Leserstimmen zu
Ein junger Garten auf dem Land

Christa Brand, Elke Zimmermann

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Hardcover
€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Die Buchreihe „Das Gartenporträt“ präsentiert in jedem Band ausführlich einen eindrucksvollen Garten voller individueller Ideen. In diesem Fall den Garten von Elke Zimmermann, den sie zusammen mit ihrem Mann (ebenfalls ein „studierter Gärtner“) von Anfang an plante und dann stückweise an die Bedürfnisse der wachsenden Familie anpasste. Elke Zimmermann ist Gartenarchitektin, lebt im Allgäu und arbeitet freiberuflich als Gartengestalterin überwiegend im Privatgartenbereich. Außerdem publiziert sie in Fachzeitschriften und hält Vorträge. Die Fotografin Christa Brand hat sich seit 1995 auf Gartenfotografie spezialisiert. Ihre Fotos werden in führenden Gartenzeitschriften sowie in Büchern und Kalendern veröffentlicht. Das Buch ist in folgende 8 Kapitel gegliedert: Annäherung Terrassengarten Von der Sonne verwöhnt Immer dem Wasser nach Entlang der Grenze Lebensraum Garten Hanggarten Haus und Hof Elke Zimmermann erzählt in diesem Buch wie sie im Jahr 2000 zusammen mit ihrem Partner ins Hinterland des Bodensees gezogen ist und dort nach der Renovierung des 200 Jahre alten Bauernhauses ihrer Großmutter auch den Garten komplett neu gestalteten. Jeder Einzelbereich des Gartens wird im Detail präsentiert – mit allen Gedanken von der Planung bis zur Umsetzung der Beete, den Pflanzen, die dort wachsen (namentlich in Deutsch und Latein) und wundervollen Fotos von allen Jahreszeiten. Mit der Geburt der Kinder kamen neue Nutzungen dazu und bis heute ist ein lebendiger Bauerngarten entstanden, der an einigen Tagen im Jahr auch für Besucher geöffnet ist. Beim Lesen merkt man wie viel Liebe und Arbeit hinter diesem wundervollen, gut durchdachten Garten steckt. Mir persönlich hat die Aufmachung sehr gefallen. Man findet wenig Theorie, dafür werden alle Ecken des Gartens einzeln im Detail vorgestellt und zwar mit allen Gedanken von der Planung bis zur Umsetzung. Das Buch liefert schöne Anregungen, wenn man selbst einen ländlichen Garten planen möchte.

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Bei dem Buch hatte ich persönlich eine andere Vorstellung von der Machart des Buches. Der Aufwand dafür muss allerdings riesig gewesen sein, jede Seite ist mit wundervollen prachtvollen Bildern aus jeder Jahreszeit abgebildet sei es Fotos oder Skizzen. Oft entsteht das Gefühl "oh das hätte ich auch gerne " und "ah das ist eine super Idee". Diese Familie hat sich sein eigenes kleines Paradies geschaffen. Eine wundervolle Blumenwelt ist entstanden genauso wurde für die Selbstversorgung gesorgt. Ein Paradies auch für Kinder. Was für eine Arbeit! Glückwunsch der Familie Zimmermann zu ihrem wundervollen Garten! Alles an diesem Garten finde ich persönlich gut durchdacht! So wird das Schöne mit dem Nützlichen vereint und auch andersrum das nützliche mit dem schönen.

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Als ich den Garten gerade neu hatte, habe ich immer wieder nach Gartenbüchern geguckt und auch einige gekauft: zum Thema Biogarten, Kräutergarten, Bauerngarten und zur Gartengestaltung. Oft ist es aber so, dass dort zwar viele tolle Ratschläge drinstehen, dass mir im Alltag aber die Muße und die Geduld fehlt, nach Anleitung zu gärtnern. Ich bin lieber intuitiv unterwegs und nehme dabei Irrtümer in Kauf. Deshalb habe ich lange kein Gartenbuch mehr gelesen. Dieses Buch von Christa Brand und Elke Zimmermann ist eine Ausnahme. Denn in „Ein junger Garten auf dem Land“ gibt es wenig Theorie, dafür viel „mit gutem Beispiel voran“. Elke Zimmermann portraitiert nämlich ihren eigenen Garten in einem kleinen Dorf im Allgäu. Im Jahr 2000 zog sie mit ihrem Partner ins Hinterland des Bodensees in das Bauernhaus ihrer Urgroßeltern. Es stammt aus dem Jahr 1770. Zum Haus gehört eine große Gartenfläche, die sie 2003, also drei Jahre nach dem Einzug und nach der Renovierung des großen Bauernhauses, neu strukturierte. Heraus kam ein wunderbarer Bauerngarten. Die Autorinnen erzählen, wie und unter welchen Gesichtspunkten Elke Zimmermann den Garten gestaltet hat, welche Pflanzen dort wachsen, wie und mit welchen Mitteln die große Fläche aufgeteilt ist und wo es etwas zu entdecken gibt. Denn es gibt viele Ecken – wie etwa ein Fensterelemente, die ein Beet schützen – die den Zauber des Gartens ausmachen. Das Buch gibt Anregungen, ohne belehrend zu sein. Es zeigt in vielen Fotos die Details einer gelungen Gestaltung: Beetbegrenzungen, Rasenkanten, Rankhilfen und Treppen – alles abseits der Gestaltung, die Baumärkte in petto haben. Außerdem kann man die Beete anschauen und bekommt Infos zu den Blumen, Stauden, Gräsern und Büschen, die dort wachsen.

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Das knapp hundert Seiten umfassende Buch ist als gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag hochwertig verlegt und gehört eigentlich zu einer ganzen Reihe namens "Das Gartenporträt", in der Privatgärten vorgestellt werden. Erschienen ist beispielsweise bereits in den Vorjahren "Der Hanggarten"* oder "Ein Garten für alle Jahreszeiten"*. Der junge Garten gehört Elke Zimmermann, die als Autorin zusammen mit Christa Brand, die für das Gartenporträt fotografierte, namentlich auf dem Umschlag steht. Elke Zimmermann renovierte mit ihrer Familie 2000 im Allgäu das Bauernhaus ihrer Großmutter und gestaltete den dazugehörigen Garten neu. Auf den Innenseiten am Anfang und Ende des Buches ist die schematische Zeichnung des Gartens abgebildet. In acht Kapiteln werden die zahlreichen Einzelbereiche des Gartens näher vorgestellt, wobei die Legende zum Garten sogar 21 Punkte umfasst. Ein bisschen wirkt diese Gartenanlage daher, als wenn die junge Familie tatsächlich alles einmal ausprobieren wollten - so gibt es einen Hanggarten ebenso, wie den Beerengarten, den Bauerngarten, den Irisgarten, den Obstgarten und sogar einen Mondrasen, unter dem ich mir zunächst nichts vorstellen konnte. Da beide Partner Gartenarchitektur studiert haben, war wohl vieles möglich, bei dem der Laie zunächst Fehler gemacht hätte. Bis auf die Stahlteile ist wohl der gesamte Garten - über mehrere Jahre - in Eigenleistung entstanden. Am meisten haben mich die Bewässerungsrinnen begeistert, denn diese sind wohl eine funktionierende Schneckenabwehr - zumindest, wenn keine Pflanzen überhängen und eine Brücke für die Schnecken bilden. Mich hätte noch interessiert, ob man damit gleichzeitig die Mückenpopulation im Garten begünstigt. Das gelungene Gartenporträt "Ein junger Garten auf dem Land: ideenreich, lebendig, farbenfroh"* ist kein reines Planungsbuch für den Hobbygärtner, denn dazu sind die Informationen zu den Pflanzen, die lediglich im Anhang auf der letzten Seite als Verzeichnisstruktur mit deutschen und lateinischen Namen angegeben werden, zu dürftig. Man bekommt aber ein Buch, dass nicht nur Lust auf den eigenen Garten macht, sondern auch zeigt, wie fantastisch so ein Gartenreich aussehen kann, wenn man Fachwissen und wohl vor allem auch Zeit hineinstecken kann. Der Mondrasen wird übrigens nur so genannt, weil er die Form einer Mondsichel hat ....

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#Inhalt In diesem Buch stellen zwei studierte Gartenarchitekten ihren selbst geplant - und umgesetzten Garten vor. Im Jahr 2000 zogen diese ins Allgäu um ein altes Bauernhaus, das aus der Familie stammte zu beziehen. Ab 2003 begangen die Arbeiten die den Garten betrafen und hier im einzelnen vorgestellt werden. Das Buch ist in Folgende Kapitel geteilt: -Annäherung (Geschichte) -Terrassengarten (Bauerngarte, Beete) -Von der Sonne verwöhnt (Irisgarten, Mauern und Steine) -Immer dem Wasser nach (Regenwasser) -Entlang der Grenze (Zaun, Hecke) -Lebensraum Garten (Leben, Ernten) -Hanggarten (Farben, Wohlfühlen) -Haus und Hof (Hinter den Kulissen) In den Kapiteln erfährt man in Erzählender weise wie die Idee zb. zu den Beeten entstanden ist um wie diese umgesetzt wurden. Auch besondere Pflanzen werden mit der deutschen und botanischen Bezeichnung genannt und kursiv hervorgehoben. Die Bilder werden in kleinen kursiven Blocken am Rande der Seiten einzeln erläutert. Der Garten hat sich über die Jahre hinweg entwickelt und wurde nachd er Geburt der Kinder entsprechend angepasst - sodass man hier ein Portrait eines Familiengartens im Allgäu vorgestellt bekommt. #Meinung Ich finds sehr schön das man als erstes, wenn man das Buch aufschläg einen Kompletten bunten Grundriss des Gartens sieht. Pro Kapitel hätte man diesen aber ruhig übernehmen können und einkreisen an welcher Stelle man sich gerade befindet. Die Bilder, welche den Garten zeigen sind traumhaft! Sie Beschreiben die jeweilige Situation perfekt und inspirieren zum selber anpflanzen. Der Garten ist auch nicht so exotisch das man es ihnen nicht nachmachen könnte - mir persöhnlich wäre er sogar etwas zu voll, im Detail betrachtet ist er aber super durchgeführt und man hat von allem etwas dabei. Von Wasseraplikationen über Ordnungsprinzipien bis zur moderner Stahleinfassungen. Es wäre allerdings schön gewesen wenn es kleine Übersichtstabellen mit Material und Pflanzenauswahl gegeben hätte damit man auf den ersten Blick gesehen hätte, was wie und wo verwendet wurde. So muss man sich durch den ganzen Text lesen um das Kapitel zu verstehen. Die Kapitel an sich kann man aber gut unabhängig voneinander lesen. Insgesamt ist der Garten eine super Umsetzung da er an das alte erinnert aber auch den aktuellen Stil miteingebunden hat. Wenn man selbst einen ländlichen Garten planen möchte kann man sich hier Inspiration holen, die Informationen die man hier bekommt reichen jedoch nicht aus um alles nachzubauen. Man darf aber auch nie vergessen das nicht jede Pflanze überall gleich gut gedeiht. Es kommt immer auf den Boden und Lage an - dieser Garten wie er im Allgäu steht würde an der Ostsee so nicht funktionieren, es ist also lediglich ein Portrait eines wunderschön durchdachten Gartens von zwei studierter Gartenarchitekten die wussten was sie da tun. Sich dies mal genauer anzugucken kann bei der eigenen Gartenplanung aufjedenfall nicht schaden. Für Landschaftsarchitekturstudenten wie mich ist ist es ebenfalls eine gute Lektüre für zwischendurch um im Thema drin zu bleiben - ich habe mir aufjedenfall einiges Makiert und mir auch einige Notizen dazu gemacht :) - gerne mehr davon! #Info * HC 19,99€ *ET 29 Feb 2016 *96 Seiten

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Wer jetzt ein Gartenbuch der üblichen Art und weise erwartet wird sich wundern. Das im Februar 2016 im DVA erschienene Buch wird so vorgestellt: "Elke Zimmermann zog im Jahr 2000 zusammen mit ihrem Partner ins Allgäu, wo sie nach der Renovierung des 200 Jahre alten Bauernhauses ihrer Großmutter auch den Garten komplett neu gestalteten. Die beiden »studierten Gärtner« haben das Grundkonzept des Gartens vorab gemeinsam geplant und diskutiert und sich im Zentrum für eine zeitgemäße Interpretation eines bäuerlichen Nutz- und Ziergartens entschieden. Mit der Geburt der Kinder kamen neue Nutzungen hinzu, die ins Konzept eingearbeitet wurden. So ist bis heute rund ums Haus ein lebendiger Familiengarten entstanden, der ländliches Flair und moderne Prägung in außergewöhnlicher Weise vereint. Sichtbar wird dies etwa durch die verwendeten Materialien wie die Beet-Einfassungen aus Corten-Stahl oder durch die betont geradlinigen Strukturen. Wie alle Gärten der Reihe DAS GARTENPORTRÄT ist auch dieser an manchen Tagen für Besucher geöffnet." Das Buch zeigt in wundervollen Bildern einen Garten in seinen Einzelheiten und zu verschiedenen Jahreszeiten. Die Pflanzen sind namentlich in deutsch und Latein benannt, so dass man bei Lust auf die ein oder andere pflanze auch mal im "normalen" Gartenbuch gut nachschlagen kann. Mein erster Gedanke war: "Wow, was ein genialer Garten, da stimmt ja fast alles!" Dann habe ich aber auch den Text gelesen und konnte durchatmen, das Ehepaar, das diesen Garten rund um das alte Bauernhaus der Urgroßeltern gestaltet hat, hat Gartenbau studiert, da kann ich als Gartenanalphabeth natürlich nicht gegen anstinken. Trotzdem sind auch kleine Fehler beschrieben, wie zB der Gartenteich immer leerlief und man die undichte Stelle nicht fand. Genial ist die Aufteilung der Gemüsebeete und dazwischen Wasserläufe als Schneckenschutz und zusätzlich soooo schön anzusehen. Jetzt ist unser Garten leider keine 1500qm groß sondern auf einem 600qm Grundstück steht auch noch dick und fett unser Haus, doch einige Ideen, wenn auch nur Kleinigkeiten habe ich mir abgeschaut. Wer Gärten mag, wird dieses Buch sicher auch lieben.

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Heute habe ich das Vergnügen, Euch ein Buch vorzustellen, das ich aus vollem Herzen empfehlen kann. Ein junger Garten auf dem Land von Christa Brand und Elke Zimmermann Ich war schon sehr gespannt auf die Bilder der Gartenfotografin Christa Brand. Ich mag Ihre Bilder sehr (s. Buch Weihenstephaner Garten). Dass dieses Buch dann auch noch gleich von einer Kollegin und Ihrem Garten handelt, machte es für mich dann so richtig interessant. Es ist ein Gartenarchitekten - Ehepaar mit Kindern aus dem Allgäu, die hier ihren Garten vorstellen. Man kann diesen Garten auch besuchen und sich vor Ort selbst ein Bild machen. Das steht auch schon auf meiner to-visit-Liste. Ein tolles Gartenbuch - sehr schön zu lesen, viele Bilder und sehr wertvolle Informationen zur Gartenplanung. Was könnte man mehr erwarten? Ich bin begeistert und empfehle es daher sehr gerne weiter. Einen schönen Sommer noch Euch allen und - falls der Sommer weiter so schwächelt - hier ist das perfekte Buch für einen verregneten Sommertag! Viele Grüße von Renate

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Gartenspaziergang

Von: Nadia

27.06.2016

Schaut ihr auch so gerne in fremde Gärten? Ich liebe es zu sehen, wie andere Leute ihre Gärten gestalten, wie sie Pflanzen kombinieren, schwierige Eckchen begrünen und vielleicht sogar durch selbstgemachte Deko ihre Kreativität einfliessen lassen. Mein absoluter Lieblingsgarten um mich inspirieren zu lassen, ist derjenige meiner Lieblingsnachbarin. Sie pflegt ihren Garten immer so liebevoll und hält alles adrett aufgeräumt und sauber, dass ich mich immer wieder frage, wie sie das schafft. Dennoch ist ihr Fleckchen Erde gemütlich, heimelig und es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Viele der Pflanzen in meinem Garten stammen ursprünglich von meiner Nachbarin, da sie emsig und erfolgreich Pflanzenkinder zieht. Aber wie gesagt, ich schaue mir grundsätzlich gerne fremde Gärten an, nicht nur den meiner Nachbarin. So habe ich mich sehr gefreut, dass mir der Verlag DVA das Buch "Ein junger Garten auf dem Land" zur Verfügung gestellt hat. Das Buch gewährt uns Lesern nämlich Einblicke in den herrlichen Garten von Elke Zimmermann, den sie zusammen mit ihrem Lebenspartner selber geplant und angelegt hat. Dass die beiden Gartenarchitektur studiert haben, sieht man dem Garten definitiv an. Es ist alles wohldurchdacht, sinnvoll und praktisch gegliedert und sieht dennoch wunderschön aus, keineswegs formalistisch und kühl, sondern einladend und gemütlich. Doch bevor man im Buch einen Rundgang durch den Garten machen kann, werden einem - wie sich das gehört - die Gartenbesitzer samt Kindern vorgestellt. Man erhält einen kleinen Einblick darüber, wie es überhaupt dazu gekommen ist dass Elke Zimmermann und ihr Partner ins Allgäu gezogen und somit auch zu diesem Garten gekommen sind. Und dann geht es endlich los. Über den Bauerngarten mit Gemüse- und Kräuterbeeten, der das Herzstück der Anlage bildet, hin zu den rahmenden Beeten, weiter zum Irisgarten und an vielen weiteren Gartenräumen vorbei, bis man zuguter Letzt beim Heckenraum zum Wohlfühlen angelangt. Zu jedem einzelnen Gartenraum gibt es Interessantes zu lesen, Pflanzen werden vorgestellt, die Autorin gibt Einblick in ihre Überlegungen und Gedanken, die sie sich bei der Gestaltung gemacht hat und alles wird begleitet von herrlichen Fotos, die doch die eine oder andere Begehrlichkeit wecken. Das Allerbeste am Buch finde ich aber, dass man jederzeit und immer wieder einfach bequem von daheim aus den Garten der Familie Zimmermann besuchen und bewundern und sich vielleicht auch die eine oder andere Idee holen kann.

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