Leserstimmen zu
Der erste letzte Kuss

Ali Harris

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„Der erste letzte Kuss“ von Ali Harris ist ein unglaublich emotionaler Roman! Ich kann euch nur empfehlen die Taschentücher bereit zu halten! Eine wundervolle Geschichte über eine Liebesgeschichte, die tief berührt. Lest dieses Buch! Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Dezember 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3734100046 Preis Taschenbuch: 9,99€ Preis eBook: 8,99€ Originaltitel: The First Last Kiss Klappentext Dies ist die Liebesgeschichte von Molly und Ryan. Es ist die Geschichte davon, wie sie sich zum ersten Mal küssen, als Ryan der beliebteste Junge des Städtchens ist und Molly eine unsichere Fünfzehnjährige – und davon wie dieser Kuss kein gutes Ende nimmt. Dies ist aber auch die Geschichte davon, wie sich Molly und Ryan Jahre später wieder begegnen und eine zweite Chance bekommen. Es ist wie ein wahr gewordener Traum. Doch dann müssen Molly und Ryan feststellen, dass Liebe allein manchmal einfach nicht genug ist. Es braucht auch den Mut, dafür zu kämpfen. Gerade dann, wenn einem das Glück plötzlich entgleitet … Meinung Auf dieses Buch bin ich durch Lovelybooks aufmerksam geworden. Das Cover sah interessant aus und der Titel klang vielversprechend. Aber erst der Klappentext hat mich dann dazu überredet, dieses Buch zu lesen. Ab und zu mag ich Liebesgeschichten wirklich gerne. Besonders wenn es so, um beste Freunde geht, die „füreinander bestimmt“ sind. Hier geht es aber gar nicht um beste Freunde. Es geht um Molly und Ryan, die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Rayn ist der selbstbewusste und sehr beliebte Junge. Er liebt sein Fußball, seine Familie und seine Freunde. Für ihn ist sein Leben dort wo es ist perfekt. Molly dagegen ist eher eine Außenseiterin und bemüht sich sehr, den gesellschaftlichen Erwartungen nicht zu entsprechen. Die beiden lernen sich schon in jungen Jahren kennen, aber alles läuft nicht so wie gedacht und es dauert ein bisschen bis die beiden endlich zusammen kommen. Man spürt aber, totzdessen das beide so grundverschieden sind, dass sie zusammengehören. Zu Beginn der Handlung war ich etwas verwirrt, weil die Autorin Zeitsprünge in die Geschichte eingebaut hat. Dadurch verfolgen wir Ryans und Mollys Leben durch verschiedene Jahre. Dabei geht die Autorin aber nicht chronologisch vor, sondern springt wirklich hin und her. Es spielt also in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Teilweise auch auf Mollys Blog. Zunächst wusste ich nicht richtig, was ich mit den Zeitsprüngen anfange soll, aber eigentlich sind sie ziemlich perfekt gewählt. Mit der Zeit taucht man so in die Geschichte ein, dass man die Ereignisse selber chronologisch ordnen kann, sodass sich wieder ein klarer Handlungsstrang ergibt. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Er lässt sich sehr flüssig lesen. Außerdem vermittelt er die Emotionen unglaublich gut! Ich kann euch nur raten, besonders zum Ende hin, Taschentücher bereit zu halten. Ich weiß nicht, bei welchem Buch ich zuletzt mehr als eine Packung Taschentücher gebraucht habe. Und das will was heißen, wenn ich eine ganze Packung benötige! Auch die Zwischenbeiträge über die verschiedenen Kussarten fand ich schön. Sie haben das Buch aufgelockert. So richtig die Bedeutung dieser Elemente erfährt man aber erst am Ende und das fand ich perfekt! Ohne euch spoilern zu wollen, aber man merkt ziemlich früh, eigentlich war es mir bei der Danksagung schon klar, dass das Buch wahrscheinlich nicht das Ende haben wird, welches man sich wahrscheinlich bei einer Liebesgeschichte erhofft. Es ist ein Happy End, aber keines, dass einen wirklich „happy“ zurücklässt. Das Ende war schön. Das war es einfach. Wenn man die vorausgegangenen Ereignisse betrachtet, war es vielleicht sogar perfekt, aber für mich war es eben kein perfektes Happy End in dem Sinne. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr verstehen was ich meine. Ich könnte noch so viel dazu schreiben, was uns dieses Buch alles zeigt und vor Augen führt, aber ich will nicht spoilern. Also sage ich nur so viel: Lebt euer Leben wie ihr es wollt und so, dass ich glücklich seid! Und küsst eure Partner und sagt ihnen, dass ihr sie liebt! Jeden Tag! Fazit Lest dieses Buch! Tut es einfach. Es ist so schön, so traurig und so lustig! So viele Emotionen spielen in diesem Buch eine Rolle. Und haltet Taschentücher bereit! Ich kann es euch allen wirklich nur ans Herz legen. Diese Liebesgeschichte müsst ihr lesen und lieben. So ist es einfach! Mein Dank geht an den Blanvalet Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank.

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Leider wurde aus meiner ursprünglichen Vorstellung, Stunde um Stunde mit diesem Buch schmökernd auf der Couch zu verbringen, nicht viel. Denn ich habe von Anfang an keinen Zugang zu den Charakteren und der Handlung gefunden und ein Lesevergnügen konnte sich dadurch überhaupt nicht einstellen. Das Buch beginnt in der Gegenwart, im Jahr 2012. Molly, die weibliche Hauptperson und Ich-Erzählerin, ist gerade dabei, die letzten Möbel und Einrichtungsgegenstände ihrer Wohnung zu verpacken, da ein Umzug bevorsteht. Dabei nimmt sie einige persönliche Dinge wie DVDs oder Tagebücher zur Hand, die Erinnerungen in ihr wachrufen. Und immer, wenn Molly von so einer Erinnerung überrollt wird, springt die Handlung in die Vergangenheit und der Leser erfährt mehr über die entsprechenden Szenen, mit denen Mollys Erinnerungen verknüpft sind. Die einzelnen Kapitel des Buches sind recht kurz. Vor allem die Momente in der Gegenwart umfassen oft nur zwei bis drei Seiten, sodass die Sprünge in die Vergangenheit sehr häufig passieren. Dabei bewegt man sich als Leser zusammen mit den Charakteren mal weiter, mal weniger weit in die Vergangenheit zurück, da auch Mollys Erinnerungen nicht chronologisch über sie hereinbrechen. Ich hatte keinerlei Probleme, mich in den verschiedenen Zeiten zu orientieren, da über den einzelnen Kapiteln auch jeweils die Jahreszahl angegeben ist. Ich möchte es bloß erwähnen, falls Leser unter euch sind, die mit häufigen Wechseln der Zeitebene Schwierigkeiten haben oder solche Bücher nicht mögen. Grundsätzlich mag ich Bücher, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen, und ich fand die Grundidee des Buches, die Geschichte anhand dieser Erinnerungsstücke aufzurollen, richtig genial. Aber leider konnte mich die Handlung nicht packen. Das Buch ist definitiv zu dick. Die Handlung war stellenweise so langatmig und ermüdend, dass ich mich echt gefragt habe, was der Sinn dahinter ist und was die Autorin uns eigentlich erzählen möchte. Es sind einfach so banale Dinge aus Mollys Leben, mit denen der Leser konfrontiert wird, dass es von Zeit zu Zeit echt ermüdend ist, davon zu lesen. Und dazu war die Handlung nicht nur banal, sondern auch sehr vorhersehbar. Vielleicht hätte ich mich mehr dafür begeistern können, wenn mir Molly sympathisch gewesen wäre. Aber leider konnte ich zu ihr gar keinen Zugang aufbauen. Sie blieb einfach zu blass. Mir haben Eigenheiten an ihr gefehlt, die in mir wenigstens eine Art von Sympathie hervorgerufen hätten. Leider habe ich da aber nichts entdecken können. Und leider gilt das auch für Ryan, die männliche Hauptperson. Im Vordergrund des Buches steht natürlich, wie es der Klappentext schon verrät, Mollys Beziehung zu Ryan. Der Leser verfolgt ihre Geschichte, vom ersten Kuss zum Heiratsantrag, zur Trennung, und wieder zurück. Durch die Zeitsprünge wirkt die Erzählweise doch ein wenig chaotisch und episodenhaft, was durch die kurzen Kapitel noch verstärkt wird. Es kommt einfach kein richtiger Lesefluss auf, da man nur wenige Seiten mit den Charakteren verbringt, dann wieder aus der Handlung gerissen wird. Die dazu - sorry, wenn ich mich wiederhole - so banal ist. Es soll um tiefe Gefühle gehen, nur leider übertragen sich diese überhaupt nicht auf mich als Leserin. Stattdessen ist es mir ein Rätsel, was Molly und Ryan aneinander finden. Aber sie scheinen es selbst auch nicht so genau zu wissen, denn das Thema Fremdgehen spielt eine nicht unbedeutende Rolle in diesem Buch. Es war einfach ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden und ich konnte mich einfach so gar nicht für das Schicksal der beiden begeistern. Eine Wendung nimmt die Handlung ungefähr im letzten Drittel. Hierzu möchte ich aber an dieser Stelle nichts sagen, um niemanden zu spoilern. Die Handlung wird dann tatsächlich doch etwas gefühlvoller und auch bewegender und hat es dann doch auch ansatzweise geschafft, etwas in mir zu berühren. Aber das reißt das Ruder leider nicht mehr rum. Zwischen den Kapiteln des Buches finden sich einzelne Seiten, auf denen Molly über die verschiedenen Arten von Küssen erzählt. Da gibt es den reumütigen Kuss, den schrecklichen ersten Kuss, den ersten echten Kuss oder den feierlichen Kuss. Diese Zwischensequenzen und Gedanken von Molly fand ich schön zu lesen, das gibt dem Buch auf jeden Fall noch einen Pluspunkt. Aber es reicht nicht aus, um darüber hinwegzutäuschen, dass ich mir eigentlich viel mehr von diesem Buch erhofft hatte. Mein Fazit Zu blasse Charakter, eine zu banale und episodenhafte Handlung - leider war dieses Buch nicht meins.

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War ne Tortur

Von: Gackelchen

25.01.2016

Worum es geht: Es ist nie zu spät für den einen letzten Kuss … Dies ist die Liebesgeschichte von Molly und Ryan. Es ist die Geschichte davon, wie sie sich zum ersten Mal küssen, als Ryan der beliebteste Junge des Städtchens ist und Molly eine unsichere Fünfzehnjährige – und davon wie dieser Kuss kein gutes Ende nimmt. Dies ist aber auch die Geschichte davon, wie sich Molly und Ryan Jahre später wieder begegnen und eine zweite Chance bekommen. Es ist wie ein wahr gewordener Traum. Doch dann müssen Molly und Ryan feststellen, dass Liebe allein manchmal einfach nicht genug ist. Es braucht auch den Mut, dafür zu kämpfen. Gerade dann, wenn einem das Glück plötzlich entgleitet … Meine Meinung: "Molly ist anstrengend, heult ständig, ist zickig, unentschlossen. Das ständige hin und her der Handlung ist verwirrend und bereitet Kopfschmerzen, anstatt aufzulockern. Du viele Sprünge in zu kurzer Zeit. Man kann sich gar nicht einlassen, wenn man an einen Punkt kommt, dass man sich wohlfühlt wird sofort wieder gesprungen." Dies sind meine ersten Notizen zum Buch. Es liest sich wie man einen Film sehen würde, nur unausgereift. Es wird klar dass die Autorin Szene für Szene gesehen hat, statt eine gesamthandlung, und dementsprechend wirkt das Buch für mich nicht als Ganzes. Ja es gibt schöne Szenen, bis sich etwas draus ergibt ist allerdings schon zuviel Zeit vergangen als das ich als, dass es mich als Leser noch kümmern würde. Nach ungefähr 150 Seiten wollte ich abbrechen. Einzig die Beteuerungen meiner Kollegin liessen es mich beenden, mit der Hoffnung auf ein besseres Ende. Fehlanzeige. Für mich ist es immer wieder unverständlich wie schnell die Liebe des Lebens ersetzt wird in Büchern. Ryan zu perfekt. Das ist ja ein Pappbild an Mann. Ich fands ja noch lustig, dass er Liebeskomödien mag, aber irgendwann wurds zuviel. Lange war mir gar nicht klar worauf die Autorin eigentlich wollte mit Ryan. War er der Traummann? War er es nicht? So oft Molly sagt er ist ihr Traummann, so oft lässt sie verlauten, dass die beiden eigentlich gar nicht zusammen passen. Die grossen Liebesfilme im Hintergrund helfen leider auch nicht bei der fehlende Chemie dieser beiden Charaktere. Zu keinem Moment hab ich die Szenen der Beiden als prickelnd empfunden, keine der Gesten schien romantisch. Alles so aufgesetzt. Trotz Kitschroman bei weitem Übertrieben, und das nicht mal zum lachen komisch, sondern zum bedauern. Hat meinen Geschmack leider nicht getroffen.

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Das Buch "Der erste letzte Kuss" von Ali Harris erschienen am 21.12.2015 im Blanvalet Verlag, handelt von Liebe zwischen Molly und Ryan, wie sie sich zum erstenmal während ihrer Highschool küssen und obwohl es nicht gut läuft, fühlen sie sich zu einander hingezogen. Jahre später begegnen sie sich wieder und verlieben sich in einander. Leider müssen sie auch feststellen, dass die Liebe alleine nicht reicht und einem oft das Leben dazwischen kommt. Meine Meinung: Wooooow!!! Ich bin einfach begeistert von der Geschichte! Das Buch beginnt mit der Gegenwart und es wird sehr schnell deutlich, dass Molly und Ryan nicht mehr zusammen sind. Sie waren mal verheiratet und nun hat Molly ihren Mädchennamen wieder angenommen und ist am Packen, weil sie wegzieht. Sie schwelgt ständig in Erinnerung und man bekommt schnell mit, dass sie ihre Jugendliebe Ryan vermisst. Jedoch wird überhaupt nicht erklärt warum sie nicht mehr zusammen sind. Das Buch ist nicht in klassische Kapitel unterteilt, in denen man chronologisch die Geschichte erfährt. Nein, das Buch besteht aus einer Sammlung von Erinnerungen aus dem Leben von Molly und Ryan, die von Jahr zu Jahr wechseln. Mal befindet man sich im Jahr 2006 und dann wieder im Jahr 2002. Zwischen den einzelnen Jahren wird ständig die verschiedenen Kussbedeutungen beschrieben. Das ganze wird uns von Molly erzählt. Und obwohl das für mich am Anfang sehr verwirrend war, ständig von Jahr zu Jahr zu springen, ist es schließlich nachvollziehbar warum es so gestaltet worden ist. In den einzelnen Jahresabschnitten lernen wir die Geschichte von Ryan und Molly immer besser kennen. Wie sie sich kennen gelernt haben, getrennt haben, wieder zusammen gekommen sind. Wie Molly mit sich selbst kämpft und wie sie sich lieben. Mir war Molly in ihrer Jugend überhaupt nicht sympathisch, weil sie ständig mit allem unzufrieden war. Sie war verschlossen, unsicher und sehr zurückhaltend. Im Laufe der Geschichte hat sie sich weiter entwickelt und ist mir ans Herz gewachsen. Ich konnte mich immer besser in sie hinein versetzen und mit ihr mitfühlen. Ryan dagegen war mir von Anfang an sympathisch. Er ist sehr beliebt, fröhlich und offen anderen gegenüber. Und wie man es so schön sagt, Gegensätze ziehen sich an. Ryan und Molly ergänzen sich gegenseitig und können somit beide von einander lernen. Deshalb habe ich mich ständig gefragt, warum, warum, warum sie jetzt nun nicht mehr zusammen sind?! Erst gegen Ende des Buches erfahren wir was mit Molly und Ryan geschehen ist und ich muß sagen, ich habe noch nie bei einem Buch so geweint, wie in diesem. Das Buch hat mich so emotional berührt, dass ich noch eine ganze Weile darüber nachdenken musste. Das Buch muss man einfach gelesen haben!!! Aus diesem Grund verleihe ich dem Buch 5 Sterne!

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Inhalt Molly erzählt von ihrer glücklichen Beziehung mit Ryan. Lässt uns teilhaben an ihren Hochs und Tiefs und vor allem an den vielen Küssen, die die beiden ausgetauscht haben. Bis es dann eines Tages zum ersten letzten Kuss kommt – womit keiner gerechnet hätte. Eigene Meinung Anfangs fand ich die zeitlichen Sprünge zwischen den einzelnen Kapiteln recht verwirrend. Zum einen gibt es die mehr oder weniger regelmäßigen Kapitel, die in der Gegenwart spielen. Und dann begleitet man Molly mal in ihre Jugendzeit, wo sie Ryan zum ersten Mal kennenlernt und im nächsten Kapitel sind sie schon plötzlich 5 Jahre älter und in einer Beziehung. Ich habe da keine richtige Struktur drin gesehen. Doch mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt und gelernt, die Zeiten richtig einzusortieren. Zumal es manchmal auch nur ein paar Tage vor oder zurückspringt. Sehr gut gefallen hat mir hier, dass nicht von Anfang an klar war, was denn jetzt zwischen den beiden passiert ist, warum sie einen letzten Kuss hatten. Oft kommen Andeutungen in verschiedene Richtungen, aber so richtig klar wird es einem erst sehr viel später. Und auch wenn über viele glückliche Zeiten berichtet wird, schwingt doch durch die Kapitel in der Gegenwart immer sehr viel Trauer mit. Ryan hat mich von Anfang an begeistert. Er ist ein richtiger Traummann und ihn und Molly konnte ich mir unglaublich gut zusammen vorstellen! Ryans Familie schließt man auch sofort ins Herz, wohingegen es bei Mollys etwas länger dauert. Die einzige, mit der ich nicht warm wurde und die ich eigentlich bis zum Schluss unsympathisch fand war Casey, Mollys beste Freundin. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Molly in ihrem Leben nicht ganz so wichtig war, wie es beste (!) Freundinnen sein sollten. Bei ihr steht immer das Vergnügen an erster Stelle. Sie kam mir dadurch ziemlich egoistisch vor und selbst das Ende hat da nicht viel rumreißen können. Fazit Auch wenn ich Molly mit ihrer Abenteuerlust oft nicht ganz verstehen konnte, so habe ich sie und Ryan beide auf ihre Art kennen und lieben gelernt. Sie harmonieren so wunderbar zusammen und trotzdem (oder gerade deshalb) benötigt man am Ende seeeehr viele Taschentücher.

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Erstmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem blanvalet Verlag für das wundervolle Rezensionsexemplar bedanken! <3 Manchmal brauche ich einfach eine Liebesgeschichte, die so richtig tragisch ist. Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes und Cecilia Ahern. Der Klappentext von "Der erste letzte Kuss" hörte sich sehr vielversprechend an und ich habe auf eine tragische Liebesgeschichte mit vielen Tränen meinerseits erwartet. Leider wurden meine Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt. Das Problem mit dem Buch ist einfach, dass es aus verschiedenen Zeiten erzählt wird. An und für sich ja kein Problem, wenn es nur Gegenwarte und EINE Vergangenheit geben würde. Aber Ali Harris erzählt die Vergangenheit leider aus vielen verschiedenen Vergangenheiten. 2001, 2002, 2003 dann 1998 und dann wieder 2005. Das ganze ist wahnsinnig verwirrend und hat mich richtig genervt. Denn ich brauchte immer erst einen Moment bis ich wusste, welches Alter die Protagonistin Molly in dem Moment hat. Des Weiteren ist die Geschichte leider auch nicht besonders spannend. Molly ist einfach ein Mädchen wie zehntausend andere auch und für mich war ihre Beziehung zu Ryan auch nichts besonderes. Die ersten 200 Seiten waren langweilig. Es passierte nichts spannendes und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich an dieser Stelle wohl aufgehört. Ab ca. Seite 450 kommt die Story dann in Fahrt und es wird definitiv eine Geschichte fürs Herz. Endlich konnte ich genau die Gefühle spüren, die mir die vielen Seiten vorher gefehlt haben. Es ist eine dieser Geschichten, in die ich mich dann zu 100 % hineinversetzen konnte und genau das transportierte den Schmerz und die Tragik. Das Buch konnte mich dann noch packen und die letzten Seite habe ich verschlungen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich ungefähr 300 Seiten des Buches hätte sparen können. Ein wundervolles Ende mit viel Liebe, Drama und Schmerz. Leider ist der Anfang des Buches so langweilig, dass man sich wirklich zwingen muss weiterzulesen. Daher kann ich hier leider nur 3 von 5 Punkten vergeben.

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