hat mich, natürlich wieder begeistert und auch die plastische Beschreibung der Figuren und Orte ließ mich tief in die Story hinabtauchen und das Kopfkino ratterte wieder wie gewohnt. Ich bin schon jetzt auf den Abschlussband der Trilogie gespannt und freue mich auf den 11. Mai wenn dieser dann endlich erscheint. Fans des Genres werden hier wieder sehr gut unterhalten und ich denke auch Freunde eines guten Thrillers, die nicht unbedingt Horrorfans sind könnten hieran ihre Freude haben. Für mich waren das 4 von 5 Sternen, einen halben Stern Abzug jeweils, weil es etwas schwächer wie der erste Band war und für die Übersetzungsfehler.

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Inhalt Nach dem Ausbruch eines verheerenden Virus, das die Menschen in Zombies verwandelt, ist ein sorgenloses Leben in Europa nicht mehr möglich. Eine kleine Gruppe Überlebender macht sich deshalb auf den Weg nach Teneriffa, wo das Virus sich noch nicht ausgebreitet hat. Doch galt es eine Armee von Untoten zu überwinden und heil auf die Kanareninsel zu kommen … Meinung Ganz unerwartet erreichte mich dieses Buch vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar und brachte mich in eine etwas missliche Lage. Da es der Nachfolger von Apokalypse Z ist und ich den Band noch nicht gelesen habe, wusste ich nicht ob ich den zweiten Band nun lese werde. Letztendlich habe ich mich dann doch dafür entschieden. In das Geschehen einzufinden war gar nicht so schwer wie ich anfangs dachte, da ich ja nur im Groben wusste, worum es sich im ersten Band handelt. Hier bekommt das Buch nämlich schon seinen ersten Pluspunkt. Denn im ersten Kapitel wird in groben Zügen noch mal alles zusammengefasst, was sich in Apokalypse Z ereignet hat. Ein kleiner Rückblick sozusagen. Das hat es mir ermöglicht mich leichter mit der Handlung auseinander zu setzen. Was den Schreibstil anbelangt, ist jener wirklich angenehm und flott zu lesen. Die Sichtweise wechselt hier allerdings Kapitelweise. Mal wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, immer dann wenn aus der Sicht des Anwalts erzählt wird, und dann wenn andere Personen ins Spiel kamen hat der Autor in der dritten Person geschrieben. Da es aber nicht mittendrin gewechselt hat, war es somit auch nicht zu verwirrend, wenn ich es auch sehr ungewöhnlich finde. Ein weiterer Pluspunkt, der mir wirklich gut gefallen hat an dem Buch war ein kleines Kapitel am Anfang. Hier hat der Autor sich die Mühe gemacht auch mal aus der Sicht eines Untoten zu schreiben. Es hat mich sehr fasziniert, mal einen Einblick in die „Denkweise“ eines solchen Wesens zu werfen. Er hat die Sichtweise in meinen Augen wirklich gut rüberbringen können. Die Charaktere, die man sicher schon aus Band eins kennt, waren mir gleich auf sympathisch. Man merkt gleich, dass die vier eine sehr enge Bindung zu einander haben und sie für einander Familie sind. Auch der Kater, der immer wieder im Buch auftaucht macht das ganze Szenario realistischer. Fazit Auch wenn man Band eins nicht kennt, kann man den Nachfolger dank des kleinen Rückblicks getrost lesen. Da es ein sehr mysteriöses Ende hatte, wartet man schon gespannt auf den hoffentlich dritten Band, der das Ende aufklärt.

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