Leserstimmen zu
Entenblues

Thomas Krüger

Erwin Düsedieker (2)

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Inhalt/ Klappentext: Was ist los in Bramschebeck? Erwin Düsedieker, der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten, hat das Waffenlager eines mörderischen Geheimbundes ausgehoben. Trotzdem gilt er weiterhin als Trottel, der in Gummistiefeln über Äcker und Wiesen stapft und mit seinen Enten Lothar und Lisbeth spricht. Bald heißt es im Dorf, er habe in dem Waffenlager Geld gefunden und unterschlagen. Und dann liegt auch noch eine grässlich zugerichtete Leiche in seinem Gartenteich. Erwin hat das Gefühl, in einen Strudel aus Erpressung und Verdächtigungen zu geraten. Und Lothar und Lisbeth droht der Entenblues … Meine Meinung: Der Anfang war für mich schleppend, zwar passiert die ganze Zeit etwas aber es hat sich keine Spannung aufgebaut. Ich habe immer mehr in die Geschichte hinein gefunden und konnte nach einiger Zeit wieder richtig in die Handlung abtauchen. Erwin hat mich wieder gut unterhalten, er ist mit seiner verschrobenen, leicht überforderten Art einfach sympathisch und man würde ihm immer liebend gerne zur Seite stehen. Über ihn erfährt man in diesem zweiten Teil einiges über seine Vergangenheit, was ihn als Person noch lebendiger macht. Auch die anderen Charaktere, Arno, Lina und seine nun zwei Laufenten Lisbeth und Lothar sind wieder mit von der Partie. Die Nebencharaktere haben alle ihren ganz besonderen Charme und auch sie lernt man in dem Teil besser kennen. Entenblues überraschte mich mit Wendungen und Verstrickungen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Alles ein wenig chaotisch, was aber sehr gut zu Erwin und der Geschichte passt. Man sollte nur aufmerksam zuhören, sonst kann es passieren das man plötzlich nicht mehr hinterherkommt. Zum Glück gibt es für mich die zurückspulen Taste. Ebenfalls der Schluss war sehr unerwartet. Die Geschichte ist insgesamt sehr facettenreich mit Mord, Vogelgrippe und Steuerhinterziehung.Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz, so ist die Geschichte gut ausgeglichen mit Spannung, Humor und einfach guter Unterhaltung. Mir hat der zweite Teil wieder sehr gut gefallen und freue mich schon auf den nächsten. Fazit: Entenblues ist kein 08/15 Krimi, sondern mit seinem verpeilt, sympathischen Erwin und seinem Laufentenpaar Lisbeth und Lothar etwas besonderes. Die Mischung aus Humor und Spannung hat mich sehr gut unterhalten und ich bin gespannt auf ‚Erwin, Enten & Entsetzen‘.

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Kurzbeschreibung: Was ist los in Bramschebeck? Erwin Düsedieker, der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten, hat das Waffenlager eines mörderischen Geheimbundes ausgehoben. Trotzdem gilt er weiterhin als Trottel, der in Gummistiefeln über Äcker und Wiesen stapft und mit seinen Enten Lothar und Lisbeth spricht. Bald heißt es im Dorf, er habe in dem Waffenlager Geld gefunden und unterschlagen. Und dann liegt auch noch eine grässlich zugerichtete Leiche in seinem Gartenteich. Erwin hat das Gefühl, in einen Strudel aus Erpressung und Verdächtigungen zu geraten. Und Lothar und Lisbeth droht der Entenblues... Zum Autor: Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten - u.a. an Donald Duck. Mit Erwin, Mord & Ente legt er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der "Ermittlungsente" Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln. Meinung: Erwin Düsedieker bleibt nach seinem ersten gelösten Kriminalfall nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn kurz danach werden er, sein Kumpel Arno und seine gefiederten Freunde Lothar und Lisbeth mit einer verstümmelten Leiche konfrontiert, die in Erwins Gartenteich abgeladen wurde. Doch das ist bei Weitem noch nicht alles, denn Erwin bekommt es auch noch mit einem allzu eifrigen Kommissar zu tun, der ihn für den Mörder des Mannes hält, es gibt eine weitere Leiche, Lothar und Lisbeth werden der Vogelgrippe verdächtigt und büxen aus und zudem taucht noch ein folgenschwerer Erpresserbrief an Erwin auf... Nach dem gelungenen 1. Teil der Reihe, Erwin, Mord & Ente, und mit dem Erscheinen des bereits 3. Bandes Erwin, Enten & Entsetzen wurde es nun höchste Zeit, mich der 2. Geschichte rund um Erwin Düsedieker zu widmen, und ich wurde wiederum bestens unterhalten. Der einzigartige Erwin Düsedieker ist zurück und ermittelt nun in seinem 2. Fall. Mit von der Partie sind Arno, sein Kumpel, den der Leser bereits aus Band 1 kennt, Lina Fiekens, die als Nachfolgerin der verstorbenen Anni den kleinen Dorfladen betreibt und Erwin mit Rat und Tat zur Seite steht und natürlich Laufente Lothar mit seiner neuen gefiederten Enten-Lebensgefährtin Lisbeth. Über Erwin erfährt der Leser diesmal einiges aus seiner Vergangenheit, was ich aufschlussreich fand und mir den Charakter noch ein Stückchen näherbrachte. Er ist einfach ein Mann, den man in sein Herz schließen muss, dessen Ansichten in vielen Ansätzen philosophisch und poetisch anmuten und dem man als Leser einfach nur hilfreich unter die Arme greifen möchte, wenn er in mancher Situation überfordert scheint. Die Nebencharaktere sind Thomas Krüger erneut gut gelungen. Jeder weist bestimmte Ecken und Kanten auf, die ihn einmalig und unverwechselbar gestalten. Lothar und Lisbeth, die beiden Laufenten, geben der Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise noch das passende Tüpfelchen auf dem i. Die Handlung gestaltet sich äußerst abwechslungsreich. Die Themen reichen hier von Mord, Vogelgrippe, Steuerhinterziehung bis zur Prostitution. Erwin stolpert von einer für ihn nicht ganz ungefährlichen Situation in die nächste, sodass es nie langweilig wird und die kurzen Erinnerungsepisoden aus seiner Vergangenheit wissen zu berühren. Die Auflösung des Kriminalfalls wird durch einige Verwirrungen, die den Leser in verschiedene Richtungen lenkt, gut und nachvollziehbar präsentiert, und ich bin jetzt schon ganz gespannt auf den 3. Teil dieser wunderbaren Reihe, die ihresgleichen sucht. Als kleines Schmankerl findet man am Anfang des Buches eine Landkarte, anhand der man Erwin auf seinen Wegen folgen kann. Fazit: Entenblues ist ein gelungener 2. Teil der Reihe um Erwin Düsedieker, der mir sogar noch ein Quentchen mehr als der Auftakt gefallen hat. Einzigartige Charaktere, skurriler Lokalkolorit mit etwas schwarzem Humor, aber auch ein Hauch von Philosophie und Poesie machen diese Reihe zu etwas Besonderem.

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Kurzbeschreibung: Was ist los in Bramschebeck? Erwin Düsedieker, der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten, hat das Waffenlager eines mörderischen Geheimbundes ausgehoben. Trotzdem gilt er weiterhin als Trottel, der in Gummistiefeln über Äcker und Wiesen stapft und mit seinen Enten Lothar und Lisbeth spricht. Bald heißt es im Dorf, er habe in dem Waffenlager Geld gefunden und unterschlagen. Und dann liegt auch noch eine grässlich zugerichtete Leiche in seinem Gartenteich. Erwin hat das Gefühl, in einen Strudel aus Erpressung und Verdächtigungen zu geraten. Und Lothar und Lisbeth droht der Entenblues... Zum Autor: Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten - u.a. an Donald Duck. Mit Erwin, Mord & Ente legt er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der "Ermittlungsente" Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln. Meinung: Erwin Düsedieker bleibt nach seinem ersten gelösten Kriminalfall nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn kurz danach werden er, sein Kumpel Arno und seine gefiederten Freunde Lothar und Lisbeth mit einer verstümmelten Leiche konfrontiert, die in Erwins Gartenteich abgeladen wurde. Doch das ist bei Weitem noch nicht alles, denn Erwin bekommt es auch noch mit einem allzu eifrigen Kommissar zu tun, der ihn für den Mörder des Mannes hält, es gibt eine weitere Leiche, Lothar und Lisbeth werden der Vogelgrippe verdächtigt und büxen aus und zudem taucht noch ein folgenschwerer Erpresserbrief an Erwin auf... Nach dem gelungenen 1. Teil der Reihe, Erwin, Mord & Ente, und mit dem Erscheinen des bereits 3. Bandes Erwin, Enten & Entsetzen wurde es nun höchste Zeit, mich der 2. Geschichte rund um Erwin Düsedieker zu widmen, und ich wurde wiederum bestens unterhalten. Der einzigartige Erwin Düsedieker ist zurück und ermittelt nun in seinem 2. Fall. Mit von der Partie sind Arno, sein Kumpel, den der Leser bereits aus Band 1 kennt, Lina Fiekens, die als Nachfolgerin der verstorbenen Anni den kleinen Dorfladen betreibt und Erwin mit Rat und Tat zur Seite steht und natürlich Laufente Lothar mit seiner neuen gefiederten Enten-Lebensgefährtin Lisbeth. Über Erwin erfährt der Leser diesmal einiges aus seiner Vergangenheit, was ich aufschlussreich fand und mir den Charakter noch ein Stückchen näherbrachte. Er ist einfach ein Mann, den man in sein Herz schließen muss, dessen Ansichten in vielen Ansätzen philosophisch und poetisch anmuten und dem man als Leser einfach nur hilfreich unter die Arme greifen möchte, wenn er in mancher Situation überfordert scheint. Die Nebencharaktere sind Thomas Krüger erneut gut gelungen. Jeder weist bestimmte Ecken und Kanten auf, die ihn einmalig und unverwechselbar gestalten. Lothar und Lisbeth, die beiden Laufenten, geben der Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise noch das passende Tüpfelchen auf dem i. Die Handlung gestaltet sich äußerst abwechslungsreich. Die Themen reichen hier von Mord, Vogelgrippe, Steuerhinterziehung bis zur Prostitution. Erwin stolpert von einer für ihn nicht ganz ungefährlichen Situation in die nächste, sodass es nie langweilig wird und die kurzen Erinnerungsepisoden aus seiner Vergangenheit wissen zu berühren. Die Auflösung des Kriminalfalls wird durch einige Verwirrungen, die den Leser in verschiedene Richtungen lenkt, gut und nachvollziehbar präsentiert, und ich bin jetzt schon ganz gespannt auf den 3. Teil dieser wunderbaren Reihe, die ihresgleichen sucht. Als kleines Schmankerl findet man am Anfang des Buches eine Landkarte, anhand der man Erwin auf seinen Wegen folgen kann. Fazit: Entenblues ist ein gelungener 2. Teil der Reihe um Erwin Düsedieker, der mir sogar noch ein Quentchen mehr als der Auftakt gefallen hat. Einzigartige Charaktere, skurriler Lokalkolorit mit etwas schwarzem Humor, aber auch ein Hauch von Philosophie und Poesie machen diese Reihe zu etwas Besonderem.

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Aus irgendeinem Grund habe ich letztes Jahr nur das Hörbuch gehört, das Buch aber einfach im RuB (Regal ungelesener Bücher) versauern lassen. Nun habe ich aber den dritten Teil der Abenteuer des Erwin Düsedieker vorliegen und da muss natürlich erst der zweite Teil dran glauben. Mehr noch als in dem ersten Teil 'Erwin, Mord und Enten' muss man in 'Entenblues' einfach einen Hang zum Ostwestfälischen haben, finde ich, um dieses Buch wirklich genießen zu können. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass genau das den besonderen Charme der Geschichte ausmacht. Nein, es gibt solche Dinge natürlich nicht nur in meiner Heimat, schön wäre es für den Rest der Welt, aber Erwin und sein 'Kumpel' Arno sind einfach genauso wie es das Vorurteil erwartet. Und Thomas Krüger spielt da auch ein wenig mit den Klischees. Schön ist hier auch der Ausbau der Entenrolle, nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ. Da wird der Autor auch richtig poetisch und ja, romantisch. Und wenn Liebe in der Luft liegt... Besondersgefällt mir allerdings der Stil, mit dem Thomas Krüger auch diese Geschichte erzählt, dieses kopfkinobauende Überborden der Sprache gemischt mit Augenzwinkern und dem Gefühl für Absurdität. Da staunt der Laie, äh, ich meine, da lässt sich der Leser auch mal gerne mitreißend und steht staunend vor dem, was da dem Autorenhirn entrsprungen ist. Fazit? Ein würdiger zweiter Teil.

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Meine Meinung: Als erstes möchte ich erwähnen, dass dieses Buch das zweite ist, in dem Erwin Düsedieker die Hauptrolle spielt und ich rate jedem Leser vorher das Buch "Erwin, Mord & Ente" zu lesen. "Entenblues" ist regelrecht die Fortsetzung und nimmt somit Bezug auf die Geschehnisse des ersten Falles. Als ich das Buch ausgelesen hatte, kamen wir die Worte in den Sinn, die auch einer der Beteiligten hätte sagen können: MannMannMann! Denn ein Sündenpfuhl hat sich dort aufgetan. Erwin, der nach der ganzen Aufregung eigentlich zur Ruhe kommen möchte, wird einfach in einen Mordfall hinein gezogen und die Presse lässt ihn ebenfalls nicht in Ruhe. Inzwischen hat Erwin ja zwei Enten, Lisbeth gehört jetzt dazu, damit Lothar nicht mehr so alleine ist. Die beiden müssen leider, ebenfalls ungewollt, mit sehr viel Aufregung fertig werden. Erwin hat nach dem Tod von Anni eine neue Person gefunden, die ihm immer wieder hilfreich zur Seite steht: Lina. Was für ihn auch sehr wichtig ist, denn obwohl er ja manchmal doch knifflige Sachen lösen kann, ist es doch Tatsache, dass er nicht der Schnellste ist und sich nicht immer richtig ausdrücken kann. Thomas Krüger hat seinen Schreibstil beibehalten, an den ich mich inzwischen gewöhnt hatte und dementsprechend zügig konnte ich dieses Buch lesen. Auch diesmal wurde es zum Ende hin immer spannender. Ich hatte so manchen Verdacht, der sich nicht immer bestätigen sollte, einmal wurde ich auf eine falsche Spur gebracht. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zu frieden. Die meisten Beteiligten kannte ich ja schon aus dem ersten Buch, Erwin und Lothar hatte ich da schon in mein Leserherz geschlossen. Jetzt kamen noch Lina, Lisbeth, Hilde und Arno hinzu. Wobei ich mich diesmal nicht an so vielen Dialogen von Erwin und Arno erfreuen konnte. Arno war es wohl zu aufregend in der Nähe von Erwin ;) Das Buchcover gefällt mir auch diesmal wieder, genau verstehen wird es jeder nach dem Lesen des Buches. Außerdem erkennt jeder wunderbar die Zusammengehörigkeit der beiden Bücher. In der vorderen Umschlaginnenseite befindet sich eine kleine Landkarte, die ich auch diesmal sehr hilfreich fand, ich habe immer wieder gerne nachgesehen und die Wege gesucht, auf denen die Beteiligten unterwegs waren. Fazit: Inzwischen habe ich gesehen, dass es in diesem Jahr ein weiteres Buch geben wird. Mit Sicherheit werde ich das auch lesen. Allen anderen empfehle ich diese beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich möchte mich beim Verlag Heyne für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Erwin Düsendieker streift am liebsten mit Lothar seiner Laufente, gekleidet in Gummistiefen und Parka durch die Felder und Wälder. Die Dorfbewohner halten ihn für einen Volltrottel, doch dann klärte er einen rießen Kriminalfall auf. (Erwin, Mord und Ente) Entenblues ist nun der 2. Fall. Erwin Düsendieker ermittelt wieder! Mit von der Partie sind natürlich wieder Lothar mit dem gewissen kriminalistischen Gespür. Ganz neu dazu gekommen ist dann auch noch die schlaue Lisbeth, Lothars Angebetete und ebenfalls schneeweiße Laufente. Außerdem Lina, die 70 jährige Ladenbesitzerin und Nachfolgerin von Annie. Allerdings schwebt Erwin Düsendieker in diesem Fall selbst in größter Gefahr und unter Verdacht! In seinem Teich liegt eine Leiche und ein Erpresserbrief taucht auf! Oh Mann! Schon der erste Teil "Erwin, Mord und Ente" hatte mich begeistert. Aber dieser Teil legt wirklich noch einmal eine Schippe oben drauf! Erwin und Lothar haben einen festen Platz in meinem Herzen und auch Lisbeth und Lina haben sich mit eingenistet. Wie oft ich mich am liebsten vor Erwin gestellt hätte um ihm zu helfen, kann ich nicht mehr zählen. Aber auch Lothar und Lisbeth hätte ich gerne auf den Arm genommen... Erwin wird von seiner Vergangenheit eingeholt und... Oh Oh ich muss aufpassen, dass ich hier nicht zu viel verrate.. Thomas Krüger versteht es echt meisterlich einen in die Geschichte hinein zu ziehen. Nun muss ich bis Oktober ausharren, denn erst dann gibt es die 3. Folge pfffffff Fazit: Hier gebe ich glatte 6 von 5 Sterne

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Als ich das Buch "Erwin, Mord & Ente" von Thomas Krüger im Buchhandel sah, sprach es mich gar nicht an. Ein Polizist mit einer Laufente als Haustier? Eine Ermittlungsente? Nich im Ernst, nich? Dann aber sprach mich der aktuelle, zweite Band der Krimi-Reihe, "Entenblues" an. Ich bat den Heyne-Verlag um ein Rezensionsexemplar und las, gründlich, wie ich gelegentlich bin, erst "Erwin, Mord & Ente". Protagonist der Krimireihe von Thomas Krüger ist Erwin Düsedieker, ein herzensguter Mensch, der als beschränkt gilt. Der Sohn des ehemaligen westfälischen Dorfpolizisten Friedhelm Düsedieker stapft gern mit Gummistiefeln an den Füßen und Papas alter Dienstmütze auf dem Kopf über Äcker und Wiesen, begleitet von Lothar, seiner treuen Laufente. Ein Polizist könnte Erwin nie sein. Eines Tages aber strauchelt er in einen Kriminalfall mit geradezu höllischen Dimensionen und muss ihn lösen – zusammen mit Lothar, der sich im Zuge des Abenteuers als wahre Ermittlungsente entpuppt … Erwin holt die Vergangenheit seines Vaters, seiner Familie ein, und schnell wird klar, dass im kleinen Dorf Bramschebek nicht alles so ist, wie es scheint. Den ersten Fall, über den Erwin und Lothar stolpern, meistern sie mit Bravur, aber Erwin, der im Dorf eh schon scheel angesehen wird, woran auch die Aufklärung eines Verbrechens nichts ändert, zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Jetzt hält man ihn nicht nur für Beschränkt und Komisch, sondern unterstellt ihm auch noch, Geld unterschlagen zu haben. Und dann liegt auch noch eine grässlich zugerichtete Leiche in Erwins Gartenteich, nimmt man Erwin seine geliebten Laufenten weg. Schnell gerät Erwin unter Verdacht, aber zum Glück hat er Freunde, die zu ihm stehen und ihm zu Hilfe eilen. Am Ende erkennt Erwin, dass er sich auch auf andere Menschen verlassen kann, dass er Gefühle zulassen kann, und vielleicht fand nicht nur Ente Lothar eine Gefährtin, sondern auch Erwin. Das erfahren wir unter Umständen im dritten Band, "Erwin, Enten & Entsetzen", der im Oktober bei Heyne erscheint. Mit dem ersten Band tat ich mich ehrlich gesagt ein wenig schwer. Es dauerte, bis mich die Geschichte packte. Ich hielt durch, weil sich der Klappentext des zweiten Bandes so gut anhörte und die Bücher unbedingt in der Reihenfolge lesen wollte. Das wäre zwar für das Verständnis des zweiten Bandes nicht notwendig gewesen, denn die Geschichte ist in sich abgeschlossen, greift den ersten Band gelegentlich mit Rückblenden auf, aber es erleichterte mir den Einstieg in Krügers Erzählstil und Erwins Gedankenwelt. Krügers Schreibe plätschert nämlich nicht einfach so dahin. Sie ist gelegentlich sehr poetisch, dann wieder wunderbar komisch - hätte ich die beiden Bücher nicht als eBooks gelesen, hätte ich viele Stellen markiert. Ich musste mich an den Stil gewöhnen, aber nachdem das geschah, las ich beide Bände mit großem Vergnügen (und freue mich auf den Herbst, wenn der dritte Band erscheint). Krüger gelingt es, den Spannungsbogen bis zum Ende hin zu halten. Die geneigte Leserin hat zwar immer wieder einen Verdächtigen ausgemacht, aber ob das wirklich der richtige ist, erfährt sie am Schluss. Zwischendrin nimmt die Geschichte immer wieder abstruse, komische Wendungen - herrlich! Sehr gut gefällt mir auch, dass die Handlung sowohl aus der Perspektive von Erwin als auch der Laufenten erzählt wird und wie sich Krüger in die Gedankenwelt Erwins hineinversetzt. Fazit: Ganz klare Leseempfehlung! Auch wenn der Einstieg schwer fiel, das Durchhalten hat sich gelohnt!

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Entenblues

Von: Kiwikuh

07.04.2015

Es geht bei dem Buch um Erwin Düsedieke und seine „Ermittlerente“ Lothar. Während Lothar die Zweisamkeit mit Lisbeth genießt findet Erwin nach einer unruhigen Sommernacht mit Gewitter und Co. eine Leiche in seinem Ententeich. Ob diese im Zusammenhang mit dem geheimen Waffenlager der Alt-Nazis steht das er im ersten Teil (Erwin, Mord & Ente) aufgedeckt hat ist noch unklar. Der als „zurückgeblieben“ abgestempelte Erwin sitzt ganz schön in der Patsche und ob seine Freunde ihm helfen und den beiden Enten das Leben retten können? Zu viel verraten möchte ich natürlich nicht ;) Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch den Dialekt landet man direkt in Bramsche und wandert mit Erwin, Lothar und Lisbeth über die weiten Felder. Am Anfang fand ich die Gedankengänge von Erwin noch ein wenig verwirrend, aber nach ein paar Seiten hatte sich auch das gelegt. Thomas Krüger hat das Buch mit viel Liebe zum Detail verfasst und die eine oder andere Seite wurde auch aus der Sicht der Enten verfasst. Erwin als unterschätzter Dorftrottel der immer mit der Polizeimütze seines verstorbenen Vaters und seinen Enten über das Feld wandert ist an sich eine tolle Figur die von den Dorfbewohnern sicher unterschätzt wird. Die Story ist interessant und gut geschrieben, die Spannung bleibt bis zum Ende, denn es lässt sich nicht erahnen was die Leiche in seinem Teich zu bedeuten hat. Und in welchem Zusammenhang sie mit den restlichen Ereignissen steht. Das Cover ist sehr schön gestaltet und mit der kleinen Karte vorne im Buch bekommt man noch mal einen kleinen Eindruck von den Gegebenheiten in Bramschebeck und Umgebung.

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